Himmel, der nirgendwo endet

von Marlen Haushofer 
4,1 Sterne bei27 Bewertungen
Himmel, der nirgendwo endet
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Eine absolut gelungene Entführung in die Welt eines Kindes.

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Ein interessanter und erfrischend frecher und ehrlicher Erzählstil aus der Sicht eines kleinen Mädchens.

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Inhaltsangabe zu "Himmel, der nirgendwo endet"

Einfühlsam und sehr genau beobachtend, beschreibt Marlen Haushofer die Welt aus der Sicht der kleinen Meta, die in einem Forsthaus aufwächst. Mit allen Sinnen nimmt diese ihre idyllische Umgebung in sich auf und versucht, Ordnung in das Durcheinander der Eindrücke und Ereignisse zu bringen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548605722
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:12.04.2005

Rezensionen und Bewertungen

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    WildRoses avatar
    WildRosevor einem Jahr
    Autobiographischer Kindheitsbericht

    "Himmel, der nirgendwo endet" ist im Grunde genommen eine autobiographische Schilderung von Marlen Haushofers Kindheit. Diese österreichische Autorin schrieb unter anderem "Die Wand", einen Roman, der vor einigen Jahren verfilmt wurde. Leider habe ich es bislang verpasst, Bücher der Schriftstellerin zu lesen. Und das bereute ich bei Lektüre von "Himmel, der nirgendwo endet" schon ein wenig, denn möglicherweise wäre es mir leichter gefallen, mich voll und ganz auf das Buch einzulassen, wenn bereits eine gewisse Vertrautheit mit Haushofers Werk vorhanden gewesen wäre.

    Die Schilderungen von Haushofers Kindheit sind authentisch, durchaus berührend und noch dazu interessant, wuchs sie doch in einem völlig anderen Umfeld - in einem Forsthaus zwischen den beiden Weltkriegen - auf, als die meisten Menschen es heutzutage gewöhnt sind. Die Beschreibungen der Landschaft fand ich ganz gelungen, "vom Hocker gehauen" haben sie mich aber nicht. Auf jeden Fall aber scheint Haushofer ein Talent dafür zu haben, zwischenmenschliche Beziehungen wiederzugeben und dabei genau hinzuhören und hinzusehen - das merkt man auch diesem Buch über ihre Kindheit deutlich an.

    So flüssig und berührend sich das Buch auch las, völlig "hineingekommen" bin ich leider bis zum Schluss nicht. Darum vergebe ich drei Sterne. Ich habe mir aber vorgenommen, zukünftig noch weitere Bücher der Autorin zu lesen, da mich "Himmel, der nirgendwo endet" doch neugierig auf andere Werke Haushofers gemacht hat.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine absolut gelungene Entführung in die Welt eines Kindes.
    Ein autobiographischer Kindheitsroman

    Der "Himmel, der nirgendwo endet", beginnt in einem Regenfass und endet in einer Kanzlei. Zwischenzeitlich spannt er sich über dem ländlichen Leben der kleinen Meta auf und entführt in eine faszinierende Gedankwelt, die fremd und vertraut zugleich erscheint.

    Meta verbringt ihre Kindheit auf einem Bauernhof zwischen Mutter und Vater, die so völlig verschieden mit ihr umgehen und sie dadurch des Öfteren in Verlegenheit und wilde Gefühlsausbrüche stürzen. Überhaupt kämpft Meta ständig mit ihrer Unausgeglichenheit, der Angst vor Dunkelheit und mysteriösen Geistwesen, die sie in der Nacht aufsuchen. Trost findet sie in der Natur und bei den Tieren, welche sie abgöttisch liebt und nur zu gerne den "Großen" vorzieht. Später kommen die Bücher dazu, welche ihr einen imaginären Rückzugsort bieten und ihren starken Wissensdrang befriedigen.

    Bei "Himmel, der nirgendwo endet" handelt es sich um einen autobiographischen Kindheitsroman der Marlen Haushofer, der durch seine Sprache und besonders die Botschaften zwischen den Zeilen brilliert. Je einfacher, ruhiger und "trockener" die Episoden erzählt werden, desto aufwühlender sind sie. Geschickt spinnt die Autorin den Beziehungsfaden zwischen Meta, ihrer Mutter, ihrem Vater und ihrem kleinen Bruder, einen Faden, der Konflikte aufdeckt, die so wohl häufig in Familien vorkommen.

    Meta sieht und bewertet die Vorkommnisse mit Kinderaugen und einem kindlichen Geist, wodurch sie dem Leser den Zugang zu einer meist verschütteten Welt und Denkweise eröffnet. Nur zu gerne tauchte ich in diese Welt ein und wäre am liebsten nicht wieder aufgetaucht. Sehr empfehlenswert!

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    Tine_Kempfs avatar
    Tine_Kempfvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein interessanter und erfrischend frecher und ehrlicher Erzählstil aus der Sicht eines kleinen Mädchens.
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    Mappevor 10 Monaten
    J
    Jessi_liestvor einem Jahr
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    Marapayavor 3 Jahren

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