Marliese Arold Angel

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Inhaltsangabe zu „Angel“ von Marliese Arold

Svenja ist abgehauen. Allein und ohne Geld kommt sie in der großen Stadt jedoch nicht weit. Da bringt Pankraz, ein alter Obdachloser, sie mit der Wölfin und ihrer Bande von Straßenkids zusammen. Fasziniert und abgestoßen zugleich, lernt Svenja eine ganz fremde Welt kennen, weit weg von bürgerlichen Regeln. Doch auch die große Freiheit gibt's bei der Wölfin nicht umsonst: Aus Svenja mit dem unschuldigen Engelsgesicht wird Angel, die Bettelqueen.

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  • "Angel" von Marliese Arold

    Angel
    Jacynthe

    Jacynthe

    12. November 2015 um 10:00

    Inhalt Svenja hält es zu Hause nicht mehr aus. Ihr Vater ist ausgezogen, ihre Mutter trinkt, und so packt sie eines Tages ihre Sachen und verschwindet. Sie hat Glück und wird von einer Bande aufgenommen, die ihr ihren Spitznamen Angel verpasst. Angel, weil sie ein Engelsgesicht hat und damit beim Betteln großen Erfolg hat. Doch Wölfin, die Anführerin, traut ihr nicht über den Weg. Und eine Zukunft auf der Straße - das ist eine Illusion. Meine Meinung Dieser Roman stammt ebenfalls aus der Generation-Reihe des Fischerverlages und handelt, wie der Untertitel schon verrät, vom Leben auf der Straße. Und wenn ich gerade schon beim Untertitel bin: Erst jetzt ist mir aufgefallen, dass da "Straßenkids" und nicht "Straßenkinds" steht, was für mich viel mehr Sinn macht als diese seltsame Mischung zwischen Deutsch und Englisch. Aber wie auch immer - worum es geht wird auf den ersten Blick klar. Es ist die klassische Geschichte: Ärger mit den Eltern und in der Schule, Zukunftsangst, und dann einfach nur weg. Gleich in der ersten Nacht auf der Straße wird Svenja bestohlen, doch der gutmütige Obdachlose Pankraz bringt sie zu einer jugendlichen Straßenbande, die von der taffen Wölfin regiert wird. Nur widerwillig wird sie aufgenommen, doch weil Svenja beim Betteln großen Erfolg hat, darf sie bleiben. Wegen ihres Engelsgesichts wird Angel ihr Spitzname. Doch das Leben auf der Straße ist ein ständiges Auf und Ab. Wie eine Nussschale auf dem Ozean wird die kleine Gruppe hin und her getrieben, Hunger, Durst und zerstörte Hoffnungen sind an der Tagesordnung. Der Prolog sowie immer wieder eingeschobene kleine, kursiv gedruckte Kapitel werden von Clover erzählt, einem eher sporadischen Mitglied der Gruppe. Sie verdeutlichen, dass die Geschichte dazwischen in der Vergangenheit stattfand, außerdem wird der Leser gleich zu Anfang neugierig gemacht. Wer ist Psycho, und warum ist er tot? Zwischendrin dienen Clovers Kapitel immer wieder als Zusammenfassung, als Überbrücker zu Szenenwechsel oder als "Appetitanreger". Neben Angels Schicksal werden noch andere angesprochen, um ansatzweise die vielfältigen Gründe für ein Leben auf der Straße darzustellen. Drogensüchtige und Prostituierte dürfen in einem solchen Roman natürlich nicht fehlen, doch genau so gibt es "normale" Straßenkinder, was ich der Autorin hoch anrechne. Auch eine zarte Liebesgeschichte entspinnt sich zwischen den Seiten, doch man darf nicht aus den Augen verlieren, dass es sich hier um einen Jugendroman handelt, der natürlich eine gewisse Abschreckungsfunktion haben soll. Aus dem Grund hat mir auch das Ende zunächst nicht gefallen. Es wirkte auf mich im ersten Moment zu sehr nach unrealistischem "Happy End", doch die letzten Seiten änderten mein Urteil. Tatsächlich bleibt nach wie vor alles offen, und ich konnte gedanklich meine eigene Fortsetzung anknüpfen. Ich halte "Angel" für ein gutes Jugendbuch, vor allem für jüngere Teenager. Für ältere finde es aber zu blass und zu romantisch, zu oberflächlich, obwohl viele gute Ansätze zu finden sind. Auch die relativ große Schrift lässt darauf schließen, dass vor allem jüngeres Publikum damit angesprochen werden soll. Für mich war das Buch dennoch unterhaltsam. Ich vergebe daher 3 von 5 Wolken.

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  • Rezension zu "Angel" von Marliese Arold

    Angel
    Papershoe

    Papershoe

    22. November 2009 um 19:22

    Angel - das Leben eines Straßenkindes lässt viele Einblicke in das Leben eines auf der Staße lebenden Menschen zu. Als die Protagonistin von ihrer alkoholabhängigen Mutter abhaut, um ihren Vater zu finden, ahnt sie nicht, das sie schon bald das harte Leben auf der Straße kennenlernen, aber auch Freunde finden wird.