Marlin Hobos-Trail (Großdruck)

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Inhaltsangabe zu „Hobos-Trail (Großdruck)“ von Marlin

USA 1870, während der Reconstruction: Bill, ein 20-jähriger Farmerboy, haut nach einer fürchterlichen Prügelei mit seinem alkoholkranken Pa von der elterlichen Farm in Kansas in den Westen ab. Unterwegs schließt er sich einer Gruppe gleichaltriger amerikanischer Wanderarbeiter, den Hobos, an: Tom, Jack, und Joe. Mit ihnen trailt er immer weiter westwärts. Nach einem tragischen Unglücksfall trennen sich die Wege der vier, er zieht allein mit dem Iren Tom weiter und erlebt das Leid und die Tragik eines Hobo. Nach erdrückenden Verlusten erreichen die beiden Cheyenne, eine wilde, aufstrebende Town in Wyoming. Während der dramatischen Ereignisse auf ihrem Trail entdecken sie auf unterschiedliche Weise ihren wahren Lebensweg …

Ein Buch über ein Leben in Freiheit

— papaverorosso

Sehr interessantes Buch über die Hobos während der Rekonstruktion!

— Louise_Michelle

spannende Geschichte zum Thema Hobo-Bewegung

— Vampir989

starker Inhalt, schwache Sprache

— Durga108

Eine bewegende Geschichte über 4 Freunde

— washington96

Die Geschichte über die 4 Freunde hat mir gut gefallen...

— buecherwuermli

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  • Ein Buch über ein Leben in Freiheit - Hobos Trail

    Hobos-Trail (Großdruck)

    papaverorosso

    18. July 2017 um 13:31

    Amerika muss noch aufgebaut werden. Der Westen ist Wild, Indianer und amerikanische Soldaten liefern sich verbitterte Kämpfe auf mehreren Fronten. Der KuKluxKlan hat keine Gnade gegen die schwarze Bevölkerung. Arbeit gibt es überall genug. Ein Paradies für junge Männer, die Freiheit mehr als alles andere lieben! Hobos werden sie genannt, sie ziehen durchs Land, leben von dem, was sie finden, schlafen an der frischen Luft und gehen dorthin, wo es Arbeit zu finden gibt. Einigen dieser Männer folgen wir auf ihrer Reise durch Amerika. In diesem Buch lernen wir einige der gesellschaftlichen Probleme des Amerikas während der Rekonstruktion näher kennen, so wie die Schönheit dieses weiten Landes. Wir lernen die Gefahren und die Freuden eines Lebens auf der Straße kennen. Wir leiden und freuen uns mit den Protagonisten. Insgesamt fand ich das Buch inhaltlich sehr faszinierend. Es hat mich gut unterhalten, das Thema war spannend und lehrreich. Ich habe Lust bekommen, mich mehr mit dem Leben der Hobos zu beschäftigen, für einen Moment hatte ich auch selbst Lust, das Weite zu suchen, frei zu sein… Der Schreibstil war flüssig, das Buch kann schnell verschlungen werden. Der Autor hat sich dafür entschieden, den amerikanischen Slang und die gesprochenenSprache der Protagonisten mit seinen Worten zu transportieren. Dies resultiert in vielen englischen Worten und Ausrufezeichen. Ich fand diesen Stil etwas gewöhnungsbedürftig und habe mich am Anfang damit schwergetan. Dies ist jedoch sicherlich Geschmackssache. Insgesamt eine unetrhaltsame Story für diejenigen, die Freiheit über alles lieben!

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  • Leserunde zu "Hobos-Trail (Großdruck)" von Marlin

    Hobos-Trail (Großdruck)

    Marlin55

    1870, USA, während der Reconstruction: Bill, ein 20-jähriger Farmerboy, haut nach einer fürchterlichen Prügelei mit seinem alkoholkranken Pa von der elterlichen Farm in Kansas in den Westen ab. Unterwegs schliesst er sich einer Gruppe gleichaltriger Wanderarbeiter, den Hobos, an: Tom, Jack und Joe. Mit ihnen trailt er immer weiter westwärts. Nach einem tragischen Unglücksfall trennen sich die Wege der vier, er zieht allein mit dem Iren Tom weiter und erlebt das Leid und die Tragik eines Hobo. Nach erdrückenden Verlusten erreichen die beiden Cheyenne. Eine wilde, aufstrebende Town in Wyoming. Während der dramatischen Ereignisse auf ihren Trails entdecken alle auf unterschiedliche Weise ihren wahren Lebensweg... Link: Über den Autor auf Writeronline.deLink: Leseprobe auf AmazonLink: AAVAA-Verlag

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  • Hobos Trail

    Hobos-Trail (Großdruck)

    Louise_Michelle

    15. June 2017 um 14:56

    USA 1870, während der Rekonstruction:Bill, ein 20-jähriger Farmerboy, haut nach einer fürchterlichen Prügelei mit seinem alkoholkranken Pa von der elterlichen Farm in Kansas in den Westen ab. Unterwegs schließt er sich einer Gruppe gleichaltriger amerikanischer Wanderarbeiter, den Hobos, an: Tom, Jack, und Joe. Mit ihnen trailt er immer weiter westwärts.Nach einem tragischen Unglücksfall trennen sich die Wege der vier, er zieht allein mit dem Iren Tom weiter und erlebt das Leid und die Tragik eines Hobo. Nach erdrückenden Verlusten erreichen die beiden Cheyenne, eine wilde, aufstrebende Town in Wyoming.Während der dramatischen Ereignisse auf ihrem Trail entdecken sie auf unterschiedliche Weise ihren wahren Lebensweg …Persönliche Meinung: Nachdem Bill von Zuhause abgehauen ist, um seiner Mutter und seiner Schwester ein besseres Leben zu ermöglichen, schließt er sich den Hobos an. Diese leiden an den Folgen des Sezessionskrieg  und die darauf folgende Rekonstruktion. Ich persönlich hatte kaum Vorwissen über diese Zeit und hatte trotzdem keine Probleme beim Lesen. Marlin erklärt viele Dinge währenddessen und einige werden auch schnell klar. Ich musste nur wenige Male etwas nachschlagen. Ich finde die Geschichte rund um Bill und den Hobos sehr sehr interessant. Mir gefiel besonders gut, dass der Hauptfokus meines Erachtens nach auf dem kompletten Geschehen lag und nicht primär auf das Aufklären von Bills Geschichte. Der Leser bekommt so eine tolle, geschichtliche Geschichte geboten, die einem die Lebensumstände und damit auch das Leid eines Hobo näher bringt. Wir dürfen auch alle anderen auftauchenden Charakter bei ihrem Weg begleitet. Das Buch weist auch einige tragische Szenen auf, die ich toll umgesetzt und passend zu den Umständen finde. Die Geschichte wird schnell geschrieben, was sie spannend macht, der Schreibstil an sich ist etwas schwer. Denn es tauchen vereinzelt englische Wörter auf. Dies soll aber die Alltagssprache der Hobos zu dieser Zeit widerspiegeln! Fazit: Alles in allem, habe ich diese Buch sehr schnell gelesen und konnte mich gut in die Verhältnisse reinfinden. Dennoch empfehle ich diese Buch nur denen, die geschichtlich Interessiert sind oder einfach ein Interesse an dem Leben der Hobos und der Zeit der Rekonstruktion haben.Mir hat das Buch gut gefallen und weiß nun mehr über die Hobos!

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  • spannende Geschichte zum Thema Hobo-Bewegung

    Hobos-Trail (Großdruck)

    Vampir989

    14. June 2017 um 06:59

    Klapptext:USA 1870, während der Reconstruction:Bill, ein 20-jähriger Farmerboy, haut nach einer fürchterlichen Prügelei mit seinem alkoholkranken Pa von der elterlichen Farm in Kansas in den Westen ab. Unterwegs schließt er sich einer Gruppe gleichaltriger amerikanischer Wanderarbeiter, den Hobos, an: Tom, Jack, und Joe. Mit ihnen trailt er immer weiter westwärts.Nach einem tragischen Unglücksfall trennen sich die Wege der vier, er zieht allein mit dem Iren Tom weiter und erlebt das Leid und die Tragik eines Hobo. Nach erdrückenden Verlusten erreichen die beiden Cheyenne, eine wilde, aufstrebende Town in Wyoming.Während der dramatischen Ereignisse auf ihrem Trail entdecken sie auf unterschiedliche Weise ihren wahren Lebensweg …In diesem Buch geht es um das Thema Hobo-Bewegung in Amerika in der Zeit um 1870.Mich hat diese Lektüre sofort in den Bann gezogen.Man kommt mit dem Lesen sehr gut voran.Die Seiten fliegen nur so dahin.Einmal angefangen mit Lesen möchte man gar nicht mehr aufhören.Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte Sie mir gut vorstellen.Tom,Bill,Jack und Joe fand ich sehr sympatisch und habe sie gleich in mein Herz geschlossen.Ich bin mit Ihnen auf eine spannende und interessante Reise gegangen.Dabei habe ich atemberaubende,schockierende aber auch berührende Momente miterlebt.Durch die sehr guten Recherchen des Autors erhalten wir viele interessante Informationen und Wissenswertes über die Hobo-Bewegung in Amerika.So bekommen wir einen Einblick in das Leben der Wanderarbeiter und welchen Gefahren  Sie ausgesetzt gewesen sind.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt.So war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mitgelitten,mitgebangt,mitgekämpft und mitgefühlt.Bei einigen Situationen war ich sogar tief berührt und schockiert.Dabei konnte ich meine Tränen nicht zurück halten.Es gibt unterschiedliche Perspektivwechsel ,welche das Buch noch interessanter machen als es eigentlich schon ist.Das hat mir sehr gut gefallen,Neben der hochdeutschen Sprache verwendet der Autor teilweise auch die Alltagssprache des Grenzlandes.Das gibt der Geschichte die perfekte Stimmung und auch den typischen Flair des " Wilden Westens" konnte ich fühlen.Einzigartig ist der Schreibstil,welcher so spannend und atemberaubend ist,das man förmlich in die Geschichte hinein gezogen wird.Auch die einzelnen Dialoge zwischen den Protoganisten fand ich sehr interessant und bewegend,Die Beschreibungen der unterschiedlichsten Schauplätze waren sehr ansprechend und bildhaft.Ich hatte das Gefühl selbst im "Wilden Westen" zu sein und alles mitzuerleben.Die Spannung steigt von Anfang bis Ende stetig an.So kommt nie Langeweile auf.Das Cover finde ich genau passend zum Buchtitel und der Geschichte.Für mich rundet es das brilliante Werk hervorrangend ab.Mich hat diese Geschiche einfach fasziniert und begeistert.Für Leseliebhaber die sich für die Hobo-Bewegung interessieren,ist dieses Buch sehr empfehlenswert.

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  • Hobos, Ku-Klux-Klan, Trapper, Indianer, Sklaven und Mormonen

    Hobos-Trail (Großdruck)

    Durga108

    14. June 2017 um 00:36

    Ich habe dieses Buch in einer Leserunde gelesen und der Austausch mit dem Autor Marlin half mir, das Buch besser zu verstehen. Marlin wird übrigens nie mit Nachnamen genannt. Sein interessanter Lebenslauf ist im Klappentext erwähnt.  Schon lange interessiert mich die Hobo-Bewegung Nordamerikas, die berühmte Vertreter wie Jack London und Woody Guthrie hervorbrachte. Ein Hobo ist ein Wanderarbeiter, der auf der Suche nach Arbeit quer durch das Land reist. Das Transportmittel der Wahl sind Züge oder besser gesagt, offene Güterzugwaggons, Boxcars genannt, manchmal auch Zugdächer. Selbstverständlich war dies den Bahnbediensteten ein Dorn im Auge und sie machten Jagd auf die blinden Passagiere. Hobos Trail springt direkt ins Jahr 1870 in eine Zeit, in der viele Hobos unterwegs sind. Es ist die Zeit der sog. Reconstruction nach dem Sezessionskrieg, in der die Südstaaten wieder in die Union eingegliedert werden, der Ku-Klux-Klan die befreiten Sklaven jagt und die Indianerkriege ausbrechen. In dieser Zeit der Umbrüche und Krisen bricht auch Bill nach einem Streit mit seinem Vater auf und schließt sich drei jungen Hobos an - Jack, Joe und Tom. Nach einem Zwischenfall, bei dem ein Bahnbediensteter zu Tode kommt, trennen sich die Wege der jungen Männer. Bill reist mit Tom weiter und Jack, der indianische Wurzeln hat, macht sich mit Joe zusammen auf. Marlin hat die Handlung so geschickt in zwei Stränge geteilt und bringt mehr Spannung hinein. Bill und Tom werden des Mordes verdächtigt und per Steckbrief gesucht. Jack und Joe lernen ihre zukünftigen Frauen kennen und schließen sich einem Sioux-Stamm an. Sie treffen auf Menschen, die ihnen sehr wohlgesonnen, aber auch solche, denen sie ein Dorn im Auge sind. Marlin streut geschickt alle Themen der Zeit in die Handlung, sei es der Ku-Klux-Klan, Greueltaten, die gegenüber den Indianern verübt, die entweder niedergemetzelt oder unter menschenunwürdigen Bedingungen in Reservate gesteckt werden. Letztendlich finden Jack und Joe ihren vermeintlichen Frieden als Mitglieder eines Stamm der Sioux in einem abgelegenen Tal. Bill trifft in Utah auf die Mormomen, deren Lebensstil ihn sehr beeindruckt. Hier schließt sich der Kreis zu Marlins Biografie, dessen Religionszugehörigkeit ungewöhnlicherweise im Klappentext gedruckt steht, "Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage". Selbstverständlich habe ich wieder im Internet recherchiert, wie so oft bei dieser Lektüre, und lerne, dass es sich dabei um die Religionsgruppe der Mormonen handelt. Das erste Mal werden die Mormonen bereits im 4. Kapitel kurz erwähnt und genau bei dieser Religionsgruppe landet auch Bill und "empfand gute Gefühle für sie". Musste das so sein, hätte er nicht weiterhin in den Wäldern als Trapper leben können? Ich habe durch die Lektüre wirklich viel amerikanische Geschichte gelernt und deren Zusammenhänge verstanden, allerdings hat mir die Sprache enorme Schwierigkeiten bereitet. Auf Rechtschreibfehler und den Nichtgebrauch des ß möchte ich nicht weiter eingehen, genauso wenig auf Schweizer Begriffe wie z.B. innert für innerhalb, binnert für binnen, Conducteur für Schaffner usw. Was ich aber nicht tolerieren kann, sind wild eingestreute englische Wörter für die es zum einem kein Glossar gibt, zum anderen Dialoge lächerlich wirken lassen. Die  Protagonisten sprechen nämlich so: "Mit der Union Pacific Railroad,  die hat dort eine new Train Station seit 1867... bei der New Town Cheyenne." Oder "Das sind good news,...", "... Sonst jagt uns die Trainpolice!". Ich kann verstehen, dass der Autor dadurch das Sprachgewirr der ersten Siedler deutlich machen will. M.E. ist dieser Versuch kläglich gescheitert und macht mir das Lesen einfach nur schwer. Noch weniger kann ich  jedoch tolerieren, dass das Wort "Neger" eingesetzt wird und zwar nicht weil in dieser Passage in der Sprache von 1870 gesprochen wird, sondern weil ich Marlin schlichtweg Unwissenheit unterstelle. Es muss nicht mehr diskutiert werden, dass es sich bei diesem Begriff in der heutigen Zeit zweifelsfrei um eine Beleidigung handelt. Aufgrund der sprachlichen Mängel gibt es nur drei Sternchen und nicht vier, die inhaltlich absolut berechtigt wären. 

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  • Rezension

    Hobos-Trail (Großdruck)

    washington96

    10. June 2017 um 23:05

    1870, USA, während der Reconstruction:Bill, ein 20-jähriger Farmerboy, haut nach einer fürchterlichen Prügelei mit seinem alkoholkranken Pa von der elterlichen Farm ab.Unterwegs schließt er sich einer Gruppe gleichaltriger Wanderarbeiter, den Hobos, an: Tom, Jack, und Joe. Mit ihnen trailt er immer weiter westwärts.Nach einem tragischen Unglücksfall trennen sich die Wege der vier, er zieht allein mit dem Iren Tom weiter und erlebt das Leid und Tragik eines Hobo.Nach erdrückenden Verlusten erreichen die beiden Cheyenne, eine wilde, aufstrebende Town in Wyoming.Während der dramatischen Ereignisse auf ihrem Trail entdecken sei auf unterschiedliche Weise ihren wahren Lebensweg...Bill flüchtet nach einem Streit mit seinem Vater Richtung Westen und hofft dort ein neues Leben für sich, seine Mutter und seine Schwester aufbauen zu können. Unterwegs trifft er auf die gleichaltrigen Hobos, die ihn in ihre Gruppe aufnehmen. Bei einem Unfall werden Bill und Tom von Jack und Joe getrennt. Die beiden schlagen sich zusammen durch und begegnen Feinden und Freunden...Der Schreibstil an sich ist sehr flüssig aber gespickt mit Begriffen und Wortwendungen verschiedener Sprachen. Diese geben der Geschichte jedoch eine gewisse Tiefe und lassen einen gut mitten in das Geschehen eintauchen. Da das Buch aus verschiedenen Perspektiven geschrieben ist, kann man sich alles bis ins kleinste Detail vorstellen. Zudem macht es einem leicht, sich in die Charaktere hineinzuversetzen. Der Spannungsbogen zieht sich wirklich von der ersten bis zur letzten Seite und man fiebert gebannt mit. Mit dem Buch hat der Autor Marlin auf ein Thema aufmerksam gemacht das mir noch nicht sehr bekannt war, mich aber doch dann sehr beschäftigt hat. Die Reconstruction (bis 1877) ist die Zeit nach dem Bürgerkrieg (1861-1865) und war keine leichte Zeit. Es gab damals 3 Ziele die umgesetzt werden mussten: 1. Die Wiedereingliederung der Südstaaten2. Der Wiederaufbau3. Die Unterstützung der befreiten SklavenDas Leben zu dieser Zeit war hart und besonders als Wanderarbeiter bekam man dieses zu spüren. Für mich ist das Thema was der Autor hier aufgegriffen hat wirklich sehr interessant.Alles in allem ein sehr gelungenes Buch!

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  • Spannend..

    Hobos-Trail (Großdruck)

    buecherwuermli

    04. June 2017 um 22:19

    Titel : Hobos TrailAutor : MarlinSeitenzahl : 191Verlag : aavaaInhaltsangabe:USA 1870, während der Reconstruction: Bill, ein 20-jähriger Farmerboy, haut nach einer fürchterlichen Prügelei mit seinem alkoholkranken Pa von der elterlichen Farm in Kansas in den Westen ab. Unterwegs schließt er sich einer Gruppe gleichaltriger amerikanischer Wanderarbeiter, den Hobos, an: Tom, Jack, und Joe. Mit ihnen trailt er immer weiter westwärts. Nach einem tragischen Unglücksfall trennen sich die Wege der vier, er zieht allein mit dem Iren Tom weiter und erlebt das Leid und die Tragik eines Hobo. Nach erdrückenden Verlusten erreichen die beiden Cheyenne, eine wilde, aufstrebende Town in Wyoming. Während der dramatischen Ereignisse auf ihrem Trail entdecken sie auf unterschiedliche Weise ihren wahren Lebensweg …Eine Geschichte über 4 Freunde und ihren beschwerlichen Weg und über Freundschaft.Ich fand die Geschichte sehr spannend erzählt. Obwohl ich mit dem eigentlich Erzählstil etwas Probleme hatte. Mich hat der Sprachwirrwarr etwas verwirrt. Was dem Lesevergnüngen und der Spannung aber keinen Abbruch tut.Alle 4 Freunde sind sehr sympathisch erarbeitet und man fiebert mit ihnen mit. Man möchte wissen wie es mit ihnen weitergeht und was sie wohl noch alles mitmachen müssen.Da sich am Anfang des Buches der Weg der 4 Freunde trennt wird die Geschichte jeweils aus zwei Perspektiven erzählt. Ich habe mich teilweise wirklich wie im Wilden Westen gefühlt und wurde an die alten Wild West Filme erinnert. Fazit:Alles in allem eine sehr spannende Geschichte

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