Traumfänger

von Marlo Morgan 
3,9 Sterne bei465 Bewertungen
Traumfänger
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Positiv (319):
Daniela8s avatar

Die Erlebnisse der Erzählerin im australischen Outback haben mich sehr gefesselt.

Kritisch (44):
buchbunts avatar

Leider eine frei erfundene Geschichte, obwohl das Buch als authentisch angegeben wurde, wie die Autorin Jahre später zugab.

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Inhaltsangabe zu "Traumfänger"

Was eine seltene Ehre ist, kostet die amerikanische Ärztin Marlo Morgan zunächst viel Kraft und Überwindung: eine dreimonatige rituelle Wanderung durch den australischen Busch als Gast der Aborigines. Doch im Laufe der strapaziösen Tour erfährt sie eine ungeheure emotionale Bereicherung und spirituelle Wandlung.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442306312
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:251 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:13.01.2003
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.03.2009 bei steinbach sprechende bücher erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Daniela8s avatar
    Daniela8vor einem Monat
    Kurzmeinung: Die Erlebnisse der Erzählerin im australischen Outback haben mich sehr gefesselt.
    In eine andere Welt...

    Die Erzählerin entführte mich mit ihrer Geschichte im australischen Outback in eine andere Welt. Es ist für mich zweitrangig ob die Autorin das alles nun wirklich erlebt hat. Ich finde es eine tolle, augenöffnende Geschichte. 

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    Isy2611s avatar
    Isy2611vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein tolles Buch mit sehr wichtiger Message!
    Wir haben so viel zu lernen...

    Eine Amerikanerin wird zu einem Treffen mit einem Aborigine-Stamm eingeladen. Sie erwartet eine Unterhaltung und eventuell ein Essen. Womit sie gar nicht gerechnet hat: eine dreimonatige Wanderung durch das Outback! Auch wenn es ihr schwerfällt lässt sie sich auf diese Reise ein. Das, was sie erlebt und lernt, bereichert nicht nur ihr Leben. Auch wenn das Buch nicht auf wahren Begebenheiten beruht, hat mich die Geschichte zutiefst beeindruckt.

    Dieses Buch MUSS man gelesen haben!

    Kommentare: 3
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    L
    Lesebegeistertevor 2 Jahren
    ...einfach nur wow...

    Ein super Buch, dass zum Nachdenken anregt. Sehr fesselnd und voller Weisheiten.

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    Jacynthes avatar
    Jacynthevor 3 Jahren
    "Traumfänger" von Marlo Morgan

    Inhalt


    Marlo Morgan wird von einem Stamm der Aborigines eingeladen, mit ihnen auf Wanderschaft zu gehen. Von einem Tag auf den anderen verliert sie alles, was sie an Besitztümern bei sich hatte, doch auf der Reise gewinnt sie auch die Erkenntnis, dass alles im Universum seinen Platz und seine Berechtigung hat. Diese Botschaft des sterbenden Stammes soll sie zurück in "ihre" Welt tragen.


    Meine Meinung


    Dieses Buch wäre wundervoll - wenn es nicht auf einer einzigen Lüge basieren würde und ein Zeugnis der Arroganz und Respektlosigkeit der Autorin wäre. Denn entgegen ihrer ursprünglichen Behauptung, das Buch basiere auf ihren tatsächlichen Erlebnissen in Australien, hat Morgan das später revidiert. Sie hat sich NIE auf einer solchen Reise befunden. Und was mir beim ersten Lesen vor vielen Jahren noch nicht bewusst war, fiel mir jetzt, da ich selbst Australien bereist habe, umso schneller auf: das Buch strotzt vor Fehlern.

    Doch lasst mich vorne beginnen. Morgan erzählt von ihren vermeintlichen Erlebnissen in Australien Ende des 20. Jahrhunderts. Als Dank für ihre Arbeit mit jugendlichen Aborigines wird sie von einem Stamm eingeladen, sie auf ihrer Wanderung durch die Wüste zu begleiten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten von schmerzenden Füßen bis zu sonnenverbrannter Haut lebt sich Morgan aber gut ein und wird nach und nach in die Geheimnisse der Aborigines eingeweiht. Schließlich erhält sie sogar eine Botschaft des aussterbenden Stammes, die sie zurück in die westliche Welt tragen soll.

    Diese Botschaft und die Erkenntnisse, die Morgan im Verlauf ihrer Reise gewinnt, sind für mich im Grunde das einzig Positive an dem Roman. Es geht um die Beziehung des Menschen zur Natur und das Vertrauen in sich selbst. Der Mensch müsse wieder lernen, im Einklang mit der Welt und dem Universum zu leben, um die Welt retten zu können. Und damit hat Morgan recht, ganz gleich, woher sie dieses Wissen nun hat.

    Auch gut gefallen hat mir die Beschreibung Australiens und der Mentalität der weißen Australier. Zu Anfang geht Morgan nämlich kurz auf australische Eigenheiten ein, erzählt von den Unterschieden der Sprache und der Gebräuche und von anderen kulturellen Gegebenheiten wie dem Bier. Sehr deutlich macht sie auch die Schwarz-Weiß-Problematik und die Schwierigkeiten der jungen Aborigines, sich in die moderne Gesellschaft zu integrieren. Bis heute gibt es diese Problematik und es gibt immer noch Menschen, die die Aborigines für Menschen zweiter Klasse halten.

    Wenn man sich für diese Thematik interessiert gibt es jedoch zahllose Bücher, mit denen man besser beraten ist. Denn abgesehen von dem oben Genannten kann ich wirklich nicht viel Polisitves dazu sagen, denn der Roman ist voller Fehler. Zunächst einmal das Offensichtlichste. Was haben Aborigines, die Ureinwohner Australiens, mit Traumfängern zu tun, einem indianischen Kultobjekt? Laut Morgan tanzen die Aborigines Traumtänze mit auf Holzrähmen gespannten Spinnennetzen. Es gibt 200 - 700 verschiedene Aborigine-Stämme in Australien und ich kenne natürlich nicht die Gebräuche eines jeden einzelnen. Aber ich habe viel über Aborigines gehört und gelesen und so etwas wurde kein einziges Mal erwähnt.

    Dann gab es noch einiges anderes, was mich misstrauisch werden ließ, wo ich mir aber nicht sicher bin, ob es auf Tatsachen beruht. Zum Beispiel bin ich der Meinung, dass es keine wie im Buch beschriebene Höhlen im Uluru gibt und dass auch Opale dort nicht zu finden sind. Auch die Beschreibung der Kultgegenstände der Aborigines erschien mir unglaubwürdig. Was aber ganz sicher ein Fehler ist, oder zumindest eine sinnfreie Verschleierung der Tatsachen ist die räumliche Einordnung der Stadt, in der Morgan in Australien lebt. Sie bezeichnet sie als eine der schönsten Hafenstädte der Welt was nahe legt, dass sie sich in Sydney aufhält. Allerdings erwähnt sie auch die Cane Toads, eine bestimmte Art von Kröte, die es allerdings nur in Queensland, im Nordosten Australiens gibt - und dort gibt es keine große Hafenstadt.

    Es gibt noch viele andere Fehler, die vor allem Australiern aufgedeckt worden sind. Diesen Text dazu fand ich in diesem Zusammenhang sehr interessant.

    Abgesehen vom Inhalt hat mir auch Morgans Schreibstil nicht sehr  zugesagt, obwohl die Einfachheit und teilweise Plumpheit die Lektüre kurzweilig machen. Vor allem gegen Ende geschieht es oft, dass Morgan Erzählfragmente einfach aneinander reiht, ohne sie mit dem Plot zu verknüpfen. Diese wirken wie kleine Einwürfe, kurze Gedanken, die dann fallengelassen und nicht weiter beachtet werden.

    Insgesamt kann ich dieses Buch also in keinster Weise empfehlen und bin immer noch wütend über die Anmaßung, die sich die Autorin erlaubt hat. Verschiedene Quellen berichten, dass sich einige Aborigine-Stämme gegen die Darstellung in dem Roman gewährt haben und sogar die geplante Verfilmung verhindert haben. Zum Glück! Ich vergebe 1 von 5 Wolken.

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    R
    RobinBookvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ich mag mich nicht gern anschwindeln lassen - auch nicht in einem Roman. Es sei denn, es ist offensichtlich und genau das war es hier eben l...
    Traumfänger

    Ich lese gern ab und an einmal Berichte über Reisen in ferne Länder und hatte auch irgendwann einmal meine esoterische Phase, aber dieses Buch konnte mich nicht nachhaltig beeindrucken, obwohl ich einräumen muss, dass die Autorin zu fabulieren versteht.

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    AndreaKristinas avatar
    AndreaKristinavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Marlo Morgan hat in disem Buch tolle Lebensweisheiten aufgeschrieben, welche ich mir sicherlich merken werde. Ansonsten konnte mich das Buch...
    Traumfänger - Marlo Morgan

    Handlung

    Was eine seltene Ehre ist, kostet die amerikanische Ärztin Marlo Morgan zunächst viel Kraft und Überwindung: eine dreimonatige rituelle Wanderung durch den australischen Busch als Gast der Aborigines. Doch im Laufe der strapaziösen Tour erfährt sie eine ungeheure emotionale Bereicherung und spirituelle Wandlung. - Der Bestseller jetzt erstmals im Taschenbuch.

    Erscheinung

    Das Cover des Buches hat mich ja schon lange überzeugt. In der Buchhandlung bin ich mehrere Male darauf getossen, habe es mir selbst aber nie gekauft. Wieso? Den Grund erfährt ihr gleich :-). Ich bin ein richtiger Fan von Ureinwohnertouch - angefangen von Traumfängern bis hin zu Aztec-Muster. Ich kann wirklich nicht genug davon kriegen.

    Meinung

    Was soll ich nur über dieses Buch denken? Hätte ich mich vorher nicht im Internet umfassend darüber informiert, hätte ich die Geschichte wahrscheindlich verschlungen und geliebt. Die Autorin hat sehr spirituelle Ereignisse festgehalten und detailiert geschildert.

    Mich interessieren fremde und vorallem alte Kulturen wirklich sehr. Von ihrem Alltag bis hin zu diversen Ritualen - ich würde am liebsten alles wissen oder miterleben. Nur leider ist das manchmal nicht möglich, da diese Menschen gerne fernab von jeglicher Zivilisation leben. Es gibt dazu noch einige Stämme im Amazonas, die anscheinend noch nie einen anderen Menschen gesehen haben. Wirklich krass oder?

    Unter diesen Umständen müsste jetzt jeder davon ausgehen, dass mir das Buch gut gefallen hat. Tja, hat es irgendwie auch. Da gab es aber ein kleines Problem und über dieses konnte ich nicht wegschauen: Die Autorin hat gelogen!

    Da ich eine neuere Fassung des Buches ausgelehnt bekommen habe, steht bereits auf der zweiten Seite, die Geschichte sei frei erfunden. Gemäss meinen Internetrecherchen hat die Autorin Marlo Morgan jahrelang aber etwas ganz anderes behauptet. Ihre Geschichte, mit ihr als Protagonistin, hätte sich genau so zugetragen. Und ich hätte ich geglaubt, weil die Geschichte wirklich nicht aus den Wolken gegriffen schien. Pech für die Autorin, dass auch viele Australier (und solche, die sich mit der Flora und Fauna dort auskennen) auf das Buch aufmerksam wurden. Nachdem immer mehr Fragen an die Autorin gestellt wurden, da es einige Ungereimtheiten mit den Pflanzen und Umgebungen gab, hat die Autorin schliesslich eingelenkt und zugegeben, die Geschichte frei erfunden zu haben.

    Ich finde: ein echtes NO-GO!

    Für einige mag das jetzt recht hart klingen, ich mag aber wirklich keine Lügen. Lügen machen die Geschichte kaputt, so auch bei mir. Wer aber kein Problem damit hat und gerne spirituelle Geschichten hat, der sollte das Buch trotzdem lesen. Ich habe es zwar sehr oft weggelegt, trotzdem hat die Autorin es geschafft, mich mit Lebensweisheiten zu locken. Viele Dinge hat sie mir wieder bewusst gemacht und ich achte nunmehr wieder darauf. Manchmal ist auch das schon genug.

    Trotzdem habe ich eine recht harte Bewertung abgegeben - einfach weil ich finde, dass das Buch meine Zeit nicht wert war.

    Fazit

    Wer sich bewusst ist, eine fiktive Geschichte serviert zu bekommen und trotzdem auf eine spirituelle Reise mit den Aborigines und der "Veränderten" gehen möchte, wird sicherlich nichts falsch machen und das Buch sogar geniessen können. Wer nach der Wahrheit und einem Einblick in das Leben der Ureinwohner Australiens sucht, ist hier falsch und verschwendet nur seine Zeit.

    Kommentare: 2
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Voller Weisheit und lehrreich.
    Weisheit und Abenteuer

    Vor etlichen Jahren las ich dieses Buch zum ersten Mal und war als Jugendliche begeistert von dem Abenteuer, welches die Autorin in der Wüste Australiens erlebte. Allerdings blieb mir damals die Weisheit der "wahren Menschen" verborgen bzw. verstand ich sie nicht. Nun fiel mir dieses Buch zufällig erneut in die Hände und irgendetwas drängte mich es noch einmal zu lesen. Und tatsächlich konnte ich nun die Dinge verstehen und nachempfinden.

    Die Autorin, eine Ärztin siedelt von Amerika nach Australien um und hilft jungen Aborigines mit einem Projekt ein besseres Leben in der modernen Gesellschaft zu führen. Daraufhin lädt sie ein Aboriginesstamm zu sich ein. Entgegen ihren Vorstellungen befindet sie sich plötzlich auf einer Wanderung durch die Wüste ohne jegliches Hab und Gut. Sie lässt sich auf dieses Abenteuer ein und entdeckt eine völlig neue Welt - die Welt der "wahren Menschen", wie sich der Stamm selber nennt. Sie gewähren dieser Frau, die sie als "Veränderte" bezeichnen, tiefe Einblicke in ihren Glauben, ihr gemeinschaftliches Zusammenleben, ihre Spiritualität und ihre Fähigkeiten. Die extremen Erfahrungen bringen die Autorin nicht nur an ihre körperlichen Grenzen, sondern auch sich selbst näher. Ein innerer Wandlungsprozess beginnt, der alte Werte auf den Kopf stellt und neue etabliert ... Werte, die die Welt retten könnten, wenn sie nur tief genug in das Bewusstsein der Menschen eindringen würden. Darin sieht sie nach der Rückkehr ihre Aufgabe und beginnt das Wissen weiterzugeben und über ihre Erfahrungen zu sprechen und zu schreiben. Auf jeden Fall hat mich die Botschaft erreicht und dafür bin ich sehr dankbar.

    Der flüssige Schreibstil und die kurzweiligen Schilderungen ließen mich das Buch kaum aus der Hand legen, so dass ich es innerhalb von drei Tagen durchgelesen hatte. Ich kann es jedem, der auf der Suche nach seinem wahren Selbst und einer besseren Welt ist, nur ans Herz legen.   

    Kommentare: 2
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    dominonas avatar
    dominonavor 4 Jahren
    völlig anderes Denken

    Andere Völker, Sitten, aber das hier ist dann doch speziell. Wenn man Konsumdenken und Zeitmanagement gewohnt ist, lernt man eine völlig neue Welt kennen, die einem auch eine neue Sicht auf sich selbst und seine Mitmenschen eröffnet. Am besten einfach mal selber lesen, um zu sehen, was man mit raus nimmt. Am schönsten ist wohl der Gedanke, dass jeder Mensch ein besonderes Talent besitzt, das er mit seinem Umfeld teilt.

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    A
    Angel10vor 4 Jahren
    Traumfänger

    Ein sehr lesenswertes Buch über die Lebensweise der Ureinwohner Australiens.

    Kommentare: 1
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    S
    silke33vor 5 Jahren
    Interessant - einfach mal anders ..

    Mir hat "Traumfänger" im Endeffekt gut gefallen - am Anfang war ich leicht enttäuscht. Spannend ist ja was anderes. Einblicke in die Lebensweise der Aboriginies, die Gegensätze zu unserer Welt - ich finde es gut geschrieben -  interessanter Inhalt. Auch wenn es kein eigenes Erlebnis der Autorin war, bin ich doch beeindruckt über den Inhalt, die dargestellte Denkweise und das Leben der Ureinwohner wird schon realistisch beschrieben.

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