Marlies Hanelt Durch Zeitstrudel in andere Epochen: Ausweglos

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Inhaltsangabe zu „Durch Zeitstrudel in andere Epochen: Ausweglos“ von Marlies Hanelt

Diese Horror-/Science-Fiction-Story erzählt über eine junge Frau, in deren Gehirn sowohl Bewusstsein als auch Unterbewusstsein miteinander einen ausweglosen Kampf führen. Traum und Wirklichkeit vermischen sich auf einer blutrünstigen, niemals enden wollenden Reise in andere Epochen und Örtlichkeiten. In ihrem tiefsten Inneren schlummert eine böse, nicht beherrschbare Macht, die ihren Körper in ein Monster verwandelt und durch reißende Zeitstrudel in andere Räume transportiert. Julia muss in Gestalt dieses sich ständig verändernden Monsters einen Auftrag einer übergeordneten Macht erfüllen, um die eigene Spezies mit sehr viel frischem Blut und neuen Organen vor dem Aussterben zu retten. Den Befehlen der Macht ausgesetzt, beugt sich ihr das Monster Julia und durchlebt den blanken Horror.

Das Buch illustriert auf irrlichternde Weise die leider zutreffende Behauptung, dass sich die Spezies Mensch zum Monster wandelt.

— Gerhard_Ebert

hat bei mir viele Fragen hinterlassen

— Sonnenbluemchen67

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    Durch Zeitstrudel in andere Epochen: Ausweglos

    Gerhard_Ebert

    11. November 2015 um 11:38

    Das Buch illustriert auf irrlichternde Weise die leider zutreffende Behauptung, dass sich die Spezies Mensch, um ihren Fortbestand zu gewährleisten, zum Monster wandelt und „Blut saugt“ -  zu welcher Zeit und in welcher Epoche auch immer. Und dass diese abscheuliche Sucht im Grunde keine Zukunft hat, weil in Ewigkeit sich stetig wiederholend, von einer Zukunft in die nächste geworfen, also eigentlich ausweglos ewig gegenwärtig. Welch kühne, welch tollkühne Thematik! Weil Marlies Hanelt keine wissenschaftliche Arbeit schreibt, sondern der Menschheits-Problematik per Fantasy zu Leibe geht, muss man keine letzten Antworten erwarten. Die es ja groteskerweise auch nicht gibt! Das mystische „Irgendetwas“, das bei der Autorin als Verursacher fungiert, wird von ihr nicht weiter hinterfragt. Ich würde unsägliche soziale Verhältnisse dafür schuldig machen. Doch in dem Moment, in dem ich dies niederschreibe, kommt mir in den Sinn, dass im Menschen – zumindest auf dieser unserer Erde – nach wie vor leider auch das Tier steckt. Hol’s der Teufel! Wie gesagt, die Autorin verstickt sich gar nicht erst in die vertrackte philosophische Problematik ihres Themas, sie schreibt wacker los. Julia, also ein Mensch, hier eigentlich der abstrakte Mensch, hört  die befehlende Stimme von „Irgendetwas“, wird per Horrortraum in einen barbarischen Strudeltunnel gesogen, fällt auf harten Untergrund und wandelt sich zum abscheulichen, auf Menschenblut programmierten Monster. Als solches gerät Julia, sich gar nicht mehr als Mensch begreifend, zwar „außerhalb von Zeit und Raum“, aber per Passage durch weitere abscheuliche Schlünde, in diverse Aggregatzustände sowie in diverse Handlungs- und Zeitebenen. Noch eben vermutet man, den Monster-Menschen erwarten höllische Querelen in den tiefsten Schlünden der Tiefe, nein, er landet - um den blutsaugerischen Auftrag des mächtigen „Irgendetwas“ zu erfüllen - in profan irdischen Verhältnissen. Da gibt es einen subtropischen Urwald mit einer Forschergruppe darin, die für einen Pharmakonzern eine medizinische Heilpflanze sucht; da gibt es einen OP-Raum mit einer Forschergruppe darin, die für eine Organ-Mafia aus Leichen funktionstüchtige Organe zu reproduzieren versucht; und da gibt es eine hochmoderne Polarstation, in der eine tapfere Forschergruppe Bammel vor dem Schneemenschen hat und vom Monster Julia zumindest teilweise blutleer gesaugt wird. Der mit Ursache und Wirkung frei spielende literarische Horrortraum zum anspruchsvollen Thema  ist von der Autorin augenzwinkernd locker-salopp geschrieben, so dass der Leser das absurd-blutrünstige  Geschehen denn doch nicht so ganz und gar ernst nehmen muss. Auch strahlen die Dispute zwischen den hinein positionierten Männern, so raubeinig und rüde sie verlaufen mögen, fröhliche Unbekümmertheit aus und erhöhen den Unterhaltungswert. Die übermütige, immer wieder überraschende Story provoziert beim Leser geradezu süchtige Neugier und lässt ihn nicht los, bis er zum Ende gelangt. Mit den allerletzten Zeilen erfährt er, dass sich die Spezies Monster-Julia - also der blutsaugende Barbar Mensch - im sich auflösenden Universum auflöst! Und es besteht keine Hoffnung auf wirklich menschliche Körperstrukturen in anderen, in besseren Universen! Wahrhaft gruselig!

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  • hat bei mir viele Fragen hinterlassen

    Durch Zeitstrudel in andere Epochen: Ausweglos

    Sonnenbluemchen67

    26. October 2015 um 16:43

    Inhalt: Diese Horror-/Science-Fiction-Story erzählt über eine junge Frau, in deren Gehirn sowohl Bewusstsein als auch Unterbewusstsein miteinander einen ausweglosen Kampf führen. Traum und Wirklichkeit vermischen sich auf einer blutrünstigen, niemals enden wollenden Reise in andere Epochen und Örtlichkeiten. In ihrem tiefsten Inneren schlummert eine böse, nicht beherrschbare Macht, die ihren Körper in ein Monster verwandelt und durch reißende Zeitstrudel in andere Räume transportiert. Julia muss in Gestalt dieses sich ständig verändernden Monsters einen Auftrag einer übergeordneten Macht erfüllen, um die eigene Spezies mit sehr viel frischem Blut und neuen Organen vor dem Aussterben zu retten. Den Befehlen der Macht ausgesetzt, beugt sich ihr das Monster Julia und durchlebt den blanken Horror… (Text © Amazon.de)   Mein Fazit: Ich bin verwirrt, ich weiß nicht was ich von dem vorliegenden Buch halten soll. Es ist nicht schlecht, aber es hat bei mir viele Fragen hinterlassen. Ich wüsste sehr, sehr gerne, was die Autorin Marlies Hanelt mit dieser Geschichte ausdrücken möchte bzw. ob sie einen tieferen Sinn hat. Für mich war sie ziemlich utopisch und damit stellenweise sehr schwer nachvollziehbar. Was jedoch nicht heißen soll, dass die Geschichte gänzlich schlecht war. Nein, das kann und will ich nicht damit sagen. Dennoch war mir von vornherein schon klar, was mich bei der Autorin erwartet könnte. Ich habe sie über FB kennen- und schätzen gelernt und möchte es auch nicht missen. Sie ist eine wirklich sehr warmherzige und offene Person. OK mit einem immer mal wieder doch recht schrägen Humor, aber das ist nun mal Marlies und so schreibt sie, wie ich nun feststellen konnte, auch. Dennoch hat sie ihrer Geschichte viel Liebe beigemessen, was man trotzdem sehr gut erlesen kann. Wer nun auf einen etwas, wie ich finde, schräge Schreibweise (nicht böse gemeint) steht, für den ist diese Geschichte auf jeden Fall etwas.

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