Marlene Röder Melvin, mein Hund und die russischen Gurken

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Inhaltsangabe zu „Melvin, mein Hund und die russischen Gurken“ von Marlene Röder

Die berühmten Augenblicke, die das Leben für immer verändern - Marlene Röder hat sie eingefangen. Überraschend leise kommt das Glück in ihren Erzählungen daher; überwältigend hinterlistig die Traurigkeit. So wie im richtigen Leben eben. Achtzehn junge Menschen, achtzehn Geschichten - und sie alle sind erfrischende, zutiefst berührende Antworten auf die großen Fragen des Lebens.

Ich bin wirklich sehr froh, das Buch gewonnen zu haben, da ich diese kleine Perle sonst womöglich nicht entdeckt hätte. In zwei-drei Geschichten hatte ich Tränen in den Augen. Wirklich sehr einfühlsam und authentisch geschrieben!

— killerprincess

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  • Rezension zu "Melvin, mein Hund und die russischen Gurken" von Marlene Röder

    Melvin, mein Hund und die russischen Gurken

    Fantasie_und_Träumerei

    07. September 2011 um 11:27

    KLAPPENTEXT: „Janina macht beim Küssen die Augen zu. Sie sieht ganz anders aus, wenn das Blitzen ihrer blauen Augen weggeschlossen ist. Ihre Augenlider sind zart und durchscheinend. Im Schwimmunterricht läuft sie immer in diesem winzigen Bikini rum, aber irgendwie hat sie da weniger nackt ausgesehen als jetzt.“ Die berühmten Augenblicke, die das Leben für immer verändern – Marlene Röder hat sie eingefangen. Überraschend leise kommt das Glück in ihren Erzählungen daher, überwältigend hinterlistig die Traurigkeit. Wie im richtigen Leben eben. ZUR AUTORIN: Marlene Röder beendete eine Ausbildung als Glasmalerin und studiert nun Lehramt in Gießen. Mit 19 begann sie ihren ersten Roman „Im Fluss“, es folgte „Zebraland“. Beide Bücher wurden mit Preisen ausgezeichnet. Unter anderem mit dem Hans-im-Glück-Preis und dem Kinder- und Jugendkrimipreis. EIGENE MEINUNG: „Melvin, mein Hund und die russischen Gurken“ ist ein wundervolles Sammelsurium von Geschichten, die den Leser sowohl positiv als auch negativ berühren. Marlene Röder befasst sich mit sehr unterschiedlichen Problemen, mit denen Jugendliche konfrontiert werden können. Von erster Liebe über Trennung der Eltern bis hin zu Tod eines geliebten Menschen ist alles dabei. Mit sehr schönen, leisen, aber dennoch sehr aussagekräftigen Worten gelingt es der Autorin den Leser zu berühren. Besonders fasziniert war ich davon, dass es ihr gelingt, in so kurzen Geschichten so viel zu sagen und mich so tief in meinem Inneren zu treffen. Manche Geschichten sind fröhlich, heiter, manche hingegen sind sehr traurig, man bekommt Mitgefühl mit den Protagonisten und wünscht ihnen, dass sie endlich mal Glück im Leben haben, aus dem Umfeld heraus kommen, dass sie negativ beeinflusst oder einfach wieder ein paar schöne Momente erleben. Wir treffen in Marlene Röders Geschichten auf die unterschiedlichsten Protagonisten mit den unterschiedlichsten Lebensgeschichten. Alle Erzählungen sind eine Momentaufnahme, viele darüber wie sehr die Charaktere von ihrem Umfeld, ihrer Vergangenheit beeinflusst werden, aber auch einige darüber, wie sehr wir unsere Gegenwart für uns selbst entscheiden und bestimmen können. Vor allem aber lernen wir, dass es sich immer wieder lohnt hinter die Fassade zu schauen und ein bisschen an der Oberfläche zu kratzen, denn manch erster Eindruck ist nur ein Schein, den es sich zu hinterfragen lohnt. Manche der Charaktere treffen wir wieder, manche leider nicht. Dies ist auch mein kleiner Kritikpunkt an der Sammlung wunderbarer Worte: einige haben ein offenes Ende und ich hätte doch so gern gewusst wie es mit ihnen weitergeht. Auf der anderen Seite lässt dies natürlich auch Freiraum für Fantasie und so stelle ich mir einfach vor, dass die „Seekuh“ mit ihrem Traummann zusammen kommt und dass Valeria keine Lebens verändernde Entscheidung treffen muss... FAZIT: Mit sehr sanften Worten hat Marlene Röder sehr facettenreiche Geschichten kreiert, die jede für sich ein kleiner Schatz sind. „Melvin, mein Hund und die russischen Gurken“ ist somit eine kleine Schatzsammlung, die man gern teilt, weswegen ich sie jedem weiterempfehlen kann.

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  • Rezension zu "Melvin, mein Hund und die russischen Gurken" von Marlene Röder

    Melvin, mein Hund und die russischen Gurken

    killerprincess

    23. August 2011 um 18:11

    Melvin, mein Hund und dir russischen Gurken In 18 Geschichten zeigt uns Marlene Röder Momentaufnahmen aus den verschiedenen Leben Jugendlicher. Manche von ihnen treffen wir in einer späteren Geschichte wieder und die anderen, -deren Leben bleibt uns leider unbekannt. Sehr schade, denn Marlene Röder erzählt wirrklich wundervoll. Aber ist es vielleicht auch der Reiz, dass man nicht weiß, wie es weitergeht, was die Geschichten so schön macht? Die Unwissenheit beim Leser, die auch die Jugendlichen so oft in ihrem Leben spüren. Doch dann gibt es auch die Augenblicke, die dir zeigen, dass dein Leben lebenswert ist, dass du Grüne hast, weiterzumachen. Auch wenn oftmals etwas schiefgeht. Die Autorin hat eindeutig das Talent, Jugendbücher zu schreiben. Die Geschichten sind sehr einfühlsam und emotional geschrieben. Bei zwei-drei Geschichten hatte ich sogar Tränen in den Augen. Manchmal sind es Klischees, die wir da lesen, aber irgendwie sind sie doch wahr? Und sie sind keinesfalls wie welche geschrieben, weil Marlene Röder einfach so wunderbar schreiben und uns in die Szene entführen kann. Ich bin sehr glücklich, dieses Buch gewonnen zu haben, denn sonst wäre mir diese kleine Perle wahrscheinlich entgangen! Ich kann es sowohl Liebhabern von Kurzgeschichten, als auch Neueinsteigern wir mir empfehlen. Und Fans von Jugendbüchern, aber wie gesagt, macht euch darauf gefasst, das eine schöne Geschichte leider viel zu schnell vorbei sein wird.

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  • Rezension zu "Melvin, mein Hund und die russischen Gurken" von Marlene Röder

    Melvin, mein Hund und die russischen Gurken

    Violet Baudelaire

    22. August 2011 um 12:03

    Marlene Röder hat in dieses Buch 18 wunderschöne, traurige und bewegende Erzählungen über die Jugend gepackt: über die erste Liebe, alte und neue Freundschaften, über den Verlust von Menschen und der eigenen Persönlichkeit und über die ersten russischen Gurken. Ein absolut göttliches Buch!!!

  • Rezension zu "Melvin, mein Hund und die russischen Gurken" von Marlene Röder

    Melvin, mein Hund und die russischen Gurken

    thiefladyXmysteriousKatha

    16. August 2011 um 19:40

    Melvin, mein Hund und die russischen gurken In achtzehn Leben wirft Marlene Röder uns hinein – achtzehn Erzählungen, in denen Jugendliche schicksalhaft oder selbst gewählt an einen Wendepunkt in ihrem Leben geraten. Wie lange ist es jetzt her? Acht Monate, neun? Die Linie deines Nackens. Deine Hände. Du bist der einzige Mensch, den ich kenne, der die Texte auf den Rückseiten von Verpackungen liest. Inhalt Erste Liebe...Ein wundervolles aber auch schmerzhaftes Thema. Dies müssen auch einige Charaktere dieses Buches lernen. Denn nicht jeder bekommt direkt seinen Traumtyp oder wird direkt mit 15 geküsst oder bleibt für immer mit seiner Liebe zusammen. Liebe ist besonders in den jungen Jahren ein interessantes aber auch heikles Thema. Auch Gewichtsprobleme, Suchtkrankheiten, schwere und schlimme Schicksale werden in diesem Buch in kleinen Geschichten thematisiert. Eine Mutter die alkoholsüchtig ist, die erste Trennung, der Tod eines geliebten Menschen, Angst vor der ersten großen Beziehung ,etc. Meinung Also wo soll ich anfangen. Ersten Ich LIEBE das Cover. Dieser einfach nur süüüüße Hund, mit diesem traurigen Blick, welcher die Gefühle der Protagonisten gut verdeutlicht, ist einfach nur knuffig. Außerdem ist der Titel sehr lustig finde ich. Das ganze Design des Buches ist wunderschön und ich mochte es dieses Werk einfach nur in der Hand zu halten. Mal ein Buch nur mit Erzählungen zu lesen war auch wirklich mal, wie soll ich sagen...entspannend, denn man musste sich nicht auf komplexe Handlungen einlassen aber dennoch kleine niveauvolle Kurzgeschichten. Und diese sind wirklich wunderschön. Am besten hat mir die erste Geschichte gefallen. Sie heißt "Schiffe" und handelt von einer Trennung. Die Passage weiter oben stammt aus dieser Geschichte. Ich fand sie wunderschön geschrieben und sehr emotional und das mit wenig Mitteln. Ich kann den Protagonisten dieser Geschichte sehr gut verstehen. Auch super schön fand ich die Geschichte über das Mädchen, dass Marienkäfer rettet. Ihr Schicksal ist herzergreifend und sie hat es wirklich nicht leicht im leben, dennoch rettet sie diese kleinen Lebewesen . "Schwarzfahren für Anfänger" war für mich die drittbeste Story, denn sie war auch einfach sehr emotional geschrieben. In jeder Erzählung dieses Buches fühlt man mit den "Helden" mit und ich liebe das Buch wirklich^^ Allerdings fehlt mir etwas zu den 5 Sternen, außerdem finde ich das manchmal die Sprache etwas zu gewollt "cool" klingt. Deswegen 4 Sterne und ich möchte nochmal danke sagen für den Gewinn. DANKE!!! Viel Spaß mit dem Buch. Achtzehn junge Menschen, achtzehn Geschichten - und sie alle sind erfrischende, zutiefst berührende Antworten auf die großen Fragen des Lebens.

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  • Rezension zu "Melvin, mein Hund und die russischen Gurken" von Marlene Röder

    Melvin, mein Hund und die russischen Gurken

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. August 2011 um 15:27

    "Janina macht beim Küssen die Augen zu. Sie sieht ganz anders aus, wenn das Blitzen ihrer blauen Augen weggeschlossen ist. Ihre Augenlider sind zart und durchscheinend. Im Schwimmunterricht läut sie immer in diesem winzigen Bikini rum, aber irgendwie hat sie da weniger nackt ausgesehen als jetzt." * So steht es in der Innenseite des Schutzumschlages von "Melvin, mein Hund und die russischen Gurken" von Marlene Röder. Vorallem der letzte Satz dieses Zitates aus der Geschichte "Wahrheit oder Pflicht" hat mich total umgehauen. Die Autorin hat diesen Augenblick kurz vor dem Kuss so wunderschön beschrieben und vor allem auf die seelische Nacktheit des Mädchens hingewiesen. Nachdem ich diese wenigen Sätze im Klappentext gelesen hatte, wusste ich, dass dieses Buch wundervoll werden würde. Und ich wurde nicht enttäuscht! * Das Buch besteht aus achtzehn Erzählungen, die mal mehr und mal weniger stark miteinander vernetzt sind. Alle Geschichten handeln von Wendepunkten, die die jugendlichen Charaktere in den Geschichten durchleben. Es geht um Liebe, Verlust und Tod, Ängste, Glück, Wut und Freundschaft. Jede Geschichte ist auf ihre Weise wundervoll und einzigartig. Keine gleicht der anderen. * Das hat mich zugegebener Maßen überrascht, da sogar der Schreibstil in jeder Erzählung unterscheidlich zu sein scheint. Dabei sind ja aller Geschichten von der selben Autorin. Marlene Röder muss wahnsinnig talentiert sein! Im Allgemeinen gefällt mir der Schreibstil wirklich sehr! Röder schreibt beinahe ein wenig poetisch! Ich finde fast, dass der Schreibstil die Magie dieses Buches ausmacht! Man finden wunderbar in jede Geschichte rein und kann sich sofort in die einzelnen Charaktere hinein versetzen. * In diesem Buch ist wirklich für jeden etwas dabei. Mehr als einmal muss man denken: "Huch, das bin jetzt aber nicht ich, oder?", wenn Marlene Röder die Gefühle der Charaktere mal wieder so detailliert und emotional beschreibt. Ich denke, dass sich jeder in mindestens einer Geschichte wiederfinden kann, da die achtzehn Erzählungen so stark von einander abweichen und einfach jedes Thema angerissen wird. Von Arbeitslosigkeit der Eltern über Gewalt und Diebstahl, bishin zum Selbstverletzenden Verhalten und dem Schwulsein. * Das einzige was mich ein wenig gestört hat, ist, dass die Erzählungen tatsächlich nur angerissen werden. Keine Geschichte wird zuende erzählt, jede bleibt irgendwie offen stehen. Sicherlich war das auch das Ziel, das die Autorin erreichen wollte, da es durchaus zum Nachdenken anregt und man dazu gezwungen wird, die Geschichte von seinem eigenen, individuellen Blickwinkel zu betrachten, allerdings fühlte ich mich nach manchen Erzählungen ein wenig alleine gelassen. Zu gerne hätt ich gewusst, was aus den einzelnen Charakteren wird, wie sie ihre Probleme meistern und was sie aus ihrer Situation machen. * Trotzdem finde ich das Buch sehr empfehlenswert! Irgendwie versteht man sich selbst und sein Umfeld danach ein bisschen besser. Man muss sich allerdings auf die einzelnen Geschichten einlassen und sich dafür auch Zeit nehmen, damit das Buch wirken kann. Ich würde es nicht als Unterhaltungsliteratur einstufen! Das Buch ist dafür zu niveauvoll und poetisch. Teilweise wird man dabei sogar einwenig melanchonisch. Wer damit allerdings kein Problem hat, wird unglaublich viele Erkenntnisse aus diesem Buch ziehen können. Für mich hat sich das Lesen jedenfalls mehr als gelohnt!

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  • Rezension zu "Melvin, mein Hund und die russischen Gurken" von Marlene Röder

    Melvin, mein Hund und die russischen Gurken

    catangeleyez

    14. August 2011 um 11:38

    In dem Buch Melvin, mein Hund und die russischen Gurken sind 18 kurze Geschichten enthalte, die sich mit dem Gefühlsleben von Jugendlichen befassen. * Die erste Liebe, der erste Kuss, Trennung der Eltern, Alkoholprobleme der Kinder und der Eltern, unterschiedliche Kulturen und Probleme sind Themen in dem Erzählband. Kurz und auf den Punkt gebraucht, gut geschrieben, auch für Jugendliche gut lesbar und geeignet, da in diesem Erzählband kurz, gut nachvollziehbare alltägliche Geschichten von Jugendlichen wiedergegeben werden. Einmal mit dem Lesen angefangen, mag man den Erzählband nicht mehr aus der Hand legen, bis man am Ende angekommen ist. * Angenehmer, flüssig lesbarer Schreibstil, schönes Cover, gute Handhabung und vom Thema her auch gut lesbar. Nach meiner Auffassung geeignet für Jugendliche ab 12/13 Jahren. 5 Sterne für die kurzweiligen Erlebnisse

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  • Rezension zu "Melvin, mein Hund und die russischen Gurken" von Marlene Röder

    Melvin, mein Hund und die russischen Gurken

    Primrose

    13. August 2011 um 09:15

    Die Geschichten von verschiedenen Jugendlichen sind kurz und schön. Manche sind lustig, manche berichten von Mut. Andere wiederum sind ziemlich traurig. Anders als auf der Inhaltsangabe finde ich jedoch, dass die Geschichten nicht so... "krass" sind, als dass sie von "Wendepunkten" des Lebens berichten würden. Vielmehr sind es einfach nette, kleine Geschichten. Viele von denen haben einen Zusammenhang. Das finde ich gut, denn dadurch wirkt es nicht so abgehackt.

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  • Rezension zu "Melvin, mein Hund und die russischen Gurken" von Marlene Röder

    Melvin, mein Hund und die russischen Gurken

    ju_theTrue

    07. August 2011 um 10:33

    Ziemlich schöne Kurzgeschichten, im Stil von Judith Herrmann oder her noch Peter Stamm, die die Autorin da aufgeschrieben hat. Alle handeln von der Jugend und/oder vom erwachsen werden. Manchen Charaktern begegenet man in mehren Geschichten, doch aber immer in verschiedenen Kontexten. Enden, die eine Menge offen lassen, aber auch ein gutes Gefühl hervorrufen. Auf jeden Fall ein ganz außergewöhnliches Jugendbuch

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  • Rezension zu "Melvin, mein Hund und die russischen Gurken" von Marlene Röder

    Melvin, mein Hund und die russischen Gurken

    Charlousie

    04. August 2011 um 16:17

    Da habe ich plötzlich dieses Bild im Kopf, wie wir uns glitschig vor Farbe lieben. Ich stelle mir vor, wie sich unsere Farben zu einer neuen vermischen, einer, die die Welt noch nie gesehen hat. Aus „Indigo“ S. 40 Inhalt: „Melvin, mein Hund und die russischen Gurken“ sind Erzählungen über das Leben. In einzelnen Kurzgeschichten sind die flüchtigsten Momente festgehalten worden, die das pure Glück, bodenlose Trübseligkeit und alles was dazwischen liegen könnte, umfassen. Während die einen durch riesige Taten ihr Leben verändern, reicht bei anderen schon ein Wort aus, um die Dinge ins Rollen zu bringen und so nimmt alles seinen unaufhaltsamen Lauf… Meine Meinung: Ich habe von Marlene Röder bisher ihr Debüt „Im Fluss“ gelesen, welches mich tief beeindruckt hatte. Über „Melvin, mein Hund und die russischen Gurken“ war ich nicht minder beeindruckt. Diese Autorin ist einfach hochtalentiert und hat mit verschiedensten Erzählungen aus dem Alltag gekonnt unterschiedliche Stimmungen eingefangen, die sie brillant schilderte. Zunächst wirken die kleinen Kurzgeschichten wie ein Einzelnes. Sie sind zwar wunderschön und strahlten eine Ruhe aus, doch sie liefen ohne Zusammenhang von den anderen ab. Bis sich irgendwann die Namen wiederholten und sich die flüchtigsten Momente gegenseitig striffen oder sogar mal berührten. Von Anfang an bildete Marlene Röder ein kompliziertes Netzwerk von den unterschiedlichsten Jugendlichen, ihren Lebensstilen, aus verschiedenen Momentaufnahmen. So etwas gleichzeitig so kompliziertes im Aufbau, wie auch schlichtes, habe ich noch nie gelesen und ich finde es einfach nur genial. Bis auf eine kleine Geschichte, gefielen mir alle ausnahmslos gut und in vielen Dingen spiegelten sich wahre Weisheiten wieder. Marlene Röder beschreibt einen Kreislauf, der nicht unterbrochen wird, aber von allen nur erdenklichen Seiten beleuchtet wird. Am Ende war dann alles erleuchtet und nicht nur die Geschichte strahlte so hell, dass sie mich blendete, sondern auch mein Inneres. Ein Roman, dessen Erzählungen ein warmes Gefühl in meinem Bauch auslösten. Ein Roman über die Liebe, das Leben und darüber, wie man sich selbst nicht verliert. Mein Fazit: Ein kurzer Erzähl-Roman, der knappe Einblicke in unser modernes Leben gewährt und mir bewies, wieviele wertvolle, Kostbarkeiten in nur einem einzigen Augenblick stecken können. Denn innerhalb eines Wimpernschlages können unzählige Sachen passieren, die uns irgendwie beeinflussen. Schön, schöner am Schönsten ist „Melvin, mein Hund und die russischen Gurken“. Ich empfehle es weiter für Alt und Jung, denn solch einen tollen Roman bekommt man wirklich selten geboten!!

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