Midirs Sohn

von Marlies Lüer 
4,6 Sterne bei22 Bewertungen
Midirs Sohn
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Ein tiefgründiges und wunderschönes Buch

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Gelungener Mix von Fantasy und Historie, tolle Protagonisten, authentische Handlungsorte, viel liebe zum Detail

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Inhaltsangabe zu "Midirs Sohn"

Sie könnten nicht unterschiedlicher sein, und doch sind ihre Lebenswege schicksalshaft miteinander verquickt.
Celia, ein elfjähriges Mädchen, entkommt endlich dem Waisenhaus und tritt eine Stellung als Haushilfe bei einem alten Lord an. Sie ist dankbar – hier hat sie reichlich zu essen und wird nicht geschlagen. Doch in der Villa geschehen befremdliche Dinge. Celia entdeckt unter dramatischen Umständen, dass es noch eine andere Welt neben der unseren gibt.
Sie begegnet dem Feuer-Elben Fearghas, der einerseits als Soldat der Hagedornkönigin treu ergeben ist, aber auch abtrünnig durch seinen heimlichen Wunsch, wie ein Mensch fühlen und lieben zu können. Er ahnt nicht, dass er bald schon tief verstrickt sein wird in menschliche, irdische Belange, die ihn leidvoll an seine Grenzen und darüber hinausführen werden.

Teil 1 der Drachenschwert-Trilogie: Midirs Sohn
Teil 2: Erdsängerin
Teil 3: Schwertgeist
ergänzend: Tagebuch der Erdsängerin, kostenloses eBook, spielt zeitlich zwischen Teil 1 und 2

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B0742NDNCY
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:461 Seiten
Verlag:
Erscheinungsdatum:18.07.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Zeilenspringerchenvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein tiefgründiges und wunderschönes Buch
    Eine wunderschöne und ergreifende Geschichte

    Die Geschichte beginnt bei Celia, die in einem verlotterten Kinderheim leben muss, da ihre Eltern verschwunden sind. Von dort wird sie weitervermittelt an eine Arbeitsstelle bei einem reichen, alten Mann.

    Was zuerst wie ein historischer Roman anfängt, verwandelt sich immer mehr in eine einzigartige Fantasy Geschichte.
    Eine rätselhafte Frau, eine Feuerratte oder besser ein kleiner Drache, der alles in Brand setzt und sich in den geheimnisvollen Fearghas verwandelt - immer wenn ich glaubte zu wissen, wie es weitergeht, nahm die Geschichte einen überraschend anderen Verlauf.
    Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, mit den Personen mitgelitten und mitgefiebert. Die Rückkehr kurz vorm Ende war sehr ergreifend und schön.
    Ein Buch voll einzigartiger Ideen und Figuren (z.B. Wulliwusche ;-) ) mitreißend, zauberhaft und mit reichlich Tiefgang.
    Das beste Buch, das ich seit langem gelesen habe. 
    Klare Leseempfehlung!

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    Calla66vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Gelungener Mix von Fantasy und Historie, tolle Protagonisten, authentische Handlungsorte, viel liebe zum Detail
    Ein Leben zwischen den Welten

    Am Anfang habe ich gedacht, dieses Buch ist eher etwas für Kinder und Jugendliche. Ein Kind aus einem Waisenhaus, in dem schlimme Zustände herrschen kommt in ein Herrenhaus und trifft auf wundersame Wesen. Es beginnt mit diesem Spiel zwischen Mitleid und humorvollen Szenen. Warmherzig und oft gibt es Anlass zum Schmunzeln.
    Dieses Buch ist aber viel mehr, denn die Geschichte geht viel weiter.

    Der Schreibstil gefällt mir gut flüssig, locker und gut verständlich. Die Sichtweise wechselt, ist es am Anfang Celia, aus deren Sicht der Leser die Geschichte erfährt, geht es nachher mit Fearghas, dem Elfenkrieger weiter. Man kann wunderbar eintauchen und die Geschichte miterleben.

    Ganz wunderbar sind auch die Handlungsorte beschrieben, ausführlich und mit Liebe zum Detail. Sei es die reale Welt oder auch die „Anderswelt“. Hier gibt es viele wundersame Geschöpfe wie z.B das Wulliwusch. Es ist als betrachte man ein Bild und entdeckt ständig etwas Neues. Ich muss mich sehr zurückhalten um nicht zu viel zu verraten.
    Zurück in der realen Welt, treffen wir in Schottland auf eine sich verändernde Welt, der Beginn der Industrialisierung hat Einfluss auf die Menschen. Es gibt erste Umweltzerstörungen und die und der fehlende Glaube an magische Wesen haben große Wirkung auf die Anderswelt.
    Aber auch diese Orte, wie zum Beispiel Glasgow in Schottland werden perfekt beschrieben, das Gasthaus, man kann den Geruch des Essens förmlich riechen. Alles wirkt authentisch und perfekt in die Zeit passend.

    Die Personen sind lebendig und mit viel Herzenswärme geschildert. Die Schwierigkeiten sich in den verschiedenen Welten zurechtzufinden . Aber auch Intoleranz und Gewalt gegen die, die anders sind.

    Natürlich darf auch die Liebe nicht fehlen. Tief und voller Stärke.

    Ich liebe dieses Buch, das so viel mehr zu bieten hat, als man am Anfang vermutet.

    Mein Fazit:

    Volle Leseempfehlung für dieses wunderbare Buch. Geeignet ist es für alle Lesergruppen.
    Das Zusammenspiel von Fantasy und historischem Roman ist perfekt gelungen. Authentische Handlungsorte, Protagonisten die toll beschrieben sind. Spannung und Liebe, was will man mehr. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil und bin gespannt was mich noch alles in dieser Reihe erwartet und wie es weitergeht.

     

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    BeatriceCarinavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Auftakt für eine Trilogie, tolle Welten, tolle Charaktere
    Spannender Auftakt für eine Trilogie

    Ich habe das Buch vor kurzen mitten in der Nacht beendet und musste mir alle Eindrücke auf der Stelle in mein Notizbuch niederschreiben. 
    Marlies hat einen tollen, flüssigen Schreibstil, der einem alles vor Augen zaubert. So etwas nenne ich Kunst und liebe ich sehr.
    Ich finde die zwei Welten, die beschrieben werden, total klasse. Diese Anderswelt und die Welt der Menschen. Weiteres lassen sich viele ungewöhnliche und schöne Namen in ihrem Buch finden. Ein paar Beispiele: Robena, Ceclia, Fearghas, Tibby, Gowan und viele mehr. Es ist ein gelungener Start für eine Trilogie und bin schon sehr gespannt auf die weiteren Bände.
    Ich vergebe für den ersten Teil der Drachenschwerttrilogie von 5 von 5 Sternen.

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    Mel_Amanyars avatar
    Mel_Amanyarvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Alles in allem eine schöne Fantasygeschichte mit guter Grundidee und wunderbaren Umschreibungen.
    Alles in allem eine schöne Fantasygeschichte mit guter Grundidee und wunderbaren Umschreibungen.

    Zuerst möchte ich auf die Neugestaltung des Covers aufmerksam machen. Dieses wurde nämlich während meiner Lesezeit bereits überarbeitet und hat ein neues Gewand bekommen und ich muss sagen es ist wirklich gut gelungen. Das ursprüngliche Cover hat mich nicht wirklich angesprochen, das Neue hingegen ist viel stimmiger.

    Marlies Lüer hat eine schöne Welt gebaut in der zwei Welten parallel zueinander existieren und nur über Portale gegenseitig erreichbar sind. Von der Erde kommen nur zufällig Menschen hin und wieder in die Anderwelt und die Wesen der Anderwelt nur über Amulette, die eine Zauberin herstellen muss. Dies passiert aber auch nur selten. Schön fand ich die Idee das die Wesen der Anderwelt ihre Gestalt verändern wenn sie auf unsere Seite wechseln. Tiere werden zu Menschen und Elben werden zu Tieren. Die Umsetzung des Verhaltens fand ich gut umgesetzt. Auch als Fearghas später länger auf der Erde verweilt, brachte mich seine Unwissenheit öfter zum Lachen.

    Der Schreibstil ist eigentlich gut, allerdings verwendet Marlies einen recht alten Sprachgebrauch, der nicht mehr geläufig ist, dadurch war es mir nicht durchgehend möglich richtig flüssig zu lesen. Es hat mich einfach mehr Konzentration gekostet als ich sie üblicherweise benötige.

    Leider trübte mein Leseerlebnis auch eine größere Anzahl an Tippfehlern, die vermeidbar gewesen wären.

    Ein weiterer Punkt waren die plötzlichen Perspektivwechsel, die einfach im Fließtext passierten. An dieser Stelle hätte ich mir optisch eine klarere Abgrenzung gewünscht. So blieb ich an diesen Stellen erstmal immer hängen und musste mich orientieren.

    Irritiert hatte mich auch ein gewaltiger Zeitsprung, der etwa nach dem ersten Drittel des Buches geschieht. Der erste Teil spielt in Celias Kindheit, im zweiten ist Celia eine alte Frau. Das ansich ist ja auch vollkommen ok, aber wie der Zeitsprung dargestellt wurde hat mich völlig aus dem Konzept gebracht und ich habe eine Weile die Seiten vor und zurück geblättert. Vielleicht hätte es geholfen an dieser Stelle irgendwo deutlich zu schreiben dass wir uns 50 Jahre später befinden. Mir zumindest war das nicht direkt klar.

    Aber alles in allem war es eine schöne Fantasygeschichte mit einer guten Grundidee und wunderbaren Umschreibungen.

    Ich vergebe solide ⭐⭐⭐.

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    MagieausderFeders avatar
    MagieausderFedervor 2 Jahren
    Eine schöne Geschichte über Schottland und die Anderwelt

     "Midirs Sohn" von Marlies Lüer verspricht eine kleine Reise ins frühere Schottland, inklusive ihren Mythen und Sagen um die Anderwelt. Es ist der erste Teil der "Drachenschwert-Trilogie" und verspricht Großes.

    Als Fantasybuch-Liebhaber fällt es leicht, sich von Schottland verzaubern zu lassen. Schon allein die Saga um Avalon lässt mein Herz höherschlagen. Marlies Lüer erzählt eine Geschichte, die in Schottland im Jahre 1862 spielt und in der die Mythen noch allgegenwärtig sind. Die Autorin vermengt gekonnt das ruppige, harte Leben in der realen Welt und die schöne, sorgenlose Anderwelt.
    Am Anfang des Buches lernen wir die junge Celia kennen und dürfen miterleben, wie ihr Magisches und Schönes widerfährt. Diesen Teil mochte ich tatsächlich am liebsten, da es so unschuldig und zauberhaft zu lesen war. Im weiteren Verlauf des Buches lernen wir einen anderen Protagonisten kennen, und die Geschichte wird ein wenig "ernster". Der Leser ist in diesem Teil eher im rauen Schottland 1862 unterwegs und begleitet den Elbenkrieger Fearghas auf seinem schwierigen Weg durch die Menschenwelt. Er stolpert natürlich über Celia, aber vielleicht anders, als ihr denkt.

    Obwohl es ein Fantasybuch ist, verstecken sich doch ein paar tiefgründigere Themen in der Geschichte. In Bezug auf die Bewohner der Anderwelt wird darauf eingegangen, was nach dem Tod geschieht, was ich sehr schön und passend fand. Es verleiht dem Buch Tiefgründigkeit. Auch werden moralische Dinge diskutiert, die ebenfalls gut passten.
    Die Geschichte hält einen guten Spannungsbogen, ist aber eher ruhig als spannungsgeladen.

    Die Charaktere sind schön durchdacht. Sowohl der Elb Fearghas, der menschliche Verhaltensweisen erst noch richtig deuten lernen muss, als auch Celia, die sich im Laufe der Zeit charakterlich sehr verändert hat. Es ist alles stimmig und passt gut zur Story.
    Der Schreibstil ist wirklich sehr schön. Marlies Lüer entführt mit ihren bildhaften Beschreibungen tatsächlich ein wenig nach Schottland und in die Anderwelt.
    Auch hat die Autorin ein paar schöne Fabelwesen und magische Orte gezaubert, die sehr überzeugend waren. Eine wirklich schöne Geschichte, die nicht nur mit Tiefgründigkeit glänzt, sondern auch mit tollen Fantasyelementen.


    Fazit:

    Der erste Band der Drachenschwert-Trilogie "Midirs Sohn" von Marlies Lüer reist mit dem Leser nach Schottland ins Jahr 1862. Dort sind Mythen und Sagen noch allgegenwärtig und perfekt für die Inszenierung der Anderwelt. Elben und Fabelwesen vermengt mit dem rauen Schottland, sind eine wirklich schöne Kombination und kommen wunderbar zur Geltung. Ebenso glänzt die Story mit Tiefgründigkeit. Sehr empfehlenswert!

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    NicoleGozdeks avatar
    NicoleGozdekvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wie im Märchen fühlt man sich bei diesem Roman von Marlies Lüer.
    Wie im Märchen

    Inhalt:

    Als die 11-jährige Celia von ihrem Waisenheim als Dienstbotin zu Lord Campbell geschickt wird, ahnt sie nicht, dass sich ihr Leben unwiderruflich ändern wird. Dort lernt sie nicht nur den alten Lord kennen, sondern auch die wunderliche Lady Ally Ferry und den Elb Fearghas, die beide aus der Anderwelt stammen. 
    60 Jahre später, im Jahr 1862, verschlägt es Fearghas erneut in die Welt der Menschen, doch dieses Mal kommt er als Verbannter in eine Welt, die sich durch die industrielle Revolution stark verändert hat. Doch wie soll er, ein Elb mit Drachenzügen, in einer Welt ohne Magie überleben? 

    Meine Meinung:

    Schon nach wenigen Seiten fühlte ich mich in frühere Zeiten zurückversetzt: Es war Märchen-Zeit. 
    Marlies Lüer erzählt in "Midirs Sohn", dem ersten Band ihrer "Drachenschwert"-Trilogie eine historische Fantasygeschichte mit märchenhaften Zügen. Es ist die Zeit der Erzähler, der Legenden und Schöpfungsgeschichten, die zwischen den Seiten wieder lebendig wird. Wir lernen Celia kennen, ein junges Mädchen, das schon als Kind über die Gabe des Erzählens verfügt und auch als alte Frau noch eine beliebte Geschichtenspinnerin ist.
    Zwischen den einzelnen Geschichten mutet aber auch der Rest des Romans wie eine eine Erzählung eines altertümlichen Märchenerzählers oder Barden an. Phantastische Wesen tummeln sich in der Anderwelt: eine Königin, die über 3 Gestalten verfügt (Kind, Frau, Alte), Elben, die sich bei der Reise durch das Anderwelt-Tor auf die Erde in phantastische Monster wie Drachen oder Mintauren verwandeln, Götter, die sich in sterbliche Menschen verlieben, ... 
    Marlies Lüer nimmt phantastische Märchen-Elemente und spinnt sie zu einem neuen Fantasy-Roman. Dabei steht im ersten Viertel des Romans Celia kennen. Wir lernen sie als Kind kennen, das überraschend das Übernatürliche und mit ihr den Elb Fearghas kennen lernt. 60 Jahre später treffen sich die ungleichen Freunde von einst wieder und nun steht Fearghas im Mittelpunkt der Erzählung. Celia ist zu einer alten Frau geworden und auch Fearghas hat sich durch seine Verbannung geändert. Nur dank Celias Hilfe findet er ein Obdach und lernt die ihm fremde Welt der Menschen kennen. Und er lernt menschliche Gefühle und die Liebe kennen ...
    Wer ein actionreiches Fantasyabenteuer sucht, ist hier an der falschen Stelle. "Midirs Sohn" ist ein Roman der eher leisen, ruhigen Töne und der Erzählungen. Phantastische Elemente schaffen eine interessante Anderwelt, die mit der Erdwelt verwoben ist. Durch die Gefahr dieser Verbindung und der fortschreitenden Technisierung geht jedoch auch eine Bedrohung der Anderwelt einher. Hier webt Marlies Lüer auch gesellschaftskritische Aspekte mit ein und regt zum Nachdenken an. 
    Wer Lust auf einen etwas anderen Fantasyroman hat, der ist hier an der richtigen Stelle.

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    Marianne451s avatar
    Marianne451vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wunderschön erzählter Roman mit Legendenpotenzial. Ich konnte mich in diese magische Story hineinfallen lassen. Sehr gespannt auf Teil 2+3
    Märchenhafte Fantasy-Saga

    Ich liebe Fantasy-Geschichten, die etwas vom Mainstream abweichen und nicht so actionlastig sind. Da habe ich diesmal mit dem ersten Teil von Marlies Lüers Drachenschwert-Trilogie wieder voll ins Schwarze getroffen.

    Ein Elbenkrieger, dessen Abstammung ein Geheimnis birgt, ein Menschenkind aus einem Waisenhaus, die Anderwelt, Schottland, eine große Liebe, magische und göttliche Wesen – die Zutaten für eine bezaubernde Legende.

    In Midirs Sohn werden die Protagonisten sehr liebevoll und detailreich vorgestellt, obwohl vordergründig nicht wirklich viel passiert, versteht es die Autorin gerade die kleinen Abenteuer sehr spannend zu erzählen. Es folgen ja auch noch zwei Teile, in denen die Geschichte sicher noch an Spannung zunimmt, worauf ich mich schon sehr freue.

     Menschen verschwinden durch seltsame Tore und wechseln in die Anderwelt; ebenso wie Wesen aus der Anderwelt durch diese Tore in der Menschenwelt auftauchen. Das Leben auf der anderen Seite wird wunderschön bildhaft beschrieben und man kann sich gut in diese magische Welt hineinversetzen. Dem gegenüber steht der Elb Fearghas, den es auf die Erde verschlägt und nun wirklich alles von Grund auf erlernen muss, da sich die Lebensweise hier von seiner gewohnten in der Anderwelt vollkommen unterscheidet und seine magischen Fähigkeiten dürfen auch nicht bekannt werden.

    An dieser Geschichte fasziniert mich besonders die Gegenüberstellung der beiden Welten und der philosophische Aspekt. Die Anderwelt-Wesen leben in Einklang mit Mutter Erde, respektieren alles Lebendige, alle Erscheinungsformen in der Natur. Der Gegenpol dazu die Menschen, die ihre Magie verloren haben, nicht mehr an sie glauben, und gezwungen sind Tiere zu töten und Rohstoffe abzubauen um überleben zu können. Da ist Celia ein kleiner Lichtblick, die mit dem Erzählen ihrer Geschichten und Märchen versucht, etwas von dem vergangenen Zauber wach zu halten.

    Marlies Lüer hat eine wunderbare Welt geschaffen, in die man sich einfach hineinfallen lassen kann, die Protagonisten ins Herz schließt, mitfiebert ob sie die Hürden auf ihrem Lebensweg meistern und erleichtert aufatmet wenn die Geschichte eine glückliche Wendung nimmt.

    Gleich Teil 2 reservieren, damit ich bald weiterlesen kann!

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    anra1993s avatar
    anra1993vor 2 Jahren
    Eine spannende Geschichte

    Von Midirs Sohn hatte ich schon viel gehört, sodass ich sehr begeistert war, dass ich das Buch nun endlich auch selbst lesen durfte. Das Cover gefällt mir gut. Es hat trotz seiner Schlichtheit eine gewisse Anziehungskraft auf mich, die ich jedoch nicht beschreiben kann.

    Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Ich konnte mich sehr gut in die Welt von Fearghas und Celia versetzen. Die Autorin weiß einfach, wie sie den Leser packen kann und wann eine Settingbeschreibung genug ist.

    Am Anfang hatte ich das Gefühl, dass es sich hierbei gar nicht um ein Fantasybuch handelt. Ich bin in einer dunklen Welt gelandet, in der die kleine Celia nicht wirklich gut behütet wird. Nach einiger Zeit jedoch gab es eine 90 Grad Wendung und die Autorin ließ ihrer Fantasie freien Lauf.

    Die Charaktere konnte mich von Anfang an überzeugen. Zum einen gibt es Celia, die ihr Rolle sowohl als Kind, als auch ältere Frau innehat. Sie ist eine sehr liebevolle und taffe Frau, die nie ihren Glauben, an eine andere Welt, voller fantastischen Wesen verloren hatte. Vor allem nicht an ihren alten Freund Fearghas. Dieser ist ein Krieger aus einer anderen Welt. Vor allem ihm mochte ich am liebsten von allen Charakteren im Buch, weil er einfach sympathisch und toll war.

    Die Geschichte und die Idee des Buches hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin konnte mich so gut wie komplett an das Buch fesseln und die Spannung über halten. Lediglich im mittleren Teil hatte die Spannung einmal kurz nachgelassen, konnte aber trotzdem durch seinen informativen Teil punkten. Für mich stellte das Buch etwas ganz Anderes dar, als ich bisher gelesen hatte und ich bin gespannt auf den zweiten Teil.

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    literatuerchens avatar
    literatuerchenvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Bezaubernd schön, eine Geschichte zwischen zwei Welten ohne Kitsch und doch mit kindlicher Phantasie. Ein wunderbarer Lesespaß
    Unbedingt lesenswert

    Das Buch beginn wie eine der bezaubernden, englischen Geschichten, die ich als Kind geliebt habe. Ein kleines Waisenmädchen findet in den Haushalt eines alten schrulligen Lords, erlebt dort wundersame Dinge um dann in eine gänzlich andere Welt zu geraten. Nun ist diese Welt aber nicht die der Menschen. Ohne jeglichen Kitsch, mit viel Gefühl aber frei von Gefühlsduselei folgt man Celia in die Anderswelt Magiyamusa einem durch und durch magischen Ort, in dem man sich völlig verlieren kann. Mit eigenen Gesetzen und Bräuchen. Man muss es lesen, um zu begreifen, weshalb Celia mitnichten dort bleiben möchte, sondern einen Weg in ihre eigene Welt zurück sucht.
    Wie, und ob sie ihn findet, wird hier nicht verraten. Interessant ist, dass nach etwa einem drittel des Buches die Perspektive wechselt als Fearghas, ein Bewohner Magiyamusas und damaliger Bekannter Celias durch Umstände die ich hier ebenfalls nicht verraten werde, in Celias Welt verschlagen wird. Ein Elb erscheint im England in der Zeit der Industrialisierung. Celia selbst ist nun bereits eine alte Frau. Auch dieser Teil des Buches ist frei von jeglichem moralischen Zeigefinger. Alle Personen handeln, wie es ihrer Zeit und ihren Erfahrungen entspricht. Ein Buch, dass  gruße Gefühle weckt aber dabei auf dem Boden bleibt ohne - trotz aller Magie die in den Seiten liegt - tatsächlich unwahrscheinlich zu wirken. Die Geschichte, wie sie geschrieben ist, könnte genau so der Wahrheit entsprechen. So seltsam sich das jetzt vielleicht anhören mag.

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    ebony-zoots avatar
    ebony-zootvor 3 Jahren
    Ein unglaublicher Schreibstil!

    »Midirs Sohn« wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt.
    Zunächst einmal geht es um Celia, ein wirklich wunderbares Mädchen, mit einem außerordentlichen Talent im Geschichten erzählen. Zunächst verschwand ihre Mutter und kurz darauf auch ihr Vater und Celia kommt ins Waisenhaus.
    Celia schließt man bereits von Anfang an ins Herz. Sie ist ein gelungener Charakter, den man einfach lieben muss.
    Fearghas, dem Elb, begegnet man zum ersten Mal in Drachengestalt auf der Erde, als er im Auftrag der Königin ihren Schwan zurückbringen muss.
    Wir begleiten ihn auf seinem Abenteuer, als er selbst gezwungen ist auf dieser Erde zu leben.
    Die Autorin hat es in diesem Buch mit Leichtigkeit geschafft, uns sowohl in die Anderswelt, als auch auf die Erde zu bringen. Der Schreibstil vermittelt sofort das Gefühl, in diesem Buch zuhause zu sein. Eine Menge Dramatik, viel Action und wunderschöne Geschichten bekommt man zu lesen, die einem kaum mehr aus dem Buch auftauchen lassen wollen.
    Ich war vom ersten Satz an von ihrem Schreibstil gefesselt und besonders von Celia und ihren Geschichten. Von den fantasievollen Elementen, die uns dort begleiten.


    Kritikpunkte:


    Kritik, in dem Sinne, kann ich einfach nicht vorbringen. Das Buch ist genau so, wie es zu sein hat. 


    Fazit:

    Ich war von Anfang bis Ende in der Geschichte drin und ich muss mich noch einmal wiederholen: Der Schreibstil der Autorin ist kaum zu übertreffen und ich danke ihr für dieses wunderbare Buch, dass mich so leicht aus dem Alltag entführt hat.

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