Marlies Ferber Null-Null-Siebzig: Agent an Bord

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Inhaltsangabe zu „Null-Null-Siebzig: Agent an Bord“ von Marlies Ferber

James Gerald (70), Agent des britischen Secret Intelligence Service (SIS) im Ruhestand, hat mittlerweile zu seiner gewohnt guten Konstitution zurückgefunden. Die braucht er auch, denn zusammen mit seiner früheren Kollegin und Hausnachbarin Sheila Humphrey (67) geht es auf Kreuzfahrt durchs Mittelmeer, zu der Sheilas exzentrische Mutter Phyllis anlässlich ihres 90. Geburtstags geladen hat. Die Passagiere vergnügen sich prächtig auf dem Luxusliner ... Bis plötzlich der erst jüngst angetraute, etwas zwielichtige fünfte Ehemann von Phyllis spurlos verschwindet. Eine delikate Angelegenheit. James‘ ganzer Agentenspürsinn und Körpereinsatz ist mal wieder gefragt, denn es bleibt nicht bei einem Vermissten ...

Ich hatte das Gefühl, selbst an der Kreuzfahrt teilzunehmen und mit James und Sheila an Bord zu sein. Ein spannendes Buch mit tollen Figuren

— FelicityWhitmore
FelicityWhitmore

Genauso amüsant wie der erste Teil, was an den Figuren liegt. Die Krimihandlung nimmt nur langsam Fahrt auf.

— Talitha
Talitha

Nicht ganz so toll wie der Vorgänger

— Rees
Rees

Der 2. Fall für 0070 braucht etwas Zeit, bis er in Fahrt kommt, ist dann aber umso besser!

— JuliaB
JuliaB

Ein witziger und spannender Krimi in bester Agatha Christie-Manier, der die Leser abwechselnd schmunzeln und staunen lässt.

— texterinforkids
texterinforkids

Wer sagt, dass Detektive immer nur jung und knackig sein müssen?

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Marlies Ferber beweist, dass ein Krimi nicht blutig und brutal sein muss um genug Spannung zu erzeugen.

— Synapse11
Synapse11

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  • Buchverlosung zu "Whisky für drei alte Damen" von Minna Lindgren

    Whisky für drei alte Damen oder Wer geht hier am Stock?
    aba

    aba

    Eine ganz besondere WG Alter ist definitiv nur eine Kopfsache. Wer nicht daran glaubt, der sollte einfach die 90-jährigen Siiri, Irma und Anna-Liisa fragen. Darüber hätten sie viel zu erzählen. Denn genug Geschichten haben sie erlebt und zahlreiche Abenteuer überstanden, bei denen andere - viel jüngere und fittere - Menschen das Handtuch geworfen hätten. In "Whisky für drei alte Damen" von der finnischen Bestsellerautorin Minna Lindgren wagen die drei älteren Damen den Schritt in die Freiheit und die Unabhängigkeit: Sie gründen eine WG. Nach "Rotwein für drei alte Damen oder Warum starb der junge Koch?" kehren die lustigen und alles andere als schrulligen Finninnen zurück und zeigen uns noch einmal, was wirklich heißt, jung zu sein!Wir garantieren euch: An Abenteuern wird es in diesem zweiten Teil um die drei Freundinnen auch nicht fehlen!Mehr zum InhaltDie aufgeweckten, sehr agilen Witwen Siiri, Irma und Anna-Liisa sind Nachbarinnen in der Seniorenresidenz "Abendhain". Als das Haus renoviert wird und man die Bewohner mit Krach, abgestelltem Wasser und einer kalten Küche malträtiert, beschließen sie, übergangsweise eine WG zu gründen. Mit dem "Botschafter", Anna-Liisas Ehemann, und einer weiteren Bewohnerin ziehen sie zusammen. Aber das WG-Leben hat so seine Tücken, und manche Marotten können zu großen Problemen führen. Vor allem, wenn erst nach und nach klar wird, wofür die Wohnung vorher genutzt wurde und wer dort alles verkehrte…In diesem zweiten Buch von Bestsellerautorin Minna Lindgren rund um drei (ur)alte Freundinnen geht es wieder turbulent zu. Ein lustiges und ehrliches Buch über Freundschaft, Alter und die Tücken des Zusammenlebens.Zur AutorinMinna Lindgren, geboren 1963, ist eine finnische Journalistin und Bestsellerautorin, deren Romane rund um das Altenheim "Abendhain" in Finnland von der Presse gefeierte Bestseller sind und in zahlreiche Länder verkauft wurden. Minna Lindgren lebt in Helsinki.Möchtet ihr wissen, wer Siiri, Irma und Anna-Liisas Vormieter waren und wozu die Wohnung vorher gut war? Habt ihr Lust, euch von den drei lustigen Freundinnen entzücken zu lassen?Zusammen mit KiWi verlosen wir 10 Exemplare von "Whisky für drei alte Damen" unter allen, die sich über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 19.10. bewerben* und auf folgende Frage antworten:WG oder Altersheim?Wie sollte eure Altersresidenz aussehen? Würdet ihr euch gerne im Luxus-Altersheim verwöhnen lassen? Oder würdet ihr lieber auch so wie Siiri, Irma und Anna-Liisa eine WG gründen? Wen hättet ihr als Mitbewohner? Ich bin gespannt auf eure Antworten und wünsche viel Glück!* Bitte beachtet auch unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

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  • Als Krimi okay, als Beziehungsdrama sehr gelungen

    Null-Null-Siebzig: Agent an Bord
    Talitha

    Talitha

    18. December 2015 um 12:50

    James, der pensionierte britische Agent und Sheila, seine Ex-Sekretärin begeben sich auf eine Kreuzfahrt, die Sheilas 90jährige Mutter anlässlich ihres Geburtstages für ihre Freunde und Familie gebucht hat. Erst einmal ist alles in Ordnung, es wird gegessen, geplaudert, sich näher kennengelernt, das übliche Kreuzfahrt-Programm abgespult. Währenddessen ist es aber sehr amüsant zu lesen, wie sich James und Sheila näher kommen. Die Krimihandlung setzt recht spät ein, als der neueste Ehemann des Geburtstagskindes (die Dame hat da einen gewissen Verschleiß) plötzlich verschwindet. Ist er über Bord gegangen? Wurde er ermordet? James' Neugier ist geweckt und so beginnt er mit Sheila zu ermitteln... Der Erzählstil ist angemessen und leicht zu lesen. Die Figuren sind interessant und überwiegend schön schrullig (mein persönliches Faible bei Figuren). Mein Fazit: Wer den ersten Teil "Operation Eaglehurst" kennt und die beiden Hauptfiguren wie ich ins Herz geschlossen hat, für den ist dieser Band genau richtig. Ansonsten empfehle ich dies nachzuholen, weil man sonst von der reinen Krimihandlung enttäuscht sein könnte. (Es ist ein wenig wie bei den neuen "Sherlock-Folgen", bei denen es auch eher um Beziehungskisten als um Detektivspielchen geht).

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  • Zweiter Fall von Null-Null-Siebzig

    Null-Null-Siebzig: Agent an Bord
    Rees

    Rees

    22. October 2015 um 17:49

    Der zweite Band dieser Null-Null-Siebzig Reihe hat mich nicht mehr so begeistert wie es sein Vorgänger tat. Es dauerte ziemlich lange, bis endlich mal etwas passierte, davor plätscherte die Geschichte so vor sich hin und nervte auch durch die ewigen Wortgefechte von Sheyla und James. Und auch als die Handlungen dann endlich ins Rollen kamen, war ich eher verwirrt und konnte mir keinen Reim daraus machen, was da abging. Und die Auflösung des Falles kam dann auch zu plötzlich. James muss eine geniale Sternstunde gehabt haben, als ihm alles so zuflog und er den Fall lösen konnte . Irgendwie war ich doch etwas ernüchtert nach diesem Buch und hätte mehr erwartet. James, Alias Null-Null-Siebzig zog meiner Meinung nach oft viel zu voreilige Schlüsse und ging von Tatsachen aus, die noch nicht überprüft waren. Ist nur zu hoffen , dass der Dritte Band wieder zu begeistern vermag. Mal sehn. Für diesen Band würde ich gerne 3 1/2 Sterne geben, wenn das möglich wäre,...aber da dies nicht geht, sind es knappe 4 Sterne, aber das auch nur, weil ich die Autorin sehr schätze....

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  • James Gerald auf Kreuzfahrt

    Null-Null-Siebzig: Agent an Bord
    JuliaB

    JuliaB

    23. May 2014 um 09:53

    Auch nach dem Fall im Altersheim kommt der ehemalige Geheimagent James Gerald nicht zur Ruhe. Dabei erwartet er wenig von dieser Mittelmeer-Kreuzfahrt, auf der die Mutter seiner Nachbarin und Ex-Kollegin Sheila Humphrey ihren 90. Geburtstag feiert. Und wenn Sheila seine Begleitung nicht so wichtig gewesen wäre, hätte er sich gerne davor gedrückt, schließlich ist so eine Mittelmeer-Kreuzfahrt doch nur was für langweilige alte Leute. Zu Beginn scheinen sich James’ Befürchtungen auch zu bewahrheiten und die Jagd nach einer geklauten Handtasche die einzige Möglichkeit, etwas Abwechslung ins gemütliche Sightseeing-Programm zu bringen. Aber dann verschwindet plötzlich der frischgebackene siebte Ehemann des hochbetagten Geburtstagskindes. Ist er ein Heiratsschwindler, der es nur auf Phyllis’ Geld abgesehen hat? Oder ist der Unglückliche ins Meer gestürzt? Als ihm dann Gerüchte über weitere Vermisste zu Ohren kommen, beginnt James sich ernsthaft Sorgen zu machen... Nach dem grandiosen ersten Fall von 0070 war ich zu Beginn dieses Buches kurzfristig etwas enttäuscht. Im ersten Drittel zieht sich die Geschichte ziemlich dahin, denn die Geburtstagsgesellschaft ist zahlreich und es dauert eine Weile, bis alle Teilnehmer entsprechend eingeführt sind. Aber die humorvollen Schilderungen und vor allem James’ Wortgefechte mit Sheila sorgen auch in ereignisarmen Passagen für Lesevergnügen, und sobald die Spekulationen um den vermissten Ehemann beginnen, nimmt das Tempo spürbar zu. Wieder ist es der Autorin gelungen, mit den Genre-Konventionen zu spielen, aber ihren Kriminalfall wohltuend ungewohnt aufzubauen, so dass unvorhersehbare Wendungen für Spannung bis zum Schluss sorgen. Und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Fall für James und Sheila – keine Ruhe im Ruhestand!

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  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, deren Hauptfigur 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist

    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 20 austauschen!

    • 81
  • Agent an Bord von Marlies Ferber (#2 Agent Null Null Siebzig)

    Null-Null-Siebzig: Agent an Bord
    Rinnerl

    Rinnerl

    Agent an Bord ist der zweite Teil der Reihe um Ex-SIS Agent James Gerald und seine ehemalige Kollegin und Nachbarin Sheila Humphrey. In Agent an Bord gehen die beiden auf eine Kreuzfahrt um den 90sten Geburtstag von Sheilas Mutter auf See zu feiern. Ich fand das Buch insgesamt nicht schlecht, auch wenn es recht lange dauert, bis der eigentliche Fall in Gang kommt. Die Auflösung bzw. der Schluss kommt mir dafür zu abrupt innerhalb der letzten paar Seiten und auch eher unlogisch daher. Was mir am ersten Band noch gut gefallen hat, das Gekabbel zwischen James und Sheila, wird mir in diesem Teil irgendwie zuviel. Sheila entwickelt sich zur totalen Zicke, die James wirklich jedes Wort im Mund umdreht und alles als persönliche Beleidigung empfindet. Für mich zuviel des guten. Fazit, der erste Teil hat mir persönlich besser gefallen, ich würde der Reihe aber noch eine Chance geben, falls ein drittes Buch erscheint.

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    • 4
  • Leinen los und rein ins Vergnügen

    Null-Null-Siebzig: Agent an Bord
    Gurke

    Gurke

    15. May 2013 um 20:53

    Leinen los und rein ins Vergnügen .. denn es wird der 90. Geburtstag von Sheilas Mutter gefeiert. Klingt langweilig? Ist es aber nicht, denn Phyllis Barnes ist geistig noch topfit und möchte zu ihrem (wahrscheinlich) letzten runden Ehrentag noch einmal die Korken knallen lassen und wo könnte das standesgemäßer stattfinden, als auf dem Luxusdampfer von Ex-Ehemann Nr. 6 Jeremy Watts, der mit Freuden für alle Kost und Logis übernimmt. Unter den Gästen ist natülich auch unser liebenswürdiger Geheimagent im Ruhestand, James, der auf den ganzen Trubel so gar keine Lust hat und nur Sheila zu Liebe an Bord geht. Als dann plötzlich einer der Feiernden spurlos verschwindet, ahnt Null-Null-Siebzig, dass seine Intuition ihm nicht im Stich gelassen hat und er besser Zuhause geblieben wäre. Ich als Leserin habe zu keinem Zeitpunkt bereut, die illustre Runde zu begleiten und mich herrlich amüsiert. Besonders im ersten Drittel des Krimis, der den Schwerpunkt auf das Anschnuppern der Reisenden legt, gibt es durch die teilweise skurrilen Charaktere, gespickt mit britischem Humor, viel zum Schmunzeln. Dagegen wirkt James, der zu jeder Gelegenheit lieber mit seiner alten Kollegin allein unterwegs ist und dem Schiffsalltag nicht so richtig etwas abgewinnen kann, wie ein Spielverderber - doch Phyllis wäre nicht als lebensfroher Wirbelwind bekannt, wenn sie sich nicht etwas ausdenken würde, um den charmanten Eigenbrödler aus der Reserve zu locken. Was ich beim ersten Teil der Reihe "Operation Eaglehurst" schon so beeindruckend fand, ist die Leichtigkeit mit der uns dieser Krimi daherkommt und dennoch eine enorme Spannung aufbaut. Das Tempo und die Dramatik wird durch den Ort des Geschehens und die Unflexibilität, die eine Flucht aus der Gefahrenzone beinahe unmöglich macht, verstärkt und über allem schwebt natürlich auch noch die Angst, dass möglicherweise der Stress für die 70+ Gesellschaft zu viel wird und das Herz schlapp macht - da ist Fingerspitzengefühl gefragt, denn schließlich kann man einer 90-Jährigen nicht erzählen, dass ihre geliebten Freunde und Verwandten vielleicht im Visier eines Mörders stehen. Zwischenzeitlich denkt man eventuell, dass das ganze Wirrwarr, um Schiffsdurchsagen und tauben Ohren seitens der Schiffscrew zu viel wird und man wünscht sich, dass unser Protagonist auf den Tisch haut, damit alle vernünftig gemeinsam nach den fehlenden Puzzle-Stücken suchen können, doch mit dem Finale und gleichzeitig natürlich der Auflösung war dieses Durcheinander ein guter Schachzug der Autorin, um uns Leser auch zu verwirren - bei so vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten auf einem Haufen ist es nämlich selbst als Krimi-Fan nicht leicht die Guten und die Bösen auseinanderzuhalten und so wird so mancher am Ende ganz schön Staunen! Versprochen! :-) Beinahe in den Hintergrund rückt da die Annäherung unseres Spion-Pärchens, denn beide sind stur und durch die Hektik auf hoher See sehr gestresst, wodurch Streit vorprogrammiert ist. Beide wollen wie ein Schießhund aufeinander aufpassen und keine Schwächen eingestehen, dennoch können sie nicht lange böse auf den anderen sein, doch ob die Harmonie am Schluss siegt, wird selbstverständlich von mir noch nicht verraten. Marlies Ferber hat auch bei James' und Sheilas zweitem Fall alles richtig gemacht und von der ersten bis zu letzten Seite für beste Unterhaltung gesorgt - "Agent an Bord" ist zu recht der "Krimi des Monats" aus dem dtv-Verlag und wir Leser können nur bald auf Nachschub hoffen.

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  • Null-Null-Siebzig: Agent an Bord

    Null-Null-Siebzig: Agent an Bord
    unclethom

    unclethom

    17. April 2013 um 11:53

    Das Buch:James Gerald (70), Agent des britischen Secret Intelligence Service (SIS) im Ruhestand, hat mittlerweile zu seiner gewohnt guten Konstitution zurückgefunden. Die braucht er auch, denn zusammen mit seiner früheren Kollegin und Hausnachbarin Sheila Humphrey (67) geht es auf Kreuzfahrt durchs Mittelmeer, zu der Sheilas exzentrische Mutter Phyllis anlässlich ihres 90. Geburtstags geladen hat. Die Passagiere vergnügen sich prächtig auf dem Luxusliner ... Bis plötzlich der erst jüngst angetraute, etwas zwielichtige fünfte Ehemann von Phyllis spurlos verschwindet. Eine delikate Angelegenheit. James‘ ganzer Agentenspürsinn und Körpereinsatz ist mal wieder gefragt, denn es bleibt nicht bei einem Vermissten ...Die Autorin: Marlies Ferber, Jahrgang 1966, studierte Sinologie, arbeitete als Buchredakteurin und ist bekennender Englandfan. Die Autorin und Übersetzerin lebt mit ihrer Familie im Ruhrgebiet. Die Rezension: Ich habe zwei Anläufe gebraucht für dieses Buch. Ich denke es lag an mir, dass ich nicht so recht hineinfand. Bei mir muss es sofort  "zur Sache" gehen. Hier ging es Anfangs gemächlicher zu und ich vermisste das eine oder andere Spannungselement.  Im letzten drittel jedoch wurde ich für meine Geduld belohnt. Insgesamt ein schön geschriebener Roman der mir letztendlich doch gefallen hat, vielleicht für meinen Geschmack etwas langatmig bevor es wirklich los geht. Die Schreibweise erinnert entfernt an die Meisterin Agatha Christie, wobei ich da anmerken muss, dass ich mich bei ihren Krimis ähnlich schwer tu. Für Fans von Agatha Christie, denke ich ein unterhaltsames Lesevergnügen.

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  • Leserunde zu "Null-Null-Siebzig: Agent an Bord" von Marlies Ferber

    Null-Null-Siebzig: Agent an Bord
    MarliesFerber

    MarliesFerber

    Null Null Siebzig ist wieder da! Habt ihr Lust auf einen amüsanten und spannenden Whodunit mit einer zarten Liebesgeschichte? Dann möchte ich euch zu einer Leserunde zu "Null Null Siebzig - Agent an Bord" einladen, dem zweiten Abenteuer von SIS-Agent James Gerald im Ruhestand und seiner früheren Kollegin Sheila Humphrey. Das Setting ist diesmal mediterran: James und Sheila machen Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff. Nachdem mir die Leserunde zum ersten Band, "Null Null Siebzig - Operation Eaglehurst" viel Spaß gemacht hat, freue ich mich schon wieder sehr auf den Austausch mit euch! Nun sollt ihr aber erstmal erfahren, worum es diesmal geht:   James Gerald (70), Agent des britischen Secret Intelligence Service (SIS) im Ruhestand, hasst Kreuzfahrten. Doch die exzentrische Mutter seiner Londoner Nachbarin Sheila Humphrey (67) hat anlässlich ihres 90. Geburtstags zu einer Mittelmeer-Kreuzfahrt geladen, und Sheila zuliebe geht er mit an Bord des Luxusliners "Victory". Die Passagiere vergnügen sich prächtig zwischen Nizza und Rom, als plötzlich ein Passagier spurlos verschwindet. Ein kniffliger Fall für James und Sheila, denn es bleibt nicht bei einem Vermissten ... --> in die Leseprobe reinlesen Bis einschließlich 21. Februar 2013 habt ihr jetzt Zeit, euch für diese Leserunde und eines der 15 Freiexemplare zu bewerben, die ich zusammen mit meinem Verlag gern vergeben möchte. Die Gewinner nehmen dann automatisch an der Leserunde teil, und schreiben am Schluss eine Rezension. Natürlich ist auch jeder herzlich in der Leserunde willkommen, der sich das Buch anderweitig besorgt oder schon kennt. Wenn ihr also dabei sein und mit ein wenig Glück sogar "Null Null Siebzig - Agent an Bord" für die Leserunde gewinnen möchtet, dann beantwortet bitte folgende Frage im Unterthema "Bewerbung":   Kennt ihr Glückskekse? Könnt ihr euch an einen Spruch aus einem speziellen Glückskeks noch erinnern? Natürlich würde mich nicht nur der Spruch interessieren, sondern auch ein paar Sätze, warum ihr euch noch so gut daran erinnern könnt, warum er so gut passte - oder eben gerade nicht. Wer sich an keinen Spruch erinnern kann, macht nichts: Kauft euch einen (Asienladen!) und schreibt, welchen Spruch ihr auf dem Zettelchen hattet. Oder werdet einfach selbst kreativ ... Wer "Agent an Bord" schon kennt, weiß, warum ich diese Frage stelle - und wird in der Leserunde noch ein bisschen mehr dazu erfahren :-)

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    • 683
    mecedora

    mecedora

    10. April 2013 um 19:00
  • Auf großer Fahrt

    Null-Null-Siebzig: Agent an Bord
    mecedora

    mecedora

    09. April 2013 um 21:44

    James Gerald, Special Agent des britischen Secret Intelligence Service a.D., macht sich mit seinen 70 Jahren und an der Seite von Sheila, seiner ehemaligen Sekretärin und guten Verbündeten, auf eine Reise, wie sie einem Senioren kaum besser stehen könnte: eine Mittelmeerkreuzfahrt anlässlich des runden Geburtstags von Sheilas Mutter. Doch geruhsam, still und voller Erholung ist diese Fahrt keineswegs. Die so unterschiedlichen Mitglieder der großen Geburtstagsgesellschaft ecken immer wieder aneinander, mit Sheila kommt es wiederholt zu Streitereien und Missverständnissen, James trifft auf so einige seltsame Zeitgenossen auf dem großen Schiff - und sowieso sind diese besseren Butterfahrten über die Weltmeere nicht James' Ding, weshalb auch er nicht gerade ausgeglichen und umgänglich ist. Doch als dann plötzlich auch noch ein Passagier verschwindet, muss James einen kniffligen Fall lösen. Null-Null-Siezbig geht in die zweite Runde! James Gerald, unser aus "Null-Null-Siebzig - Operation Eaglehurst" liebgewonnener und ebenso schrulliger wie intelligenter und, ja, ein wenig alternder pensionierter Agent geht dieses Mal an Bord. An Bord eines großen Schiffes und in völlig neue Gefilde. Das tut er in typisch kauziger James-Manier. Manchmal ein wenig kratzbürstig, nicht immer zugänglich, ab und an bissig, ein bisschen einsam und fest in seinen Gewohnheiten gefangen. Gleichzeitig aber ist er brillant, glänzt mit seiner Kombinationsgabe, seiner Menschenkenntnis, seinen haarscharfen Beobachtungen und seinen immer noch nahezu instiktiven Agentenfähigkeiten. Diese Mischung ist es, die Marlies Ferbers Romane rund um James Gerald so gelungen machen - und so sehr abheben von den vielen anderen Romanen dieses Genres.  Spannend gestaltet sich auch dieser Fall, humorvoll wird er erzählt, flüssig und höchst unterhaltsam, mit - gerade auch ob ihrer Kauzigkeit - so liebenswerten und charismatischen Figuren, mit ganz viel Charme und ein wenig Nostalgie. James Gerald ist ein wenig wie eine Mischung aus zwei bekannten Agatha Christie-Figuren: Hercule Poirot und Miss Marple. Ohne diese Figuren oder Agatha Christies Geschichten zu kopieren, klingen immer wieder kleinere und größere Reminiszenzen an die Grande Dame des klassischen britischen Kriminalromans an, in der Charaktergestaltung, aber auch in der Konstruktion der Handlung und der Aufbereitung der Auflösung. Mir gefällt das sehr gut und ich habe diesen zweiten Roman aus Marlies Ferbers Feder mit ebenso großem Vergnügen gelesen wie James Geralds ersten Fall. Ein wieder einmal sehr gelungener Roman mit viel Witz, Ironie und größtem Unterhaltungswert. Ein klein wenig schwächer ist er als James Geralds Agentendebüt "Operation Eaglehurst", deshalb gibt es lediglich sehr sehr gute vier Sterne von mir. Ich freue mich sehr auf den nächsten Fall - er ist bereits in Arbeit!

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  • Ex-Agent 0070 an Bord

    Null-Null-Siebzig: Agent an Bord
    Donauland

    Donauland

    03. April 2013 um 15:30

    Sheilas Mutter Phyllis feiert ihren 90. Geburtstag, diesmal möchte alle zu einem unvergesslichen Event einladen und zwar ihre Gäste lädt sich zu einer luxuriösen Mittelmeer-Kreuzfahrt ein. James Gerald, ehemaliger Agent des Secret Intelligence Service lässt sich von Phyllis überreden. So geht er gemeinsam mit seiner ehemaligen Kollegin und Nachbarin Sheila an Board, die Geburtstagsgesellschaft umfasst Freunde und ihre Familie, Jeremy einer von Phyllis Exmännern spendierte ihr diese Reise, denn ihm gehört das Schiff. Die gesamte Gästeschar lernt man an Bord kennen. Gleich zu Beginn der Reise verschwindet der Mann von Phyllis spurlos. Jetzt ist Spürsinn und gute Kombinationsfähigkeit gefragt. Schafft es James diesen Fall aufzuklären? Der zweite Krimi Null-Null-Siebzig „Agent an Bord“ von Marlis Ferber ist eine amüsante Geschichte mit britischen Flair und witzigen Wortgefechten, vor allem zwischen James und Sheila. Die sorgfältig ausgearbeiteten Charaktere überzeugen den Leser, zu Beginn werden die Teilnehmer mit passenden Sprüchen aus Glückskeksen vorgestellt. Die meisten Protagonisten sah ich bildlich vor mir, ich hatte während des Lesens das Gefühl mit an Bord des Kreuzfahrtschiffs zu sein. Die meist schrulligen Charaktere konnte ich mir gut vorstellen, egal ob es die 90jährige exzentrische Phyllis oder ihren Exmann Jeremy, aber auch den kleinen quirligen Jamie mit seiner fürsorglichen Mutter Ivy. Die Ereignisse an Bord beschreibt die Autorin lebhaft und humorvoll, sie legt immer wieder falsche Fährten, wirft viele zum Teil auch versteckte Details ein, baut geschickt überraschende Wendungen ein und lässt dem Leser miträtselt, doch die vielen Informationen erschweren es einen Überblick zu bekommen. Die beiden Ermittler kommen immer wieder in skurrile Situationen, die die Geschichte auflockern. Die Spannung bleibt bis zum Schluss aufrecht erhalten, am Ende überschlagen sich dann die Ereignisse und der Leser ist überrascht von den Hintergründen. Agent an Bord ist ein richtiger Lesegenuss und bietet dem Leser ein vergnügliches Leseerlebnis. Sheila und James möchte ich auch auf ihrer nächsten Reise wieder begleiten!

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  • Auf hoher See...

    Null-Null-Siebzig: Agent an Bord
    MsBookeria

    MsBookeria

    22. March 2013 um 12:07

    Ich hatte diesmal leider keine Zeit mich an der Leserunde zu beteiligen, aber habe das Buch letztens in der Buchhandlung gesehen und direkt zugeschlagen und verschlungen. Diesmal ist der Schauplatz ein Kreuzfahrtschiff und natürlich sind James und Sheila, beide ehemalige SIS Mitarbeiter,  wieder mit von der Partie. Sheilas Mutter feiert ihren 90. Geburtstag und lädt ihre Familie und Freund ein, diesen mit ihr auf der Mittelmeerrundfahrt zu feiern. Mit dabei auch ihr frischer und weitaus jüngerer Ehemann und ihr Exmann, dem die Rederei gehört. Bis dahin nimmt noch alles seinen gewohnten Gang bis auf der Fahrt schließlich der erste Gast der Geburtstagsgesellschaft verschwindet und es nicht bei einem bleibt…  James und Sheila ermitteln und schon bald rücken die ersten verdächtigen in ihr Fadenkreuz… Mir hat dieser zweite Teil genauso gut gefallen wie der erste. Die Protagonisten sind sehr liebenswert und sympathisch und auch ihre Beziehung zu einander wird diesmal wieder ein wenig mehr ausgebaut und vertieft. Der Leser erfährt einige neue Details aus ihrem Privatleben und die Ermittlungen drum herum gefielen mir ebenfalls sehr gut. Es gab Witz und Humor und trotzdem blieb die Geschichte spannend bis zum Ende, obwohl die Autorin weitestgehend auf genauere Ausführungen von Blut und Totschlag verzichtet und den Fokus  eher auf eine unterhaltsame Kriminalgeschichte legt. Ich finde dies ist ihr wieder sehr gut gelungen. Das Buch lädt erneut zum mit raten und mitfiebern ein und unterhält den Leser fabelhaft. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil und hoffe, dass es einen geben wird.

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  • Traumschiff trifft Spannung...

    Null-Null-Siebzig: Agent an Bord
    Zeilenreichtum

    Zeilenreichtum

    21. March 2013 um 09:29

    Was macht ein Agent im Ruhestand? Eine Kreuzfahrt - wenn auch nicht ganz freiwillig. Und dass es sich hier nicht um das Traumschiff handelt, auf dem sich alle lieben, ist wohl klar. Stattdessen sieht sich James Gerald gleich mit mehreren verschwundenen Personen konfroniert. Ich gewinne ja sonst nie etwas aber das Buch habe ich im Rahmen einer Leserunde bekommen und mich sehr darüber gefreut. Nachdem es aus unerklärlichen Gründen von Seiten der Post zwar lange gedauert hat, bis es bei mir eingeflogen ist, hat es sich umso schneller weggelesen... Besonders viel Spaß hatte ich daran, die ganzen Kommentare der Autorin in der Leserunde zu lesen. Nehmt auf jeden Fall auch mal an so einer Leserunde teil, das ist wirklich toll. Zum Buch: James Gerald ist, man könnte es fast vermuten, 70 Jahre alt und als ehemaliger Agent des SIS eigentlich längst in Rente. Die Mutter seiner ehemaligen Arbeitskollegin Sheila, mit der er noch im regen Kontakt steht, lädt ihn zu ihrem 90. Geburtstag ein und weil man den ja bekanntlich richtig groß feiern sollte, geht es auf eine Kreuzfahrt. Hier trifft eine bunt zusammengewürfelte Geburtstagsgesellschaft aufeinander, die ebenso abwechslungsreich wie amüsant ist. Das findet auch James, der eigentlich nur Sheila zuliebe die Fahrt auf sich genommen hat. Aber ein Krimi wäre kein Krimi, wenn nicht etwas passieren würde und so wundert es James eigentlich gar nicht, dass der Ehemann der 90jährigen Jubilarin wie vom Erdboden verschluckt ist. Meine Meinung: Als bekennender Fan von Agatha Christie habe ich mir nach dem Buch natürlich alle zehn Finger geleckt. Ich habe eine amüsante Geschichte mit vielseitigen und bunten Charakteren erwartet und wurde auch nicht enttäuscht. Da es sich hierbei schon um Band 2 einer Reihe handelt, war ich etwas skeptisch, ob mir möglicherweise Hintergrundwissen fehlen könnte aber das war nicht der Fall. Die Autorin hat es gut hinbekommen, wichtige Infos immer wieder einfließen zu lassen. Der Einstieg war wirklich sanft und manchmal fast schon etwas langatmig aber nie langweilig. Die Charaktere wurden vorgestellt, die Atmospähre auf dem Schiff beschrieben und man hat sich fast wie auf der MS Deutschland gefühlt. Der erste Halt in Nizza war dann aber auch der Moment, wo es losging. Ab diesem Punkt wurde es wirklich spannend. Wie gesagt, ich habe schon wahnsinnig viele Romane von Agatha Christie gelesen und bin daher eigentlich schon selbst Detektiv. Daher hatte ich auch schnell meine erste Vermutung, die sich schließlich sogar in die richtige Richtung bewegte und ja, ich konnte mir denken, wie alles zusammenspielt aber dennoch wurde ich nicht in meiner Lesefreude gedämpft. Bei den Protagonisten hat es mir vor allem Jeremy angetan, der Besitzer des Kreuzfahrtschiffes und Exmann der Jubilarin Phillys. Er hat die Kreuzfahrt und Geburtstagsfeier bezahlt und alle dazu eingeladen. Ich mochte seine Zielstrebigkeit und seine Energie, die er trotz seines recht hohen Alters mit sich rumgetragen hat. Phillys dagegen war mir leider sehr unsympathisch, was ich selber schade fand, aber man muss ja nicht jeden mögen. Sheila kam mir manchmal ein wenig zu zickig rüber aber das war ganz amüsant. James, ja James... als Hauptakteur dieses Romans mochte ich ihn gerne, hätte mir aber noch mehr Einsatz von ihm gewünscht. Und die Auflösung kam mir dann doch etwas zu plötzlich. Ich kann gar nicht beschreiben wieso, aber ich habe mich dann etwas überrumpelt gefühlt. Mein Fazit:  Ich muss ja sagen, es war meine erste Leserunde und auch wenn ich nicht so richtig einsteigen konnte, weil alle irgendwie schneller waren, fand ich es wirklich toll. Besonders die Autorin muss ich hier einmal loben,s ie hat sich wirklich jedem angenommen, alles kommentiert und man hat gemerkt, dass es ihr sehr viel Spaß gemacht hat. Das Buch kann ich guten Gewissens allen empfehlen, die einen guten Krimi zu schätzen wissen, gerne mal schmunzeln und einfach Spaß haben möchten.

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  • Mörder ahoi...!

    Null-Null-Siebzig: Agent an Bord
    rumble-bee

    rumble-bee

    20. March 2013 um 22:33

    Dieses Buch habe ich mit großer Spannung gelesen - schon den ersten Band durfte ich in einer Leserunde genießen, und habe mich köstlich unterhalten gefühlt. Es war für mich überhaupt keine Frage, auch das zweite Abenteuer mit James und Sheila zu bestehen. Ich lege das Buch mit einem befriedigten Seufzer zur Seite, und freue mich schon jetzt auf den dritten Teil, der 2014 erscheinen soll, und wohl in China spielt. Doch zum Buch selber. Muss man den ersten Band kennen? Jein! Es ist nicht unbedingt nötig, das nicht. Aber die Lektüre erhält einfach mehr Würze, wenn man die Anspielungen auf den letzten Fall versteht. Ich würde auch eine kleine Einschränkung machen wollen. Ein ganz klassischer Krimi war dies für mich nicht. Oder es hat an meiner ganz persönlichen Aufmerksamkeit gelegen. Für mich jedenfalls standen eher die schrulligen Charaktere, die Wortgefechte, und natürlich das Verhältnis von James und Sheila im Vordergrund. Denn das macht - endlich! - eine Entwicklung durch. Der Krimi-Anteil des Buches wird zu 2/3 eher gemächlich erzählt. Erst gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse fast, und die Auflösung war beim besten Willen nicht vorher zu erraten! Mich hat das Buch kolossal an "Der Tod auf dem Nil" von Agatha Christie erinnert. Eine Kreuzfahrt, jede Menge Exzentriker, deren persönliche Verhältnisse verstrickt sind, und ein Erzähler und Beobachter, der den Leser an die Hand nimmt... und diese völlig überraschende Täterschaft... (ich werde nichts verraten!) Die ganze Atmosphäre "atmet" für mich Agatha Christie, und schon allein das hat in meinen Augen die Gemächlichkeit wieder aufgewogen. Mein persönliches Fazit lautet: für Fans des ersten Bandes ein absolutes Muss. Für alle anderen Krimi-Liebhaber gebe ich eher eine eingeschränkte Empfehlung ab - denn man muss bereit sein, seine Erwartungen an blutige Spannung deutlich zu drosseln. Ansonsten gut erdachte und ausbalancierte Unterhaltung!

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  • Rezension zu "Null-Null-Siebzig: Agent an Bord" von Marlies Ferber

    Null-Null-Siebzig: Agent an Bord
    Sonnenwind

    Sonnenwind

    17. March 2013 um 20:29

    Agent Null-Null-Siebzig an Bord eines Kreuzfahrtschiffs! James Gerald, ehemaliger Agent des SIS, und seine ehemalige Kollegin Sheila Humphrey werden in diesem ihrem zweiten Abenteuer von Sheilas Mutter zu einer Kreuzfahrt auf einem Luxusliner eingeladen, die dort ihren 90. Geburtstag feiern und "es noch mal ordentlich krachen lassen" will. Die besondere Note von Marlies Ferbers Büchern sind der pensionierte Agent des britischen Geheimdienstes und seine schon-gerne-aber-doch-nicht-ganz-Freundin und ehemalige Kollegin und schaffen ein ganz besonderes Flair. Es geht hier nicht um Hochgeschwindigkeits-Verfolgungsfahrten, Schießereien und Schlägereien, auch gibt es weder brutale Schlächter, die reihenweise ihre Opfer blutig verunstalten noch psychopathische Mörder. Diese Krimis kann man problemlos vor dem Einschlafen lesen und genießen. Hier besticht nicht nur die durchdachte Handlung und sorgfältige Planung, sondern der Aufbau und auch die Sprache bieten dem Leser höchsten Genuß. Die einzelnen Charaktere sind sorgfältig ausgearbeitet, wirken plausibel und überzeugend: Für Hobbydetektive, die gern den Kleinigkeiten ihre Aufmerksamkeit schenken und selber den Fall lösen wollen. Das Ganze ist gewürzt mit kleinen Kabbeleien, Mißverständnissen und Täuschungen, und das alles unter der warmen Sonne und auf den blauen Wassern des Mittelmeers. Die heiratsfreudige alte Lady muß während der Reise das Verschwinden ihres frisch angetrauten Ehemanns verkraften. Aber das ist noch nicht alles. Es verschwinden noch weitere Personen - und der Kreis der Verdächtigen ist groß. James Gerald beginnt zu ermitteln, und nichts ist so wie es scheint. Beim Lesen taucht man voll in die Handlung ein, sieht die Personen deutlich vor Augen und genießt die humorvolle Beschreibung der Geschehnisse. Ich freue mich schon auf das nächste Erlebnis der pensionierten Ermittler!

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