Markus Walther Kleine Scheißhausgeschichten

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Inhaltsangabe zu „Kleine Scheißhausgeschichten“ von Markus Walther

Wissen Sie, warum immer wieder Socken in Waschmaschinen verschwinden? Oder haben Sie eine Ahnung, weshalb es die Zahnfee nicht (mehr) gibt? Was hat man mit Godzilla gemacht, nachdem er besiegt wurde? Und ahnen Sie, zu welcher genauen Uhrzeit das Ende der Welt sein wird? Diese Zwischendurchlektüre beantwortet in 68 Kurz- und Kürzestgeschichten aus verschiedensten Genres die wirklich wichtigen Fragen dieser Welt. . und ganz nebenbei auch einige der Unwichtigeren. Dass in einer Kurzgeschichte eine philosophische Weisheit, ein ganzes Lebensgefühl oder völlig neue, hyperreale Welten Platz haben können, beweist dieser Sammelband von Markus Walther. Wer gerne gewitzt pointierte Anekdoten liest, wird die Scheißhausgeschichten lieben.

"... lesen Sie immer nur eine Geschichte und machen Sie dann etwas Pause. Nur so können sich die einzelnen Ereignisse richtig entfalten ...", das rät der Autor zu Beginn des Buches. Tja, kleine Pausen zwischen den herrlichen Geschichten habe ich zwar gemacht ... aber wenn Sie dieses gelungene Buch an dem Ort zu lesen beginnen für den es "empfohlen" wird ... [Auf jeden Fall war es eine meiner längsten "Sitzungen" :).] Lieber Autor, ich brauche dringend Nachschub! --- 5 Sterne für (m)eine tolle - wenn auch etwas unbequeme - Lesezeit ;).

— BTOYA
BTOYA

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    Kleine Scheißhausgeschichten
    joleta

    joleta

    Klappentext: Gehören Sie zu den Leuten, die kaum Zeit zum Lesen finden? Prima, dieses Buch ist wie gemacht für Sie! Lesen Sie es da, wo sich ein jeder die Zeit nehmen muss, etwas still zu sitzen. Sie wissen schon: Da, wo selbst der König zu Fuß hingeht. Doch nicht nur von Königen handeln Markus Walthers Kleine Scheißhausgeschichten. Die Figuren der einzelnen Kurzgeschichten könnten unterschiedlicher nicht sein: Da tummelt sich die Zahnfee neben einer sprechenden Raupe und Gevatter Tod spielt Schach. Doch etwas verbindet sie: Ihre Reise währt meistens nur wenige Seiten lang. Microfiction, zu Deutsch Kürzestgeschichten, nennt der Literaturbetrieb diese noch recht junge Gattung. Doch auch in einer Microgeschichte kann eine philosophische Weisheit, ein ganzes Lebensgefühl oder ein völlig neuer Kosmos stecken das beweist dieser Sammelband. Statt der Nadel im Heuhaufen, sucht der Leser hier den Heuhaufen auf der Nadel: Markus Walther liebt die Verkehrung von Klischees und provoziert, indem er den menschlichen Alltag in ein neues Licht schreibt. Oft bewegen sich die Geschichten dabei auf der Grenze zwischen Humor und Tragik, Fantasie und Realität. Da wird dem Leser beim Schmökern garantiert nicht langweilig. Wer gerne gewitzt pointierte Anekdoten liest, wird die Scheißhausgeschichten lieben. Ich meine dazu: Mit kurzen Geschichten aus sehr vielen Bereichen seiner Kunst hat uns der Autor bestens unterhalten – nicht zuletzt in einer Leserunde, bei der auch ich dabei sein durfte. Am besten haben mir die Geschichten gefallen, die so richtig schön schwarz waren. Klaro...! Aber auch die Geschichten, die mitten aus dem Leben gegriffen zu sein scheinen oder lehrreich, wie ein Gleichnis auf einen einwirkten gaben Platz für Spekulationen und reichlich Diskussionsstoff. Dazu hat uns der Autor mit jeder Menge Hintergrundwissen versorgt, sodaß wir zu der einen oder anderen Begebenheit nochmal einen ganz anderen Blick bekommen konnten. Allerdings gab es auch die eine oder andere Geschichte, mit der ich nicht so ganz warm wurde, das waren aber nur ganz wenige. Der Schreibstil des Autors läßt sich flüssig weglesen und trotz der Kürze der Geschichten gelingt es dem Autor, vielfältige, sehr gut vorstellbare Charaktere und Situationen im Kopf entstehen zu lassen. War ich mir anfangs nicht so sicher, ob ich Microfiction lesen mag, bin ich jetzt sehr froh, mitgemacht zu haben und kann das Buch mit ruhigem Gewissen weiter empfehlen. Und: Obwohl der Titel des Buches zu mir paßt, wie Arsch auf Eimer (ich fühlte mich sofort dadurch angesprochen), habe ich übrigens nicht auf dem Scheißhaus gelesen... Ging auch!

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    • 2
  • Wenige Worte.... große Geschichten...

    Kleine Scheißhausgeschichten
    RolandB

    RolandB

    Geschichten die nur eine DIN A4 Seite lang sind? Können die überhaupt funktionieren? Kommt da beim Lesen überhaupt etwas rüber? Ja, ich war wirklich sehr kritisch und habe mich nur wegen der guten Erfahrungen mit "Buchland" zu diesem Buch überreden lassen. Und ja, ich habe mich an die Vorgabe des Autors gehalten und pro "Sitzung" nur eine Geschichte gelesen. Und siehe da, durch dieses Buch habe ich gelernt, dass man mit nur wenigen Worten eine ganze Geschichte erzählen kann. Dieses Buch hat dafür gesorgt, dass der Gang zur Toilette zu einem unterhaltsamen Erlebnis wurde. Nur leider kam es dann, wie es halt kommen musste. Das Buch war plötzlich und natürlich völlig unerwartet zu Ende! Was soll ich denn nur jetzt auf dem stillen Örtchen lesen?

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    • 3
    Floh

    Floh

    22. August 2014 um 08:46
  • Nicht nur auf dem kleinen Örtchen lesenswert

    Kleine Scheißhausgeschichten
    Sabine17

    Sabine17

    01. March 2014 um 22:53

    Nach "EspressoProsa" habe ich nun "Kleine Scheißhausgeschichten" von Markus Walther gelesen. Auch dieses Büchlein enthält wieder Kurz- und Kürzestgeschichten und zwar 68 Stück. Die Geschichten befassen sich mit allen möglichen Lebenslagen und gehen sogar in die Zukunft oder ins Phantastische hinein. Einige sind fies, andere lustig und in manchen werden uns Szenen aus dem Alltag erzählt. Wir lernen den Butler aus dem Spukschloss, den erfolglosen Handlungsreisenden sowie den Pedanten von nebenan kennen. Es wird über Gott und die Welt und die Liebe des Lebens philosophiert. Um es kurz zu machen: es ist für jeden etwas dabei. Allerdings sollte man die Geschichten nicht achtlos herunterlesen, sondern jede Geschichte erst einmal wirken lassen. Und daher bietet sich tatsächlich dieses kleine, stille Örtchen als der ideale Leseort an. Ich habe dieses Buch in einer kleinen, aber feinen Leserunde mit Markus Walther und ein paar lebhaften Buchgesichtern gelesen. Mit einer bewundernswerten Geduld hat Markus uns durch jede einzelne Geschichte geleitet. Dabei hat er uns verraten, was ihn teilweise zu den Geschichten inspiriert hat und was er mit manchen Geschichten beim Leser bewirken wollte. Vielen Dank, lieber Markus, für diese interessanten Stunden! In meinen Augen übrigens auch ein wunderbares Buch zum Verschenken oder als Mitbringsel, wenn man eingeladen ist.  

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  • Ein Schutzengel, ein Beamter, ein Koch und viele andere

    Kleine Scheißhausgeschichten
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    28. February 2014 um 20:53

    Ein Schutzengel, ein Beamter, ein Koch, ein ganz spezieller Mechaniker, ein Hausmeister, ein Arzt, zwei zänkische Schwestern, ein Roboter, ein „Drache“, ein Pegasos, ein Eiskunstläufer, ein ESA-Experte, ein Unfallopfer, ein bis zwei Psychopathen, ein Holzfäller, ein angehender Zoodirektor, ein Held, der Mann im Mond, ein Einhorn, ein verkrachtes Paar, ein Model, die Zahnfee, Werbegeschenke, eine Schützenbruderschaft, ein wirklich sehr verkrachtes Ehepaar, eine Hausfrau, eine menschenfreundliche Stiftung, ein Gefangener, ein Seelensammler, noch ein Unfallopfer – diesmal mit Gedächtnisschwund, ein Lehrer, ein Autor, ein Streitgespräch, ein Komponist, ein Blockwart, ein Baumeister, ein Reporter, ein Vampir, ein Sonnenuntergang, ein Schachspiel, ein Spukschloss, ein Toter, ein Astronaut, ein Kampfroboter, die Besatzung der Enterprise, eine sehr ordentliche Hausfrau, ein Gast, ein Adonis, zwitschernde Vögel, noch ein Vampir, ein Troll, der Morgen danach, ein Schauspieler, eine alte Dame mit Hund, ein Sterbender, ein Baby, eine Raupe, ein Barkeeper, die Wahrheit, eine Klinge, eine einkaufende Ehefrau, Handlungsreisende, ein Künstler, noch ein Künstler, ein Händler, ein Unsterblicher, Adam – und ein Autor. Wie man an meiner „Inhaltsangabe“ sehen kann, hat Markus Walther hier die wirklich unterschiedlichsten Genres in seinen Geschichten verarbeitet. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei, es wird abwechselnd gruselig, kritisch, lustig, satirisch, eklig – ich habe wirklich noch nie eine solch abwechslungsreiche Sammlung von Kurzgeschichten gelesen! Bis auf wenige Ausnahmen fand ich die Geschichten sehr unterhaltsam und alle sind wunderbar geschrieben und bestechen durch ihre Wortwahl. Ein großes Lesevergnügen! Da ich mich an die Anleitung des Autors gehalten habe (nach jeder Geschichte eine Pause machen), habe ich das Buch nicht in einem Rutsch gelesen, sondern es lag eine ganze Zeit lang neben meinem jeweils aktuellen Buch und ich las immer zwischendurch darin. Jetzt liegt da EspressoProsa, daraus fehlen mir noch ein paar Geschichten. Und kurzfristig werde ich mir noch Engelskirchen besorgen – das nächste Weihnachten kommt schließlich schneller, als man denkt. Fazit: Ein tolles Buch! Selbst wer sonst kein Fan von Kurzgeschichten ist, sollte sich hieran mal versuchen. Und wer möchte, kann es ja dort deponieren, wo der Titel es vorgibt.

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  • Leider nichts für mich

    Kleine Scheißhausgeschichten
    Aleshanee

    Aleshanee

    06. September 2013 um 20:51

    "68 kurzweilige Geschichten zum Schmunzeln" Klappentext Wissen Sie, warum immer wieder Socken in Waschmaschinen verschwinden? Oder haben Sie eine Ahnung, weshalb es die Zahnfee nicht (mehr) gibt? Was hat man mit Godzilla gemacht, nachdem er besiegt wurde? Und ahnen Sie, zu welcher genauen Uhrzeit das Ende der Welt sein wird? Diese Zwischendurchlektüre beantwortet in 68 Kurz- und Kürzestgeschichten aus verschiedensten Genres die wirklich wichtigen Fragen dieser Welt ... und ganz nebenbei auch einige der Unwichtigeren. Dass in einer Kurzgeschichte eine philosophische Weisheit, ein ganzes Lebensgefühl oder völlig neue, hyperreale Welten Platz haben können, beweist dieser Sammelband von Markus Walther. Wer gerne gewitzt pointierte Anekdoten liest, wird die Scheißhausgeschichten lieben. Meine Meinung Ich konnte mit diesen Geschichten leider gar nichts anfangen. Ich fand sie weder lustig noch konnten sie mich zum Nachdenken über Philosophie oder sonstiges anregen. Die Idee an sich war nicht schlecht und die Geschichten hatten einen guten Ansatz - haben mich aber nicht überzeugt. Das Cover und der Name hatte was Spezielles, das hat mir gefallen - das war leider das einzige - deshalb nur 2 Sterne.

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  • Lesung: Kurz und bündig

    EspressoProsa
    Markus Walther

    Markus Walther

    18. April 2013 um 06:52

    Kurz und bündig
    -Lesung und Köstlichkeiten-
    am 13.07.2013
    ab 20:00 Uhr
    Eintritt 20,00 Euro
    Reservierung erforderlich: 02241-2508245
    Weinhaus am Beu, Alte Poststraße 3, 53721 Siegburg

  • Rezension zu "Kleine Scheißhausgeschichten" von Markus Walther

    Kleine Scheißhausgeschichten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. October 2012 um 20:29

    Microfiction nennt sich die Art der Geschichten, die Markus Walther hier fabriziert hat. Nun sollte man sich aber nicht denken, dass es sich hierbei um Science-Fiction handelt. Nein, nein, Microfiction bezeichnet ganz einfach Kürzestgeschichten. 68 Stück davon tummeln sich hier in diesem Buch. Mal geht es um den Tod, mal um höhere Mächte, mal um den netten Irren von Nebenan und manchmal geht es sogar um Science-Fiction. Spaß machen sie alle. Selbst wenn die Storys nicht mehr als eine DIN-A 4 Seite füllen, gelingt es dem Autor, den Leser zu überraschen, in die Irre zu führen oder schlicht und einfach in eine andere Welt. Dabei dröselt sich das Ganze wirklich oft erst in den letzten Zeilen auf und lässt den Leser verblüfft schmunzelnd zurück. Ein Hoch auf den Meister des letzten Satzes! Ich hatte das Vergnügen, dieses Buch in einer Leserunde zusammen mit dem Autor zu genießen. Während er freimütig aus dem Nähkästchen plauderte, sind meine Mitleserinnen und ich auch gerne mal vom Thema abgewichen. An dieser Stelle erstmal Danke an dich, lieber Markus, für deine Geduld mit uns Weibsvolk. Alles in allem waren wir aber dann doch relativ brav und haben uns über jede einzelne der 68 Geschichten ausgiebig ausgelassen. Welche davon jetzt die beste war, könnte ich gar nicht sagen. Klar, einige haben mir besser gefallen als andere, aber gut waren sie alle. Fazit: Kleine Scheißhausgeschichten lautet der Titel. 68 kleine Geschichten stehen drin. Ob nun auf dem Scheißhaus genossen oder woanders, lesenswert sind sie alle.

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  • Rezension zu "Kleine Scheißhausgeschichten" von Markus Walther

    Kleine Scheißhausgeschichten
    parden

    parden

    03. September 2012 um 01:35

    ZWISCHENDURCHLEKTÜRE... Nun habe ich es mir also zu Gemüte geführt, dieses Büchlein mit den 68 Kurzgeschichten. Äh, Kürzestgeschichten oder Microfiction, wie der Autor so nett betont... Wie von Markus Walther empfohlen, habe ich die Geschichtchen in kleinen, wohltemperierten Dosen genossen, allerdings nicht auf dem stillen Örtchen, weil ich es noch nie mochte, dort zu lesen. Und natürlich weil es gar nicht mein eigenes Buch ist, sondern ein geliehenes Exemplar... Wie bei 68 Kürzestgeschichten nicht anders zu vermuten, haben mir manche besser gefallen als andere, einige haben mich überrascht und amüsiert, andere waren etwas zu vorhersehbar - aber alles in allem waren sie nett zu lesen. Geschickt fand ich es, wenn das Ende zweiseitiger Geschichten zunächst hinter der umzublätternden Seite verborgen blieb, da war der Überraschungseffekt einfach größer. Und gut gefallen haben mir die einleitenden Worte sowie die Zwischen- und Abschlussbemerkungen des Autoren. Da kam sein trockener Humor so richtig zur Geltung... Insgesamt eine nette Zwischendurchlektüre, die auch Kurzgeschichten-Muffeln wie mir durchaus gefallen kann.

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  • Rezension zu "Kleine Scheißhausgeschichten" von Markus Walther

    Kleine Scheißhausgeschichten
    locke61

    locke61

    15. July 2012 um 20:24

    Cover: gruselig-interessant Inhalt: sehr kurz, sehr spannend, sehr nachdenklich wie soll man denn eine Rezi über ein Buch mit Kurzgeschichten schreiben???? Ohne etwas über den Inhalt zu verraten? Deshalb halte ich mich auch kürzest und schreibe einfach einen Eindruck: ein kleines Buch, das man wirklich "überall" mit hinnehmen kann. Es erzählt tolle Geschichten aller Art. Und in ein paar erkenne ich mich wieder. Da bekommt wirklich jedes Genre seinen Auftritt, wenn auch nur kurz. Jedoch genügt die Lesezeit für das "Geschäftliche" da dürften sie wirklich nicht länger sein, weil man sonst ohne fremde Hilfe nicht mehr laufen könnte. Ich lese die Geschichten nach den Zufallsprinzip, d.h. jedesmal wird das Buch einfach aufgeschlagen und gelesen. Und ich entdecke immer eine andere Geschichte. Und was mich wirklich freut ist, das Buch sieht schon ziemlich verlesen aus, was mir zeigt, daß noch mehr Freude an diesem Buch haben. Es ist auch ein schönes Mitbringsel für meine Freunde. Und wenn es dann jeder hat, schiebe ich "EspressoProsa" nach

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  • Rezension zu "Kleine Scheißhausgeschichten" von Markus Walther

    Kleine Scheißhausgeschichten
    rallus

    rallus

    Markus Walther hat sich auf das Genre der Kürzestgeschichten spezialisiert, hier liegt eine Sammlung von eine bis max drei Seiten dauernde Geschichten vor. Dabei besitzt er die Gabe innerhalb von einem Satz den Leser sofort in den Bann zu schlagen und auch alles zu sagen was es braucht um sich in eine neue Welt, Situation hineinzuversetzen. Genüßlich habe ich das Buch genau dahin gelegt wo es nach dem Titel sein sollte und habe auch nur eine Geschichte pro Gang gelesen. Auch inhaltlich wird es nie langweilig, von Aliens zu Feen bis zum ganz natürlichen aberwitzigen Alltag ist hier alles vertreten. Von mir 8 von 10 Punkten

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    • 2
  • Rezension zu "Kleine Scheißhausgeschichten" von Markus Walther

    Kleine Scheißhausgeschichten
    lord-byron

    lord-byron

    18. August 2011 um 12:24

    Gehören Sie zu den Leuten, die kaum Zeit zum Lesen finden? Prima, dieses Buch ist wie gemacht für Sie! Lesen Sie es da, wo sich ein jeder die Zeit nehmen muss, etwas still zu sitzen. Sie wissen schon: Da, wo selbst der König zu Fuß hingeht. Doch nicht nur von Königen handeln Markus Walthers Kleine Scheißhausgeschichten . Die Figuren der einzelnen Kurzgeschichten könnten unterschiedlicher nicht sein: Da tummelt sich die Zahnfee neben einer sprechenden Raupe und Gevatter Tod spielt Schach. Doch etwas verbindet sie: Ihre Reise währt meistens nur wenige Seiten lang. Microfiction, zu Deutsch Kürzestgeschichten, nennt der Literaturbetrieb diese noch recht junge Gattung. Doch auch in einer Microgeschichte kann eine philosophische Weisheit, ein ganzes Lebensgefühl oder ein völlig neuer Kosmos stecken das beweist dieser Sammelband. Statt der Nadel im Heuhaufen, sucht der Leser hier den Heuhaufen auf der Nadel: Markus Walther liebt die Verkehrung von Klischees und provoziert, indem er den menschlichen Alltag in ein neues Licht schreibt. Oft bewegen sich die Geschichten dabei auf der Grenze zwischen Humor und Tragik, Fantasie und Realität. Da wird dem Leser beim Schmökern garantiert nicht langweilig. Wer gerne gewitzt pointierte Anekdoten liest, wird die Scheißhausgeschichten lieben. Amazon Selbst eine Zusammenfassung des Buches zu schreiben, ist fast unmöglich, weil die 68 Geschichten so vielseitig sind, dass man sie unter keinen Hut bekommt. Darum habe ich den obigen Text bei Amazon geklaut. Manche Gechichten sind traurig, andere lustig oder spannend. Aber alle haben eins gemeinsam und das ist der Knalleffekt am Ende. Eigentlich kann ich Kurzgeschichten überhaupt nicht leiden. Aber es sind ja auch keine Kurz- sondern Kürzestgeschichten. Und was der Autor so alles auf eine oder zwei Seiten packt, ist wirklich unglaublich. Ich hatte das Buch auf dem Nachttisch liegen und mir vorgenommen, jeden Abend eine Geschichte als Betthupferl zu lesen. Tja. Sie waren einfach zu gut und so kam es, dass ich mich nach 3 oder 4 Geschichten gewaltsam von dem Buch trennen musste. Leute lest das Buch und zwar in kleinen Dosen, damit ihr es richtig genießen könnt. Ihr werdet es nicht bereuen. Ich bin so was von begeistert. Und damit ihr testen könnt, ob ich die Wahrheit schreibe, biete ich das Buch als WB an.

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  • Rezension zu "Kleine Scheißhausgeschichten" von Markus Walther

    Kleine Scheißhausgeschichten
    pudelmuetze

    pudelmuetze

    10. May 2011 um 12:22

    Es ist nicht einfach für Bücher die nur aus Kurzgeschichten bestehen eine Rezension zu schreiben. Wie macht man es am besten? Geht man auf jede Geschichte einzeln ein, macht ein Gesamtfazit, verreißt die die einem nicht gefallen haben? Ich werde dieses Buch verreißen keine Sorge ;) Nein Spaß bei Seite, der Buch ist wirklich unterhaltsam, Markus Walther beherrscht wirklich das schreiben von Kurzgeschichten und trifft sehr häufig meinen Nerv (NEIN er ist mir nicht auf die Nerven gegangen, sondern hat nur meinen getroffen!) Aber man sollte auch auf ihn hören! Er schreibt schon am Anfang das man immer nur eine oder zwei Geschichten lesen soll und diese dann sacken lassen, ich habe zuerst nicht auf ihn gehört und mir wurde es irgendwann zu viel und es nervte mich richtig, ich habe das Buch deshalb einfach eine weile liegen lassen und erst die Tage weiter gemacht und zwar so wie von ihm geraten und siehe da es war perfekt! Ich möchte mich hier auch zu seinem Schreibstil mal ein wenig äußern, und zwar ist es bei ihm so das mal liest, es ist grundsätzlich immer flüssig geschrieben, denkt sich seinen Teil auch. Die Geschichten sind in der Regel nicht länger als ein, zwei Seiten und macht sich dabei natürlich seine Gedanken wie es ausgehen könnte. Es kommt aber (fast) immer anders. Zum Ende hin konnte ich die Wendungen schon ein wenig besser hervor ahnen. Ich möchte hier auch mal betonen das es wirklich schwierig ist Kurzgeschichten zu verfassen (wie ich aus eigener Erfahrung weiß). Denn in einem “normalen” Buch kann man in Ruhe auf die Charaktere eingehen, ihnen leben einhauchen, eine Geschichte darum bauen. Bei Kurzgeschichten muss dies auf 1-3 Buchseiten passieren, der Leser muss den Protagonisten Sympathisch finden, die Story muss schlüssig sein und am Ende am besten noch mit einem Knall enden den keiner erwartet hat. Stellt euch mal vor ihr sollt auf 3 Buchseiten einen Mord geschehen lassen, die Ermittler ihren Job machen lassen und den Täter ergreifen. Das ist nicht einfach. Markus Walther hat das aber IMMER sehr gut gelöst und das in allen möglichen Genre´s egal ob Krimi, Sience Fiction, oder was auch immer. Wenn ihr wirklich mal gute Kurzgeschichten lesen wollt die schlüssig sind kann ich euch dieses Buch wirklich nur an´s Herz legen, natürlich könnt ihr auch meine Lesen, aber ob die besser oder genauso gut sind könnt nur ihr beurteilen, aber er hat seinen Job mehr als gut gemacht. Einen Nachsatz hab ich noch (ich weiß ich hab schon ewig viel zu diesem Buch geschrieben…), mir haben natürlich nicht alle Geschichten gefallen, aber das erwarte ich in einer Sammlung auch nicht, denn das wäre nun wirklich zu viel verlangt. Aber der größte Teil hat mir gefallen! So nun hör ich aber wirklich auf und gehe erst mal auf den Pott um diesem Buch seiner eigentlichen Bestimmung zu zuführen, als Scheißhauspapier … oder habe ich da was falsch verstanden ;)

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  • Lesung

    Kleine Scheißhausgeschichten
    Markus Walther

    Markus Walther

    27. April 2011 um 17:15

    Endlich darf ich auch mal in meiner Wahlheimat meine Texte zum Besten geben. Ich würde mich freuen, wenn ich dabei auch ein paar bekannte Gesichter antreffen würde. "Best-of Markus Walther" gelesen wird aus "Gute und böse Nachtgeschichten", "Kleine Scheißhausgeschichten", "Reden wir über ..." und einige Shortstories aus meinen beiden neuen Buchprojekten "EspressoProsa" und "100 Seiten von Pandora". ------------------------------------- Außerdem wird bereits die nächste Lesung in Rösrath geplant: Herbst 2011 wird es eine Lesung im Schloss Eulenbroich, Rösrath geben.

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  • Frage zu "Fuhl Die Sonne Auf Deiner Haut" von Susann Krumpen

    Fühl die Sonne auf Deiner Haut
    Susann_Krumpen

    Susann_Krumpen

    Hallo und lieben guten Abend, ich suche Bücher mit etwas nachdenklichen, aber auch amysanten Kurzgeschichten, vielleicht kann mir jemand was empfehlen? Das wäre sehr nett. Vielleicht hat jemand selbst so ein Buch, oder Geschichten geschrieben? Ich bin da ganz vernarrt drin. Lieben Dank erst mal.. und herzliche Grüße, susann

    • 10
    Volpina

    Volpina

    26. March 2011 um 20:52
  • Rezension zu "Kleine Scheißhausgeschichten" von Markus Walther

    Kleine Scheißhausgeschichten
    Volpina

    Volpina

    Die 68 Beispiele ausgefallener Miniaturprosa von Markus Walther haben genau die richtige Länge für eine Sitzung. Es gibt kürzere Texte für den eiligen Drücker, zum Beispiel „Die Rolltreppe“ (S.19), die es auf nicht mal eine Seite des praktischen DinA 5 formatigen Buches bringt. Dagegen eignet sich „Der Reporter“ (S.84), mit seinen 4 und ein bisschen Seiten die längste Geschichte im Buch, dann schon für eine gemütliche Sitzung. Schon das Cover bereitet uns gut auf das Kommende vor. Die wirklich gut gemachte Zeichnung bringt das Thema des Buches auf den Punkt. Die Geschichten sind minimalistisch in der Sprache und doch schaffte es Markus oft, mir ein Gefühl für die Situation zu vermitteln. Auch wenn die Thematik der Geschichten und sogar die Genre unterschiedlicher kaum sein könnten, war der absurde, teilweise krude Humor in allen Geschichten der verbindende sprichwörtliche Rote Faden. Von Einhörnern, Astronauten, Socken erzählt Markus kurz und knapp seine Geschichten, es ist wirklich für jeden etwas zum schmunzeln dabei. Auf Dauer wurde dieser Humor dann aber anstrengend. Obwohl die Wendungen in den Geschichten meist wirklich überraschend kamen, war es die Tatsache, die Sicherheit, die Unausweichlichkeit an sich, dass es eine kuriose Wendung geben wird, im Mittelteil ermüdend. Der Autor empfiehlt jedoch den Geschichten ihren Raum zu geben. Womit ich zum Besten im Buch komme und das sind die Worte zwischendurch und vorab und danach. Was mir bei den Kurzgeschichten manchmal gefehlt hat, etwas mehr Lockerheit und Natürlichkeit, bekam ich dann in den Zwischentexten zu lesen. Hier habe ich mehrfach herzhaft gelacht. © wortsplitter (Simone Wilhelmy) ausführliche Rezension:http://wp.me/pN7E1-re

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    • 3
    Volpina

    Volpina

    03. March 2011 um 10:56
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