Die Schicksalsknüpferin - Das Blaue Amulett

von Marlene von Hagen 
4,6 Sterne bei35 Bewertungen
Die Schicksalsknüpferin - Das Blaue Amulett
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Positiv (33):
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Fesselnder Fantasy-Roman

Kritisch (2):
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Ich habe es bis zum Schluss nicht geschaft, in die Geschichte hineinzufinden

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Inhaltsangabe zu "Die Schicksalsknüpferin - Das Blaue Amulett"

Eine erfahrene Kriegerin.
Ein unbedarfter Schreinerbursche.
Ein Mädchen, das Stimmen hört.

Die Schicksalsknüpferin zieht die Fäden enger zusammen und verknotet sie zu einem neuen Gebilde, denn die Blinde Sehende darf niemals an das Blaue Amulett gelangen. Ein Krieg steht bevor, sie kann es deutlich spüren. Alleine schafft die Schicksalsknüpferin es nicht, die Blinde Sehende aufzuhalten. Sie braucht die Hilfe von einfachen Geschöpfen, um dem entgegenzuwirken, was ihnen allen bevorsteht. Niemand sieht, welche Gefahr der Welt droht. Nur sie alleine vermag es. Denn sie ist die letzte Schicksalsknüpferin. Alle Last liegt auf ihr und den drei Fäden, die sie zu einem dichten Spinnennetz formt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783745075748
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:684 Seiten
Verlag:epubli
Erscheinungsdatum:31.12.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    annso24s avatar
    annso24vor 2 Monaten
    Beachtliche (dicke) Fantasy

    Cover:
    Im Großen und Ganzen finde ich das Cover passend gestaltet, da es eine mystische Atmosphäre rüberbringt und damit schon Hinweise auf dne Inhalt gibt. Ansonsten verrät es nicht viel über das, was einen erwartet. Ich finde es gelungen, auch wenn es in den Details nicht ganz meinen Geschmack trifft.

    Inhalt:
    Bereits der Klapptext hat meine Neugierde auf die Geschichte und die Schicksalsknüpferin geweckt und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Die Dicke des buches hat mich auf den ersten Blick schon etwas abegschreckt, weil ich Sorge hatte, dass man die Spannung dabei rund um die Uhr hochalten kann. Doch erstaunlicherweise ist es der Autorin definitiv gelungen! Der Einstieg beginnt erst sehr leicht, aber doch bereits aufregend gestaltet, sodass ich neugierig wurde, was es mit allem auf sich hatte. Und diese Neugier hielt rund um die Uhr an, denn es passiert gefühlt rund um die Uhr so viel und davon konnte ich als Leser so wenig vorhersehen. Manchmal empfand ich es als etwas anstrengend, dass die Handlung nicht wirklich zu Ruhe kam und das bei dem Umfang. Dennoch muss ich sagen, dass die Überraschungen schon etwas wettgemacht haben, weil ich es richtig toll fand, dass es immer wieder zu Wendungen kam. Insgesamt fand ich die Handlung wahnsinnig gut durchdacht, da die anfänglich getrennten Handlungsstränge gekonnt zusammengeführt wurden und ein beeindruckendes Abenteuer bieten. Einziger Kritikpunkt für mich persönlich war auch manchmal die Brutalität, aber das obliegt meinem persönlichen Geschmack. 


    Charaktere:
    Für mich lebte die Geschichte viel von der Entwicklung der Charaktere. Ich fand es wirklich stark, wie die Autorin die Veränderungen der Figuren in dem Rahmen der Geschichte gestaltete. Man konnte sowohl Tavian, als auch Finnar und Brunja sehr gut kennenlernen und ich persönlich habe sehr mit ihnen mitgefiebert und hatte daran sehr viel Freude. Die drei sind so unterschiedlich und bieten damit sehr viel Unterhaltung. Mag es Tavian sein mit seiner unbedarften Art, die sich in Strenge und Stärke wandelt oder Finnar, die in ihrer Weitsicht gegenüber anderen meiner Meinung nach sehr dazulernt. Brunja gefiel mir als Ruhigste der drei am besten, weil ich mich in sie besonders gut hineinversetzen konnte und ich die Besonderheiten ihrer Person natürlich sehr faszinierend fand. Insgesamt muss ich sagen, dass die Charaktere der Geschichte für mich einen großen Reiz ausgemacht haben. Sie waren vielseitig gestaltet, was ich immer sehr wichtig finde! 

    Schreibstil:
    Stilstisch empfand ich die Geschichte als sehr angenehm. Es ließ sich erstaunlich leicht und fließend lesen, sodass man trotz einer Seitenzahl von fast 700 Seiten sehr leicht durch die Seiten fliegt. Dazu trägt auch die Abwechslung bei, die durch den Perspektivenwechsel zwischen den drei Hauptprotagonisten geboten wird. Dadurch konnte man anfänglich die einzelnen Figuren sehr gut kennenlernen, bevor ihre HAndlungsstränge zusammengeführt werden. Ansonsten empfand ich den Stil der Autorin als sehr malerisch, bildhaft und trotzdem unterhaltsam!

    Fazit:
    Insgesamt konnte mich Marlene von Hagen mit der Geschichte überzeugen. Die Autorin konnte mich durch die drei Hauptcharaktere in eine faszinierende Welt und ein spannendes wie brutales Abenteuer entführen. Trotz der nicht zu verachtenden Dicke kam es nur sehr selten zu Längen, fand ich die Spannung gut gestaltet. Insgesamt erwartet euch auf jeden Fall eine kompakte Geschichte, die Spaß macht und besonders durch ihre Charaktere sehr an Leben gewinnt sowie auch die Freude auf die Fortsetzung weckt.  Macht euch gefasst auf Wendungen und Überraschungen, authentische und liebevoll gestaltete Charaktere, aber auch auf eine gewisse Brutalität, die vielleicht nicht jedem zusagt.

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    Tauriels avatar
    Taurielvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Fesselnder Fantasy-Roman
    Fesselnde Fantasy

    Eine erfahrene Kriegerin. Ein unbedarfter Schreinerbursche. Ein Mädchen, das Stimmen hört. Die Schicksalsknüpferin zieht die Fäden enger zusammen und verknotet sie zu einem neuen Gebilde, denn die Blinde Sehende darf niemals an das Blaue Amulett gelangen. Ein Krieg steht bevor, sie kann es deutlich spüren. Alleine schafft die Schicksalsknüpferin es nicht, die Blinde Sehende aufzuhalten. Sie braucht die Hilfe von einfachen Geschöpfen, um dem entgegenzuwirken, was ihnen allen bevorsteht. Niemand sieht, welche Gefahr der Welt droht. Nur sie alleine vermag es. Denn sie ist die letzte Schicksalsknüpferin. Alle Last liegt auf ihr und den drei Fäden, die sie zu einem dichten Spinnennetz formt. Das Cover und der Klappentext haben mich neugierig auf diesen Roman gemacht.Die Autorin war mir bis heute unbekannt. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und ich bin von Anfang an in diese Geschichte hinein gezogen.Die Mischung aus Fantasy und Abenteuer ist ausgewogen.Die fantastischen Einlagen sind nicht so abgehoben und ich kann mir alles sehr gut vorstellen.Kopfkino pur.So sollte ein spannender Roman sein.Gerne mehr.

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    Zwaerks avatar
    Zwaerkvor 7 Monaten
    Die Schicksalsknüpferin

    Die Schicksalsknüpferin zieht die Fäden enger zusammen und verknotet sie zu einem neuen Gebilde, denn die Blinde Sehende darf niemals an das Blaue Amulett gelangen. Ein Krieg steht bevor, sie kann es deutlich spüren. Alleine schafft die Schicksalsknüpferin es nicht, die Blinde Sehende aufzuhalten. Sie braucht die Hilfe von einfachen Geschöpfen. Hier kommen die erfahrene Kriegerin Finnar, der Schreinerbursche Tavion und Brunja, die seltsame Stimmen hören kann, ins Spiel. Gemeinsam begeben sie sich auf eine gefährliche Reise, um das blaue Amulett zu finden.

     

    Ohne Probleme konnte ich in die Geschichte einsteigen. Besonders gut hat mir der Perspektivenwechsel zwischen den drei Hauptcharakteren gefallen. So konnte man sie gut kennen lernen,  das Aufeinandertreffen gut verfolgen und  mitfiebern, wie sich das Schicksal der drei immer mehr miteinander Verknüpft hat. Die Geschichte  bleibt von Anfang bis zum Schluss spannend und ich wollte sie gar nicht mehr aus den Händen legen. Kann das Buch allen Fantasy- Fans wirklich nur empfehlen und freue mich schon sehr auf den zweiten Teil

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    Anni84s avatar
    Anni84vor 8 Monaten
    Die Schicksalsknüpferin

    Klappentext:
    Eine erfahrene Kriegerin. Ein unbedarfter Schreinerbursche. Ein Mädchen, das Stimmen hört. Die Schicksalsknüpferin zieht die Fäden enger zusammen und verknotet sie zu einem neuen Gebilde, denn die Blinde Sehende darf niemals an das Blaue Amulett gelangen. Ein Krieg steht bevor, sie kann es deutlich spüren. Alleine schafft die Schicksalsknüpferin es nicht, die Blinde Sehende aufzuhalten. Sie braucht die Hilfe von einfachen Geschöpfen, um dem entgegenzuwirken, was ihnen allen bevorsteht. Niemand sieht, welche Gefahr der Welt droht. Nur sie alleine vermag es. Denn sie ist die letzte Schicksalsknüpferin. Alle Last liegt auf ihr und den drei Fäden, die sie zu einem dichten Spinnennetz formt.
    Meinung:Die Schicksalsknüpferin ist ein sehr interessantes Buch. Ich bin nicht mit viel Erwartung an dieses Buch herangegangen, wurde aber dennoch positiv überrascht. Das Buch lässt sich schön und leicht lesen. Man fiebert dabei mit, wenn es im Buch Gefahren, Hindernisse usw. gibt. Wenn man erstmal in das Buch reingekommen ist, möchte man nicht mehr aufhören zu lesen. 
    Daher kann ich es nur weiterempfehlen, wenn man mal den Alltag verlassen möchte. 😄

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    winniehexs avatar
    winniehexvor 9 Monaten
    Das Buch verspricht nicht zu viel

    Die Schicksalsknüpferin zieht die Fäden enger zusammen und verknotet sie zu einem neuen Gebilde, denn die Blinde Sehende darf niemals an das Blaue Amulett gelangen. Ein Krieg steht bevor, sie kann es deutlich spüren. Alleine schafft die Schicksalsknüpferin es nicht, die Blinde Sehende aufzuhalten. Sie braucht die Hilfe von einfachen Geschöpfen, um dem entgegenzuwirken, was ihnen allen bevorsteht. Diese Hilfe bekommt Sie dann von Tavion, Brunja, Kelekin und Finnar. Niemand sieht, welche Gefahr der Welt droht. Nur sie alleine vermag es. Denn sie ist die letzte Schicksalsknüpferin. Alle Last liegt auf ihr und den drei Fäden, die sie zu einem dichten Spinnennetz formt.

    Gerade am Anfang ist ein häufiger Wechsel von statten, aber die Protagonisten sind sehr schön ausformuliert so dass man keine Probleme hat der Geschichte folge zu leisten. Ich fand die Geschichte spannend und sehr schöngeschrieben. Die Story ist absolut lesenswert und die Autorin hat auch einiges offengehalten, so dass man davon ausgehen kann das auch noch was nachkommt. Zumindest hoffe ich das…

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    Vivi300s avatar
    Vivi300vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein echt tolles und spannendes Fantasybuch. Ich empfehle auch "Weltenwirbel" von der Autorin, beide Bücher können sehr überzeugen :)
    Absolut überzeugender Fantasy-Roman


    Klappentext
    Eine erfahrene Kriegerin.
    Ein unbedarfter Schreinerbursche.
    Ein Mädchen, das Stimmen hört.

    Die Schicksalsknüpferin zieht die Fäden enger zusammen und verknotet sie zu einem neuen Gebilde, denn die Blinde Sehende darf niemals an das Blaue Amulett gelangen. Ein Krieg steht bevor, sie kann es deutlich spüren. Alleine schafft die Schicksalsknüpferin es nicht, die Blinde Sehende aufzuhalten. Sie braucht die Hilfe von einfachen Geschöpfen, um dem entgegenzuwirken, was ihnen allen bevorsteht. Niemand sieht, welche Gefahr der Welt droht. Nur sie alleine vermag es. Denn sie ist die letzte Schicksalsknüpferin. Alle Last liegt auf ihr und den drei Fäden, die sie zu einem dichten Spinnennetz formt.


    Mein Eindruck
    Trotz der beachtlichen dicke des Buches von über 700 Seiten gibt es keinerlei inhaltliche Längen. Die Geschichte war von Anfang bis Ende spannend und sehr fesselnd. 
    Der Einstieg gelang sehr schnell und problemlos. 
    Während des Lesens stößt man das ein oder andere Mal auf eine sehr brutale Stelle, die ich persönlich sehr passend und realistisch finde, auch, wenn es doch immer wieder schockierend ist, so etwas zu lesen (Folter, Vergewaltigung). 
    Grundsätzlich ist das Buch, trotz des Fantasy-Settings sehr authentisch. Die vielen unerwarteten Wendungen tun dann ihr übriges. Ich brauche unbedingt den zweiten Teil *_*


    Figuren
    Die Protagonisten sind mir allesamt sehr sympathisch gewesen. Am meisten mochte ich es, wie gut designt der Charakter der Figuren war. Sie sind alle sehr authentisch, tiefgründig und facettenreich gestaltet.
    Finnar, die Kriegerin, hat wirklich eine sehr starke Persönlichkeit. Brunja ist nicht sehr selbstständig und lässt lieber die Stimmen ihr Leben bestimmen. 
    Tavion ist anfangs noch sehr unerfahren. 
    Doch alle drei machen während der Geschichte einen Wandel durch und wachsen über sich hinaus. Sie stärken sich gegenseitig und lernen von einander. Dieser Prozess ist wirklich sehr schön beschrieben.


    Schreib-/Erzählstil
    Der Schreibstil war sehr flüssig und bildgewaltig. Mir haben vor allem die Formulierungen sehr gut gefallen, sie passen sehr schön zur Geschichte. 
    Die Perpektivwechsel sind sehr gelungen. Oft passiert es ja, dass man den Überblick verliert, doch hier war jeder Wechsel absolut brillant gesetzt. Damit ist man nicht nur den Figuren näher gekommen, sondern der Perspektivwechsel wurde auch als Instrument des Spannungsaufbaues benutzt. 


    Mein Fazit
    Ein sehr tolles Fantasybuch, welches ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann. Vor einiger Zeit habe ich bereits ein anderes Buch von der Autorin gelesen. "Weltenwirbel" war ebenso spannend, fesselnd und rasant wie dieses Buch. Ich bin echt begeistert, nicht nur vom Buch, sondern auch von der Autorin. 

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    Anne_Schmidts avatar
    Anne_Schmidtvor 10 Monaten
    Fantasy at its best!

    Ein gelungener Fantasyroman! Trotz der Länge lässt sich die Gescchichte flüssig und leicht durchlesen. Die Story war fesselnd bis zum Schluss und man ist gespannt, was im nächsten Band so geschieht.
    Besonders gut gefallen hat mir die Schreibweise aus verschiedenen Sichten. Das erleichert das Einfühlen in die verschiedenen Charaktere. Natürlich war die Geschichte stellenweise ein wenig brutal - aber nicht allzu schlimm. Dieses Buch hat alles was man für eine gute Story braucht: Krieg, Habgier, Liebe, eine anstregende Reise, Eifersucht und Selbstlosigkeit.
    Also: Fans dieses  Genres -> legt los und lest!

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    Cleo22s avatar
    Cleo22vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Eine spannende Reise mit starken Charakteren
    Die Reise beginnt..

    Klappentext: „Eine erfahrene Kriegerin. Ein unbedarfter Schreinerbursche. Ein Mädchen, das Stimmen hört. Die Schicksalsknüpferin zieht die Fäden enger zusammen und verknotet sie zu einem neuen Gebilde, denn die Blinde Seherin darf niemals an das Blaue Amulett gelangen. Ein Krieg steht bevor, sie kann es deutlich spüren. Alleine schafft die Schicksalsknüpferin es nicht, die Blinde Seherin aufzuhalten. Sie braucht die Hilfe von einfachen Geschöpfen, um dem entgegenzuwirken, was ihnen allen bevorsteht. Niemand sieht, welche Gefahr der Welt droht. Nur sie alleine vermag es. Denn sie ist die letzte Schicksalsknüpferin. Alle Last liegt auf ihr und den drei Fäden, die sie zu einem dichten Spinnennetz formt.“ 


    Ich hatte einen guten Einstieg in die Geschichte und während der ganzen Geschichte wird eine spannende Atmosphäre aufgebaut. Zu Beginn sind die drei Hauptcharaktere noch auf unterschiedlichen Wegen und man lernt jeden einzeln kennen, bis sich ihre Wege kreuzen, dass hat mir sehr gut gefallen, denn so hat man noch ein besseres Bild von ihnen und kann die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven verfolgen. Auch die Charaktere sind stark ausgearbeitet und sind mir sehr sympathisch gewesen. Finnar ist eine starke Kriegerin, was sie die anderen auch spüren lässt, doch man merkt, dass sie innerlich auch ihre Probleme hat und wenn man einmal ihr Vertrauen gewonnen hat, ist sie für einen da, das macht sie noch sympathischer. Brunja hört Stimmen, die ihr Leben bestimmen, denn sie sagen ihr, was sie zu tun hat und wo Gefahr lauert, doch zusammen mit den anderen beiden lernt sie, auch mal auf sich selbst zu hören und sich nicht nur von den Stimmen leiten zu lassen, die ihr noch gefährlicher werden können, als sie zunächst annimmt...
    Tavion ist zunächst sehr unerfahren und kennt sich nicht mit den Tücken der Welt aus, da er sein Heimatdorf noch nie zuvor verlassen hat, doch er wächst über sich hinaus und zusammen mit seinen Begleiterinnen strotzt er jeder Gefahr und wird immer stärker. Er kehrt längst nicht mehr als der einfache Bursche zurück, der er zu Beginn der Geschichte war. 

    Trotz der vielen Seiten, die dieses Buch hat, war es nicht langweilig. Es gab viele Überraschungen und unerwartete Wendungen, die die Geschichte aufgelockert haben und dafür sorgten, dass die Spannung aufrechterhalten bleibt. Ich musste einfach wissen, wie es mit den drei weitergeht und ob sie ihr Ziel erreichen.
    Zwischendrin waren es mir aber ein paar zu derbe Elemente (Folter durch Vergewaltigung,..), die ich nicht gebraucht hätte und auch nicht gerne gelesen habe. Auch das Ende war für mich nicht ganz glücklich, da ich mir etwas anderes erwartet habe, dennoch wurde der Schluss gut gestaltet und man wird noch einmal überrascht und möchte gerne weiterlesen.

    Fazit:  Eine spannende Reise, auf die man mitgenommen wird und tolle Charaktere kennenlernt! Von mir gibt es dafür vier von fünf Sternen :)

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    federfantastikas avatar
    federfantastikavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Fantastisches Buch mit starken Charakteren und tollem Erzählstil.
    Die Suche nach dem Amulett

    Die Schicksalsknüpferin - Das Blaue Amulett von Marlene von Hagen ist der erste Band der Reihe.

    Der Stil der Autorin hat mir von Anfang an zugesagt, ich fand leicht in das Buch hinein und habe das Lesen sehr genossen.

    Die Charaktere
    Tavion - eigentlich hat er zuhause alles, was es zum Leben braucht. Doch als er von einem Amulett hört, welches dem Bruder seiner Liebsten helfen könnte, hält ihn nichts mehr - er macht sich auf eine lange, beschwerliche Reise.
    Finnar - eine Kämpferin wie sie im Buche steht. Finnar ist stark, schnell und talentiert. Durch Zufall trifft sie auf Tavion und begleitet ihn auf seiner Suche.
    Brunja - der ruhende Gegenpol zu Finnar. Doch genau wie Tavion ist Brunja auch unbedarft und unerfahren. Bisher hat sie sich immer auf die Stimmen verlassen, doch möglicherweise wollen die nicht immer nur Gutes ...

    Die Story
    Tavion weiß nichts von der Welt, dennoch hält ihn niemand davon ab, nach dem sagenumwobenen Blauen Amulett zu suchen, um seiner Geliebten einen Gefallen zu tun. Er bricht auf in eine Welt, die er nicht kennt, die bevölkert wird von bösartigen Kreaturen und auf der ein grausamer Krieg tobt.
    Finnar und Brunja, zwei Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, schließen sich ihm auf seiner Reise an. Beide auf der Suche nach ganz eigenen Zielen haben sie unvereinbare Interessen. Kann dennoch eine Freundschaft entstehen, oder müssen sie nicht nur vor den Soldaten sondern auch vor einander auf der Hut sein?

    Mein Fazit
    Das Buch hat mir sehr, sehr gut gefallen. Es hat mich gefesselt und teilweise habe ich die Passagen mit offenem Mund verschlungen. Ich kann es ungebremst jedem Fantasy-Liebhaber empfehlen, wegen der ein oder anderen grausamen Stelle allerdings nichts für zu junge Leser.



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    mysticcats avatar
    mysticcatvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich habe es bis zum Schluss nicht geschaft, in die Geschichte hineinzufinden
    "Kopfkino" springt bei mir nicht an.

    „Die Schicksalsknüpferin – das blaue Amulett“ von Marlene von Hagen ist Ende November 2016 erschienen. Ich habe das Buch (e-Book) als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen.

    Das Cover fand ich wunderschön und mysteriös und dachte beim „Klappentext“, dass es sich hier um den ersten Teil der Geschichte handeln würde und die Handlung dann noch weitergeht, was jedoch nicht der Fall war. Daher ist es besser, wenn man sich überraschen lassen möchte, den Klappentext nicht zu lesen.

    Die Geschichte wird aus der Sicht eines allwissenden Erzählers erzählt, der abwechseln die Protagonisten der Geschichte, samt ihrer Vorgeschichte, in den Fokus nimmt. In dieser Geschichte hat mir die Identifikationsfigur gefehlt und ich habe mir sehr schwer getan, in die Welt einzutauchen. Bis zum Schluss ist bei mir das Kopfkino nicht angesprungen. Ich habe das Buch über 2 Monate hinweg immer wieder versucht zu lesen und jedes Mal hat sich bei mir Leseunlust eingestellt, weitergelesen habe ich dann als Pflichtgefühl. Gut fand ich die letzten 10 Prozent des Buches, in denen sich endlich alles aufgeklärt hat.

    Ich habe mir überlegt, wie mir das Eintreten in die Welt leichter gefallen wäre:

    Wären die Kapitel jeweils aus der Sicht einer bestimmten Person geschrieben gewesen (zum Beispiel bis sie auf die Gruppe trifft) hätte ich in die Eigenarten der Personen noch leichter hineingefunden und deren Sicht auf die Welt kennengelernt.

    Obwohl ich gerne Fantasy lese, hat es die Handlung nicht geschafft mich zu fesseln und da kann ich nicht mal sagen, woran das liegt.

     

    Fazit: bei mir ist das Kopfkino während des gesamten Buches nicht angesprungen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Marlene_von_Hagens avatar
    Liebe Leser/innen!

    Die Schicksalsknüpferin feiert demnächst Geburtstag. Sie wird ein Jahr alt! In dieser Zeit hat sie schon dem einen oder anderen Leser spannende Lesestunden beschert. Nun geht die Bescherung weiter! :)

    Für alle, die "Die Schicksalknüpferin - Das Blaue Amulett" noch nicht kennen, besteht nun die Möglichkeit eines von zehn EBOOKs zu gewinnen.

    Bis zum 12.12 habt ihr die Möglichkeit, an der Verlosung teilzunehmen! Die Gewinner werden per Email verständigt.

    Mit eurer Bewerbung für die Ebookverlosung erklärt ihr euch bereit, im Falle eines Gewinnes, zeitnah eine Rezension zu schreiben und diese auf lovelybooks, Amazon und ev. anderen Plattformen zu veröffentlichen.

     

    Inhaltsangabe:

     

    Eine erfahrene Kriegerin.

    Ein unbedarfter Schreinerbursche.

    Ein Mädchen, das Stimmen hört.

     

    Die Schicksalsknüpferin zieht die Fäden enger zusammen und verknotet sie zu einem neuen Gebilde, denn die Blinde Sehende darf niemals an das Blaue Amulett gelangen. Ein Krieg steht bevor, sie kann es deutlich spüren. Alleine schafft die Schicksalsknüpferin es nicht, die Blinde Sehende aufzuhalten. Sie braucht die Hilfe von einfachen Geschöpfen, um dem entgegenzuwirken, was ihnen allen bevorsteht. Niemand sieht, welche Gefahr der Welt droht. Nur sie alleine vermag es. Denn sie ist die letzte Schicksalsknüpferin. Alle Last liegt auf ihr und den drei Fäden, die sie zu einem dichten Spinnennetz formt.

     

    Leseprobe:

    (Ein Ausschnitt von der Buntfalkin Brunja, die von ihren Stimmen gewarnt wird. Jagandi, ihr Frettchen, ist wie immer bei ihr,)

     

    FLIEH, KIND! STEH AUF!

    Brunja sah sich in der Stube um. Männer, die fast täglich hier einkehrten, spielten Putzarikarten, tranken Bier mit Minze und begrapschten Huren. Einer zankte mit seinem hässlichen Weib, aber Anzeichen für Gefahr gab es keine.

    DIE HINTERTÜR, SCHNELL!

    Brunja schnalzte mit der Zunge. Jagandi, der sich neben ihr auf der Sitzbank niedergelassen hatte, spitzte die Ohren und kletterte unter ihre Kapuze. Rasch hängte sie sich Bogen, Köcher und ihren Beutel um und stand auf. Sie marschierte auf die Hintertüre zu.

    Der Pfeilermann stand hinter dem Tresen und polierte Gläser mit einem fleckigen Lappen. Ihm gehörte das Gasthaus.

    DUCK DICH, JETZT!, schrien die Stimmen.

    »Kopf runter«, sagte Brunja reflexartig zu dem Wirt und krümmte den Rücken. Ohne darauf zu achten, ob er ihren Worten folgte, schlich sie geduckt an dem Ausschank vorbei in die Küche, zum Hinterausgang. Sie schob die Holztüre auf, kalte Abendluft blies ihr entgegen.

    Jemand stieß die Vordertüre mit Gewalt auf. In der Taverne brach Krawall aus. Brunja hörte alarmierte Rufe, dann Schreie. Metall schlug auf Metall, Stühle wurden umgeworfen, Tonbecher zersplitterten am Boden. Sie drehte sich nur kurz um. Ein brennender Pfeil flog durch eines der Fenster und setze die alten Binsen am Boden in Brand. Die daneben sitzenden Huren sprangen von den Schößen ihrer Kundschaft auf und kreischten um ihr Leben, während der Wirt versuchte, die Flammen auszutreten.

    Schwer atmend drückte Brunja die Hintertüre zu und fand sich in einer engen Gasse wieder. Es war finster und roch nach Abfällen. Sie rannte an einem alten Abort vorbei und blieb vor einer Mauer stehen.

    »Eine Sackgasse?«

    Brunja sah sich um. Sie hörte Menschen auf den Straßen schreien und bemerkte Feuer, die überall brannten. Griff jemand Drataan an?

    IN DEN ABORT, sagten die Stimmen.

    Ohne zu zögern, kehrte sie um und öffnete die Tür des kleinen Holzverschlages. Übler Gestank schlug ihr entgegen. Ungern wollte sie dort hinein. Es musste einen anderen Fluchtweg geben!

    Da betätigte jemand von innen den Knauf der Hintertüre.

     

    Neugierig geworden, was Brunja nun tun wird? :) Dann mach mit bei meiner Ebookverlosung! Viel Glück!

    PS: An der Fortsetzung zum Buch schreibe ich schon!

    Zur Buchverlosung
    Marlene_von_Hagens avatar

    Liebe Leser/innen!

    Bald kommt Muttertag! Ich nehme diesen besonderen Tag zum Anlass 10 eBooks zu verlosen. Es darf gerne jeder mitmachen. Egal ob ihr euch mit dem Buch selber eine Freude machen wollt, oder eurer Mutter! :) Bis 14.05.2017 habt ihr die Möglichkeit, an der Verlosung teilzunehmen! Die Gewinner werden per Email verständigt.

    Mit eurer Bewerbung für die Ebookverlosung erklärt ihr euch bereit, im Falle eines Gewinnes, zeitnah eine Rezension zu schreiben und diese auf lovelybooks, Amazon und ev. anderen Plattformen zu veröffentlichen.

     

    Inhaltsangabe:

     

    Eine erfahrene Kriegerin.

    Ein unbedarfter Schreinerbursche.

    Ein Mädchen, das Stimmen hört.

     

    Die Schicksalsknüpferin zieht die Fäden enger zusammen und verknotet sie zu einem neuen Gebilde, denn die Blinde Sehende darf niemals an das Blaue Amulett gelangen. Ein Krieg steht bevor, sie kann es deutlich spüren. Alleine schafft die Schicksalsknüpferin es nicht, die Blinde Sehende aufzuhalten. Sie braucht die Hilfe von einfachen Geschöpfen, um dem entgegenzuwirken, was ihnen allen bevorsteht. Niemand sieht, welche Gefahr der Welt droht. Nur sie alleine vermag es. Denn sie ist die letzte Schicksalsknüpferin. Alle Last liegt auf ihr und den drei Fäden, die sie zu einem dichten Spinnennetz formt.

     

    Leseprobe 1:

     

    (Ein Blick auf Tavions Mutter)

     

    Ein schmaler Schatten fiel durch den offenen Türrahmen in die Werkstatt, Tavion wendete sich ihm zu. Seine Mutter Maries stand mit einem Korb unter dem Arm am Eingang und blickte sich um. Sie hatte den bitteren Zug einer Frau um den Mund, die alles ertragen konnte, solange es ihren Kindern nur gut ging. Er kannte diesen Gesichtsausdruck von vielen Frauen aus dem Dorf. Einige von ihnen bezogen von ihren Männern Prügel, andere mussten sich wie seine Mutter mit Säufern und gebrechlichen Eltern abmühen.

     

    Leseprobe 2:

    (Ein Ausschnitt von der Buntfalkin Brunja, die von ihren Stimmen gewarnt wird. Jagandi, ihr Frettchen, ist wie immer bei ihr,)

     

    FLIEH, KIND! STEH AUF!

    Brunja sah sich in der Stube um. Männer, die fast täglich hier einkehrten, spielten Putzarikarten, tranken Bier mit Minze und begrapschten Huren. Einer zankte mit seinem hässlichen Weib, aber Anzeichen für Gefahr gab es keine.

    DIE HINTERTÜR, SCHNELL!

    Brunja schnalzte mit der Zunge. Jagandi, der sich neben ihr auf der Sitzbank niedergelassen hatte, spitzte die Ohren und kletterte unter ihre Kapuze. Rasch hängte sie sich Bogen, Köcher und ihren Beutel um und stand auf. Sie marschierte auf die Hintertüre zu.

    Der Pfeilermann stand hinter dem Tresen und polierte Gläser mit einem fleckigen Lappen. Ihm gehörte das Gasthaus.

    DUCK DICH, JETZT!, schrien die Stimmen.

    »Kopf runter«, sagte Brunja reflexartig zu dem Wirt und krümmte den Rücken. Ohne darauf zu achten, ob er ihren Worten folgte, schlich sie geduckt an dem Ausschank vorbei in die Küche, zum Hinterausgang. Sie schob die Holztüre auf, kalte Abendluft blies ihr entgegen.

    Jemand stieß die Vordertüre mit Gewalt auf. In der Taverne brach Krawall aus. Brunja hörte alarmierte Rufe, dann Schreie. Metall schlug auf Metall, Stühle wurden umgeworfen, Tonbecher zersplitterten am Boden. Sie drehte sich nur kurz um. Ein brennender Pfeil flog durch eines der Fenster und setze die alten Binsen am Boden in Brand. Die daneben sitzenden Huren sprangen von den Schößen ihrer Kundschaft auf und kreischten um ihr Leben, während der Wirt versuchte, die Flammen auszutreten.

    Schwer atmend drückte Brunja die Hintertüre zu und fand sich in einer engen Gasse wieder. Es war finster und roch nach Abfällen. Sie rannte an einem alten Abort vorbei und blieb vor einer Mauer stehen.

    »Eine Sackgasse?«

    Brunja sah sich um. Sie hörte Menschen auf den Straßen schreien und bemerkte Feuer, die überall brannten. Griff jemand Drataan an?

    IN DEN ABORT, sagten die Stimmen.

    Ohne zu zögern, kehrte sie um und öffnete die Tür des kleinen Holzverschlages. Übler Gestank schlug ihr entgegen. Ungern wollte sie dort hinein. Es musste einen anderen Fluchtweg geben!

    Da betätigte jemand von innen den Knauf der Hintertüre.

     

    Neugierig geworden, was Brunja nun tun wird? :) Dann mach mit bei meiner Ebookverlosung! Viel Glück!

    Zur Buchverlosung
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    Liebe Leser/innen,

     

    es freut mich, dass ihr euch für meine Buch-Verlosung mit anschließender Lese-Runde interessiert! Ich verlose fünf E-Book Exemplare meines Fantasyromans »Die Schicksalsknüpferin - Das Blaue Amulett« in der EPUB Version. Die Bewerbungsfrist endet am 12.02.2017.  Die Leserunde startet am 18.02.2017.

     

    Mit eurer Bewerbung für mein E-Book erklärt ihr euch bereit, aktiv und zeitnah an der Leserunde teilzunehmen und eine Rezension zu schreiben, nachdem ihr mein Buch gelesen habt.

     

    Ich stehe allen Teilnehmer/innen gerne für Fragen zur Verfügung und werde mich an der Lese-Runde aktiv beteiligen!

     

    Inhaltsangabe:

     

    Eine erfahrene Kriegerin.

    Ein unbedarfter Schreinerbursche.

    Ein Mädchen, das Stimmen hört.

    Die Schicksalsknüpferin zieht die Fäden enger zusammen und verknotet sie zu einem neuen Gebilde, denn die Blinde Sehende darf niemals an das Blaue Amulett gelangen. Ein Krieg steht bevor, sie kann es deutlich spüren. Alleine schafft die Schicksalsknüpferin es nicht, die Blinde Sehende aufzuhalten. Sie braucht die Hilfe von einfachen Geschöpfen, um dem entgegenzuwirken, was ihnen allen bevorsteht. Niemand sieht, welche Gefahr der Welt droht. Nur sie alleine vermag es. Denn sie ist die letzte Schicksalsknüpferin. Alle Last liegt auf ihr und den drei Fäden, die sie zu einem dichten Spinnennetz formt.

     

    Leseprobe:

    (Ein Ausschnitt von der Buntfalkin Brunja, die von ihren Stimmen gewarnt wird. Jagandi, ihr Frettchen, ist wie immer bei ihr,)

     

    FLIEH, KIND! STEH AUF!

    Brunja sah sich in der Stube um. Männer, die fast täglich hier einkehrten, spielten Putzarikarten, tranken Bier mit Minze und begrapschten Huren. Einer zankte mit seinem hässlichen Weib, aber Anzeichen für Gefahr gab es keine.

    DIE HINTERTÜR, SCHNELL!

    Brunja schnalzte mit der Zunge. Jagandi, der sich neben ihr auf der Sitzbank niedergelassen hatte, spitzte die Ohren und kletterte unter ihre Kapuze. Rasch hängte sie sich Bogen, Köcher und ihren Beutel um und stand auf. Sie marschierte auf die Hintertüre zu.

    Der Pfeilermann stand hinter dem Tresen und polierte Gläser mit einem fleckigen Lappen. Ihm gehörte das Gasthaus.

    DUCK DICH, JETZT!, schrien die Stimmen.

    »Kopf runter«, sagte Brunja reflexartig zu dem Wirt und krümmte den Rücken. Ohne darauf zu achten, ob er ihren Worten folgte, schlich sie geduckt an dem Ausschank vorbei in die Küche, zum Hinterausgang. Sie schob die Holztüre auf, kalte Abendluft blies ihr entgegen.

    Jemand stieß die Vordertüre mit Gewalt auf. In der Taverne brach Krawall aus. Brunja hörte alarmierte Rufe, dann Schreie. Metall schlug auf Metall, Stühle wurden umgeworfen, Tonbecher zersplitterten am Boden. Sie drehte sich nur kurz um. Ein brennender Pfeil flog durch eines der Fenster und setze die alten Binsen am Boden in Brand. Die daneben sitzenden Huren sprangen von den Schößen ihrer Kundschaft auf und kreischten um ihr Leben, während der Wirt versuchte, die Flammen auszutreten.

    Schwer atmend drückte Brunja die Hintertüre zu und fand sich in einer engen Gasse wieder. Es war finster und roch nach Abfällen. Sie rannte an einem alten Abort vorbei und blieb vor einer Mauer stehen.

    »Eine Sackgasse?«

    Brunja sah sich um. Sie hörte Menschen auf den Straßen schreien und bemerkte Feuer, die überall brannten. Griff jemand Drataan an?

    IN DEN ABORT, sagten die Stimmen.

    Ohne zu zögern, kehrte sie um und öffnete die Tür des kleinen Holzverschlages. Übler Gestank schlug ihr entgegen. Ungern wollte sie dort hinein. Es musste einen anderen Fluchtweg geben!

    Da betätigte jemand von innen den Knauf der Hintertüre.

     

    Neugierig geworden, was Brunja nun tun wird? :) Dann mach mit bei meiner Buchverlosung! Viel Glück!

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