Marlena De Blasi Tausend Tage in Sizilien

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Inhaltsangabe zu „Tausend Tage in Sizilien“ von Marlena De Blasi

Ein verwunschenes Jagdschloss in den Bergen Siziliens. Eine Schar von Bäuerinnen, die sich voller Leidenschaft der regionalen Küche hingibt. Und eine schöne Herrin mit einer rätselhaften Aura und einer faszinierenden Vergangenheit. Nicht nur die Amerikanerin Marlena und ihr venezianischer Mann Fernando zieht die Mystik dieses Ortes in ihren Bann.

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  • Eine märchenhafte Liebe, eine magische Landschaft

    Tausend Tage in Sizilien

    annewiegner

    20. October 2016 um 14:15

    "Ein verwunschenes Jagdschloss in den Bergen Siziliens. Eine Schar von Bäuerinnen, die sich voller Leidenschaft der regionalen Küche hingibt. Und eine schöne Herrin mit einer rätselhaften Aura und einer faszinierenden Vergangenheit. Nicht nur die Amerikanerin Marlena und ihr venezianischer Mann Fernando zieht die Mystik dieses Ortes in ihren Bann" Der Klappentext klingt, als kündige er ein Märchen an, und genauso liest sich die Geschichte: die Geschichte einer großen Liebe, einer Liebe zwischen zwei Menschen und einer Liebe zu einem Land, zu seinen Bewohnern, zu seinen Sitten und Gebräuchen. Obwohl ich das Buch bereits vor einigen Tagen aus der Hand gelegt habe, stehe ich noch immer in seinem Bann, sehe Tosca und Leo vor mir, die Witwen der Villa Donnafugata, höre sie singen, lachen, schweigen. Es ist Marlena de Blasis Sprache, die mich so verzaubert hat: poetisch und variationsreich, malerisch und karg zugleich, niemals schwülstig, immer mitreißend. Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, das mich derart gefesselt hat.

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  • Hält mehr als es verspricht

    Tausend Tage in Sizilien

    Ulenflucht

    10. April 2014 um 20:55

    "Eine Romanze mit Rezepten" heißt es auf dem Titel und hinten auf dem Deckel "Eine kulinarische Reise - Sizilien für alle Sinne". Das klang nett für ein paar schöne Lesestunden in einem norddeutschen Frühling, der auf sich warten ließ. Tatsächlich aber handelt es nicht um einen Reisebericht, bei dem das Kochen im Mittelpunkt steht. Eine Mogelpackung also. Aber ich bin sehr froh darüber. Denn die Geschichte, die Marlena Blasi erzählt, ist ein unglaubliches Märchen, das mit viel Atmosphäre und sehr stilvoll in Szene gesetzt wird. Als Neunjährige wird Tosca, die Hausherrin, der Marlena bei ihrer Reise begegnet, von ihrem Vater an den 18 Jahre älteren Prinzen Leo verkauft, wo sie wie eine seiner Töchter aufwächst, bis sie sich als Jugendliche in ihn verliebt. Natürlich überstrahlt diese ungewöhnliche Liebe alles, aber es ist die Eigenart und die Tragödie Siziliens Mitte des 20. Jahrhunderts, die bewegend ist. Eine Geschichte von Armut, Stolz, Schweigen und Ehre. Dieses zweifelhafte Verständnis von Ehre der "Clans" ist es, die der Geschichte von Tosca und Leo eine Wendung geben. Nicht nur eine. Die Charaktere sind stark, Tosca und Leo tragen den Roman, auch wenn de Blasi haarscharf an der Idealisierung vorbeischrammt. Aber das dürfte bei dem Genre erlaubt sein und wirkt nicht unangemessen. Man sieht und spürt dieses Sizilien, das die Autorin in gut gewählten, oft poetischen Worten zeichnet. Die Überraschungen sind gut positioniert und verleihen dem Roman mit seiner ungewöhnlichen Lebensgeschichte eine authentische Spannung. Alles in allem handelt es sich hier um einen sehr guten Unterhaltungsroman, der sein Licht mit der Koch- und Kitschaufmachung unter den Scheffel stellt. Ein Buch, das ich einer guten Freundin schenken würde, von dem ich weiß, dass es nicht enttäuschen kann.

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  • Rezension zu "Tausend Tage in Sizilien" von Marlena de Blasi

    Tausend Tage in Sizilien

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. May 2010 um 17:07

    Marlena de Blasi hat den Leser schon in einigen Büchern vom ihren Leben erzählt. Die ehemalige Chefköchin, die ihr Herz in Venedig verloren hat, reist zusammen mit ihrem Mann Fernando in ihren Büchern durch Teile Italiens. In ihrem vierten Buch, das man jeder Zeit auch als erstes Lesen kann, reist sie nach Sizilien. Sie landen auf einem kleinen Anwesen, mitten in den Bergen und bleiben einige Zeit in der schönen Villa Donnafugata. Donnafugata bedeutet "Frau auf der Flucht". Marlena und Fernando finden einen Ort, an dem Witwen gemeinsam leben und füreinander sorgen, Frauen, die nicht wissen wo hin, einen Platz finden und eine Gemeinschaft gebildet wird, die es wohl nur noch selten gibt. Alles wird von einer Frau zusammen gehalten, einer Frau, die eine völlig eigene Geschichte hat, die nach und nach in diesem Buch erzählt wird. Es ist eine Geschichte, wie sie wohl nur in solchen abgelegenen Gegenden gefunden werden kann. Es ist fast wie ein Märchen, die Tochter eines Pferdediebes, ein richtiger kleiner Wildfang, wird zum Mündel eines Prinzens und findet damit ihre große Liebe. Doch wie Tosca es selber sagt: "Aschenputtel" kann man nicht erwarten, denn wie jede große Liebe hat auch diese einen großen Preis. Es ist ein fast schmuckloses Cover, das einem begegnet. Eine kleine Ortslandschaft darüber die Zitronen, die einen herrlichen Limoncello ergeben werden. Genauso verhält es sich auch mit dem Buch. Es ist kein Buch, dass das Bilderbuch- Italien beschreibt. Sondern es erzählt von einem kleinen Flecken erden, der typisch ist. Es ist kein Buch über Pizza, Wein und Grappa, wie man es erwartet, sondern ein typisches Buch, mit typischer Kost. In Sizilien trinkt man nämlich auch gar keinen Grappa, sondern Limoncello. Die Menschen in diesem Buch sind real. Kein Tourist und erst recht kein Norditaliener, wie die Venezianerin Marlena, wird so einfach Willkommen geheißen. Wer dazu gehören will, muss so manche Tücke nehmen. Die Geschichte von Tosca ist eine wunderschöne Geschichte. Sie liest sich angenehm, duftet einem förmlich in der Nase, egal ob es nun Blumen, Essen oder das Chanel No. 5 ist. Sie ist eine Erzählung, die tatsächlich abends bei einem guten Espresso unter den alten des Dorfes erzählt werden kann. Sie ist schön und traurig zu gleich. Marlena de Blasi erzählt uns nun diese Geschichte und erinnert sich an ihren Sommer auf Sizilien. Es ist ein Buch, dass einem so manche Emotion entlocken wird, aber niemals ein überhebliches Lachen. Man merkt, wie viel Marlena diese Geschichte bedeutet, anders könnte sie auch nie, diese Nähe in den Roman bringen und die Signora Tosca so widerspiegeln. Mann kann die alte Dame förmlich vor sich sehen, die Witwen, die ihr mit Respekt begegnen und das Landgut, dass ihr Lebenswerk ist. Das Treiben in der Kücher, aber auch das Werken auf dem Feld. Es ist aber nicht nur eine Geschichte über eine Liebe zwischen Menschen. Es ist auch eine Geschichte zu einem Land. Beide, Leo und Tosca sind Sizilianer. Sie lieben Sizilien und sie beide haben einen Traum. Vielleicht ist es dieser Traum, der beide miteinander verbindet und überhaupt der Keim ihrer Liebe ist? Es ist ein anspruchsvolles, aber auch sehr schönes Buch. Es ist ein Buch über eine typische Landschaft mit ihren typischen Menschen, Sitten und Gebräuchen. Es ist ein Stück Sizilien. Es ist etwas ganz besonderes und wenn man es nicht schon gelesen hat, wird man danach auch die anderen Landstriche Italiens mit Marlena de Blasi besuchen. Als kleines besonderes Extra, wie auch sonst, wenn die Autorin Köchin ist, gibt es am Ende des Buches einige typische Rezepte. Wer ein ursprüngliches Sizilien sucht, wird dieses Buch lieben. Wer einfach nur eine Reisebegleitung sucht, oder seine eigenen Erwartungen über diese Insel, der wird enttäuscht sein.

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