Marlitt Wendt Die Intelligenz der Pferde

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Inhaltsangabe zu „Die Intelligenz der Pferde“ von Marlitt Wendt

Aktuelle Studien der Kognitionsforschung belegen eindrucksvoll, dass die Intelligenz der Pferde bisher weitgehend unterschätzt wurde. Pferde bewegen sich geistig ebenso leichtfüßig in den Bereichen des abstrakten Denkvermögens wie in der komplexen Welt ihres sozialen Gefüges. Die Verhaltensbiologin Marlitt Wendt erläutert in diesem Buch anschaulich und für den interessierten Laien bestens verständlich die aktuellen Ergebnisse wissenschaftlicher Studien, die Mechanismen des Lernverhaltens und die verborgenen mentalen Fähigkeiten der Pferde.

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    Die Intelligenz der Pferde

    Das_Leseding

    22. July 2016 um 17:22

    Inhalt: Vorwort: Einstein in Pferdegestalt? Die unterschätzte Pferdelogik – Einführung in die Kognition der Pferde – Warum Hauspferde und keine Wildpferde? – Aber braucht man dazu Studien? – Verschiedene Arten von Verhaltenstests – Pferde im Intelligenztest – Was verstehen Pferde – Wir Wahrnehmung funktioniert – Wahrnehmung: kontextabhängig und veränderbar Pferde denken anders – Wie intelligent sind Pferde? – Pferdeintelligenz im Visier – Positive Einflüsse – Ich denke, also bin ich ein Pferd – Lernen als Konstrukt – Lernst du noch oder verstehst du schon? – Klassische Konditionierung oder Reiz-Reaktions-Lernen – Operante Konditionierung oder Lernen am Erfolg 1. positive Verstärkung 2. negative Verstärkung 3. negative Strafe 4. positive Strafe – Fazit – Pferdeforschung: Behaviorismus contra Kognitivismus – Vegetarische Wunderkinder Wenn Pferde ihren eigenen Kopf benutzen – Kognitive Fähigkeiten – Was die kleinen Blindenpferde alles leisten – Pferde in einer abstrakten Welt – Geruchsunterscheidung – Objekterkennung – Objektpermanenz – Pferde lieben es knifflig – Nur Pferde lösen Pferdeprobleme – Neues aus der Pferdeforschung – Verhalten als Belohnung Ein großer Pferdekopf voller Ideen – Pferdelogik im Alltag – Auf der Weide – Strafe muss sein? – Erfolgreich belohnen – Die Pferdelogik sagt: Eins und eins bleibt zwei – Profibotaniker – Funktionskreise auf der Weide – Die innere Uhr – Konditionierungsprozesse auf beiden Seiten – Bedeutung kleinster Erinnerungssplitter Im Zickzackkurs durchs Pferdegehirn – Was steckt unter dem Pferdeschopf? – Im pferdischen Oberstübchen – Empfindung aus Sicht des Pferdes – Denkslalom – Wie kategorisieren Pferde ihr Weltbild? – Sinn für Schönheit? – Das Pferdegehirn in seiner Umwelt – Vollblüter schlauer als Kaltblüter? – Ein weiterer geistiger Horizont – Bewegung macht schlau Kein Pferd ist eine Insel – Soziale Intelligenz – DIe Pferdeherde unter sich – Komplexe Herdenkonstellationen – Das Beziehungsgepflecht – Feine Antennen – Soziale Lebewesen auf Augenhöhe Dem Pferdeverstand au die Schliche kommen – Jedes Pferd ist anders – Wo geht es hin? – Um die Ecke gedacht – Verhaltenskreativität – Konzentrationsfähigkeit testen – Ein Besuch im Morgengrauen – Vertrauen gegenüber ungewohnten Untergründen – Der Schneemann – Spaziergang mit Überraschungsmoment – Geschicklichkeit Nachwort: Pferd und Mensch – Eine Seelenverwandschaft – Pferdekosmos der Gefühle – Wir spiegeln uns in ihren Augen Meine Meinung: Wie immer viele Themen für ein dünnes Buch. Daher war es zu erwarten, dass es unter vielen Teilüberschriften auch nur ein paar Sätze zum Thema zu lesen gab und dann gleich der nächste Teil abgearbeitet wurde. Ich mag so etwas einfach nicht. Dann knallt doch das Inhaltsverzeichnis nicht so voll, nutzt andere Überschriften und schreibt längere Texte – so schwer ist das nicht und es weckt keine überladene Erwartung! Der Einstieg ins Buch ist mir sehr schwer gefallen, es wird über den Versuchsaufbau bei Pferdeexperiemten berichtet und was alles beachtet werden muss – genaue Quellen gibt es aber nicht. Das Thema war so langweilig, dass ich das Buch erstmal über Monate wieder in meinem Schrank verbuddelt habe. Dann viel es mir wieder in die Hände – und man wird lachen – ich hatte damals genau an dem Punkt das Lesen beendet, an dem auch mit dem langweiligen Versuchsparametern aufgehört wurde. Beim erneuten beginnen konnte ich also gleich mit den, aus den Studien gewonnen, Erkenntnissen weiterlesen. Dieser Teil war auch wirklich interessant und teilweise neu für mich. Fazit: Der Einstieg ins Buch ist durch die langwierigen Erklärungen zu Studien recht zäh, wenn man das geschafft (oder überblättert hat) ist das Buch ein interessanter Einblick in die Lernpsychologie und Gehirnfunktion des Pferdes. Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung an alle Pferdemenschen, besonders an jene, welche gerne sagen ihr Pferd sei faul oder/und dumm.

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