Die Schicksalsknüpferin

von Marlene von Hagen 
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Die Schicksalsknüpferin
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L

super

Mary-and-Jocastas avatar

Abenteuerlicher Fantasyroman, der zum Mitfiebern einläd. Wie beim ersten Teil auch hier tolle Charaktere :D

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Inhaltsangabe zu "Die Schicksalsknüpferin"

Eine gereifte Kriegerin.
Ein sanftmütiger Jüngling.
Ein Mädchen, das Auren sieht.

Die Schicksalsknüpferin führt die einst miteinander verbundenen Fäden erneut zueinander, denn die Blinde Sehende hat mit dem Herrn der Anderswelt einen Pakt geschlossen. Als König der Dämonen will er mit ihrer Hilfe in das Diesseits geboren werden und herrschen. Dazu hat er zwei Menschen auserwählt, die seit ihrer Kindheit unwissentlich mit der Anderswelt verbunden sind. Nur mit der Truischen Klinge kann die Schicksalsknüpferin seinen Plan vereiteln.
Verzweifelt ruft sie die Drachenschmiedin um Hilfe, als ihr einer der Schicksalsfäden entrissen wird. Gemeinsam müssen sie sich dem Herrn der Anderswelt und seiner Dienerin, der Blinden Sehenden, stellen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783752832716
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:576 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:09.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Cleo22s avatar
    Cleo22vor 4 Monaten
    Eine spannende Fortsetzung!

    Klappentext:
    Eine gereifte Kriegerin. 
    Ein sanftmütiger Jüngling. 
    Ein Mädchen, das Auren sieht. 

    Die Schicksalsknüpferin führt die einst miteinander verbundenen Fäden erneut zueinander, denn die Blinde Sehende hat mit dem Herrn der Anderswelt einen Pakt geschlossen. Als König der Dämonen will er mit ihrer Hilfe in das Diesseits geboren werden und herrschen. Dazu hat er zwei Menschen auserwählt, die seit ihrer Kindheit unwissentlich mit der Anderswelt verbunden sind. Nur mit der Truischen Klinge kann die Schicksalsknüpferin seinen Plan vereiteln. 
    Verzweifelt ruft sie die Drachenschmiedin um Hilfe, als ihr einer der Schicksalsfäden entrissen wird. Gemeinsam müssen sie sich dem Herrn der Anderswelt und seiner Dienerin, der Blinden Sehenden, stellen.


    Meinung:
    Auch der zweite Teil konnte mich überzeugen! Der Schreibstil war schön locker, flüssig und leicht zu lesen. Auch die Kapitel sind nicht zu lang. Da die Geschichte aus der Sicht verschiedener Leute erzählt wird, bekommt man einen guten Überblick und die Geschichte wird noch lebendiger. Besonders toll finde ich, dass die Autorin es schafft, die Handlungsstränge der einzelnen Charaktere immer mehr miteinander zu verknüpfen und zusammenkommen zulassen.
    Auch die Charaktere sind schön ausgearbeitet und jeder hat seine Schwächen und Stärken, aber zusammen sind sie ein tolles Team! Es kommen neue Gefühle und Charaktere hinzu und ich wurde das ein oder andere Mal überrascht. Während des gesamten Buches wurde die Spannung aufrechterhalten und weiter ausgebaut, bis es zum großen Finale kommt.
    Am Ende bleiben ein paar fiese Fragen offen, die man gerne sofort beantworten würde.

    Fazit: 
    Ein tolles Buch! Wer sich gerne auf eine spannende Reise mit tollen Charakteren mitnehmen lassen will, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen :)

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    Haliaxs avatar
    Haliaxvor 5 Monaten
    Die Schicksalsknüpferin ist zurück.

    Eine dunkle Macht erhebt sich und versucht in die irdische Welt einzudringen. Xarantee ist die Erste, die von der Macht erfährt. Sie muss die Helden abermals zusammenbringen, damit sie dem Herrn der Anderswelt entgegenwirken können.


    Die Schicksalsknüpferin- truische Klinge von Marlene von Hagen spielt einige Jahre nachdem Tavion von seiner Reise zurückgekehrt ist und seine Wege ihn von Finnar und Brunja getrennt haben. Doch seine Liebe zu Finnar ist so stark, wie noch vor Jahren. Finnar hat sich in den Nordlanden ein Leben aufgebaut und zu Beginn erfährt man, wie sich ihr Leben in den letzten Jahren verändert hat. Brunja hatte im ersten Band eine große Rolle eingenommen, was im zweiten Band nicht der Fall ist. Sie wird zwar Teil der Handlung, aber nur ein kleiner und obwohl der Band handlungstechnisch ohne ihre Sichtweise auskommt, hat sie doch gefehlt. Viele weitere bekannte Gesichter aus Band eins erhalten ebenso einen Platz in dieser Geschichte, was mir sehr gut gefallen hat.

    Die Handlung ist durchgehend mitreißend. Während am Beginn eher Tavion und Finnar im Mittelpunkt stehen, rücken die Ereignisse des Dunklen immer mehr in den Vordergrund und die Helden müssen sich wieder auf einen Kampf vorbereiten. Wie der Titel schon erahnen lässt, spielt eine truische Klinge eine wichtige Rolle. Das Relikt wird zwar beschrieben und man erhält einen Einblick in die Fähigkeit der Klinge, aber für meinen Geschmack leider zu wenig.

    Der Abschluss liefert wieder einen unerbittlichen Kampf, der aus vielen Perspektiven erzählt wird. Daher wird der Kampf in die Länge gezogen und aus jedem Blickwinkel erzählt, damit man einen guten Überblick über alle Geschehnisse erhält. 

    Fazit
    Eine gelungene Fortsetzung, die wieder mit ihren Charakteren und der detailreichen Beschreibung der Kämpfe besticht. Die Fähigkeiten der truischen Klinge ist für mich etwas untergegangen.

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    Mary-and-Jocastas avatar
    Mary-and-Jocastavor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Abenteuerlicher Fantasyroman, der zum Mitfiebern einläd. Wie beim ersten Teil auch hier tolle Charaktere :D
    Die Fäden werden weitergesponnen...

    An dieser Stelle wieder mal ein großes Dankeschön an die Autorin, die mir diesen Band als Leseexemplar zur Verfügung gestellt hat. Nachdem mich Band 1 ja bereits total überrascht hat – im positiven Sinne – konnte ich es nun kaum erwarten, die Fortsetzung zu lesen.

     

    Der Schreibstil ist wie gewohnt wieder sehr flüssig und lässt einen sofort in die Geschichte rund um Tavion, Finnar und Brunja eintauchen. Einige kleine Rechtschreibfehlerchen haben sich zwar eingeschlichen, doch diese stören nicht weiter.

     

    Was mich an Teil eins besonders beeindruckt hat, war die Detailliertheit, mit der die Welt durchdacht wurde und ich hat mich wirklich gefreut, mit diesem Band nun noch andere Teile dieser Welt kennenzulernen. Die Monster sind wie immer wunderbar kreativ und ganz und gar ungewöhnlich, sodass es wirklich Spaß macht, all die Actionszenen zu lesen. Die Handlungsorte sind zum Hinwegträumen lebendig.

     

    Die Handlung setzt auch diesmal direkt spannend ein und nimmt im Verlauf der Geschichte noch an Tempo auf. Es gibt kaum großartige Längen und obwohl das Ende leider etwas vorhersehbar ist, hält es dennoch einige kleine Überraschungen bereit.

     

    Nun zu den Charakteren, die ich nach Band eins völlig ins Herz geschlossen habe. Für mich war das Dreiergespann aus Brunja, Finnar und Tavion der Faktor, der der Geschichte ihren besonderen Charme verliehen hat und ich muss sagen, ich war etwas enttäuscht, zu sehen, dass sich die drei nun verändert haben. Ihre Entwicklung ist authentisch und bei Tavion hat sie mir größtenteils auch gefallen. Doch gerade Finnar mit ihrer kriegerischen Stärke und Sturheit hat meiner Meinung nach zu viel ihres früheren Ichs verloren und konnte mich nicht mehr so ganz überzeugen. Dafür gab es aber auch einige Nebencharaktere aus Band eins, die mich in diesem Teil richtig begeistert haben. Xarantee zum Beispiel ist wirklich klasse in diesem Band, obwohl sie mir in Band eins noch suspekt war. Und Kelekin hat mich auch erstaunt – ihn habe ich in Band eins auch eher geduldet als wirklich gemocht.

     

    Insgesamt ist Die Truische Klinge eine gelungene Forsetzung, die Spielraum für einen dritten Teil lassen würde. Schreibstil und Handlung knüpfen an Band eins an und konnten mich auch diesmal überzeugen, während die detailverliebte Welt den Leser mit auf fantastische Abenteuer nimmt. Die Veränderung der Charaktere ist zwar zu Anfang gewöhnungsbedürftig, aber man findet doch sehr schnell neue Lieblinge. 


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    Vivi300s avatar
    Vivi300vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein großartiger und absolut spannender zweiter Band.
    Tolle Fortsetzung

    *** Band 2 ***


    Klappentext
    Eine gereifte Kriegerin. 
    Ein sanftmütiger Jüngling. 
    Ein Mädchen, das Auren sieht. 

    Die Schicksalsknüpferin führt die einst miteinander verbundenen Fäden erneut zueinander, denn die Blinde Sehende hat mit dem Herrn der Anderswelt einen Pakt geschlossen. Als König der Dämonen will er mit ihrer Hilfe in das Diesseits geboren werden und herrschen. Dazu hat er zwei Menschen auserwählt, die seit ihrer Kindheit unwissentlich mit der Anderswelt verbunden sind. Nur mit der Truischen Klinge kann die Schicksalsknüpferin seinen Plan vereiteln. 
    Verzweifelt ruft sie die Drachenschmiedin um Hilfe, als ihr einer der Schicksalsfäden entrissen wird. Gemeinsam müssen sie sich dem Herrn der Anderswelt und seiner Dienerin, der Blinden Sehenden, stellen.

    Gesamteindruck

    Schon der erste Band "Das blaue Amulett" hat mir unfassbar gut gefallen. Somit habe ich nicht lange gezögert, als die Autorin erneut eine Leserunde für die Fortsetzung ausrief. 

    Die Handlung wird in der dritten Person aus mehreren Perspektiven beschrieben, die sich immer wieder abwechseln. 

    Insgesamt nimmt die Spannung wirklich zu keinem Zeitpunkt ab. Die Geschichte kann wirklich auf ganzer Linie überzeugen. 


    Figuren

    Sowohl Haupt- als auch Nebenfiguren kann der Leser dank des gut gesetzten Perspektivwechsels verfolgen. Dadurch sind die Figuren sehr nahbar. Hierbei ist es irrelevant, ob die Figur gut oder böse ist. Dem Leser wird gleichermaßen ein guter Zugang zu den unterschiedlichen Charakteren ermöglicht. 

    Celenii, die böse Protagonistin, ist wirklich sehr interessant und es hat mich sehr gefesselt, Abschnitte aus ihrer Perspektive zu lesen. Auch Finnar und Tavion überzeugen aus ganzer Linie mit ihrem authentischen Charakter. Xarantee ist eine wirklich faszinierende Figur, schön skurril und unkonventionell. 

    Die Perspektivwechsel sind gekonnt gesetzt und erfüllen auch dramaturgische Zwecke. Das ist wirklich sehr gut gelungen. 


    Schreibstil

    Dieser gefällt mir wirklich sehr gut. Er unterstützt die Geschichte gekonnt und passt auch sehr zu dem Setting, in dem die Handlung spielt. Viele schöne Details werden ausgeführt, ohne zu ausschweifend zu werden oder gar den roten Faden zu verlieren. Außerdem ist der Schreibstil sehr bildgewaltig.


    Mein Fazit

    Für Fantasy-Fans ist die gesamte Geschichte rund um die Schicksalsknüpferin wirklich ein Lese-Muss. Die Handlung mitsamt der Figuren ist wirklich sehr authentisch. Ich kann dieses Buch wirklich wärmstens empfehlen. 


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    xxnickimausxxs avatar
    xxnickimausxxvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Fantasievoller und spannender Spießrutenlauf
    Fantasievoller und spannender Spießrutenlauf

    2017 habe ich das Buch „Die Schicksalsknüpferin 1 – Das blaue Amulett“ von der Autorin Marlene von Hagen verschlungen. Ich habe diesen Fantasyroman so in mein Herz geschlossen, dass er sogar ein Jahreshighlight für mich war. Nun hat die Autorin die Fortsetzung „Die Schicksalsknüpferin 2 - Die Truische Klinge“ vor kurzem veröffentlich und das Abenteuer rund um Finnar, Tavion und Brunja geht weiter.

    Im Allgemeinen sind die Überschriften der Kapitel eindeutig gehalten und dennoch verschleiern sie gekonnt den Inhalt des Abschnittes sowie lassen somit Raum für Spekulationen. In der dritten Person aus mehreren Perspektiven – gut wie böse, Haupt- als auch Nebencharaktere – wird die Story geschildert. Bereits von Beginn an zieht sich eine intensive und dramatische Grundstimmung wie ein roter Faden durch die Erzählung. Ebenso wird es meist mystisch und verzaubert.

    Vor allem Celenii als böse Hauptfigur findet in diesem Band viel Raum und wurde wirklich toll in Szene gesetzt. Sie strotzt nur so voller Hass, ist böse und giert nach Macht. Finnar gibt sich immer noch stark und stur, ist aber auch eine liebevolle und fürsorgliche Mutter. Zugleich ist sie aber einsam, voller Wut und kokett schlagfertig. Tavion ist immer noch bescheiden, tüchtig und ehrlich, lebt aber nun als Söldner, ist immer noch verliebt, schüchtern aber ehrbar und mutig zugleich.

    Des Weiteren hat Brunja hat diesem Band fast eine kleinere Rolle eingenommen, in der sich nicht sie selbst ist und dennoch sehr authentisch rüberkommt. Xarantee, die Schicksalsknüpferin, ist skurril und immer für einen Lacher zu haben. Auch andere Protagonisten wie Ehlim und Kelekin werden wieder aufgegriffen. Alles in allem sind es fast zu viele Perspektiven, doch die Autorin weiß geschickt damit umzugehen.

    Alles in allem hat Marlene von Hagen einen sehr fesselnd, schillernden und zugleich neugierig machenden Schreibstil. Die verwendete Sprache ist gehoben mittelalterlich sowie brutal und zugleich einfach verständlich mit starken Metaphern und Schilderungen. Im übertragenen Sinne ist die Szenenbeschreibung sehr malerisch, fantasievoll, detailverliebt und höchst realistisch als würde man selbst durch die fiktive Welt wandern.

    Darüber hinaus werden Gefühle eher subtil eingebaut, bleiben aber dennoch nachvollziehbar. Die Gedankengänge sind besonders eingängig, werden nie schleppend, und bleiben zugleich nach vorne drängend. Außerdem werden viele Fantasiewesen voll Ideenreichtum und Vielfalt in diese tolle fiktive Welt eingebaut und mit einer Brise Abenteuer und voller Brutalität verfeinert.

    Als Einstieg wurde der Prolog super ausgewählt und man ist sofort wieder in der Erzählung drinnen. Es zeigt sich, dass nach den ersten Seiten bereits ein rasches Lesetempo aufkommt und sich fast bis zum Ende aufrecht hält. Man fiebert sofort wieder mit den bekannten Figuren mit, jede Geschichte läuft zuerst für sich parallel neben den anderen ab.

    Trotz allem geschehen die Perspektivenwechsel schleichend, ohne Unterbrechung oder Schwierigkeiten, was meiner Meinung von der Autorin super gemacht ist. Es wird immer spannender, je weiter man liest und vor allem die schicksalhaften Wendungen sowie eingängigen Wechsel zwischen den Personen geben der Story Würze und einen unverwechselbaren Glanz.

    Schließlich endet der fantasievolle Spießrutenlauf in einem nervenzermürbenden Ende mit vielen starken Etappen, Dramatik und Aktion zum Zerbersten und alles wird verfeinert mit viel Finesse und Charme. Das Ende ist an sich perfekt gestaltet und sehr emotionales, erschütternden sowie zugleich extrem einschneidend.

     

    Fazit:

    Die Schicksalsknüpferin 2 – Die Truische Klinge ist eine fantasievolle und aktionsgeladene Fortsetzung die auf ganzer Linie überzeugt hat und die Erwartungen eindeutig übertroffen hat. Die Autorin Marlene von Hagen konnte mit ihrem erfrischend dramatischen und rasanten Schreibstil, vielfältigen Protagonisten sowie Perspektivenwechseln und einer hocherschütternden Story in diesem Abenteuer mit viel Charme, Detailliebe und schicksalhaften Wendungen den Leser von neuem faszinieren.

     

    Die Schicksalsknüpferin 2 – Die Truische Klinge erhält von mir 5 von 5 Sternen.

    (Ein Dank an den Marlene von Hagen für das Rezensionsexemplar.)

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    Meine_Magische_Buchwelts avatar
    Meine_Magische_Buchweltvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Charaktere und eine spannende Handlung
    Eine durchweg fesselnde und gelungene Fortsetzung

    Die Schicksalsknüpferin führt die einst miteinander verbundenen Fäden erneut zueinander, denn die Blinde Sehende hat mit dem Herrn der Anderswelt einen Pakt geschlossen. Als König der Dämonen will er mit ihrer Hilfe in das Diesseits geboren werden und herrschen. Dazu hat er zwei Menschen auserwählt, die seit ihrer Kindheit unwissentlich mit der Anderswelt verbunden sind. Nur mit der Truischen Klinge kann die Schicksalsknüpferin seinen Plan vereiteln. 
    Verzweifelt ruft sie die Drachenschmiedin um Hilfe, als ihr einer der Schicksalsfäden entrissen wird. Gemeinsam müssen sie sich dem Herrn der Anderswelt und seiner Dienerin, der Blinden Sehenden, stellen.

    Meine Meinung:

    Hierbei handelt es sich um den zweiten Teil der Reihe rund um die Schicksalsknüpferin. Da die Bände aufeinander aufbauen und die Handlung dann auch leichter nachvollziehbar ist, empfehle ich, sie der Reihe nach zu lesen. 

    Erzählt wird die Geschichte gleich aus mehreren Perspektiven, so dass man einen guten Überblick über das gesamte Geschehen erhält. Dabei verknüpft Marlene von Hagen die einzelnen Handlungsstränge geschickt miteinander.

    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, fesselnd und stilgerecht. Die Kapitel sind angenehm kurz gehalten und machen jedesmal neugierig auf das nächste Kapitel, so dass ich mich zwischendurch nur ungern von den Seiten getrennt habe.

    Die Charaktere wurden vielschichtig und interessant herausgearbeitet. Allen voran meine beiden Lieblingscharaktere Tavion und Finnar, die ich bereits im ersten Band unheimlich gerne mochte. Hier ist allerdings auch noch Ehlim hinzugekommen, den ich mit seiner sanften und liebevollen Persönlichkeit einfach toll fand.

    Die Handlung war durchweg spannend und abwechslungsreich. Langeweile kam hier definitiv nicht auf. Von der ersten bis zur letzten Seite gut durchdacht und wunderbar umgesetzt. 
    Das Ende macht schließlich neugierig auf den dritten Band, auf den ich schon jetzt sehr gespannt bin und kaum erwarten kann.

    Fazit:

    Eine absolut gelungene Fortsetzung, die mich fesseln und mitreißen konnte und mir sogar noch besser als der Vorgänger gefallen hat. Dabei war dieser schon wahnsinnig gut. Von mir gibt es volle 5 Sterne.

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    Artemis_25s avatar
    Artemis_25vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Das Fädenspinnen geht weiter und zwar genauso fantastisch, spannend und voller Überraschungen wie aus Band 1 gewohnt.
    Wer hat diesmal die (Schicksals-)Fäden in der Hand?

    Da ist sie nun endlich, die Fortsetzung von „Die Schicksalsknüpferin – Das blaue Amulett“. Schon fast hätte ich nicht mehr daran geglaubt, aber nun ist sie da und ich bin wieder hin und weg.
    Es ist einiges an Zeit vergangen, so ca. um die fünf bis sechs Jahre, zwischen den Geschehnissen aus Band 1 und dort wo die Handlung in Band 2 anknüpft. Dementsprechend galt es natürlich erst einmal herauszufinden, was in der Zwischenzeit alles passiert ist. Und das ist so einiges. Man merkt den Figuren deutlich an wie ihre Erlebnisse sie geformt und verändert haben und doch konnte ich ihren Kerncharakter noch wiedererkennen, was ich sehr gut finde.
    Ich brauchte trotzdem ein bisschen, um wieder richtig in der Story anzukommen. Das wäre wahrscheinlich ganz anders gewesen, hätte ich den ersten Teil direkt davor noch einmal gelesen, denn den habe ich ungefähr vor einem Jahr das letzte Mal verschlungen. Da vergisst man dann doch so einiges. So habe ich krampfhaft versucht, Verbindungen herzustellen zu Dingen, an die ich mich nur noch recht nebulös erinnerte. Dabei hätte ich eigentlich einfach die Geschichte genießen sollen. Als mir das aufging, habe ich mich dann auch wieder ziemlich schnell in der Story heimisch gefühlt. Was ich daraus aber auch schließe ist, dass man diesen Teil bestimmt auch als eigenständige Geschichte lesen könnte. Dennoch empfehle ich, Band 1 ebenfalls zu lesen, einfach weil man den wirklich vielschichtigen Figuren sehr viel näher ist, weil man sie schon durch ihre ersten Abenteuer begleitet hat und so auch all die charakterlichen Veränderungen intensiver mitbekommt und noch besser versteht.
    Ansonsten wurde wieder geschickt Spannung aufgebaut. Die meist recht kurzen Kapitel, die meist in kleinen sowie größeren Cliffhangern enden und dann die darauf folgenden wechselnden Perspektiven machen einen konstant neugierig wie es denn weitergehen wird. Zusätzlich werden zwischendurch Andeutungen gemacht und mysteriöse Träume eingebaut, die einen rätseln lassen, was da mal wieder für ein Spiel gespielt wird. Da waren diesmal wieder viele unvorhergesehene Wendungen dabei.
    Das offene Ende empfand ich auch dieses Mal als sehr gelungen. Es lässt mich glücklich zurück, aber auch ein bisschen traurig sowie ein paar böse Vorahnungen sind ebenfalls dabei. Ich freue mich schon darauf, in einem eventuell folgenden Band 3 zu erforschen, inwiefern und ob sich diese bewahrheiten werden.

    Fesseln konnte mich dieser Folgeband also allemal. Es hat riesigen Spaß gemacht, mit den liebgewonnen Figuren auf eine neue Reise zu gehen und sie nochmal ganz anders kennenzulernen. Ein sehr spannend gestaltetes Fantasyerlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

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    Siri_quergetipptblogs avatar
    Siri_quergetipptblogvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Fortsetzung, die Geschichten und Figuren werden kreativ weitergedreht. Besonders gelungen: die Kampfszenen!
    Fantastische Fortsetzung

    Inhalt

    Fünf Jahre sind seit dem Finden des Blauen Amuletts vergangen und die drei Helden Finnar, Tavion und Brunja haben die Zeit genutzt, sich ein eigenes Leben aufzubauen - oder? So einfach ist das nämlich gar nicht, wenn der Herr der Anderswelt seine Wiedergeburt plant! Und wo hüpft eigentlich die Schicksalsknüpferin mit ihren knorrigen Beinen herum? Als die Gefahr der dämonischen Kreaturen immer größer wird, machen sich die Helden auf die gefährliche Suche nach der Truischen Klinge.

    Struktur und Plot

    Wie schon in Band 1, wechseln auch hier die Sichtperspektiven mit den einzelnen Kapiteln, was mir sehr gut gefiel. Durch den Zeitsprung von fünf Jahren zwischen den Bänden hatten die Figuren nicht nur Zeit, sich weiterzuentwickeln, sondern tun dies weiterhin während der Geschichte. Neue Themen werden aufgegriffen, wie zum Beispiel die Komplexität des Mutterdaseins, welches meiner Ansicht nach emotional besonders gut gelungen ist. Ich bin immer wieder überrascht, wie feinfühlig die Autorin die Figuren zeichnet, dahinter stecken viele, viele wohlüberlegte Gedanken, die ihre Bücher für mich auszeichnen. Einige Überraschungen im Plot waren für mich absolut nicht vorhersehbar - toll!

    Fazit

    Das Buch hat mich von der ersten Seite an wieder in die spannende Fantasywelt gezogen und mir einige schöne Lesestunden geschenkt. Kurzum: Es macht mir einfach Spaß, Bücher von Marlene von Hagen zu lesen. "Die Schicksalsknüpferin - Die Truische Klinge" reiht sich darin nahtlos ein, auch wenn ich mir gelegentlich etwas mehr Fülle bei manchen Personen und Gegenständen gewünscht hätte.

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    Anni84s avatar
    Anni84vor 5 Monaten
    Die Truische Klinge

    Klappentext:
    ine gereifte Kriegerin.
    Ein sanftmütiger Jüngling.
    Ein Mädchen, das Auren sieht.

    Die Schicksalsknüpferin führt die einst miteinander verbundenen Fäden erneut zueinander, denn die Blinde Sehende hat mit dem Herrn der Anderswelt einen Pakt geschlossen. Als König der Dämonen will er mit ihrer Hilfe in das Diesseits geboren werden und herrschen. Dazu hat er zwei Menschen auserwählt, die seit ihrer Kindheit unwissentlich mit der Anderswelt verbunden sind. Nur mit der Truischen Klinge kann die Schicksalsknüpferin seinen Plan vereiteln.
    Verzweifelt ruft sie die Drachenschmiedin um Hilfe, als ihr einer der Schicksalsfäden entrissen wird. Gemeinsam müssen sie sich dem Herrn der Anderswelt und seiner Dienerin, der Blinden Sehenden, stellen.

    Meinung:
    Also ich fand das Zweite Band der Schicksalsknüpferin genauso gut, wie das Erste. Endlich haben Tavion und Finnar zusammengefunden auch wenn es viele Schwierigkeiten und Herausvorderungen gab. Leider war Brunja diesmal nicht ganz so präsent in der Geschichte wie im ersten Buch. Ich finde die drei gehören einfach so zusammen das alle gleich viel zu erzählen haben :-)
    Wie es auch nicht anders sein darf durfte Xarantee auch nicht fehlen. Ich bin immernoch grspannt was ihr Geheimnis ist. ;-)

    Es gibt soviel zu erzählen aber Ihr solltet das Buch einfach selber lesen. Es Lohnt sich!

    Von mir aufjedenfall eine 100% Leseempfehlung.

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    Ludeke_Spilbomvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend, sehr lebendig beschrieben und voller Überraschungen und Wendungen.
    Spannende Fortsetzung!

    Endlich ist die lang ersehnte Fortsetzung der Schicksalsknüpferin da. Und wieder gibt es viele Überraschungen in der Geschichte, z.B. werden bisher verborgen gebliebene Verwandtschaften aufgedeckt, die verschiedensten fantastischen Kreaturen tauchen auf,  Liebende finden zueinander, visionäre Träume und viele Abenteuer durchziehen die Erzählung bis zu ihrem bittersüßen Ende. Da ich nicht zu viel verraten möchte, beschränke ich mich nur auf einige vage Aussagen zu den lebendig beschriebenen Figuren. Meine Lieblingscharaktere sind Finnar und Tavion sowie die hantige Xarantee ( bei deren Beschreibung ich oftmals auch schmunzeln musste) und bereits auf den ersten Seiten wurde mir Celenii besonders unsympathisch, sie ist für mich mit ihrer machthungrigen, rücksichtslosen Art der menschliche Bösewicht . Die Autorin beschreibt wieder alles sehr ausführlich , auch schwierige Themen werden sehr bildlich dargestellt und man kann beim Lesen so richtig in eine andere Welt abtauchen. Ein wunderbarer Fortsetzungsroman für erwachsene Leser!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Marlene_von_Hagens avatar
    Liebe Leser/innen!

    Ich verlose zur langersehnten Fortsetzung der Schicksalsknüpferin den zweiten Band als Printversion. Bis zum 31.07.2018  habt ihr die Möglichkeit, an der Verlosung teilzunehmen! Der/die Gewinner/in wird per Email verständigt.

    Mit eurer Bewerbung für das Printexemplar: "Die Schicksalsknüpferin - Die Truische Klinge" erklärt ihr euch bereit, als Gewinner/in zeitnah eine Rezension auf Lovelybooks zu veröffentlichen. Gerne dürft ihr die Rezension auch auf Amazon und anderen Plattformen/Blogs veröffentlichen.

    Als Dankeschön erhält der Gewinner nach der Veröffentlichung seiner/ihrer Rezension ein kleines Goodiebriefchen von mir.
     
    Ps: Dieses Buch kann eigenständig gelesen werden.

    Für alle die Band 1 kennen: Habt ihr euch gefragt, was aus euren Helden geworden ist? Finden Tavion und Finnar zusammen? Wurde Brunja ihre Stimmen wirklich los und ist Kelekin nach Truis zurückgekehrt? Das alles erfährt ihr in "Die Truische Klinge".

    Inhaltsangabe

    Eine gereifte Kriegerin.
    Ein sanftmütiger Jüngling.
    Ein Mädchen, das Auren sieht.


    Die Schicksalsknüpferin führt die einst miteinander verbundenen Fäden erneut zueinander, denn die Blinde Sehende hat mit dem Herrn der Anderswelt einen Pakt geschlossen. Als König der Dämonen will er mit ihrer Hilfe in das Diesseits geboren werden und herrschen. Dazu hat er zwei Menschen auserwählt, die seit ihrer Kindheit unwissentlich mit der Anderswelt verbunden sind. Nur mit der Truischen Klinge kann die Schicksalsknüpferin seinen Plan vereiteln. 
    Verzweifelt ruft sie die Drachenschmiedin um Hilfe, als ihr einer der Schicksalsfäden entrissen wird. Gemeinsam müssen sie sich dem Herrn der Anderswelt und seiner Dienerin, der Blinden Sehenden, stellen.

    Textauszug:

    Finnar wog das ausgeborgte Schwert in der Hand ab. Es fühlte sich viel zu leicht und kopflastig an. Außerdem war die Schlagkante sehr schmal und saß schief in der Angel. Unzufrieden stellte sie sich in Kampfposition. Ein Umtausch war nicht mehr möglich.
    Darian schlug sofort mit seinem schweren Bihänder auf sie ein. Er zielte auf ihren Hals, wenn auch halbherzig. Sie parierte den Angriff trotzdem energisch. Dabei spürte sie, wie die Schneide vibrierte. Das war kein gutes Zeichen.
    Dieses Mistteil bricht jeden Moment auseinander. Ich hätte nach meinem eigenen Schwert verlangen müssen.
    Mit einem helldendarischen Schrei stürzte sie auf Darian zu, hob die Klinge und schlug auf seine linke Schulter ein. Einmal, zweimal. Der dritte Hieb ging auf seine linke Flanke, knapp unter der Achsel. Den Vierten führte sie in einem Halbkreis nach rechts, auf Leberhöhe. Darian wehrte jeden ihrer Angriffe ab.
    »Deine Hände sind noch immer flink, Weib, aber du bist außer Übung«, verspottete er sie.
    »Halt deinen Mund und kämpfe lieber.« Sie knurrte, setzte zu einer Finte am rechten Knie an und stieß stattdessen mit dem Ort der Schneide - der Schwertspitze - gegen seinen Bauch.
    Darian krampfte sich überrascht zusammen, als sie ihn unter dem Rippenbogen traf. Die Spitze ihrer Klinge war aber so stumpf, dass sie nicht einmal das dünne Hemd aufschlitzte.
    Darian hatte sich sofort wieder gefangen und stieß ihr Schwert mit einem Hieb zur Seite. Anstatt sie wütend anzusehen, lachte er nur, riss die Augen auf und schlug von oben auf sie ein.
    Finnar hob reflexartig die Klinge und wehrte seine Hiebe gegen ihren Oberkörper ab. Unbeirrt drängte er sie weiter zurück. Ihrem Instinkt folgend, machte sie einen raschen Schritt im Halbkreis zur Seite, sodass er an ihr vorbeilief und gegen die Umzäunung knallte. Mit der flachen Seite der Klinge schlug sie auf seinen Hintern ein.
    Darian ließ einen Schrei los. Seine Freunde lachten. Erst als Darian sich mit zornigem Blick umdrehte, verebbte das Gelächter der anderen Männer.
    »Ich wusste, dass das ein Spaß werden würde«, sagte Darian zu ihr und ging ihr nach. Mit schweren, behäbigen Schritten. »Am Ende siege ich.« Er holte aus und drosch auf ihren linken Ellbogen ein.
    Finnar hielt dagegen, aber die Wucht des Hiebes war stärker als erwartet und sie taumelte zur Seite. Ein brennender Schmerz schoss ihr rechtes Bein nach oben. Ihre alte Verletzung machte sich bemerkbar.
    Verflucht! Ich muss ihn bald besiegen, sonst ...

    Ich freue mich auf eure Bewerbung!


    Zur Buchverlosung
    Marlene_von_Hagens avatar
    Liebe Leser/innen!

    Es ist so weit, die langersehnte Fortsetzung zur »Schicksalsknüpferin« ist da! Zu diesem feierlichen Anlass verlose ich 10 Ebooks für eine Leserunde. :) Bis 29.04.2018 habt ihr die Möglichkeit, an der Verlosung teilzunehmen! Die Gewinner werden per Email verständigt.

    Mit eurer Bewerbung für die Ebookverlosung erklärt ihr euch bereit, im Falle eines Gewinnes, aktiv und zeitnah an der Leserunde teilzunehmen und eine Rezension auf Lovelybooks zu veröffentlichen. Gerne dürft ihr eure Rezensionen auch auf Amazon und anderen Plattformen/Blogs veröffentlichen.

    Bitte gleich das gewünschte EBOOKFORMAT dazuschreiben!

    Ich stehe allen Teilnehmer/innen gerne für Fragen zur Verfügung und werde mich an der Lese-Runde aktiv beteiligen!

    Inhaltsangabe

    Eine gereifte Kriegerin.
    Ein sanftmütiger Jüngling.
    Ein Mädchen, das Auren sieht.


    Die Schicksalsknüpferin führt die einst miteinander verbundenen Fäden erneut zueinander, denn die Blinde Sehende hat mit dem Herrn der Anderswelt einen Pakt geschlossen. Als König der Dämonen will er mit ihrer Hilfe in das Diesseits geboren werden und herrschen. Dazu hat er zwei Menschen auserwählt, die seit ihrer Kindheit unwissentlich mit der Anderswelt verbunden sind. Nur mit der Truischen Klinge kann die Schicksalsknüpferin seinen Plan vereiteln. 
    Verzweifelt ruft sie die Drachenschmiedin um Hilfe, als ihr einer der Schicksalsfäden entrissen wird. Gemeinsam müssen sie sich dem Herrn der Anderswelt und seiner Dienerin, der Blinden Sehenden, stellen.

    Textauszug:

    Ich sehe dich.
    Mit geweiteten Augen starrte sie in die Finsternis, die sie umgab. Nur die kleine Essenz nahm sie deutlich in einem kräftigen Grün wahr. Die Aura des Geschöpfes flackerte auf und zog sich abrupt zusammen, als sie näher trat.
    Unter ihr schwankte der Boden. Vorsichtig schritt sie über die Holzdielen weiter und lauschte dem Wellengang. Draußen knarzte etwas.
    Der Geruch von Salzwasser war allgegenwärtig. Noch immer hatte sie sich nicht daran gewöhnt. Selbst der Weihrauchduft, mit dem sie ihn zu bekämpfen versuchte, überdeckte ihn nicht gänzlich.
    Sie griff blind voraus, spürte das ebenmäßige Holz des Tisches unter ihren Fingerspitzen und erreichte einen gebogenen Gegenstand aus Metall. Er war kalt und glatt. Langsam fuhr sie über die filigranen Gitterstäbe des Käfigs nach oben. Der darin gefangene Spatz zwitscherte, zuerst unsicher dann panisch, je weiter sie ihre Hand hob. Er flatterte in seinem Käfig umher, als wüsste er, was sie mit ihm vorhatte.
    Rasch suchte sie nach der Unregelmäßigkeit im Käfig, fand den vorstehenden Haken und öffnete den Verschluss der Türe. Sie riss die Augen auf und starrte das Geschöpf gierig an. Ein Sammelsurium aus roter und gelber Farbe. Das Grün war gänzlich verschwunden. Seine Aura hatte sich verändert.
    Er ist hin- und hergerissen zwischen Flucht und Angriff, schloss sie aus jahrelanger Erfahrung. Sie hatte inzwischen gelernt, die Gefühle der Essenzen an ihrer Aurafarbe zu erkennen. Egal ob es sich dabei um Menschen, Tiere oder Wesen aus der Anderswelt handelte.
    Hastig schob sie ihre Hand in den Käfig und packte den Vogel. Er tschilpte hysterisch und biss sie in ihren Daumen. Nach dem ersten, scharfen Schmerz spürte sie warmes Blut aus der Wunde austreten.
    »Das wird dir das Leben auch nicht retten«, sagte sie kühl und wandte sich um. Die zweite Hand legte sie auf seinen Kopf, bis der Spatz keinen Laut mehr von sich gab. Ein letztes ängstliches Glucksen drang unter dem Druck ihrer Finger hervor, dann blieb er still. Doch er lebte noch. Sie spürte die Hitze seines Körpers und das Zucken seiner angelegten Flügel. Schwarze Flecken durchzogen seine Aura. Todesangst versetzte ihn in Starre.
    Unbeeindruckt vom Leid des Tieres durchquerte sie den kleinen Raum, der seit einiger Zeit ihr Zuhause war. Hier konnte sie sich frei bewegen, hier fand sie sich ohne Hilfe zurecht. Egal zu welcher Tageszeit. Alles hatte seinen Platz. Das schmale Bett im hinteren Bereich der Kabine unter dem kleinen Fenster, die schulterhohe Kommode mit Kräutern, Weihrauch, Seifen und Schmuck daneben. Ihre restlichen Habseligkeiten befanden sich in zwei großen Truhen auf der gegenüberliegenden Seite. Links davon stand der Speisetisch mit dem leeren Käfig, umrundet von vier Stühlen. Er war gleich neben der Türe. Dem Tisch gegenüber lag der Altarbereich, auf den sie zusteuerte. Einzig ihre Sitzbänke und ein paar kleinere Gegenstände waren andernorts untergebracht. Niemand sonst durfte ungefragt hier eintreten oder gar ein Möbelstück verrücken.
    Der Boden unter ihren Füßen schwankte erneut, ehe sie den Altar erreicht hatte. Heute standen die Sterne des Aklarenzirkels im rechten Winkel zueinander. Es war die beste Zeit um eine Verbindung zur Anderswelt herzustellen. Sie würde heute besonders stark sein. Aber was würde ihr Herr sagen, wenn er erfuhr, was vorgefallen war?
    Sie griff nach dem Zeremonienmesser. Es lag wie immer an seinem Platz. Weich gepolstert auf Samt. Es kitzelte sie jedes Mal in den Fingerkuppen, wenn sie den rausanften Stoff berührte.
    Vorfreude, aber auch etwas Angst breiteten sich in ihrer Magengrube aus. Seit drei Mondzyklen hatte sie nicht mehr mit ihm gesprochen und es war viel vorgefallen.
    Der Vogel regte sich unter dem Druck ihrer Linken, zeterte und zwickte sie erneut in ihre dünne Haut.
    »Gleich ist es vorbei«, sagte sie sanft zu ihm, als wollte sie ihn damit beruhigen. »Du wirst die Freiheit des ewigen Lebens spüren, sobald du als Geschöpf der Anderswelt zu uns zurückgekehrt bist. Gedulde dich, mein kleiner, gefiederter Freund.« Sie führte den Dolch an die Kehle des Spatzes und ritzte tief in sein Fleisch.

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    Liebe Grüße,

    Marlene
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    Letzter Beitrag von  Marlene_von_Hagenvor 4 Monaten
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