Marlies Czerny

 4,5 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von 4000ERLEBEN.

Neue Bücher

Cover des Buches Mein nächster Berg (ISBN: 9783711200396)

Mein nächster Berg

 (2)
Neu erschienen am 30.06.2022 als Gebundenes Buch bei BERGWELTEN.

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Cover des Buches 4000ERLEBEN (ISBN: 9783711200006)

4000ERLEBEN

 (4)
Erschienen am 04.06.2019
Cover des Buches Mein nächster Berg (ISBN: 9783711200396)

Mein nächster Berg

 (2)
Erschienen am 30.06.2022

Neue Rezensionen zu Marlies Czerny

Cover des Buches Mein nächster Berg (ISBN: 9783711200396)HEIDIZs avatar

Rezension zu "Mein nächster Berg" von Peter Habeler

Absolut lesenswert
HEIDIZvor 21 Tagen


... einfach, weil die Autorin mal anders an diesen Menschen herangeht !!!
Dieser Zugang hat mir persönlich sehr viel gegeben, muss ich vorweg sagen. Es kam sehr gut zur Geltung, dass er die Begeisterung auch nach so vielen besonderen Besteigungen und Touren nicht verloren hat, sich erhalten hat. Das Bergsteigen ist für ihn immer wieder neu, trotz aller Erfolge, auf die er schon zurück blicken kann.
Das Buch lässt elf Menschen zu Wort, die mit Habeler zusammen waren, die ihn auf ihre jeweilige eigene Art einem Berg näherbrachten. Mit dabei Sepp Mayerl, Hias Rebitsch oder David Lama ...
Das Vorwort ist von der Autorin geschrieben und lässt ihre Gedanken sprechen und das Nachwort zum Schluss ist von Peter Habeler persönlich.
Abschließend gibt es noch die Auflistung der wichtigen Stationen in seinem Leben. Die einzelnen Kapitel erzählen vom Zusammenspiel Habelers mit dem jeweiligen Gegenstück - darunter natürlich auch Reinhold Messner und seine Partnerin Jutta Wechselberger.
Ich fand die Lektüre nicht nur extrem interessant, sondern unbedingt auch vielseitig und hervorragend flüssig und spannend aufschlussreich zu lesen geschrieben. Jeder der 11 Menschen ist als Illustration dem Kapitel vorangestellt und es gibt auch jede Menge Fotografien, die die ohnehin verständlichen und aussagekräftigen Texte nochmals bildhaft untermalen.
Ich kann nichts Negatives feststellen, daher von meiner Seite liebend gern volle Sternezahl für diese gelungene Biografie der anderen Art.


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Cover des Buches Mein nächster Berg (ISBN: 9783711200396)Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Mein nächster Berg" von Peter Habeler

Eine Hommage an einen großen Alpinisten und Menschen
Bellis-Perennisvor 2 Monaten

Anlässlich Peter Habelers 80. Geburtstag ist dieses Porträt erschienen. Im Gespräch mit Autorin und Bergsteigerkollegin Marlies Czerny erzählt der Alpinist von Höhepunkten und spart auch den einen oder anderen Tiefschlag nicht aus. 

Seine Liebe zu den Bergen wird schon in seiner Kindheit geweckt. Peter Habeler erinnert sich mit großer Dankbarkeit an seine Förderer. Die erstmalige Besteigung des Mount Everest ohne Sauerstoff, die er gemeinsam mit Reinhold Messner durchgeführt hat, lässt ihn auch außerhalb der Bergsteigerwelt schlagartig bekannt werden. Anders als Messner bleibt Peter Habeler trotz des gewaltigen Medieninteresses zurückhaltend. 

Was Peter Habeler auszeichnet ist, auf sein Baugefühl zu hören und nicht auf Biegen und Brechen den Gipfelsieg erringen zu wollen. Unbeschadet wieder vom Berg herunterkommen - das ist sein Credo. 

Peter Habeler verschweigt auch die Schattenseiten in seinem Leben nicht. Es kann sich wohl jeder vorstellen, dass eine oftmalige Abwesenheit sowie die Angst um den Lebenspartner nicht unbedingt familienfreundlich ist und daher die Trennung von seiner ersten Frau zur Folge hat. 

Ein berührendes Kapitel ist David Lama, jenem jungen Bergsportler, der gemeinsam mit Hansjörg Auer und Jess Roskelly 2019 bei einem Lawinenunglück in Kanada ums Leben gekommen ist, gewidmet. David Lama, dessen Vater aus der Gegend rund um den Mount Everest stammt, war ein Ausnahmetalent des Kletterns. Peter Habeler hat diese Begabung des knapp Fünfjährigen entdeckt und gefördert. 

„Die Quintessenz meines Lebens ist, dass ich immer die besten Leute kennenlernen durfte.“  

Dem ist wohl wenig hinzuzufügen, zumal Peter Habeler mit seiner zweiten Frau Julia Wechselberger ein Gleichgesinnte getroffen hat. Mögen die beiden noch viele Berge gemeinsam besteigen. 

Fazit:

Eine gelungene Biografie des Extrembergsteigers, der mit großen Dankbarkeit auf sein bisheriges Leben zurück und voll Optimismus in die Zukunft blickt. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

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Cover des Buches 4000ERLEBEN (ISBN: 9783711200006)Sikals avatar

Rezension zu "4000ERLEBEN" von Marlies Czerny

Als erste Österreicherin auf allen Viertausendern der Alpen
Sikalvor 3 Jahren

Geplant hat Marlies Czerny ihren Rekord nicht, gelungen ist er ihr dennoch. Als erste Österreicherin hat sie es geschafft, alle Viertausender der Alpen zu besteigen – und das in rekordverdächtiger Zeit.

 

„Du musst unbedingt ein Buch darüber schreiben“, ermuntert die bekannte österreichische Bergsteigerin, Gerlinde Kaltenbrunner, die Autorin zu diesem Werk. Zu diesem Zeitpunkt war Marlies Czerny noch nicht einmal wirklich bewusst wie nahe sie bereits am Ziel war, immerhin hatte sie anfangs nicht mitgezählt und doch war sie bereits bei 78 der höchsten Gipfel der Alpen angelangt. Es fehlten nur noch vier!

 

Wie die Autorin zu dieser Leistung inspiriert wurde, beschreibt sie auf den ersten Seiten des Buches und der Titel des Kapitels „Der Zauber des Anfangs“ gibt bereits wider, dass sie von den ersten alpinen Leistungen „verzaubert“ wurde.

 

Immer wieder zweigt die hauptberufliche Journalistin ihrer kargen Zeit einige Stunden ab, um sich aufzumachen – wieder ein Viertausender weniger auf ihrer nicht vorhandenen Liste. Im Buch beschreibt sie nach ihrem „zauberhaften Einstieg“ in die Bergwelt einige ihrer Begehungen und wie sich ihr Leben nach und nach veränderte – die Berge nahmen nicht nur auf ihren Lebensstil und ihren Köper mehr und mehr Einfluss, sondern auch ihre geistige Haltung beginnt sich zu ändern, am Anfang langsam und mit jedem Gipfel mehr und schneller.

 

Aber nicht nur positive Veränderungen bringt der neue Lebensstil mit sich – auch ein anderer Umgang mit dem Tod ist in den Bergen nötig – vor ihren Augen stürzen Menschen in den Tod und immer wieder einmal ereilt sie die Botschaft von abgestürzten Kameraden.

 

Erzählt sind die Besteigungen in einem Stil, der es „Nicht-Alpinisten“ nicht ganz leicht macht, sich durch die Touren zu kämpfen. Man merkt, dass die Autorin aus dem journalistischen Umfeld kommt. Eher sachlich und nüchtern werden die Routen beschrieben. Ein wirklicher Lesefluss mag nicht so recht aufkommen. Macht aber nichts – man muss das Buch ja auch nicht auf einmal verschlingen, da jedes Kapitel beinahe für sich steht.

 

Der bergsteigerischen Leistung tut das allerdings keinen Abbruch und kann so manch einen „Couchpotato“ vielleicht als Inspiration dienen. 3 Sterne

Kommentare: 1
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