Marlo Morgan Traumreisende

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Inhaltsangabe zu „Traumreisende“ von Marlo Morgan

Schon wenige Stunden nach ihrer Geburt wird die Aborigine Beatrice in die Obhut eines Waisenhauses gegeben. Als Erwachsene macht sie sich auf die Suche nach ihren Wurzeln. Eine Reise zwischen den Welten beginnt, die ihr Leben für immer verändern wird ...

Ergreifende Schicksale verknüpft mit Hoffnung und Weisheit.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • ... auf das der Traum wahr werde ...

    Traumreisende

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Die Geschichte verläuft kreisförmig ... Zwillinge werden geboren, getrennt und finden sich am Ende wieder. Ein ergreifendes Schicksal über die Eingriffe der Europäer in das Leben der australischen Urbevölkerung. Parallel erzählt die Autorin die Geschehnisse im Leben von Bruder und Schwester. Mit einer Adoptivfamilie gelangt der Bruder nach Amerika, gerät dort auf die schiefe Bahn und fristet sein restliches Dasein in einer Haftanstalt. Die Zwillingsschwester bekommt nach Jahren der Anstellung bei Weißen die Gelegenheit zu ihren Wurzeln, den "wahren Menschen", wie sich die Aborigines selbst nennen, zurückzukehren. Sie wandert mit einer Gruppe und findet nach und nach zu sich selbst. Dabei werden die Bräuche, Ansichten und Lebensweise dieses friedliebenden Volkes dargestellt. Der Leser taucht mittenhinein in die Stimmung des australischen Buschlands. Friedvolle Bilder ziehen vorbei, die berühren aber gleichsam auch beunruhigen, denn die vollständige Zerstörung und der unwiderbringliche Verlust dieses einzigartigen Volkes ist weit vorangeschritten. Und trotzdem, ein Fünkchen Hoffnung bleibt, dass die Weisheit und Wahrheit überlebt und irgendwann wie ein ruhender Same in der Erde wieder aufkeimt und zur Blüte gelangt.Mir hat die Geschichte viele Einsichten gebracht, die sogar mein unmittelbares Handeln beeinflusst haben. Am Ende des Buches findet sich die "Botschaft aus dem Ewigen" ... sie "gilt für jede Seele überall auf der Welt." Mein Fazit: ein wertvoller Schatz an ursprünglichem Wissen, der die Kraft hat etwas zu bewegen.    

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    • 6
  • Traumreisende - Die Suche nach dem inneren Frieden

    Traumreisende

    sternblut

    10. December 2013 um 10:15

    Im von den Engländern neu besiedelten Australien gebiert eine junge Aborigine Zwillinge. Überrascht, aber voller Liebe trägt sie beide zurück in die Missionssiedlung, in der sie lebt, ohne zu wissen, dass ihr beide Kinder in der Nacht weggenommen würden. Die Erstgeborene wird in ein Waisenhaus der Mission gesteckt, ihr kleiner Bruder wird zunächst nach Sydney zu einer einflussreichen Frau und von dort zu Verwandten eben jener gebracht, bis er von einer Familie aus Amerika adoptiert wird. Beide füllt eine unendliche Leere, die Beatrice mit der Suche nach ihrem Volk, Geoff mit der Einnahme von Drogen und Alkohol zu füllen versucht.   Erst nachdem ich angefangen habe, das Buch hier zu lesen, habe ich erfahren, dass es eigentlich ein Nachfolger des Buches Traumfänger sein soll, deswegen habe ich hier vermutlich eine etwas unvoreingenommenere Meinung als all jene, die bereits das erste Buch von Marlo Morgan gelesen haben, die meist die Auffassung vertreten, dass das zweite schwächer sei als das erste. Wahrlich, der Anfang war wieder nicht so ganz meine Sache. Es wurde wieder stark zwischen den Personen hin und hergesprungen. Die Kapitel sind verhältnismäßig kurz und meist kam nach jedem Kapitel der andere Zwilling zur Ansprache. Aber auch wenn mich diese Form der Schreibweise in den meisten Fällen stört und ich nichts damit anfangen kann, muss ich hier doch sagen, dass es berechtigt ist. Es werden beide Zwillinge und ihre jeweiligen Entwicklungen, Erfahrungen und Probleme gegenübergestellt bis hin zu dem Punkt, an dem Geoff im Gefängnis sitzt, während Beatrice mit den ‘Wahren Menschen’ durch die Wüste wandert und sich mit dem Leben ihrer Vorfahren und ihrem Volk auseinander setzt. Besonders schön finde ich, dass gegen Ende beide zusammengeführt werden, ohne dass sie wissen, dass sie Geschwister sind. Was ich an der Geschichte allerdings so ungeheuer spannend finde ist eben diese oben bereits erwähnte Leere, die beide zu füllen versuchen. Diese Suche nach Frieden und Ruhe. Dass beide sich über ihre Vorfahren informieren, wobei sie zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Und letztendlich das Finden des Friedens in der Mentalität und Kultur der Aborigines. Die vielen Einzelschicksale der noch frei lebenden Aborigines. Es gibt so viele spannende Aspekte, die aus dem Buch herausgenommen werden könnten. Ich denke, dass man vieles für sein eigenes Leben aus der hier dargestellten Lebensweise herausgreifen und verinnerlichen könnte, denn vermutlich steht hier eine Grundaussage groß im Raum: unsere Modernität ist zwar bequem, aber nicht unbedingt gesund und wir sehen alles als viel zu selbstverständlich an. Sprachlich ist der Roman eher einfach gehalten. Teilweise sind die Stellen detaillierter, teilweise weniger detailliert beschrieben, dabei sind die umfangreicheren Beschreibungen eher bei den Einzelschicksalen und den besonderen Orten der Aborigines zu erkennen. Alles was mehr mit den Ureinwohnern Australiens zu tun hat, ist durch die Sprache, die an manchen Stellen durch Zeichnungen verdeutlicht wird, besonders hervorgehoben, während die meisten Bereiche im Zusammenleben mit den Weißen eher so wirken, als müssten sie am Rande als Zusatz- bzw. Grundlagenwissen gegeben sein.   Abschließend bin ich der Meinung, dass der Roman zwar unter Umständen einige Schwachpunkte hat, die sich einfach daraus ergeben, dass eben jeder, also auch ich, manche Stile mal mehr und mal weniger gern mag. Trotzdem ist das, was die Geschichte um die beiden Aborigine-Zwillinge hergibt, besonders. Meiner Einschätzung nach kann man viel daraus lernen, wie die Ureinwohner damals gelebt haben und damit etwas für das eigene Leben mitnehmen, ich kann mir aber auch vorstellen, dass man das Buch einige Male gelesen haben muss, um wirklich verinnerlichen zu können, wie die eigentliche Mentalität war und was sie zu bedeuten hat, aber vor allem auch, was man für sich selbst nutzen möchte. Ich denke, dass ich zu seiner Zeit nicht nur den Vorgänger, sondern auch diese Buch nochmal lesen werde, denn im Grunde schenkt das Buch einige wertvolle Erfahrungen und Lebensgeschichten, die sich für jeden lohnen würden, der in innerem Unfrieden mit sich selbst lebt und auf der Suche nach dem ist, was sich vermutlich jeder wünscht: Ruhe und Frieden.

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  • Beobachte, ohne zu urteilen

    Traumreisende

    November

    07. November 2013 um 17:52

    Marlo Morgans Buch "Traumreisende" handelt von zwei Aborigines, die nach ihrer Geburt der Mutter weggenommen werden und in unterschiedlichen Welten aufwachsen. Sie beide sind Kinder der "Verlorenen Generation". Geoff wird von einer amerikanischen Familie adoptiert, die ihn jeden Sonntag in der Kirche als einen Wilden vorführt, dessen Seele gerettet werden müsse. Beatrice wächst als Waise in einer Missionsschule in Australien auf, aber als junge Erwachsene macht sie sich auf die Suche nach ihren Wurzeln und wandert mit den letzten "Wahren Menschen" durchs Outback. Die erste Hälfte des Buches las sich etwas merkwürdig. Kapitelweise wechselte es zwischen Beatrices und Geoffs Schicksal, während der Ton fast berichtsmäßig und irgendwie weniger erzählend war. Dann plötzlich drehte sich nur noch alles um Beatrice und ihre Erfahrungen mit ihrem Volk. Zugute halte ich dem Buch, dass es die Zerissenheit und Verlorenheit der gestohlenen Kinder vermittelt und damit das respektlose Vorgehen und den Massenmord an der Kultur und den Angehörigen der Aborigines anklagt. Gut gefiel mir auch der Einblick in die Philosophie und Denkweise der australischen Ureinwohner. Ihr Umgang mit der Natur und dem Leben erscheint so viel achtungsvoller und dankbarer verglichen mit zahlreichen Ansichten der Westlichen Welt. Zusammenfassend kann ich daher sagen, dass das Thema durchaus interessant ist, im Vergleich zu ihrem Buch "Traumfänger" aber etwas abfällt.

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  • Rezension zu "Traumreisende" von Marlo Morgan

    Traumreisende

    BeautyBooks

    08. June 2008 um 16:07

    Nachdem ich das erste Buch "Traumfänger" von Marlo Morgan gelesen hatte, stand für mich fest, dass ich auch das zweite Buch "Traumreisende" lesen muss. Diese Begeisterung ließ aber, nachdem ich es angefangen hatte zu lesen, bald nach. Am Anfang noch eine interessante Geschichte über Aborigine-Zwillinge. Zum Schluss aber noch einmal die alte Story aus "Traumfänger", über das Leben im australischen Outback.

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  • Rezension zu "Traumreisende" von Marlo Morgan

    Traumreisende

    Pantheon

    23. February 2008 um 12:05

    Leider lange nicht so gut wie Traumfänger!

  • Rezension zu "Traumreisende" von Marlo Morgan

    Traumreisende

    Anika1987

    28. November 2007 um 17:10

    Der Nachfolger von "Traumfänger" hat mir nicht ganz so gut gefallen.

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