Markus Walther Buchland

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Inhaltsangabe zu „Buchland“ von Markus Walther

„Das Buchland im Keller unter uns ist unglaublich viel mehr, als diese Aneinanderreihung von gefüllten Regalen. Dort findet man billige Klischees, abgedroschene Fantasien und halbe Wahrheiten direkt neben den großen göttlichen Ideen, die die Welt veränderten. Die ganze Kreativität der Menschheit.“

Dieses Antiquariat ist nicht wie andere Buchläden!

Das muss auch die gescheiterte Buchhändlerin Beatrice feststellen, als sie notgedrungen die Stelle im staubigen Antiquariat des ebenso verstaubt wirkenden Herrn Plana annimmt. Schnell merkt sie allerdings, dass dort so manches nicht mit rechten Dingen zugeht:

Wer verbirgt sich hinter den so antiquiert wirkenden Stammkunden „Eddie“ und „Wolfgang“? Und welche Rolle spielt Herr Plana selbst, dessen Beziehung zu seinen Büchern scheinbar jede epische Distanz überwindet?
Doch noch ehe Beatrice all diese Geheimnisse lüften kann, gerät ihr Mann Ingo in große Gefahr und Beatrice setzt alles daran, ihn zu retten. Zusammen mit Herrn Plana begibt sie sich auf eine abenteuerliche Reise quer durch das mysteriöse Buchland. Dort treffen sie nicht nur blinde Buchbinder, griechische Göttinnen und die ein oder andere Leseratte, auch der Tod höchstpersönlich kreuzt ihren Weg.
Und schon bald steht fest: Es geht um viel mehr, als bloß darum, Ingo zu retten. Vielmehr gilt es, die Literatur selbst vor ihrem Untergang zu bewahren!

Markus Walther, der Autor der Kurzgeschichtensammlungen „EspressoProsa“ und „Kleine Scheißhausgeschichten“, entführt den Leser nun mit seinem ersten Roman in die phantastische Welt des Buchlandes. Ein Muss für jeden Bibliophilen!

Schon vom ersten Satz war ich gefesselt, denn die Bücher flüstern, wispern, erzählen Geschichten, verschenken Gedanken und offenbaren Welten

— GabiR

Die Welt hinter den Büchern, jeder kann sich angesprochen fühlen, der Bücher liest.

— Seelensplitter

Guter Anfang, aber das wars auch schon. Schade.

— Janinezachariae

Hui, eine Überraschung in diesem Lesejahr! Was für ein tolles Buch! :)

— Tatsu

Ich fühlte mich, wie in einer alten Bibliothek.

— Fadenchaos

Eine Reise in eine wunderbare Welt! Markus Walther vermittelt mit "Buchland" eine wichtige Botschaft über die Wichtigkeit der Literatur.

— Alondria

Eine Tolle Reise in ein faszinierendes Land

— Moorteufel

Eine absolute Liebesgeschichte an die Literatur, so viel Magie- eine Magie wie in keinem anderen Buch .. Absolute Leseempfehlung

— ImYours

Ein bezauberndes Werk, einfach magisch

— Sassenach123

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  • Das Cover ist ein echter Hingucker,

    Buchland

    GabiR

    24. November 2017 um 18:42

    Eine arbeitslose Buchhändlerin und ein staubiges Antiquariat mit einem ebenso verstaubt wirkenden Besitzer sind die Hauptfiguren in Markus‘ „Buchland“, das absolut anders ist, als alles, was ich bisher gelesen habe. Ach was heißte gelesen, schlaflose Nächte hat es mit bereitet, denn ich konnte es nicht weglegen. Es geht nämlich sehr geheimnisvoll zu in diesem Antiquariat und Beatrice überlegt anfangs jeden Tag aufs Neue, ob sie sich an ihrem neuen Arbeitsplatz einfinden soll. Doch sehr schnell ist sie so fasziniert, von den unendlich vielen Räumen in diesem alten Haus, den Bücherschätzen, deren wahren Wert sie erst erkennt, als ihr Ehemann in Gefahr gerät und sie mit Herrn Plana, ihrem Arbeitgeber kreuz und quer durch das Land der Bücher reist.Schon vom ersten Satz war ich gefesselt, denn die Bücher flüstern, wispern, erzählen Geschichten, verschenken Gedanken und offenbaren Welten. Genau mein Ding, wobei in meinem Kopf dann auch gerne noch Bilder entstehen, was der bildhafte Schreibstil in diesem Buch sehr leicht macht. Ich habe die Protagonisten begleitet auf ihren Wegen zwischen den Büchern, habe sie flüstern hören und konnte mich am Ende nur ganz schwer trennen. Aber das muss ich ja auch gar nicht, denn es geht weiter im Buchland und ich freue mich schon darauf.  Es ist auch nicht nur die offensichtliche, schwarz auf weiß dargestellte Fantasygeschichte, sondern viel mehr die Geschichte, die dahinter steckt, die angedeutet wird und die Fantasy des Lesers auf den Plan ruft.Das Cover ist ein echter Hingucker, denn je länger ich es angeguckt habe umso mehr Details sind mir aufgefallen, was absolut für ein Print spricht. Unbestritten fünf Chaospunkte.

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  • Bücher hinter Büchern

    Buchland

    Seelensplitter

    12. November 2017 um 10:39

    Meine Meinung zum eBook:BuchlandAufmerksamkeit:Wie stets findet ihr diesen Punkt auf meinem Blog.Inhalt in meinen Worten:Bea ist am Ende ihres Lebens, ihr eigener Buchhandel ist am Ende, ihr Mann ist ein Alkoholiker und sie sieht irgendwie keinen Sinn mehr. Sie suchte natürlich weiterhin nach einer Festanstellung in einem Buchladen, nachdem sie ihren eigenen Laden ja leider schließen musste.Sie bekam dann eine Anstellung in einer Buchhandlung, die man so wahrscheinlich nirgendwo anders finden würde.Sie landete im Buchland.Ein Laden, der mehr ist als nur ein Buchladen.Der Buchhändler will ihr helfen, dass Bea wieder zurück in das Leben findet, dabei helfen ihm Bücher. Als Bea ausgerechnet dem Tod ein Buch stiehlt, wird es unschön, denn Bea muss sich entscheiden.Wie geht es mit dem Buchladen weiter, was bedeutet ihr selbst dieser Buchladen und was wird es sie kosten ihre Familie und den Buchladen zu retten?Buchland eben. Ein Land aus vollen Büchern, und ein Buch aus vollen Büchern und Verweisen auf tolle und bekannte Büchern.Haltet euch fest, wenn ihr zu diesem Buch greift und schaltet euren Alltag einfach mal ab.Wie ich das gelesene empfand:Mich hat dieses Buch wirklich in sein Herz gezogen. Richtig in sein Herz, geht das überhaupt? Ja das geht, denn das Buchland spricht so vieles an, dass ich als Leserin niemals erwartet hätte. Einerseits ist es eine normale Fantasiegeschichte, die sich wunderbar in andere bekannte Geschichten wie unter anderem die unendliche Geschichte, Tintenblut, und andere bekannte Werke einreihen und doch ist es etwas völlig anderes, etwas völlig neues, zumindest für mich.Ich muss jedoch gestehen, ich konnte dieses Buch nicht am Stück lesen, dafür waren zu viele Gehaltvolle Gedanken und Anregungen im Buch vorhanden.Einerseits war das Buch sehr philosophisch, zwischen den einzelnen Kapiteln gab es so viel Inhalt, das es schon für ein eigenes Buch gelangt hätte und gleichzeitig so kurz, das man wirklich von Kapiteln sprechen kann.Die Geschichte führte mich immer wieder an andere Orte in der Geschichte.Sie sprach Themen an, über die ich auch schon sehr oft nachgedacht habe, nimmt Ängste von Buchhändlern auf und ermutigt auch wenn alles sich ändert, Geschichten werden bleiben.Der Autor griff das Thema Buch wunderbar auf. So fantastisch, das es wirklich eine Geschichte ist, dann wiederum erwähnt er so viele Bücher, und Werke, Autoren und Autorinnen, Glaubensansätze und den Tod, das es wirklich faszinierend ist, und ich hatte das Gefühl, im Buchland herrscht wirklich eine wahrhaft eigene Welt und die Geschichte spielt nicht nur in einer entfernten Stadt oder einem Teil einer Stadt, sondern es war wirklich eine eigene Welt, wo ich jetzt aber nur einen klitzekleinen Einblick erhalten habe, wie gut das es noch zwei weitere Teile zum Buchland gibt.Themen im Buch über das Menschliche:Wie schon oben angesprochen waren unzählige Themen im Buch zu finden. Sei es der Tod und der Umgang mit ihm.Hoffnung und wie schnell diese erlöschen kann und gleichzeitig aufwachen kann.Familie und wie man dort mit schwierigen Dingen umgehen muss und kann.Aber auch die Abgründe die Alkohol und andere Drogen anrichten kann.Gut fand ich, dass als Bea die Geschichte ihres Mannes umschreiben konnte und durfte, klar war, wenn man Macht hat, kann man die einerseits gut nutzen und andererseits so, dass der eigene Wille geschieht. Hier finde ich es genial wie der Autor das Thema auf den Punkt bringt, ohne Lehrer zu sein, sondern einfach indem ich als Leserin mitgehen darf, selbst entscheiden darf, selbst nachfühlen darf. Genial umgesetzt!Themen im Buch über das Thema Bücher:Hier kommen so etliche tolle Dinge zur Sprache das ich nur einen Bruchteil erwähnen kann.Es geht von Leseratten, Eselsohren und Buchmonstern hin zu den verschiedenen Genres und Abenteuern. Von Kinderliteratur hin zu Erwachsenen Literatur. Über Autoren, die die Welt sehen musste hin zu denen die einfach sinnlos Bücher auf den Büchermarkt werfen. Selfpuplisher gegen Autor im Verlag.Dabei kommen so unendliche viele Gedanken und Bewegungen dazu, dass ich auf jeder Seite irgendwas entdecke was mich als Leseratte zu Büchern ziehen lässt.Aber auch wie ein Mensch zum Autor wird, manche sind dafür geboren, andere drängen sich förmlich in die Buchwelt ohne das sie wirklich etwas zu sagen haben, das fand ich so passend weil ich mit dem Autor wirklich mitgehen konnte, denn auch ich habe schon ähnliche Gedanken zu einem Buch so gehabt.Weiterempfehlung:Ich kann dieses Buch empfehlen, muss aber gleich einmal warnen, das Buch ist eine etwas schwerere Kost als manch anderes Buch, die Sprache ist gestochen scharf und gleichzeitig enorm schwammig, was ich gut finde, weil ich als Leserin direkt selbst mir Gedanken machen durfte und mich entführen lassen durfte. Es gab aber auch sehr viele Punkte, die mich berührten, die mich entführten in die Welt von Bea. Ich fühlte mit, litt mit und staunte mit, gleichzeitig konnte ich die Wut und auch die Gefühle von Bea wirklich mitgehen. Wie oft wünschte ich mir schon selbst meine eigene Buchgeschichte (Lebensgeschichte) umzuschreiben, neu anzusetzen, zu radieren und neu zu beschreiben, doch wenn ich ehrlich bin, wäre das gar nicht klug und das macht Bea auch mehr oder minder in ihrem Buch klar.Deswegen möchte ich euch bitten, greift zu diesem Buch aber lasst euch nicht überfordern, und wenn ihr nicht in das Buch finden solltet, haltet durch, das lohnt sich nämlich!Bewertung:Nachdem mich dieses Buch über mehrere Wochen verfolgte und stets schrie, lies an mir weiter, lass alle anderen Bücher links liegen, dem Willen tat ich ihm aber nicht ganz ;), und lies in mir und lass dich von mir stärken und bewegen muss ich sagen, ich kann nicht anders ich muss es tun, das Buch bekommt fünf Sterne. Ich weiß mittlerweile auch, dass es schon zwei weitere Teile zu dieser tollen Buchwelt gibt, und hoffe das ich bald wieder zu Bea schauen kann und mich von neuen Themen ansprechen lassen kann.Das Buch ist einfach eine Welt für sich, die man nicht einfach auf Kürze erzählen kann, man muss sie einfach vor Augen haben. Ein klein bisschen hoffe ich sogar, dass dieses Buch verfilmt wird.

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  • Hab mir mehr erhofft von.

    Buchland

    Janinezachariae

    20. September 2017 um 09:11

    Am Anfang war ich mitten drin im Buch. Hab mich gefreut: ‘endlich wieder eins über Bücher.’ Aber irgendwann hat mich die Arroganz von Herrn Plana, der die Geschichte aus seiner Perspektive erzählt, genervt. Wie er sich über Selfpublisher hergemacht hat, die Widersprüche, die er an den Tag brachte: jeder kann ein Buch schreiben. Schreiben ist wichtig. Selfpublisher können nichts. Wer eine Geschichte in sich trägt, soll sie raus lassen. Aber ja nicht als Selfpublisher, denn sie scheinen sich selbst für besser zu finden. Natürlich ist Beatrice da anders. Denn sie scheint DAS wichtigste Buch ever zu schreiben und das Buchland damit retten. Herr Plana, der keinen Vornamen oder Vergangenheit zu haben sein, setzt alles daran Beatrice in sein Antiquariat zu bringen. Ein Buchladen, das mehr zu sein scheint, als es den Anfang macht. Denn im Keller verbirgt sich alles, was das Herz eines jeden Buchliebhabers begehrt. Einschließlich fliegender Pferde und Götter oder Bücher des Lebens. Es ist an sich eine schöne Idee, aber irgendwann hat es mich nur noch genervt wie herablassend der Autor sich über manche Gruppen der Literatur geäußert hat. Es gibt nicht nur die Bücher im Keller, sondern  auch im Dachgeschoss und dort sind all jene Bücher, die ‘wertlos’ sind. Als Beatrice erfährt, dass ihr Mann nur noch kurz zu Leben hat und sie das Buch seines Lebens klaut und dort hinein schreibt / und ausradiert und sein Leben von da an bestimmt, wurde es definitiv zu viel des Guten.

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  • Willkommen im Buchland

    Buchland

    Blacksally

    31. July 2017 um 21:04

    CoverDas Cover hat mich sofort angesprochen, der Scherenschnitt der Person zusammen mit Fantastischen Wesen passt so unglaublich gut zur Geschichte. Dazu noch die Farbe von altem Pergament, einfach klasse gemacht :DProtagonistenHerr Plana ist der Besitzer des Antiquariats. Er ist schon etwas älter und etwas schrullig, aber in liebenswerter Form. Man merkt das er Bücher liebt und auch in dem einen oder anderem Sinne von Büchern abhängig ist. Er war mir direkt sympathisch und ich war sehr gespannt, was er alles zu berichten hat.Beatrice hat sich bei Herrn Plana beworben und bekommt eine Anstellung im Antiquariat. Sie hat schon sehr viel mitgemacht und ist eigentlich eine gebrochene Frau. Doch die Liebe zu Büchern hat sie immer noch. Ich konnte mich sehr gut in sie hinein fühlen und auch ihre Handlungen waren für mich plausibel. Sie hat einen Mann, der ebenfalls ein schweres Schicksal hat und dadurch Alkoholabhängig wurde. Er lebt nur noch vor sich hin, doch Bea versucht aus dem Trott heraus zu kommen und das finde ich wirklich bemerkenswert an ihr. SchreibstilBereits auf den ersten Seiten des Buches habe ich mich wohl gefühlt. Es war die Stimmung des Antiquariates, die einfach sofort präsent war und ich hatte das Gefühl ich bin direkt dabei im Geschehen. Das Buch hat mich gefesselt, die Charaktere waren einfach nur super und ich habe mich gefühlt als wäre ich mit Freunden unterwegs im Buchland. Dieses war übrigens auch ein Fall für sich. Ich hätte unglaublich gerne noch viel länger im Buchland verbracht, einfach nur um Schätze zu entdecken und zu schmökern. Gäbe es dieses wirklich, würde man mich wohl nicht mehr sehr oft sehen. Alles in allem war es wirklich eine tolle Geschichte, deren Ende mich staunend zurück lies. Der zweite Band wird hoffentlich bald bei mir einziehen.AutorMarkus Walther, geboren 1972 in Köln, lebt seit 2006 mit seiner Frau und zwei Töchtern in Rösrath. Als ausgebildeter Werbetechniker begeisterte er sich bald für die Schriftgestaltung und machte sich 1998 als Kalligraph selbstständig. er Schwerpunkt seiner schriftstellerischen Arbeit liegt in der Gattung der Kurz- und Kürzestgeschichte. Die Gratwanderung zwischen Klischee und Pointe, Independent und Mainstream führt ihn seither quer durch sämtliche Genres der Bücherwelt.EinzelbewertungenSchreibstil 5/5Charaktere 5/5Spannung 5/5Ende 5/5Cover 5/5FazitWenn man Bücher mag in denen Bücher vorkommen, dann ist dieses Buch genau das richtige. Ich habe es geliebt

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  • [Rezension] Markus Walther: Buchland

    Buchland

    Alondria

    28. May 2017 um 11:11

    Das Buch Erster SatzDie Bücher um mich herum, die sich unter einem staubigen Mantel zu verbergen suchten, schienen leise zu wispern.Dieses Antiquariat ist nicht wie andere Buchläden!Das muss auch die gescheiterte Buchhändlerin Beatrice feststellen, als sie notgedrungen die Stelle im staubigen Antiquariat des ebenso verstaubt wirkenden Herrn Plana annimmt. Schnell merkt sie allerdings, dass dort so manches nicht mit rechten Dingen zugeht:Wer verbirgt sich hinter den so antiquiert wirkenden Stammkunden „Eddie“ und „Wolfgang“? Und welche Rolle spielt Herr Plana selbst, dessen Beziehung zu seinen Büchern scheinbar jede epische Distanz überwindet?Doch noch ehe Beatrice all diese Geheimnisse lüften kann, gerät ihr Mann Ingo in große Gefahr und Beatrice setzt alles daran, ihn zu retten. Zusammen mit Herrn Plana begibt sie sich auf eine abenteuerliche Reise quer durch das mysteriöse Buchland. Dort treffen sie nicht nur blinde Buchbinder, griechische Göttinnen und die ein oder andere Leseratte, auch der Tod höchstpersönlich kreuzt ihren Weg.Und schon bald steht fest: Es geht um viel mehr, als bloß darum, Ingo zu retten. Vielmehr gilt es, die Literatur selbst vor ihrem Untergang zu bewahren! Meine Meinung Markus Walther hat mit "Buchland" eine wunderbare Welt erschaffen, in der die Literatur zu einem spricht. Durch seinen Schreibstil lässt er das Buchland real werden, denn beim Lesen kommt es einem tatsächlich so vor, als würde das Buch zu einem sprechen und etwas äußerst Wichtiges mitteilen. Die Botschaft, wie wichtig Bücher in unserem Leben sind, hat Walther absolut lesenswert verpackt.Seine Protagonisten sind liebevoll ausgearbeitet und schon ab der ersten Seite bleibt einem nichts anderes übrig, als sie zu mögen. Jeder einzelne macht bis zum Schluss eine Charakterentwicklung durch, die durchaus authentisch wirkt.Herrn Plana und Beatrice bei ihren Abenteuern im Buchland zu begleiten, macht einfach Spaß. Dümpelt die Story zunächst noch ein wenig vor sich hin, so nimmt sie dann doch immer mehr Fahrt auf und lässt dem Leser schließlich kaum noch eine Atempause. Richtig gut wird das Buch also erst mit der Zeit, dennoch ist der schleichende Anfang sehr wichtig für das Verständnis alles Kommenden.Spannung gibt es vor allen Dingen ab dem zweiten Drittel des Buches. Hier steigt sie immer mehr an und lässt wirklich bis zur letzten Seite nicht nach. Als Leser fühlt man sich direkt in die Geschehnisse hineinversetzt. Vor allem mit Beatrice, dem Ruhepol der Geschichte, konnte ich mich schnell identifizieren. Durch sie einen Zugang zur Geschichte zu finden, war nicht schwierig.Das Cover gefällt mir sehr gut. Beatrice mit Feder und Büchlein im Vordergrund steht wirklich für den Inhalt von "Buchland". Und auch die verschiedenen Details im Hintergrund spielen alle eine Rolle im Verlauf der Story. Fazit "Buchland" von Markus Walther ist ein tolles Fantasy-Buch mit Botschaft. Mit seinen 244 Seiten ist es schnell gelesen, dennoch sollte sich die Zeit genommen werden, auch zwischen den Zeilen zu lesen und der Geschichte Raum zu geben, sich zu entfalten. Trotz der anfänglichen doch recht langwierigen Erklärungen rund um das Buchland, nimmt das Buch bald schon an Fahrt auf.Ich kann das Buch guten Gewissens empfehlen!

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  • Definitiv ein Highlight in meinem Lesejahr...

    Buchland

    Buecherheike

    12. May 2017 um 22:13

    Verlag: ACABUS Seiten: 236ISBN: 978-3-86282-186-0Ich glaube, egal was ich hier schreibe, keins meiner Worte wird ausdrücken können, wie wundervoll ich dieses Buch finde. Das hier ist nicht nur eine Wahnsinnsgeschichte, sondern auch eine Liebeserklärung an das geschriebene Wort. All das, was ich an Büchern so liebe, hat Markus Walther hier in Worte gefasst. Verpackt in einer Geschichte, die mich von Anfang an gefesselt hat. Ich liebe jedes Wort in diesem Buch, jeden Absatz, jede Wendung und jeden Punkt. Es ist eines von den Büchern, die man mehrmals lesen muss, um all seine Geheimnisse zu finden. Danke Markus Walther. Es war mir ein Vergnügen dein Buch zu lesen.

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  • Buchtastisch

    Buchland

    Sassenach123

    28. September 2016 um 07:44

    Buchtastisch Beatrice Liber beginnt eine Anstellung im Antiquariat des Herrn Plana. Schnell wird klar, dass Herr Plana große Pläne mit Beatrice hat. Er weiht sie nach und nach in die Geheimnisse des Buchlandes ein, welches im Keller des Antiquariats schlummert. Dort befindet sich ein riesiges Areal mit allen existierenden Büchern. Sogar die ungeschriebenen Bücher haben hier einen Ort. Herr Plana bezeichnet sich selbst als Auktoral, er kann auf magische Weise mit den Büchern kommunizieren, ist mit ihnen verbunden. Doch das Buchland ist in Gefahr, es braucht ein Buch, aus der Hand von Beatrice, die sich so gar nicht als Schreiberin sieht. Herr Plana will Beatrice überzeugen dieses Buch dennoch zu schreiben, und erlebt einige beschauliche Abenteuer gemeinsam mit Bea, wie er sie nennt. So lernen sie bezaubernde Kammern und Gestalten des Buchlandes kennen, unter anderem auch den Tod. Der seine Hände nach Ingo, Beatrice Mann ausstreckt......... Dieses Buch ist ein wahres Juwel. Es vereint ganz viele Elemente die einem Buchliebhaber das Herz höher schlagen lassen. So finden viele literarische Größen Erwähnung, bekannte Werke fließen in die Geschichte mit ein. Viele berühmte Zitate, werden aufgegriffen. Markus Walther schafft es hier und da immer wieder Anekdoten einzubauen, die dem Vielleser ein Strahlen ins Gesicht zaubern. Musste oft schmunzeln, und war genauso oft peinlich berührt. Ein wenig fühlte ich mich wie damals als Kind, als ich in die unendliche Geschichte von Michael Ende eintauchen durfte. Ich fieberte mit Bea und Herrn Plana mit, dieses wundervolle Buchland darf nicht dem Untergang geweiht sein. Die Charaktere sind sehr bildhaft und schafften es mich zu fesseln. Herr Plana zieht seine Macht aus den Büchern, es scheint so, dass das geschriebene Wort sein Lebenselixier ist. Hört sich fantastisch an, ist es auch, aber nach kurzer Zeit in dieser Welt erscheint es fast Real. Wie gern würde man an Beatrice Stelle treten und in diese Welt eintauchen. Beatrice hat schwere Schicksalsschläge hinnehmen müssen, sieht sich selbst als schwach an, dass ist sie aber ganz und gar nicht. Doch um das zu erkennen, muss sie erst ein Buch schreiben. Das Abenteuer Buchland geht weiter. Eine Fortsetzung ist erst kürzlich erschienen. Da Beatrice und diese magische Welt mich so verzaubert haben, werde ich mich erneut auf die Reise machen, und bin jetzt schon gespannt, ob die Bücher wieder wispern und ihr Geheimnis preisgeben. Ein Werk das Buch -und Fantasyliebhaber unbedingt lesen sollten. Erschienen im Acabus-Verlag

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    • 2
  • Literatur erweckt zum Leben

    Buchland

    Christin87

    10. July 2016 um 14:39

    In Buchland erweckt die Literatur zum Leben. Worte hauchen sterbenden Dingen Leben ein, tode Schriftsteller kaufen sich in des Hauptprotagonisten Antiquariat Neuzeitliteratur, Götter des Olymp und "geflügelte Worte" erwecken zum Leben und erfüllen Ihre Aufgaben. Und der Tod in Person spielt eine tragende Rolle in dieser Geschichte. Überall lauert er. Jede Seele des Buchlandes versucht er zu erhaschen, um selbiges so dem Untergang zu weihen. Doch bei der Jagd auf das Lebens des Antiquariatsbesitzers Herrn Plana und des Mannes seiner Angestellten Beatrice, stößt er auf Widerstand. Denn diese beiden begeben sich in die Tiefen des Buchlandes um einen Weg zu finden Tod ein Schnippchen zu schagen. Bildwelten werden dabei in des Lesers Kopf lebendig. Alles besteht aus Büchern und Worten und überall finden sich Anspielungen auf Schriftsteller und andere Geschichten. Es ist fantastisch, was der Autor hier geschaffen hat und es macht wirklich Spaß gelesen zu werden. Und selbst der Tod lernt am Ende in diesem Buch noch etwas über das Leben...

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  • Dieses Antiquariat....

    Buchland

    BuecherKaterTee

    23. May 2016 um 15:06

    Dieses Antiquariat ist nicht wie andere Buchläden. Das merkt man schon auf der ersten Seite. „Das Buchland im Keller unter uns ist unglaublich viel mehr, als diese Aneinanderreihung von gefüllten Regalen. Dort findet man billige Klischees, abgedroschene Fantasien und halbe Wahrheiten direkt neben den großen göttlichen Ideen, die die Welt veränderten. Die ganze Kreativität der Menschheit.“ Die gescheiterte Buchhändlerin Beatrice nimmt notgedrungen die Stelle im staubigen Antiquariat des ebenso verstaubt wirkenden Herrn Plana an. Schon bald fallen ihr in zunehmendem Maß die Merkwürdigkeiten dieses Antiquariats auf: Antiquiert wirkende Stammkunden „Eddie“ und „Wolfgang“? Ihr Chef, Herr Plana, dessen Beziehung zu seinen Büchern sehr besonders scheint. Wieder ein Fantastischer Roman über die Rettung. Beatrice soll/kann/will ihren Mann retten, aber auch das Buchland, ihren Chef, ja sogar die Welt der Literatur. Sie begegnet in dieser gigantischen Buchwelt mythischen Wesen, dem Tod und ein bisschen auch sich selbst. Hach, Markus Walther hat richtig losgelegt und eine riesig opulente Geschichte entwickelt - und sich vergallopiert, wie ich finde. So schön die Idee, viele sprachlichen Anteile und literarische Hinweise. Mir ist die Geschichte zu voll. Herr Plana  wird zunehmend unglaubwürdig und ich enttäuscht. Nach dem rasanten Anfang hat mich mein Enthusiasmus der ersten Seiten zum Ende verlassen. Schade, da wäre weniger mehr gewesen. Markus Walther: Buchland Acabus verlag ISBN: 9783862821860

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  • Ein Fantasyroman über Bücher ... ein Traum oder doch Realität ?

    Buchland

    Sandra1978

    09. May 2016 um 18:36

    Rezension zu „Buchland“ von Markus Walther ( Acabus Verlag ) Was gibt es schöneres als ein Buch, in dem es um Bücher geht J Zum Inhalt : Die schüchterne, unauffällige Beatrice nimmt eine Stelle in einem verstaubten und wenig besuchten Antiquariat bei Herrn Plana an. Schon beim ersten Besuch im vermeintlichen Warenlager des Antiquariats bemerkt Beatrice : Hier stimmt etwas nicht. Denn auf dem Warenwagen liegt ihr selbst geschriebenes Buch, gebunden und bereit zum Verkauf – nur das Beatrice ihr Buch nie fertig geschrieben, geschweige denn veröffentlicht hat… Das Antiquariat von Herr Plana entpuppt sich als Fassade für das Buchland : Alle Bücher, die jemals geschrieben wurden und geschrieben werden, sind hier zu finden. Und die Bücher besitzen ein geheimnisvolles Eigenleben und einen eigenen Willen. Und auch an Herr Plana ist einiges merkwürdig : Er kann sich nicht an seinen Vornamen erinnern. Er weiß eigentlich gar nichts von der Welt außerhalb seines Buchladens. In den Gesprächen mit Bea erfährt er, dass Sie einen alkoholkranken Mann und ein verstorbenes Baby hat. Durch Zufall gerät Bea bei Ihren Reisen in den unendlich scheinenden Keller, in denen Sie immer mehr über das Buchland herausfindet, in Besitz des Lebensbuchs ihres Mannes. Sie erschrickt fast zu Tode, als sie feststellen muss, dass seine Zeit fast abgelaufen ist. Sie beschließt, Ihre Ehe zu retten, und bringt dabei mehr Dinge aus dem Gleichgewicht, als sie ahnt. Ein Wettlauf um das Leben von Ingo, der Existenz des Antiquariats und ihr eigenes Seelenheil beginnt… Zum Buch : Ich bin sehr traurig, das das Buch nur etwas mehr als 200 Seiten hat – es hat mich sehr mitgerissen und gefangen genommen. Trotz dass es sich um teilweise sehr philosophische Inhalte handelt und viele Anspielungen auf teilweise sehr klassische Weltliteratur vorhanden sind, die für viele von uns Belletristiklesern vermutlich zu schwerer Tobak sind, ist die ganze Geschichte angenehm leichtgängig und gut verdaulich, also keine langatmigen oder ausschweifenden Betrachtungen. Dennoch regt dieses Buch sehr zum Nachdenken an und lässt einen frei nach dem Motto „Bin ich ein Mensch, der träumt, er sei ein Schmetterling, oder ein Schmetterling, der träumt, er sei ein Mensch ?“ irgendwann daran zweifeln, was eigentlich real ist und was nicht. Und Buchland verkörpert eine Welt, die sich jeder Buchsüchtige wie Du und ich sich so sehnlichst wünscht – ein ganzes Universum, eine ganze Welt nur aus Büchern, deren Inhalt Gestalt annimmt und die Realität verändern kann. Die Protagonisten Beatrice und Herr Plana sind sehr liebevoll herausgearbeitete Protagonisten, die man sofort ins Herz schließt, und auch die Nebendarsteller wie der Buchbinder und der Tod – ja, und auch die Bücher – wachsen einem ans Herz. Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen – es hat genug fantastische Elemente, um den Fantasyleser zu beflügeln, genug Denkansätze, um die Philosophen zu befriedigen, und genug Realität, um auch die Liebhaber des Gegenwartsromans mit Beatrices Geschichte in Ihren Bann zu ziehen. Es gibt auch eine Fortsetzung mit dem Titel „Beatrice – Rückkehr ins Buchland“ die ich UNBEDINGT lesen muss, auch ich kann es gar nicht erwarten wieder in das wunderbare Buchland zurückzukehren.

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  • Ein Fantasyroman über Bücher ... ein Traum oder doch Realität ?

    Buchland

    Sandra1978

    09. May 2016 um 18:36

    Rezension zu „Buchland“ von Markus Walther ( Acabus Verlag ) Was gibt es schöneres als ein Buch, in dem es um Bücher geht J Zum Inhalt : Die schüchterne, unauffällige Beatrice nimmt eine Stelle in einem verstaubten und wenig besuchten Antiquariat bei Herrn Plana an. Schon beim ersten Besuch im vermeintlichen Warenlager des Antiquariats bemerkt Beatrice : Hier stimmt etwas nicht. Denn auf dem Warenwagen liegt ihr selbst geschriebenes Buch, gebunden und bereit zum Verkauf – nur das Beatrice ihr Buch nie fertig geschrieben, geschweige denn veröffentlicht hat… Das Antiquariat von Herr Plana entpuppt sich als Fassade für das Buchland : Alle Bücher, die jemals geschrieben wurden und geschrieben werden, sind hier zu finden. Und die Bücher besitzen ein geheimnisvolles Eigenleben und einen eigenen Willen. Und auch an Herr Plana ist einiges merkwürdig : Er kann sich nicht an seinen Vornamen erinnern. Er weiß eigentlich gar nichts von der Welt außerhalb seines Buchladens. In den Gesprächen mit Bea erfährt er, dass Sie einen alkoholkranken Mann und ein verstorbenes Baby hat. Durch Zufall gerät Bea bei Ihren Reisen in den unendlich scheinenden Keller, in denen Sie immer mehr über das Buchland herausfindet, in Besitz des Lebensbuchs ihres Mannes. Sie erschrickt fast zu Tode, als sie feststellen muss, dass seine Zeit fast abgelaufen ist. Sie beschließt, Ihre Ehe zu retten, und bringt dabei mehr Dinge aus dem Gleichgewicht, als sie ahnt. Ein Wettlauf um das Leben von Ingo, der Existenz des Antiquariats und ihr eigenes Seelenheil beginnt… Zum Buch : Ich bin sehr traurig, das das Buch nur etwas mehr als 200 Seiten hat – es hat mich sehr mitgerissen und gefangen genommen. Trotz dass es sich um teilweise sehr philosophische Inhalte handelt und viele Anspielungen auf teilweise sehr klassische Weltliteratur vorhanden sind, die für viele von uns Belletristiklesern vermutlich zu schwerer Tobak sind, ist die ganze Geschichte angenehm leichtgängig und gut verdaulich, also keine langatmigen oder ausschweifenden Betrachtungen. Dennoch regt dieses Buch sehr zum Nachdenken an und lässt einen frei nach dem Motto „Bin ich ein Mensch, der träumt, er sei ein Schmetterling, oder ein Schmetterling, der träumt, er sei ein Mensch ?“ irgendwann daran zweifeln, was eigentlich real ist und was nicht. Und Buchland verkörpert eine Welt, die sich jeder Buchsüchtige wie Du und ich sich so sehnlichst wünscht – ein ganzes Universum, eine ganze Welt nur aus Büchern, deren Inhalt Gestalt annimmt und die Realität verändern kann. Die Protagonisten Beatrice und Herr Plana sind sehr liebevoll herausgearbeitete Protagonisten, die man sofort ins Herz schließt, und auch die Nebendarsteller wie der Buchbinder und der Tod – ja, und auch die Bücher – wachsen einem ans Herz. Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen – es hat genug fantastische Elemente, um den Fantasyleser zu beflügeln, genug Denkansätze, um die Philosophen zu befriedigen, und genug Realität, um auch die Liebhaber des Gegenwartsromans mit Beatrices Geschichte in Ihren Bann zu ziehen. Es gibt auch eine Fortsetzung mit dem Titel „Beatrice – Rückkehr ins Buchland“ die ich UNBEDINGT lesen muss, auch ich kann es gar nicht erwarten wieder in das wunderbare Buchland zurückzukehren.

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  • Für Leser die philosophische Werke mit einer Prise Fantasie mögen ist es das Lesen wert!

    Buchland

    Bookeroo

    04. December 2015 um 22:23

    Anfangs war ich enttäuscht, dass es sich nicht wie ein von mir gewohntes Fantasy-Buch las. Und doch hat es mich nach einigen Seiten zum Weiterlesen animiert. Ich wollte erfahren, was es mit diesem Antiquariat auf sich hat. Welche Rolle spielt Beatrice? Und was hat es mit Herrn Plan auf sich? Warum hat er solch ein Interesse an „Bea“? Liebevoll weckte das Buch die Philosophische Seite in mir und erinnerte mich an „Sofies Welt“. Herr Plan führt Beatrice und die Leser auf eine Reise durch die Entstehung von Büchern und die Seele von ihnen. Es ließ mich über das Schreiben nachdenken, über den Sinn und Unsinn von Büchern. Auch entdeckte ich Passagen aus „Per Anhalter durch die Galaxis“ und die „Tintenwelt“. Das machte Herrn Plana für mich sympathisch. Die Stärke des Buches liegt meiner Meinung nach in den bildhaften Beschreibungen der Buchhandlung, des Buchlandes. Sie ließen mich fühlen, schmecken, riechen, vor meinem inneren Auge sehen. Ich wäre gern einmal direkt „vor Ort“. Wer eine spannende Geschichte erwartet, wird vermutlich enttäuscht. Für Leser die philosophische Werke mit einer Prise Fantasie mögen ist es das Lesen wert! „Fernsehen ist wie Opium. Es hält vom Denken ab.“ „Einen Text zu zerlegen, zu diskutieren, zu analysieren – das ist nicht wirklich lesen. Da ist nur Verstand. Kein Herz. Keine Seele.“ Wie wahr wie wahr!

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  • Schreibe deine eigene Geschichte in ein Buch

    Buchland

    Shari_Wari

    25. October 2015 um 08:00

    Mit Buchland erzählt Markus Walther eine wunderbare Geschichte über die Welt der Bücher. Tauche ein in wundersame Geschichten der berühmtesten Autoren und verirre dich in den tiefen der Bibiliotheken, wo blinde Buchbinder, griechische Göttinen, Leseratten und der Tod selbst lauert. Beatrice muss notgedrungen die freie Stelle in dem staubigen Antiquariat des Herrn Plana annehmen, doch was sie dort erlbet verändert ihr ganzes Leben und das ihreres Todkranken Mannes Ingo. Taucht mit Beatrice in die Wundersame Welt der Bücher ein und führe spannende Gespräche mit Edgar Alle Poe und Johann Wolfgang von Goethe, treffe Leseratten und Buchstaben in den tiefen der Bibiliothekslabyrinthe. Und verändere deine eigene Geschichte, auch du kannst dein Leben neu schreiben. Dieses Buch hat mich gefesselt und in eine andere Welt hineingesaugt aus der ich nicht mehr entfliehen wollte. Alle Leseratten sollten sich die Zeit nehmen diese tolle und wundersame Geschichte zu lesen und sich in die Welt der Bücher hineinziehen lassen, folgt dem Tod auf seinem Weg.

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  • Vielleicht zu realitätsfern?

    Buchland

    Selinavo

    22. August 2015 um 22:37

    Markus Walthers "Buchland" handelt von Herrn Plana und seinem verstaubten Antiquariat. Eines Tages stellt er Beatrice ein, die schnell merkt, dass mit dem Antiquariat etwas nicht stimmt. Können die Bücher sprechen? Was bedeuten die Besuche von den misteriösen Stammgästen? Langsam aber sicher erklärt Herr Plana Beatrice das Buchland und seine Gewohnheiten. Doch schon daraufhin schwebt Beatrice´Mann in Lebensgefahr. Beatrice versucht alles, um ihn mit Hilfe des Buchlandes zu retten, doch dadurch droht auch das Buchland zusammenzubrechen. Wird es Beatrice gelingen, sowohl das Buchland, als auch ihren Mann Ingo zu retten? Kommen wir nun zu meiner Meinung vom Buch: Es gab Sätze in dem Buch, die mich wirklich sehr berührt haben. Das war wirklich klasse. Auch die Charaktere waren gut beschrieben und gewählt. Jedoch hatte ich trotzdem meine Probleme mit dem Buch. Ich mag Bücher, die trotz ihres Fantasy-Genres das Gefühl vermitteln, dass das Geschehen auch im wahren Leben so kommen kann. Jedoch fehlte mir hier jeglicher Realitätsbezug, ja es erschien mir sogar manchmal ein wenig "lächerlich". Die Sache mit dem Tod als Person und auch die Tatsache, dass die Bücher sprechen konnten. Ich bin mir bewusst, dass das alles einen tieferen Sinn hatte, jedoch war es dann leider nicht meine Art von Buch, die ich gerne lese. Trotzdem- wie gesagt- gab es Stellen im Buch, die ich wirklich total schön fand!

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  • die magsiche Welt der Bücher

    Buchland

    Sanni77

    13. July 2015 um 20:06

    Herr Plana, Inhaber eines kleinen verstaubten Buch Antiquariats, sucht eine Angestellte. Er stellt Beatrice ein. Schon bald bemerkt Beatrice, dass mit dem Laden und auch mit Herrn Plana etwas nicht stimmt. Herr Plana bekommt immer wieder Schwächeanfälle und die Bücher scheinen mit ihr zu sprechen. Als Herr Plana sie in das Geheimnis des Buchladens und des Buchlands einweiht, beginnen sie gemeinsam das Buchland zu entdecken. Doch schon bald verändern sich die Dinge. Ihr Mann Ingo und auch das Buchland ist in Gefahr und sie soll es retten. Markus Walthers Liebe zur Literatur merkt man diesem Buch an. Er hat eine fantastische Bücherwelt geschaffen, die jeder Buchliebhaber am liebsten selbst erkunden würde. Die gewaltigen Regale des Buchlands erscheinen da fast selbstverständlich vor dem Auge des Lesers. Es geht in diesem Buch aber auch um das Schreiben von Büchern. Das ganze wird mit viel Humor, Sarkasmus und ein paar Sticheleien gegen E-Books und Selfpublisher gewürzt. Durch den eingängigen Schreibstil des Autors kann man das Buch schon bald nicht mehr aus der Hand legen. Ich würde das Buch auch nicht in ein bestimmtes Genre einordnen. Für mich ist es Mix aus Fantasy und Roman. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und kommen für mich sehr sympathisch rüber. Fazit: Für mich ist das Buchland ein modernes Märchen, das einen in die magische Welt der Bücher hineinzieht. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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