Marlies Michaelis

 2.4 Sterne bei 5 Bewertungen

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irismarias avatar

Rezension zu "E-Book statt Papierkonserve" von Marlies Michaelis

E-Book statt Papierkonserve
irismariavor 3 Jahren

Marlies Michaelis versucht in „E-Book statt Papierkonserve“ die Vorteile des E-Books zum herkömmlichen Buch aufzuzeigen. Dazu vergleicht sie verschiedene Aspekte der beiden Medien in einem „Zehnkampf“ und stellt die historische Entwicklung des Buches von der Höhlenmalerei, über Gutenberg bis heute dar. Mich hat das Buch nicht so recht überzeugen können. Die Gegenüberstellung war einseitig für das E-Book und manche Aspekte wurden nicht bedacht. Bei den Vorteilen des E-Books habe ich vermisst, dass durch sie Bücher in eine vernetzte Medienvielfalt eingebunden werden können (Leserunden mit Kommentaren aus dem E-Book heraus, enhanced E-Books). Ein Blick in diese Richtung hätte mich mehr interessiert als der historische Überblick. Das Buch ist aber gut geeignet, einen ersten Einblick in die Welt der elektronischen Bücher zu bekommen und kann als Diskussionsgrundlage dienen.

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kleinwittis avatar

Rezension zu "E-Book statt Papierkonserve" von Marlies Michaelis

E-Book vs. Print
kleinwittivor 3 Jahren

Die Idee war ja gut  nur die Umsetzung ist nicht ganz gelungen.

Der Vergleich zwischen E-book und Print ist ja eine gute Idee nur kommt einem die Autorin sehr Pro-lastig für das E-Book vor. In einem Zehnkampf gewinnt das E-Book sehr hoch. Es wird teilweise so weit ausgeholt und sehr weit in der Zeit zurück gesprungen das man sich fragt "muss das sein ?". Ich meine es ist ja schön etwas über die Entstehung des Buches zu erfahren, aber was hat dieses mit dem Vergleich zu tun ?

Leider konnte ich nur 2 Sterne vergeben, aber für mich ist das Thema nicht objektiv genug behandelt worden.

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Julia2610s avatar

Rezension zu "E-Book statt Papierkonserve" von Marlies Michaelis

Subjektive Meinung über das e-Book
Julia2610vor 3 Jahren

Klappentext

Eine kurzweilige und spannende Standortbestimmung - keine Momentaufnahme mit der Halbwertszeit einer Software!
Marlies Michaelis redet nicht einfach einer technischen Neuheit das Wort - vielmehr ordnet sie das E-Book wissend in den historischen Kontext ein. Sie wagt einen Blick bis zu 35.000 Jahre zurück in die Geschichte der Menschheit, besucht Platon, die Sumerer und Babylonier, lauscht bei Gutenberg. 
Und so steht das E-Book in einer geradezu logischen Folge am vorläufigen Ende der Geschichte des Lesens. 

Meine Meinung
Das Buch beschreibt ein sehr interessantes und spannendes Thema. Insbesondere die Beschreibung des historischen Kontextes fand ich gut. 

Allerdings hat mir das Buch insgesamt nicht so sehr gefallen. Es ist ein sehr spannendes Thema, das teilweise sehr langatmig und mit vielen Wiederholungen beschrieben wurde. Es kam mir teilweise wie eine Abschlussarbeit vor, wobei die Fußnoten gefehlt haben. Diese Quellenangaben folgten dann im letzten Abschnitt. Dieses fand ich ziemlich unprofessionell, da das Thema an sich sehr wissenschaftlich angegangen wurde. Aber hier auch nicht gänzlich. 

Denn das ganze Thema war sehr subjektiv aufgebaut. Von Anfang an merkt man, dass die Autorin "Pro E-Book" ist. Dieses wird insbesondere in einem beschriebenen "Zehnkampf zwischen digitalen und geschriebenen Buch" deutlich. Dieser zeigt nur die subjektive Meinung der Autorin und ist teilweise nicht nachvollziehbar. Hätte jemand das Buch geschrieben, der "PRO geschriebenes Buch" ist, wäre das Buch ein ganz anderes. Die subjektive Meinung kann gerne am Ende genannt werden, jedoch nicht mittendrin. 

Ich kann für das Buch leider auch nur 2 Sterne geben. Es ist ein interessantes Thema, das spannende historische Einblicke liefert, jedoch aufgrund von zahlreichen Wiederholungen sehr langatmig wird. Zudem ist dieses Thema viel zu subjektiv aufgebaut worden, da hätte die Autorin objektiver an die Sache rangehen müssen. 

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Gespräche aus der Community

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Galadriess avatar
Kommt es? Also, kommt es so richtig? Ist das E-Book die Zukunft des Lesens? Marlies Michaelis liefert überraschende Antworten auf Fragen, die sich jeder stellen sollte, der pro Jahr mehr als nur einen halben Reiseführer liest.

“E-Book statt Papierkonserve” ist keine Momentaufnahme mit der Halbwertszeit einer Software. Vielmehr ist das Buch eine kurzweilige Standortbestimmung. Und hat sogar das Zeug zum Klassiker, weil es auch in 20 Jahren im Kern noch aktuell ist. Denn Michaelis redet nicht einfach einer technischen Neuheit das Wort – vielmehr ordnet sie das E-Book wissend in den historischen Kontext ein. Dabei wagt die Autorin einen Blick bis zu 35.000 Jahre zurück in die Geschichte der Menschheit. Sie besucht Sokrates, dessen Schüler Platon, die Sumerer und Assyrer, lauscht an Gutenbergs Werkstatt-Tür. Und so steht das E-Book plötzlich in einer geradezu logischen Folge am vorläufigen Ende der Geschichte des Lesens. Und nimmt es in mehreren Disziplinen in einem Zweikampf mit dem klassischen Druckerzeugnis auf.
lesebiene27s avatar
Letzter Beitrag von  lesebiene27vor 3 Jahren
Wie schon in meiner Bewerbung geschrieben lese ich sowohl "echte" Bücher als eben auch ebooks gerne. Beim HC oder Taschenbuch ist meiner Meinung nach auch die Optik entscheidend, also die Aufmachung, die Schriftgröße usw. - grade dies kann man beim ebook ja wunderbar anpassen. Allerdings finde ich persönlich es auch schön zu sehen, wie weit ich bereits mit dem Lesen vorangekommen bin. Dies gelingt mir bei einem ebook weniger gut als mit einem nicht digitalen Buch. Zwar gibt es in der Anzeige unten eine Prozentzahl und einen Balken, der sich mit dem Voranschreiten auch weiter ausfüllt, aber es fühlt sich nicht so gut an, wie eine Seite, die man umblättert. Auch mag ich den Geruch von Papier gerne und der Anblick eines gefüllten Regals (auch Covers finde ich toll), was bei einem Reader nicht weiter auffällt. Doch wenn man unterwegs ist, finde ich es angenehmer den Reader dabei zu haben, als ein Buch, weil es erstens in der Tasche weniger Platz wegnimmt, und zweitens nicht so schwer ist. Auch hat man den Vorteil, dass man, wenn man keine Lust mehr auf das Buch hat, ohne Probleme ein anderes Buch lesen kann, welches man dank dem Reader dann auch dabei hat. Alles in allem lese ich persönlich gerne ebooks, die meiner Meinung nach auch gut mit den "echten" Büchern mithalten können und eine wunderbare Alternative darstellen. Doch Printexemplare möchte ich trotzdem nicht missen. Daher würde ich für mich sagen, dass es bei mir kaum ein entweder oder gibt, sondern beide Möglichkeiten parallel zueinander für mich toll sind, weil beides Vor- und Nachteile hat.
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Zusätzliche Informationen

Marlies Michaelis wurde am 16. Mai 1968 in Lüneburg (Deutschland) geboren.

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in 9 Bibliotheken

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