Marlene Streeruwitz Jessica, 30.

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Inhaltsangabe zu „Jessica, 30.“ von Marlene Streeruwitz

Jessica Somner sieht sehr gut aus. Sie ist jung und intelligent. Jessica macht alles so, wie es sich für die Generation Golf Zwei gehört. Es muss nur noch ein Job her und die Liebe, dann wird alles perfekt sein. Aber auf einmal ist nichts mehr in Ordnung. Die Freundinnen sind nicht solidarisch und der Sex mit dem Politiker ist überhaupt nicht mehr heiß. Jessicas Anpassung hat nicht gereicht. Jessica macht nicht mehr mit und entscheidet sich für Gegenstrategien. Sie bringt die Machenschaften der Mächtigen ans Licht der Öffentlichkeit, im Gegenzug privatisiert sie ihren Körper. Und die Liebe bekommt eine Chance. Jessica kommt selbst zu Wort. In drei atemlosen Kapiteln folgen wir dem Gedankenmonolog einer junge Frau und ihrem scharfen analytischen Blick auf unsere Gesellschaft und ihre Inszenierungen. So entstand mit „Jessica,30.“ ein großer Roman, in dem Marlene Streeruwitz ihre erzählerischen Mittel thematisch wie stilistisch konsequent weiterentwickelt.

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  • Rezension zu "Jessica, 30." von Marlene Streeruwitz

    Jessica, 30.
    die_Leserin

    die_Leserin

    23. January 2011 um 11:36

    Jessica ist Journalistin und schreibt für die Frauenzeitschrift einer ambitionierten Freundin. Geplant war ein bahnbrechendes Magazin, eine Inspiration für die emanzipierte Frau - durch den Druck des Marktes muss Jessica nun doch wenig geistreiche Artikel ala "Blond für einen Tag - ein Selbstversuch" produzieren. Vor kurzem ist sie aus der Wohnungen, die sie sich mit ihren beiden Freundinnen geteilt hat, ausgezogen. Beleidigt gehen ihr die Frendinnen aus dem Weg. Ihre Affäre mit einem verheirateten Politiker nimmt ebenfalls immer unheimlichere Züge an. Hat er tatsächlich vor ihr mit all ihren Freundinnen geschlafen? Hat er eine ihrer Freundinnen ans Bett gefesselt und sie einen Tag lang hungern lassen? Soll sie ihn konfrontieren - ihn direkt darauf ansprechen? Oder ihre Zweifel ignorieren, sich bei ihren Freundinnen einschmeicheln und weiterhin über Brust-OPs schreiben? Marlene Streeeruwitz hat 2010 für ihr entschiedenes Eintreten für Frauenrechte den Wiener Frauenpreis gewonnen. Ihre Texte kreisen von je her um die vermeindliche Gleichstellung der Frau und wird so verdient auch die Alice Schwarzer Österreichs genannt.

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