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Arizona

vor 5 Jahren

Hallo, wir von der SuB-Listen-Abbau-Gruppe 2013 haben uns vorgenommen das Buch "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak ab dem 10.03.2013 gemeinsam zu lesen. Jede der Lust hat kann natürlich gerne noch mit dazu kommen und sich dann hier mit uns über das Buch austauschen.

Autor: Markus Zusak
Buch: Die Bücherdiebin

saku

vor 5 Jahren

Wer liest mit?

Hallo! Ich liebe das Buch und lese es gern noch einmal mit Euch!

pullerente

vor 5 Jahren

Ohja das Buch liegt schon extrem lange auf meinem sub *schäm* und das wurde ja so gut bewerte. Da bin ich dabei :)

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pullerente

vor 5 Jahren

4. Abschnitt S. 303 - 399 (Skizzen bis einschl. Die Trilogie
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Mit jedem abschnitt wachsen mir die Protagonisten mehr ans Herz. Vorallem Hans und Liesel, aber auch Rosa. Sie wirkt auf ihre ganz eigene Weise liebevoll. Ich kriege auch langsam ein anderes Gespür für den Krieg und den tod. Markus Zusak schafft es auf sehr authentische Art diese Tatsachen darzustellen als hätte man es selbst erlebt. Ich habe so viel neues dazugelernt in diesem Buch. Zum Beispiel nicht nur das Leiden der Juden z sehen sondern auch das der restlichen Bevölkerung. Sogar Kinder hatten unter den Folgen des Krieges zu leiden, und ich frage mich wie diese Tatsache damals von den Nazis entschuldigt wurde. Das war so ungerecht. Zum Beispiel Liesel, ihre Eltern waren Kommunistenund wurden dafür bestraft indirekt wurde aber auch Liesel dafür bestraft. Und das nur weil ihre Eltern eine andere Meinung hatten. Meiner Meinung ist der Krieg niemals zu rechtfertigen, durch ihn entstehen nur noch weitere und größere Probleme.

irishlady

vor 5 Jahren

4. Abschnitt S. 303 - 399 (Skizzen bis einschl. Die Trilogie
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pullerente schreibt:
Sogar Kinder hatten unter den Folgen des Krieges zu leiden, und ich frage mich wie diese Tatsache damals von den Nazis entschuldigt wurde. Das war so ungerecht. Zum Beispiel Liesel, ihre Eltern waren Kommunisten und wurden dafür bestraft indirekt wurde aber auch Liesel dafür bestraft.

Der Krieg wurde meist als "Verteidigungskrieg" angegeben. Die "bösen Nationen" wollen das deutsche Reich angreifen, man muss sich wehren gegen diesen "geplanten Angriff" und vor allem, sollte die beste "Rasse" sich schließlich auch ausweiten, da war kein Platz für die sogenannten "Minderwertigen". Dieser Propaganda glaubten sehr viele Menschen. Es war sicherlich nicht gut, aber man war der Meinung, dass das so sein müsste, für das Volk, das Vaterland und Hitler. Man hatte es eher so gesehen, dass man sich in den Dienst für etwas Höheres stellte und man selber dann eben Opfer bringen musste...

Gackelchen

vor 5 Jahren

6. Abschnitt S. 499 (Der Schnee von Stalingrad bis Ende)
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Ich habs letzendlich auch geschafft!
Es mir eigentlich ganz gut gefallen, wenn auch nicht überragend. Leider war es mir zeitweise zu lang. In vielen Rezensionen wurde auch das Problem, das ich ebenfalls hatte, besprochen dass man kaum bezug zu den Figuren hat, mal gerade im letzten Teil wenn alle sterben hat man irgendwelche Gefühle für sie. Ich weiss leider auch gar nicht woran das liegt, da man ja schon schrecklich viel über die Figuren erfährt.

pullerente

vor 5 Jahren

5. Abschnitt S. 402 - 498 (Der Klang der Sirenen bis einschl. Der Kartenspieler)
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Als Hans Hubermann dem Juden das Brot geschenkt hat war ich hin und hergerissen. Ich habe gedacht, wie selbstlos und gutmütig das war allerdings hat er ja auch sich selbst, seine Familie und Max damit in Gefahr gebracht. Und den beschenkten Juden auch noch. Da kann mal sehen wie man mit einer einzigen Tat so viel gutes und gleichzeitig so schlimmes anrichten kann. Das ging mir rihtig unter die Haut . Er helfen. Aber ich kann Hans da dann gut verstehen wenn er schuldgeühle hat hätte ich nämlich auch. Schließlich hat er Max doch versteckt damit er überlebt, auch wenn Max es verstanden hat, hätte ich trotzdem schuldgefühle. Leider habe ich gerade den falschen Abschnitt hier gelesen, daher weiß ich schon wer stirbt und wer nicht.

Maggi

vor 5 Jahren

6. Abschnitt S. 499 (Der Schnee von Stalingrad bis Ende)

Ich habe das Buch heute Nachmittag beendet und war auch diesmal, bei meiner zweiten Lektüre, tief berührt von der Geschichte!
Gerade die lakonische Erzählweise des Todes, die eher beobachtend-distanziert, als überschwänglich ist, gefällt mir und lässt eigene Gefühle bei mir entstehen. Der Tod ist ein überraschend genauer Beobachter, der mich mit seinen Schilderungen auch diesmal am Ende zu Tränen gerührt hat und das passiert mir eigentlich nie. Genauer gesagt, ist Die Bücherdiebin das einzige Buch seit über 10 Jahren, bei dem ich am Ende jedesmal weinen muss...
Ich kann also, im Gegensatz zu meiner Vorrednerin, einen engen Bezug zu den Charakteren aufbauen. Aber da sind die Geschmäcker einfach verschieden, wie bei jedem Buch.
Für mich bleibt "Die Bücherdiebin" eines meiner Lieblingsbücher und nun, da mich auch die zweite Lektüre so begeistern konnte, bekommt es das Prädikat "Lebensbuch", weil ich es so liebe und mit Sicherheit nicht zum letzten Mal gelesen habe!

DieBerta

vor 5 Jahren

4. Abschnitt S. 303 - 399 (Skizzen bis einschl. Die Trilogie
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irishlady schreibt:
Er erzählt halt nur...und genau deshalb ist es so einnehmend und so gefühlsvoll....glaub ich....ist jetzt meine Vermutung, weil ich mich natürlich schon frage, warum es ergreifend ist...

Genau das Gefühl habe ich auch. Es wird eigentlich ein "ganz normales Leben" zu dieser Zeit erzählt und darum ist man selbst auch so dabei und teilweise so erschüttert. Wie kann so etwas nur passieren?

DieBerta

vor 5 Jahren

4. Abschnitt S. 303 - 399 (Skizzen bis einschl. Die Trilogie
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pullerente schreibt:
Sogar Kinder hatten unter den Folgen des Krieges zu leiden, und ich frage mich wie diese Tatsache damals von den Nazis entschuldigt wurde. Das war so ungerecht. Zum Beispiel Liesel, ihre Eltern waren Kommunistenund wurden dafür bestraft indirekt wurde aber auch Liesel dafür bestraft. Und das nur weil ihre Eltern eine andere Meinung hatten. Meiner Meinung ist der Krieg niemals zu rechtfertigen, durch ihn entstehen nur noch weitere und größere Probleme.

Es mussten ja auch viele Kinder sterben, was eigentlich auch unbegreiflich ist. Ich bin da ganz deiner Meinung und denke eigentlich "Wer nicht?"

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