Marlen Haushofer Himmel, der nirgendwo endet

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Inhaltsangabe zu „Himmel, der nirgendwo endet“ von Marlen Haushofer

Einfühlsam und sehr genau beobachtend, beschreibt Marlen Haushofer die Welt aus der Sicht der kleinen Meta, die in einem Forsthaus aufwächst. Mit allen Sinnen nimmt diese ihre idyllische Umgebung in sich auf und versucht, Ordnung in das Durcheinander der Eindrücke und Ereignisse zu bringen.

Eine absolut gelungene Entführung in die Welt eines Kindes.

— wakinyan
wakinyan

Ein interessanter und erfrischend frecher und ehrlicher Erzählstil aus der Sicht eines kleinen Mädchens.

— Tine_Kempf
Tine_Kempf

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  • Autobiographischer Kindheitsbericht

    Himmel, der nirgendwo endet
    WildRose

    WildRose

    18. August 2017 um 16:04

    "Himmel, der nirgendwo endet" ist im Grunde genommen eine autobiographische Schilderung von Marlen Haushofers Kindheit. Diese österreichische Autorin schrieb unter anderem "Die Wand", einen Roman, der vor einigen Jahren verfilmt wurde. Leider habe ich es bislang verpasst, Bücher der Schriftstellerin zu lesen. Und das bereute ich bei Lektüre von "Himmel, der nirgendwo endet" schon ein wenig, denn möglicherweise wäre es mir leichter gefallen, mich voll und ganz auf das Buch einzulassen, wenn bereits eine gewisse Vertrautheit mit Haushofers Werk vorhanden gewesen wäre. Die Schilderungen von Haushofers Kindheit sind authentisch, durchaus berührend und noch dazu interessant, wuchs sie doch in einem völlig anderen Umfeld - in einem Forsthaus zwischen den beiden Weltkriegen - auf, als die meisten Menschen es heutzutage gewöhnt sind. Die Beschreibungen der Landschaft fand ich ganz gelungen, "vom Hocker gehauen" haben sie mich aber nicht. Auf jeden Fall aber scheint Haushofer ein Talent dafür zu haben, zwischenmenschliche Beziehungen wiederzugeben und dabei genau hinzuhören und hinzusehen - das merkt man auch diesem Buch über ihre Kindheit deutlich an. So flüssig und berührend sich das Buch auch las, völlig "hineingekommen" bin ich leider bis zum Schluss nicht. Darum vergebe ich drei Sterne. Ich habe mir aber vorgenommen, zukünftig noch weitere Bücher der Autorin zu lesen, da mich "Himmel, der nirgendwo endet" doch neugierig auf andere Werke Haushofers gemacht hat.

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  • Ein autobiographischer Kindheitsroman

    Himmel, der nirgendwo endet
    wakinyan

    wakinyan

    30. June 2015 um 21:51

    Der "Himmel, der nirgendwo endet", beginnt in einem Regenfass und endet in einer Kanzlei. Zwischenzeitlich spannt er sich über dem ländlichen Leben der kleinen Meta auf und entführt in eine faszinierende Gedankwelt, die fremd und vertraut zugleich erscheint. Meta verbringt ihre Kindheit auf einem Bauernhof zwischen Mutter und Vater, die so völlig verschieden mit ihr umgehen und sie dadurch des Öfteren in Verlegenheit und wilde Gefühlsausbrüche stürzen. Überhaupt kämpft Meta ständig mit ihrer Unausgeglichenheit, der Angst vor Dunkelheit und mysteriösen Geistwesen, die sie in der Nacht aufsuchen. Trost findet sie in der Natur und bei den Tieren, welche sie abgöttisch liebt und nur zu gerne den "Großen" vorzieht. Später kommen die Bücher dazu, welche ihr einen imaginären Rückzugsort bieten und ihren starken Wissensdrang befriedigen. Bei "Himmel, der nirgendwo endet" handelt es sich um einen autobiographischen Kindheitsroman der Marlen Haushofer, der durch seine Sprache und besonders die Botschaften zwischen den Zeilen brilliert. Je einfacher, ruhiger und "trockener" die Episoden erzählt werden, desto aufwühlender sind sie. Geschickt spinnt die Autorin den Beziehungsfaden zwischen Meta, ihrer Mutter, ihrem Vater und ihrem kleinen Bruder, einen Faden, der Konflikte aufdeckt, die so wohl häufig in Familien vorkommen. Meta sieht und bewertet die Vorkommnisse mit Kinderaugen und einem kindlichen Geist, wodurch sie dem Leser den Zugang zu einer meist verschütteten Welt und Denkweise eröffnet. Nur zu gerne tauchte ich in diese Welt ein und wäre am liebsten nicht wieder aufgetaucht. Sehr empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Himmel, der nirgendwo endet" von Marlen Haushofer

    Himmel, der nirgendwo endet
    Rada

    Rada

    12. March 2008 um 16:19

    Kindheitsgeschichte mit starkem autobiografischen Hintergrund