Marliss Melton Gefährliche Suche

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Inhaltsangabe zu „Gefährliche Suche“ von Marliss Melton

Jordan Bliss arbeitet als Lehrerin in Venezuela und möchte den vierjährigen Miguel adoptieren. Doch dann kommt es zu einem Aufstand, und Jordan muss Venezuela verlassen. Der kleine Miguel wird ihr von dem Navy SEAL Solomon McGuire aus den Armen gerissen. Doch Jordan gibt nicht auf und kehrt nach Venezuela zurück, um Miguel mit Solomons Hilfe wiederzufinden.

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— buchverliebt

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  • Was, bitte, war das denn?

    Gefährliche Suche

    buchverliebt

    30. May 2014 um 15:09

    Jordan Bliss will nichts anderes als den kleinen Miguel in Venezuela zu adoptieren und nach hause zurück kehren, doch die Aufstände nehmen zu und die Rebellen werden immer gefährlicher. Als Jordan bei einer Rettungsaktion durch Navy Seals zurück nach hause geholt wird und dabei ihren Miguel zurück lassen muss, zerreißt es sie beinahe vor Trauer und es ist schnell klar was sie nun tun muss: Wieder zurück kehren und ihren Sohn holen. Der Seal Solomon McGuire wurde einst selbst von seinem Sohn vortgerissen und zergeht in Vorwürfen über seine Entscheidung den Jungen vor Ort zu lassen, doch anders als für Jordan ändert sich das Blatt für ihn. Mit verhaltenem Abscheu und einer imaginären Rüstung steht Jordan dann Solomon wieder gegenüber und doch können beide eine gewisse Anziehung nicht verheelen. Doch ihre Ziele wird die junge Frau nicht aus den Augen verlieren: Sie wird Miguel retten. Die Seal Team 12 Reihe hatte bisher immer eine sehr sympatische Auswahl an Charakteren, auch, wenn diese sehr unterschiedlich waren und ihre Eigenheiten hatten. Nun, in Band fünf, scheint alles was mir persönlich bisher an dieser Reihe gefiel, verloren gegangen zu sein. Die Charaktere sind unerträglich, naiv, egoistisch und einfach total unsympatisch. Vor allem der männliche Hauptcharakter, Solomon, kann mit seiner Persönlichkeit einfach nicht glänzen. Einen so widerlich nervigen Charakter begegnet einem einfach viel zu selten - zum Glück -, denn er watet mit einer schier endlosen Selbstgefälligkeit auf. Seine Sprüche Jordan gegenüber sind ein absolutes No-Go und das ganze dann auch noch amüsant zu finden macht diese Person in meinen Augen einfach unausstehlich. Aber auch Jordan kann nicht ganz punkten. So ist sie zwar mit ihrer Mutterliebe und unendlichen Sturheit was ihr Kind betrifft doch eine recht starke und unabhängige Persönlichkeit, doch auf der anderen Seite lässt sie sich Solomons Sprüche gefallen und findet diesen Mann dann auch noch attraktiv. Diese Frau sollte eindeutig ihre Prinzipien überdenken. Mit "ich glaube nicht an die Liebe" und "das ist eine rein Biologische Sache"landen die beiden dann auch noch direkt, in einem sehr mechanisch beschriebenen Liebesspiel, auf der Couch. Na, wenn das nicht Liebe auf den ersten Blick ist, wie unsere weiblichen Hauptperson findet und verliebt sich mehr und mehr in ihren Seal. Leider werden die leidenschaftlichen Szenen nicht leidenschaftlicher und das verlieben nicht verliebter.  Eine makante Wendung nimmt das ganze eigentlich erst, als Solomons Sohn Silas wieder auf der Bildfläche erscheint und ersterer endlich zu einem erträglichen Menschen wird. Ein Vater eben, wenn auch noch etwas eingerostet. Doch während Solomon irgendwie sympatischer wird, macht Jordan einen Schritt in die falsche Richtung. Denn, mal ehrlich, alleine sich in Kriegsgebiet zu begeben - warum auch immer -, wenn ein Navy Seal seine Hilfe anbietet ist einfach selten dämlich.  Das ganze ist einfach absolut vorhersehbar, plump und ohne rafinesse geschrieben. Die Autorin, Marliss Melton, hat schon in ihren anderen Bänden bewiesen, dass sie das definitiv besser kann. Wieso dieser fünfte Band nun so stark an Qualität abnimmt ist unerklärlich und auch echt schade. 

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  • Viele Emotionen und doch nicht so gut wie die Vorgänger!

    Gefährliche Suche

    Rosenmaedchen

    10. May 2014 um 12:40

    Als Guerilla-Kämpfer das venezolanische Dorf überfallen, in dem Jordan Bliss ehrenamtlich als Lehrerin arbeitet, erhält der Navy SEAL Solomon McGuire den Auftrag, die junge Amerikanerin zu befreien und sicher zurück in die USA zu bringen. Doch Jordan weigert sich, das Land ohne den vierjährigen Miguel zu verlassen, den sie bald adoptieren will. Solomon bleibt keine Wahl: Er reißt ihr den Jungen aus den Armen und zwingt sie, ohne ihn zu fliehen. Wieder in den USA sucht Jordan händeringend nach einer Möglichkeit, zurück nach Venezuela zu reisen, doch ihr fehlen die finanziellen Mittel. Niemals hat sie eine solche Verachtung empfunden wie für den Mann, der sie so grausam von ihrem Pflegesohn trennte. Sie ist daher fassungslos, als Solomon eines Tages vor ihrer Tür auftaucht. Der verschwiegene SEAL bittet sie, seinen Sohn Silas zu unterrichten. Alles in Jordan sträubt sich dagegen, das Angebot anzunehmen, doch das Geld, das Solomon ihr bietet, kann sie nicht ausschlagen. Je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto deutlicher wird, dass Solomon nicht der eiskalte Soldat ist, den Jordan einst in ihm sah. Während sie nach einem Weg suchen, Miguel nach Amerika zu holen, kommen sich die beiden schon bald näher. Doch ihr Vorhaben bringt sie in größere Gefahr, als sie je hätten ahnen können. •●• Natürlich ließ ich das Buch nicht lang im Regal stehen, ich liebe Meltons SEAL-Geschichten, da sie in mir immer so viele Emotionen hervorbringen kann. Außerdem ist der männliche Part in diesem Buch auch Solomon, der miese Bad-Boy, der im letzten Band ganz schön auf die Kacke gehauen hat. Da erwartete ich eine Menge von diesem Buch! - Der Prolog ist ein winziger Augenblick in der Vergangenheit, denn man erlebt, wie Solomon zu einem so augenscheinlich kalten und unnahbaren Mann geworden ist. Ohne irgendeinen scheinbaren Grund verliert er alles, auch sein Herz. Und sofort kann man ihn besser verstehen und entwickelt erstmals Sympathie. Ein besseren Auftakt gibt es nicht! Weiter geht es dann mit der richtigen Handlung in der Gegenwart und zwar bei Jordan in Venezuela. Beim Überfall der Guerilla-Kämpfer kommt sofort Spannung und Action auf – Jordan erleidet Todesangst! Und nicht nur sie, auch ihr Pflegesohn Miguel ist in Gefahr. Man leidet und fiebert förmlich mit, doch für den Beginn eines Buches sind es hier viel zu viele Emotionen, man wird regelrecht von ihnen erschlagen! Die Handlung nimmt so ihren Lauf, die SEALs treten auf den Plan und befreien Jordan. Zurück in den USA verflucht sie immer noch Solomon, der ihr ihren Sohn entrissen hat. Verzweifelt kratzt sie jeden Cent zusammen, um zurück zufliegen. Doch in Venezuela wird es gefährlich: Bürgerkriege toben. Doch bald kreuzen sich ihre und Solomons Wege: sie braucht Geld, um ihren Miguel aus Venezuela zu holen und er braucht eine fähige Lehrerin für seinen Sohn. Neben dem Hauptstrang mit Solomon & Jordan begleitet man auch ihre Schwester Jillian bei ihrem Leben. Es treten noch mehr Stränge auf den Plan, zum Beispiel Ellie Stuart, Rafael und auch Miguel. Man kann trotzdem gut den Überblick behalten und die Story ist sehr abwechslungsreich. Womit ich nun ein Wort zu den Charakteren verliere, die mir bis auf ein paar wenige Abzüge alle sehr gut gefielen! Jordan ist eine sehr herzliche Person, die in ihrem jungen Leben jedoch schon viel Mist durchgemacht hat. Nach einer Scheidung und einem verlorenen Kind sucht sie Liebe bei ihrem Pflegesohn Miguel, der Alles für sie ist. Sie ist recht kämpferisch, hat aber natürlicherweise auch Angst vor den Guerillas und um ihr Leben. Jordan ist eine sehr natürliche, starke Frau, die man gern begleitet. Auch zeigt sich Solomon von seinen zwei Seiten und bekommt mehr Facetten. So war er in „Bittere Vergangenheit“ ein richtig gemeiner Bad-Boy und ist immer noch ungehobelt, plump und sexistisch, doch steckt viel mehr hinter dieser harten Fassade: ein gebrochenes Herz und ein verlorener Sohn. Im Laufe der Geschichte blüht Solomon auf, zeigt schier unentdeckte liebevolle und sanfte Seiten; kann sich damit auch selbst überraschen. Irgendwann kann man ihn einfach nur noch lieben, auch wenn er natürlich ein paar wenige eigenartige Charakterzüge beibehält, aber so ist er immer noch er selbst und das ist auch gut so! Alles andere wäre unglaubwürdig gewesen. Weitere Personen, wie Jordans Schwester Jillian und der Detektiv Rafael bekommen ihre kleine aber schöne Geschichte im Buch und überzeugen. Auch eine Frau namens Ellie Stuart spielt zusammen mit ihren Kindern eine entscheidende Rolle – auch wenn es hier dann insgesamt Abzüge gibt: hochgerechnet waren es bei recht wenigen Personen einfach zu viele schlimme Schicksalsschläge und damit für mich auch zu viel Zufälle. Zur Beziehung zwischen Solomon und Jordan kann man nur sagen: es geht dann doch recht flott! Am Anfang können sich beide nicht ausstehen, nähern sich nach und nach etwas an, aber eher auf körperliche Weise. Jordans weitere Gefühlsentwicklung ist noch gut nachvollziehbar, aber bei Solomon ging es mir dann doch etwas zu schnell. Natürlich liebe ich die beiden zusammen trotzdem, sie sind wie Feuer und Wasser: unterschiedlich und zugleich doch perfekt füreinander geschaffen. Die Spannung steigert sich im gesunden Maß, Schritt für Schritt. Egal, ob man hierbei den Krieg in Venezuela verfolgt, Jillian oder eben die feurige Beziehung von Jordan und Solomon. Man bleibt einfach immer dran! Vor allem in Venezuela steigert sich die Lage enorm; es ist unglaublich angespannt und sehr heftig, was dort abgeht. Insgesamt habe ich durch den Inhalt anderes erwartet, so kam das Ende und der „Showdown“ für mich doch ganz anders. Man erwartet große Gefahren, aber irgendwie war ich nicht so gepackt, wie ich es hätte sein sollen. Der Funke zum Überspringen hat gefehlt. Etwas enttäuscht war ich schon, auch wenn ich die vielen schönen Happy-Endings bezaubert fand; Abzüge vorprogrammiert! Auch wenn das Buch emotionaler als je herbeikommt! •●• Der fünfte Band des zwölften SEAL-Teams rund um Solomon und Jordan weist vieles auf: einen unglaublichen Auftakt zu Beginn, ein Übermaß an Emotionen, die man nach und nach besser verarbeiten kann und unzählige herzzerreißende Bande der Liebe. Doch gehen für mich manche Entwicklungen zu schnell und der große Funke sprang nicht so richtig über. Dennoch bin ich sehr überzeugt von dem Buch und kann es mit gutem Gewissen weiterempfehlen!

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  • Rezension zu "Gefährliche Suche" von Marliss Melton

    Gefährliche Suche

    Danny

    23. August 2013 um 11:34

    In Venezuela arbeitet die Lehrerin Jordan Bliss ehrenamtlich während des Sommers mit Waisenkindern zusammen. Doch in Venezuela herschen katastrophale Zustände, das Land ist in Aufruhr. Nachdem Jordan vor Jahren eine Fehlgeburt erlitten hat und sie von ihrem Mann verlassen wurde, versucht sie ihr Glück nun in der Adoption des kleinen Waisenjungen Miguel zu finden. Doch als sie vom SEAL Team 12 aus einer gefährlichen Lage befreit wird, muss sie Miguel zurücklassen. Schuld gibt sie allein dem SEAL Solomon McGuire, der sie zwang, den kleinen Jungen zurückzulassen. Auch Solomon lässt dieser Verlust nicht los. Als er selbst jedoch in eine Situation gerät, wo er Hilfe für seinen gerade wiedergefundenen Sohn benötigt, wendet er sich an Jordan. Dabei kommen die beiden sich näher und verlieben sich ineinander. Doch Jordan kann den Kampf um Miguel nicht aufgeben. Auch wenn dies bedeutet, Solomon und seinen Sohn Silas zurückzulassen, um sich wieder nach Venezuela zurück zu begeben und sich selbst in Lebensgefahr zu begeben, um ihren kleinen "Sohn" zu befreien... *** Solomon McGuire ist den aufmerksamen Lesern bereits aus den früheren Bänden bekannt, obwohl der Sympathiefaktor dabei definitiv nicht auf seiner Seite gelegen haben dürfte. ALs rücksichtslos und arrogant hatte ich ihn selbst in Erinnerung. Melton stellt uns nun aber eine ganz andere Seite von Solomon vor und lässt ihn somit auch in einem ganz anderen Licht erscheinen. Als von der Frau verlassener Mann, dem das eigene Kind im Alter von nur einem Jahr gestolen wurde, ist er gezeichnet und hat den Glauben an die Liebe verloren. Jedenfalls bis er Jordan kennenlernt, die ihm nicht nur eine weürdige Gegenspielerin ist, sondern die selbst auch mit vielen Dämonen ringen muss. Fast noch schöner als die Geschichte um Solomon und Jordan fand ich jedoch die kleine Nebenhandlung rund um Jordans Schwester Jill, die gerade eben ihren Mann bei einem seiner Einsätze verloren hat und nun hochschwanger und mit zwei Kindern durchs Leben gehen muss. Sie trifft wieder auf den FBI-Agenten Raffael Valentino, für den sie tiefe Gefühle hegt. Die Liebesgeschichte zwischen beiden fand ich so schön und die Charaktere so liebevoll, dass ich mich für beide sogar ein eigenes Buch gewünscht hätte. Auch dieses Buch ist wieder rundum gelungen, wobei der Romantikanteil deutlich überwiegt. Aber dennoch eine wunderschöne Geschichte!

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