Markus Walther Buchland

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Inhaltsangabe zu „Buchland“ von Markus Walther

„Das Buchland im Keller unter uns ist unglaublich viel mehr, als diese Aneinanderreihung von gefüllten Regalen. Dort findet man billige Klischees, abgedroschene Fantasien und halbe Wahrheiten direkt neben den großen göttlichen Ideen, die die Welt veränderten. Die ganze Kreativität der Menschheit.“ Dieses Antiquariat ist nicht wie andere Buchläden! Das muss auch die gescheiterte Buchhändlerin Beatrice feststellen, als sie notgedrungen die Stelle im staubigen Antiquariat des ebenso verstaubt wirkenden Herrn Plana annimmt. Schnell merkt sie allerdings, dass dort so manches nicht mit rechten Dingen zugeht: Wer verbirgt sich hinter den so antiquiert wirkenden Stammkunden „Eddie“ und „Wolfgang“? Und welche Rolle spielt Herr Plana selbst, dessen Beziehung zu seinen Büchern scheinbar jede epische Distanz überwindet? Doch noch ehe Beatrice all diese Geheimnisse lüften kann, gerät ihr Mann Ingo in große Gefahr und Beatrice setzt alles daran, ihn zu retten. Zusammen mit Herrn Plana begibt sie sich auf eine abenteuerliche Reise quer durch das mysteriöse Buchland. Dort treffen sie nicht nur blinde Buchbinder, griechische Göttinnen und die ein oder andere Leseratte, auch der Tod höchstpersönlich kreuzt ihren Weg. Und schon bald steht fest: Es geht um viel mehr, als bloß darum, Ingo zu retten. Vielmehr gilt es, die Literatur selbst vor ihrem Untergang zu bewahren! Markus Walther, der Autor der Kurzgeschichtensammlungen „EspressoProsa“ und „Kleine Scheißhausgeschichten“, entführt den Leser nun mit seinem ersten Roman in die phantastische Welt des Buchlandes. Ein Muss für jeden Bibliophilen!

Eine Reise in eine wunderbare Welt! Markus Walther vermittelt mit "Buchland" eine wichtige Botschaft über die Wichtigkeit der Literatur.

— Alondria
Alondria

Eine Tolle Reise in ein faszinierendes Land

— Moorteufel
Moorteufel

Eine absolute Liebesgeschichte an die Literatur, so viel Magie- eine Magie wie in keinem anderen Buch .. Absolute Leseempfehlung

— ImYours
ImYours

Ein bezauberndes Werk, einfach magisch

— Sassenach123
Sassenach123

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  • [Rezension] Markus Walther: Buchland

    Buchland
    Alondria

    Alondria

    28. May 2017 um 11:11

    Das Buch Erster SatzDie Bücher um mich herum, die sich unter einem staubigen Mantel zu verbergen suchten, schienen leise zu wispern.Dieses Antiquariat ist nicht wie andere Buchläden!Das muss auch die gescheiterte Buchhändlerin Beatrice feststellen, als sie notgedrungen die Stelle im staubigen Antiquariat des ebenso verstaubt wirkenden Herrn Plana annimmt. Schnell merkt sie allerdings, dass dort so manches nicht mit rechten Dingen zugeht:Wer verbirgt sich hinter den so antiquiert wirkenden Stammkunden „Eddie“ und „Wolfgang“? Und welche Rolle spielt Herr Plana selbst, dessen Beziehung zu seinen Büchern scheinbar jede epische Distanz überwindet?Doch noch ehe Beatrice all diese Geheimnisse lüften kann, gerät ihr Mann Ingo in große Gefahr und Beatrice setzt alles daran, ihn zu retten. Zusammen mit Herrn Plana begibt sie sich auf eine abenteuerliche Reise quer durch das mysteriöse Buchland. Dort treffen sie nicht nur blinde Buchbinder, griechische Göttinnen und die ein oder andere Leseratte, auch der Tod höchstpersönlich kreuzt ihren Weg.Und schon bald steht fest: Es geht um viel mehr, als bloß darum, Ingo zu retten. Vielmehr gilt es, die Literatur selbst vor ihrem Untergang zu bewahren! Meine Meinung Markus Walther hat mit "Buchland" eine wunderbare Welt erschaffen, in der die Literatur zu einem spricht. Durch seinen Schreibstil lässt er das Buchland real werden, denn beim Lesen kommt es einem tatsächlich so vor, als würde das Buch zu einem sprechen und etwas äußerst Wichtiges mitteilen. Die Botschaft, wie wichtig Bücher in unserem Leben sind, hat Walther absolut lesenswert verpackt.Seine Protagonisten sind liebevoll ausgearbeitet und schon ab der ersten Seite bleibt einem nichts anderes übrig, als sie zu mögen. Jeder einzelne macht bis zum Schluss eine Charakterentwicklung durch, die durchaus authentisch wirkt.Herrn Plana und Beatrice bei ihren Abenteuern im Buchland zu begleiten, macht einfach Spaß. Dümpelt die Story zunächst noch ein wenig vor sich hin, so nimmt sie dann doch immer mehr Fahrt auf und lässt dem Leser schließlich kaum noch eine Atempause. Richtig gut wird das Buch also erst mit der Zeit, dennoch ist der schleichende Anfang sehr wichtig für das Verständnis alles Kommenden.Spannung gibt es vor allen Dingen ab dem zweiten Drittel des Buches. Hier steigt sie immer mehr an und lässt wirklich bis zur letzten Seite nicht nach. Als Leser fühlt man sich direkt in die Geschehnisse hineinversetzt. Vor allem mit Beatrice, dem Ruhepol der Geschichte, konnte ich mich schnell identifizieren. Durch sie einen Zugang zur Geschichte zu finden, war nicht schwierig.Das Cover gefällt mir sehr gut. Beatrice mit Feder und Büchlein im Vordergrund steht wirklich für den Inhalt von "Buchland". Und auch die verschiedenen Details im Hintergrund spielen alle eine Rolle im Verlauf der Story. Fazit "Buchland" von Markus Walther ist ein tolles Fantasy-Buch mit Botschaft. Mit seinen 244 Seiten ist es schnell gelesen, dennoch sollte sich die Zeit genommen werden, auch zwischen den Zeilen zu lesen und der Geschichte Raum zu geben, sich zu entfalten. Trotz der anfänglichen doch recht langwierigen Erklärungen rund um das Buchland, nimmt das Buch bald schon an Fahrt auf.Ich kann das Buch guten Gewissens empfehlen!

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  • Definitiv ein Highlight in meinem Lesejahr...

    Buchland
    Buecherheike

    Buecherheike

    12. May 2017 um 22:13

    Verlag: ACABUS Seiten: 236ISBN: 978-3-86282-186-0Ich glaube, egal was ich hier schreibe, keins meiner Worte wird ausdrücken können, wie wundervoll ich dieses Buch finde. Das hier ist nicht nur eine Wahnsinnsgeschichte, sondern auch eine Liebeserklärung an das geschriebene Wort. All das, was ich an Büchern so liebe, hat Markus Walther hier in Worte gefasst. Verpackt in einer Geschichte, die mich von Anfang an gefesselt hat. Ich liebe jedes Wort in diesem Buch, jeden Absatz, jede Wendung und jeden Punkt. Es ist eines von den Büchern, die man mehrmals lesen muss, um all seine Geheimnisse zu finden. Danke Markus Walther. Es war mir ein Vergnügen dein Buch zu lesen.

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  • Buchtastisch

    Buchland
    Sassenach123

    Sassenach123

    28. September 2016 um 07:44

    Buchtastisch Beatrice Liber beginnt eine Anstellung im Antiquariat des Herrn Plana. Schnell wird klar, dass Herr Plana große Pläne mit Beatrice hat. Er weiht sie nach und nach in die Geheimnisse des Buchlandes ein, welches im Keller des Antiquariats schlummert. Dort befindet sich ein riesiges Areal mit allen existierenden Büchern. Sogar die ungeschriebenen Bücher haben hier einen Ort. Herr Plana bezeichnet sich selbst als Auktoral, er kann auf magische Weise mit den Büchern kommunizieren, ist mit ihnen verbunden. Doch das Buchland ist in Gefahr, es braucht ein Buch, aus der Hand von Beatrice, die sich so gar nicht als Schreiberin sieht. Herr Plana will Beatrice überzeugen dieses Buch dennoch zu schreiben, und erlebt einige beschauliche Abenteuer gemeinsam mit Bea, wie er sie nennt. So lernen sie bezaubernde Kammern und Gestalten des Buchlandes kennen, unter anderem auch den Tod. Der seine Hände nach Ingo, Beatrice Mann ausstreckt......... Dieses Buch ist ein wahres Juwel. Es vereint ganz viele Elemente die einem Buchliebhaber das Herz höher schlagen lassen. So finden viele literarische Größen Erwähnung, bekannte Werke fließen in die Geschichte mit ein. Viele berühmte Zitate, werden aufgegriffen. Markus Walther schafft es hier und da immer wieder Anekdoten einzubauen, die dem Vielleser ein Strahlen ins Gesicht zaubern. Musste oft schmunzeln, und war genauso oft peinlich berührt. Ein wenig fühlte ich mich wie damals als Kind, als ich in die unendliche Geschichte von Michael Ende eintauchen durfte. Ich fieberte mit Bea und Herrn Plana mit, dieses wundervolle Buchland darf nicht dem Untergang geweiht sein. Die Charaktere sind sehr bildhaft und schafften es mich zu fesseln. Herr Plana zieht seine Macht aus den Büchern, es scheint so, dass das geschriebene Wort sein Lebenselixier ist. Hört sich fantastisch an, ist es auch, aber nach kurzer Zeit in dieser Welt erscheint es fast Real. Wie gern würde man an Beatrice Stelle treten und in diese Welt eintauchen. Beatrice hat schwere Schicksalsschläge hinnehmen müssen, sieht sich selbst als schwach an, dass ist sie aber ganz und gar nicht. Doch um das zu erkennen, muss sie erst ein Buch schreiben. Das Abenteuer Buchland geht weiter. Eine Fortsetzung ist erst kürzlich erschienen. Da Beatrice und diese magische Welt mich so verzaubert haben, werde ich mich erneut auf die Reise machen, und bin jetzt schon gespannt, ob die Bücher wieder wispern und ihr Geheimnis preisgeben. Ein Werk das Buch -und Fantasyliebhaber unbedingt lesen sollten. Erschienen im Acabus-Verlag

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  • Literatur erweckt zum Leben

    Buchland
    Christin87

    Christin87

    10. July 2016 um 14:39

    In Buchland erweckt die Literatur zum Leben. Worte hauchen sterbenden Dingen Leben ein, tode Schriftsteller kaufen sich in des Hauptprotagonisten Antiquariat Neuzeitliteratur, Götter des Olymp und "geflügelte Worte" erwecken zum Leben und erfüllen Ihre Aufgaben. Und der Tod in Person spielt eine tragende Rolle in dieser Geschichte. Überall lauert er. Jede Seele des Buchlandes versucht er zu erhaschen, um selbiges so dem Untergang zu weihen. Doch bei der Jagd auf das Lebens des Antiquariatsbesitzers Herrn Plana und des Mannes seiner Angestellten Beatrice, stößt er auf Widerstand. Denn diese beiden begeben sich in die Tiefen des Buchlandes um einen Weg zu finden Tod ein Schnippchen zu schagen. Bildwelten werden dabei in des Lesers Kopf lebendig. Alles besteht aus Büchern und Worten und überall finden sich Anspielungen auf Schriftsteller und andere Geschichten. Es ist fantastisch, was der Autor hier geschaffen hat und es macht wirklich Spaß gelesen zu werden. Und selbst der Tod lernt am Ende in diesem Buch noch etwas über das Leben...

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  • Dieses Antiquariat....

    Buchland
    BuecherKaterTee

    BuecherKaterTee

    23. May 2016 um 15:06

    Dieses Antiquariat ist nicht wie andere Buchläden. Das merkt man schon auf der ersten Seite. „Das Buchland im Keller unter uns ist unglaublich viel mehr, als diese Aneinanderreihung von gefüllten Regalen. Dort findet man billige Klischees, abgedroschene Fantasien und halbe Wahrheiten direkt neben den großen göttlichen Ideen, die die Welt veränderten. Die ganze Kreativität der Menschheit.“ Die gescheiterte Buchhändlerin Beatrice nimmt notgedrungen die Stelle im staubigen Antiquariat des ebenso verstaubt wirkenden Herrn Plana an. Schon bald fallen ihr in zunehmendem Maß die Merkwürdigkeiten dieses Antiquariats auf: Antiquiert wirkende Stammkunden „Eddie“ und „Wolfgang“? Ihr Chef, Herr Plana, dessen Beziehung zu seinen Büchern sehr besonders scheint. Wieder ein Fantastischer Roman über die Rettung. Beatrice soll/kann/will ihren Mann retten, aber auch das Buchland, ihren Chef, ja sogar die Welt der Literatur. Sie begegnet in dieser gigantischen Buchwelt mythischen Wesen, dem Tod und ein bisschen auch sich selbst. Hach, Markus Walther hat richtig losgelegt und eine riesig opulente Geschichte entwickelt - und sich vergallopiert, wie ich finde. So schön die Idee, viele sprachlichen Anteile und literarische Hinweise. Mir ist die Geschichte zu voll. Herr Plana  wird zunehmend unglaubwürdig und ich enttäuscht. Nach dem rasanten Anfang hat mich mein Enthusiasmus der ersten Seiten zum Ende verlassen. Schade, da wäre weniger mehr gewesen. Markus Walther: Buchland Acabus verlag ISBN: 9783862821860

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  • Ein Fantasyroman über Bücher ... ein Traum oder doch Realität ?

    Buchland
    Sandra1978

    Sandra1978

    09. May 2016 um 18:36

    Rezension zu „Buchland“ von Markus Walther ( Acabus Verlag ) Was gibt es schöneres als ein Buch, in dem es um Bücher geht J Zum Inhalt : Die schüchterne, unauffällige Beatrice nimmt eine Stelle in einem verstaubten und wenig besuchten Antiquariat bei Herrn Plana an. Schon beim ersten Besuch im vermeintlichen Warenlager des Antiquariats bemerkt Beatrice : Hier stimmt etwas nicht. Denn auf dem Warenwagen liegt ihr selbst geschriebenes Buch, gebunden und bereit zum Verkauf – nur das Beatrice ihr Buch nie fertig geschrieben, geschweige denn veröffentlicht hat… Das Antiquariat von Herr Plana entpuppt sich als Fassade für das Buchland : Alle Bücher, die jemals geschrieben wurden und geschrieben werden, sind hier zu finden. Und die Bücher besitzen ein geheimnisvolles Eigenleben und einen eigenen Willen. Und auch an Herr Plana ist einiges merkwürdig : Er kann sich nicht an seinen Vornamen erinnern. Er weiß eigentlich gar nichts von der Welt außerhalb seines Buchladens. In den Gesprächen mit Bea erfährt er, dass Sie einen alkoholkranken Mann und ein verstorbenes Baby hat. Durch Zufall gerät Bea bei Ihren Reisen in den unendlich scheinenden Keller, in denen Sie immer mehr über das Buchland herausfindet, in Besitz des Lebensbuchs ihres Mannes. Sie erschrickt fast zu Tode, als sie feststellen muss, dass seine Zeit fast abgelaufen ist. Sie beschließt, Ihre Ehe zu retten, und bringt dabei mehr Dinge aus dem Gleichgewicht, als sie ahnt. Ein Wettlauf um das Leben von Ingo, der Existenz des Antiquariats und ihr eigenes Seelenheil beginnt… Zum Buch : Ich bin sehr traurig, das das Buch nur etwas mehr als 200 Seiten hat – es hat mich sehr mitgerissen und gefangen genommen. Trotz dass es sich um teilweise sehr philosophische Inhalte handelt und viele Anspielungen auf teilweise sehr klassische Weltliteratur vorhanden sind, die für viele von uns Belletristiklesern vermutlich zu schwerer Tobak sind, ist die ganze Geschichte angenehm leichtgängig und gut verdaulich, also keine langatmigen oder ausschweifenden Betrachtungen. Dennoch regt dieses Buch sehr zum Nachdenken an und lässt einen frei nach dem Motto „Bin ich ein Mensch, der träumt, er sei ein Schmetterling, oder ein Schmetterling, der träumt, er sei ein Mensch ?“ irgendwann daran zweifeln, was eigentlich real ist und was nicht. Und Buchland verkörpert eine Welt, die sich jeder Buchsüchtige wie Du und ich sich so sehnlichst wünscht – ein ganzes Universum, eine ganze Welt nur aus Büchern, deren Inhalt Gestalt annimmt und die Realität verändern kann. Die Protagonisten Beatrice und Herr Plana sind sehr liebevoll herausgearbeitete Protagonisten, die man sofort ins Herz schließt, und auch die Nebendarsteller wie der Buchbinder und der Tod – ja, und auch die Bücher – wachsen einem ans Herz. Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen – es hat genug fantastische Elemente, um den Fantasyleser zu beflügeln, genug Denkansätze, um die Philosophen zu befriedigen, und genug Realität, um auch die Liebhaber des Gegenwartsromans mit Beatrices Geschichte in Ihren Bann zu ziehen. Es gibt auch eine Fortsetzung mit dem Titel „Beatrice – Rückkehr ins Buchland“ die ich UNBEDINGT lesen muss, auch ich kann es gar nicht erwarten wieder in das wunderbare Buchland zurückzukehren.

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  • Ein Fantasyroman über Bücher ... ein Traum oder doch Realität ?

    Buchland
    Sandra1978

    Sandra1978

    09. May 2016 um 18:36

    Rezension zu „Buchland“ von Markus Walther ( Acabus Verlag ) Was gibt es schöneres als ein Buch, in dem es um Bücher geht J Zum Inhalt : Die schüchterne, unauffällige Beatrice nimmt eine Stelle in einem verstaubten und wenig besuchten Antiquariat bei Herrn Plana an. Schon beim ersten Besuch im vermeintlichen Warenlager des Antiquariats bemerkt Beatrice : Hier stimmt etwas nicht. Denn auf dem Warenwagen liegt ihr selbst geschriebenes Buch, gebunden und bereit zum Verkauf – nur das Beatrice ihr Buch nie fertig geschrieben, geschweige denn veröffentlicht hat… Das Antiquariat von Herr Plana entpuppt sich als Fassade für das Buchland : Alle Bücher, die jemals geschrieben wurden und geschrieben werden, sind hier zu finden. Und die Bücher besitzen ein geheimnisvolles Eigenleben und einen eigenen Willen. Und auch an Herr Plana ist einiges merkwürdig : Er kann sich nicht an seinen Vornamen erinnern. Er weiß eigentlich gar nichts von der Welt außerhalb seines Buchladens. In den Gesprächen mit Bea erfährt er, dass Sie einen alkoholkranken Mann und ein verstorbenes Baby hat. Durch Zufall gerät Bea bei Ihren Reisen in den unendlich scheinenden Keller, in denen Sie immer mehr über das Buchland herausfindet, in Besitz des Lebensbuchs ihres Mannes. Sie erschrickt fast zu Tode, als sie feststellen muss, dass seine Zeit fast abgelaufen ist. Sie beschließt, Ihre Ehe zu retten, und bringt dabei mehr Dinge aus dem Gleichgewicht, als sie ahnt. Ein Wettlauf um das Leben von Ingo, der Existenz des Antiquariats und ihr eigenes Seelenheil beginnt… Zum Buch : Ich bin sehr traurig, das das Buch nur etwas mehr als 200 Seiten hat – es hat mich sehr mitgerissen und gefangen genommen. Trotz dass es sich um teilweise sehr philosophische Inhalte handelt und viele Anspielungen auf teilweise sehr klassische Weltliteratur vorhanden sind, die für viele von uns Belletristiklesern vermutlich zu schwerer Tobak sind, ist die ganze Geschichte angenehm leichtgängig und gut verdaulich, also keine langatmigen oder ausschweifenden Betrachtungen. Dennoch regt dieses Buch sehr zum Nachdenken an und lässt einen frei nach dem Motto „Bin ich ein Mensch, der träumt, er sei ein Schmetterling, oder ein Schmetterling, der träumt, er sei ein Mensch ?“ irgendwann daran zweifeln, was eigentlich real ist und was nicht. Und Buchland verkörpert eine Welt, die sich jeder Buchsüchtige wie Du und ich sich so sehnlichst wünscht – ein ganzes Universum, eine ganze Welt nur aus Büchern, deren Inhalt Gestalt annimmt und die Realität verändern kann. Die Protagonisten Beatrice und Herr Plana sind sehr liebevoll herausgearbeitete Protagonisten, die man sofort ins Herz schließt, und auch die Nebendarsteller wie der Buchbinder und der Tod – ja, und auch die Bücher – wachsen einem ans Herz. Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen – es hat genug fantastische Elemente, um den Fantasyleser zu beflügeln, genug Denkansätze, um die Philosophen zu befriedigen, und genug Realität, um auch die Liebhaber des Gegenwartsromans mit Beatrices Geschichte in Ihren Bann zu ziehen. Es gibt auch eine Fortsetzung mit dem Titel „Beatrice – Rückkehr ins Buchland“ die ich UNBEDINGT lesen muss, auch ich kann es gar nicht erwarten wieder in das wunderbare Buchland zurückzukehren.

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  • Für Leser die philosophische Werke mit einer Prise Fantasie mögen ist es das Lesen wert!

    Buchland
    Bookeroo

    Bookeroo

    04. December 2015 um 22:23

    Anfangs war ich enttäuscht, dass es sich nicht wie ein von mir gewohntes Fantasy-Buch las. Und doch hat es mich nach einigen Seiten zum Weiterlesen animiert. Ich wollte erfahren, was es mit diesem Antiquariat auf sich hat. Welche Rolle spielt Beatrice? Und was hat es mit Herrn Plan auf sich? Warum hat er solch ein Interesse an „Bea“? Liebevoll weckte das Buch die Philosophische Seite in mir und erinnerte mich an „Sofies Welt“. Herr Plan führt Beatrice und die Leser auf eine Reise durch die Entstehung von Büchern und die Seele von ihnen. Es ließ mich über das Schreiben nachdenken, über den Sinn und Unsinn von Büchern. Auch entdeckte ich Passagen aus „Per Anhalter durch die Galaxis“ und die „Tintenwelt“. Das machte Herrn Plana für mich sympathisch. Die Stärke des Buches liegt meiner Meinung nach in den bildhaften Beschreibungen der Buchhandlung, des Buchlandes. Sie ließen mich fühlen, schmecken, riechen, vor meinem inneren Auge sehen. Ich wäre gern einmal direkt „vor Ort“. Wer eine spannende Geschichte erwartet, wird vermutlich enttäuscht. Für Leser die philosophische Werke mit einer Prise Fantasie mögen ist es das Lesen wert! „Fernsehen ist wie Opium. Es hält vom Denken ab.“ „Einen Text zu zerlegen, zu diskutieren, zu analysieren – das ist nicht wirklich lesen. Da ist nur Verstand. Kein Herz. Keine Seele.“ Wie wahr wie wahr!

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  • Schreibe deine eigene Geschichte in ein Buch

    Buchland
    Shari_Wari

    Shari_Wari

    25. October 2015 um 08:00

    Mit Buchland erzählt Markus Walther eine wunderbare Geschichte über die Welt der Bücher. Tauche ein in wundersame Geschichten der berühmtesten Autoren und verirre dich in den tiefen der Bibiliotheken, wo blinde Buchbinder, griechische Göttinen, Leseratten und der Tod selbst lauert. Beatrice muss notgedrungen die freie Stelle in dem staubigen Antiquariat des Herrn Plana annehmen, doch was sie dort erlbet verändert ihr ganzes Leben und das ihreres Todkranken Mannes Ingo. Taucht mit Beatrice in die Wundersame Welt der Bücher ein und führe spannende Gespräche mit Edgar Alle Poe und Johann Wolfgang von Goethe, treffe Leseratten und Buchstaben in den tiefen der Bibiliothekslabyrinthe. Und verändere deine eigene Geschichte, auch du kannst dein Leben neu schreiben. Dieses Buch hat mich gefesselt und in eine andere Welt hineingesaugt aus der ich nicht mehr entfliehen wollte. Alle Leseratten sollten sich die Zeit nehmen diese tolle und wundersame Geschichte zu lesen und sich in die Welt der Bücher hineinziehen lassen, folgt dem Tod auf seinem Weg.

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  • Vielleicht zu realitätsfern?

    Buchland
    Selinavo

    Selinavo

    22. August 2015 um 22:37

    Markus Walthers "Buchland" handelt von Herrn Plana und seinem verstaubten Antiquariat. Eines Tages stellt er Beatrice ein, die schnell merkt, dass mit dem Antiquariat etwas nicht stimmt. Können die Bücher sprechen? Was bedeuten die Besuche von den misteriösen Stammgästen? Langsam aber sicher erklärt Herr Plana Beatrice das Buchland und seine Gewohnheiten. Doch schon daraufhin schwebt Beatrice´Mann in Lebensgefahr. Beatrice versucht alles, um ihn mit Hilfe des Buchlandes zu retten, doch dadurch droht auch das Buchland zusammenzubrechen. Wird es Beatrice gelingen, sowohl das Buchland, als auch ihren Mann Ingo zu retten? Kommen wir nun zu meiner Meinung vom Buch: Es gab Sätze in dem Buch, die mich wirklich sehr berührt haben. Das war wirklich klasse. Auch die Charaktere waren gut beschrieben und gewählt. Jedoch hatte ich trotzdem meine Probleme mit dem Buch. Ich mag Bücher, die trotz ihres Fantasy-Genres das Gefühl vermitteln, dass das Geschehen auch im wahren Leben so kommen kann. Jedoch fehlte mir hier jeglicher Realitätsbezug, ja es erschien mir sogar manchmal ein wenig "lächerlich". Die Sache mit dem Tod als Person und auch die Tatsache, dass die Bücher sprechen konnten. Ich bin mir bewusst, dass das alles einen tieferen Sinn hatte, jedoch war es dann leider nicht meine Art von Buch, die ich gerne lese. Trotzdem- wie gesagt- gab es Stellen im Buch, die ich wirklich total schön fand!

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  • die magsiche Welt der Bücher

    Buchland
    Sanni77

    Sanni77

    13. July 2015 um 20:06

    Herr Plana, Inhaber eines kleinen verstaubten Buch Antiquariats, sucht eine Angestellte. Er stellt Beatrice ein. Schon bald bemerkt Beatrice, dass mit dem Laden und auch mit Herrn Plana etwas nicht stimmt. Herr Plana bekommt immer wieder Schwächeanfälle und die Bücher scheinen mit ihr zu sprechen. Als Herr Plana sie in das Geheimnis des Buchladens und des Buchlands einweiht, beginnen sie gemeinsam das Buchland zu entdecken. Doch schon bald verändern sich die Dinge. Ihr Mann Ingo und auch das Buchland ist in Gefahr und sie soll es retten. Markus Walthers Liebe zur Literatur merkt man diesem Buch an. Er hat eine fantastische Bücherwelt geschaffen, die jeder Buchliebhaber am liebsten selbst erkunden würde. Die gewaltigen Regale des Buchlands erscheinen da fast selbstverständlich vor dem Auge des Lesers. Es geht in diesem Buch aber auch um das Schreiben von Büchern. Das ganze wird mit viel Humor, Sarkasmus und ein paar Sticheleien gegen E-Books und Selfpublisher gewürzt. Durch den eingängigen Schreibstil des Autors kann man das Buch schon bald nicht mehr aus der Hand legen. Ich würde das Buch auch nicht in ein bestimmtes Genre einordnen. Für mich ist es Mix aus Fantasy und Roman. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und kommen für mich sehr sympathisch rüber. Fazit: Für mich ist das Buchland ein modernes Märchen, das einen in die magische Welt der Bücher hineinzieht. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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  • Das Buch muss geschrieben werden!

    Buchland
    MissJaneMarple

    MissJaneMarple

    27. June 2015 um 22:40

    Inhalt: „Das Buchland im Keller unter uns ist unglaublich viel mehr, als diese Aneinanderreihung von gefüllten Regalen. Dort findet man billige Klischees, abgedroschene Fantasien und halbe Wahrheiten direkt neben den großen göttlichen Ideen, die die Welt veränderten. Die ganze Kreativität der Menschheit.“ Dieses Antiquariat ist nicht wie andere Buchläden! Das muss auch die gescheiterte Buchhändlerin Beatrice feststellen, als sie notgedrungen die Stelle im staubigen Antiquariat des ebenso verstaubt wirkenden Herrn Plana annimmt. Schnell merkt sie allerdings, dass dort so manches nicht mit rechten Dingen zugeht: Wer verbirgt sich hinter den so antiquiert wirkenden Stammkunden „Eddie“ und „Wolfgang“? Und welche Rolle spielt Herr Plana selbst, dessen Beziehung zu seinen Büchern scheinbar jede epische Distanz überwindet? Doch noch ehe Beatrice all diese Geheimnisse lüften kann, gerät ihr Mann Ingo in große Gefahr und Beatrice setzt alles daran, ihn zu retten. Zusammen mit Herrn Plana begibt sie sich auf eine abenteuerliche Reise quer durch das mysteriöse Buchland. Dort treffen sie nicht nur blinde Buchbinder, griechische Göttinnen und die ein oder andere Leseratte, auch der Tod höchstpersönlich kreuzt ihren Weg. Und schon bald steht fest: Es geht um viel mehr, als bloß darum, Ingo zu retten. Vielmehr gilt es, die Literatur selbst vor ihrem Untergang zu bewahren! Meinung: Markus Walther entführt den Leser in ein Reich, bestehend nur aus Büchern - aus Literatur! Welcher Büchernarr würde nicht gerne einmal in so ein Land reisen und dort ein Abenteuer erleben? Die Geschichte bringt einen dort hin! Die Charaktere sind klar und pregnant gezeichnet, ohne Schnörkel und ohne Schnickschnack. Sie sind ganz normale Menschen, wie sie uns täglich auf der Straße begegnen. Überhaupt hält sich der Autor wenig mit großen Ausschmückungen auf. Er lässt, wie es auch Herr Plana schon erklärt hat, Lücken in der Geschichte, damit der Leser sie mit seiner eigenen Phantasie ausfüllen kann. So hatte ich Gelegenheit, mir die Charaktere und auch das Buchland so vorzustellen, wie ich es sehen würde. Der Schreibstil ist einfach und doch gewählt. Oft zitiert Markus Walther aus Weken großer Literaten, dies fügt sich aber in die Geschichte ein, als wären die Zitate extra für dieses Buch geschaffen worden. Fazit: Ein wunderbares Buch über die Macht der Bücher und des Lesens! Absolute Leseempfehlung von mir!

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  • Die Magie der Bücher

    Buchland
    lovelyBianca

    lovelyBianca

    31. March 2015 um 19:51

    Die Geschichte um Herrn Plana und seine neue Angestellte Beatrice hat einen Moment gebraucht, um mich wirklich mitzureißen - tatsächlich habe ich das Buch erst nach einer mehrwöchigen Pause weitergelesen, nachdem ich zunächst nur die ersten wenigen Kapitel hinter mich gebracht hatte. Das ist auch der Grund für den einen Stern Abzug. Im zweiten Anlauf hat mich die Geschichte allerdings wirklich begeistert. Nicht nur die Handlung an sich, sondern vor allem auch die Zitate und Anspielungen aus bekannten Werken der Literatur, die Kraft, die hier den Wörtern und Geschichten beigemessen wird und die fantasievolle Gestaltung des Buchlandes an sich und dessen Macht haben mich dazu bewegt, das Buch nun innerhalb kürzester Zeit zu verschlingen. Insgesamt eine spannende und fantastische Geschichte für all jene, die Bücher lieben und daran glauben, dass Worte ihre ganz eigene Magie in sich tragen.

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  • Bezaubernd! Nicht nur für Büchernarren.

    Buchland
    Duffy

    Duffy

    26. February 2015 um 18:58

    Herrn Plana gehört ein Antiquariat. Dafür sucht er eine Hilfskraft und findet sie in Beatrice Liber, deren Leben ein Kampf geworden ist, seitdem sie ihre Tochter Rachel verloren hat und auch ihren Mann in der fast ausweglosen Situation der Selbstaufgabe weiß. Was Herr Plana allerdings wirklich mit ihr vorhat, weiß sie nicht, denn sie kann nicht ahnen, dass er der Auktoral des Buchlandes ist, das sich weit über sein Antiquariat erstreckt. Sie kann auch nicht wissen, dass ausgerechnet sie es ist, die das Buchland retten soll. Sie muss dafür nämlich ein bestimmtes Buch schreiben. Was der Autor hier aufbaut, ist schon fast monströs zu nennen. Nach den ersten Kapiteln meint man noch eine Geschichte à la Zafon oder Moers zu lesen, eine interessante Variante über die Bücherwelten, doch Walthers Anspruch ist größer, er will alles, sein Bestand umfasst nicht nur alle geschriebenen, sondern auch die ungeschriebenen, sowie die einzelnen Lebensbücher der Menschen. Daran muss man scheitern, sollte man meinen, doch Walther hat nicht nur tonnenweise Phantasie, sondern seine Protagonisten agieren in immer weiter ausholenden Handlungsabläufen. Dabei verliert der Leser nicht einen Moment die Übersicht, denn Walther behält die Fäden in der Hand und geleitet sicher, ohne inhaltliche Fragwürdigkeit, bis zum Schluss in ein erstaunliches und versöhnliches Ende. Philosophische und literarische Zitate fügt er genauso ein wie wunderbare Gedanken zum Thema "Sinnhaftigkeit der Bücher" im Leben der Menschen allgemein. Sein Schreibstil ist flüssig, ohne störendes Schöngeplapper mit fundiert durchdachten Dialogen, die sich glaubwürdig neben einem unvermeidlich theoretischen Unterbau wie selbstverständlich etablieren. Da sind schon ganz andere Bücher in höchste Höhen gelobt worden. "Buchland" hätte Bestsellerweihen verdient, es ist ein großartig geschriebener Roman mit jeder Menge Wahrheiten. Bezaubernd kann man auch noch sagen, am besten, man gibt ihm fünf Sterne, denn auch so kann man die Wertschätzung zeigen. Für Bücherliebhaber ist es garantiert eine Entdeckung, für alle anderen eine echte Überraschung. Unbedingt lesen!

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  • Wunderbar phantasievoll!

    Buchland
    will_nur_lesen

    will_nur_lesen

    23. February 2015 um 10:34

    Ich habe mich von Markus Walther sehr gern ins "Buchland" entführen lassen! Ein Ort, in dem vieles nicht so ist wie es scheint. Ich habe die Sprache des Autors geliebt und mich von seinen Worten in einer andere Welt davon tragen lassen. Die Grundlage ist eine sehr kreative Idee und ich finde, Markus Walther hat sie gekonnt ausgearbeitet und mit einer bemerkenswerten Wortwahl niedergeschrieben. Eine wirklich phantastische Geschichte mit vielen unerwarteten Wendungen. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!

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