Marlene Klaus Gloria und die Liebenden von Verona

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Inhaltsangabe zu „Gloria und die Liebenden von Verona“ von Marlene Klaus

Nach dem plötzlichen Tod ihres Geliebten begibt sich Gloria auf Reisen. Doch bevor sie Verona, ihre erste Station, erreicht, wird ihre Kutsche von einer in Tränen aufgelösten Italienerin gestoppt. Sie berichtet von einem Duell und einem Toten und bittet um Hilfe. Aber nicht nur der Tod des einen Duellanten wirft Fragen auf, der andere ist außerdem spurlos verschwunden. Gloria geht der Sache nach und erhält unerwartete und unwillkommene Hilfe von einem Landsmann, Alexander Lyndon. Obwohl der wenig sympathisch auftretende Lord sie von ihrer Suche abbringen möchte, erweist er sich schließlich doch noch als nützlich – was Glorias Meinung über ihn ändert, aber nur ein bisschen.

Spannende schöne Historiengeschichte, flott zu lesen.

— Blockbuster
Blockbuster

Ein sehr schöner viktorianischer Krimi in Verona :-). Besonders gut hat mir gefallen, wie die Rolle der Frau zu dieser Zeit in die Handlung mit eingearbeitet wurde. Eine weibliche Detektivin hatte es nicht leicht.

— wattwurm18
wattwurm18

Schöne kurzweilige Krimiunterhaltung im historischen Verona mit literarischen Anspielungen und einem sympatischen Ermittlerteam.

— orfe1975
orfe1975

Interessanter Historien-Krimi!

— Schalkefan
Schalkefan

Der Leser muss sich erst reinlesen, aber dann wird es richtig spannend !

— FAMI_Anke
FAMI_Anke

Viktorianischer Krimi im schönen Verona - sehr unterhaltsam und spannend!

— Wildpony
Wildpony

Liebe auf den 2. Blick auch bei mir ;) Aber am Ende hatte ich ein wohlig warmes Gefühl im Bauch....... Ich hoffe auf ein Wiederlesen

— danielamariaursula
danielamariaursula

Sehr niedlich und authentisch! Nicht überragend, aber dennoch ein Lesespaß :)

— JuliaSchu
JuliaSchu

Ein spannender Krimi mit tollem Setting und Ermittlerduo

— livinginaworldofbooks
livinginaworldofbooks

Eine interessante Geschichte, gut recherchiert und gelöst!

— baronessa
baronessa

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  • Rezensionen
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  • Themen
  • Viktorianischer Kriminalfall

    Gloria und die Liebenden von Verona
    OmaInge

    OmaInge

    03. March 2016 um 12:49

    Der Schreibstil passt sich dem viktorianischen Zeitalter an - schön "altmodisch". Über die handelnden Personen, neben den beiden Frauen ist das Lord Lyndon, wird im Laufe der Geschichte immer mal wieder etwas verraten. Auch das passt wunderbar zum Stil der Geschichte. Gloria steht der Verlobten des verschwunden Duellanten zur Seite. Glorias Geliebter ist in England ebenfalls bei einem Duell getötet worden. Um diesen Verlust zu verschmerzen ist sie mit ihrer Tante auf Europareise gegangen. Lord Lyndon kommt rüber wie ein typischer englischer Gentleman - nur immer die Etikette wahren. Köstlich! Der Kriminalfall ist stimmig und wird erst ganz am Ende aufgelöst, also Spannung bis zum Schluss. Ich will nicht zu viel verraten, aber fürs Herz ist auch etwas dabei....... Ein Buch, bei dem das Ende zu schnell kam. Die letzen Worte: Fortsetzung folgt (was mich freut).

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  • Eine Detektivin zu Zeiten von Queen Victoria...

    Gloria und die Liebenden von Verona
    wattwurm18

    wattwurm18

    04. September 2015 um 07:37

    ... hatte es nicht leicht. Ein sehr schöner viktorianischer Krimi der in Verona spielt. Die Handlung ist gut aufgebaut und mit vielen interessanten Details abgerundet. Besonders gut hat mir gefallen, wie die Rolle der Frau zu dieser Zeit in die Handlung mit eingearbeitet wurde. Eine weibliche Detektivin hatte es nicht leicht und musste sich über einige Konventionen hinwegsetzen um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Bin gespannt auf die Fortsetzung

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  • Leserunde zu "Gloria und die Liebenden von Verona" von Marlene Klaus

    Gloria und die Liebenden von Verona
    Dryas_Verlag

    Dryas_Verlag

    Suche 10 Testleser/innen, die Lust auf viktorianischen Krimi mit Witz und Eleganz haben. Zum Buchinhalt: Nach dem plötzlichen Tod ihres Geliebten begibt sich Gloria auf Reisen. Doch bevor sie Verona, ihre erste Station, erreicht, wird ihre Kutsche von einer in Tränen aufgelösten Italienerin gestoppt. Sie berichtet von einem Duell und einem Toten und bittet um Hilfe. Aber nicht nur der Tod des einen Duellanten wirft Fragen auf, der andere ist außerdem spurlos verschwunden. Gloria geht der Sache nach und erhält unerwartete und unwillkommene Hilfe von einem Landsmann, Alexander Lyndon. Obwohl der wenig sympathisch auftretende Lord sie von ihrer Suche abbringen möchte, erweist er sich schließlich doch noch als nützlich – was Glorias Meinung über ihn ändert, aber nur ein bisschen ... Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 02.07. (MitternachtJ. Nach der Auslosung bitte ich die Gewinner um Ihre Postadressen (nach 2 Tagen ohne Antwort wird nachgelost). Die Autorin Marlene Klaus und ich als Verlegerin freuen uns auf die Leserunde mit euch! Eine Leseprobe aus dem Buch findet sich unter „Blick ins Buch“ auf der Verlagswebseite: http://www.dryas.de/baker-street/gloria-und-die-liebenden-von-verona

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    • 257
  • Ein viktorianischer Krimi mit Witz, Spannung und Eloquenz.

    Gloria und die Liebenden von Verona
    Dryas_Verlag

    Dryas_Verlag

    12. August 2015 um 10:08

    Gloria hat kein Glück in der Liebe. Doch was hilft bei Liebeskummer? Eine lange Reise, davon ist zumindest ihre Tante überzeugt und nimmt ihre Nichte daher mit nach Italien. Für das 19. Jahrhundert durchaus eine längere Reise, deren erste Station Verona sein soll. Und ausgerechnet in der Stadt Romeos und Julias holt Gloria das Thema Liebe wieder ein, allerdings in eher krimineller Form. Sie wird von einer jungen Italienerin um Hilfe gebeten, da ihr Freund nach einem Duell verschwunden und dessen Mit-Duellant tot ist. Gloria stellt bald fest, dass die Lage der Dinge nicht so offensichtlich ist, wie sie zu sein scheint, und beginnt nachzuforschen – wobei ihr eine Reisebekanntschaft, Lord Alexander, zu Hilfe kommt. Auch Alexander hat nicht viel Glück in der Liebe, und schon bald geraten die beiden Dickköpfe aneinander. Der Roman macht es dem Leser einfach, in den Fall und die Epoche einzutauchen. Genau recherchierte historische Details machen das Verona des 19. Jahrhunderts und die Reisebedingungen der Zeit lebendig. Und ein nicht leicht zu lösendes Verbrechen hält den Leser in Atmen. Charmant ist dabei natürlich der Bezug zur Liebesgeschichte von Romeo und Julia, die Parallelen zum aktuellen Fall sind eindeutig. Aber das Glanzlicht des Buches sind die Figuren und deren Zusammenspiel. Gloria wächst einem sofort ans Herz und ebenso die lebenserfahrene Tante Jo. Die Dialoge sind wunderbar pointiert und geben dem Buch Tempo und den Figuren Charakter.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213
    kubine

    kubine

    01. August 2015 um 17:45
  • Kurzweiliger Krimi in schön altmodischem Ambiente

    Gloria und die Liebenden von Verona
    orfe1975

    orfe1975

    Cover und  Aufmachung des Buches: Das Cover macht direkt Lust zu Lesen: Eine Sepia-Fotografie des alten Verona mit Rotschleier, einer altmodischen Schusswaffe darüber und der Titel umrahmt von Schnörkeln, wie man sie aus alten Büchern kennt. Die Buchseiten sind mit rotem Schnitt, das verleiht dem Taschenbuch etwas edles, knistert beim ersten umblättern und hat dadurch eine schöne Gänsehaut bei mir verursacht. Im Inneren des Buches sind die Kapitelanfänge mit passenden schwarz-weiß-Skizzen versehen, man wird also schon optisch immer wieder ans victorianische Zeitalter erinnert. Inhalt: Die Engländerin Gloria reist mit ihrer Tante nach dem Tod ihres Geliebten durch Verona, um sich abzulenken. Sie wird jedoch zufällig in einen Mordfall reingezogen, dem sie sich annimmt, da er sie sehr an ihr eigenes Schicksal erinnert: bei einem Duell zwischen zwei Freunden wurde einer der beiden erschossen, der andere ist unauffindbar verschwunden. Die Verlobte des Verschwundenen glaubt an dessen Unschuld und vertraut sich Gloria an. Beim Fund der Leiche ist auch Lord Lyndon zufällig anwesend, der Gloria von ihrem Ermittlungsvorhaben abbringen will. Der Lord ist Gloria aus ebendiesen und noch weiteren Gründen zunächst sehr unsympathisch und sie ermittelt auf eigene Faust, der Lord taucht dabei aber immer wieder an ihrer Seite auf. Mein Eindruck: Ich habe den 210 Seiten-Krimi an einem Abend verschlungen! Die ersten beiden Kapitel waren etwas holperig zu lesen. Man hatte den Eindruck, die Autorin bemühe sich zu sehr, die damalige Sprache auch beim beschreibenden Text einfließen zu lassen. Ein paar Sätze wirkten dadurch gekünstelt. Dies ändert sich jedoch schnell, so dass der weitere Teil des Romans sehr angenehm zu lesen ist. Man fühlt sich - nicht zuletzt durch  viele Beschreibungen aus einem alten Baedecker-Reiseführer - direkt ins alte Verona katapultiert. Schön sind auch die Verweise auf andere (Krimi)Literatur, die zur damaligen Zeit erschienen sind und die Anspielungen auf "Romeo und Julia", das literarische Liebespaar, das mit Verona zwangsläufig assoziert wird. Überhaupt finde ich die Idee sehr intessant, dass dies der Auftakt einer neuen Krimireihe ist, in der literarische Liebespaare als Motto für den Krimifall genommen werden. Der Mordfall an sich ist in meinen Augen nachvollziehbar und wird glaubwürdig aufgelöst in einem sehr überraschenden und spannenden Showdown. Ich habe schon anspruchsvollere Krimis gelesen, aber hier wird bewiesen, dass man auch im überschaubaren Rahmen mit wenigen Personen und in kurzer Zeit einen unterhaltsamen Krimifall bestreiten kann. Für alle Fans von Romanzen ist die Entwicklung zwischen Gloria und dem Lord als neues victorianisches Ermittlerduo eingeflochten. Am Anfang sind sie wie Katz und Maus, später kommen sie sich langsam näher, es bleibt aber noch viel weiteres Entwicklungspotenzial für die nächsten Bände, von denen ich mir viele Wünsche, da mir die beiden in diesem Debütkrimi von Frau Klaus schon sehr ans Herz gewachsen sind! Fazit: Schöne kurzweilige Krimiunterhaltung im historischen Verona mit literarischen Anspielungen und einem sympatischen Ermittlerteam.Auftakt zu einer interessanten Krimi-Reihe!

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    • 2
    Marlene_Klaus

    Marlene_Klaus

    01. August 2015 um 13:02
    orfe1975 schreibt Cover und  Aufmachung des Buches: Das Cover macht direkt Lust zu Lesen: Eine Sepia-Fotografie des alten Verona mit Rotschleier, einer altmodischen Schusswaffe darüber und der Titel umrahmt von ...

    Hach wie schön geschrieben - danke sehr!!! :-) :-) :-)

  • Gloria und die Liebenden von Verona

    Gloria und die Liebenden von Verona
    Schalkefan

    Schalkefan

    28. July 2015 um 08:23

    Gloria und die Liebenden von Verona   Mit dem Buch Gloria und die Liebenden von Verona wird der Leser in einen viktorianischen Krimi gezogen, der geprägt ist von einer sehr starken Protagonistin. Gloria ist für die damalige Zeit sehr emanzipiert, auch wenn es diesen Ausdruck zu dieser Zeit wohl noch nicht gegeben hat. Und sie ist auch sehr neugierig, lässt sich nichts verbieten und durch diese Hartnäckigkeit löst sie auch diesen spannenden Fall und den "Mord" an einem jungen Mann, der durch ein (nicht gewolltes) Duell ums Leben kam. Oder war es doch ganz anders? Das gilt es herauszufinden. Lord Lyndon, ein Mann von Stand und Ehre versucht die aktive Protagonistin ein wenig zu bändigen, stößt aber bei diesen Bemühungen auf hartnäckigen Widerstand und weiblichen Trotz. Das der junge Mann auch ein paar Gefühle für Gloria entwickelt wird dem Leser dabei schon klar. Aber ich denke er ist manchmal am verzweifeln vor soviel Dickköpfigkeit. Begleitet wird Gloria übrigens von Ihrer Tante Jo. Diese Frau ist sehr patent und passt zu ihrer Nichte und irgendwie auch in diese Zeit. Festzustellen war außerdem auch das Reisen per Postkutsche nicht gerade ein Vergnügen darstellte und das man sich gesprächige und nervige Mitreisende auch damals nicht vom Hals halten konnte. :) 5 Sterne für einen lesenswerten viktorianischen Krimi!

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  • Vom Anfang nicht so überzeugt, aber dann kam die Spannung!

    Gloria und die Liebenden von Verona
    FAMI_Anke

    FAMI_Anke

    21. July 2015 um 14:34

    Ich habe das Buch durch Zufall hier bei einer Verlosung gewonnen und es natürlich darauf auch gleich gelesen. Mit seinen 200 Seiten, dachte ich, liest es sich bestimmt auch sehr schnell. Nur muss ich sagen, dass ich ganz am Anfang nicht so richtig überzeugt war. Ich wurde mitten ins Geschehen geworfen zu einem verlorenen Duell, einer weinenden Verlobten, einem arroganten Lord und zwei Damen, die von ihrer Reisebegleitung mehr als genervt sind. Doch zum Glück für alle, glaubt die Verlobte nicht, dass das Duell rechtens geschehen ist, sondern es ein eiskalter Mord war. Das viele Italienisch am Anfang war etwas verwirrend für mich, aber was soll ich sagen? Die ganze Geschichte spielt ja nun mal in Italien. Über die Verständigungsprobleme habe ich mich etwas gewundert, aber gut. Es ist nicht das einzige Buch, was so aufgebaut ist ;) Aber nach mehereren Kapiteln habe ich mich dann doch richtig reingelesen und ich empfand die Geschichte als immer spannender. Der Lord und die junge Lady verstehen sich immer besser, sie werden ein eingespieltes Team. Der Lord wird mir wirklich sympathischer und die Lady empfand ich nicht mehr als pfad. Bis zum Schluss konnte ich mir nicht so richtig denken, was denn eigentlich passiert war und wer der Mörder sein sollte. Das Einzige, was ich wirklich zu meckern habe, ist, dass der Lord ein Kapitel bekommt, in dem es aus seiner Sichtweise erzählt wird. Davor und danach wird wieder aus der Sicht der Lady erzählt. Ich hätte es schön gefunden, wenn es dann ab da entweder abwechselnd weitergegangen wäre oder die Autorin hätte es gleich weglassen können. Aber sonst ist es ein wunderbarer Roman für schöne Sommernachmittage am Strand, im Schwimmbad oder im Garten! Kann dieses Buch definitiv weiterempfehlen :)

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  • Viktorianischer Krimi in Verona ♥

    Gloria und die Liebenden von Verona
    Wildpony

    Wildpony

    21. July 2015 um 11:55

    Gloria und die Liebenden von Verona  -  Marlene Klaus Kurzbeschreibung Amazon: Nach dem plötzlichen Tod ihres Geliebten begibt sich Gloria auf Reisen. Doch bevor sie Verona, ihre erste Station, erreicht, wird ihre Kutsche von einer in Tränen aufgelösten Italienerin gestoppt. Sie berichtet von einem Duell und einem Toten und bittet um Hilfe. Aber nicht nur der Tod des einen Duellanten wirft Fragen auf, der andere ist außerdem spurlos verschwunden. Gloria geht der Sache nach und erhält unerwartete und unwillkommene Hilfe von einem Landsmann, Alexander Lyndon. Obwohl der wenig sympathisch auftretende Lord sie von ihrer Suche abbringen möchte, erweist er sich schließlich doch noch als nützlich - was Glorias Meinung über ihn ändert, aber nur ein bisschen ... Mein Leseeindruck: Spannender viktorianischer Krimi mit Handlungsort Verona. Mit sehr liebenswürdigen Protagonisten wie Tante Jo und ihre Nichte Gloria, welche für die damalige Zeit ziemlich rebellisch und aufmüpfig ist und nach dem Zusammentreffen mit der Italienerin Francesca alles dran setzt das tödliche Duell aufzuklären, bei dem Francescas Verlobter als Mörder vorverurteilt wird. Ebenfalls sehr aktiver und etwas konservativer weiterer Protagonist ist Lord Lyndon, der von Gloria bezaubert ist und erstmal so rechtschaffend sich verhält, das man ihn nicht gleich zu den beliebten Figuren in der Story zählt. Diese Einschätzung verändert sich aber im Laufe des Buches und so habe ich als Leser dann Lord Lyndon doch noch ganz sympathisch einstufen können. Ob aus seiner Bewunderung für Gloria mehr wird? Das werden wir wohl in einen Nachfolgeband dann erfahren. Der Krimi enthält die gehörige Portion Spannung und ist auch nicht gleich leicht zu durchschauen. Aber ein wenig mehr Action hätte ich mir doch gewünscht. Das Ende war schlüssig und hat mich als Leser vollkommen zufrieden gestellt. Fazit: Ein spannender viktorianischer Krimi mit viel Verona-Flair. Die Beschreibung wird jeden Kenner von Verona ein Lächeln entlocken und ich fand auch die Ausführung des Buches mit dem Cover und dem braunen Schnitt sehr schön. Schön fand ich auch die Personenliste am Ende des Buches und die Erklärung der Blumensprache. (Ich persönlich hätte die Protagonistenliste jedoch an den Anfang gesetzt, das hilft mal beim Nachschlagen - und hinten im Buch habe ich sie erst am Ende entdeckt). Würde mich über eine Fortsetzung freuen und vergebe daher für das Buch 5 Sterne.

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  • Liebe auf den 2. Blick - oder der Beginn eines neuen viktorianischen Ermittlerduos

    Gloria und die Liebenden von Verona
    danielamariaursula

    danielamariaursula

    18. July 2015 um 22:48

    Auf diese Leserunde hatte ich mich sehr gefreut, da ich sehr gerne viktorianische Krimis lese. Das fiese war nur, genau vor diesem Buch, hatte ich eines meiner Lieblingsbücher gerade nochmal gelesen To Kill a Mockingbird/Wer die Nachtigall stört. Da kam Gloria nicht heran, aber es ist auch ein unfairer Vergleich, ich hatte mich für dieses Buch beworben und eine leichte amüsante Krimiunterhaltung zu lesen und nicht große tiefgründige Literatur. Als ich mal im Hirn den Schalter auf schöne romantische Unterhaltung umgelegt hatte, haben Gloria und ich zueinander gefunden. Das war auch gar nicht so unpassend, denn die 28 jährige Lady Gloria Wingfield reist mit ihrer 68 jährigen Großtante Jo als Begleitung auf Kulturreise nach Italien, um den Verlust ihres bei einem fingierten Duell getöteten Geliebten hinweg zu kommen. Kurz vor ihrer Station in Verona wird ihre Postkutsche von einem völlig verzweifelten jungen Mädchen auf gehalten, das in Gloria sofort eine verwandte Seele erkennt und sie daher um Hilfe bittet. Sie soll nichts weiter tun, als ihr helfen, zu beweisen, daß ihr Verlobter nicht bei einem Duell seinen Freund ermordet hat. Allein der Gedanke an solch ein Begehr könnte eine viktorianische Lady in Ohnmacht fallen lassen. Aber nicht so die resolute Gloria, die trotzig den Kopf zurückwirft und der Frage nachgeht. Dabei steht die Postkutsche der persönlichen Kalesche des nachfolgenden herablassenden Lord Lyndon im Wege, der nun mit in die Sache hineingezogen wird. Dabei waren Gloria und Tante Jo sich schon bei einem Zwischestopp einig, daß er unausstehlich sei! Als wahrer Gentleman fühlt er sich fortan verpflichtet, seiner Landsfrau vom eigenen Stand beschützend zur Seite zu stehen, wobei sowohl der steife Lord als auch die besonnene Tante sich von Glorias Überzeugung und Tatendrang anstecken lassen. Und so ermitteln sie ganz ohne Kriminallabor und Handy. Wobei die Wortgeplänkel zwischen Gloria und dem anfangs ach so steifen Lord Lynton für manchen Schmunzler gut sind und auch die Versuche den allzu anhänglichen Wiener Kaufmann Fromm (blabalalblabla...) Während die Ermittlungen fortschreiten, tauchen vor dem geistigen Auge Bilder aus Merchant/Ivory Filmen auf oder Szenen aus Downton Abbey. Wohl nicht ganz unbeabsichtig.... Das ist nicht die einzige literarische Anspielung....Die Aufmachung dieses Buches ist sehr ansprechend. Das Personenverzeichnis und die Ausführungen zum Schluß ebenfalls. Den mir bis dato völlig  unbekannten Verlag werde ich mir auf jeden Fall merken..... Es ist eine wunderbar leichte, romantisch historische Krimigeschichte, die auch für zartbesaitete Leserinnen geeignet ist. Auf die nächste Reise des Teams nach Ägypten bin ich schon sehr gespannt und ich würde gerne wieder mitlesen.

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  • Ein authentisches Lesevergnügen

    Gloria und die Liebenden von Verona
    JuliaSchu

    JuliaSchu

    14. July 2015 um 10:21

    Das Cover: Ein Augenschmaus. Die Handlung: Interessant. Das Buch: Lesenswert! „Gloria und die Liebenden von Verona“ ist ein viktorianischer Krimi, der sich vor allem durch seine Authentizität auszeichnet und den Leser in eine andere Zeit entführt, in der es noch keine forensischen Untersuchungen gab. Witz, Stil und Unterhaltung garantiert. Gloria hat einen schrecklichen Verlust hinnehmen müssen. Um sie abzulenken reist ihre Tante Jo mit ihr durch Europa. Von Paris geht es nach Verona, als ein weiteres schreckliches Erlebnis Glorias Weg kreuzt. Die junge Italienerin Francesca bittet sie auf offener Straße um Hilfe. Ein toter Freund wurde auf dem Duellplatz der Stadt gefunden. Aber das ist nicht das Schlimmste. Hat Francescas Verlobter Luigi erschossen, wie es jeder annimmt? Warum sollte er sonst verschwunden sein? Obwohl alle davon ausgehen, will Gloria die Sache genauer unter die Lupe nehmen und der jungen Frau helfen. Neben Sightseeing, Tee-Gesellschaften und Ankleidemühen ermittelt Gloria gemeinsam mit dem unliebsamen Lord Lyndon, der ihr einfach nicht von der Seite weichen will. Können die beiden die Unschuld von Francescas Verlobtem beweisen? Der Roman ist ein kurzes Lesevergnügen. Anfangs muss man ein wenig in den Schreibstil hereinkommen, denn er ist natürlich dem Zeitalter angepasst. Hat man aber die ersten paar Seiten geschafft, ist der Stil flüssig und passend. Dies gilt auch für die allgemeine Schilderung der Situation, wie auch für die Schauplätze. Die Zeichnung der Charaktere trägt des Weiteren zu der kleinen Zeitreise bei, denn vor allem Lord Lyndon besticht durch das zweifelsfreie Auftreten eines Ehrenmannes. Die adeligen Hauptfiguren bilden den Handlungskern und entwickeln sich innerhalb der Geschichte. Mit fortschreitenden Kapiteln lernt man sie besser kennen und kann ihre Entscheidungen nachvollziehen. Man sollte keinen großartigen Kriminalroman erwarten und auch nicht so viel Trick und Tücke wie etwa bei Sherlock Holmes, aber dieser Roman hat seinen ganz eigenen Charme. Man verfolgt eine Lady, die rein aus persönlichen Gründen handelt und doch eigentlich auch nur mit der Vergangenheit abschließen will. Gloria ist eine starke Frau und Lord Lyndons anfängliche Überheblichkeit ergänzt dies perfekt. Die kleinen Sticheleien zwischen beiden bringen die Story voran und lassen auf ein Happy-End hoffen. Ich habe „Gloria und die Liebenden von Verona“ sehr gern gelesen. Es ist ein netter Roman für den Sommer, bei dem man sich zurücklehnen kann. Es stecken viele liebevollen Details im Plot und auch die Auflösung des Mordes kann überraschen. Ich vergeben leicht aufgerundete 4 Sterne für das neu entstandene Ermittlerduo, dem ich auch weiterhin folgen würde. Denn die letzten Zeilen lauten „Fortsetzung folgt“. Also, auf ein Wiedersehen mit der gutgläubigen Lady Wigfield und dem ehrwürdigen Lord Lyndon. Ich freu mich drauf!

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  • 3 1/5 Sterne für Gloria

    Gloria und die Liebenden von Verona
    livinginaworldofbooks

    livinginaworldofbooks

    13. July 2015 um 16:14

    3 1/2 Sterne Finde meine Rezensionen und vieles mehr über mein Leben als Leser hier. Cover Die Aufmachung des Buches gefällt mir wirklich gut. Die Farben und Bilder des Covers sind schön und bringen auch diese viktorianische Stimmung gut rüber. Das Format liegt angenehm in der Hand und was ich bis jetzt beim Durchblättern so gesehen habe, erinnert mich ein bisschen an die Aufmachung von klassischen Krimis á la Agatha Christie. Das Detail mit den Brücken über den Kapitelnummern find ich ebenso großartig wie den roten Buchschnitt. Zum Inhalt Als erstes ein herzliches Dankeschön an den Dryas Verlag und LovelyBooks für das Leseexemplar und die Möglichkeit an der Leserunde teilzunehmen. Marlene Klaus' Krimi ist erstmals 2015 im Dryas Verlag erschienen und nach dem ich es auf LovelyBooks entdeckt hatte, freute ich mich aufs Lesen. Dinge, die ich mochte: + Gloria, eine englische Lady auf einer Reise durch Italien, ist die Protagonistin des Buches und führt durch die Geschichte. Sie ist stur und eigensinnig und zeigt, dass es auch zu dieser Zeit selbstbestimmte Frauen gab, auch wenn die Gesellschaft das nicht gerne sah. Mit ihrem ermittlerischen Talent trägt sie maßgeblich zur Lösung des Falles um die beiden Duellanten bei. Es ist auch ihr zu verdanken, dass der Täter geschnappt wurde, denn sie ist es, die schlussendlich alle Fakten zusammenfügt. Es hat Spaß gemacht ihr bei ihren Abenteuern durch Verona zu folgen.  + Ist Lord Lyndon anfangs noch äußerst unnahbar und etwas unfreundlich, entwickelt er sich zu einem tollen Charakter, der Gloria gut ergänzt. Seine strikte Sicht der Dinge stößt bei Gloria immer wieder an ihre Grenzen, denn sie benimmt sich nicht immer so, wie er es sich von ihr erwartet. Im Laufe der Geschichte lernt er jedoch Glorias starken Charakter und Mut zu schätzen und sieht sie als gleichgestellte Partnerin in der Ermittlung an. Das Kapitel aus seiner Sicht fand ich sehr gut, da es einen Einblick in seinen Charakter gab, der durch die strikten Gesellschaftsformen des viktorianischen Englands sonst nicht möglich gewesen wäre. + Tante Jo, Glorias Großtante, ist eine ältere Dame mit scharfen Verstand und großer Weisheit. Durch ihre Einfälle und Schlussfolgerungen hilft sie Gloria tatkräftig bei der Lösung des Falles. Sie war mir von Anfang an sympathisch, denn es war sofort klar, dass sie Gloria in jeder Hinsicht unterstützt. + Verona und seine Bewohner tragen dazu bei, dass das Buch so schön für mich zu lesen war. Die verschiedenen Plätze, die Gloria und Lord Lyndon auf ihrer Suche nach dem Mörder besuchen sind gut beschrieben und bei den Nebencharakteren muss ich den leicht skurilen Kaufmann Fromm, der mich immer wieder zum Lachen gebracht hat, erwähnen. Dinge, die ich nicht mochte: - Leider fand ich die andauernden Szenen beim Dinner, Tee, Lunch usw etwas ermüdend. Mir ist klar, dass er gerade in dieser Zeit gewissen gesellschaftliche Verpflichtungen gab, aber es kam mir so vor, als würden sich diese Szenen ständig wiederholen. - Mit dem Schreibstil hatte ich bis zur Mitte des Buches einige Schwierigkeiten, denn er war für mich etwas gewöhnungsbedürfig. Die Autorin schreibt auf keinen Fall schlecht und ich werde auch die zukünftigen Bände auf jeden Fall lesen, aber ich hab einfach zu lange gebraucht, um mich in den Schreibstil einzulesen. Fazit "Gloria & die Liebenden von Verona" ist ein spannender Krimi mit tollen Charakteren, auf dessen weitere Bände ich mich schon freue. ★★★★

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  • Italienische Duelle

    Gloria und die Liebenden von Verona
    Legeia

    Legeia

    12. July 2015 um 08:56

    Klappentext: Nach dem plötzlichen Tod ihres Geliebten begibt sich Gloria auf Reisen. Doch bevor sie Verona, ihre erste Station, erreicht, wird ihre Kutsche von einer in Tränen aufgelösten Italienerin gestoppt. Sie berichtet von einem Duell und einem Toten und bittet um Hilfe. Aber nicht nur der Tod des einen Duellanten wirft Fragen auf, der andere ist außerdem spurlos verschwunden. Gloria geht der Sache nach und erhält unerwartete und unwillkommene Hilfe von einem Landsmann, Alexander Lyndon. Obwohl der wenig sympathisch auftretende Lord sie von ihrer Suche abbringen möchte, erweist er sich schließlich doch noch als nützlich – was Glorias Meinung über ihn ändert, aber nur ein bisschen ... Die Autorin: Marlene Klaus, Jahrgang 1960, lebt in Baden Württemberg. Von Haus aus Buchhändlerin, sammelte sie auch Erfahrungen als Taxifahrerin, Kellnerin und Postbotin. Für ihren ersten historischen Roman "Beschützerin des Hauses" erhielt sie 2006 ein Arbeitsstipendium des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden Württemberg. Gleichzeitig ist sie Mitautorin des Quo Vadis-Gemeinschaftsromans "Die vierte Zeugin", der im Spätsommer 2012 erschien und einen wahren Rechtsstreit im Köln des frühen 16. Jahrhunderts zur Grundlage hat. Meine Meinung: Gloria, die unter dem Tod ihres Geliebten leidet, begleitet ihre Tante Jo auf einer ausgedehnten Reise. Gerade befinden sie sich auf dem Weg nach Verona, als eine wild gestikulierende Italienerin namens Francesca die Kutsche anhält. Gloria hört heraus, dass es ein tödliches Duell gab, bei dem ein Freund den anderen erschossen haben soll. Der Schuldige ist der Verlobte der aufgelösten Frau, die von seiner Unschuld überzeugt ist. Er ist aber verschwunden. In Gloria kommen tragische Erinnerungen hoch, und sie beschließt zu helfen. Der Viscount Lord Alexander Lyndon, den Gloria unterwegs kennengelernt hat, will sich dem Fall unbedingt annehmen, denn für eine Frau geziemt es sich nicht, eine solche Untersuchung auf eigene Faust durchzuführen. Er erscheint anmaßend und besserwisserisch, und Gloria ist hin und her gerissen, was ihre Gefühlswelt betrifft. Und so werden die beiden in den Mordfall verwickelt, der einige Überraschungen birgt und sie zwingt, zusammen zu arbeiten. Das Buch bietet leichte Krimiunterhaltung, die mit den Schauplätzen von Verona und malerischen Beschreibungen von Italien gewürzt ist. Die Suche nach dem Täter und was sich wirklich zugetragen hat, war interessant, obwohl ich mir manchmal etwas mehr Spannung gewünscht hätte. Die Geschichte ist zwar ein Krimi, wird aber immer wieder durch den Besuch von Sehenswürdigkeiten aufgelockert, sodass es ruhigere Minuten gibt, in denen flaniert und auch über andere Dinge geredet wird. Die Bekanntschaft bzw. die Beziehung von Gloria und Alexander Lyndon wird gut und nachvollziehbar beleuchtet. Manchmal musste ich schmunzeln, wie die beiden sich behandelten und trotzdem ein gutes Ermittlerduo bildeten. Nach der Aufklärung des Falles konnte man lesen, dass es weitergeht und es eine Reihe wird. Ich könnte mir vorstellen, dass Gloria und Lyndon noch das eine oder andere Verbrechen aufklären, aber dann in England, wo sie eigentlich leben. Mir hat der Schreibstil richtig gut gefallen. Die Gestaltung des Buches wurde mit einem passenden Cover, einem roten Anschnitt und einer Zeichnung an jedem Kapitelanfang versehen und ist wunderbar aufeinander abgestimmt. 4 Sterne.

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  • Die letzten Worte (Fortsetzung folgt) lassen auf mehr von Gloria .... und Lord Lyndon hoffen

    Gloria und die Liebenden von Verona
    numinala

    numinala

    29. May 2015 um 08:55

    Tante Jo beschließt mit - der um ihren Geliebten trauernden - Gloria eine schöne ausgiebige Reise anzutreten. Neue Orte, neue Eindrücke - eine bessere Ablenkung kann es doch nicht geben. Also starten die beiden mit der Kutsche von England aus ihre Fahrt. Tante Jo's Plan geht auch insoweit auf, bis ihre Kutsche kurz vor Verona plötzlich von einer Italienerin angehalten wird, die ihnen vollkommen aufgelöst von einem Duell erzählt, bei dem es einen Toten gab und die nun ausgerechnet Gloria händeringend um ihre Hilfe bittet. Gloria, die durch die junge Frau an ihr eigenes Schicksal erinnert wird, beschließt sofort zu helfen. Vollkommen irritiert über ihre Eigenwilligkeit und sich doch seiner Pflicht als Gentleman bewusst, eilt ihr ein zufälliger Reisegefährte zu Hilfe - Lord Alexander Lyndon - Viscount Loughborough. Und sobald er seine Meinung ('Gott behüte, wenn Frauen nun auch noch meinen, Polizisten sein zu wollen') und Gloria ihre innerlichen Gelassenheit mit einigen 'Contenance!' - Mahnungen aufgrund dieses aufgeblasenen eingebildeten Menschen wiederfindet, werden die beiden 'fast' zu einem guten Team ;0) Fazit Ich mag viktorianische Krimis, obwohl ich natürlich froh bin, nicht in der damaligen Zeit zu leben, als die Suffragetten ihren Kampf noch vor sich hatten. Marlene Klaus versteht es, den Leser mit Leichtigkeit in die damalige Zeit zu führen. Man sieht die Kutschen, die Kleider - eigentlich ganz Verona vor dem inneren Auge entstehen. Die Figuren sind gut gezeichnet, das Benehmen und die Dialoge der Zeit entsprechend, der Fall ist durchdacht, keine Gewalt, kein Blutrausch oder sonstige 'Ekeligkeiten' , sondern einfach eine gute Geschichte und die letzten Worte (Fortsetzung folgt) lassen auf mehr von Gloria .... und Lord Lyndon hoffen. :0) Viele Grüße von der Numi

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  • Gute Logik!

    Gloria und die Liebenden von Verona
    baronessa

    baronessa

    12. May 2015 um 18:07

    Mit ihrer Tante ist Gloria in einer Kutsche nach Italien unterwegs. Als sie denken, dass ihre Kutsche überfallen wird, stoppt nur eine aufgewühlte junge Frau die Weiterfahrt. Sie benötigt Hilfe, denn bei einem Duell gab es einen Toten und ihr Freund wird vermisst. Gloria kennt diese Ängste, deswegen will sie der jungen Frau helfen. Lord Lyndon schätzt dies gar nicht, denn die Nachforschung ist nichts für Frauen. Gloria lässt sich nicht abbringen und Alexander hilft ihr nach einigem Zögern. Inzwischen ist Giulio aufgetaucht und wurde wegen Mordes verhaftet. Francesca ist bekümmert und hoffte weiterhin auf die Hilfe der Engländer. Sie recherchieren im Umfeld der Duellanten und kommen der Spur immer Näher. Mit dem Täter haben jedoch alle Beteiligten nicht gerechnet. Mehr wird nicht verraten! Meine Meinung: Eine interessante Geschichte, welche allerdings mir zu früh endet. Der Anfang des Buches ist etwas gemächlich, dann kommt etwas Bewegung in das Geschehen. Die Protagonisten sind gut darstellt und kommen überzeugend rüber. So Gloria, die als aufgeweckte und gebildete Frau behandelt werden möchte, die sie auch ist und nicht als behütete Person. Sie ist emanzipiert, so auch ihre Tante. Im Gegenzug Alexander, der alle Eigenschaften eines Gentlemans aufweist und die Damen beschützen möchte. Im Laufe des Werdegangs änderte sich seine Einstellung und seine Akzeptanz der Frauen gegenüber. Die Atmosphäre des damaligen Milieus ist durchaus gut offenbart, es könnten allerdings mehr Einzelheiten dargestellt sein. In dem viktorianischen Krimi gibt es kein Blutbad, sondern hier wird die Suche nach dem Täter forciert. Die Protagonisten beschäftigen sich mit Beobachtungen und Schlussfolgerungen, welche gut offenbart werden. Mit dem Täter habe ich nicht gerechnet, macht aber die Angelegenheit überzeugend. Nachdem die Geschichte interessant wird, endet sie leider zu früh. Der Täter ist gefasst, aber dann möchte man gern wissen, wie es mit den Protagonisten weiter geht, aber leider muss man auf die Fortsetzung warten. Das Cover und der Titel passen gut zur Geschichte. Das Buch ist in Kapiteln unterteilt. Jeder Anfang des Kapitels ist mit einer Abbildung unterlegt. Die Geschichte liest sich flüssig und ist am Ende mit Nachbemerkungen versehen. Ein Krimi, indem sich vielleicht eine Liebesgeschichte anbahnt.   Fazit: Die Entwicklung der Ereignisse ist gelungen, denn mit den Ausführungen hat man nicht gerechnet. Mir hat das Buch gut gefallen, allerdings bei der Kürze des Buches hätte die Geschichte wirklich weiter gehen können. Gerade wenn es interessant wird, muss man aufhören.

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