Markus Zusak Die Bücherdiebin

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Inhaltsangabe zu „Die Bücherdiebin“ von Markus Zusak

Der 1939, Nazideutschland. Der Tod hat viel zu tun und eine Schwäche für Liesel Meminger

Am Grab ihres kleinen Bruders stiehlt Liesel ihr erstes Buch. Mit dem 'Handbuch für Totengräber' lernt sie lesen und stiehlt fortan Bücher, überall, wo sie zu finden sind: aus dem Schnee, den Flammen der Nazis und der Bibliothek des Bürgermeisters. Eine tiefe Liebe zu Büchern und Worten ist geweckt, die sie auch nicht verlässt, als die Welt um sie herum in Schutt und Asche versinkt. Liesel sieht die Juden nach Dachau ziehen, sie erlebt die Bombennächte über München – und sie überlebt, weil der Tod sie in sein Herz geschlossen hat.

Ich weine jedes Mal wieder...

— EinfachNeville

Tolles, berührendes Buch!!

— Emma123

Berührende und ergreifende Geschichte, grandios erzählt.

— crystalanubis

Der Tod als Erzähler, ein großartiges Jugendbuch!

— Buchliese

Literatur, die einem aus dem Seufzen nicht mehr herausbringt.

— zuendegelesen

5 Sterne sind eine Beleidung! PERFEKTES Buch mit so viel Hintergrund und Gänsehaut! Der Tod - ein grandioser Geschichtenerzähler mit Herz!

— Bibliophila94

Interessante Idee, spannende historische Elemente, Rückbesinnung auf Buch/Sprache. Jedoch: Äußerst nervige und gestelzte Monologe des Todes.

— AnjaLG87

Ein absolutes MUSS. Toll geschrieben und sehr gute Darstellung eines Schicksales aus dem 2. Weltkrieg.

— Desiree_Miao_Miao

eine der besten bücher, die ich je gelesen habe. absolute empfehlung!

— Monawunder

Ein wirklich tolles Buch, welches man gelesen haben muss!

— Andi123

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  • Sehr ergreifende Geschichte!!!

    Die Bücherdiebin

    Emma123

    08. April 2018 um 10:16

    Zu erst einmal finde ich die Idee, eine Geschichte aus der Sicht des Todes zu schreiben, wirklich gut. Doch auch die Handlung hat mich sofort mitgerissen, da sie sehr realistisch ist und einem wirklich die schrecklichen Zeit, die während des zweiten Weltkriegs herrschten, vor Augen halten. Grob gesagt handelt die Geschichte von der jungen Liesl Meminger, welche bei Pflegeeltern wohnt und sich allein durch ihre gestohlenen Bücher durch ihre von Verlust und Verzweiflung Kindheit kämpft. Mehr möchte ich nicht verraten, lest einfach selbst ;) Ich persönlich kann das Buch absolut weiterempfehlen, auch wenn es vielleicht für jüngere Leser anspruchsvoller zu Lesen ist. Trotzdem...LEST DIESES BUCH!!!

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  • Literatur, die einem aus dem Seufzen nicht mehr herausbringt.

    Die Bücherdiebin

    zuendegelesen

    07. March 2018 um 21:30

    Meinung Es heißt ja immer, dass man die schlechten Nachrichten zuerst hören möchte, so wird es auch dieses Mal sein. Leider muss ich gestehen, dass ich das Cover ziemlich langweilig und ‘unpassend’ finde. Es sagt mir nichts, die Schrift ist absolut seltsam unterlegt mit einer helleren Farbe. Das Rot passt absolut nicht dazu. Es ist nicht mal schlicht genug für mich. Aber das ist ja zum Glück kein Argument für die Bewertung, lediglich eine persönliche Meinung. Gibt es noch jemanden, der das Cover nicht so toll findet? Die Geschichte spielt hauptsächlich in der Himmelstraße 33 in Molching, eine Kleinstadt in der Nähe von München. Molching ist ein fiktiver Name aber angelehnt an die Stadt Olching. Wie in der Zeit üblich um 1930, gibt es viele arme Leute und in der Himmelstraße wohnten viele davon. Auch die Hubermanns, die neuen Pflegeeltern von Liesel Meminger. Deren Haus und deren Keller spielen eine wichtige Rolle in der Geschichte. Die Handlung spielt sich überwiegend in der Nacht ab, es gibt aber auch viele Szenen bei Tage. So wird zum Beispiel die Umgebung um Molching und München einem näher gebracht. Die Luftschutzbunker, die Häuser, Wiesen, Bauernhöfe und so weiter. Dieses Buch hat viele Orte, an denen man sein kann und sein wird. Zwischendrin ist man auch mal in Stuttgart.. Aber dazu sage ich nichts weiter. In vielen festgefahrenen Abläufen stellt Zusak seine Charaktere auf die Beine. Außergewöhnliche Hobbys, Talente und bodenständige Berufe. Irgendwie muss man ja an Geld kommen. So spielt Hans Hubermann abends in den Kneipen um Molching und München und Rosa Hubermann bügelt die Wäsche der Reichen Leute, so auch die des Bürgermeisters und seiner Frau. Ich fand alle Charaktere hatten etwas Liebenswertes und Bedauernswertes an sich. Jeder hatte tolle Züge an sich und nichts war überspitzt oder untertrieben. Es war alles sehr angepasst an die damalige Zeit des Zweiten Weltkrieges. So kommt es, dass ein Versprechen gehalten wird, ein Verbrechen zum nächsten führt und das Geld bald nichts mehr wert ist, weil man sich davon auch nichts mehr kaufen konnte. Liesel Meminger war ein liebenswertes Kind, das sich schnell an die Hubermanns und das neue Leben gewöhnt hat. Klar, sie hatte viel durchgemacht, aber bei den Hubermanns war sie gut unter. Es ging ihr gut und Papa las ihr vor, jede Nacht. Rudi Steiner, Liesels neuer bester Freund, war ein wirklicher Schatz, er wollte doch nur immer einen Kuss von ihr.. und er war auch manchmal ein solcher Trotzkopf, den man am liebsten einfach nur hätte umarmen können. Durch die ungewöhnliche Erzählperspektive des Erzählers war ich zunächst verwundert. Aber schnell begriff ich, wer die Geschichte erzählt. Es ergab auch sofort wieder einen Sinn und hat auch nicht weiter gestört. Es war sogar mehr als überraschend gut. Auch wenn vieles schon vorweggenommen wurde, wurde es zu passendem Zeitpunkt noch mal ausführlich aufgegriffen. Nur hab ich den Eindruck, dass es die Emotionen ziemlich gedrückt hat und man eigentlich nur traurig wurde, anstatt in Tränen auszubrechen. Oder nur zu schmunzeln, anstatt laut zu lachen. Zumindest hat es sich so angefühlt. Aber die Tatsachen sind herübergekommen. Es wirkt auch absolut nicht emotionslos oder eintönig. Immerhin spielen auch Farben eine Rolle, was die Geschichte lebhaft gemacht hat. Die Thematik des Zweiten Weltkrieges ist für mich persönlich sehr wichtig. Ich lese immer wieder gerne darüber, um mir mehr eine Vorstellung von dem zu machen, was damals war. Denn es fällt mir absolut nicht leicht, mich in die Gedanken der Nationalsozialisten und der Menschen von damals hineinzuversetzen und ich hoffe immer, dass durch solche gut durchdachten Geschichten einem die Augen ein wenig geöffnet werden und man ein neues Bild vor Augen hat, welches einem die Dinge klar offenbart. Anfangs war ich leicht überrascht, da ich nicht mehr wusste, worum es in dem Buch genau geht. Ich war dann aber auch noch überrascht, in welche Richtung das Ganze lief und wie die Geschichte sich weiter entwickelte. Es ist ja kein kleines Buch, weswegen man auch einige an Inhalt erwarten darf. Durch die interessante und andere Erzählperspektive hat Zusak die tolle Möglichkeit gehabt, die Nationalsozialisten nachträglich noch mal mit ihren eigenen Vorstellungen bloßzustellen. Ich habe nämlich gleich verstanden, was mir der Autor darüber erzählen wollte. Das war sehr gut! Bewertung Eine Geschichte in dieser Richtung, mit diesem Ausmaß, mit dieser Tiefgründigkeit und diesem großen Seufzer, die sie auslöst, kann man ja nur sehr gut bewerten. Auch wenn ich noch eine kleine Anmerkung machen muss: Zwischendrin sind Bilder, auf denen eine “Handschrift” verwendet wurde. Ich fand das persönlich schon wieder zu anstrengend, da es ziemlich klein geschrieben war und die Handschrift schon ziemlich schwer zu lesen war. Ich meine zwar, dass es so an sich passend war, aber es stört den Lesefluss ziemlich. Ansonsten bemängele ich nichts und vergebe mit gutem Gewissen fünf von fünf Schreibfedern. Fazit Dieses Buch ist ein Highlight, welches man gelesen haben sollte. Es ist keine leichte zwei-Tage-Lektüre, aber auch kein drei-Monate-Schinken. Es ist packend und tiefgründig. Eine Geschichte, die einem Hoffnung gibt die aber auch Hoffnung zerstört. Ein Buch, welches einem viele tolle Lesestunden bereitet und was einem zum Nachdenken anregt. Man muss es am Ende sacken lassen und noch mal auf sich wirken lassen. Es ist wirklich fantastisch und es gehört in die Must-Read Abteilung. Natürlich schreibe ich es keinem vor und bin keinem Böse, der es nicht liest, ganz klar!  

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  • Geschichte und Historie top, Hauptfigur "Tod" aber flop

    Die Bücherdiebin

    AnjaLG87

    21. February 2018 um 12:24

    Interessante Idee, die im Rahmen der Geschichte und der Entwicklung der Figuren gut umgesetzt worden ist . Die fiktive Erzählung enthält spannende historische Elemente, die eine gute Basis bilden, damit das Ganze nicht zu sehr ins Kitschige abrutscht.Besonders schön finde ich die Rückbesinnung auf das Kulturgut "Buch": Sprache, Kunst, Bibliotheken usw spielen immer wieder eine sehr wichtige Rolle. Einziges und äußerst großes Manko: Nahezu jedes Kapitel enthält total nervige und gestelzte Monologe des "Todes" sowie eine Vielzahl rhetorischer Fragen. Diese sollen scheinbar ein besonderes Stilelement darstellen, stören aber einfach nur den Lesefluss und sind viel zu vorhersehbar und eindimensional, als dass sie in irgendeiner Form Spannung aufbauen oder etwas für die Erzählung tun. Sehr ärgerlich und deshalb für diese eigentlich sehr interessante Buch-Idee nur 3 Sterne.

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  • über ein mädchen, das lesen wollte...

    Die Bücherdiebin

    Monawunder

    02. February 2018 um 12:28

    "ein kleines stück wahrheit:ich habe keine sense.ich trage nur dann einen schwarzen kapuzenmantel, wenn es kalt ist.ich habe auch kein totenschädelgesicht, das ihr mir so gerne andichtet."die bücherdiebin wird aus der perspektive des todes erzählt. es geht um liesel meminger, die in der nazizeit zu einer pflegefamilie kommt und als junges mädchen den krieg erlebt. es war ergreifend, erschütternd, ernst, komisch, unterhaltend und vor allem: einprägsam.

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  • Der Tod als Beobachter

    Die Bücherdiebin

    MajaGruen

    20. December 2017 um 18:11

    Der Tod erzählt die Geschichte von Liesel Meminger, die in der Zeit des 2. Weltkrieges Bücher stiehlt. Immer wieder begegnet er ihr, wenn er verstorbene Seelen mitnimmt. Er kann nicht anders, als ihre Lebensgeschichte zu verfolgen. Doch Liesel erlebt mehr als nur die Bücherdiebstähle. Sie und ihre Familie hüten ein gefährliches Geheimnis. Die teilweise eigenwillige Wortwahl und die Vergleiche machen dieses Buch zu etwas ganz Besonderem.

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  • Mitten ins Herz

    Die Bücherdiebin

    eisrosensommer

    08. December 2017 um 18:07

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht Liesel, welche 1939 zu Pflegeeltern in die Nähe von München zieht. Während Liesel langsam zur Frau heranwächst, wachsen auch die Schwierigkeiten von Liesels neuer Familie. Denn was niemand wissen darf, Liesels Familie versteckt einen Juden im Keller.Besonders interessant finde ich es, welche Rolle der Tod in dieser Geschichte übernimmt. Er scheint nicht nur allgegenwärtig zu sein, sondern ist auch der Erzähler von Liesels Erlebnissen. Er verkörpert nicht das reine Böse. Im Gegenteil: Er wird als sehr gütig dargestellt. Der Tod lässt einen Teil an Liesels Entwicklung haben und kann gleichzeitig von Schicksalen berichten, die einem aus Liesels Sicht verwehrt geblieben wären.Liesels Reifeprozess ist elementar für die gesamte Handlung und verleiht dem Buch seinen Charme. Es macht Freude mit anzusehen wie ihr Handeln von Abschnitt zu Abschnitt selbst reflektierter wird und  sie sich nicht von der nationalsozialistischen Ideologie verdrehen lässt.Neben dem Tod und Liesel bringt das Buch noch weitere gut durchdachte Charaktere hervor. Allesamt sind mit einer unglaublichen Liebe ins Detail entworfen worden. (Mein Favorit ist Liesels Pflegevater Hans.) Zusak hat einen sehr lebendigen und bildlichen Schreibstil, welcher die Denkanstöße im Buch gut unterstützt. Schließlich geht es in der Geschichte auch um die Macht der Worte.Mir persönlich fiel es teilweise schwer der Handlung zu folgen, da manche Passagen sehr schleppend sind. Spannung steht bei diesem Buch nicht im Vordergrund. Des Weiteren unterbrechen eingeschobene Kommentare und Hintergrundinformationen durch den Erzähler den Lesefluss.Die Bücherdiebin ist eine düstere, tiefsinnige Geschichte mit ganz viel Charme, welche einen vor allem durch ihre Charaktere mitten ins Herz trifft.

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  • Ihr werdet alle sterben!

    Die Bücherdiebin

    Chiaramaus

    03. December 2017 um 13:24

    Der 1939, Nazideutschland. Der Tod hat viel zu tun und eine Schwäche für Liesel Meminger Am Grab ihres kleinen Bruders stiehlt Liesel ihr erstes Buch. Mit dem 'Handbuch für Totengräber' lernt sie lesen und stiehlt fortan Bücher, überall, wo sie zu finden sind: aus dem Schnee, den Flammen der Nazis und der Bibliothek des Bürgermeisters. Eine tiefe Liebe zu Büchern und Worten ist geweckt, die sie auch nicht verlässt, als die Welt um sie herum in Schutt und Asche versinkt. Liesel sieht die Juden nach Dachau ziehen, sie erlebt die Bombennächte über München – und sie überlebt, weil der Tod sie in sein Herz geschlossen hat.Drei Jahre stand das Buch schon bei mir im Regal, bevor ich es dann endlich gelesen habe - innerhalb von zwei Tagen. Ich lese sehr gerne Bücher über den Zweiten Weltkrieg, vor allem aus der Sicht von Kindern - vielleicht deshalb, weil meine Großeltern den Krieg auch als Kinder erleben mussten. Liesel Meminger ist kein gewöhnliches kleines Mädchen. Ohne genau sagen zu können, was sie ausmacht, ist sie besonders. Von ihr geht eine Atmosphäre aus, die sich schwer beschreiben lässt. Ist es Angst? Ist es Ruhe? Oder vielleicht die Gabe, alles genau zu Beobachten?  Der Tod als Erzähler hat mir sehr gefallen - mal etwas komplett anderes.  Auch den Stil Markus Zusaks mag ich sehr - durchaus anspruchsvoll, ich bin mir sicher, beim neuerlichen Lesen würden mir noch ganz andere Aspekte auffallen als bis jetzt. Aber gerade das macht das Buch ja so spannend! Es ist nicht wie gewöhnliche Bücher, bei denen sich der Autor bemüht, möglichst kunstvolle Cliffhanger einzufügen, um den Leser an der Stange zu halten. Das hat Markus Zusak nicht nötig. Es liest sich wie von alleine und den Tod könnte man durchaus als Spoilerkönig bezeichnen - das stört aber überhaupt nicht.  Die Thematik des Krieges kommt nicht zu kurz und es gibt kein an den Haaren herbeigezogenes Happy End. Das Buch soll die Realität darstellen, und diese war nunmal 1945 nicht besonders gezuckert.  Ich habe ein paar Tage gebraucht, um das Gelesene zu verdauen und kann das Buch wirklich nur empfehlen - jedem, der sich für wahre Literatur interessiert und dessen Interessenhorizont über die nächste Topmodelshow hinausgeht. 

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  • Worte im Himmel

    Die Bücherdiebin

    Isy2611

    18. November 2017 um 01:57

    Liesel Memminger kommt zu einer Pflegefamilie in einem kleinen Ort bei München. Hitler ist an der Macht und bestimmt das Leben der Deutschen. Liesel hat es nicht leicht. Als sie sich dank der Hilfe ihres Pflegevaters die Welt der Worte erschließt, wendet sich ihr Leben. Mit Mut und Herz steht sie für ihre Überzeugungen ein und begibt sich in Gefahr. Wie soll sie nur diese schweren Jahre überstehen?Das Buch habe ich gern gelesen. Die Handlung ist spannend und Liesel ist mir sympathisch gewesen. Ich finde fiktive Bücher über historische Themen wichtig, jedoch sind oft die Pfade schon ausgetreten. Pro: Die Schreibweise dieses Buches ist innovativ. Contra: Die Schreibweise dieses Buches ist innovativ. Obwohl ich es toll finde, dass der Autor hier einen neuen Weg eingeschlagen hat, kam ich mit dem Stil nicht gut klar. Ich habe sehr lange gebraucht, um das Buch auszulesen. Da das jedoch sehr individuell ist, welchen Stil man mag, möchte ich deshalb hier auf keinen Fall Kritik üben. Die Schreibweise macht Die Bücherdiebin definitiv zu etwas besonderem.Ein sehr interessantes Buch.

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  • Nicht gestohlen, geborgt!

    Die Bücherdiebin

    Sturmherz

    09. November 2017 um 13:16

    Deutschland vor und während dem zweiten Weltkrieg. Der Tod ist allgegenwärtig, jedoch hier, in dieser Geschichte ist er nicht zum fürchten, sondern scheint den Menschen wohl gesonnen zu sein. Aus der Sicht des Todes wird die Geschichte der neunjährigen Liesel Meminger erzählt. Er begegnet ihr zum ersten Mal am Grab ihres Bruders und begleitet von da an Liesels Leben als unsichtbarer Beobachter. Liesel wird ihrer Mutter entrissen und zu Pflegeeltern gebracht. Die Mutter, Rosa Hubermann ist eine sehr schwierige Person und scheint am Anfang sehr kalt, der Vater, Hans Hubermann ist aber das pure Gegenteil und versucht Liesel die neue Umgebung leicht zu machen. Für Liesel beginnt aber eine sehr spannende Zeit. Schnell freundet sie sich mit Rudi, dem Nachbars-Jungen an und entdecket ihre Liebe zu den Büchern. Das erste findet sie auf einem schneebedeckten Boden, die folgenden borgt sie sich, bekommt welche als Geschenk oder rette sie, wie jenes das verbrennt werden sollte. Während Liesel die Welt der Bücher kennenlernt, geschieht um sie immer Schlimmeres. Die Novemberpogrome, sowie auch die Abführung der Juden in KZ's erfolgt. Nicht so bei den Hubermanns, Liesel und ihre Pflegeeltern verstecken nämlich einen jüdischen Flüchtling bei sich im Haus. Zu ihm knüpft Liesel ebenfalls eine enge Freundschaft, beide verbindet die Liebe zu Büchern und dem geschriebenen Wort. Max, so heisst der neue Bewohner im Hause Hubermann, wird zuerst in Liesels Zimmer versteckt, später dann im Keller. Dort wird er wegen der Kälte schwer krank, dank der Pflege von Rosa und Liesels geduldigem Vorlesen wird er wieder gesund und entschliesst sich die Hubermanns zu verlassen, so sind sie sicher und versucht die Freiheit zu finden. Eine Nacht, alle sind im Tiefschlaf verändert alles auch für Liesel.Was soll ich sagen, ich bin noch immer geflasht. Das Buch habe ich zum zweiten Mal gelesen und wie beim ersten Mal hat es mich sehr mitgenommen und gleichzeitig geflasht weil es einfach einzigartig und unvergesslich ist.Lesen und Lesen und Lesen und die Liebe zu Büchern mit Liesel teilen.

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  • Diese Geschichte ist etwas ganz besonderes...

    Die Bücherdiebin

    chipie2909

    28. October 2017 um 13:36

    Im Alter von neun Jahren hat Liesel schon einiges durch: Ihre Mutter, die andauernd krank ist, ihr Bruder Werner, der auf einer Zugfahrt starb und die Aufnahme in die Pflegefamilie der Hubermanns. Da stiehlt sie ihr erstes Buch und Hans Hubermann, ihr Pflegevater, bringt ihr in vielen Nächten das Lesen bei. Irgendwann werden gestohlene Bücher ihre Zuflucht im Leben, das vom zweiten Weltkrieg beherrscht wird. Mein Eindruck vom Buch:Zuallererst hat es mich doch ziemlich verwundert, dass dieses Werk zuerst auf Englisch in Australien erschien. Die Eltern des Autors sind aus München und Wien, dadurch kam auch sein Interesse an der deutschen Geschichte und es ist unglaublich, wie gefühlvoll er seine Geschichte von Liesel mitten im Dritten Reich erzählt. Es hat mich erstmal ziemlich irritiert, dass der Tod selbst die Story erzählt, aber es dauerte gar nicht lang, da war ich von diesem Erzählstil total begeistert. Die Kapitel sind kurz, so dass man auch ohne Probleme mal zwischendurch lesen kann und einige Zwischenkommentare des Todes haben mich laut auflachen lassen. Dennoch trägt dieses Buch eine unheimliche Melancholie in sich, was den Leser regelrecht innehalten lässt. Ich habe für diese Geschichte einige Zeit gebraucht, da ich es oftmals auch weglegen und erstmal über das gerade gelesene nachdenken musste. Liesel wird fantastisch gezeichnet und man lebt mit ihr mit... ihre Träume, ihre Hoffnungen... alles wird so authentisch beschrieben, dass man sich richtig in der Geschichte verlieren kann. Auch ihre Pflegeeltern, der Jude Max und Liesels bester Freund Rudi werden toll charakterisiert. Jeder weiß, welch Horror in dieser Zeit herrschte, aber die Erzählung um Liesel macht alles noch viel realer und konfrontiert einen mit dem Grauen dieser Zeit. Fazit:Mich hat dieses Buch sehr tief berührt und es wird noch sehr sehr sehr lange nachklingen. Ich kann es nur empfehlen und mehr noch: Ich finde, dieses Buch ist ein Muss für jedes Bücherregal.

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  • Diese Geschichte ist etwas ganz besonderes...

    Die Bücherdiebin

    chipie2909

    28. October 2017 um 13:36

    Im Alter von neun Jahren hat Liesel schon einiges durch: Ihre Mutter, die andauernd krank ist, ihr Bruder Werner, der auf einer Zugfahrt starb und die Aufnahme in die Pflegefamilie der Hubermanns. Da stiehlt sie ihr erstes Buch und Hans Hubermann, ihr Pflegevater, bringt ihr in vielen Nächten das Lesen bei. Irgendwann werden gestohlene Bücher ihre Zuflucht im Leben, das vom zweiten Weltkrieg beherrscht wird. Mein Eindruck vom Buch:Zuallererst hat es mich doch ziemlich verwundert, dass dieses Werk zuerst auf Englisch in Australien erschien. Die Eltern des Autors sind aus München und Wien, dadurch kam auch sein Interesse an der deutschen Geschichte und es ist unglaublich, wie gefühlvoll er seine Geschichte von Liesel mitten im Dritten Reich erzählt. Es hat mich erstmal ziemlich irritiert, dass der Tod selbst die Story erzählt, aber es dauerte gar nicht lang, da war ich von diesem Erzählstil total begeistert. Die Kapitel sind kurz, so dass man auch ohne Probleme mal zwischendurch lesen kann und einige Zwischenkommentare des Todes haben mich laut auflachen lassen. Dennoch trägt dieses Buch eine unheimliche Melancholie in sich, was den Leser regelrecht innehalten lässt. Ich habe für diese Geschichte einige Zeit gebraucht, da ich es oftmals auch weglegen und erstmal über das gerade gelesene nachdenken musste. Liesel wird fantastisch gezeichnet und man lebt mit ihr mit... ihre Träume, ihre Hoffnungen... alles wird so authentisch beschrieben, dass man sich richtig in der Geschichte verlieren kann. Auch ihre Pflegeeltern, der Jude Max und Liesels bester Freund Rudi werden toll charakterisiert. Jeder weiß, welch Horror in dieser Zeit herrschte, aber die Erzählung um Liesel macht alles noch viel realer und konfrontiert einen mit dem Grauen dieser Zeit. Fazit:Mich hat dieses Buch sehr tief berührt und es wird noch sehr sehr sehr lange nachklingen. Ich kann es nur empfehlen und mehr noch: Ich finde, dieses Buch ist ein Muss für jedes Bücherregal.

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  • Absolutes Herzensbuch <3

    Die Bücherdiebin

    Maren_Zurek

    08. October 2017 um 19:27

    Titel: Die Bücherdiebin Autoren: Markus Zusak Verlag: cbj Seitenzahl: 592 Klappentext:  Deutschland, 1939 Der Tod hat viel zu tun, und er hat eine Schwäche für Liesel. Am Grab ihres kleinen Bruders stiehlt Liesel ihr erstes Buch. Mit dem „Handbuch für Totengräber“ ist eine tiefe Liebe zu Büchern und Worten geweckt, die sie auch dann nicht verlässt, als ihre Welt in Schutt und Asche versinkt. Liesel sieht die Juden nach Dachau ziehen, sie erlebt die Bobennächte über München - und sie überlebt: weil der Tod sie ins Herz geschlossen hat.  Zum Cover: Ich liebe das Cover. Der Vorhang öffnet sich und wir werfen einen Blick auf Liesel. Muss man dazu noch mehr sagen? Ich glaube nicht. Ein besseres Cover kann ich mir kaum vorstellen. Schreibstil: Eine Geschichte erzählt aus der Sicht des „Todes“ - klingt komisch, ist es auch. Aber ich habe mich darauf eingelassen und mich in den Stil verliebt. Es ist so besonders, dass ich wagen würde zu behaupten, es ist einzigartig. Die Worte sind mit bedacht gewählt und treffen in mein Herz - jedes Mal neu. Lieblingszitate: (da müsste ich jetzt vermutlich fast das ganze Buch niederschreiben - meine Empfehlung: lest es bitte selbst und verliebt euch in jedes einzelne Wort) Meine Meinung zum Buch: Ich liebe das Buch vom ersten bis zum letzten Buchstaben. Jedes einzelne Wort, jede einzelne Person ist so besonders. Ich habe viele von ihnen schon vor langer Zeit ganz fest in mein Herz geschlossen. Ich habe gelacht und geweint, war hoch erfreut und furchtbar wütend. Ich habe getrauert und ich habe losgelassen. Ich habe meinen Frieden geschlossen.  Ich liebe ja Bücher, die im zweiten Weltkrieg spielen oder mit Worten und Lesen zu tun haben. „Die Bücherdiebin“ vereint beides auf eine geniale Art und Weise. Dieses Buch ist mein absolutes Herzensbuch und das wird es bleiben. Dürfte ich nur 3 Bücher empfehlen, so wäre dies eines davon! Für mich ein absolutes ‚must read‘ Bewertung: Ich gebe dem Buch daher 5 von 5 Sterne.

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  • Die Bücherdiebin von den Bücherdieben

    Die Bücherdiebin

    valeriedueck

    01. October 2017 um 16:20

    Zu unserem Blogeintrag Eine Rezension zu einem unglaublich guten Buch, mit einem sehr wichtigen historischen Inhalt. Zum Inhalt: Die Bücherdiebin wird ins nationalsozialistische Deutschland hineingeboren, verfolgt von Vorurteilen und Menschen. Liesel, unsere Protagonistin ist relativ jung und wird von ihren Eltern weggeschickt. Zum Inhalt: Die Bücherdiebin wird ins nationalsozialistische Deutschland hineingeboren, verfolgt von Vorurteilen und Menschen. Liesel, unsere Protagonistin ist relativ jung und wird von ihren Eltern weggeschickt, um ihr bessere Überlebenschancen zu sichern. Die Fahrt verläuft weniger angenehm für Liesel und ihre Mutter. Durch den Zwischenfall stielt Liesel ihr erstes Buch. Angekommen bei ihrer neuen Familie freundet sie sich jedoch sehr schleppend mit den Hubermanns an, findet nach einiger Zeit aber ihren Platz in der Gesellschaft. Alle gewöhnen sich an die neue Situation, bis Max reinschneit und alles durcheinander zu bringen scheint. Doch auch an ihn gewöhnt man sich und vor allem für Liesel wird er zu einem richtig guten Freund. In "Die Bücherdiebin" folgen wir dem Leben von Liesel zu Kriegszeiten. Der Schreibstil: Markus Zusak hat in seinem Roman eine sehr interessante Erzählperspektive gewählt. Der auktoriale Erzähler ist der Tod. Er steht distanziert vom Geschehen und erzählt wie aus Vogelperspektive. Obwohl er nicht allwissend ist, bekommen wir viel von den Gefühlen Liesels und ihren Mitmenschen zu spüren. Auch kann der Erzähler sich immer weiter mit Liesel identifizieren, der eine mitreißende Geschichte widerfährt. Meine Meinung: Das Buch ist ein Klassiker unserer Zeit. Der Inhalt ist unglaublich relevant und verleitet den Leser zu unglaublich viel Empathie. Was mich anfangs abgeschreckt hat, war die anfängliche Distanz zwischen dem Erzähler und der Geschichte. Obwohl der Roman schon traurig beginnt, wird es sehr subtil erzählt und auch der Tod spendet einem keinen Trost. Je weiter es in das Buch geht, desto mehr identifiziert sich der Tod mit Liesel und dem Schreibstil wird bei traurigen Szenen die Härte genommen. Natürlich ist es keine leichte Sommerlektüre für Zwischendurch, jedoch lohnt es sich das Buch gelesen zu haben. Ich kann allen diesen Roman nur wärmstens empfehlen, daher auch die gute Bewertung. Eure Bücherdiebe PS Obwohl unser Name von diesem Buchtitel abgeleitet war, haben wir beide das Buch leider erst jetzt gelesen ;)

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  • Konnte mich überzeugen

    Die Bücherdiebin

    MellisBuchleben

    26. September 2017 um 20:42

    Der Tod erzählt uns eine Geschichte. Das fand ich sehr faszinierend. Das Buch konnte die Gedanken eines Mädchens ebenso gut einfangen wie die Zeit des Zweiten Weltkrieges. Es ist leicht verständlich geschrieben und hilft dem Leser mit Erklärungen von Abkürzungen etc. Diese sind mit Absätzen markiert und in den Text eingebunden. Insgesamt ist das Buch überhaupt sehr gut aufgemacht, denn es besteht aus zehn Teilen, die je mit einem Buchtitel überschrieben sind, die im Buch eine Rolle spielen. Diese Teile wiederum sind in Kapitel unterteilt. Zu Beginn eines jeden Teiles sind die Mitwirkenden genannt, was die Neugier auf den jeweiligen Abschnitt erhöht hat. Mich konnte das Buch überzeugen durch gut erarbeitete Charaktere und eine realitätsnahe Handlung. "Die Bücherdiebin" hat völlig zu Recht 2009 den Deutschen Jugendliteraturpreis erhalten und ich kann mich der Meinung jener Jury nur anschließen, die wie folgt lautet: "Er hält mühelos die Waage zwischen Leichtigkeit und bitterem Ernst, Angst, Hass und Humor mitten im Wahnsinn des Naziregimes und trägt den Leser durch das Leben Liesels."

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  • Neues Lieblingswort: Saumensch

    Die Bücherdiebin

    glowworm

    29. August 2017 um 23:26

    Ich glaube nachdem man dieses Buch gelesen hat, sind die Begriffe "Saumensch" und "Saukerl" auf jeden Fall als Kompliment zu sehen.Diese Wörter werde ich immer mit Rosa in Verbindung bringen. Eine tolle und starke Frau, die sich in jeder Situation hervorragend geschlagen hat.Meine Lieblingsperson war von Anfang an Rudi Steiner. Er setzt seinen Kopf durch, zeigt seine Gefühle, lässt sich nichts gefallen und bleibt hartnäckig an Liesel dran. Dass er sterben musste ohne seinen gewünschten Kuss zu erhalten und ohne zu wissen, dass Liesel die gleichen Gefühle für ihn hegt ist zwar traurig, macht das Buch deshalb aber um so besser. Ein Happy End bei den Beiden wäre einfach viel zu unglaubwürdig.Interessiert hätte es mich, wen Liesel geheiratet hat. Manche spekulieren auf Max, ich denke jedoch, dass Max Liesel viel mehr als Schwester gesehen hat und keinerlei innigere Gefühle hatte.Das Buch aus Sichtweise des Todes erzählen zu lassen war super. Dadurch wurde die Tragödie, die sich in dieser Zeit abgespielt hat näher an den Leser gebracht und bringt einem zum grübeln und nachdenken - die Opfer wurden wie am Fließband transportiert.

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