Markus Zusak The Book Thief

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Inhaltsangabe zu „The Book Thief“ von Markus Zusak

The extraordinary #1 New York Times bestseller that will hit movie theaters in November 2013, Markus Zusak's unforgettable story is about the ability of books to feed the soul. This enhanced ebook edition is perfect for new fans and collectors alike. It includes: • An exclusive video welcome to the enhanced edition from Markus Zusak. • The official movie trailer for The Book Thief. • Videos featurettes introducing Sophie Nélisse (Leisel Meminger) and Geoffrey Rush (Hans Hubermann) and their roles in the film. • Clips from the film embedded in the original text. • A video interview with Markus Zusak. It is 1939. Nazi Germany. The country is holding its breath. Death has never been busier, and will become busier still. Liesel Meminger is a foster girl who scratches out a meager existence by stealing when she encounters something she can’t resist: books. With the help of her accordion-playing foster father, she learns to read and shares her stolen books with her neighbors during bombing raids, as well as with the Jewish man hidden in her basement. In superbly crafted writing that burns with intensity, award-winning author Markus Zusak, author of I Am the Messenger, has given us one of the most enduring stories of our time. (Quelle:'18.11.2013')

Hinreißende Story über Liebe, Freundschaft, Mut, Verzweiflung und ziemlich viel Diebstahl.

— BoboJu
BoboJu

Eine spannende, emotionale und berührende Geschichte.

— Natasa_Djurdjevic
Natasa_Djurdjevic

Ein meisterhaft geschriebenes Buch, das aufwühlt, schockiert und berührt. Atemberaubender Pageturner mit Tränengarantie!

— haunted_soul
haunted_soul

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  • Rezension zu "The Book Thief" von Markus Zusak

    The Book Thief
    Natasa_Djurdjevic

    Natasa_Djurdjevic

    20. February 2017 um 17:31

    "Die Bücherdiebin" war mein erstes Buch von Markus Zusak. 
    Die Geschichte ist sehr spannend, emotional und berührend und hat so viele verschiedene Emotionen in mir geweckt.  
    Die Geschichte von Liesel und ihrer Familie lässt niemanden gleichgültig. 
    Ein außergewöhnlicher Roman, der empfehlenswert ist.

  • Die Bücherdiebin

    The Book Thief
    lesefreude_book

    lesefreude_book

    03. May 2016 um 20:36

    Ein Buch, das leider so aktuell wirkt, dass einem das Blut in den Adern gefriert. Viele fragen sich ungläubig, wie es zum zweiten Weltkrieg kommen konnte und warum da niemand etwas dagegen unternommen hat. „The Book Thief“ zu deutsch „Die Bücherdiebin“ zeigt wie es dazu kam und wie das Leben während dem zweiten Weltkrieg aussah. Das alles wird aus den Augen der zu Beginn neunjährigen Liesel Meminger erzählt. In kurzen Abschnitt schildert uns der einzige Gewinner dieses und aller Kriege – der Tod – seine Sicht der Dinge und selbst der ist nicht glücklich. Ich habe die englische Version des Buches gelesen und war von der berührenden Schreibweise sehr angetan. Die Naivität oder vielleicht sollte man besser sagen Vernunft der Kinder regt zum Nachdenken an. So ist Liesels Freund Rudy ein riesen Fan des dunkelhäutigen US-amerikanischen Leichtathleten Jesse Owens. Als dieser einen unglaublichen Medaillenlauf bei den olympischen Spielen in Berlin hinlegt, wünscht sich Rudy nichts sehnlicher als so zu sein wie Jesse. Er bemalt sich sein Gesicht mit Kohle, geht auf die Straße und möchte den anderen Kindern seine Spritfähigkeiten beweisen. Als ihn sein Vater mit dem bemalten Gesicht sieht und außer sich ist, versteht Rudy die Welt nicht mehr. Was ist schlecht an seinem großen Idol? Wieso ist es ein Verbrechen schwarz oder ein Jude zu sein? Neben den Thematiken rund um den zweiten Weltkrieg erzählt Markus Zusak eindringlich von der Liebe Liesels zu Büchern. Eine Liebe, die vermutlich jeder mit eigenem Bücherblog nachvollziehen kann, die aber nur selten so treffend dargestellt wird. Der Schreibstill ist am treffendsten mit emotionslos zu beschreiben. Doch gerade dies verleiht der Bücherdiebin ihre unglaubliche Stärke. Markus Zusak nimmt sich nicht das Recht zu werten oder gar über Menschen zu urteilen. Viel mehr fordert er den Leser auf selbst zu reflektieren und die Geschehnisse mit einem Schritt Abstand vollständig zu erfassen. Fazit: Spielt das Buch wirklich vor rund 77 Jahren und nicht im Hier und Jetzt? Reichen lächerliche 77 Jahre aus, damit die Menschheit die Gräueltaten und vor allem die Konsequenzen auf das Leben eines jeden einzelnen vergisst? Gerade in Zeiten wie diesen ist dieses Buch ein absolutes Muss. Lesen und vor allen Dingen noch viel wichtiger über die Ereignisse reflektieren und Wege finden wie wir den Dampf knapp vor dem Eisberg doch noch in eine andere Richtung manövrieren können.

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  • Liesel und der Tod

    The Book Thief
    suse9

    suse9

    09. February 2016 um 12:10

    Aus der ungewöhnlichen Perspektive des Todes wird die Geschichte von Liesel erzählt. Und so ungewöhnlich die Perspektive so ungewöhnlich ist auch der Schreibstil. Oft greift der Tod dem Geschehen voraus, und der Leser wird mit dem Ende einer Episode konfrontiert, bevor ihm die Details bekannt werden. Liesel ist neun Jahre alt als sie während des Krieges in die Himmelstraße zu Pflegeeltern kommt. Und obwohl sie sich anfangs sträubt, merkt sie schnell, dass sie es sowohl mit dem sanftmütigen Pflegevater als auch mit der ständig schimpfenden kratzbürstigen –mutter gut getroffen hat. Die Ereignisse zwischen 1939 und 1945 werden aus der Sicht des Todes erzählt. Da er vor sich selbst keine Angst hat, wird diese auch dem Leser genommen. Fast sachlich aber immer respektvoll wird das Ereignis beschrieben, in dem der Tod eine weitere Seele zu sich nimmt. Gerade diese Sachlichkeit verursacht beim Leser jedoch ein beklemmendes Gefühl, das im Laufe des Buches in Trauer umschlägt. Dennoch ist dies nicht ausschließlich ein trauriges Buch. Es erzählt Geschichte, wie sie stattgefunden hat, ohne in Pathos zu verfallen. Fein gezeichnete Charaktere und Szenarien wirken authentisch, und der Leser wird in die Lage versetzt, sich mit den Protagonisten zu identifizieren. Er lebt, lacht, leidet, weint mit ihnen, lernt mit Liesel lesen, freut sich über frisch geklaute Äpfel und ist den unausweichlichen Ereignissen genauso schutzlos ausgeliefert. Ein gutes Buch, über das ich noch lange nachdenken werde.

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  • Ich will mehr!

    The Book Thief
    Frosch91

    Frosch91

    12. August 2015 um 21:34

    Das Buch ist die Geschichte von Liesel und dem Tod. Liesels Eltern wurden in ein Konzentrationslager gebracht und sie lebt bei einer Adoptivfamilie bei der sie Bücher lieben lernt und immer wieder welche stiehlt. Es ist nun schon ein paar Wochen her, dass ich dieses Buch gelesen habe und ich bin immernoch begeistert. Ich weiß gar nicht so richtig, wie ich es in Worte fassen soll. Das Buch wahnsinnig schön und interessant geschrieben. Es wird aus der Perspektive des Todes erzählt, was zunächst etwas verwirrend, jedoch sehr interessant ist. Der Tod erklärt vieles schon im Voraus – wie oft er Liesel besuchen wird, was ihr passiert. So weiß man schon vorher, dass sie einige Schicksalsschläge erleiden wird. Das macht das Buch jedoch nicht unspannender. Im Gegenteil. Man möchte zunächst wissen wer stirbt, später wie diejenige Person sterben wird. Die Teile dazwischen liest man immer mit Hintergedanken und in dem Wissen was passiert – auch in Hinblick auf den Krieg, dessen Geschichte ja allgemein bekannt ist. Besonders schön finde ich die kleinen Einschübe, in denen kurz und knapp viel gesagt und gleichzeitig auf das kommende vorbereitet wird. Ein Beispiel hierfür: „Papa's face: It travelled and wondered, but it disclosed no answers. Not yet“ (Seite 76) Dieses Buch hat mich sehr mitgenommen und zum nachdenken angeregt. Es ist definitiv empfehlenswert und ich kann beim besten Willen nichts negatives daran finden.

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  • Perspektivenwechsel

    The Book Thief
    bookscout

    bookscout

    31. March 2015 um 13:06

    Ein bisschen skeptisch war ich schon, als ich "The Book Thief" aufschlug, denn erstens wurde es in der Vergangenheit extrem gepusht und zweitens wollte ich nicht noch eine 08/15-Betroffenheitsgeschichte über ein Kinderschicksal aus dem Dritten Reich lesen. Bitte mich nicht falsch zu verstehen: Es ist furchtbar, was damals passiert ist, und es soll bitte allen eine Lehre sein, damit derartige Gräuel nie wieder vorkommen können. Aber: Teilweise erinnern mich Bücher über diese Zeit ein bisschen an das klassische "Unfall-Schauen" vor, sensationslüstern und einfach nur abstoßend. Die gute Nachricht ist, dass Markus Zusak hier eine ganz andere, unheimlich bereichernde und neue Richtung eingeschlagen hat. Zunächst einmal wird die Geschichte der Heldin und Bücherdiebin Liesel Meminger aus der Sicht des Todes erzählt. Ein Tod, der sich in Kriegszeiten natürlich vor Arbeit kaum retten kann und sich nichtsdestotrotz jedes Mal, wenn er eine Seele "heimholt", die Zeit nimmt, in den Himmel zu schauen und seine in diesem Moment einzigartige Farbe wahrzunehmen. Liesel selbst trifft der Tod zum ersten Mal als kleines Mädchen anlässlich der Beerdigung ihres Bruders Werner, der während einer Zugreise einer schweren Erkrankung erlegen ist. Die Mutter, eine Kommunistin, wollte die beiden Kinder zu Zieheltern nach Molching, nahe München, bringen, um ihnen dort ein Leben in größerer Sicherheit zu bieten. Trotz des Schicksalsschlages und des tränenreichen Abschieds von ihrer Mutter findet sich Liesel bald in ihrem neuen Zuhause bei Rosa und Hans Hubermann ein, was vor allem ihrem "Papa", seinem Akkordeon und seinem liebevollen Umgang mit Liesel geschuldet ist. Nacht für Nacht tröstet er sie, wenn Albträume sie quälen, und findet so eines Abends heraus, dass sein kleiner "Saumensch" mehr von Werners Beerdigung mitgebracht hat als nur böse Erinnerungen: Liesel hat ein Handbuch, das einer der Totengräber verloren hatte, aus dem Schnee gerettet und eingesteckt, obwohl sie gar nicht lesen kann. Hans, der selbst nicht besonders geübt im Lesen ist, beschließt daraufhin, Liesel die Welt des Lesens und der Bücher zu eröffnen. Bald begleiten die Wörter Liesel überall hin, sie findet Zuflucht bei ihnen: während ihrer Abenteuer mit ihrem Freund Rudy, während der angstvollen Zeit, als die Familie Hubermann den Juden Max im Haus versteckt, als die Bombenangriffe der Alliierten beginnen... Das Handbuch der Totengräber soll auch nicht das letzte Buch bleiben, das Liesel stibitzt. Denn auch wenn ihr Papa sein letztes Hemd gibt, um ihr Bücher schenken zu können, so bleibt dennoch der Drang da, Bücher zu stehlen, zu besitzen, immer wieder zu lesen - und irgendwann auch selbst zu schreiben. Vom Inhalt will ich an dieser Stelle gar nicht mehr verraten. Geschrieben ist "The Book Thief" flüssig und durch wiederholte Andeutungen auch sehr spannend. Aufgelockert werden die knapp 600 Seiten durch Einschübe, Perspektivenwechsel und Illustrationen. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet, selbst diejenigen, die nur am Rande vorkommen, wie die Nachbarin Frau Holtzapfel. Die Schrecken der Zeit sind präsent, sie werden nicht totgeschwiegen, Zusak gelingt es allerdings, durch Liesel Meminger zu verdeutlichen, dass es durchaus auch helle Momente gab – Silberstreifen am Himmel, wie der Tod es ausdrücken würde – dass gerade in den dunkelsten Zeiten menschliche Wärme und Freundschaft am hellsten leuchten. In diesem Sinne: eine eindeutige Leseempfehlung, ihr werdet viel Freude mit diesem Buch haben! Fünf Sterne, uneingeschränkt.

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  • Max schenkte mir Augen um zu sehen

    The Book Thief
    Pat82

    Pat82

    02. January 2015 um 00:14

    Buch: Am Grab ihres Bruders stiehlt Liesel ihr erstes Buch. Mit dem »Handbuch für Totengräber« ist eine tiefe Liebe zu Büchern und Worten geweckt, die sie auch dann nicht verlässt, als ihre Welt in Schutt und Asche versinkt. Der Beschrieb über starke Freundschaften & Liebe in harten Zeiten .. man muss es lesen und fühlen. Meine Meinung: "Max schenkte mir Augen um zusehen und verstehen" Ein Buch welches mich animiert weiterhin für mein Denken über Richtig und Falsch einzustehen, welches die Leser animiert auch in tragischen Zeiten das Herz nicht auszuschalten und nicht aufzugegen. Unglaublich packend geschrieben über ein schreckliches Thema das nicht in Vergessenheit geraten darf, das wir verstehen, lernen und es nie mehr passieren darf.

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  • Here is a small fact: You are going to die.

    The Book Thief
    teetaesschen

    teetaesschen

    Here is a small fact: You are going to die. So beginnt Markus Zusaks "The book thief", denn der Tod erzählt aus seiner Perspektive die Geschichte von Liesel Memminger, einem zwölfjährigen Mädchen, das in der Zeit des Dritten Reichs von ihrer Mutter zu Pflegeeltern gegeben wird. Eigentlich sollte ihr Bruder ebenfalls zu den Hubermanns, aber er stirbt auf dem Weg. Und bei seiner Beerdigung stiehlt Liesel ihr erstes Buch. Eindrucksvoll beschreibt der Tod, wie er die Seelen der Verstorbenen einsammelt, wie er sich mit den Farben des Himmels ablenkt und wie er sich an die Menschen erinnert. Die Erzählperspektive ist daher auch das interessante an dem Buch, diese ungewöhnliche Perspektive macht das Buch erst interessant. Denn die Geschichte von Liesel ist nicht so bewegend und besonders mit Blick auf das Ende wird sie uninteressanter, denn der Tod als Erzähler flicht nicht nur Rückblenden, sondern auch Vorausschauen ein. Diese nehmen der Geschichte dann eher die Spannung, als sie zu befeuern. Zudem bleiben dem Leser die Charaktere, und damit besonders auch Liesel, die Hauptfigur, fremd. Der Tod tritt zwar als allwissender Erzähler auf, doch seine Erzählweise schafft eine große Distanz zu den Figuren und lässt den Leser etwas ratlos und unberührt zurück. Fazit: Ein interessanter Versuch, den Tod die Geschichte Lebender erzählen zu lassen, aber weder ein Lieblingsbuch, noch eines, was man mehr als einmal lesen muss.

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    • 2
  • The Book Thief

    The Book Thief
    Blaustern

    Blaustern

    23. June 2014 um 12:24

    Nazideutschland 1939: Nachdem Liesel Memmingers Bruder auf der Flucht umkommt, wird sie von ihrer Mutter, einer regen Kommunistin, zu Pflegeeltern nach Molchin in die Himmelstraße gebracht. Hans und Rosa Hubermann nehmen sich ihrer gegen kleinere Hilfsarbeiten an, und Rosa führt das Regiment mit ihrer rigoros unerbittlichen Art. Der Krieg rückt immer näher, und der Tod trachtet auch nach Liesel. Aber bei ihr hat er es schwer, zu stark ist ihr Überlebenswillen. Sie entdeckt ihre Liebe zu Büchern, lernt im Keller schreiben, wo sie auch den jüdischen Max versteckt halten. Sie erfährt die Freundschaft zu ihm und zu Rudy. Und ihre Glücksmomente erlebt sie beim Stehlen der Bücher, da leider das Geld für diese Dinge als auch für Lebensmittel zu knapp ist. Es war eine besondere Erfahrung, das Buch nach Jahren noch einmal in Englisch zu lesen und hat mir sehr gut gefallen. Man merkt natürlich, dass es ein deutsches Buch ist bzw. auch in Deutschland spielt, und unsere verschiedenen Ausdrücke ins Englische übersetzt wurden. Das Buch schreibt der Tod aus seiner Sicht der Dinge in einer humanen Art. Liesel und ihre Freunde muss man einfach mögen. Sie sind so sympathisch und voller Leben in dieser schweren Zeit beschrieben, dass man meint, man kennt sie persönlich und befindet sich mit vor Ort. Man zittert mit ihnen, denn die Geschichte ist absolut bewegend. Ich bin begeistert von dem außerordentlichen und emotionalen Schreibstil des Autors, und das Buch stimmt noch hinterher lange nachdenklich.

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  • unbezwingbarer Lebenswille und ein riesiges Herz....

    The Book Thief
    kassandra1010

    kassandra1010

    08. June 2014 um 09:57

    Ein Buch über die Liebe zu Büchern, den Reiz des Stehlens und den Zusammenhalt in schweren Zeiten.   Liesel wird in München ihren neuen Pflegeeltern übergeben. Ihr kranker Bruder hat die Fahrt nicht überlebt und so zieht Liesel ein in das Haus der Memmingers. Die Mutter Rosa führt mit strenger Hand das Haus und der Vater Hans verdient sein Geld mit dem Akkordeonspielen.   Doch der unaufhaltsame Krieg rückt näher und mehr als einmal entkommt Liesel dem Tod, der nach ihrer Seele trachtet.   Liesel entdeckt ihre Liebe zu Büchern und da das Geld knapp ist, stiehlt sie diese. Beschäftigt mit Stehlen, Hungern und dem unbezwingbaren Willen, zu überleben, hat es der Tod schwer, das kleine Mädchen zu sich zu holen…..  

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  • Die Originalsprache ist nicht immer besser

    The Book Thief
    PetitaPapallona

    PetitaPapallona

    25. May 2014 um 19:06

    Es ist Markus Zusak. Es ist die Bücherdiebin. Dieses Buch ist einfach unglaublich! Wenn ihr es wirklich noch nicht gelesen habt, tut es. Es lohnt sich, ihr habt mein Wort darauf. Diese Rezension soll sich aber speziell auf die englische Ausgabe beziehen, da ich diese erst kürzlich auf Lovelybooks gewonnen habe. Insgesamt muss ich ganz ehrlich gestehen: ich mag die deutsche Version besser.  Das liegt ganz sicher nicht am Schreibstil des Autors (obwohl wir hier schon mal anmerken können, dass der Übersetzer einfach meisterhafte Arbeit geleistet hat!). Für mich ist diese Geschichte einfach deutsch. Ich will nicht, dass das jetzt falsch verstanden wird aber Nazi Deutschland ist ein sehr wichtiger Teil ini der Weltgeschichte und auch in der Schweiz lernen wir sehr, sehr viel zum zweiten Weltkrieg. Und ich habe einfach das Gefühl das Liesels Geschichte auf Deutsch erzählt werden muss.  Was mich auch gestört hat: zum Teil wurden in der direkten Rede Deutsche Ausdrücke verwendet, die dann auch übersetzt worden. Für mich haben die den Lesefluss gestört. Es hat mich jedesmal wieder daran erinnert, dass die Charaktere eigentlich Deutsch sprechen müssten und deswegen hat es sich die Sprache immer falsch angefühlt, was sehr schade ist.

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  • Even death has a heart.

    The Book Thief
    JennyBooks

    JennyBooks

    25. May 2014 um 14:17

    Buchtipp! Rezension!:) Die Bücherdiebin Markus Zusak Inhalt: Selbst der Tod hat ein Herz ... 1939, Nazideutschland. Liesel lebt bei Pflegeeltern in der Himmelstraße in Molching. Sie sieht die Juden nach Dachau ziehen. Sie erlebt die Bombennächte über München. Und überlebt: weil der Tod sie in sein Herz geschlossen hat. Sie – und die Menschen aus der Himmelstraße. Molching bei München. Hans und Rosa Hubermann nehmen die kleine Liesel Meminger bei sich auf – für eine bescheidene Beihilfe, die ihnen die ersten Kriegsjahre kaum erträglicher macht. Für Liesel jedoch bricht eine Zeit voller Hoffnung, voll schieren Glücks an – in dem Augenblick, als sie zu stehlen beginnt. Anfangs ist es nur ein Buch, das im Schnee liegen geblieben ist. Dann eines, das sie aus dem Feuer rettet. Eine Diebin zu beherbergen, wäre halb so wild, sind die Zeiten doch ohnehin barbarischer denn je. Doch eines Tages betritt ein jüdischer Faustkämpfer die Küche der Hubermanns … Meine Meinung: Erstmal habe ich dieses Buch auf Englisch gelesen, ich habe es bei einem Gewinnspiel gewonnen und über beide Umstände freue ich mich sehr.  Das Buch auf Englisch zu lesen ist noch viel viel besser. Denn da es in Deutschland spielt kommen zwischendurch sehr viele Anmerkungen auf deutsch, die danach ins Englische übersetzt werden. Ist immer sehr cool wenn man beides versteht :D  Die Originalsprache des Buches ist aufgrund des australischen Autors mit deutschen Wurzeln englisch, generell finde ich es besser ein Buch in der Originalsprache zu lesen. Aber dieses Buch muss man einfach in englisch lesen! Besonders wenn man deutsch ist, es ist einfach sooo cool :D Nun zurück zum eigentlichem Buche, am Anfang fand ich es schwer rein zu kommen und alles zu verstehen, bis ich drinnen war hat es 30/40 Seiten gedauert, doch diese haben sich defintiv gelohnt. Dieses Buch ist eines der schönsten die ich je gelesen habe. Es wird aus der Sicht des Todes geschrieben und das nicht auf eine blöde kindliche Weise sondern gefühlsvoll irgendwie auch etwas menschlich. Zwischendurch kommen immer Anmerkungen des Todes, oder irgendwelche kleinen passenden Fakten. Hier die erste Anmerkung des Todes : "Here is a small fact : You are going to die." (Hier ist ein kleiner Fakt : Du wirst sterben.  Diese Fakten und Anmerkungen ziehen sich durch das ganze Buch und kommen fast alle zwei Seiten- Das macht das Lesen noch spaßiger und einfach schöner. Außerdem ist der Schreibstil einfach so außergewöhnlich, so schön und richtig gefühlsvoll.  Dieses Buch hat mich wirklich sehr bewegt und eigentlich lese ich nicht mal so gerne Bücher aus dem 2. Weltkrieg, aber dieses Buch ist wirklich eine Ausnahme. Ich musste weinen und nach dem Buch habe ich noch sehr lange nachgedacht. Es ist einfach sehr bewegend. Also lest es. Infos: Preis:    deutsch:        Taschenbuch: 9,95 €    gebunden: 19,95€      Kindle Edition:8,99€  in englisch (The book thief):    Taschenbuch:6,60€    gebunden:14,50€   Kindle Edition:6€ (Amazon Angaben) 588 Seiten Verlag: Blanvalet Dvd Erscheinungstermin des Films: 30.09.2014 (Deutschland)

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  • Vom Zauber der Bücher

    The Book Thief
    Schwertlilie79

    Schwertlilie79

    Die Idee, dass der Tod höchstpersönlich ein Buch schreibt, finde ich sehr interessant, die Umsetzung finde ich allerdings verbesserungswürdig. Schade ist, dass der Tod selbst an vielen Stellen die Spannung aus der Geschichte nimmt, indem er wichtige Ereignisse, von denen man hofft, dass sie doch nicht eintreffen mögen, vorweg nimmt. Ein Stern Abzug. Die Geschichte an sich ist sehr anrührend, zuweilen sogar zauberhaft - man lernt die einzelnen Charaktere mit der Zeit immer besser kennen und - auch wenn man das von einigen nicht erwartet - auch lieben. Leider hat man beim Lesen manchmal das Gefühl, dass so gar nichts passiert, was das Leseerlebnis manchmal etwas zäh werden lässt. Noch ein Stern Abzug. Wer auf geschichtliche Hintergrundinformationen zum 2. Weltkrieg hofft, wird von diesem Buch enttäuscht sein, da die Details nun einmal in einem Kinderleben keine Rolle spielen. Wer aber eine Geschichte über ein junges Mädchen lesen möchte, das den Zauber der Bücher für sich entdeckt, liegt mit diesem Buch genau richtig.

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    • 3
    Schwertlilie79

    Schwertlilie79

    24. May 2014 um 09:48

    :-)

  • die Buecherdiebin

    The Book Thief
    Karoliina

    Karoliina

    13. May 2014 um 21:50

    "Liesel, a nine-year-old girl, is living with a foster family on Himmel Street. Her parents have been taken away to a concentration camp. This title tells her story and the story of the inhabitants of her street when the bombs begin to fall."   Liesel Memminger kommt zu einer Plegefamilie, nach dem ihre Mutter (aktive Kommunistin) sich ausserstande sieht, sie weiterhin bei sich zu behalten.Liesel wächst in unsicheren Zeiten der Nationalsozialismus auf. Sie hat viel Freude am Leben, da sie aufgrund ihres Alters die unsicheren Zeiten kindlich uebersieht.I. Sie hat viele Highlights, wie wenn ihr Plegevater mit ihr das schreiben uebt, die Freundschafft mit Rudy und später mit Max, der bei denen in keller Zuflucht findet. Erst ein liegengelassenes Buch im Schnee, weitere von Scheiterhaufen gerettet...Liesel findet sehr viel gefallen an das schrifftliche Wort. Worte haben macht, Taten auch. Ein Buch ueber Freundschafften, diebische Freuden und Tragödien aller Ausmassen !   Ich lese gerne englische Buecher und trotzdem fand ich nur schwer in das Buch und die Geschichte herein. Das Buch hat ein gewisse etwas...sicher... nur fuer mich habe ich es nicht gefunden. Und doch bin ich froh, durchgehalten zu haben, da ich ins Kino gehen möchte und hier und da vergleiche besser ziehen kann, wenn ich die Story kenne. Die englische Sprache ist fuer nicht Leseanfänger geeignet. Die Geschichte, die uns die unsicheren Kriegszeiten vor die Augen fuehren, könnte sich jederzeit wiederholen. Nichts ist sicher ! Weder die Zeit, noch die nächste Mahlzeit.   Ich bedanke mich fuer das Buch, dass ich mitlesen durfte.

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  • Es lohnt sich das Buch nicht abzubrechen

    The Book Thief
    Lrvtcb

    Lrvtcb

    13. May 2014 um 17:40

    Hans und Rosa Hubermann nehmen die kleine Liesel Meminger bei sich auf für eine bescheidene Beihilfe, die ihnen die ersten Kriegsjahre kaum erträglicher macht. Für Liesel jedoch bricht eine Zeit voller Hoffnung, voll schieren Glücks an in dem Augenblick, als sie zu stehlen beginnt. Anfangs ist es nur ein Buch, das im Schnee liegen geblieben ist. Dann eines, das sie aus dem Feuer rettet. Eine Diebin zu beherbergen, wäre halb so wild, sind die Zeiten doch ohnehin barbarischer denn je. Doch eines Tages betritt der jüdische Faustkämpfer Max die Küche der Hubermanns und wird fortan bei ihnen versteckt. „Die Bücherdiebin" erzählt von kleinen Freuden, großen Tragödien und der gewaltigen Macht der Worte. Eine der dunkelsten und doch charmantesten Stimmen und eine der nachhaltigsten Geschichten, die in jüngster Zeit zu vernehmen waren. Das erste Drittel des Buches hat mich überhaupt nicht überzeugt. Die Motivation zu lesen ist mir dadurch abhandengekommen, sodass ich schließlich eine Lesepause eingelegt habe. Der Rest des Buches hat mich dann jedoch überzeugt. Die Geschichte wird aus der Sicht des liebevollen und gefühlsbetonten Todes erzählt, was dem Buch eine interessante Nuance gibt. Der Erzählstil ist insgesamt sehr spannend. Es wird durchgängig mit den Informationen gespielt, die der Leser bekommt. Einige Informationen erhält der Leser schon lange im Voraus und muss bei anderen Dingen wieder sehr lange warten, bis sie sich klären. Der Leser erhält durch die Beschreibungen auf jeden Fall ein umfassendes Bild, wie Liesels Leben während des zweiten Weltkrieges ausgesehen hat. Ein Highlight des Buches war für mich die Beziehung von Max zu Liesel. Sie war der Grund, warum mir nach der Lesepause das Lesen wieder Spaß gemacht hat. Auch wenn die Geschichte anfangs sehr trocken und langweilig erscheint, ist sie letztendlich sehr gefühlvoll und detailreich. Ich bin froh, dass ich das Buch nicht abgebrochen habe, sondern nur eine Lesepause eingelegt habe. Insgesamt sollte man dieses Buch auf jeden Fall einmal lesen. Ein zweites Mal werde ich es jedoch wahrscheinlich nicht mehr lesen.

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  • In den Armen des Todes, in der Hand ein Buch

    The Book Thief
    Thala

    Thala

    09. May 2014 um 21:58

    Erzählt wird hier die Geschichte von Liesel Memminger, die zur Zeit des Nationalsozialismus aufwächst. Ihre Mutter, eine aktive Kommunistin, weiß keinen anderen Ausweg und übergibt Liesel einer Pflegefamilie in Molching. Aus der Sicht eines personifizierten Todes wird Liesels Jugend in Molching erzählt, von den Schreibübungen mit ihrem neuen Papa im Keller, den jugendlichen Leichtsinnigkeiten mit ihrem besten Freund Rudy und die Freundschaft zu dem im Keller versteckten Juden Max. Den Erzählstil fand ich recht objektiv, aber gerade durch diese nicht wertende Erzählweise gelingt es dem Leser, sich ein eigenes Bild zu machen. Wir empfinden Sympathie für Max und für Liesel, die verzweifelt ein Buch aus den brennenden Scheiterhaufen voller Bücher rettet. Zusaks Figuren sind von Menschlichkeit in einer ganz und gar unmenschlichen Zeit gezeichnet. Trotzdem lebt Liesel ein nahezu normales Leben, was von jugendlichem Übermut und Freude am Leben und vor allem am Lesen geprägt ist. So wird sogar der Tod etwas philosophisch, als er eine fundamentale Aussage über den Krieg trifft: Keine Nation ist Sieger des Krieges, Sieger ist immer der Krieg. Denn er bringt immer Zerstörung auf beiden Seiten. Dieses Buch schürt tiefe Emotionen. Selten habe ich mit einer Heldin so mitgefühlt wie bei Liesel Memminger. Zusak beschreibt den Alltag von Liesel so genau und detailliert, dass man selbst das Gefühl bekommt, in einem Luftschutzbunker zu sitzen. Fazit: Eine grandiose Idee und eine absolute Liebeserklärung an die Literatur und die Menschlichkeit. Nicht nur vor dem Hintergrund des Films absolut zu empfehlen!

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