Markus Zusak Die Bücherdiebin

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Inhaltsangabe zu „Die Bücherdiebin“ von Markus Zusak

Der 1939, Nazideutschland. Der Tod hat viel zu tun und eine Schwäche für Liesel Meminger Am Grab ihres kleinen Bruders stiehlt Liesel ihr erstes Buch. Mit dem 'Handbuch für Totengräber' lernt sie lesen und stiehlt fortan Bücher, überall, wo sie zu finden sind: aus dem Schnee, den Flammen der Nazis und der Bibliothek des Bürgermeisters. Eine tiefe Liebe zu Büchern und Worten ist geweckt, die sie auch nicht verlässt, als die Welt um sie herum in Schutt und Asche versinkt. Liesel sieht die Juden nach Dachau ziehen, sie erlebt die Bombennächte über München – und sie überlebt, weil der Tod sie in sein Herz geschlossen hat.

Absolutes Lieblingsbuch! Rührt mich jedes Mal neu zu Tränen. Eine Geschichte, die mein Herz berührt!

— Maren_Zurek
Maren_Zurek

Super Buch, vor allem die "Stimme" des Todes ist toll geschrieben

— TheGirlOnFire
TheGirlOnFire

Ich liebe dieses Buch

— Leseratte_H4
Leseratte_H4

Hat mich nicht gefesselt.

— Manuel_Deinert
Manuel_Deinert

Ein Meisterwerk der besonderen Art :) war durchgehend zu Tränen gerührt !! Absolute Leseempfehlung!!

— foreverdreaming
foreverdreaming

Würde eines meiner absoluten Lieblingsbücher! Ausserordentlicher Schreibstil und POV, berührende und intensive Geschichte. MUSS man lesen!!

— Phantasyia
Phantasyia

Was ein Buch! Jeder, der es noch nicht gelesen haben sollte, muss das dringend nachholen, denn die Geschichte ist ergreifend!

— Yuloono
Yuloono

Ein aboslutes MUSS in jedem Bücherregal!

— RineBine
RineBine

Ein Lieblingsbuch trotz des düsteren Themas. Sprachlich wunderbar zu lesen und Sätze zum Immerwiederlesen.

— Buchling82
Buchling82

Ein Meisterwerk in allen Punkten! 10/5 Sterne

— TheHippiehoppie
TheHippiehoppie

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Trotz bildgewaltiger Sprache, sowie detailreichen Figuren, wirkt das Buch handlungstechnisch etwas blass und konstruiert.

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  • Neues Lieblingswort: Saumensch

    Die Bücherdiebin
    glowworm

    glowworm

    29. August 2017 um 23:26

    Ich glaube nachdem man dieses Buch gelesen hat, sind die Begriffe "Saumensch" und "Saukerl" auf jeden Fall als Kompliment zu sehen.Diese Wörter werde ich immer mit Rosa in Verbindung bringen. Eine tolle und starke Frau, die sich in jeder Situation hervorragend geschlagen hat.Meine Lieblingsperson war von Anfang an Rudi Steiner. Er setzt seinen Kopf durch, zeigt seine Gefühle, lässt sich nichts gefallen und bleibt hartnäckig an Liesel dran. Dass er sterben musste ohne seinen gewünschten Kuss zu erhalten und ohne zu wissen, dass Liesel die gleichen Gefühle für ihn hegt ist zwar traurig, macht das Buch deshalb aber um so besser. Ein Happy End bei den Beiden wäre einfach viel zu unglaubwürdig.Interessiert hätte es mich, wen Liesel geheiratet hat. Manche spekulieren auf Max, ich denke jedoch, dass Max Liesel viel mehr als Schwester gesehen hat und keinerlei innigere Gefühle hatte.Das Buch aus Sichtweise des Todes erzählen zu lassen war super. Dadurch wurde die Tragödie, die sich in dieser Zeit abgespielt hat näher an den Leser gebracht und bringt einem zum grübeln und nachdenken - die Opfer wurden wie am Fließband transportiert.

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  • Ein Roman mit absolutem Lieblingsbuchpotenzial

    Die Bücherdiebin
    Hunderttausendbuecher

    Hunderttausendbuecher

    26. August 2017 um 20:25

    Woher/Warum ich dieses Buch habe: Ich habe die Bücherdiebin schon vor mehreren Jahren als eBook gelesen und seit dem zählt es zu meinen Lieblingsbüchern. Nun habe ich von meiner Mutter das Buch geschenkt bekommen, damit ich es in mein Bücherregal stellen kann und natürlich konnte ich nicht wiederstehen es abermals zu lesen. Kurzbeschreibung: Im Alter von neun Jahren hat Liesel schon vieles verloren. Ihren Vater, einen Kommunisten. Ihre Mutter, die ständig krank war. Ihren Bruder Werner – auf der Fahrt nach Molching zu den Pflegeeltern. Als der Bruder stirbt, gerät sie zum ersten Mal ins Blickfeld des Todes. Und sie stiehlt ihr erstes Buch – ein kleiner, aber folgenreicher Ausgleich für die erlittenen Verluste. Dann stiehlt sie weitere Bücher. Äpfel und Kartoffeln. Das Herz von Rudi. Das von Hans und Rosa Hubermann. Das von Max. Und das des Todes. Denn selbst der Tod hat ein Herz. (Source: Klappentext) Eigene Meinung: Für mich zählt die Bücherdiebin zu den ergreifendsten Geschichten, die ich jemals gelesen habe. Liesels Schicksal ist von Anfang an herzzerreißend. Dennoch steht sie alles durch, auch wenn es einem als Leser manchmal schwer fällt weiterzulesen, da man schon ahnt, dass noch Schlimmeres bevorsteht. Prinzipiell sind alle Charaktere in diesem Buch etwas ganz besonderes und auch nach Beenden des Buches nur schwer zu vergessen. Besonders Liesels bester Freund Rudi und Max, ein Jude der sich verstecken muss, haben es mir sehr angetan und ich habe richtig mitgelitten, wenn es ihnen schlecht ging. Was das Buch für mich so besonders macht, ist die einzigartige Erzählweise. Denn dieses Buch wird aus der Sicht des Todes erzählt, der auf seiner Reise immer wieder Liesel über den Weg läuft und sich schließlich für sie zu interessieren beginnt. Die Stellen an denen der Tod etwas über sich selbst erzählt fand ich immer besonders spannend und eine tolle Ergänzung zu Liesels Geschichte. Der Tod greift auch öfters in der Geschichte vor, so berichtet er über den Tod eines Charakters noch bevor es in der Geschichte wirklich dazu kommt. Natürlich erzählt das Buch von der Zeit während des zweiten Weltkriegs in Deutschland und deswegen ist die Grundstimmung sehr düster. Dennoch gibt es meiner Meinung nach immer wieder Passagen die fröhlich gehalten sind und dem Buch noch mehr Tiefe geben. Schlussendlich bleibt es jedoch eine ziemlich traurige aber aussagekräftige Geschichte, die sicher nicht für jeden leicht zu verkraften ist. Ich finde es sehr besonders, die Abläufe und Erfahrungen des zweiten Weltkriegs aus der Sicht eines Kindes zu sehen. Jedoch geht es um so viel mehr, als nur um den geschichtlichen Hintergrund. Dieses Buch handelt ebenso von wahrer Freundschaft, Liebe, Aufopferung und der Kraft weiterzumachen, wenn alles verloren erscheint. Bemerkung am Rande: Im Buch kommen immer wieder Zeichnungen und handgeschriebene Seiten vor, die sich wunderbar in die Handlung einfügen und das Buch perfekt abgerundet haben. Fazit: „Die Bücherdiebin“ ist ein wirklich besonderes Buch, das mich auch beim erneuten Lesen unglaublich gerührt hat. Ich würde dieses Buch wirklich jedem weiterempfehlen, denn es gibt nicht viele Geschichten, die einem so nahe gehen können.

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  • Ihr werdet die kleine Bücherdiebin lieben!

    Die Bücherdiebin
    RineBine

    RineBine

    09. August 2017 um 13:07

    Bei der Bücherdiebin handelt es sich um die kleine Liesel Meminger, die im Alter von neun Jahren gemeinsam mit ihrem jüngeren Bruder zu Zeiten des Nationalsozialismus (1939) von ihren kommunistischen Eltern getrennt und in eine Pflegefamilie gebracht wird. Während der Reise verstirbt Liesels Bruder unverhofft und auf seiner Beerdigung fällt Liesel ihr erstes Buch überhaupt, das „Handbuch für Totengräber“ in die Hände. Ihrem Pflegevater, Hans Hubermann, wird schnell deutlich, dass das Mädchen überhaupt nicht lesen kann und so ist er es, der ihr Schritt für Schritt das Lesen beibringt – auf eine überaus fürsorgliche und liebenswürdige Weise. Schnell wird klar, dass sich zwischen Liesel und Hans eine besondere Vater-Tochter-Beziehung entwickelt und dass das „Handbuch für Totengräber“ nicht das einzige Buch bleiben sollte, dass Liesel für sich entdeckt. Das Buch ist aus der Erzählperspektive geschrieben und der Erzähler ist niemand Geringeres als… der Tod höchstpersönlich. Nachstehend ein Zitat, dass ihn mir auf Anhieb sympathisch gemacht hat: „[…]Wie schon angedeutet, ist Ablenkung meine einzige Rettung. Sie allein hilft mir, bei Verstand zu bleiben. Sie hilft mir, mit meiner Arbeit klarzukommen, was nicht so einfach ist, wenn man bedenkt, wie lange ich diese Tätigkeit schon ausübe. Das Problem ist:  Wer  könnte  mich  ersetzen?  Wer  könnte  für  mich  einspringen, während ich in einem Vier-Sterne-Hotel irgendwo am Meer Urlaub  mache  oder  in  den  Bergen  Ski  fahre?  Die  Antwort  ist:  Niemand. […]Bitte bleibt ruhig, trotz dieser offenkundigen Drohung. Ich tue nur so. Ich bin nicht gewalttätig. Ich bin nicht bösartig. Ich bin das Ergebnis.“ „Die Bücherdiebin“ ist eines der schönsten Bücher überhaupt, die ich bisher gelesen habe. Sämtliche Charaktere konnten mich in Sekundenschnelle für sich einnehmen, auch Rosa Hubermann. Es zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass auch in diesen schwierigen Zeiten des Nationalsozialismus Zusammenhalt und Vertrauen groß geschrieben werden und wie sich ein unsichtbares Band der Zuneigung zwischen Liesel und ihrer Pflegefamilie entwickelt. Dabei gibt es auf der einen Seite immer wieder spannende und erschreckende Momente, die nicht nur einmal dafür gesorgt haben, dass ich vor Aufregung die Luft anhalten musste und auf der anderen Seite so emotionale Wendungen, die mich zu Tränen gerührt haben. Wer es noch nicht geschafft hat, „Die Bücherdiebin“ zu lesen, sollte es unbedingt nachholen – dieses Buch wird Euch begeistern!

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  • Die Bücherdiebin von Markus Zusak

    Die Bücherdiebin
    Leadezember

    Leadezember

    04. August 2017 um 11:31

    Inhaltsangabe : Das Buch spielt im Jahr 1939. Liesel Meming ist neun Jahre alt ,als sie mit ihrer Mutter und ihrem Bruder in einem Zug auf dem Weg nach Molching bei München ist. Dort soll Liesel die kommenden Jahre bei der Familie Hubmanns verbringen . Das Mädchen kann nicht gut lesen , bei der Berdigung ihres Bruders nimmt sie das Buch vom Totengräber Lehrling , "Handbuch für Totengräber " mit . Das dem Totengräber Lehrling bei der Berdigung aus der Tasche gefallen . Das Buch stellt später die letzte Verbindung von Liesel zu ihrem Bruder und zu Mutter da . In Molching angekommen ist das Mädchen schüchtern und als sie aus dem Auto bei ihren neuen Pflegeeltern aussteigen soll weigert sie sich .Ihr Pflegevater Hans Huberman kann ,sie zum Aussteigen über reden . Er ist ein netter ruhiger Mann und bringt Liesel Nachts das Lesen bei . Dafür benutzt er das einzige Buch , das : Handbuch für Totengräber , von Liesel. Die Bücher und das Lesen eröffnet Liesel eine neue Welt ,einen Rückzugsort und Abenteuer . Herr Huberman bringt Liesel aber auch bei ,dass Worte gefährlich sein können . Hans Herman ist arbeitslos seit dem die jüdischen Mitbewohner die Stadt verlassen haben . Er hat früher als Anstreicher gearbeitet. Jetzt spielt er nur noch an manchen Tagen abends Akordion in einer Kneipe im Dorf . Rosa Huberman hat eine strenge Art . Doch merkt man in dem Buch das sie eine liebenswerte Person ist . Sie wäscht die Wäsche von den reichen Bürgern in der Stadt . Persönliche Meinung : Das beste an diesem Buch war die Hauptprotagonostin Liesel, sie hat sich in dem Buch weiter entwickelt trotz ihrer anfangs schwierig Lebenssituation. Neben Liesel fand ich auch Rudi gut , er ist der beste Freund von Liesel , sie gehen zusammen in eine Klasse und wohnen in der selben Straße . Er hat meist nur Blödsinn im Kopf . In dem Buch wurde die geschichtlichen Hintergründe gut und realistisch dargestellt . Was ich nicht gut an dem Buch fand war, dass die ganze Geschichte aus der Sicht vom Tod geschrieben wurde . Der Tod erzählt die Geschichte von der Bücherdiebin Liesel Meming . Zwischendurch erzählt er von seinem Tag und was noch passieren wird . An zwei stellen verrät der Autor dem Leser was noch passieren wird , das fand ich persönlich nicht so toll . Ich bin in der Geschichte die der Tod erzählt hängen geblieben was ich sehr schade fand . Die Geschichte fand ich war am Ende leider auch nicht ganz ausgereift kurz wurde das Ende beschrieben in zwei Sätzen und das war schade , das Buch hätte mehr gekonnt. Fazit : Eigentlich eine ganz durchschnittliche Geschichte leider war ich durch die Erzähl - Perspektive ein bisschen eingeschränkt beim lesen aber eine starke Hauptprotagonostin . Ich gebe dem Buch deine von fünf Sternen .

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  • Das Leben eines jungen Mädchens und ihrer Liebe zu Büchern

    Die Bücherdiebin
    lunau-fantasy

    lunau-fantasy

    22. July 2017 um 10:16

    Liesels Leben ist alles andere als einfach. Geboren in einer Zeit, in der Deutschland vom Krieg beherrscht wurde und der Tod ein Dauerbesucher war. Mit 9 Jahren stiehlt sie ihr erstes Buch, der Kalender zeigt das Jahr 1939. Erzählt wird ihre Geschichte vom Tod persönlich, denn nachdem er ihr zufällig begegnete, lässt ihn ihre Geschichte nicht mehr los. Erst viele Jahre später erkennt er, wie oft Liesel ihm unbewusst begegnete und ihn doch niemals traf. Bemerkenswert sympathisch wird hier die Geschichte eines jungen Mädchens zur Zeit des Nationalsozialismus erzählt. Nachdem das Buch in Kino auftauchte wurde ich aufmerksam, doch erst als ich es auf dem Trödelmarkt fand, nahm ich es mit. Ich hätte es vermutlich lange nicht gelesen, wenn die Panem Challenge nicht gewesen wäre. Denn normalerweise schrecken mich Geschichten mit diesem Thema ab. Doch das Monatsthema der Challenge sind Bücher mit dem Bezug zu Büchern und Papier - was eignet sich da besser als "Die Bücherdiebin?"Schon während des Lesens wurde ich immer interessierter an den Geschehnissen. Bewundernswert sind die vielen Details aus Deutschland, wo Mark Zusak doch in Australien, genauer gesagt Sydney, lebt. Hierfür erst einmal: Hut ab!Die Geschichte selber, vom Tod erzählt, gefiel mir gut. Anfangs tat ich mich noch ein wenig schwer, das Vorwort war verwirrend und etwas durcheinander, doch als Liesels Geschichte hauptsächlich chronologisch erzählt wurde, bekam ich einen besseren Einstieg. Und legte das Buch kaum noch aus der Hand.Trotz Unistress und lernen habe ich jede freie Zeit genutzt das Buch zu lesen.Es gibt nicht sonderlich viel Spannung, da es meiner Meinung nach wenig Fiktion enthält, doch trotzdem hat Markus Zusak es geschafft Ereignisse und Geschehnisse perfekt zu portionieren, so das keine Langeweile aufkommt. Liesel wächst heran zu einer Teenagerin, mit Albträumen in der Nacht und einem neuen Papa mit Akkordeon. Dank ihm lernt sie das Lesen und findet Zugang zu Büchern und den Menschen, denen sie gehören.Gemeinsam mit ihrem besten Freund Rudy, der immer versucht ihr einen Kuss abzuschwatzen, lebt sie in einer Zeit in der Juden verfolgt werden und Menschen kaputt aus dem Krieg kommen. Sich Familien unter der Hand des Führers zersplitten. Dennoch lernt Liesel wie wichtig es ist, die Menschen nicht nach ihrer Religion zu beurteilen, sondern ihrer Menschlichkeit. Durch ihre Bücher bekommt sie Zugang zu Menschen, die ihr im Leben viel gegeben haben.

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  • Sollte jeder gelesen haben

    Die Bücherdiebin
    Anjaxxx

    Anjaxxx

    15. July 2017 um 17:24

    Eine Geschichte, erzählt vom Tod.  Nachdem ich vor langer Zeit dieses Buch schon einmal abgebrochen habe weil ich einfach nicht reingekommen bin und dieses Genre damals einfach noch nicht so gerne gelesen habe, wollte ich mich nun doch noch einmal auf diese Geschichte einlassen. Ist mir diesmal sehr gut gelungen, ich war sofort in der großen Geschichte um Liesel versunken und hatte gleich erstmal auf den ersten Seiten schon Tränen in den Augen. Liesel kommt in eine Pflegefamilie, die sie sehr schnell ins Herz schließt. Die Protagonisten sind durchweg sehr authentisch beschrieben und jeder hat seine ganz eigene, tiefsitzende Persönlichkeit. Ich war so bewegt von Liesel ihrem Leben, das ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Der Tod erzählt vom Leben in der Himmelstraße und den vielen grausamen Geschehnissen während der Nazizeit. Man liest über tiefe Freundschaften, gegenseitigem helfen, verlassen werden und vom Leben. Vom Leben und was man daraus machen kann. Wie schon in der Kurzbeschreibung steht, man liest das Buch keinesfalls, man lebt es und man fühlt es, denn es geht ganz tief unter die Haut. Viel mehr möchte ich jetzt gar nicht darüber schreiben, denn ich habe noch ganz viele Gedanken zu der Geschichte in meinem Kopf, die ich selbst jetzt erst einmal aufarbeiten muss. Ich kann jedem raten dieses Buch zu lesen!                           

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  • Stiehlt mein Herz

    Die Bücherdiebin
    Katy_17

    Katy_17

    10. July 2017 um 11:14

    Wenn man sich erstmal an den etwas älteren Schreibstil gewöhnt hat, geht das Buch gut von der Hand. Es ist etwas ganz anderes und drückt die Liebe zu den Büchern aus, es zeigt nicht nur Liesel, sondern auch dem Leser und all den Menschen im Bunker, die Wirkung des Lesens und die Macht der Worte. Ich kann nicht sagen, was mich an dem Buch so gefesselt hat. Vielleicht ist es die Erzählperspektive oder wie gut das Buch meine eigenen Gefühle gegenüber der Worte und der Bücher zum ausdruck bringt. An manchen Stellen zieht sich das Buch hin, ohne dass etwas geschieht aber das, finde ich, tut dem Lob keinen Abbruch. 

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  • Widerstände zur Nazi-Zeit.

    Die Bücherdiebin
    VoiPerkele

    VoiPerkele

    29. May 2017 um 16:03

    Mit "Die Bücherdiebin" hat mir Markus Zusak ein Highlight in mein Bücherregal gestellt.Die Geschichte von Liesl und ihrer Kindheit wird von niemand anderen erzählt als vom Tod höchstpersönlich. Aber der Tod verliert mit diesem Buch seinen Schrecken. Man hat eher das Gefühl, dass der Tod auf Liesl aufpasst und dass sie bei ihm sicher ist und gut aufgehoben. Um es kurz zu sagen: Ich mochte sogar den Charakter vom Tod selbst!Was man an dieser Stelle noch erwähnen sollte: Die Geschichte ist im auktorialen Erzählstil geschrieben. Man sieht alles aus der Sicht des Todes und weiß somit, alle Gefühle und Gedanken von sämtlichen Personen. Das mag anfangs etwas ungewohnt sein aber man hat den Stil schnell intus und dann genießt man es richtig. Die Charaktere sind beeindruckend und sehr authentisch gezeichnet und es macht eine wahre Freude mit ihnen ihren Alltag zu erleben, wo doch ständig der Schatten des 2. Weltkrieges über ihnen herzieht. Ich habe mich mit Liesl richtig verbunden gefühlt und habe gerne ihren Weg zum Erwachsensein begleitet. Meiner Meinung ist das besondere an diesem historischem Roman, dass er zwar zur Zeit des 2. Weltkrieges spielt aber dennoch das Leben von Liesel und deren Kindheit im Mittelpunkt steht und nicht die Schrecken des Krieges, wie bei vielen historischen Romanen, die das Thema behandeln. "Die Bücherdiebin" ist ein Buch, das ich nicht aus meinem Bücherregal missen möchte.

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  • Die Bücherdiebin

    Die Bücherdiebin
    Lavendel_Julia

    Lavendel_Julia

    28. May 2017 um 22:00

    Inhalt: Januer 1939. Liesel und ihr kleiner Bruder Werner sind auf dem Weg nach Molching bei München, wo sie Pflegeeltern übergeben werden sollen. Doch Werner kommt dort niemals an. Ein heftiger Hustenanfall. Ein letzter Atemzug. Und dann- nichts mehr. Werner findet sein Grab im Schhnee, Liesel findet im Schnee ihr erstes Buch. Mit dem 'Handbuch für Totengräber' und der Hilfe ihres Pflegevaters Hans Hubermann lernt Liesel lesen- und fortan stielt sie Bücher. Von der Straße, aus den Flammen der Nazis und der Bibliothek des Bürgermeisters. Liesel stielt, was Glück und Hoffnung schnkt in dunklen Tagen. Und sie teilt ihre Schätze: mit den Nachbaren im Bunker, als die Bomben auf München fallen, und mit ihrem besten Freund Rudi, dem Fußballer mit dem zitronengelben Haar. Doch diessind gefährliche Zeiten. Und als die Hubermanns einen jüdischen Fauskämpfer im Keller verstecken, ist der Tod Liesel näher als je zuvor.Ich hatte sehr hohe Erwartungen an das Buch uns sie wurden auch erfüllt. Das Buch ist so wunderschön erzählt. Als die junge Liesel zu ihren Pflegeeltern kommt ist sie ganz verstört von dem Tod ihres Burders. Sie stielt das erste mal ein Buch. Das hat etwas großes in ihr losgetreten. Im Verlauf des Buches lernt sie die wunderbare Frau des Bürgermeisters kennen. Eine Frau mit vielen verborgenen Gefühlen. Liesel liebt es zu lesen unf fängt auch selber an zu schreiben. Einer der besten Charakter in dem Buch ist für mich der Pflegevater Hans er ist so ein Gefühlvoller Mensch. Er liebt Liesel wie sein eigenes Kind und bring ihr das lesen bei. Ein tolles Buch über ein junges Mädchen das vernarrt in Bücher ist. Ich kann es jedem nur ans Herz legen.Taschenbuch Preis: 9,99 EuroSeitananzahl: 585

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  • Genial

    Die Bücherdiebin
    Jannae

    Jannae

    04. April 2017 um 22:44

    In "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak geht es um Liesel Meminger und was sie in der Himmelstraße 33 während der Zeit des Nationalsozialismus erlebt.  Der Roman wird aus der Sicht vom Tod erzählt.Durch den Erzähler bekommt die Geschichte etwas Besonderes und auch Interessantes. Denn durch die Sicht eines Nicht-Menschen ist das Geschehene distanziert erzählt. Hierbei reflektiert der Tod trotz der Distanz zum Menschen trotzdem über die verheerenden Auswirkungen der Handlungen der Nazis auf den Rest der Welt, sowie auch auf sich selbst.Weiterhin ist der Schreibstil mit sehr vielen Personifikationen und Metaphern geschmückt. Auch Farben sind ein wichtiges Element, mit dem gespielt wird. Das kann einerseits übertrieben und unnötig blumig wirken, jedoch kann das auch mit der Wahl des Erzählers zusammenhängen. Denn es wird nicht beschrieben, wie ein Mensch die Umstände sieht, sondern wie es der Tod, folglich ein Nicht-Mensch sieht. Das macht den Aspekt der Art, wie die Situationen beschrieben werden, sehr interessant. Zum Inhalt ist zu sagen, dass viele Themen im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus angesprochen werden. Diese erstrecken sich entweder über das ganze Buch, oder füllen einen geschlossenen Abschnitt. Es wird so viel angesprochen und behandelt, was aber vollständig und auf eine authentische Weise wieder abgeschlossen wird, sodass ich wirklich das Gefühl hatte, Liesel über die Zeit ernsthaft zu begleiten. Der umfangreiche Inhalt ist mit einer guten Tiefe und zugleich einer Weise erzählt worden, dass es nicht langweilig wird.Letztendlich ist das Zusammenspiel von interessantem, sowie großem Inhalt mit dem künstlerischen Schreibstil ein Werk, das umwerfend ist. 

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  • Einfühlsam

    Die Bücherdiebin
    Sabine_Hartmann

    Sabine_Hartmann

    20. February 2017 um 20:29

    Dies erzählt er den Leserinnen und Lesern gleichzeitig mit großer Distanz und mit ungewöhnlicher Anteilnahme. Liesel tut sich schwer mit dem Lesen, doch sie lernt es mit Hilfe ihres Stiefvaters und eines gestohlenen Buches. So kommt es, dass sie immer mal wieder ein Buch stehlen muss, wenn sie ein neues braucht. Doch sie bekommt auch eines geschenkt, von dem Juden, den sie im Keller verstecken und von der Frau des Bürgermeisters. So entsteht nach und nach ein deutliches, eindrucksvolles Gemälde der Lebensbedingungen im dritten Reich. Liesels Familie besteht nicht aus Helden, es sind einfache Leute, die das Herz auf dem rechten Fleck haben, auch wenn sie es lieber nicht zeigen. Die Personen wachsen einem ans Herz und man ist traurig, wenn man das Buch schließen muss, weil man es ausgelesen hat. Zusak erzählt lebendig, bricht die Handlung durch vorausdeutende Kommentare des Todes auf und erzeugt so eine Atmosphäre der Glaubwürdigkeit und des Beteiligtseins, was dazu führt, dass ein wahrer sog von dem Buch ausgeht. Als Klassenlektüre erscheint es leider zu dick, eine Empfehlung für Schülerbüchereien ist es in jedem Fall.

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  • Die Bücherdiebin

    Die Bücherdiebin
    KymLuca

    KymLuca

    16. February 2017 um 12:01

    Der Tod erzählt von Kindern im zweiten Weltkrieg in Deutschland.Liesel fährt mit ihrer Mutter und ihrem Bruder mit dem Zug nach Molching, doch auf dem Weg stirbt ihr Bruder. Auf seiner Beerdigung stiehlt Liesel ihr erstes Buch und startet so ihre Karriere als Bücherdiebin... Die Erzählperspektive aus der Sicht des Todes ist überraschend und ganz anders als man erwarten würde. Sehr einfühlsam berichtet der Tod vom Leben der Bücherdiebin. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen, eindeutige Leseempfehlung!

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  • Einfach nur wow...

    Die Bücherdiebin
    LESBAR_der_Buecherblog

    LESBAR_der_Buecherblog

    03. January 2017 um 11:48

    Bewertung: Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Es hat mich gleichzeitig zum Lachen und zum Weinen gebracht. Es gibt nicht viele Bücher, die diese beiden Eigenschaften verbinden, ohne erzwungen zu wirken. Außerdem hat mich sehr überrascht, dass mich „Die Bücherdiebin“ so berührt hat, da es aus der Sicht des Todes geschrieben ist. Der Tod ist in diesem Buch nicht die sadistische, gruselige und böse Figur, die man sich vorstellt, wenn man an den personifizierten Tod denkt. Der Tod sieht sich selbst als Schachfigur der Todessehnsucht und  der Machtgier der Menschen auf der Erde. Er beschreibt zum Beispiel, dass nicht er selbst die Seelen der Menschen stiehlt, sondern dass er sie aus den Menschen herauslöst, um sie davonzutragen, nachdem sie sich selbst umgebracht haben oder getötet wurden. Interessant ist auch, dass der Autor ihn als Erzähler gewählt hat, da er ja in der Zeit um den zweiten Weltkrieg tatsächlich eine große Rolle spielte. Aus der Sicht des Todes ist es erst sehr ungewöhnlich, von einem kleinen Mädchen zu lesen, was widerrum später erklärt wird, indem  der Tod erzählt, wie oft das Mädchen in ihrem Leben mit ihm konfrontiert wird. Er beschreibt das Mädchen Liesel fast liebevoll, während er dem Leser nebenbei erzählt, was um sie herum in der Welt geschieht bzw. wie viele Seelen er wieder einmal abholen muss. Er bedauert immer wieder, welche Schicksalsschläge Liesel erleben muss und teilt dem Leser mit, was noch auf sie zukommen wird. Der Tod ist im Nachhinein betrachtet, die ideale Erzählerfigur für dieses Buch. Er hat eine ruhige, manchmal auch trockene Sicht auf die Geschehnisse und beschreibt sie im Hinblick darauf, was noch kommen wird. Er baut damit nicht viel Spannung auf, denn er sagt dem Leser im Voraus, was passieren wird. Trotzdem war ich als Leserin gefesselt von diesem Buch und war immer wieder schockiert, wenn das, was der Tod vorhergesagt hat, auch wirklich eintrat. Zusammenfassend kann ich das Buch wirklich sehr weiterempfehlen an alle, die sich für den zweiten Weltkrieg interessieren und sich auch einfach mal auf eine andere Sichtweise zu diesem Thema einlassen wollen.  Lieblingszitat: „Ich bin nicht gewalttätig. Ich bin nicht bösartig. Ich bin das Ergebnis." (S.13) Mehr von uns auf LESBAR

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  • Eine Story aus der Sicht des Todes... absolut genial!

    Die Bücherdiebin
    buecherfreak149

    buecherfreak149

    26. December 2016 um 18:36

    Eine kurze Bemerkung am Rande... Ihr werdet sterben! (Lieblingszitat) Der Tod hat eine Schwäche für Liesel, ebenso wie ich! Die Bücherdiebin steht neben dem Tagebuch der Anne Frank in meinem Bücherregal. Selten hat mich ein Schicksal so sehr berührt, wie das von Liesel! Taschentuchalarm!!! Grandioses Buch!

  • Schon wieder eine Geschichte vom zweiten Weltkrieg?

    Die Bücherdiebin
    elodie_k

    elodie_k

    13. December 2016 um 15:34

    Nachdem die Bücherdiebin erschienen und verfilmt wurde, gab es viel zu lesen darüber, doch ich bin nie dazugekommen es zu lesen, leider. Jetzt habe ich es verschlungen. Erst erwartet man eine typische Geschichte von einem Mädchen, dass während des zweiten Weltkrieges aufwächst. Doch, der Erzähler ist der Tod, wodurch die Geschichte aus einer völlig anderen Perspektive erzählt wird. Es geht um Liesel, die schon mit neun Jahren einige Verluste durchstehen muss und bei Hans und Rosa Hubermann in München aufwächst. Ihre Jugend wird begleitet von einem in ihrem Keller versteckten Juden, Bücherdiebstählen bzw. das Lernen zu lesen und ihrem besten Freund Rudi. Obwohl das Werk knapp 600 Seiten hat, ist es sehr kurzweilig und unglaublich berührend; das junge Mädchen macht viele schwierige Zeiten durch und muss einige Verluste verkraften. Doch Bücher und das Schreiben begleiten und helfen ihr. Sehr empfehlenswert!

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