Marlene Röder Cache

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Inhaltsangabe zu „Cache“ von Marlene Röder

Liebe, die das Herz verbrennt. Leyla und Max sind seit einem Jahr ein ungleiches Paar. Max, der gutaussehende Typ aus gutem Hause, und Leyla, "Mauerblümchen mit Migrationshintergrund", wie sie sich selbst charakterisiert. Dennoch scheint alles perfekt, bis der geheimnisvolle Red auftaucht. Red, der Geocacher, der sich ständig aufregende Caches ausdenkt. Red, der Romantiker, der nachts bei Gewitter im See badet. Red, der so anders ist als Max: spontan, verrückt, leidenschaftlich. Leyla verliebt sich Hals über Kopf und gegen ihren Willen in Red. Was Leyla nicht ahnt: Max, dem es so schwer fällt, seinen Gefühlen Ausdruck zu geben, liebt sie über alle Maßen, verzweifelt, mehr als sein Leben. Was Leyla ebenfalls nicht ahnt: Red ist ein Spieler, ein Jäger und ein Blender. Leyla lässt sich auf ein gefährliches Spiel ein, das in einer Katastrophe endet. Marlene Röder beschreibt in atmosphärisch dichten Bildern und einer außergewöhnlichen Sprache die Geschichte einer großen, verzweifelten, maßlosen Liebe, die tragisch endet. Mit großer Subtilität und Sensibilität entwirft sie einen neuen Werther im jetzt und heute. Ein Buch über große Gefühle, Leidenschaft und Verrat, das noch lange nachwirkt. ›Cache‹ wurde vom Deutschlandfunk zu den ›Besten 7‹ im Oktober 2016 gewählt.

Ein sehr aproptes Ende

— Agnes13
Agnes13

"Cache" ist überraschend anders, facettenreich und tragisch.

— -Favola-
-Favola-

Kurzweiliges Lesevergnügen mit abrupten Ende.

— Landbiene
Landbiene

Dieses Buch hat mich sehr positiv überrascht, obwohl es eigentlich nicht zu meinem bevorzugten Genre gehört!

— Pippo121
Pippo121

Fesselnd und shcockierend, aber absolut lesenswert

— Yunika
Yunika

Ein spannender Cache mit bösen Folgen, eine Liebe, die zwei Jungen gilt. Cache ist ein Roman, der den Leser zu fesseln weiß.

— Esme--
Esme--

Dieser Roman könnte eine Warnung für die Jugendlichen sein!

— Bucheleganz
Bucheleganz

Überraschend, dramatisch und erschreckend! Mich hat es fasziniert und begeistert!

— merlin78
merlin78

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  • Leserunde zu "Im Wichtelwald" von Fritz Baumgarten

    Im Wichtelwald
    Averyx

    Averyx

    ES GIBT KEINE BÜCHER ZU GEWINNEN. DAS IST EINE WICHTELRUNDE! Hallo liebe Wölfe, Seherinnen, Hexen, Jäger oder Dorfbewohner. Ich lade hiermit zur allerersten Wichtelaktion unserer Gruppe ein. Hierbei soll alles etwas persönlicher von statten gehen, deswegen ist es wichtig, dass sich NUR Teilnehmer mindestens EINER Runde bewerben. Andere Lovelybooks-User werden nicht berücksichtigt.                                          Anmeldung Wer mitmachen möchte, meldet sich bitte unter der „BEWERBUNG“ Kategorie. Wichtig ist, das ihr an eurer Bewerbung sowohl euren aktuellen Wunschzettel sowieso ein paar Informationen über euch dranhängt. Neben einem Buch werden nämlich auch kleine Aufmerksamkeiten verschickt. Beispiel: Averyx*Link zum Wunschzettel* 18 Jahre alt, liebt Schokolade in allen Variationen, hat nie genug Lesezeichen, mag Kunst, liebt Kuscheltierchen, liebt außerdem KatzenUmso länger eure persönliche Beschreibung, desto eher bekommt ihr etwas, das ihr euch auch wirklich wünscht! Falls ihr etwas gar nicht mögt, könnt ihr es natürlich auch dazu schreiben.Weiterhin solltet ihr mir per privaten Nachricht eure Adresse zukommen lassen. Diese wird ausschließlich an die Person weitergegeben, die euch das Wichtelpaket sendet und danach werde ich alle Adressen löschen. Die Versandkosten übernimmt der Versender. Achtung: Als Schweizerwichtel könnt ihr leider nicht an dieser Aktion teilnehmen, da der Versand zu teuer wäre.                                     Umfang und Rätsel Beim Wichteln kommt es mehr auf die Geste als auf das Geschenk an. Deshalb habe ich mich entschlossen, eine Obergrenze von 20 Euro auszuwählen. In dem Paket sollte mindestens ein Buch und je nach Ausreizung des Budgets noch eine Kleinigkeit, eventuell auch etwas Selbstgemachtes enthalten sein. Zudem sollte ein kleines Rätsel aufgestellt werden. Der Empfänger des Paketes soll durch dieses Rätsel erfahren, wer ihn beglückt hat. Seid einfach kreativ!Beispiel: Beim letzten Spiel war ich die Königin der Drachen und der absolut coole Urwolf, davor war ich leider jedes Spiel nur ein Dorfi. Mein Name endet mit einem X. Wer bin ich? Bei dem Rätsel sind euch keine Grenzen gesetzt. Welche Wichtel ihr nun wirklich hattet, wird am Tag nach dem Paketöffnen veröffentlicht. Bei den Geschenken kommt es in erster Linie um die Freude an. Eine schöne Verpackung, Spaß und vorweihnachtliche Stimmung stehen hierbei im Vordergrund. Ihr müsst nicht das neuste, schönste, aktuellste Buch kaufen und es dann einfach lieblos verschicken! Über eine persönliche Nachricht freut sich bestimmt jeder.                                           Datum Da ich mir noch nicht einig bin, wann wir Wichteln wollen, beziehungsweise wann wir die Geschenke gemeinsam auspacken, gibt es hier einen Doodle, bei dem ihr bestimmen könnt, wann ihr gerne auspacken wollt! Nochmal hier alle wichtigen Daten: Anmeldeschluss: Dienstag, 25. OktoberWichtelvergabe per Privatnachricht: Mittwoch, 26. OktoberSpätester Versandt: Donnerstag, 15. DezemberGemeinsames Auspacken: Samstag, 24. DezemberHinweis: Alle Geschenke werden vom eigenen Geld bezahlt, deswegen denkt nochmal nach bevor ihr euch anmeldet. Es geht um liebevolle Geschenke, die toll verpackt sind und einem einfach Freude bereiten. Wenn ihr kurzfristig zurückzieht, ist das ganze ziemlich unfair. Ihr habt Fragen? Dann ab in die Frage/Anmerkungskategorie damit! Teilnehmer: - Stebec- Knorke- Vucha - Katha_stophe - Mitchel - Unzertrennlich- Sch- Elfentroll - Conja - Kirara- Avery

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    • 488
  • dramatisch

    Cache
    Yagmur

    Yagmur

    01. November 2016 um 22:37

    Inhalt Leyla und Max sind seit einem Jahr ein ungleiches Paar. Max, der gutaussehende Typ aus gutem Hause, und Leyla, "Mauerblümchen mit Migrationshintergrund", wie sie sich selbst charakterisiert. Dennoch scheint alles perfekt, bis der geheimnisvolle Red auftaucht. Red, der Geocacher, der sich ständig aufregende Caches ausdenkt. Red, der Romantiker, der nachts bei Gewitter im See badet. Red, der so anders ist als Max: spontan, verrückt, leidenschaftlich. Leyla verliebt sich Hals über Kopf und gegen ihren Willen in Red. Was Leyla nicht ahnt: Max, dem es so schwer fällt, seinen Gefühlen Ausdruck zu geben, liebt sie über alle Maßen, verzweifelt, mehr als sein Leben. Was Leyla ebenfalls nicht ahnt: Red ist ein Spieler, ein Jäger und ein Blender. Leyla lässt sich auf ein gefährliches Spiel ein, das in einer Katastrophe endet. Quelle: Fischer Meinung Bis zu diesem Buch kannte ich Geo-Cache gar nicht. Umso mehr war ich neugierig. Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt, das Buch zu lesen. In der Geschichte wird Geo-Cache aufgegriffen und nimmt auch ein Teil der Handlung ein, aber der Fokus liegt in der Beziehung zwischen Leyla, Max und Red. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Leyla und Max erzählt. So lernt man die beiden Charaktere besser kennen. Die Gedankengänge und Gefühle der Beiden werden dadurch näher beleuchtet. Ich konnte mich in sie hineinversetzen und mit ihnen fühlen. Eine tiefe Beziehung konnte ich zu Leyla bauen, da ich sie mehr sympathisch empfunden und mich ihr nahe gefühlt habe. Sie ist ein nettes, freundliches Mädchen mit Migrationshintergrund. Ihre Großmutter ist verstorben und sie passt auf ihre kleine Schwester auf. Mit Max führt sie eine Beziehung. Max ist ein gutaussehender Junge und kommt aus einem guten Elternhaus.Obwohl er im Schwimmcamp war, musste er oft an Leyla denken. Als Liebesbeweis hat er eine Überraschung mitgebracht, doch Red kommt dazwischen. Red, der mysteriöse und verrückte Junge, der so anders ist als Max. Ausgerechnet Leylas kleine Schwester mag Red unheimlich gern. Durch ihn und seine Geo-Caches wird Leylas Leben voller Abenteuer und Spannung. Schließlich kommt es zu einer Tragik, mit der niemand gerechnet hatte. Zum Schreibstil kann ich erwähnen, dass der sehr angenehm ist, wodurch ich die Geschichte leicht unf flüssig lesen konnte. Die Schriftgröße ist etwas größer im Vergleich zu der Schriftgröße eines Taschenbuches. In erster Linie ist sie gewöhnungsbedürftig, aber im Nachhinein erleichtert sie das Lesen. In "Cache" ist die Spannung meist vorhanden. An einigen Stellen hätte ich mir doch gewünscht, dass die Autorin etwas mehr in die Tiefe gegangen wäre. Ich hätte gerne mehr über die Gedanken und Gefühle der beiden Charaktere erfahren.Am Ende ist die Spannung richtig gestiegen. Mit diesem Ende habe ich gar nicht gerechnet. Ich war sehr überrascht und erschreckt. Es hat mich richtig mitgenommen. Fazit "Cache" ist eine interessante, außergewöhnliche Jugendgeschichte mit viel Spannung und Dramatik. Marlene Röder zeigt mit "Cache", wie wichtig Vertrauen und Kommunikation zwischen Menschen sind und dass es dramatische Folgen nach sich ziehen kann, wenn sie fehlen.

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  • überraschend anders, facettenreich und tragisch

    Cache
    -Favola-

    -Favola-

    11. October 2016 um 22:28

    Max ist in den Herbstferien im Schwimmcamp, denkt jedoch die ganze Zeit an seine Freundin Leyla. Schon ein Jahr sind die beiden nun ein Paar, doch Leyla ist doch etwas neidisch, dass er sich eine schöne Zeit in Spanien macht. Und dabei möchte Max nur eines: Leyla beweisen, wie sehr er sie liebt und zwar mit einem Schloss mit ihren eingravierten Namen, das sie gemeinsam an einer Brücke befestigen können.Endlich haben Max Leyla einen Moment für sich und er möchte ihr seine Überraschung geben. Doch dann bekommen sie von Red eine geheimnisvolle sms. Doch auch Red selber ist mysteriös. Sie wissen kaum etwas von ihm, nur dass er ein leidenschaftlicher Geo-Cacher ist. Nun fordert er sie zu einem ganz persönlichen Cache auf und die Suche nach Red beginnt.Leyla hat es momentan nicht ganz einfach. Ihre Grossmutter ist erst vor kurzem gestorben und so muss sie oft auf ihre kleine Schwester aufpassen. Zudem ist sie sehr unsicher. Wie kann ein so perfekter Junge wie Max sie wirklich lieben? Ist er wirklich der Richtige für sie?Max ist ein Einzelkind und stammt aus einem reichen Elternhaus. Er schwimmt erfolgreich und Leyla findet alles an ihm perfekt - bis auf seine Hände, die sie aus diesem Grund so mag.Der charismatische Geocacher Red ist in dieser Geschichte die grosse Unbekannte. Leyla reagiert sehr stark auf ihn, denn er ist alles andere als perfekt und kommt so gut mit ihrer Schwester aus. Und Red drängt sich immer mehr zwischen Max und Leyla."Cache" ist sehr spannend und bekommt mit dem Geo-Caching eine ganz besondere Note. Gekonnt lässt Marlene Röder Lelya immer wieder zurückzublicken, so dass sich uns als Leser nach und nach die ganze Geschichte offenbart.Schonungslos zeigt die Autorin, was passieren kann, wenn man zu wenig miteinander redet, einander nicht vertraut.Ich mag es, wenn ein Buch mich zu überraschen vermag, doch "Cache" hat mich total auf dem falschen Fuss erwischt und schockiert. Obwohl man Max in der ich-Perspektive erlebt, war dieses Ende nicht absehbar. Und obwohl mir bewusst ist, dass dies genau so gewollt ist, stimmt es mich nachdenklich.Marlene Röders Schreibstil lässt sich angenehm und flüssig lesen. Sie schafft eine dichte Atmosphäre, die einen ans Buch fesselt.Sie begleitet abwechselnd Leyla und Max. Wo er in der ich-Perspektive erzählt, bleibt Leyla in der 3. Person. Speziell ist auch, dass die Geschichte im Präsens geschrieben ist.Fazit:"Cache" ist überraschend anders, facettenreich und tragisch. Geo-Caching ist die Thematik, die sich quer durchs Buch zieht, doch hier geht es noch um viel mehr als um ein Hobby: Vertrauen, Kommunikation und die Suche, die Leben verändert.(4.5 Sterne)

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  • Cache

    Cache
    Landbiene

    Landbiene

    03. October 2016 um 09:14

    Eigene Inhaltsangabe: Max und Leyla sind seit einem Jahr ein Paar. Auf den ersten Blick sind sie grundverschieden, doch sie lieben sich. Eines Tages lernt Leyla den geheimnisvollen Red kennen. Vorerst hält sie ihn für einen Obdachlosen, weil er einen Mülleimer an einer S-Bahnstation absucht, doch als sie ins Gespräch kommen erklärt Red ihr das er Geocacher ist. Red ist so anders wie Max und daher ist Leyla schnell in seinem Bann und lässt sich auf seine Geocache Abenteuer ein zum Leidwesen von Max. Eines Tages erhält Leyla eine seltsame Nachricht von Red. Ein Multi-Cache und das Final soll Red selbst sein. Aus Sorge um Red begeben sich Leyla und Max auf die verhängnisvolle Suche.... Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin Marlene Röder lässt sich locker flockig lesen. Sprachlich ist es sehr einfach gehalten und die Autorin hält sich nicht an unnötigem Drumherum auf. Erzählt wird aus der Perspektive von Leyla und Max und aus der Vergangenheit und Gegenwart. So fließt die Geschichte ineinander und macht sie lebendiger. Allgemeine Meinung: Leyla lernt man ganz gut kennen und sie war mir sympathisch. Ich konnte ihr Handeln gut nachvollziehen und es war passend zu ihrem Alter. Die Grundidee der Geschichte fand ich ebenfalls gut, aber ich hätte mir mehr Erklärungen zum Thema Geocachen gewünscht. Wenn man selbst Geocacher ist, weiß man wovon die Rede ist, als Ahnungsloser ist es wahrscheinlich schwerer nachzuvollziehen obwohl die Autorin sich Mühe bei den Erklärungen gegeben hat. Max und Red sind für mich im Gegensatz zu Leyla farbloser geblieben und gerade deshalb kann ich das dramatische Ende der Geschichte nicht nachvollziehen. Das Ende kam zu dem plötzlich und unerwartet...Die Geschichte hat mich mit vielen offenen Fragen und Unverständnis zurück gelassen. Ich war  wirklich enttäuscht. Für dieses nette kurzweilige Lesevergnügen vergebe ich 3 von 5 Sternen.

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  • Eine positive Überraschung

    Cache
    Pippo121

    Pippo121

    27. September 2016 um 15:20

    Leyla und Max sind ein Vorzeigepaar … eigentlich! Denn Leyla fühlt sich vernachlässigt und distanziert sich zusehends von Max. Diese Entwicklung wird vor allem durch RED beschleunigt, der Abenteuer und Nervenkitzel in Leylas Leben bringt. Denn RED liebt die aufregendsten Caches und führt Leyla und Max in diese Welt ein. Dabei flirtet er sehr offensiv mit Leyla, die schon bald zwischen den Stühlen steht … Wie wird sie sich entscheiden? Cache gehört eigentlich so gar nicht zu dem Genre Buch, das ich gerne lese. Da mir das Buch aber empfohlen wurde, habe ich es dennoch gelesen und ich bin sehr positiv überrascht. Denn Marlene Röder treibt die Handlung in einer gekonnten, leichten Sprache voran und driftet auch nicht zu sehr in das Schnulzige ab. Ihre teils metaphorische Sprache passte ausgezeichnet zu der Handlung und so ist ihr ein spannender Jugendroman gelungen. Das Thema Geocaching wird sehr anschaulich beschrieben und auch für Laien erklärt, sodass man sich sehr leicht mit den verschiedenen Begriffen zurechtfindet. Wieder einmal habe ich beschlossen, dass ich unbedingt so ein GPS-Gerät brauche um auch Caches bestreiten zu können. Denn eine Schnitzeljagd für Erwachsene würde mir sicherlich einen Riesenspaß bereiten! Die Personen waren sehr ambivalent gezeichnet und nicht immer sympathisch. Vor allem Leyla erschien mir sehr naiv, da sie sich von Anfang an von RED hat einlullen lassen. Sie fühlte sich vom Abenteuer, von dem Neuen angezogen und vernachlässigte dafür das Gewohnte. Auch Max, der ein bisschen steif ist und seine Gefühle so schlecht ausdrücken kann, handelt nicht immer sympathisch, doch stets nachvollziehbar. Obwohl die beiden sicherlich niemanden bewusst verletzen wollen, stehen sie am Ende beide als Verlierer da und tun mir ehrlich leid. Etwas anders stehe ich zu RED. Ich fand ihn von Anfang an sehr überdreht und unbeständig, keines Falls also eine Person, der man Vertrauen schenkt. Natürlich ist er mysteriös und verspricht ein Abenteuer nach dem nächsten, doch seine Geheimnistuerei war mir sofort suspekt. Er war mir also schon zu Beginn unsympathisch und dies änderte sich nicht. Ich will hier aber nicht zu viel verraten, daher halte ich mich bei RED lieber zurück… Die Handlung an sich war gut durchdacht und wird abwechselnd aus Leylas und aus Max‘ Perspektive erzählt. Zeitsprünge treiben das Geschehen voran, liefern Erklärungen und erhöhen die Spannung. Dennoch war ich auf den Schluss nicht vorbereitet und daher hat das Ende mich wirklich aus den Socken gehauen. Das hätte ich so nicht erwartet und ich bin immer noch fassungslos und erstaunt zugleich. Cache ist ein spannendes Jugendbuch rund um die Themen Liebe und aufgrund des Schlusses auch ziemlich dramatisch!

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  • Leo Löwchen 15J. Rezi zu "Cache"

    Cache
    LeoLoewchen

    LeoLoewchen

    10. September 2016 um 12:52

    Drei sind einer zu viel! Heute habe ich für euch das Buch „Cache“von Marlene Röder aus dem Fischer Verlag. Max und Leyla sind jetzt seit gut einem Jahr ein Paar.Während Max den Sommer in einem Schwimmcamp verbringt, ist Leyla zu Hause in Berlin geblieben und nutzt die Zeit alleine zum Nachdenken.Wie kann ein Junge wie Max nur eine wie sie lieben?Er, Einzelkind aus reichem Elternhaus – sie, ein einfaches Mädchen mit Migrationshintergrund.Doch das ist nicht das Einzige, was Leyla beschäftigt.Kurz zuvor hat sie jemanden kennengelernt, so anders, so mysteriös, so aufregend.Doch was weiß sie schon über Red?Nicht viel, außer, dass Red sein Geo-Cacher Name ist und dass er regelmäßig an ebensolchen Caches teilnimmt.Bevor Max sich versieht, wird Red immer wichtiger für Leyla und so schafft er es, sich geschickt in die Beziehung der beiden zu drängen.Während Max noch überlegt, wie er am besten mit seinem neuen Rivalen umgeht, hat Red schon ganz andere Dinge im Sinn…Er lädt Max und Leyla auf einen ganz besonderen Geo-Cache ein!Doch was wird sie dort wohl erwarten und was wird ihnen dieser Cache abverlangen? Als ich von diesem Thema gehört habe, war meine Neugier sofort geweckt!Ich habe noch nie etwas über Geo-Caches gelesen – geschweige denn, dass ich schon viel darüber wusste. Daher hat es mir wirklich gut gefallen, wie das Thema hier mit eingeflochten und behandelt wurde.Da die Geschichte abwechselnd von Max und Leyla erzählt wird, begreift man beide Blickwinkel sehr schnell und Red bleibt genauso mysteriös und unbegreiflich, wie auch alle Anderen ihn sehen.Alle drei Charaktere waren sehr schön charakterisiert und haben gut zur Geschichte gepasst.Einzig der Spannungsaufbau hat mir nicht gefallen.Für mich gab es keine wirklich spannenden, aber auch keine wirklich langweiligen Phasen…Klar wurde deutlich, wann etwas Bedeutendes passiert und wann eher nicht, aber davon habe ich im Schreibstil und der Erzählweise nicht viel gemerkt.Irgendwie blieb es permanent auf einem Level, was ich wirklich schade finde.Ansonsten ein wirklich tolles Buch mit einem sehr interessanten Thema, dass mir aber an vielen Stellen nicht genug gegeben hat. Ich vergebe 4 von 5 Löwchens! Das war es dann von mir!Viele GrüßeEureLeo Löwchen

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  • spannend und dramatisch!

    Cache
    MagicAllyPrincess

    MagicAllyPrincess

    14. August 2016 um 14:55

    Der 16-jährige Max verbringt zwei Wochen seiner Sommerferien mit seinem Schwimmteam in Spanien. Während dieser Zeit denkt er sehr viel an seine Freundin Leyla, die er abgöttisch liebt. Als Liebesbeweis hat er ein Schloss mit ihren eingravierten Namen gekauft, welches er gemeinsam mit Leyla an einer Berliner Brücke befestigen möchte. Doch als Max zurückkehrt, hat sich Leyla verändert. Sie hat viel Zeit mit dem gemeinsamen Bekannten Red verbracht. Dieser ist ein begeisterter Geo-Cacher. Zusammen mit dem Paar hat er in den vergangenen Wochen immer wieder nach Caches gesucht. Als Max und Leyla einen ruhigen Nachmittag verbringen wollen, erhalten beide von Red eine geheimnisvolle SMS, die eine Einladung zu einem eigens kreierten Cache beinhaltet. Gemeinsam begeben sich die Beiden auf die mysteriöse Suche nach Red und stoßen „dank“ seiner Hinweise und Andeutungen auf die für Max unschöne Wahrheit. „Cache“ von Marlene Röder ist ein Roman der beim Fischer Verlag unter der Rubrik „Die Bücher mit dem blauen Band“ erschienen ist. Diese Kinder – und Jugendbuchserie gibt es nun bereits seit über zwei Jahren. Sie ist liebevoll gestaltet, alle Bücher enthalten ein blaues Lesebändchen. Abwechselnd erzählt die Autorin ihre Geschichte aus den Perspektiven von Max und Leyla, so lernt der Leser die beiden Protagonisten innerhalb kürzester Zeit recht gut kennen. Max verbringt einen Teil seiner Sommerferien mit seinem Schwimmteam in Spanien. Er schwimmt bereits seit dem Grundschulalter und ist sehr erfolgreich darin. Max ist ziemlich behütet aufgewachsen, seine Eltern sind sehr wohlhabend, sodass es dem Jugendlichen scheinbar an nichts fehlt. Der 16-jährige liebt Leyla sehr, er plant bereits den nächsten Sommerurlaub mit ihr, und will sie nach seiner Rückkehr aus Spanien mit einem Schloss auf welchem die Namen der beiden eingraviert sind, überraschen. Leyla die längere Zeit für Max geschwärmt hat, ist zunächst überglücklich, dass dieser sich für sie interessiert und sie nun bereits über ein Jahr ein Paar sind. Doch dann stirbt Leylas Großmutter, sodass sich der Teenager sehr viel um ihre fünfjährige Schwester kümmern muss. Von Max fühlt sie sich in dieser Zeit ab und an missverstanden. Leyla wünscht sich mehr Einfühlungsvermögen von ihrem Freund. Als sie den quirligen und geheimnisvollen Red kennenlernt, welcher mit Leidenschaft Geo-Caching betreibt, ist sie von ihm und seinen verständnisvollen Worten sehr angetan. Von Red selbst erfährt man immer nur kleine Bruchstücke, seine Mutter und er wurden früh vom Vater verlassen. Seither boxt sich der junge Mann durchs Leben, er nimmt wenig Rücksicht auf andere und denkt zuerst an sich und sein Wohl. Dennoch zeigt er großes Interesse an Leyla und ihren Hobbys und nimmt auch ihre Ängste wahr. Mit ihm wurde ich allerdings nicht wirklich warm. Ich fand während des Lesens viel eher Zugang zu Leyla und Max. Ihre Gefühle, Wünsche und Handlungen konnte ich meist nachvollziehen. Gemeinsam mit Leyla blickt der Leser immer wieder auf Frequenzen und Ereignisse zurück, die während Max Spanienaufenthalt geschehen sind. So kommen viele interessante aber auch traurige Wahrheiten ans Licht. Wegen der Suche nach Red und seinen Caches, die durch ganz Berlin führt, bleibt die Handlung kontinuierlich spannend. Leylas Sorge und Angst um Red und auch Max Unwillen übertrugen sich auf mich. So konnte ich das recht dünne Buch erst aus der Hand legen, als ich es beendet hatte. Einige Dinge hatte ich in etwa vorausgeahnt, doch besonders ein Ereignis, welches relativ am Ende der Geschichte passiert, hätte ich definitiv niemals erwartet. Ich war ziemlich überrumpelt, vor den Kopf gestoßen und geschockt. Marlene Röder zeigt ganz deutlich auf, was passieren kann, wenn die Kommunikation fehlt. Wenn Menschen einsam sind, keinen Ausweg mehr finden und sich nicht verstanden fühlen. Die Geschichte ist voll Dramatik, Vielschichtigkeit, Gefühl und auch Lebensweisheit. Wer einen locker, leichten Roman erwartet, der sollte von „Cache“ die Finger lassen. Wer allerdings ein tiefgreifendes und authentisches Buch lesen möchte, liegt genau richtig. „Cache“ von Marlene Röder ist ein sehr aufwühlendes und berührendes Buch, das definitiv sehr zum Nachdenken anregt. Das Thema Geo-Caching nimmt einen großen Teil der Handlung ein, um welche sich die Geschehnisse rund um Max, Leyla und Red ranken.

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  • Berührende Liebesgeschichte ab 14 Jahren mit unfassbarem Ende

    Cache
    Girdie

    Girdie

    11. August 2016 um 21:24

    In ihrem Jugendbuch „Cache“ thematisiert Marlene Röder das Geocachen. Vor diesem Hintergrund hat die Autorin eine große Liebesgeschichte geschrieben, die auf ein für mich unerwartetes, verstörendes Ende hinsteuerte. Das Cover zeigt eine Szene aus dem Buch am Ufer eines Sees: drei Jugendliche, die die Hauptfiguren im Roman sind, bei der Suche nach einem Cache, also dem gesuchten Schatz. Die schwarzen Silhouetten der Cacher heben sich deutlich vor dem türkisfarbenen Wasser ab. Türkis ist auch eine der möglichen Lieblingsfarben des 16-jährigen Max, einem der Protagonisten, der bereits seit einem Jahr mit der gleichaltrigen Leyla zusammen ist. Die dritte Gestalt am See ist Red, der gerne mit seinem Schatzsuchernamen angesprochen wird und dessen tatsächlicher Name dadurch so geheimnisvoll ist wie er sich selbst gerne gibt. Leyla hat Red durch Zufall auf dem S-Bahnhof getroffen als dieser auf der Suche nach einem sogenannten Nano, einem kleinen Behältnis beim Cachen, war. Er hat sie neugierig auf die Rätsel gemacht, die bei diesem Spiel gelöst werden müssen. Leyla hat ihrem Freund Max davon erzählt und ihn zum Geocachen mitgenommen. Während dieser aber mit der Schwimmmannschaft in Spanien im Urlaub ist, trifft Leyla sich öfters mit Red. Die beiden kommen sich immer näher. Als der Urlaub von Max vorbei ist, steht sie vor einer schweren Entscheidung.Marlene Röder wählt bewusst das Präsens als Zeitform. Dadurch fühlt der Leser sich ihren Figuren viel näher. Die Autorin lässt zudem Max seine Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählen, so dass der Lesende dessen Gedanken und Gefühle teilen kann. In Rückblicken werden wichtige Szenen geschildert, die letztlich Leyla in die Situation geführt haben, sich zwischen Max und Red entscheiden zu müssen.Max ist Einzelkind, lebt in einem Einfamilienhaus in Berlin und erhält viele Wünsche von seinen Eltern erfüllt, hat aber auch gewisse Ansprüche an ihn zu erfüllen. Red, der mit seiner alleinerziehenden Mutter dagegen in einer kleinen Wohnung lebt, ist charakterlich ganz anders als Max. Er neidet ihm seine Familie. Wenn ihn eine Sache fasziniert, dann lässt er nicht locker und setzt sich dafür ein, selbst wenn es gefährlich wird. Ob es die geheimnisvolle Art ist oder doch etwas anderes, kann Leyla, die oft auf ihre kleine Schwester Günay aufpassen muss, weil ihre Eltern als Kleinunternehmer arbeitsmäßig sehr eingespannt sind, nicht genau benennen. Vielleicht ist es auch die liebevolle Art mit der er Günay behandelt. Oder benimmt sich Red nur ihr zuliebe auf diese Weise? Mit wenigen klaren Sätzen beschreibt Marlene Röder jede Situation so, dass der Leser sie sich gut vorstellen kann. Sie führt ihre Geschichte zu einem überspitzten unerwarteten Ende. Anklänge des Romans an die klassische Figur des Werther sind erwünscht. Während Goethes Roman mich aber auf den Schluss vorbereitet hat, war ich hier durch die gewählte Erzählperspektive enttäuscht. Das Umfeld war darauf nicht vorbereitet, kein Anzeichen dafür nach außen sichtbar.Die Autorin zeigt in ihrem Buch, welche Auswirkungen Entscheidungen hervorrufen können. Worte können sehr verletzen. Für den einen können sie der Ausweg aus einem Gewissenskonflikt sein, für den anderen aber eine ganze Welt zusammen brechen lassen. „Cache“ ist ein Buch, das mich betroffen zurückgelassen hat und noch lange nachwirken wird. Gerne gebe ich dazu eine Leseempfehlung für Jugendliche ab 14 Jahren und interessierte junge Erwachsene.

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  • Einfach nur wow

    Cache
    Yunika

    Yunika

    01. August 2016 um 11:59

    Das Cover ist dezent und einfach und vom Stil her keines, das ich in einer Buchhandlung wegen des Covers in die Hand nehmen würde. Was mich an dem Buch gereizt hatte war der Titel, da ich vermutet und gehofft hatte, dass es sich in diesem Buch um Geocaching handeln würde, womit ich dann auch recht behalten sollte. Man steigt sanft in die Geschichte ein und lernt Leyla und Max erst einmal kennen. Die beiden sind ein Traumpaar, jedenfalls nach außen hin. An den richtigen Situationen springt die Geschichte immer wieder in die Vergangenheit und erzählt, wie alles zusammen gekommen ist. Am Ende hat das Buch eine Wendung genommen, mit der ich absolut nicht gerechnet hatte und die mich absolut umgehauen hat und mich wirklich hat schaudern lassen. Sprachlich war das Buch sehr leicht und flüssig zu lesen. Das Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt und hat es mich in einem Rutsch lesen lassen. Der Stil ist auf die sechzehnjährigen Protagonisten angepasst und hat perfekt die Geschichte belebt. Bei den Charakteren hat sich meine Meinung regelrecht verändert. Anfangs mochte ich Max nicht und mit der Zeit konnte ich ihn richtig verstehen. Er hat sich mit der Geschichte entwickelt und sein Verhalten war nachvollziehbar. Bei Red war meine Sympathie genau anders herum. Leyla tat mir ein wenig leid. Die Charaktere waren nicht perfekt, was sie realistisch wirken ließ. Sie waren gut durchdacht und vielschichtig. Alles in allem ist dieses Buch echt klasse. Noch immer bin ich geflashed und schockiert. Das Buch konnte mich begeistern und hat alles, was ein gutes Buch braucht. Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen und die Charaktere sind vielschichtig und gut durchdacht.

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  • Ein spannendes Abenteuer

    Cache
    Esme--

    Esme--

    30. July 2016 um 18:07

    Inhalt: Während des Aufenthalts im Schwimmcamp in Spanien lernt Leyla den mysteriösen Red kennen. Red ist Geocacher. Er sucht die merkwürdigsten Orte auf, sucht Caches an abgelegenen und gefährlichen Stellen. Leyla ist begeistert von dem Abenteuer. Red ist so viel wagemutiger als ihr Freund Max. In seiner Gegenwart fühlt sie sich lebendig. Als Max aus Spanien zurückkehrt und Leyla auf ihrem Handy die Nachricht empfängt, „such mich. Geh zurück zum Anfang“, ist für das Mädchen klar: Sie muss auf die Jagd gehen. Vielleicht ist Red etwas passiert, vielleicht will er sich etwas antun.  Max mag seine Freundin nicht alleine lassen. Er begleitet sie auf der Suche. Nach und nach lüften die beiden das Geheimnis um Red. Immer mehr bereuen Max und Leyla, dass sie sich auf diesen Cache eingelassen haben. Schreibstil: Marlene Röder schreibt fesselnd, sehr bildhaft und reich an Metaphern. Sie zieht den Leser in die Geschichte. Alles beginnt sehr harmlos. Leyla und Max führen eine scheinbar perfekte Beziehung. Doch dann erscheint plötzlich der geheimnisvolle Red auf der Bildfläche. Leyla ist fasziniert. Geocatching scheint ein Abenteuer zu sein, in dem man die geheimsten Plätze für sich entdeckt. Der Nervenkitzel, wenn man zum Beispiel plötzlich einen Cache im nahegelegenen See suchen muss, während ein Gewitter aufzieht, reizt sie. Als die Nachricht eintrifft, dass Leyla Red suchen und zurück auf Anfang gehen soll, ist sie sich sicher: Sie muss diesen Cache zusammen mit Max bestreiten. Notfalls auch alleine. Schließlich könnte Red etwas zugestoßen sein. Umso näher die beiden Jugendlichen dem Ziel kommen, umso klarer wird, dass Red ein Spiel mit Leyla und Max treibt. Was hat es mit dem Jungen mit dem Fuchslächeln im Gesicht auf sich ? Spannung ist vorprogrammiert. Auf jeder Seite beschleicht den Leser eine böse Vorahnung. Immer mehr spitzt sich die Situation zu, bis sie in einem Desaster gipfelt. Durch zahlreiche Rückblicke und Perspektivwechsel hindurch kommt der Leser den Protagonisten und ihren Geschichten auf die Spur. Das Thema Geocatching beherrscht den Roman. Hier wird nicht nur das Interesse des geneigten Lesers geweckt, er erfährt auch gleich ein paar Details, wie so eine Jagd funktioniert. Die Charaktere selbst sind hervorragend ausgearbeitet. Hier gibt es zum Beispiel die türkischstämmige Leyla, die gerne ihren Kopf durchsetzt, auch einem Streit nicht abgeneigt ist und gerne auf türkisch flucht. Es gibt den geheimnisvollen, mysteriösen rothaarigen Red mit dem Fuchslächeln. Die fünfjährige kleine Schwester von Leyla hat es faustdick hinter den Ohren. Und dann gibt es noch Max, der eigentlich ein ganz normaler Junge ist, der das Schwimmen liebt und seiner Freundin ein wunderschönes und romantisches Geschenk machen möchte. Während des Lesens hat man diese Charaktere bildlich vor Augen. Fazit: Mit Cache erwartet den Leser eine spannende Geschichte. Jede Seite wirkt fesselnd. Man möchte zu gerne wissen, wer Red, der zielstrebig alles Unheil herbei zerrt, wirklich ist. Rückblicke und Perspektivwechsel tragen hier maßgeblich dazu bei, dass man nach und nach dem Geschehen auf die Schliche kommt und das Unheil unaufhaltsam auf sich zukommen spürt. Ein Jugendroman voller Spannung und Abenteuer, untermalt mit einer kleinen Liebesgeschichte. Buchzitate: Ihr Name hörte sich so fremd an aus seinem Mund. Wie ein Abenteuer. Red schrieb seinen Cacher-Namen so dicht unter Leylas, dass der Schwung seines R sich mit ihrem Schriftzug überlappte. Als würden die Buchstaben sich küssen. In den Pfützen spiegelte sich der Himmel über Berlin, und Leyla hielt Reds Hand ganz fest, als könnte sie dort hineinstürzen.

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    • 2
  • überraschend bereichernd!

    Cache
    DasBuchmonster

    DasBuchmonster

    29. July 2016 um 12:17

    Inhalt: Leyla und Max sind schon lange ein Paar. Ein Paar, welches etwas unausgewogen ist. Leyla ist eine durchschnittliche Jugendliche, die einen Migrationshintergrund hat. Und Max ist ein gut betuchtes Einzelkind, seine Eltern sind auf leistung bedacht und er muss immer die Nummer eins sein. Schon lange fühlt sich Leyla nicht als Teil von Max' Welt. Dann treffen die beiden auf den Geocacher Red, dieser ist aufregend, er schenkt Leyla Aufmerksamkeit und ein wenig verliebt sich Leyla in ihn. Es beginnt ein gefährliches Spiel. Story: Der Aufbau der Geschichte hat mich anfangs überrascht, fand ich jedoch ein sehr gutes Mittel. Die einzelnen kapitel sind jeweilige Zeitsprünge. Das Buch ist aufgeteilt wie ein Cache mit verschiedenen Aufgaben (ein "Multi") und zu den verschiedenen Aufgaben gibt es Geschichten und Eindrücke aus der Vergangenheit. Ein sehr schön ausgetüftelter Aufbau dieses Buches, besonders der Cache, den Red erstellt hat, hat mir gut gefallen und wie Red nach und nach die mauern einreißt. Das Buch hat durchaus etwas von einer Schullektüre, es bietet Interpretationsspielraum und hat bereichernde Aspekte.  Protagonisten Die Protagonisten in diesem Buch sind allesamt interessant, da sie grundverschieden sind und man aber in jeden gut hineinblicken kann. Nahe ging mir persönlich Leyla. Leyla ist eigentlich ein normales Mädchen, sie fühlt sich jedoch wie ein Anhängsel aus Max' perfekter Welt.Max hingegen ist der perfekte Sunnyboy, der gar nicht merkt, wie sehr er Leyla kränkt. Er liebt Leyla zwar abgöttisch, hat allerdings eine ziemlich kalte Art, irgendetwas hemmt ihn, der liebevolle Mensch zu sein, der er sein möchte. Bei red ist es die typische Geschichte eines Jungen, der verlassen wurde, seine Enttäuschung lässt ihn extrem werden. Er denkt extrem, er macht extreme Dinge und wirkt wie ein Soziopath.  Noch dies  und jenes: Das Buch hat mir sehr gut gefallen, es hat mich in einigen Punkten überrascht. Eine herausragende Idee ist der Aufbau des Caches und dass die Geschichte so aufgebaut wurde. Eigentlich war der Klappentext nicht so ausschlaggebend für die Wahl des Buches, aber dadurch, dass ich bisher immer positive Erfahrungen gemacht habe mit der "Die Bücher mit dem blauen Band" Reihe, habe ich mich für dieses Buch entschlossen. Bisher waren konsequent interessante Bücher dabei, so auch hier. Dieses buch ist als spannende Schullektüre absolut geeignet. Der Schluss kommt unerwartet und ist interessant. Leyla trifft eine richtige Entscheidung, Max dagegen eine Falsche. Das Ende hat mich ziemlich geschockt, ist jedoch stimmig mit der Geschichte. Von mir gibt es daher die volle Monsterpunktzahl für "Cache" von Marlene Röder! 

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  • Hat mich positiv überrascht

    Cache
    Bucheleganz

    Bucheleganz

    29. July 2016 um 00:04

    Leyla und Max sind seit einem Jahr ein ungleiches Paar. Max, der gutaussehende Typ aus gutem Hause, und Leyla, "Mauerblümchen mit Migrationshintergrund", wie sie sich selbst charakterisiert. Dennoch scheint alles perfekt, bis der geheimnisvolle Red auftaucht. Red, der Geocacher, der sich ständig aufregende Caches ausdenkt. Red, der Romantiker, der nachts bei Gewitter im See badet. Red, der so anders ist als Max: spontan, verrückt, leidenschaftlich. Leyla verliebt sich Hals über Kopf und gegen ihren Willen in Red. Was Leyla nicht ahnt: Max, dem es so schwer fällt, seinen Gefühlen Ausdruck zu geben, liebt sie über alle Maßen, verzweifelt, mehr als sein Leben. Was Leyla ebenfalls nicht ahnt: Red ist ein Spieler, ein Jäger und ein Blender. Leyla lässt sich auf ein gefährliches Spiel ein, das in einer Katastrophe endet.Meine Meinung;Dieser Roman hat mich wirklich positiv überrascht. Zu Beginn lernt man Leyla  und Max kennen ein Paar, welches schon länger besteht. Der schöne Max lernte die türkisch stämmige Leyla kennen. Ein klassiches Motiv, das feste paar wird durcheinander. Es erzählt ein allwissender Erzähler, deshalb war es ersteinmal für mich verwirrend dass der Fokus verteilt wird. Hier hätte ich einen Ich Erzähler der gewechselt wird definitiv bevorzugt. Während Max weg ist und sein Herz nur an Leyla denkt, widmet sich Leyla dem mysteriösen Red. Während Max sehr sympathisch rüber am ,konnte ich mich sogar nicht mit Red anfreunden Nur finde ich das Ende sehr sehr schade . Mir hat die Geocacheidee sehr gefallen, da ich selber gerne nach Caches jage, war das ganze sehr vertraut für mich. Das ganze wurde sehr spannend und hat mich schnell mitgerissen, sodass sich das Buch sich nicht nur flüssig lesen lies, sondern direkt süchtig machte. Das Cover finde ich sehr gelungen :D .Viele Jugendliche lassen sich zu solch riskanten Spielen überreden und beachten das Risiko nicht,  dieser tolle Roman könnte für manche eine Warnung sein.

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  • Überraschend, dramatisch und erschreckend!

    Cache
    merlin78

    merlin78

    28. July 2016 um 07:27

    Der 16-jährige Max liebt die türkischstämmige Leyla aufrichtig. Während der Ferien ist er mit seiner Schwimmmannschaft verreist, doch die ganze Zeit denkt er an seine Freundin. Als Liebesbeweis kauft er für sie beide ein Schloss mit ihren Namen, welches er nach seiner Rückkehr gemeinsam mit ihr an einer Brücke befestigen möchte. Doch als Max zurückkehrt, muss er feststellen, dass Leyla sich mehr Gedanken über den mysteriösen Red macht, der mit ihnen beiden seit ein paar Wochen regelmäßig Geo-Chaches unternimmt.Als Leyla und Max endlich ein paar Minuten für sich alleine sind, erhalten sie beide eine Nachricht von Red, der sie zu einem ganz persönlichen Cache auffordert. Damit beginnt die Suche nach Red und die unfreiwillige Offenbarung Leylas über die Zeit, die Max im Schwimmcamp verbracht hat…„Cache“ ist ein weiterer Roman, der beim Fischer Verlag unter der Rubrik ‚Die Bücher mit dem blauen Band‘ erschienen ist. Dieser Jugendroman entspringt der Feder von Marlene Röder, die in dieser Geschichte die Protagonisten Max, Leyla und Red zum Leben erweckt.Zwar wird die Handlung aus der Erzählperspektive beschrieben, dennoch liegt der Fokus abwechselnd auf Max oder Leyla, die dadurch zur Hauptfigur des Geschehens werden.Max entstammt reichen Verhältnissen und ist wohlbehütet aufgewachsen. Seit Jahren schwimmt er und darin liegt seine ganze Freude. Doch er liebt Leyla und träumt bereits von einem gemeinsamen Urlaub im kommenden Sommer.Leyla ist seit langem in Max verliebt, doch erst seit etwa einem Jahr mit ihm zusammen. Ihr Leben ist nicht immer so einfach, erst kürzlich ist ihre geliebte Großmutter gestorben und sie muss sich mit um ihre jüngere Schwester kümmern. Von Max fühlt sie sich manchmal missverstanden, weshalb sie auf die Worte von Red so leicht und intensiv reagiert.Red ist das große Fragezeichen in der Handlung, denn über den jungen Mann erfährt nur Stück für Stück nähere Informationen. Früh vom Vater im Stich gelassen, sucht er sich einen eigenen Weg durchs Leben, dabei nimmt er wenig Rücksicht auf andere Personen. Doch kann er sich ändern und ist er vielleicht der richtige Partner an Leylas Seite?Die Handlung baut sich logisch und leicht verständlich auf. Regelmäßig macht der Leser gemeinsam mit Leyla einen kurzen Sprung in die Vergangenheit und beschreibt ein paar Erlebnisse, die sich er kürzlich zugetragen haben. Dinge, die vor Max Rückkehr geschehen sind. Das bringt viele aufregende, aber auch traurige Details ans Licht.Marlene Röder verwendet bei ihrem Werk eine bildliche Ausdrucksweise. Obwohl alles um die drei Protagonisten recht unwirklich erscheint, hat der Leser dennoch das Gefühl, alles hautnah mitzuerleben. Die Suche bei den Caches führt durch ganz Berlin, was der Kulisse viel Potenzial verleiht. Die Familien der drei Jugendlichen werden zwar kurz vorgestellt, erhalten aber nur wenig Raum, sich zu entwickeln. Das ist aber auch nicht notwendig, denn die eigentliche Geschichte wird auf den gut 250 Seiten erzählt und fühlt sich einfach vollständig an.Überraschend, dramatisch und erschreckend!Mein persönliches Fazit:In jedem Roman, den ich lese, gibt es meistens eine Person, die ich am meisten mag, mit der ich mitfiebere und mit der ich mich identifizieren kann. In diesem Werk ist es der junge Max, dessen Schicksal mir einfach nicht aus dem Kopf gehen will. Er kommt nach Hause und muss sich mit Dingen beschäftigen, die er nicht hat kommen sehen. Er tat mir unglaublich leid und ich habe mit ihm mitgefühlt. Zeitgleich habe ich aber auch Leyla verstanden, die sich ihrer Liebe zu Max unsicher war und von Red verstanden fühlte. Nur dadurch hat sie sich überhaupt auf das gefährliche Spiel mit dem Unbekannten eingelassen.Wer ein Buch mit großem Happy-End und Lovestory erwartet, sollte von diesem die Finger lassen. Alle anderen, die miterleben wollen, was durch zu wenig Vertrauen, zu wenig Kommunikation, passiert, dürfen hier bedenkenlos zugreifen. Denn diese Geschichte ist vielschichtig, tragisch und voller Gefühl. Mich hat das Buch noch lange nach dem ich es beendet hatte, beschäftigt und ich wünsche mir, dass es noch ganz viele weitere, begeisterte Leser finden wird.

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