Marlene Streeruwitz Nachkommen.

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Inhaltsangabe zu „Nachkommen.“ von Marlene Streeruwitz

Ist Liebe erpressbar? Auf der Suche nach ihrem Vater entdeckt Nelia Fehn die geheime Geschichte ihrer Mutter – und auch ihre eigene. Frankfurt am Main: Nelia Fehn feiert den Erfolg ihres Buches über ihre verstorbene Mutter. In der Mainmetropole spürt sie ihren unbekannten Vater auf, der sein verführerisches Spiel der Täuschung nun mit ihr spielt. Sie entdeckt, dass der Vater damals ihre Abtreibung verlangte oder das Ende der Beziehung androhte. Hat ihre Mutter diese Liebesprobe zurückgewiesen, um das Leben der Tochter zu retten? Oder müssen die Geheimnisse ihrer Mutter jetzt anders gesehen werden? Und was bedeutet das für ihr eigenes Leben? Marlene Streeruwitz hat einen großen Roman über die düsteren Seiten der Liebe geschrieben. ›Nachkommen.‹ erzählt von der zerstörerischen Macht der eigenen Herkunft und der lebenslangen Suche nach einem eigenen Weg.

Anstrengender Schreibstil, der das Lesen erschwert & mir die Lust am Lesen geraubt hat. Kleingehackte Sätze, unsympathische Protagonistin!

— AgnesM

so tief, so berührend, so unglaublich schön.

— MoWilliams

Das Vergnügen an der Sprache Streeruwitz' überwiegt

— gudrunL

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    Nachkommen.

    AgnesM

    Ich muss gleich vorab schreiben, dass ich dieses Buch nicht ganz zu Ende gelesen habe und auch sehr froh war, als ich es zur Seite legen konnte. Das Buch habe ich im Zuge einer privaten Leserunde gelesen und die Bekannte, die das Buch vorgeschlagen hatte, war ziemlich begeistert von dem Werk. Ich nicht! Zum Inhalt kann ich gar nicht viel sagen, denn aufgrund des anstrengenden Schreibstils konnte ich mich kaum auf diesen konzentrieren. Diese kleingehackten Sätze, dieses ständige Punkt und Komma setzen haben mich fast wahnsinnig gemacht. Die unsympathische und junge Protagonistin hat ein Buch geschrieben und ist für den Deutschen Buchpreis nominiert. Weiterhin lernt sie in Frankfurt ihren verlogenen Vater kennen und muss sich mit den Menschen aus dem Verlagswesen umgeben und auseinandersetzen. Ich frage mich noch immer was die Autorin dem Leser sagen will und warum sie solch einen Schreibstil wählt. Natürlich hebt sie sich von anderen Autoren damit ab, aber dem ein oder anderen Leser (mich eingeschlossen) wird die Lust am Lesen einfach vergehen.

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    • 2
  • Zwiespältiges Vergnügen

    Nachkommen.

    gudrunL

    24. November 2014 um 16:52

    Das Vergnügen an der Sprache und Beobachtungsgabe Streeruwitz' überwiegt bei diesem Buch deutlich das Missvergnügen über die oft nervige Hyperpräzision, die der Leserin keinen Spielraum für eigene Interpretationen zubilligt.

  • Die Longlist für den Deutschen Buchpreis 2014 steht fest

    Poesiesoso

    14. August 2014 um 14:19

    Am 13. August hat die Jury die Longlist für den Deutschen Buchpreis bekannt gegeben. Im nächsten Schritt werden sechs dieser Titel für die Shortlist nominiert, die am 10. September veröffentlicht wird. Der Gewinner wird dann am 6. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse verkündet.  Ich habe einige Titel so gar nicht auf der Longlist erwartet, andere wiederum hätte ich gern darauf gesehen. Wie geht es euch? Welches Buch ist euer Favorit? Was glaubt ihr, wer auf der Shortlist stehen wird? Hier nun die Kandidaten: Franz Friedrich: Die Meisen von Uusimaa singen nicht mehr, Sasa Stanisic: Vor dem Fest  , Heinrich Steinfest: Der Allesforscher , Thomas Hettche: Pfaueninsel , Lukas Bärfuss: Koala , Michael Köhlmeier: Zwei Herren am Strand , Feridun Zaimoglu: Isabel , Ulrike Draesner: Sieben Sprünge vom Rand der Welt , Antonio Fian: Das Ploykrates-Syndrom , Esther Kinsky: Am Fluss , Angelika Klüssendorf: April , Martin Lechner: Kleine Kassa , Gertrud Leutenegger: Panischer Frühling , Charles Lewinsky: Kastelau , Thomas Melle: 3000 Euro , Matthias Nawrat: Unternehmer , Christoph Poschenrieder: Das Sandkorn , Lutz Seiler: Kruso , Marlene Streeruwitz: Nachkommen. , Michael Ziegelwagner: Der aufblasbare Kaiser

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    • 26
  • "Eine Geschichte zu schreiben, bedeutet, auf Wahrheit zu drängen"

    Nachkommen.

    WinfriedStanzick

    22. July 2014 um 14:53

        Schon immer hat die österreichische Schriftstellerin Marlene Streeruwitz in ihren Romanen ihre Figuren rebellieren lassen gegen uniformiertes Denken und angepasste Gefühle. In ihrem neuen Buch „Nachkommen“ unternimmt sie am Beispiel des Literaturgeschäftes einen erneuten Versuch. Dabei leitet sie ihre Überzeugung: "Eine Geschichte zu schreiben, bedeutet, auf Wahrheit zu drängen".   Marlene Streeruwitz, die wie ihre Hauptfigur, die 20-jährige Nelia Fehn 2011 auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises stand, kennt den Betrieb und auch die Hintergründe jenes Geschäftes, in das sie ihre Protagonistin geradezu stürzen lässt. Für einen Roman, den Marlene Streeruwitz selbst geschrieben hat und der im September unter dem Titel „Die Reise einer jungen Anarchistin in Griechenland“ bei S. Fischer erscheint, ist Nelia Fehn für den Deutschen Buchpreis nominiert worden, und bis auf die Shortlist gekommen.   In diesem Buch lässt Streeruwitz Nelia die „Schlachtordnung“, wie sie unser Gesellschaftssystem nennt, sezieren und kritisieren. Nelia hat ihre Mutter, die Schriftstellerin und Feministin war, früh verloren. Ihr Vater hat sich nie um das Kind gekümmert. Die Tochter tritt in die Fußstapfen der Mutter und landet mit ihrem Debütroman, der mit einer Welt abrechnet, in der das Geld das Sagen hat, auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Nun reist sie nach Frankfurt, um vielleicht den Preis entgegenzunehmen, doch er geht an eine andere Schriftstellerin. Ob es sich im Vorfeld der Preisverleihung und während der offiziellen Feierlichkeiten tatsächlich so zuträgt, wie Marlene Streeruwitz das ihre junge Nelia erleben lässt, entzieht sich meiner Kenntnis, aber man wird den Eindruck nicht los, dass sie dabei eine Menge eigener Erfahrungen aus dem Jahr 2011 verarbeitet hat.   Nelia Fehn ist ein Beispiel für eine Generation von „Nachkommen“, die nicht mehr die Verantwortung dafür übernehmen will, was die Generationen vor ihr angerichtet haben. Sie sagt in diesem Buch einmal einen für sie typischen Satz: „Ich kritisiere nicht. Ich lehne ab. Ich lehne jede Verantwortung für alle diese Erbschaften ab, mit denen ich belastet werde. Jede Verantwortung."  Da wird viel Wut spürbar, Wut über das eigenen Leben und Wut über die Welt. Eine Erfahrungswelt, in die sich eine 1950 geborene Schriftstellerin, wie ich finde, hervorragend und überaus sensibel einfühlen kann. Sicher wird der oben erwähnte im Herbst erscheinende Roman davon noch mehr Zeugnis geben.   „Nachkommen“ ist ein unromantisch und mit viel Sarkasmus geschriebener Abgesang an die Literatur, mit beißender Schärfe erzählt er von den lächerlichen Ritualen und dem knallharten Umgang in einem zum Geschäft gewordenen Betrieb, in dem es nur um Geld und Macht geht, nicht mehr wirklich um Literatur.   Wie Marlene Streeruwitz das allerdings erzählt und beschreibt, darf mit Fug und Recht als ein Beispiel dafür gewertet werden, dass es mit der Literatur und ihrer ihr innewohnenden Kraft der Kritik und der Hoffnung auf Veränderung noch längst nicht zu Ende ist.            

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