Markus Warken

 3.5 Sterne bei 11 Bewertungen

Alle Bücher von Markus Warken

Cover des Buches Tödliche K. I.9783839226414

Tödliche K. I.

 (10)
Erschienen am 12.02.2020
Cover des Buches Schattenfell9783933614551

Schattenfell

 (1)
Erschienen am 04.12.2009

Neue Rezensionen zu Markus Warken

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Rezension zu "Tödliche K. I." von Markus Warken

Wenn ein Computer Virus dein Leben zur Hölle macht
Stefanie_Wvor 15 Tagen

Zum Inhalt


Für eine Seminararbeit recheriert Jana über das Thema Propaganda. Doch will Sie für Ihre Arbeit gern Insiderwissen erlangen und meldet sich auf diversen Plattformen an. Jana erstellt eine neue E-Mail-Adresse und beginnt sich auf die Suche noch Inhalten für Ihre Arbeit. Bis sie von Islamisten bis hin zu Neonazis angeschrieben wird. Aber nicht nur E-Mails bekommt Sie. Auch Ihre Telefonnummer, ihren Namen sowie ihre Adresse ist den Leute nicht unbekannt. Mit einem Gefühl des Unwohlsein bittet sie einen ehemaligen Klassenkameraden, Nils um hilfe. Nils ist ein kleiner It Freak der sich bestens mit Pcs auskennt. Doch das was er auf Janas Rechner findet lässt ihr augenblicklich erstaunen. Der Virus auf Janas Rechner ist nicht so leicht zu entfernen, im Gegenteil. Umso mehr du versuchst den Virus loszuwerden umso gefährlicher wird dein Leben. Die dunklen Abgründe des Internets. 


Meine Meinung


Tödlich K. I. ist ein Thriller der besonderen Art. er zeigt uns wie gefährlich und das Internet es und wie gläsern wir als Menschen für Hacker und andere Institutionen sind. In Janas Fall ist es ein besonderes Virus, was gelernt hat sich neue Dinge anzueignen und sich “fortzupflanzen”. sich zu vermehren und weiterhin auch Gefahren einzuschätzen und diese von Menschenhand beseitigen zu lassen. Im Verlauf der Geschichte erleben wir ein auf und ab der Gefühle. Verschiedene Stadien der Vernichtung eines Menschen durch das System inszeniert. 


Besonders gut hat mir die Gestaltung der Figuren wie zum Beispiel Jana und Nils sehr gut gefallen. Auch der Schreibstil gefiel mir gut, sodass man das Buch fast ohne stocken lesen konnte. Einzig die meist sehr ausführlichen Beschreibungen des System hinter dem Virus war etwas anstrengend. Wobei auch das einfach zur Geschichte gehört um diese auch in all ihren Facetten zu verstehen. 


Auch gut fand ich, dass man regelrecht mitgefiebert hat, was Janas und auch Nils gefühlswelt betrifft. Von Angst zur Panik und das wieder Stark sein und kämpferische. 


Ein besonderer Thriller, der einem aufzeigt, dass wir alle sehr gläsern leben und und vielleicht mehr darüber nachdenken sollten, wie wir uns im Netz bewegen. 


Tödliche K. I. wurde von Markus Warken geschrieben und erschien am 12.02.2020 mit 348 Seiten im Gmeiner-Verlag. 


Fazit


Ein guter Thriller, der viel Spannung verspricht und hält. Auch mit ein wenig anstrengenden Strecken und gutes Buch für jeden, der nicht immer nur den klassischen Thriller lesen mag. 

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Rezension zu "Tödliche K. I." von Markus Warken

Die dunkle Seite der Digitalisierung
lesefreude_bookvor 22 Tagen

Ein interessanter Plot, der uns mitnimmt auf die dunkle Seite der Digitalisierung. Das Internet bietet Hackern und bösen Menschen jeglicher Art einen Nährboden.

Mit „K.I.“ also künstliche Intelligenz wurde als Titel ein Schlagwort gewählt, das gerade einen Hype erfährt. Ich gebe zu, dass auch ich deswegen zu dem Buch gegriffen hat. Markus Warken gelingt es gut technische Grundlagen zu erläutern. Auch wenn ich das meiste bereits wusste, hatte ich das Gefühl, dass es sehr gut erklärt ist. Allerdings spielt „K.I.“ lange Zeit gar keine Rolle. Erst sehr spät im Buch, wird das Thema angerissen.

Viel mehr geht es um den leichtfertigen Umgang mit unseren Daten. Markus Warken zeigt, wie schnell man einen Menschen im realen Leben denunzieren kann, wenn man beispielsweise Zugang zu seinen sozialen Netzwerken hat. Einfach online in dessen Namen öffentlich ein paar Personen beleidigen und schon startet die Maschinerie. Vor allem wenn man wie Jana neu in der Stadt ist und dort noch keine Freunde hat, kann man so schnell zur Außenseiterin werden.

Der Spannungsbogen hat mir anfänglich gut gefallen. Die Situation wird für Jana immer schwieriger. Wem kann sie vertrauen? Ich hatte Gänsehaut bei den vielen kleineren und größeren Sticheleien, die sich das System für Jana ausdenkt. Als die digitalen Mechanismen, dann auch noch in die Realität eingreifen und erste Menschen sterben, stockt dem Leser der Atmen.

Ungefähr ab dieser Stelle beginnt sich das Buch zunehmend wie Science Fiction zu lesen. Waren es davor noch Mechanismen, die tatsächlich selbst von eher minderbegabten Hackern ausgeführt werden können, wird es nun immer abstruser. Die Geschichte verfällt zunehmend einem Größenwahn.

Letzen Endes bleiben mir zudem zu viele Fragen offen. Was anfänglich für die tolle Spannung sorgte, verliert sich in diesem „immer größer, immer mehr“, bleibt auf der Strecke und wird gar nicht wirklich aufgeklärt.

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Rezension zu "Tödliche K. I." von Markus Warken

Naja
BuecherwurmNZvor einem Monat

Tödliche K. I. kann man lesen, man kann es aber auch getrost sein lassen und verpasst nichts. Bis auf kurze Verfolgungsjagden in der Stadt vielleicht. Die sind nämlich sehr zahlreich.


Eigentlich basiert die Handlung im Buch auf einer sehr guten Idee. Datenklau, Datensammlen, gläsener Kunde und Spam ist jedem in Zusammenhang mit dem Internet ein Begriff. Für die Protagonistin ist einiges neu. Auch, dass die Zahl 88 in der Rechten Szene verbreitet ist. Gibt es wirklich Menschen, die das nicht wissen? Na gut, vielleicht ist die Protanonistin keine Alleswisserin. Was sie unsympathisch macht ist, dass sie einerseits oft auf "schlau" tut, trotzdem aber wenig versteht und vor allem nicht weiter als bis zu ihrem Tellerrand denkt. Dann verhält sie sich leider nicht wie eine Erwachsene, sondern wie ein bockiges Kleinkind, was ich in Büchern überhaupt nicht leiden kann. Somit konnte ich mit der Protagonistin nicht mitfiebern, was einen erheblichen Teil an Spannung herausgenommen hat. Leider sind auch die anderen Figuren unsympathisch und sehr klischeehaft dargestellt. Tiefe in den Charakteren sowie eine Weiterentwicklung sucht man vergeblich.


An manchen Stellen wiederholt sich die Handlung. Teilweise ist der Plot zu konstruiert und zu sehr mit der Nase auf ein Thema gestoßen, wie z. B. Datenklau sowie personalisierte Werbung im Internet und auf sozialen Plattformen. Das hätte man mehr mit der Handlung verweben können. 


Die Idee hinter dem Problem Janas ist sehr gut, auch dass dem Leser die Problematik des gläsernen Menschen im Internet nähergebracht wird. Anfangs sind die technischen Details gut erklärt. So kann man nachvollziehen, was passiert ist und was das Problem darstellt. Später ging es sehr in die Tiefe und es nicht mehr alles so leicht verständlich, allerdings für die Handlung nicht wesentlich. Ein paar Unstimmigkeiten sind für den Handlungsverlauf nicht störend, trägt aber nicht zu einem positiven Eindruck des Buches bei. Weiterhin bleibt einiges leider unklar, was am Ende zu einer abgedrehten Handlung führt. Auch das Ende ist mir zu offen.


Fazit:


Mich konnte das Buch nicht überzeugen. Ich würde es nicht als Thriller, sondern als Jugendbuch deklarieren, da diese hier viel lernen können und mit einer unreifen und nervigen Protagonistin vielleicht besser klar kommen als ich (zumindest sind die meisten Protagonisten so in den Jugendbüchern, die ich früher gelesen habe).

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