Marlene Röder

 3.8 Sterne bei 166 Bewertungen
Autorin von Zebraland, Im Fluss und weiteren Büchern.
Marlene Röder

Lebenslauf von Marlene Röder

Marlene Röder wurde 1983 in Mainz geboren, wo sie die ersten Jahre auch aufwuchs. Im Alter von 11 Jahren zog ihr Familie nach Limburg. Bereits seit ihrem 14. Lebensjahr schreibt sie eigene Erzählungen, »Falke im Himmel« und »Das Schattenhaus« erschienen 2000 bzw. 2002. Ihren Debütroman »Im Fluss« begann sie mit 19 Jahren und stellte ihn 2006 fertig. Nach ihrer Ausbildung als Glasmalerin an der Fachschule in Hadamar studiert sie aktuell in Gießen Lehramt an Förderschulen mit den Fachrichtungen Sprachheilpädagogik in den Fächern Kunst und Deutsch. Für ihre Arbeiten wurde sie unter anderem mit dem »Hans-im-Glück-Preis« und dem »Evangelischen Buchpreis« ausgezeichnet. Zuletzt erschien von im Januar 2011 »Zebraland« bei Ravensburger.

Alle Bücher von Marlene Röder

Zebraland

Zebraland

 (71)
Erschienen am 01.09.2010
Im Fluss

Im Fluss

 (46)
Erschienen am 01.04.2010
Cache

Cache

 (22)
Erschienen am 28.07.2016
Melvin, mein Hund und die russischen Gurken

Melvin, mein Hund und die russischen Gurken

 (16)
Erschienen am 08.06.2011
Melina und das Geheimnis aus Stein

Melina und das Geheimnis aus Stein

 (6)
Erschienen am 01.01.2013
Frechvogel und Mutkröte

Frechvogel und Mutkröte

 (2)
Erschienen am 01.01.2014
Zebraland

Zebraland

 (3)
Erschienen am 16.02.2009

Neue Rezensionen zu Marlene Röder

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schnaeppchenjaegerins avatar

Rezension zu "Cache" von Marlene Röder

Schnitzeljagd durch Berlin entwickelt sich zu einer sehr dramatischen Geschichte einer ersten Liebe
schnaeppchenjaegerinvor 4 Monaten

Die beiden Schüler Leyla und Max kommen aus unterschiedlichen Verhältnissen, sind jedoch bereits seit einem Jahr ein Paar. Max ist ein ehrgeiziger Musterschüler aus gutem Hause, der nicht aneckt und bei Lehrern wie Schülern beliebt ist. Leyla ist Halbtürkin aus einer Arbeiterfamilie mit zwei Geschwistern und kümmert sich seit dem Tod der Großmutter insbesondere um ihre fünfjährige Schwester Günay. 

An der S-Bahn-Station Karlshorst im Osten Berlins begegnet sie einem Jungen, der im Müll wühlt und ist peinlich berührt, da sie ihn für einen Obdachlosen hält. Er erklärt ihr sodann, dass er Geocacher auf der Suche nach einem nächsten Hinweis ist. Er nimmt sie mit auf die Suche und Leyla ist bald fasziniert von dem geheimnisvollen Jungen, der sich nur mit seinem Geocache-Pseudonym Red vorstellt. Als ihr Freund Max in den Herbstferien als Leistungsschwimmer in einem Trainingscamp in Spanien ist, verbringt Leyla eine intensive Zeit mit Red. 

Nach Max' Rückkehr meldet sich Red mit einer rätselhaften Nachricht bei Leyla und Max. Leyla macht sich daraufhin Sorgen und begibt sich zusammen mit Max auf die Suche nach Red, die von diesem als Geocaching gestaltet wird. 

Der Jugendroman wird abwechselnd aus der Sicht von Leyla und Max beschrieben. Vor allem Max lässt für einen Jungen ungewöhnlich tief in sein Seelenleben blicken, während Leyla unzulänglicher bleibt und mir auch weniger sympathisch ist. In Rückblenden erfährt man als Leser, wie sich Leyla und Max kennengelernt haben und wie sich ihre junge Liebe entwickelt hat, aber auch wie sich Leyla und Red während Max' Abwesenheit angenähert haben. Red ist ein sehr sensibler Charakter, der nicht viel von sich Preis gibt. Darin liegt vermutlich auch seine Anziehungskraft auf Leyla begründet. Sie fühlt sich von ihm mehr wahrgenommen als von Max, der seine Gefühle nicht so deutlich zum Ausdruck bringt. 

Die Suche nach Red ist durchaus spannend zu lesen, auch wenn mir die Motivation von Leyla und ihr Verhalten gegenüber Max zunächst nicht nachvollziehbar war und sich erst durch die Rückblenden erklärte. 

Der Roman ist schnell zu lesen, da er aufgrund der großen Schriftart kürzer ist, als er den Anschein hat. So verlief mir die Entwicklung etwas zu schnell und die Beschreibung der Charaktere blieb im Vergleich zur beschriebenen "Schnitzeljagd" auf der Suche nach Red zu oberflächlich. 

Die hochdramatische Entwicklung der Geschichte ist für mich deshalb nicht schlüssig. Auch wenn ich Überraschungsmomente und Wendungen schätze, kam das Ende dieses Romans ziemlich abrupt und unerwartet und lässt - gerade für einen Jugendroman, in dem es um die erste Liebe, aber auch um die Findung der eigenen Identität geht - zu viele Fragen offen. 

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MelliSt13s avatar

Rezension zu "Zebraland" von Marlene Röder

Ein Buch ohne richtigen Schluß
MelliSt13vor 10 Monaten

Sie sind jung sie sind voller Lebensfreude und sie besuchen ein Festival mit guter Stimmung. 4 von Ihnen fahren am Aben noch nach Hause...wären sie doch bloß auf dem Gelände geblieben.

Im Wagen von Philipps Großvater fahren sie nach Hause, Philipp,Anouk, Judith und der Außenseiter Ziggy.

Auf der Heimfahrt sind sie in einen Unfall verwickelt und Yasmin, genannt Zebra kommt dabei ums Leben.

Sie begehen Fahrerflucht und es kommt eine Zeit voller Zweifel, Streit, Gefühlschaos und Verleumdung.

Ein Buch mit einem wirklich traurigen Hintergrund, spannend zwar, aber der Schluß lässt so vieles offen... warum ändert Judith ihre Meinung, was passiert zwischen Anouk und Philipp und kann man mit so einem Wissen wirklich sein Leben ganz normal weiterleben.

Für mich hat dieses Buch einen schlechten Beigeschmack, denn  egal welchen Fehler man auch begeht und sei es,daß man einer Person das Leben nimmt, man damit schon klar kommt, es wird mit der Zeit leichter und das Ereignis begibt sich in den Hintergrund.

Der Schreibstil an sich ist recht schlicht, einfach und gut verständlich , auch die Anekdoten und Musikzitate von Bob Marley, lassen sich gut in die Geschichte integrieren aber von mir gibt es nicht mehr als 3 Sterne, da mir die Auflösung am Ende überhaupt nicht passt.

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Yagmurs avatar

Rezension zu "Cache" von Marlene Röder

dramatisch
Yagmurvor 2 Jahren

Inhalt

Leyla und Max sind seit einem Jahr ein ungleiches Paar. Max, der gutaussehende Typ aus gutem Hause, und Leyla, "Mauerblümchen mit Migrationshintergrund", wie sie sich selbst charakterisiert. Dennoch scheint alles perfekt, bis der geheimnisvolle Red auftaucht. Red, der Geocacher, der sich ständig aufregende Caches ausdenkt. Red, der Romantiker, der nachts bei Gewitter im See badet. Red, der so anders ist als Max: spontan, verrückt, leidenschaftlich. Leyla verliebt sich Hals über Kopf und gegen ihren Willen in Red. Was Leyla nicht ahnt: Max, dem es so schwer fällt, seinen Gefühlen Ausdruck zu geben, liebt sie über alle Maßen, verzweifelt, mehr als sein Leben. Was Leyla ebenfalls nicht ahnt: Red ist ein Spieler, ein Jäger und ein Blender. Leyla lässt sich auf ein gefährliches Spiel ein, das in einer Katastrophe endet.

Quelle: Fischer



Meinung

Bis zu diesem Buch kannte ich Geo-Cache gar nicht. Umso mehr war ich neugierig. Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt, das Buch zu lesen.
In der Geschichte wird Geo-Cache aufgegriffen und nimmt auch ein Teil der Handlung ein, aber der Fokus liegt in der Beziehung zwischen Leyla, Max und Red.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Leyla und Max erzählt. So lernt man die beiden Charaktere besser kennen. Die Gedankengänge und Gefühle der Beiden werden dadurch näher beleuchtet. Ich konnte mich in sie hineinversetzen und mit ihnen fühlen.
Eine tiefe Beziehung konnte ich zu Leyla bauen, da ich sie mehr sympathisch empfunden und mich ihr nahe gefühlt habe. Sie ist ein nettes, freundliches Mädchen mit Migrationshintergrund. Ihre Großmutter ist verstorben und sie passt auf ihre kleine Schwester auf. Mit Max führt sie eine Beziehung. Max ist ein gutaussehender Junge und kommt aus einem guten Elternhaus.

Obwohl er im Schwimmcamp war, musste er oft an Leyla denken. Als Liebesbeweis hat er eine Überraschung mitgebracht, doch Red kommt dazwischen. Red, der mysteriöse und verrückte Junge, der so anders ist als Max. Ausgerechnet Leylas kleine Schwester mag Red unheimlich gern. Durch ihn und seine Geo-Caches wird Leylas Leben voller Abenteuer und Spannung. Schließlich kommt es zu einer Tragik, mit der niemand gerechnet hatte.

Zum Schreibstil kann ich erwähnen, dass der sehr angenehm ist, wodurch ich die Geschichte leicht unf flüssig lesen konnte. Die Schriftgröße ist etwas größer im Vergleich zu der Schriftgröße eines Taschenbuches. In erster Linie ist sie gewöhnungsbedürftig, aber im Nachhinein erleichtert sie das Lesen.

In "Cache" ist die Spannung meist vorhanden. An einigen Stellen hätte ich mir doch gewünscht, dass die Autorin etwas mehr in die Tiefe gegangen wäre. Ich hätte gerne mehr über die Gedanken und Gefühle der beiden Charaktere erfahren.

Am Ende ist die Spannung richtig gestiegen. Mit diesem Ende habe ich gar nicht gerechnet. Ich war sehr überrascht und erschreckt. Es hat mich richtig mitgenommen.



Fazit

"Cache" ist eine interessante, außergewöhnliche Jugendgeschichte mit viel Spannung und Dramatik. Marlene Röder zeigt mit "Cache", wie wichtig Vertrauen und Kommunikation zwischen Menschen sind und dass es dramatische Folgen nach sich ziehen kann, wenn sie fehlen.

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Gespräche aus der Community

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muchobookloves avatar


Wir alle lieben die Klassiker unter den Büchern, die immer wieder von Generation zu Generation weitergegeben werden und die jeder kennt, egal wie alt man ist. Der Ravensburger Verlag hat mit Büchern wie "Die Welle" oder als "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" bewiesen, dass er immer wieder ein Gespür für Geschichten hat, die über Jahrzehnte hinweg Leser begeistern können. Aber welche aktuellen Bücher haben ebenfalls Potential, zu Klassikern zu werden?

Wir haben aus dem interessanten Ravensburger Programm drei Bücher ausgewählt, die wir uns in Zukunft als Klassiker vorstellen können:

Zebraland von Marlene Röder: 
"So wurde „Zebraland“ für mich zu einem echten Leseabenteuer, da ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, weil mich die Geschichte so fesselte. Gerade weil sie so authentisch wirkt." — Michaela G.

Liverpool Street von Anne C. Voorhoeve:
"Anne Voorhoeve hat ein bewegendes Mädchenportrait geschrieben und den Überlebenden des Nationalsozialismus eine Stimme verschafft. Großartig, wie sie die widerstreitenden Gefühle eines Kindes schildert."— Buecherstapel

Wolfszeit von Nina Blazon:
"Ich habe mit den Figuren mitgefiebert, mich in eine fremde Zeit ziehen lassen, der Entwicklung eines jungen Protagonisten zugesehen, einen kriminalistischen Fall mit aufgedeckt und am Ende auch noch eine kleine, aber (fast) kitschfreie Liebesgeschichte verfolgt. Was will das Leserherz mehr?!" — Mausezahn

Ihr habt die Möglichkeit, diese Bücher zu gewinnen, denn wir verlosen gemeinsam mit dem Ravensburger Verlag 5 Buchpakete, in denen jeweils diese 3 Titel enthalten sind.

Für die Chance auf eines der 5 Buchpakete, müsst ihr nur bis zum 3. Oktober einen Beitrag hier im Thema verfassen und mit den anderen Lesern darüber diskutieren, welche Kinder- oder Jugendbücher eurer Meinung nach zukünftig zu Klassikern werden könnten? Dabei würde uns besonders folgende Frage interessieren:

Was macht ein Buch für euch zu einem Klassiker und was braucht dieses Buch, damit ihr es immer wieder in die Hand nehmt?

Wir sind schon sehr gespannt auf eure Meinungen!
R
Letzter Beitrag von  Rainbowvor 5 Jahren
Ernsthaft? Oh, wie toll! Vielen vielen Dank! :)
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