Marlis Maehrle

 5 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Unikat, Papier-Atelier und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Marlis Maehrle

Unikat

Unikat

 (2)
Erschienen am 12.09.2016
Papier-Atelier

Papier-Atelier

 (1)
Erschienen am 01.01.2014
Das sind wir! - Unser Familienalbum

Das sind wir! - Unser Familienalbum

 (0)
Erschienen am 15.08.2013

Neue Rezensionen zu Marlis Maehrle

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Rezension zu "Papier-Atelier" von Marlis Maehrle

Viele kreative Ideen
Sabine_Hartmannvor 2 Jahren

Dieses Werk-Kunst-Buch wendet sich an alle, die mit Papieren arbeiten wollen und dabei altbekannte Techniken mit ungewöhnlichen Thematiken, aus anderen Kulturen entlehnten Formen und Stilen kombinieren möchten.

Die ersten Kapitel beschreiben die verwendeten Materialien und die Grundtechniken der Papierbearbeitung. Schon dabei kommen die Liebe und der Respekt zum einzusetzenden Material deutlich zum Tragen. Papier als Werkstoff, der uns täglich umgibt und deshalb kaum wahrgenommen wird, mutiert hier zu einem vielfältigen Material, aus dem durchscheinende, filigrane, immer ästhetisch ansprechende Objekte entstehen. Dabei kann es sich um Gebrauchsmaterialien, aber auch um Dekorationsobjekte handeln.
Neben Schalen, Schachteln und Kühlschrankmagneten gibt es auch Objekte zum An-die-Wand-Hängen. Insgesamt werden 35 Projekte vorgestellt, die in 9 Unterkategorien gruppiert sind. Dabei steht jeweils ein anderes Thema im Vordergrund, wie z.B. Behausungen, Klappkarten oder kleine Kostbarkeiten. Für andere Projekte werden weitere Materialien hinzugefügt, zum Beispiel Draht, Zweige oder Löffel.
Herausragend sind die Anleitungen. Jedes Projekt wird detailliert beschrieben. Eine Materialliste zeigt jedes benötigte Detail. In einem separaten Kästchen werden die zu erwerbenden Kompetenzen angegeben. Die Anleitungen sind in in Schritte untergliedert und wirken dadurch übersichtlich. Sie sind leicht verständlich formuliert.
Die benötigten Materialien sind überaus preiswert, die Werkzeuge sollten in jeder Schule vorhanden sein.
Gerade auch im Rahmen von Upcyclingprojekten sind hier Ideen in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen zu finden.
Im Anhang finden sich zahlreiche Vorlagen für die vorgestellten Projekte. Insgesamt eignet sich das Buch besonders gut für den Werk- bzw. Kunstunterricht und Projekttage/-wochen.

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Rezension zu "Unikat" von Marlis Maehrle

Spannende Ideen
Sabine_Hartmannvor 2 Jahren

Nach einer kurzen Einführung in die Bestandteile von Büchern an sich, zu Werkzeug, Materialien und Grundtechniken stellt sie in 8 Kapiteln verschiedenartige Projekte vor. Zu jedem Grundthema bietet sie mehrere Variationen an und regt auch dazu an, eigene Gestaltungsideen auszuprobieren.

Die Projekte sind unterschiedlich komplex. Das angestrebte Arbeitsergebnis wird in großformatigen Farbfotos vorgestellt. Die einzelnen Schiritte werden ebenso auf Fotos gezeigt wie in kurzen, präzisen Texten beschrieben. Neben der Rückenstichheftung werden auch Faltbücher und die japanische Blockheftung vorgestellt. Buchformen mit Sammeltaschen und kleine, leichte Buchformen runden das Angebot ab.

Im letzten Kapitel informiert die Autorin über Grundlagen der Seitengestaltung. Ein Anhang bietet Motiv- und Schneidevorlagen sowie Bezugsquellen, Literatur und Adressen, die inspirieren sollen.

Dieses Buch vereint einige Aspekte in sich. Einerseits werden solide Grundkenntnisse über das Buchbinden vermittelt, andererseits stehen Ästhetik und Nutzwert im Vordergrund. Aber auch künstlerische Ausgestaltungen, z.B. mit Popups, Schriften oder Verzierungen spielen eine große Rolle.

So wird bereits beim ersten Durchblättern die Lust aufs Büchermachen geweckt. Jede/r wird seine/ihre Lieblingsprojekte finden. Man ist nicht genötigt, die Projekte nacheinander abzuarbeiten, um sich in die Lage zu versetzen, ein Projekt weiter hinten im Buch umzusetzen. Die Einleitung im vorderen Teil und die jeweiligen, detaillierten Angaben zu den einzelnen Projekten reichen aus.

Interessant und absprechend finde ich auch, dass in diesem Buch einige Ausgestaltungen zu finden sind, die ich in der Art noch in keinem anderen Buch zum Buchbinden gesehen habe.

Leider benötigt man einiges an Material und Werkzeugen, was vermutlich so nicht in jedem Haushalt vorhanden sein wird. Allerdings kann man da sicher auch erfinderisch sein und die Presse durch einen Stapel Bücher ersetzen.

 

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Rezension zu "Unikat" von Marlis Maehrle

Klar und strukturiert erklärt. Inspiration für sinnliche Papier-Kleinode.
Bücherfüllhorn-Blogvor 2 Jahren

Wieder ein wunderbares Buch aus dem Haupt-Verlag. Überhaupt stelle ich fest, dass ich mit kreativen Büchern bei Haupt gut aufgehoben bin …

 

Jeder der Papier-süchtig oder Papier-affin ist, wird dieses Buch lieben. Allerdings geht es in „UNIKAT“ nicht um einzelne Papiere. Dennoch arbeitet es mit schöner Papeterie. Zunächst allerdings fühlte ich mich am Anfang etwas überfordert, weil es ums Buchbinden geht. Das ist irgendwie ja doch schon kompliziert, wenn es hier auch sehr übersichtlich und klar strukturiert vorgestellt wird. Wie ich im Vorwort lese, gibt die Autorin Kurse in „angstfreiem Buchbinden“. 

 

Überhaupt ist UNIKAT sehr übersichtlich aufgebaut. Die Seiten haben eine Klarheit, alle Schritte sind abfotografiert, es gibt keine ablenkenden Schnörkel, und dadurch wirkt alles ganz seriös und luftig. Auf einer der ersten Seiten sind zudem kurz und knapp mit Abbildung die Bestandteile eines Buches erklärt. Hier gibt es Begriffe wie die verschiedenen Schnitte, Falz, Broschur, Buchblock… Und dann geht es weiter mit dem mannigfaltigen Werkzeug und Material welches benötigt wird und erste Grundtechniken der Bücherbindung werden vermittelt. Am Schluss des Buches erfährt man mehr über die „Grundlagen der Seitengestaltung“, Typografie und es gibt Motiv- und Schneidevorlagen.

 

Das erste „Projekt“ sind „Schnelle Bücher für Einzelblätter“. Diese werden mit Papierklemmen befestigt. Dies erwähne ich hier nur, weil es mir persönlich nicht gefällt. Zwar sehen diese auf Seite 30 sehr stylisch aus, aber ich finde sie doch etwas unpraktisch, falls man die Papiere aufeinanderlegen müsste. Da gefällt mir die „Bindung mit Stab und umlaufenden Umschlag“ schon viel besser. Eine tolle Idee! Gut gefallen haben mir die Umschläge mit Klappen auf Seite 59. Hier kann man wirkliche kreative Unikate herstellen, die man zum Beispiel als Gutscheinkarte mit längerem Text nimmt. Eine Freundin von mir stellt immer sehr schöne Gutscheine her, zum Beispiel für einen Tagesausflug und beschreibt dies dann schon ausführlich, aber nicht so, dass man gleich erkennt wohin es geht, es soll ja eine Überraschung sein. Diese Art von Gutscheinen finde ich einfach sehr persönlich. Manchmal braucht sie dafür dann schon 3-4 DIN-A5 Seiten (oder kleiner). Die Variante im Buch ist aber viel edler.

 

Womit wir wieder beim Material wären, dem Papier. Auf Seite 73 sind wieder so schön gestaltete „Heftchen“, und die Autorin schreibt, dass man dafür auch Obsttüten nehmen kann. Mir hat mal ein schönes Packpapier von einem ganzen Laib Käse aus Holland gefallen, mit verschiedenen Schrifttypen und Größen und mit Illustrationen, aber man kann ja nicht alles aufheben.

 

Eine interessante Variante sind die Faltbücher. Klein oder groß, mit wenigen oder vielen Seiten, mit eingehefteten Lagen oder Einschüben, Pop-Up’s und nochmehr.

 

Besonders gefallen haben mir die Faltbücher auf Seite 86/87, die Dosen-Bücher auf Seite 88/89 und die kleinen Briefbücher.

 

Viele weitere Gestaltungen werden mit „Rückenstichheftung“ realisiert. Zuerst dachte ich, das es sicherlich schwer ist die Nadel durch das Papier zu stechen um ein Loch zu erhalten. Dann wird aber erklärt, dass mit einer Ahle die Löcher gestanzt werden.

 

Fazit:          

Ein wunderbares Buch für alle die Papier lieben und daraus  gerne Kleinode gestalten. In diesem Buch werden daraus Bücher gemacht, ich würde aber viele Ideen eher als „kleines Heftchen“ oder „Umschlagkarte“ bezeichnen. Den Anfang mit der „Buchbinderei“ fand ich schon schwierig, dann aber lockert sich das Buch auf und wer mit offenen Augen darin stöbert, wird ganz viele schöne Ideen finden. Man muss ja auch nicht alles eins-zu-eins umsetzen, sondern kann sich alles nach eigenem Geschmack zusammenstellen. Eine Vorliebe zu Papier und Gestalten sollte man aber schon haben.

 

Es gibt eine Homepage der Künstlerin und Autorin, hier erhält man einen ersten Eindruck der oft filigran wirkenden Objekte aus Papier. Hier der Link: http://www.papierzeichen.de/

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