Marlen Haushofer Die Wand

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Inhaltsangabe zu „Die Wand“ von Marlen Haushofer

Eine Frau will mit ihrer Kusine und deren Mann ein paar Tage in einem Jagdhaus in den Bergen verbringen. Nach der Ankunft unternimmt das Paar noch einen Gang ins nächste Dorf und kehrt nicht mehr zurück. Am nächsten Morgen stößt die Frau auf eine unüberwindbare Wand, hinter der Totenstarre herrscht. Abgeschlossen von der übrigen Welt, richtet sie sich inmitten ihres engumgrenzten Stücks Natur und umgeben von einigen zugelaufenen Tieren aufs Überleben ein.

Sehr faszinierend, dass aus diesem kleinen Schauplatz, den wenigen Protagonisten und der knappen Handlung doch so ein gutes Buch entstand.

— Arachn0phobiA

Roman, Dtsch. 1963

— ellaemma

Das Buch blieb die ganze Zeit über spannend, da immer wieder Andeutungen auf spätere Ereignisse gemacht wurden und man unbedingt wissen woll

— supersusi

Einfach pure poesie. In seiner Reinen melancolischen Form. Ich freier das. Ist aber harte kost.

— Simon_Lokarno

Tolles Buch! Eindringliche Geschichte. Mir hat nur etwas mehr psychologisches Gedankengut gefehlt und die Protagonistin war mir zu gefasst.

— _wildautsum_

Top 2 auf meiner Jahresliste!

— LillySj

... nur eine Wand, kein Brett vor dem Kopf...

— Edith_Hornauer

Gut lesbar und man fiebert sehr auf den Ausgang der Geschichte hin!

— dreamdreamer1

Das beste Buch, welches ich je lesen durfte. Es hat mich regelrecht berauscht und den Schreibstil der Autorin finde ich großartig!

— Tine_Kempf

Ein kleiner, leiser Roman, der nachdenklich macht, der einen selbst – mit der Heldin zusammen – an Grenzen führt. Beeindruckend! (*****)

— Insider2199

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  • Lovelybooks Osterwichteln 2018

    LovelyBooks Spezial

    Federchen

    ♦ Anmeldung bis einschließlich den 08. Februar 2018 möglich! ♦ ♦ Hinweis! Bitte tragt eure Beiträge immer in die davor vorgesehenen Unterthemen ein. Damit erspart ihr mir und vor allem euch ein riesiges Durcheinander! ♦ Hallo liebe Wichtelchen und solche, die es noch werden wollen. Wir befinden uns mitten im Januar und trotzdem wird es Zeit auch schon an Ostern zu denken. Wir freuen uns natürlich über jeden der mitmacht, dennoch müssen wir kurz auf auf Folgendes hinweisen: Bitte nur anmelden, wenn du bereit bist, hier aktiv mitzumachen. Soll heißen, dass du dich am Wichteln auch mit ein oder zwei Beiträgen im Plauderteil meldest, in der Regel öfter als einmal die Woche auf LB unterwegs bist und hier auf private Nachrichten reagierst. Dein Profil sollte aktiv sein! Du solltest auch die notwendige Zeit und ein Budget von 20-30 Euro einplanen. Achtung: Alle, die unter 18 sind, sollten bitte die Erlaubnis ihrer Eltern haben, auch wenn sie ihr Taschengeld dafür "opfern"! Wer sich nicht an die Regeln hält, wird für kommende Wichtelaktionen gesperrt! Wer bereits sehr negativ in anderen Aktionen (z.B. Wanderpakete, Wanderbücher o.ä.) aufgefallen ist, wird eventuell nicht zugelassen. Wir wollen ein faires Wichteln und Miteinander! Nachfolgendes bitte aufmerksam lesen!!! Natürlich geht es auch diesmal wieder darum, jemanden zu überraschen und selbst überrascht zu werden. Jeder der gern mitmachen möchte, meldet sich an und bekommt dann ein Wichtelkind zugeteilt, dem er ein Päckchen packt. Zugleich ist man selbst Wichtelkind und erhält ein Päckchen. Das Spannende dabei ist natürlich der Überraschungseffekt, denn man weiß nicht, was man geschenkt bekommt und von wem. Möglicherweise lässt man sich auf eine fremde Person ein oder man kennt sich gar schon ein wenig über LB. All das bleibt bis zum Auspacktermin geheim. Bitte nicht vorher verraten, wen man beschenkt!!! ♦ Anmeldung: Wer mitmachen möchte, der meldet sich bitte per PN bei mir und schickt mir seine Adresse. Außerdem solltet ihr einen Wunschzettel in das dafür vorgesehene Unterthema posten. Beantwortet dafür einfach die nachfolgende Fragen. Teilt mir bitte auch mit, ob ihr bereit wärt, ein Päckchen europaweit zu versenden. (Nur EU) Wichtelchen aus der Schweiz dürfen gern eine Anfrage bei mir stellen. Sollten sich weitere Schweizer finden, sollte einer Teilnahme nichts im Weg stehen. Nur wer mir seine Adresse schickt, kann mitmachen. Bitte nicht vergessen!!! Die Adressen sind sehr wichtig, sonst weiß der zukünftige Wichtel nicht, wo das Päckchen hinreisen soll. Wir losen dann später aus, wer euer Wichtelkind sein wird. Anmeldungen sind bis einschließlich den 08. Februar 2018 möglich. Wer euer Wichtelkind ist, teilen wir euch am 09./10. Februar 2018 mit. Diese Fragen sollen euch helfen, einen gut gefüllten Wichtelwunschzettel hier im Thread zu schreiben, bitte nicht per PN an uns... Was mögt ihr besonders gern? Was mögt ihr gar nicht? Welche Bücher lest ihr am liebsten? Oder soll es lieber kein Buch sein? Sind Mängelexemplare ok? Sind gebrauchte Bücher ok? Mögt ihr Süßigkeiten? Wenn ja, welche? Trinkt ihr vielleicht Tee oder lieber Kaffee? Habt ihr ein Hobby, wobei euer Wichtel euch mit Material unterstützen kann?  Womit kann man euch sonst eine Freude machen? Welche Farben mögt ihr am liebsten? An alle Wichtelchen, die sich vorrangig Bücher wünschen, denkt bitte auch daran, dass das kein reines Bücherwichteln ist. Viele zukünftige Wichtelmamas würden neben einem Buch auch ganz viele andere tolle Sachen beilegen. Dazu werden natürlich eure Wünsche benötigt. Als Anhaltspunkt könnte dienen, was ihr macht, wenn ihr nicht lest oder auf Arbeit seid. Vielleicht malt der ein oder andere, oder bastelt, macht Scrapbooking oder filzt, näht, strickt, häkelt, puzzelt, spielt gern Karten, liegt stundenlang in der Badewanne, hört wahnsinnig gern Musik, schreibt, dichtet, oder tut etwas ganz anderes. Nicht nur wir würden uns freuen, wenn der Schwerpunkt des Wunschzettels nicht nur auf den Büchern liegt. Bitte achtet darauf, dass bei euren Wünschen Dinge dabei sind, die nicht den preislichen Rahmen sprengen. Neue Wichtelchen dürfen auch sehr gern bei den "Alten Hasen" schauen, wie ein Wichtelwunschzettel aussehen könnte. Achtung! Wer als Teilnehmer in der unteren Liste eingetragen ist und bis zum 08. Februar um Mitternacht noch keinen Wunschzettel gepostet hat, wird vom Osterwichteln kurzfristig ausgeschlossen! ♦ Verschicken: Die Pakete müssen bis spätestens 16. März 2018 -VERSICHERT!!!- verschickt werden. Dies bedeutet bei der DHL als Paket (auch Pluspäckchen, die man komplett fertig kaufen kann, gehen nicht!) und bei Hermes ist ab dem Päckchen alles versichert. Bitte achtet darauf, dass ihr es wirklich spätestens dann verschickt. Es ist wichtig diesen Termin einzuhalten, damit dann jeder sein Päckchen pünktlich öffnen kann. In vergangenen Wichtelaktionen kam es immer wieder zu Zustellproblemen bei DHL und Hermes. Bitte schreibt auf das Päckchen "Meister-Lampe-Post" oder "Lovelybooks-Osterwichteln" als Erkennung, dass es sich um ein Wichtelpäckchen von LovelyBooks handelt. So weiß das Wichtelkind, dass dieses nicht vor dem 01. April 2018 geöffnet werden darf. Wer am 23. März 2018 noch kein Päckchen erhalten hat, meldet sich bitte auf jeden Fall per PN bei uns. Immer wieder kam es in vergangenen Wichtelaktionen zu Problemen, weil nicht pünktlich oder unversichert verschickt und nicht auf Nachrichten reagiert wurde. Daher hier jetzt ganz klar: - Wer nicht versichert verschickt, sprich, keine Sendenummer nachweisen kann, wird für die nächsten Wichtelaktionen gesperrt!!! - Wer sich nicht mit den Mindestbeiträgen wie Wunschzettel schreiben, Wichtelkind erhalten, Paket erhalten und einem Auspackbericht (inkl. Erraten der Wichtelmama) in den jeweiligen Unterthemen beteiligt, wird für die nächsten Wichtelaktionen gesperrt!!! ♦ Auspacken: Unser gemeinsamer Auspacktermin wird der 01. April 2018 sein und das ist kein Scherz! ;) Dabei spielt die Uhrzeit keine Rolle. Einige werden sicher schon am 31. März auf Mitternacht warten. ;-) Wer später auspacken will oder muss, meldet dies bitte im Unterthema "Gemeinsames Auspacken" (ca. 14 Tage vor Auspacktermin wird dieses Unterzhema erstellt) So weiß der Wichtel Bescheid und sitzt nicht ungeduldig vor dem Bildschirm. Bitte lasst euch auf keinen Fall schon von Neugier getrieben dazu verleiten, das Päckchen eher zu öffnen. Schön warten!!! ;-) Es gehört unbedingt dazu, sich im dafür vorgesehenen Unterthema zu melden, wenn das Päckchen angekommen ist. Außerdem wird ein Auspackbericht im Unterthema "Gemeinsames Auspacken" erwartet, am liebsten mit Foto!!! Dort dürft ihr gern Platzhalter erstellen, in dem ihr Bescheid sagt, wann ihr in etwa auspacken werdet. Der Auspackbericht sollte bis spätestens 7 Tage nach dem Auspacktermin gepostet sein. ♦ Geschenke: Bei den Geschenken sollte es nicht um besser, teurer und neuer gehen, sondern darum, etwas mit Herz für jemanden auszusuchen. Jemandem mit einem selbstgepackten Päckchen eine Freude machen, sollte das Ziel sein. Eine gut gewählte Kleinigkeit, ein lieber Kartengruß, eine kleine kreative Arbeit, all das kommt viel besser an, als ein teuer gekauftes Buch oder gar nur ein Büchergutschein. Trotzdem sollte man den preislichen Rahmen von 20-30 Euro immer im Auge behalten. Sicher werden sich viele Bücher wünschen, es sollte allerdings kein Muss sein. Wer Bücherwünsche hat, kann diese gern im Beitrag mit anhängen oder vielleicht hat derjenige ein Wichtelwunschregal in seiner Bibliothek hier bei LB eingerichtet. Dann bitte darauf hinweisen. Mängelexemplare oder gebrauchte Bücher sollte man nur verschenken, wenn das Wichtelkind in der Beantwortung der Fragen sein OK gegeben hat. Außerdem muss jeder ein Rätsel zu seiner Person mit in das Päckchen legen. Wie das aussehen soll, ist dabei ganz eurer Fantasie überlassen - ganz egal ob Kreuzworträtsel, Bilderrätsel, Logikrätsel oder etwas ganz anderes. Nur allzu schwer sollte es nicht sein, denn das Wichtelkind will sich sicher mit einer persönlichen Nachricht bei der Wichtelmama bedanken. Noch einmal die wichtigsten Daten: ♦ Anmeldeschluss: 08. Februar 2018 - Adresse (inkl. vollständigem Namen) an Federchen nicht vergessen!!! ♦ Wichtelvergabe: 09. / 10. Februar  (PN von Daniliesing oder Federchen) ♦ spätester Versand: 16. März 2018 (Sendungsnummer an den Wichtelkindausloser) ♦ Auspacktermin: 01. April 2018 Nun hoffen wir auf viele Mitwichtler und wünschen uns allen: Viel Spaß!!! PS: Noch Fragen?? Dann her damit!! Auch dafür gibt es ein Unterthema! Ich werde nachfolgend eine Liste der Teilnehmer führen. Bitte nicht böse sein, wenn ihr dort nicht sofort erscheint. Wer mir seine Adresse geschickt hat, kommt auch sicher drauf. *** Bitte überlegt euch vor der Anmeldung, ob ihr wirklich Lust, Zeit und das nötige Taschengeld habt, um hier teilzunehmen. Es gehört nämlich dazu, selbst ein Päckchen liebevoll zu packen & zu verschicken, sich hier zu melden, wenn das Wichtelpaket angekommen ist, beim Auspacken mit dabei zu sein usw. ... Wer Zweifel hat, kann gern bei der nächsten Wichtelrunde von neuem überlegen. Falls jemand schon angemeldet ist und sich doch lieber wieder abmelden möchte, sollte dies bis spätestens den 08. Februar 2018 melden. *** Teilnehmerliste:

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    • 98
  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018

    Bücher sind treu

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Da sich ja einige gewünscht haben, dass die Challenge auch in 2018 weiter geht, habe ich einen neuen Beitrag dazu erstellt. Die Regeln sollen so einfach wie möglich bleiben - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Die Sammelbeiträge werden ich dann hier im Startbeitrag verlinken, damit nicht jeder lange nach seinem Beitrag suchen muss. Jeder kann seinen Beitrag so gestalten wie er möchte, wichtig wäre nur am Anfang des Beitrages die Gesamtpunktzahl. Ich werde keine monatliche Auswertung der Punkte machen. Es wird dann Anfang 2019 wenn die Challenge vorbei ist eine Übersicht der Punkte geben. Eventuell werde ich auch schon mal eine nach einem halben Jahr machen, aber da möchte ich mich heute noch nicht festlegen. Wer seinen Punktestand zwischendurch wissen will, kann ja die Sammelbeiträge der anderen durchgehen und sieht wo er ungefähr steht.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2018 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2017 angefangen erst in 2018 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus (Achtung - die Seitenzahl hat sich geändert und es gibt eine Extra-Regel, damit man auch mal die dicken Wälzer zur Hand nimmt):  Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2018 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 300 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 500 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was über 800 Seiten hat, gibt es doppelte Punkte. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbücher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2018-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 10 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer:GrOtEsQuEArachn0phobiACode-between-lineshannipalannilisamnatti_ Lesemauskarinasophiejenvo82BuchgespenstFrau-AragornBuchperlenblogKymLucajala68BeustSomayatlowJanina84Frenx51KerdieChattysBuecherblogBellis-PerennisAkanthaWuschelMeeko81niknakkattiiIcemariposaTodHunterMoonglanzenteKleine1984MissB_schokoloko29Salander007LadySamira091062YolandejanakaHortensia13PMelittaMSomeBodyRitjaonce-upon-a-timepaevalillCurly84ReadingEmicarathisKuhni77FadenchaosSchluesselblumeeilatan123Steffi_Leyerermiau0815BettinaForstingerlinda2271lSutchyLarii-Mausierazer68nordfrauQueenSizeSommerkindtlieblingslebenStefanieFreigerichtdarkshadowrosesEnysBooksEcochi

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    • 266
  • Besser als gedacht

    Die Wand

    supersusi

    10. November 2017 um 00:28

    Eine Frau, die für ein paar Tage in die Berge fährt mit Freunden, findet sich plötzlich völlig allein und auf sich gestellt von einer (Glas ?)wand umgeben wieder. Was jenseits der Wand los ist weiß sie nicht, macht sich aber auch nicht viele Gedanken darüber, sondern konzentriert sich auf sich und das Überleben. Erst dachte ich, wie langweilig, ´ne Frau allein im Wald und daher lag es lange auf dem SuB. Aber nun habe ich es gelesen und es ist genauso wenig langweilig wie Hemmingways "Der alte Mann und das Meer". Das Buch ist von der Frau geschrieben. Sie schreibt auf allem Papier, was sie findet, ist sich aber darüber im klaren, dass es wohl nie jemand lesen wird, da sie ja durch die Wand von den anderen Menschen getrennt ist. Was ich etwas befremdlich fand, ist, wie schnell sie sich in ihr Schicksal einfindet, wie wenig sie ihren Töchtern nachtrauert und dass sie so gar nicht bitter ist oder verzweifelt. Ich fand auch bewundernswert, wie sie sich selbst zu helfen weiß und z.B. Bohnen und Kartoffeln anbaut, die sie in der Hütte gefunden hat oder, dass sie weiß, wie man Butter macht. Ich wüßte nicht, wie das geht und sicher viele andere Leute auch nicht. Dann habe ich gesehen, dass das Buch Anfang der 60ziger Jahre geschrieben wurde. Damals verstanden die Menschen sich noch darauf, für sich selbst zu sorgen, vor allem, wenn sie die harten Kriegsjahre mitgemacht hatten. Ich hätte mir an ihrer Stelle viel mehr Gedanken gemacht, was das für eine Wand ist, wo sie über Nacht herkommt, was wohl mit den anderen passiert ist, die jenseits der Wand waren. Diese Frau hadert aber nicht mit ihrem Schicksal, sondern manchmal klingt es, als sei es für sie eine Art Befreiung, sich nicht mehr rechtfertigen zu müssen, keine Pflichten und Erwartungen, die andere ihr auferlegen, erfüllen zu müssen und dass sie niemandem etwas vorzumachen braucht. Im Gegenteil, die Tiere, die sie findet und um die sie sich dann kümmert, sind zwar nützlich und sie entwickelt auch eine emotionale Bindung zu ihnen, aber sie empfindet sie zeitgleich als Belastung, grade weil sie eine Bindung zu ihnen aufbaut. Manchmal wirkt es, als blühe sie regelrecht auf, weil sie ihr bisheriges Leben ohne schlechtes Gewissen abstreifen kann und sich selbst genug ist. Als ich das Nachwort über die Autorin Marlen Haushofer gelesen habe, wurde mir auch klar, warum. Für die Autorin war dies ein regelrechter Befreiungsschlag und sie lebte ihre Bedürfnisse durch diese Figur und ihr Schicksal aus. Daher die Distanz zu ihrer Familie und den anderen Menschen. Habe aber eine andere Ausgabe gelesen und weiß nicht, ob hier ebenfalls das Nachwort drin ist. Das Buch blieb die ganze Zeit über spannend, da immer wieder Andeutungen auf spätere Ereignisse gemacht wurden und man unbedingt wissen wollte, was passiert ist. z.B." damals wußte ich noch nicht..." oder " Zu der Zeit... aber später, ohne ihn..." oder " Wenn ich das geahnt hätte, was da geschah, dann wäre ich nicht wieder hingegangen" oder " Das hätte mir eine Warnung sein sollen". Man erfährt über die Dinge aber nur nach und nach und oft viel später, aber die Spannung bleibt die ganze Zeit über aufrecht. Auf jeden Fall ein gelungenes Buch, da es wider Erwarten spannend blieb. Das Nachwort über die Autorin war sehr aufschlußreich und sie hat die Auszeichnungen zu Recht verdient. Gute Literatur, wie man früher sagte. Sehr Empfehlenswert .

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  • Die Wand ein Fest der Poesie

    Die Wand

    Simon_Lokarno

    25. October 2017 um 17:26

    Einfach pure Poesie. In seiner reinen melancolischen Form. Ich freier das. Ist aber harte kost.

  • Dieses Buch bleibt im Gedächtnis...

    Die Wand

    WildRose

    07. October 2017 um 22:37

    Die namenlose Protagonistin, aus deren Sicht das Buch erzählt wird, findet sich hinter einer unsichtbaren, undurchdringlichen Wand wieder, Gesellschaft leisten ihr nur ein paar Tiere. Auf der anderen Seite der Wand scheinen sowohl Tiere als auch Menschen einfach erstarrt zu sein. Da die Protagonistin Urlaub auf dem Land machte, ist sie nun völlig auf sich alleine gestellt und muss sich in der Natur zurechtfinden. Das Forsthaus, in dem sie eigentlich nur einige Tage verbringen wollte, wird so zu ihrem Zuhause, die Tiere werden zu Gefährten, denen sie Namen gibt und zu denen sie eine enge emotionale Bindung aufbaut. Sie baut Kartoffeln an, hackt Holz, geht jagen. Ihr emotionaler Zustand schwankt im Laufe des Buches immer wieder stark, mal ist sie in ihrer Situation sehr zufrieden, mal sehnt sie sich nach anderen Menschen.Ich hatte zunächst Bedenken, das Buch könne sich langweilig lesen. Tatsächlich las ich das Buch innerhalb nur weniger Tage aus, da ich von der ersten Sekunde an völlig gefesselt war - sowohl von der Handlung als auch von Haushofers Schreibstil, der einerseits sehr klar, andererseits aber doch sehr poetisch und melancholisch ist. Das Buch ist einfach etwas ganz Besonderes, es bleibt im Gedächtnis, lässt nicht los, macht betroffen und hoffnungsvoll, stimmt mal zuversichtlich, mal traurig. Es gelingt Haushofer unglaublich gut, die schwankenden Gemütszustände ihrer Protagonistin für den Leser anschaulich und berührend zu beschreiben. Ebenso eindrucksvoll und ergreifend liest sich die Beziehung der namenlosen Protagonisten zu ihren Tieren, insbesondere zu dem treuen Hund Luchs, der sie stets begleitet. Wer Bücher mit einem traurigen und/oder ungewissen Ende nicht mag, dem wird "Die Wand" nicht gefallen. Am Ende kam es zu einem für mich derartig traurigem Vorfall, der im Laufe des Buches bereits immer wieder angekündigt wird - nichtsdestotrotz hoffte ich bis zum letzten Moment wider besseres Wissen, die Katastrophe könne noch abgewendet werden. Haushofer schildert den Verlust, den ihre Protagonistin erlebt, so hautnah und greifbar, dass mir selbst danach wirklich zum Weinen zumute war. Letztlich werden sich an "Die Wand" wohl die Geister scheiden. Ich finde es genial, aber man muss wohl in der richtigen Stimmung sein und auch sehr düsteren, nachdenklichen Büchern etwas abgewinnen können, um es in sein Herz lassen zu können. Für mich bleibt "Die Wand" eine unvergessliche Lektüre.

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  • Naja... mal was anderes

    Die Wand

    Laura_M

    10. September 2017 um 11:07

    "Die Wand" von Marlen Haushofer ist ein Buch über eine Frau in der Abgeschiedeheit, die durch eine unsichtbare Wand von der restlichen Welt ferngehalten wird.Eine völlig andere Geschichte. Ich weiß nicht wie ich das Buch beschreiben soll. Nicht mal das Genere kann ich benennen. Fantasy kann man es nicht nennen, da dass was der Protagonistin im Weiteren passiert, durchaus nicht unrealitsisch ist (abgesehen von der Wand). Utopie vielleicht...Insgesamt hat mich das Buch nicht sehr überzeugt. Zum Einen hat es mich gestört, dass die Geschichte in einem durchgängigen Text ohne Kapitel oder Absatz. Zum Anderen hat die Protagonistin in der eigenen Geschichte ziemlich viel vorweg genommen und mich damit zusehr gespoilt. Auch das Ende war unbefriedigend bzw. dass die Handlungen der letzten Seiten nicht genauer erläutert wurden. Ich als Leser und auch die Protagonistin hätten gerne die Beweggründe erfahren, die dazu geführt haben. Fazit: Skurrile Geschichte, die man gelesen habe kann (da es mal was anderes ist), aber nicht muss.

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  • Hindernisse

    Die Wand

    Edith_Hornauer

    06. June 2017 um 18:26

    Ein Buch, dessen Inhalt ich nicht erleben möchte. Da steht die Frau auf, wundert sich, dass ihre Mitbewohner die Nacht nicht zurück gekommen sind, geht ihnen entgegen und stößt an eine durchsichtige Wand, hinter der der Tod augenscheinlich ist.Sie läuft und läuft, findet keinen Ein- oder Ausgang und kehrt zurück zur Hütte. Nach längerem Begreifen richtet sie sich ein, sie weiß, sieist allein, muss sich um alles selbst kümmern, an alles allein denken.Immer noch in der Hoffnung, diese Wand verschwindet, wird ihr bewusst, dass die Zeit vergeht und der Winter vor der Tür steht.Die Tiere, die auf ihrer Seite der Wand waren, eine Katze, ein Hund,eine Kuh, beschäftigen sie und werden zu ihrem Inhalt.Ein spannendes, sehr lehrreiches Buch bis zum Schluss, der dann auch noch einmal an Spannung zunimmt...

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  • Interessant, zieht sich jedoch in die Länge

    Die Wand

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. February 2017 um 13:47

    Zum Inhalt: Eine Frau fährt mit ihrer Cousine und deren Mann, sowie deren Hund Luchs, in eine Hütte im Wald. Ihre Cousine und deren Mann beschließen, auszugehen und kehren bis spät in die Nacht nicht zurück. Die Protagonistin legt sich schlafen. Als die beiden am nächsten Morgen noch immer nicht wieder da sind, will sie auf die Suche nach ihnen begeben und stößt dabei auf eine durchsichtige Wand, hinter der jedes Leben wie erfroren erscheint. Die Frau ist isoliert und erkennt bald, wie weit ihr Gebiet bis zu der unumstößlichen Wand reicht. Sie kann nicht fliehen. Die Handlung erstreckt sich über drei Jahre und während dieser Zeit laufen ihr Tiere zu, um die sich sich, genauso wie um ihren Wegbegleiter Luchs, der ihr nur geblieben ist, kümmert. Die Tiere sind Bezugspersonen und Anlaufpunkte für die Protagonistin und der hauptsächliche Grund für sie, am leben zu bleiben. Die Frau wandelt sich enorm. Sie fügt sich ihrem Schicksal und versucht, die Gedanken an ihr früheres Leben zu unterdrücken. Sie kann nur durch Vorräte ihres Schwagers, einfach Hausmittel und die Jagd überleben. Das Ende des Buches ist sehr überraschend und bedeutet eine Wende im Geschehen, die nur noch mehr Fragen aufwirft, die nicht beantwortet werden. Alles in allem verfolgt das Buch eine überaus interessante Geschichte, die den Einzelnen zum nachdenken anregt - wie würde ich in einer solchen Situation handeln? Könnte ich das ertragen? Andererseits ist das Buch etwas anstrengend zu lesen, da zum einen viele landwirtschaftliche Arbeiten thematisiert werden, von denen man nicht unbedingt eine Ahnung hat und zum anderen, weil es von häufige Wiederholungen durchzogen ist und sich damit enorm in die Länge zieht. Ein weiterer Punkt, der mich gestört hat, ist es, dass man nicht erfährt, woher die Wand kommt und warum sie da ist. Zwar lässt das Raum für Fantasie, aber der Mensch strebt nun einmal nach plausiblen Antworten. Dennoch verdient das Buch seine vier Sterne. Empfehlenswert für diejenigen, die sich gerne mit einer solchen Thematik befassen wollen und sich auch durch Passagen "quälen" können, die weniger interessant sind. Der Film ist ergänzend ebenfalls sehenswert, zieht sich aber auch etwas in die Länge.

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    • 3
  • Verwandlung vom „Getrenntsein“ in die Einheit mit allem Leben.

    Die Wand

    Insider2199

    30. November 2016 um 20:33

    Verwandlung vom "Getrenntsein" in die Einheit mit allem Leben. Die am 11.4.1920 in Oberösterreich geborene und am 21.3.1970 in Wien verstorbene Autorin studierte Germanistik in Wien und Graz und lebte später mit ihrem Mann und zwei Kindern in Steyr. Obwohl sie u.a. mit dem Österreichischen Staatspreis für Literatur ausgezeichnet wurde, hatten ihre Bücher erst nach ihrem Tod großen Erfolg, als die Frauenbewegung sie für sich entdeckte. Der vorliegende Roman von 1963 ist mein Erster von ihr. Zum Inhalt (Klappentext): Eine Frau will mit ihrer Kusine und deren Mann ein paar Tage in einem Jagdhaus in den Bergen verbringen. Nach der Ankunft unternimmt das Paar noch einen Gang ins nächste Dorf und kehrt nicht mehr zurück. Am nächsten Morgen stößt die Frau auf eine unüberwindbare Wand, hinter der Totenstarre herrscht. Abgeschlossen von der übrigen Welt, richtet sie sich inmitten ihres engumgrenzten Stücks Natur und umgeben von einigen zugelaufenen Tieren aufs Überleben ein. Meine Meinung: Der Roman hat mich gleich an Kafkas „Die Verwandlung“ denken lassen, denn auch hier ist das Grundthema des Romans eine Metamorphose – eine Verwandlung einer Frau, die aus einer Zivilisation kommt, wo sie wie die meisten von uns getrennt ist von allem Leben, abgesondert als einzelnes „Ich“ zwischen allen anderen Lebewesen und die sich nun wandelt zu einer neuen Frau, die eins wird mit allen Tieren und der Natur. „Es fällt mir schwer, beim Schreiben mein früheres und mein neues Ich auseinanderzuhalten, mein neues Ich, von dem ich nicht sicher bin, dass es nicht langsam von einem größeren Wir aufgesogen wird. Aber schon damals bahnte die Verwandlung sich an. Die Alm war schuld daran. Es war fast unmöglich, in der summenden Stille der Wiese unter dem großen Himmel ein einzelnes abgesondertes Ich zu bleiben, ein kleines, blindes, eigensinniges Leben, das sich nicht einfügen wollte in die große Gemeinschaft. Einmal war es mein ganzer Stolz gewesen, ein solches Leben zu sein, aber auf der Alm schien es mit plötzlich sehr armselig und lächerlich, ein aufgeblasenes Nichts.“ Außerdem bedient sich das Buch wie Kafkas Roman des von mir innig geliebten Genres „Magischer Realismus“, ein Genre, das ein magisches Element in die Realität integriert als gehöre es ganz natürlich zu ihr. Genauso wie sich niemand in Kafkas Roman darüber wundert, dass der Protagonist eines Tages als Käfer aufwacht, wird die Wand in diesem Roman irgendwann zu einer natürlichen Erscheinung, die fast oder gänzlich in Vergessenheit gerät. Es ist nicht mehr wichtig, wie dieses Phänomen entstand, wer es erschuf oder ob es für die Heldin besser wäre, über einen Fluchtweg nachzudenken. Das ist alles nebensächlich. Der Autorin geht es meines Erachtens ganz klar darum, eine Verwandlung zu zeigen, den Leser zum Nachdenken über sich und seine Welt zu bewegen. Und dies ist mehr als gelungen! Man fragt sich mehr als einmal, wie man selbst mit der Situation umgegangen wäre und merkt, dass man immer wieder bei der Frage endet: Wer bin ich? Wie bin ich als Mensch? Sprachlich entfaltet der Roman ebenso eine starke Sogwirkung. Die Stilmittel sind zwar einfach gehalten, aber die Beobachtungsgabe der Autorin ist beeindruckend. Präzise und treffend werden die Charaktere der Tiere und deren Beziehung zur Heldin beschrieben und viele rührende Szenen erwärmen das Herz. Auch wird durch das Mittel der geschickten Andeutung beim Leser Spannung bis zum Ende erzeugt, bei diesem Plot eine wahre Meisterleistung. Außerdem erfüllt es einen mit Hochachtung, wenn man erlebt, wie die Autorin es schafft, mit diesem „dürftigen“ Plot fast 300 Seiten zu füllen. Fazit: Ein kleiner, leiser Roman, der nachdenklich macht, der einen selbst – mit der Heldin zusammen – an Grenzen führt. Ein Buch, das nicht jedem gefallen wird, denn man muss schon erfahren haben, was Einsamkeit wirklich bedeutet, um diesen Roman wirklich schätzen zu können. Es ist eine Reise zu sich selbst. Und ich kann sehr gut nachvollziehen, warum Elke Heidenreich diesen Roman zu den zehn wichtigsten Büchern ihres Lebens zählt. Für mich ein Lese-Highlight des Jahres, ich vergebe die vollen 5 Sterne und sage: absolut lesenswert!

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    • 5
  • Ein langatmiger Roman

    Die Wand

    sriegler

    20. November 2016 um 08:36

    Diesen Roman habe ich schon vor sehr vielen Jahren gelesen. Die Geschichte ist mir bis heute in Erinnerung, weil ich diese so skurril fand. Sicher lässt einen der Roman darüber nachdenken, wie es einem so alleine gehen würde, abgeschirmt von allen anderen Menschen. Insgesamt hat mir aber damals irgendwie ein komplettes Verständnis für diesen Roman gefehlt, aber vielleicht war ich einfach auch noch zu jung dafür.

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  • Eine Starke Frau

    Die Wand

    Mrs-Jasmine

    09. November 2016 um 18:27

    Obwohl das Buch von nur einer Protagonistin handelt und ausser ein paar Tieren nur wenigen Personen in der Vergangenheit vorkommen, ist das Buch mit keiner Seite langweilig!Es ist spannend und sehr unterhaltsam! Man erfährt das ganze Buch über nicht den Namen der Protagonistin und auch sonst erfährt man nicht wie es zu dem seltsamen Phänomen überhaupt gekommen ist. Das macht das Buch so einzigartig! Ein ganz tolles Buch über eine sehr starke Frau die versucht am Leben zu bleiben...für sich und ihre Tiere!

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  • Leserunde zu "Die Indianische Kalenderchallenge 2016/2017"

    Indianisches Horoskop / Geburtstagskalender (Wandkalender immerwährend DIN A3 quer)

    stebec

    Halli Hallo meine Lieben, Vorab: Es handelt sich hier um eine Challenge. Der Kalender kann nicht gewonnen werden!.Wie wir es schon angekündigt haben, möchten kattii und ich euch dieses Jahr auch wieder mit einer Horoskop-Challenge bespaßen. Da wir uns gedacht haben, dass zwei Jahre hintereinander das gleiche Horoskop ziemlich langweilig werden kann, haben wir uns dazu entschlossen dieses Jahr die Chinesischen Sternzeichen durch die Indianischen zu ersetzen. Wir haben auch noch ein paar kleine Änderungen vorgenommen, damit das Punktesammeln nicht mehr so kompliziert ist, wie letztes Jahr und somit das Lesevergnügen ganz im Vordergrund steht. Außerdem gibt es am Ende der Challenge auch eine Kleinigkeit zu gewinnen. Kommen wir also erstmal zu dem wichtigsten. Die Regeln:1. Wir sammeln diesmal Totems und keine langweiligen Punkte ;)2. Jeden Monat bekommt ihr zwei Aufgaben zu einem Tierkreiszeichen. Die Aufgaben beziehen sich immer auf eine negative und eine positive Charaktereigenschaft. 2.1. Für jede gelöste Monatsaufgabe gibt es ein Totem.3. Zusätzlich bekommt ihr von uns 12 Jahresaufgaben, die ihr über den gesamten Challengezeitraum lösen könnt. Die sind sozusagen eure Joker, falls ihr mal eine Monataufgabe nicht lösen könnt. Diese sind dafür etwas aufwändiger bzw. kniffliger.3.1. Für jede Jahresaufgabe gelöste Jahresaufgabe gibt es ein Totem.4. Denn um am Ende der Challenge in den Lostopf zu hüpfen, müsst ihr mindestens 24 Totems gesammelt haben.5. Gerne könnt ihr die Jahresaufgaben auch zusätzlich lösen. Eure Chance auf den Gewinn beeinflusst das jedoch nicht. 6. Wie auch letztes Jahr bekommt ihr die doppelten Totems, wenn ihr die Monatsaufgaben zu dem Tier löst, was euer Sternzeichen ist. ACHTUNG: Die Jahresaufgaben sind hiervon ausgeschlossen. 7. Eine Rezension oder Kruzmeinung zu den Büchern ist diesmal Pflicht und muss in einem Sammelpost festgehalten werden. Ob ihr diesen in dem Thread erstellt oder doch lieber mit eurem Blog teilnehmen wollt, ist euch überlassen. 8. Die Rezensionen oder Kurzmeinungen müssen immer bis zum 5ten des Folgemonats online sein. 9. Die Monatsaufgaben postet katti immer am 20ten des vorherigen Monats.10. Da noch nachträglich viele Anfragen eingehen. Ist die Anmeldefrist aufgehoben. Man kann jederzeit in die Challenge einsteigen, aber die gelesenen Bücher können nicht nachträglich gezählt werden. Es gelten die Bücher die ab Zeitpunkt der Challenge gelesen wurden.11. Sagt uns bitte bei der Anmeldung, wann ihr Geburtstag habt, damit wir die doppelten Totems nachvollziehen können.12. Wir behalten uns vor jeden Teilnehmer, der drei Monate abwesend war/ist, anzuschreiben und ggf. aus der Challenge auszuschließen.Natürlich interessiert euch auch, was es zu gewinnen gibt:Die Gewinne:1. Ein Überraschungpaket im Wert von 20-30€2. Zweimal einen Buchgutschein im Wert von 10 € von der Bockumer Buchhandlung.Ihr seht wir haben einiges geändert, sodass die Challenge etwas einfach und vielleicht auch attraktiver wird. Wir wünschen euch jetzt erstmal viel Spaß und hoffen, auf eine rege Teilnahme.Fragen können wie immer gerne im dazu vorgesehenen Thread gestellt werden.Die Teilnehmer:Ann-Kathrin Speckmann 07.09.1995 => 8 TotemsBücherwurm 25.06.=> 6 TotemsBuchgespenst 07.01.1981 => 16 TotemsFederzauber 20.06.1982 => 10 TotemsInsider2199 26.03.1968 => 15 Totemsjanaka 02.10.1965 => 14 TotemsJisbon 06.09.1994 => 8 TotemsLadySamira091062 09.10.1962 => 8 Totemslouella2209 22.09.1978 => 17 TotemsPaulamybooksandme 18.04.1993 => 4 Totemssomebody 01.03.1980 => 3 TotemsTatsu 08.10.1988 => 16 Totems

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  • Weltliteratur!

    Die Wand

    RenateBlaes

    08. July 2016 um 15:13

    Ich lese gern und viel. Die meisten Bücher lese ich nur einmal. "Die Wand" habe ich schon dreimal gelesen, weil dieses Buch der absolute Lesegenuss ist. Andere Menschen finden es langweilig, weil nichts passiert. Und damit bin ich auch schon beim Knackpunkt dieses Buches. Es passiert tatsächlich nicht viel, denn es wird das Leben auf einer Alm beschrieben. Die Protagonistin ist dort "eingesperrrt", weil sie von einer unsichtbaren Wand umgeben ist. Wohl oder übel muss sie sich also um ihr eigenes Überleben kümmern. Ganz allein ist sie nicht, sie hat einen Hund, eine Katze und eine Kuh. Zu allen drei Tieren entwickelt sie eine tiefe und teilweise sehr berührend beschriebene Sympathie. Eine der schönsten Stellen im Buch ist für mich die, als die Kuh ein Kalb zur Welt bringt. Die (namenlose) Frau und die Kuh bringen gemeinsam den kleinen Stier auf die Welt, und diese Szene ist so wunderbar, dass mir das Herz aufgeht. Hier ein kleiner Ausschnitt: „… und da war das Kalb, so plötzlich, dass ich vorspringen und es auf meinen Knien auffangen musste. … Ich legte das Kleine vor Bellas (die Kuh) Vorderbeine, und sie fing sofort an, es abzuschlecken. Wir waren beide selig, es so gut gemacht zu haben. Es war ein Stierkalb, und wir hatten es gemeinsam ans Licht gebracht. Bella konnte sich garnicht genug darin tun, ihren Sohn anzuschlecken, und ich bewunderte seine feuchten geringelten Stirnlocken. … Schon nach ein paar Minuten versuchte er, auf die Beine zu kommen, und Bella sah aus, als wollte sie ihn vor Liebe auffressen. … In ihren feuchten Augen konnte ich lesen, dass sie in warmem Glück schwamm. Mir wurde ganz sonderbar zumute, und ich musste aus dem Stall flüchten.“ Wie kam die Frau auf die Alm? Sie wollte einen Ausflug mit Freunden machen, denen eine Almhütte gehört. Die Freunde gehen abends in nahe gelegenen Dorf eine Kneipe, die Protagonistin bleibt in der Hütte. Am nächsten Morgen schaut sie nach den Freunden, die sind aber nicht da. Also macht sie sich mit dem Hund auf den Weg ins Dorf. Der Hund rennt vor ihr her, jault plötzlich und kommt mit blutender Schnauze angelaufen. Die Frau läuft vorsichtig weiter – und knallt mit dem Kopf an die unsichtbare Wand. Jenseits der Wand sind Menschen und Tiere zu sehen. Leblos! Mitten in der Bewegung erstarrt.  Nach anfänglichem Entsetzen fügt sie Frau sich in ihr Schicksal und kümmert sich ums Überleben. Mit scheinbar einfacher Sprache beschreibt Marlen Haushofer ein spannendes Buch über ein an sich unspannendes Leben. Allein die "Sprache" ist für mich Lesgenuss pur. Für Freunde von Action und Crime ist dieses Buch definitiv nichts. Aber für Menschen, die das Feind und Sensible lieben, ist es ein Muss - und ein Genuss!

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  • Wenn die Idylle zur Isolation wird

    Die Wand

    The iron butterfly

    Eine namenlose Frau begibt sich mit ihrer Kusine Luise und deren Ehemann Hugo auf ein Wochenende in deren Jagdhaus. Auf dem Weg dorthin holt Hugo seinen Jagdhund Luchs beim örtlichen Jäger ab, der Luchs für die Städter betreut. Im Jagdhaus angekommen, beginnt jeder für sich die Abgeschiedenheit in der Natur zu genießen und gegen Nachmittag brechen Luise und Hugo sogar noch zu einem Ausflug ins Dorf auf. Die Frau entspannt sich bei einer Mahlzeit und ausgedehnter Zeitungslektüre, die Schläfrigkeit überfällt sie und sie geht zu Bett. Als die Frau am nächsten Morgen erwacht, stellt sie erschrocken fest, dass die beiden von ihrem Ausflug nicht zurückgekehrt sind, nur Luchs ist bei ihr. Die beiden machen sich sorgenvoll auf den Weg ins Dorf, um nach den Vermissten zu suchen. Nicht weit vom Jagdhaus entfernt müssen Luchs und die Frau schmerzhaft feststellen, dass eine unsichtbare Mauer sie hindert weiter vorzudringen. Bei einem Gang entlang der unsichtbaren Barriere entdeckt die Frau Menschen und Tiere, die reglos und erstarrt sind. Alles Leben scheint außerhalb der Mauer erloschen zu sein. Von einer unbekannten Gefahr bedroht, müht sich die Frau nun zu überleben. Zwar ist sie bislang keinen Angriffen ausgesetzt, aber ihr Dasein beschränkt sich auf das Wesentliche, es gilt Vorräte einzuteilen und vorausschauend zu handeln. Und immer wieder zieht die unnatürliche Grenze sie an. In der Welt da draußen erobert die Natur sich Raum zurück, aber auch innerhalb der Mauer geht der natürliche Zyklus weiter. Eine umherstreifende Kuh taucht schon bald auf, eine streunende Katze, aber es bleibt die ewige Habtachtstellung vor einer Macht, die unbegreifbar erscheint. Marlen Haushofer lässt die Frau ihre Erlebnisse in einem tagebuchartigen Rückblick erzählen und da die Blätter eine begrenzte Ressource darstellen, endet dieser existenzialistische Bericht eines Tages ohne Erkenntnis über das finale Schicksal der Frau. Ihr Dasein hat sich auf die pure Lebenserhaltung reduziert, auf sich selbst und die Tiere, für die sie Verantwortung empfindet. Sie entdeckt schlummernde Talente, die bisher nie von Nöten waren, lernt aber auch immer wieder ihre Grenzen kennen. Haushofer bleibt dabei extrem sachlich und auf das Wesentliche beschränkt und doch transportiert sie gerade durch diesen nüchternen Bericht der Geschehnisse die tiefe Emotionalität von Angst und Isolation.

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  • Böse und Gut

    Die Arena

    NiWa

    Aus dem Nichts stülpt sich eine unsichtbare Kuppel über die Ortschaft Chester’s Mill und schneidet die Einwohner vom Rest Amerikas ab. Unerklärlicherweise ist sie undurchdringbar, weder Wind noch Wetter können die mysteriöse Barriere überwinden. Und im gleichen Atemzug verlieren nicht nur die Gesetze der Natur an Gültigkeit.Die Einwohner von Chester’s Mill sitzen wie im Aquarium fest. Die merkwürdige Kuppel lässt sich von keiner Seite aus überwinden, und sogar das amerikanische Militär scheitert scheinbar an Befreiungsversuchen.Eigentlich hat Stephen King damit ein Meisterwerk geschaffen. Als Leser verfolgt man das Geschehen aus verschiedensten Perspektiven. Man geht dicht heran und begleitet einzelne Figuren mit ihren großen und kleineren Sorgen, man zoomt noch näher und entdeckt in versteckten Winkeln Geheimnisse, die schockieren oder einem zum Lächeln bringen, oder man zieht sich zurück und lässt seinen Blick über das Gesamtbild von Chester’s Mill schweifen.Während ich mich beim Lesen vor allem für die Hintergründe der Kuppel interessiert habe, haben sich in der Stadt eigene Gesetzmäßigkeiten herausgebildet und die Geschichte wurde zu einer gesellschaftskritischen Darstellung des Kleinstadt-Phänomens. Leider haben mich die beiden Hauptcharaktere um mein Lesevergnügen gebracht, weil sie so gar nicht dem üblichen Geschick des Autors entsprechen und sehr klischeebesetzt wie Himmel und Hölle aufeinandertreffen. Zwischen Stadtrat Big Jim und ehemaligen Militär-Captain Barbara, kurz Barbie genannt, spielt sich der Kampf Gut gegen Böse ab, den ich eher als langweilig empfunden habe.Barbie ist der strahlende Held der Geschichte, der sich zu Beginn hinter seiner Tätigkeit als Diner-Koch verbirgt, sich aber als ehemaliger Soldat entpuppt und sich damit, dank seiner rigorosen Ausbildung und den guten Kontakten zum Militär, als einzige Hoffnung für Chester’s Mill erweist. Hingegen weigert sich der böse Gegenspieler Big Jim, mit seinem Teufelsgrinsen und hinterlistigen Intrigen, das Zepter abzugeben, und hat noch dazu mehr als die Hälfte der Einwohner der Stadt in der Hand.Anhand dieses Kräftemessens wurden mir vor allem die Mechanismen von Diktaturen, wie zum Beispiel das Aufstreben des 3. Reichs, vor Augen geführt. Hier scheint es vor allem wichtig zu sein, dass herrschende Unsicherheit geschürt wird, um politische Situationen zu stärken, wobei natürlich mangelnder Kontakt zur Außenwelt eine dienliche Stütze ist.Jedenfalls habe ich diese beiden Figuren als derart zäh empfunden, dass ich mich immer etwas geärgert habe, wenn ein neues Kapitel aus der Big-Jim- oder Barbie-Perspektive begonnen hat. Es war ermüdend, Big Jims diabolischen Plan zu verfolgen und gleichzeitig hat mich Barbies „Gutmenschlichkeit“ in allen Belangen ebenso zum Gähnen gebracht.Trotzdem darf man die Geschichte in seiner Gesamtheit nicht verachten, denn die ist auf jeden Fall gut gewesen. Es gibt sehr viele spannende Szenen, man schöpft Hoffnung und ist erschrocken, wenn sie sich als falsch erweist, man hat es mit bizarren Phänomenen und dem Überlebenskampf einer ganzen Stadt zutun, und wird spätestens gegen Ende mit den Ursachen der Kuppel überrascht.„Die Arena“ ist unbestreitbar ein kolossaler Roman, der mich persönlich aber nicht so recht packen konnte. Ich denke, wer sich vor allem vom menschlichen Machtbedürfnis schocken lassen will, kann damit auf jeden Fall eine wahre Horrorvorstellung erleben. Wer aber eher auf die mysteriöse Kuppel setzt, wird - wie ich - , weniger Vergnügen daran haben.

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