Marlene Dietrich Nachtgedanken

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Inhaltsangabe zu „Nachtgedanken“ von Marlene Dietrich

Die letzten Geheimnisse der Marlene Dietrich.§§Marlene Dietrich, legendäre Film-Diva und eine der schönsten Frauen des 20. Jahrhunderts, lebte in ihren letzten Lebensjahren zurückgezogen in Paris. Dass sie ihre quälend schlaflosen Nächte mit Schreiben verbrachte, wussten nur die Familie und enge Freunde. Erst jetzt hat die Dietrich-Tochter Maria Riva die »Nachtgedanken« ihrer Mutter freigegeben. Zu entdecken ist ein poetischer Schatz zwischen Nachtmahren und Liebesgeflüster. Sehnsüchtig nach Schlaf ruft sich die Dietrich längst verlorene Weggefährten des Ruhms in Erinnerung - Schauspieler, Schriftsteller, Tänzer, Musiker: der charismatische Jean Gabin, der - von Frauen umschwirrt - ein verzweifelt trauriger Mensch war; die Chansonlegende Edith Piaf, deren zarter Körper eine gewaltige Kraft barg; Richard Burton, großer Schauspieler und wahrer Gentleman; der begnadete Komiker Charlie Chaplin, der im Leben wie ein verletztes Kind anmutete; der »Waffenkamerad« Erich Maria Remarque oder Judy Garland mit ihrem unvergesslichen Lachen.§In knappen Gedichten und fein ziselierten Miniaturen zeigt sich Marlene Dietrich als sensible, scharfzüngige und genaue Beobachterin. »Nachtgedanken« ist ein melancholischer Abschied von der versunkenen Welt der Ikonen des 20. Jahrhunderts. Ein Buch zum Träumen.§§Dieser poetische Schatz enthält Gedanken, Gedichte, Miniaturen, Enthüllungen und anderes bisher unbekanntes Originalmaterial aus Marlene Dietrichs durchwachten Nächten. Es sind faszinierende Zeugnisse eines rebellischen Geistes, einer glamourösen Ikone, einer Frau mit psychologischem Kennerblick und hohem literarischen Feingespür.

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    Nachtgedanken

    lippunermarc

    16. February 2017 um 09:00

    2005 veröffentlichte Maria Riva die Nachtgedanken ihrer Mutter. Diese nicht für die Öffentlichkeit bestimmten „sehr privaten Augenblicke der Schlaflosigkeit“ entstanden in den Jahren, in denen Marlene Dietrich sich bereits aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte, weil sie „die endlose Anstrengung leid war, die jenen Menschen abverlangt wird, die ein Ideal von Vollkommenheit verkörpern, ohne vollkommen zu sein.“ Notiert im Schein einer alabasternen Nachttischlampe, mit Stift oder auf einer tragbaren Schreibmaschine zu Papier gebracht, zeigen sie die poetische Seite der Dietrich. In kurzen Gedichten und knappen Charakterstudien nimmt sie Abschied von ihren berühmten Weggefährt_innen: Kolleginnen wie Edith Piaf, Hildegard Knef, Judy Garland oder Mae West werden skizziert, Burt Bacharach, ihrem langjährigen Tourneebegleiter „mit den blauesten Augen, die ich je gesehen habe“, ist der längste Text gewidmet, Schauspielkollegen wie Jean Gabin, Charlie Chaplin oder Ronald Reagan sind ebenso Teil ihrer melancholischen Erinnerungen wie die Menschen hinter der Kamera: Regisseure und Drehbuchautoren wie Fritz Lang, Billy Wilder oder Josef von Sternberg, Produzenten wie Sam Goldwyn oder Mike Todd sowie der „talentierteste Kostümbildner aller Zeiten“, Travis Banton. Darüber hinaus namhafte Modeschöpfer, Bildhauer, Politiker, Choreografen und Schriftsteller. Vor allem Schriftsteller. Wie Rilke, dem sie glücklicherweise nie begegnet ist, weil sie „vor Aufregung tot umgefallen“ wäre, Ernest Hemingway oder Erich Maria Remarque, mit dem sie eine dreijährige Liebesbeziehung verband.Mit wenigen Worten gelingt es der Dietrich, mehr als 40 Berühmtheiten zu portraitieren und ihre emotionale Verbindung zu ihnen offenzulegen, Persönlichkeiten, die man größtenteils von der Leinwand kennt, von alten Schallplattenaufnahmen oder aus dicken Hollywood-Lexika, und die einem nun seltsam nahe rücken. Wie Travis Banton, ihr Kostümdesigner aus den Sternberg-Filmen, in den man sich nach der nur zehn Zeilen langen Würdigung unsterblich verliebt hat.Liebevoll ist auch die Ausstattung des Buchs. Die zweisprachig gesetzten Gedichte sowie auf deutsch abgedruckten Prosatexte werden von großformatigen Schwarz-Weiß-Fotografien begleitet, mal mit der Dietrich, mal ohne sie. Unbekannte Aufnahmen wechseln mit Autogrammkartenportraits, die Typografie ist ein wenig verspielt, die Lettern schimmern hin und wieder in einem stilvollen, dunklen Grün, auch handschriftliche Notizen sind eingebunden in diesem Buch, das einem nicht nur die Dietrich näher bringt, sondern auf entrückt poetische Weise das untergegangene Hollywood wieder aufleben lässt. (Die Rezension ist die gekürzte Version dieses bebilderten Blogbeitrags.)

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