Die Geschichte hat mich direkt berührt. Die Protagonistin Elisabeth erlebt eine sehr emotionale Situation im Krankenhaus. Herr Grün begleitet dort seine sterbende Frau und berichtet Elisabeth von seiner Ehe und der starken Liebe zu seiner Frau. Ab da beginnt Elisabeth ihre eigenen Ehe und Beziehung zu hinterfragen. Sind sie und ihr Mann noch glücklich? Wo ist die Leidenschaft in den vergangenen Jahren geblieben? Braucht ihre Beziehung vielleicht mehr Schwung?
Zur Seite steht Elisabeth ihre beste Freundin Tessa, die mehr oder weniger hilfreiche Ideen beisteuert. Die beiden schmieden Pläne, um die Leidenschaft zwischen Elisabeth und ihrem Mann Robert aufzufrischen. Teils lustig-skurril und dann wieder sehr ernst und nachdenklich stimmend, erzählt die Autorin eine Geschichte, die bewegt. Man kann viele Gedanken der Protagonistin nachvollziehen.
Ich war mir während der Geschichte nicht sicher, wie alles ausgehen wird und ob Elisabeth und Robert zusammenbleiben werden oder ihre Ehe vor dem Ende steht. Spannend waren auch die Erfahrungen und Weisheiten von Herrn Grün, die zeigen, dass es keine perfekte Beziehung gibt. Genauso wenig, wie es keine allgemeingültige Lösung für eine Beziehungskrise gibt.
Das Buch hat mich emotional bewegt und zum Nachdenken angeregt. Das Ende hat mir sehr gut gefallen und insgesamt bin ich positiv aus der Geschichte gegangen. Eine überraschend tiefgründige Geschichte, die sich zu lesen lohnt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung!




























