Marlene Hofmann Ein Jahr in Kopenhagen

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Inhaltsangabe zu „Ein Jahr in Kopenhagen“ von Marlene Hofmann

Das Tor zu Skandinavien Wie kann man Dänen kennenlernen? Der Däne an sich nämlich ist freundlich, er bleibt aber gerne unter sich. Die Dänen essen gern »smørrebrød«; allerdings kommt es dabei ganz genau auf die verschiedenen, strikt fest- gelegten Kombinationen von Belägen an. Wer falsch kombiniert, wird merkwürdig angeschaut. Dies alles und noch viel mehr lernt Marlene Hofmann in einem Jahr Kopenhagen kennen und lieben – ja, vor allem lieben.

Mit einem lockeren und frischen Schreibstil erzählt Marlene Hofmann von ihrer Zeit in Kopenhagen

— LettersFromJuliet
LettersFromJuliet
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  • Schwanger in Kopenhagen

    Ein Jahr in Kopenhagen
    wikiauslandde

    wikiauslandde

    10. July 2015 um 21:41

    Der Titel des Buches ist „Ein Jahr in Kopenhagen", aber eigentlich wäre der angebrachte Titel „Schwanger in Kopenhagen", denn es geht größtenteils nur um die Schwangerschaft und schließlich Geburt des ersten Kindes in Kopenhagen. Die Autorin zieht im November nach Kopenhagen, ist im Dezember schwanger und erzählt bis zum letzten Kapitel Oktober sehr viel von der Schwangerschaft, aber wenig über das Leben, die Leute in Kopenhagen. Schade.   Notizen zum Verlauf im Buch: Wohnungssuche, Autoimportsteuer, Fahrradfahren, Weihnachtsfest mit Freunden, Schwangerschaftstest, Jobangebot in Volkshochschule, CPR-Nummer, Firma gründen, Party, Trip nach Berlin, VHS Deutsch Unterricht, Geburtstag des Königs, Einkaufen, Geburtstagsfest der Oma auf dem Land, Essen in Dänemark, dänische Schimpfwörter, Autokauf / Umschreiben, Gesundheitssystem, Assitens Friedhof, Nachnamen, Geburt der Tochter, Kindergeld.

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  • Kopenhagen - die "hyggeligste" aller Städte

    Ein Jahr in Kopenhagen
    CHRISSYTINA

    CHRISSYTINA

    30. June 2015 um 14:39

    Zum Inhalt: Die Autorin Marlene Hofmann entschied sich nach ihrem Schulabschluss "aus dem Bauch heraus" Skandinavistik zu studieren. Da musste es ja passieren, dass sie sich auch noch in einen waschechten Dänen verliebt und mit ihm nach Kopenhagen zieht. Die Wohnungssuche gestaltet sich anfangs schwierig, da die Dänen nicht viel vom Mieten halten, sondern schon jung Eigentum erwerben. Das jedoch kommt für Niels und Marlene vorerst nicht infrage. Und da über 20 Prozent der Dänen in der Hauptstadt leben, ist Wohnungsnot erst recht vorprogrammiert. Marlene macht sich bald nach dem Umzug auf Arbeitssuche, was sich leider auch nicht einfacher gestaltet als die Wohnungssuche. Schließlich findet sie eine Anstellung als Deutschlehrerin, aber die Teilnehmer ihres Kurses machen es ihr alles andere als leicht. Da es in Kopenhagen mehr Fahrräder als Einwohner gibt, passt sich Marlene schnell an, denn ihr Auto aus Deutschland zu importieren ist mit enormen Kosten und bürokratischen Hürden verbunden, auch wenn sie diesen Schritt später doch noch wagen werden. Bald darauf hält Marlene ungläubig einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand. Die Vorsorge in Dänemark unterscheidet sich jedoch sehr von der deutschen, denn in Dänemark übernimmt der Hausarzt sämtliche Vorsorgeuntersuchungen. Es zeigt sich auch, dass es gar nicht einfach ist, einen Namen zu finden, der in Deutschland und Dänemark gleich ausgesprochen wird und dabei noch beiden Eltern gefällt. Und von einem "Mittelnamen" hat Marlene hierzulande auch noch nie etwas gehört... Außerdem ist Marlene verblüfft, dass es in einer Stadt wie Kopenhagen üblich ist, schlafende Kinder einfach im Kinderwagen vor Kaufhäusern abzustellen um dann gemütlich einkaufen zu gehen. Das wäre woanders wohl unvorstellbar. Meine Meinung: Ich habe dieses kurzweilige und unterhaltsame Buch sehr genossen. Weil Marlenes Freund Niels ein waschechter Däne ist, haben sie als Paar schnell Anschluss in Kopenhagen und auch das Familienleben und die Esskultur werden anhand von Niels' Familie ausführlich beschrieben. Besonders unterhaltsam fand ich, wie Dänen bald Belegen von Broten zelebrieren. Man wird mitgenommen auf eine Reise in eine vergleichsweise kleine Hauptstadt, die Marlene als "bürgerfreundlich, sozial, gemütlich, fahrradtaglich, grün, kreativ, digital und modern" beschreibt. Interessant fand ich insbesondere, wie es sich im Alltag für Marlene äußert, dass Dänemark eine Art gläserner Staat ist, in dem u.a. Informationen über Konten und Krankendaten systematisch online gespeichert und vernetzt werden und in dem fast sämtliche Anträge papierlos über die entsprechenden Online-Seiten laufen. Man hat am Ende des Buches wirklich das Gefühl, Land und Leuten ein Stück näher gekommen zu sein. Allen, die Kopenhagen schon etwas kennen oder gerne kennenlernen würden und sich schon mal einen Eindruck verschaffen möchten, kann ich dieses Buch wirklich nur empfehlen.

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  • Reiseführer? Nein. Nette Lektüre? Ja!

    Ein Jahr in Kopenhagen
    LettersFromJuliet

    LettersFromJuliet

    30. March 2015 um 10:55

    Meine Meinung Über Dänemark habe ich mir noch nie wirklich Gedanken gemacht und auch in den Nachrichten hört man nicht viel. Ab und zu tauchen die Dänen in einem historischen Roman auf oder ich stolpere auf der Arbeit über den CPI Index, bei dem Dänemark am besten abgeschnitten hat, was bedeutet, dass ihre Amtsträgern und Politikern am wenigstens korrupt sind. Generell hört man nur positives, eigentlich scheint es das perfekte Land zum Auswandern zu sein. Marlene Hofmann ist der Liebe wegen nach Kopenhagen gezogen, doch das ist alles gar nicht so einfach. Die Mieten sind recht hoch, ihr Auto zu importieren kostet sehr viel Geld, einen Job zu finden ist auch nicht gerade einfach, wobei, eigentlich wollte sie sich doch sowieso selbstständig machen. Tja, und dann ist sie plötzlich schwanger. Ziemlich fiel auf einmal, doch überall findet sich eine Lösung. Durch den lockeren Schreibstil kommt man schnell durch das Buch, auch wenn es kleinere Längen hatte. Marlene Hofmann erzählt von ihrem Alltag, zwischen dänischer Familie und Selbstständigkeit, zwischen Schwangerschaft und Radfahren. Ja, die Kopenhagener lieben ihre Fahrräder! Aber man erfährt auch einiges über das Gesundheitssystem, den Import von einem Auto (da haben mich die Dänen ziemlich aufgeregt), die Bräuche und das Essen. Mir kam die Stadt allerdings zu kurz, weshalb sich dieses Buch aus der “Ein Jahr in”-Reihe nicht als Reiseführer eignet. Ich hätte mir ein paar Restaurant-Tipps erhofft, ein bisschen Sightseeing etc. Fernweh konnte die Autorin bei mir nicht auslösen, aber zumindest steht Kopenhagen nun auf meiner Liste mit Reisezielen. Fazit Reiseführer? Nein. Nette Lektüre? Ja. Mit einem lockeren und frischen Schreibstil erzählt Marlene Hofmann von ihrer Zeit in Kopenhagen, wobei die Stadt an sich leider etwas zu kurz kam. Trotzdem empfehlenswert!

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