Markus Wacket Mehdorn, die Bahn und die Börse

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Inhaltsangabe zu „Mehdorn, die Bahn und die Börse“ von Markus Wacket

Streckenstilllegungen, Streiks, Preiserhöhungen und Privatisierungspläne: Verlieren wir unsere Bahn? Unnachgiebig treibt Bahnchef Hartmut Mehdorn den Staatskonzern seit Jahren auf marktwirtschaftlichen Kurs – trotz aller Proteste von Mitarbeitern und Kunden und gegen alle Widerstände aus der Politik. Obwohl eigentlich Angestellter des Staates, strebt er mit aller Gewalt eine Privatisierung und den Umbau zum internationalen Logistikkonzern an. Bürger und Bahnkunden befürchten, dass dabei Volksvermögen unwiederbringlich verschleudert wird und sie letztendlich die Zeche zahlen – ganz zu schweigen vom drohenden Ende der flächendeckenden Bahn für alle. Der Journalist Markus Wacket beschäftigt sich seit Jahren mit der Entwicklung der Deutschen Bahn. Er zeigt, mit welchen Methoden Hartmut Mehdorn das Staatsunternehmen nach seinen Vorstellungen umbaut, wie er gegen Kritiker vorgeht und wie er zu einem der mächtigsten und umstrittensten Manager Deutschlands geworden ist.

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  • Rezension zu "Mehdorn, die Bahn und die Börse: Wie der Bürger auf der Strecke bleibt" von Markus Wacket

    Mehdorn, die Bahn und die Börse
    Admiral

    Admiral

    03. February 2013 um 12:23

    Einleitung Der ehemalige Journalist der Zeit und der Woche Markus Wacket versucht hier recht ausführlich und verständlich die zeitgeschichtliche Entwicklung der Bahn unter Hartmut Mehdorn zu veranschaulichen. Zusammenfassung Mit dem Fokus auf Mehdorn persönlich, beschreibt Wacket, wie dieser immer wieder versuchte seine Bahn an die Börse zu befördern. Kleinere Bahnhöfe wurden sich selbst überlasen, teilweise aus der Menge der anzufahrenden Bahnhöfen aussortiert, Geldbeutel belastende Bereiche wie die interregionalen Züge minimiert, renditeträchtige Breiche wie der ICE weiter ausgebaut und dabei das Wohl des Normalbürgers ausgeklammert. Sehr pointiert berichtet Wacket auch von persönlichen Kontakten zwischen politischen Entscheidungsträgern und Mehdorn selbst. Auch völlig verfehlte und sinnlose Fehlkonzentrationen von Geldern werden hervorgehoben beispielsweise das Anlegen in bahnferne Bereiche wie in den Lastertransport, Flugzeuge und Ähnliches. Fazit Bin mir nicht sicher, was ich von diesem Buch halten soll. Es mangelt mal wieder an Verweisen, vieles wird von Wacket erwähnt, wobei ich mir denke "Woher kann er das wissen, wenn er nicht selbst in diesen Kreisen verkehrt". Auch fehlt diesem Buch eine unumgängliche Quintessenz: Die Pointe. Er erzählt viel. Und Vieles davon verspricht auch einen tieferen Einblick ins unverantwortliche Geschehen um die Bahn. Aber er bringts nicht zum Punkt. Ich schwanke, wie ich das beurteilen soll. Übertreibt Wacket es mit versuchter Objektivität ? Will er diesen Kreisen nicht allzu sehr auf die Füße treten ? Dass der Bürger dabei auf der Strecke bleibt, wie der Untertitel verrät, ist selbstverständlich klar, aber Wacket bringt das nicht pointiert zur Sprache. Ich hab ein wenig das Gefühl, das ist der Journalist in ihm, der es ihm gebietet, nicht allzu offensiv zu schrieben, sondern eher vor den wirtschaftlichen Autoritäten zu kuschen, wie das Medien heute eh meist zu tun pflegen, und das Buch sei ein schüchterner Schritt, um sich aus diesem "Kuschen" herauszubewegen. Also schlecht ist das Buch jetzt nicht, aber es fehlt ihm einfach... mh~ wie soll ich sagen ? Der Schnitt ? "Die wirkliche, zwischen den Zeilen zu lesende Aussage" triffts vielleicht, wie beispielsweise: "Das ist alles doof, Mehdorn ist böse und dass der Börsengang fehlschlug ist gut." Oder so.

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