Marlies Lüer Melissas Welt: Bienenflüstern & Drachenraunen

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Inhaltsangabe zu „Melissas Welt: Bienenflüstern & Drachenraunen“ von Marlies Lüer

Melissa Winter hat zwei Kraftquellen: Die Bank unter der alten Linde im Garten, wo sie oft sitzt und ihren Gedanken nachgeht – und ihren Mann Robert. Und Halt hat sie nötig, seit die jüngste Tochter in schlechte Gesellschaft geraten ist und die Nerven von Eltern und Lehrern überstrapaziert. Zu allem Überfluss sorgt auch Melissas Mutter für reichlich Aufregung. Robert ist Melissas Fels in der Brandung – doch was, wenn der Fels auf einmal bröckelt? Im Strudel der Ereignisse gefangen, muss Melissa sich einer Lebenslüge stellen.

Es fällt es mir sehr schwer, das, was dieses Buch in mir auslöste, in Worte zu fassen.

— GabiR

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  • Und es geht weiter

    Melissas Welt: Bienenflüstern & Drachenraunen

    NinaK444

    01. September 2017 um 23:50

    Nach Miras Welt musste ich natürlich auch Melissas Welt lesen.Wie schön wieder im Lindenhaus zu sein.Seit dem Ende von Miras Welt ist nun eine Weile vergangen.Melissa hat ihre eigene Familie mit zwei Teenagertöchtern.Es fällt nicht schwer sich in den alltäglichen Situationen selbst wieder zu finden. Wer kennt es nicht - Streit mit den Eltern, unverstanden fühlen als man selbst ein Teenager war. Meinungsverschiedenheiten mit dem Partner.... Gleichzeitig aber auch der familiäre Zusammenhalt. Hat mir sehr gut gefallen.Wenn das Lindenhaus frei wird, würde ich gerne erziehen.

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  • Rezension - Melissas Welt

    Melissas Welt: Bienenflüstern & Drachenraunen

    NatisWelt

    15. April 2017 um 21:41

    Meilissas Welt ist der 2. Teil einer Triologie/Reihe kann aber auch voneinander getrennt gelesen. Allerdings empfehle ich beim 1. Band anzufangen, da dieser 20 Jahre vor dem 2. spielt und ich oft Mira und Miri verwechselte. Melissas lebt mit ihrem Mann Robert und ihren 2 Töchtern in dem alten Lindenhaus von Mira. Am Anfang scheint dies eine ganz normale Familie voller Harmonie zu sein, da alles in ihrem positiv verläuft beruflich wie auch privat. Doch dann wendet sich das Blatt und dunkle Wolken breiten sich über der Familie aus. Der Gartenbaufirma läuft nicht so gut und die 16-jährige Miri ist in einer Gothic-Clique gelandet und dadurch geht bei ihr fast alles bergab. Doch Robert verbirgt ein großes Geheimnis, welches nach und nach ans Licht kommt und die ganze Familie rettet. Durch die alltäglichen Gegebenheiten und Probleme erkennt man sich als Leser oft selbst wieder, da Marlies alles sehr realistisch darstellt. Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich dadurch sehr gut lesen. Dafür das der Schreibstil so einfach ist und die Geschichte ziemlich alltäglich, hat mich das Cover ziemlich abgeschreckt. Irgendwie ist es sehr abstrakt und hat in meinen Augen absolut nichts mit dem Buch zu tun. Es hat Spaß gemacht „Melissas Welt“ zu lesen, aber es hat mich nicht wirklich vom Hocker gehauen, da es auf einer so sonderbaren Weise doch sehr alltäglich war. Aber wer gerne Familiengeschichten liest in denen es auch um dunkle Geheimnisse geht, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Auch wenn es mich nun nicht umgehauen hat ist es lesenswert und was gutes für Zwischendurch.

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  • Nach dem ersten Buch

    Melissas Welt: Bienenflüstern & Drachenraunen

    GabiR

    18. July 2016 um 17:04

    über die Bewohnerinnen des Lindenhauses (Miras Welt: Engelshauch & Kaffeeduft), war ich sehr gespannt, wie es weitergeht, wenn es von Melissa und ihrer Familie bewohnt wird, musste nach Beendigung des Folgebandes aber erst darüber nachdenken ;) Denn es ist anders, nein, SIE ist anders, die Welt von Melissa, ganz anders als die ihrer mütterlichen Vertrauten Mira. Auch wenn ihr weiterhin viele Gedanken gelten, sie nicht vergessen ist, konnte Melissa den *Engelshauch* nicht übernehmen. Aber das hat ja auch keiner von ihr verlangt, sie sollte ja nicht Miras Leben weiterführen, sondern mit Hilfe dessen, was Mira ihrgegeben hat, ihre eigene Existenz aufbauen und leben. Und das tut Melissa, zwar so, dass ich manchmal den Kopf schütteln musste, aber im Großen und Ganzen doch nachahmenswert, insofern denn Stützen vorhanden sind, wie Melissa sie hat. Sie  denkt viel nach. Über sich, ihre Familie, ihre Zukunft und Vergangenheit, sowie die Gegenwart und das tut sie am liebsten unter dem Baum, der der Namensgeber für das bezaubernde Häuschen war und um dessen Stamm eine Bank gezimmert ist. Dort lauscht  sie den Bienen, hört Thaddäus *reden* und sie fasst einen Entschluss nach dem anderen. Nur mit der Umsetzung hapert es so ab und an, denn ihr zweiter Fels in der Brandung, ihr Ehemann Robert war nicht ganz ehrlich zu ihr. Dazu kommen die Probleme mit der jüngeren Tochter und ihre Gesundheit, die ihr zu schaffen macht. Es ist nicht einfach, das Leben und Marlies hat es trotz des *Andersseins* der Welt im Lindenhaus geschafft, mein Interesse zuhalten und mir nebenbei - wenn die Nase nicht in einem Buch steckte - Gedanken über meine Welt zu machen. Diese sind noch nicht zu Ende gedacht und ich danke der Autorin für ihr tiefgründiges Buch, das einfach nur von einer ihre Familie über alles liebenden Mutter erzählt, die trotz dieser Liebe ihr eigenes Sein nicht vergisst. Kein Mensch, dem es nicht gut geht, sowohl physisch als auch psychisch, kann für andere da sein, nicht für seine Familie, nicht für Irgendjemanden. Es fällt es mir sehr schwer, das, was dieses Buch in mir auslöste, in Worte zu fassen, ich kann nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen und aus meiner unerschöpflichen Box fünf Sterne holen.

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  • Unbedingt lesen

    Melissas Welt: Bienenflüstern & Drachenraunen

    Lavella

    21. August 2015 um 22:10

    Melissas Welt ist der zweite Teil der  Geschichte rund ums Lindenhaus und ich habe mich gerne  einladen lassen, wieder durch das leicht geöffnete Tor einzutreten und mich verzaubern zu lassen, von dessen Bewohnern. Mit dem Tor meine ich natürlich das geöffnete Gartentürchen vom Cover und es gefällt mir einfach sehr.  Ich möchte einfach eintreten und es mir dort unter dem Baum gemütlich machen , es sieht nach einem richtigen Zuhause aus. Genau darum geht es dann auch in diesem Buch. Ein Zuhause, was Melissa durch das Erbe des Lindenhauses findet und ihrer Familie jeden Tag aufs Neue bereitet. Dabei gerät sie durchaus an ihre Grenzen, denn es ist nicht nur eitel Friede, Freude und Sonnenschein dort im Lindenhaus. Es ziehen dunkle Wolken auf und Melissa findet eine Prophezeiung Miras, die aber auch Hoffnung macht, daß alles gut werden kann, wenn Melissa ihrem Herzen folgt. Schafft Melissa es, ihre Familie zusammenzuhalten, wo doch Hannah flügge wird, Miranda aufgebehrt und in ziemlichen Schwierigkeiten steckt und Robert ihr einen Teil seiner Vergangenheit verschwiegen hat? Mit ihrer liebevollen Art zu schreiben und den Charakteren Leben einzuhauchen, schafft es Marlies Luer eine fesselnde, dichte und berührende Geschichte zu schreiben, bei der ich immer weiter lesen wollte. Es spricht soviel Achtung voreinander und Lebensweisheit aus dem Buch, daß ich mir oft gewünscht habe, Teil dieser Familie zu sein. Es ist schön zu lesen, was mit wahrer Liebe erreicht werden kann. Eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne für dieses tolle Buch, das Hoffnung macht und meine Sicht auf manche Dinge des Lebens verändert hat. Danke Marlies für dieses Buch und ich warte gespannt auf Teil3.

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  • Herz, Tiefe, Realität!

    Melissas Welt: Bienenflüstern & Drachenraunen

    HeleneElis

    17. March 2015 um 10:35

    Melissa hat also das Lindenhaus "geerbt" und dort mit ihrer Familie ein Heim gefunden. Doch dunkle Zeiten ziehen auf: In einer alten Prophezeiung von Mira findet Melissa Hinweise auf einen Schwarzen Hahn, auf Unglück, das über die Familie herein brechen wird ... Und richtig., es kommt dicke: Finanzielle Sorgen des Ehemannes, die älteste Tochter verlässt das Haus, die eigene Mutter wird senil, und auch noch das Nesthäkchen bekommt Schwierigkeiten in der Schule, wie auch im Freundeskreis. Oft am Rande der Verzweiflung, nimmt Melissa jedoch den Kampf auf. Eine Familie, die zu zerreißen droht, findet sich in dunkelster Stunde wieder, und gemeinsam stemmt man sich in der "Rush-Hour des Lebens" gegen gemeine Lehrer, kriminelle Jugendliche, Geldnöte und Einsamkeit ... Dieses Buch fasst jeden an. Es ist dem Leben abgeschrieben, jedoch vertieft und mit Sorgfalt angerichtet wie ein guter Plumpudding: Man weint mit Melissa, wenn sie bemerkt, wie sie ihre Mutter verliert, man lacht mit Melissa, wenn sie sich einen Schluck Rum beim Kochen gönnt und Verwirrung stiftet, man sitzt mit ihr unter der Linde, um immer wieder Luft zu holen nach einem weiteren Schicksalsschlag. Die dichte Stimmung des Romans lässt den Leser leiden und lieben. Der versöhnende Abschluss dagegen gibt Hoffnung und Wärme mit in den eigenen Alltag. Ein Buch, das ich von Herzen empfehlen kann, denn es räumt auf mit dem Mythos von "Friede, Freude, Eierkuchen" in einem normalen Leben. Normales Leben stellt jeden vor Probleme. Mit Melissa begreift man diese als Aufgaben, die zu lösen manchmal unmöglich und meist nicht leicht sind. Doch die Liebe in der Familie, spürbar, wenn Melissa einen Sinnspruch an die Wand malt oder wenn sie für die Familie kocht oder aufräumt, sorgt für den Schulterschluss, der eben den Unterschied ausmacht. Danke für dieses Buch, Frau Lüer!

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  • Sehr, sehr gut!

    Melissas Welt: Bienenflüstern & Drachenraunen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. September 2014 um 12:13

    Ich habe mitgezankt, gelitten und mich für Melissa und ihre Familie gefreut. Dieser Alltag, in dem man sich selbst wiedererkennen konnte, der Zusammenhalt der Familie trotz Turbolenzen und Krankheit der Großmutter, Teenagergehabe um ein Mädchen was sich trotzdem nicht verleiten lässt und lernt seinen eigenen Weg zu gehen, eine Prophezeihung und die Alpakazucht.... hab ich noch was vergessen? Bestimmt, aber ich habe dieses Buch gerne gelesen, auch mal mit feuchten Augen oder einem fetten Grinsen im Gesicht, weil mir das ein oder andere sehr bekannt vor kam und ich Situationen aus meiner "Teeniezeit" oder dem "Mutter-mit-Teenager-Dasein". Und sollte es da irgendwann noch einmal weitergehen im Lindenhaus, dann findet auch dieses Buch bei mir ein tolles neues Zuhause!

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  • Wenn man zueinander steht wird alles wieder gut...

    Melissas Welt: Bienenflüstern & Drachenraunen

    Bine2209

    07. July 2014 um 07:38

    Inhalt: In dem Roman geht es um Melissa und deren Familie. Es geht um Geheimnisse, die ans Tageslicht kommen ob man will oder nicht, ums Erwachsenwerden und mit der damit eingehenden Verantwortung die man zu tragen hat und um Gefühle, die unsere Entscheidungen steuern oder zumindest beeinflussen. Alltägliche Probleme (Krankheit, Jobverlust, Geldsorgen, Anpassungsschwierigkeiten,...) werden plötzlich bedrohlich und man muss als Familie zueinander stehen um sie zu lösen.  Meinung: Ein schöner, ruhiger Familienroman. Man merkt, dass sich die Autorin mit der Krankheit Alzheimer auseinandergesetzt haben muss. Es ist auch interessant den Mutter-Tochter-Konflikt auf zwei Ebenen zu sehen. Die Tagebucheinträge, der jungen Miri geben einen guten Einblick in das Teenagerleben. Leider habe ich den Vorgängerroman (noch) nicht gelesen und habe mit den Verweisen auf früher nicht soviel anfangen können, aber insgesamt ein sehr stimmungsvoller Roman, der vor allem durch seine Ruhe besticht. Und das Märchen ist wunderschön! :-) 

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  • Der zweite Teil konnte mich noch mehr überzeugen

    Melissas Welt: Bienenflüstern & Drachenraunen

    simsa

    31. July 2013 um 16:07

    Zwanzig Jahre sind vergangen. Melissa lebt nun mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern im Lindenhaus. In Gedanken ist sie noch oft bei Mira, jener älteren Dame und Freundin, der sie so viel zu verdanken hat. Und ihr Leben scheint auch sehr harmonisch zu verlaufen. Die Familie betreibt eine Gartenbaufirma, Melissa arbeitet an Kinderbüchern und sie haben ein gemütliches Zuhause. Doch dunkle Wolken ziehen auf... Miri, die jüngere Tochter, gerät in die falschen Kreise, wirkt abweisend und nicht mehr so, wie sie ihre Eltern kennen. Auch die Firma läuft schlechter, als Melissa dachte und damit dies alles nicht genug ist, wird bei ihrer Mutter auch noch Demenz festgestellt. Doch Melissas und ihr Mann Robert sind Kämpfer und hoffen die dunklen Wolken vertreiben zu können... Da ich vor kurzem bereits den ersten Teil (Miras Welt) gelesen habe, war ich gespannt auf die Fortsetzung „Melissas Welt“ von Marlies Lüer. Melissa lernte ich ja bereits kennen und ich freute mich schon vor dem Lesen auf ein „Wiedersehen“ mit ihr. In diesem Buch sind Jahre vergangen und Melissa lebt nun mit ihrer eigenen Familie im Lindenhaus. Doch diese Umstellung und die Tatsache das Mira in diesem Buch bereits verstorben ist, brachte meinem Lesefluss keinen Abbruch. Oder um es anders zu sagen, ich war von dem 2. Buch sehr positiv überrascht. Marlies Lüer hat auch dieses Werk sehr flüssig geschrieben und mir selber gefiel es noch besser als der Vorgänger. Melissa und ihr Mann Robert werden ja mit einigen Problemen konfrontiert, an denen ich regelrecht teilnahm. Ob es nun die Sorgen um die Tochter, das liebe Geld oder die kranke Mutter waren, immer war alles sehr realistisch und ich litt bei einigen Momenten regelrecht mit. Gerade das Thema Demenz ging mir selber doch sehr nahe. So hatten wir in der Familie bereits zwei Pflegefälle, die ebenfalls an dieser grausamen Krankheit erkrankten und ich konnte mich in die Situation der Familie sehr gut einfinden. Auch hier schrieb die Autorin mit viel Einfühlungsvermögen über die Situation, die doch so viele Menschen betrifft. Zusätzlich, und das schreibe ich ganz offen, schaffte es Marlies Lüer mich wieder zu Tränen zu rühren. Sie hat so eine Art zu erzählen, die mir an bestimmten Stellen schon sehr Nahe geht. Und gerade bei schweren Themen ist dies ein großes Kompliment, denn was gibt es schlimmeres, als ein Buch das die Leser nicht emotional trifft? Zusätzlich, enthält dieses Buch am Ende noch „Das Märchen vom Lavendelpferd und dem Roseneinhorn“, welches mir auch sehr gut gefallen hat. Mein Fazit: Wo ich den Vorgänger (Miras Welt) schon sehr gut fand, war ich von „Melissas Welt“ regelrecht begeistert. Ich konnte mit dem Lesen kaum enden und war am Ende traurig mich von der Familie verabschieden zu müssen. Denn auch wenn dieses Buch keine leichte Kost ist, mir hat es gut gefallen Miras Welt , Melissas Welt

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  • Herzerfrischende Fortsetzung von „Miras Welt“

    Melissas Welt: Bienenflüstern & Drachenraunen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. July 2013 um 15:38

    Der erste Band um die Freundschaft zwischen Melissa und der weisen alten Dame Mira („Miras Welt“) hat mich vor ein paar Wochen sehr bewegt, so dass ich jetzt endlich auch die Fortsetzung lesen wollte. Rund zwanzig Jahre sind vergangen, seit Melissa bei Mira Robert kennengelernt hat und mit ihm ihr Leben teilt. Ihre beiden gemeinsamen Töchter sind inzwischen 16 und 18 Jahre alt. Melissa unterstützt ihren Mann im gemeinsamen Gartenbaubetrieb und illustriert im Verlagsauftrag Kinderbücher. Das Leben könnte ruhig und beschaulich sein, wenn nicht die jüngere Tochter zunehmend auf Rebellionskurs wäre. Sie schwänzt die Schule, treibt sich mit zwielichtigen Gestalten herum und bringt zuletzt einen schwarzen Hahn ins Haus, der die Familie ins Unglück zu stürzen droht. Selbst die Ehe ihrer Eltern steht schließlich auf der Kippe. Eine Botschaft Miras, die Melissa unter den Hinterlassenschaften der alten Dame auf dem Dachboden findet, wendet das Blatt schließlich doch noch zum Guten … Der erste Band lebte von seiner bewegenden Botschaft, wurde aber von ein paar handwerklichen Schwächen ausgebremst. In diesem zweiten Band jedoch hat die Autorin Marlies Lüer einen riesigen Schritt nach vorne gemacht. Der Text liest sich flüssig und spannend, auf unnötige Handlungsausschmückungen hat sie verzichtet und Rechtschreibung sowie Zeichensetzung sind einwandfrei. Von Mira, dem Mittelpunkt des ersten Bandes, zeigen sich nur noch Spuren, indem z.B. Melissa oft an sie denkt und mit ihrer Familie in deren ehemaligem Haus wohnt. Die spirituelle Ebene ist nicht mehr so präsent; sie wirkt eher dezent im Hintergrund. Dies ist in meinen Augen der Geschichte durchaus angemessen. Ich habe diesen zweiten Band sehr, sehr gerne gelesen und ihn in einem Rutsch verschlungen. Die Beziehung zwischen Melissa und Robert ist schön geschildert: Die Autorin zeigt, wie die beiden im Alltag miteinander umgehen und trotz ihrer langjährigen, gewachsenen Liebe ins Trudeln geraten. Auch die beiden Töchter sind plastisch und vor allen Dingen lebensecht gezeichnet. Ein besonderes Schmankerl ist auf alle Fälle die Alpakazucht der Familie. Da merkt man, dass die Autorin dem Charme der Tiere erlegen sein muss. Fazit: lesenswert und herzerfrischend

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