Markus Wehner

 5 Sterne bei 1 Bewertungen

Lebenslauf von Markus Wehner

Markus Wehner, geboren am 24. August 1963 und aufgewachsen im Osthessischen, in der Bischofsstadt Fulda. Nach dem Abitur Studium der Osteuropäischen Geschichte, Politologie, Germanistik und Slawistik in Freiburg. Von dort zog es ihn in den Osten, zunächst nach Berlin, dann nach Moskau, wo er eine Weile als Übersetzer bei einer außenpolitischen Zeitschrift arbeitete. Seit der Öffnung der historischen Archive in Russland und in Ostdeutschland begann er dort eine rege Sucharbeit – unter anderem 1992/93 während eines einjährigen Forschungsaufenthaltes in Moskau. Seinen Niederschlag fand die Beschäftigung mit dem sowjetischen Stalinismus in zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen und in einer Doktorarbeit über die sowjetische Bauernpolitik in den zwanziger Jahren. Seit 1992 war er zudem freier Mitarbeiter der F.A.Z., vor allem für die Geisteswissenschaften und die Politischen Bücher. Im Oktober 1996 Eintritt in die Nachrichtenredaktion, wo er für deutsche Innenpolitik zuständig war, sich aber auch russischen Themen widmete. Von Oktober 1999 an war er fünf Jahre lang Korrespondent in Moskau. Seit Herbst 2004 ist er Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Markus Wehner

Cover des Buches Guttenberg (ISBN: 9783426275542)

Guttenberg

 (9)
Erschienen am 01.03.2011
Cover des Buches Putins Kalter Krieg (ISBN: 9783426788141)

Putins Kalter Krieg

 (1)
Erschienen am 02.05.2016
Cover des Buches Steinbrück (ISBN: 9783426275931)

Steinbrück

 (1)
Erschienen am 17.09.2012
Cover des Buches Der Rosenkrieg (ISBN: 9783771643935)

Der Rosenkrieg

 (1)
Erschienen am 09.03.2009
Cover des Buches CD WISSEN - Guttenberg (ISBN: 9783868041958)

CD WISSEN - Guttenberg

 (2)
Erschienen am 01.03.2011
Cover des Buches Steinbrück (ISBN: 9783868042764)

Steinbrück

 (0)
Erschienen am 26.09.2012

Neue Rezensionen zu Markus Wehner

Cover des Buches Putins Kalter Krieg (ISBN: 9783426788141)TAndress avatar

Rezension zu "Putins Kalter Krieg" von Markus Wehner

Sehr interessantes Buch
TAndresvor 5 Jahren


Es gibt Themen, bei denen sich Meinungen von Journalisten, Blogger und politisch Interessierten extrem gegenüberstehen und sich stark verfestigt haben. Und diese Meinung vertritt man auch lautstark und lässt Argumente der Gegenseite kaum oder gar nicht zu. Russland ist so ein Beispiel. Entweder man steht Russland positiv gegenüber oder negativ. Der Untertitel von diesem Buch gibt natürlich schon die Richtung vor: Wie Russland den Westen vor sich hertreibt.

Das Buch beginnt mit einer Beschreibung von Putins Umfeld, der „Auslandsrussen“ und den farbigen Revolutionen in ehemaligen Sowjetrepubliken wie zum Beispiel 2004 die „Orangene“ Revolution in der Ukraine. Der zweite große Abschnitt geht über mehrere Kapitel. Schwerpunkt ist der Krieg in der Ukraine und dem Eingreifen Russlands. An diesem Beispiel werden weitere Themen aufgezeigt, wie die neue Militärmacht, der Informationskrieg, die Spionagetätigkeiten, die politischen Freunde in europäischen Ländern, wie Front National oder Die Linke, und den sogenannten „Russland-Verstehern“, die laut Autor teilweise aus Naivität so handeln. Es folgen Kapitel über den Krieg in Syriens und die Fehleinschätzungen von Putin. Den Abschluss bilden 10 Thesen des Autors, wie der Westen mit Russland umgehen sollte.

Das Buch ist sehr gut geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Es zeigt die Fakten auf, erklärt Zusammenhänge und die Ursachen von Russlands Politik, verteufelt dabei aber nicht Russland. Es werden keine Verschwörungstheorien ausgebreitet, sondern Informationen genannt, die größtenteils anerkannt sind. Beim Abschuss von MH-17 über der Ukraine verweist er nur kurz auf die Info vom Rebellen Strelkow, dass ein Flugzeug abgeschossen worden war. Auf Theorien, dass Russland dahintersteckt, verzichtet der Autor. Das Buch kommt ohne jede Polemik aus, was bei Büchern über Russland nicht selbstverständlich ist.

Von mir bekommt es 5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung.

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Cover des Buches Guttenberg (ISBN: 9783426275542)Haserls avatar

Rezension zu "Guttenberg" von Eckart Lohse

ohje lieber nicht lesen
Haserlvor 8 Jahren

Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, habe ich mich gefragt für wen sind diese Infos eigentlich wichtig gewesen.

Die ersten Seiten stellte er ausgiebig die gesamten Familienverhältnisse detailliert mit der gesamten Herkunft vor. Ich fragte mich ständig ob ich das den wirklich wissen wollte. Eigentlich nicht. Dann ging der Schreiber in den privaten Bereich des Herrn Guttenberg über, über die PR bzw Öffentlichkeitsarbeit seiner Ehefrau. Der laaaangatmigste Teil von diesem Buch war allerdings über sein Tätigkeitsfeld des Verteidigungsminister. Dies wurde bis ins kleinst Detail beschrieben.

Möchte ich wissen was er zum Frühstück zu sich genommen hat, welche oder wie er seine edlen Kleidungsstücke zusammenstellt!? Nein, das Interessiert mich nicht im geringsten.

Die wichtigsten Fragen wurden nicht gestellt. Solche die vielleicht den Leser interessieren.
Auch beim Lesen dieses Buch fragte ich mich ständig, wer hat es denn geschrieben.....

Ich bin der Meinung dass es keine wichtige Biographie ist die man lesen muss. Für mich war es eher eine Auflistung und ein Abtauchen in das deutsche Adelsgefüge. Mehr nicht.

Ich für mich kann nur 1 Stern geben, da einige Fragen für mich offen blieben.

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Cover des Buches Steinbrück (ISBN: 9783426275931)I_love_bookss avatar

Rezension zu "Steinbrück" von Eckart Lohse

Rezension zu "Steinbrück" von Eckart Lohse
I_love_booksvor 9 Jahren

Peer Steinbrück: Mehr als nur Ex-Finanzminister und SPD-Kanzlerkandidat
Peer Steinbrück ist zurzeit nicht mehr aus den Medien weg zu denken. Egal ob positive oder negative Nachrichten – Hauptsache Nachrichten, so scheint es: Es wird Zeit, sich eine eigene Meinung zu Bilden.

Hier ein paar Fakten: Der 1947 in Hamburg geborene Peer Steinbrück hat deutsch-dänische Wurzeln. Während der Schulzeit war er nicht gerade der Vorzeigeschüler, denn er brachte oft schlechte Noten nach Hause und blieb sogar sitzen. Seit 1969 ist Steinbrück SPD-Mitglied und er war u.a. Hilfsreferent im Kanzleramt von Helmut Schmidt.

Der für mich absolut wissenswerte Aspekt aus Steinbrück’s Biographie ist, dass sein Ururgroßonkel Mitbegründer der Deutschen Bank war – ob dies Steinbrück gedanklich irgendwie “verpflichtete” in der Finanzwirtschaft tätig zu werden?

Mein Fazit

Mit der “Steinbrück Biographie” kann man zwar nicht herausfinden, ob Herr Steinbrück tatsächlich der bessere Bundeskanzler wäre, aber seine Persönlichkeit und Leben wird dem unschlüssigen Wähler / interessierten Zuhörer dadurch durchaus näher gebracht.

Eine Biographie als Hörbuch ist für mich immer die beste Wahl und Michael Schwarzmaier’s Stimme ist wirklich sehr angenehm und irgendwie beruhigend.

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