Marlo Schalesky

 4 Sterne bei 5 Bewertungen

Alle Bücher von Marlo Schalesky

Für immer Dein Paul

Für immer Dein Paul

 (5)
Erschienen am 01.08.2010
Als wenn es niemals Morgen würde

Als wenn es niemals Morgen würde

 (1)
Erschienen am 04.05.2011

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Sonnenblume1988s avatar

Rezension zu "Für immer Dein Paul" von Marlo Schalesky

Rezension zu "Für immer Dein Paul" von Marlo Schalesky
Sonnenblume1988vor 6 Jahren

„Wie ist es, wenn ich blind bin?“ Diese Frage muss Maddie Foster, die gerade ihren Abschluss in Chemie macht, sich plötzlich stellen. Sie ist an einer Krankheit namens Stargardt erkrankt, die langsam zur vollständigen Erblindung führt. Jahre zuvor ist auch ihr Bruder daran erkrankt. Maddie versucht so gut es geht die Defizite auszugleichen. Ihr bester Freund Paul begleitet, unterstützt und ermutigt sie so gut er kann. Doch schon bald merkt er, dass er sich in Maddie verliebt hat…
Die Rahmenhandlung des Buches spielt in der Gegenwart: Jahre später befindet sich Paul am Krankenhausbett der kranken Maddie. Beide erinnern sich an ihre gemeinsame Zeit. Können Paul und Maddie die Dunkelheit besiegen?
Beim Lesen musste ich manchmal ganz schön schlucken. Kein leichtes Thema, mit dem man sich dort auseinandersetzt. Wie könnte ich selber umgeben von ständiger Dunkelheit leben? Was würde sich ändern? Und wie fühlen sich Menschen, die (langsam) erblinden? In diesem Buch bestimmen Ungewissheit, Panik und das Flehen an Gott Maddies Gefühlswelt. Sie möchte stark sein, stößt aber immer wieder an ihre eigenen Grenzen.
Marlo Schalesky geht sehr einfühlsam mit dem Thema um: Sie macht deutlich, dass (blinde) Menschen kein Mitleid möchten. Dadurch habe auch ich als Leser nicht mit„gelitten“, bin aber sensibler geworden. Durch viele teils witzige, lockere Dialoge und Gedanken hat das Buch mich nicht traurig gemacht, sondern einfach in seinen Bann gezogen. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Besonders das Ende hat sich für mich gelohnt: Ich war schlichtweg verblüfft und rechne der Autorin diese Überraschung hoch an.
Gesamteindruck: Ein Buch über Verzweiflung und Ängste über das „Leben lernen“ und Neuanfänge, aber auch über die Liebe. Trotz des harten Themas ein schönes, unvorhersehbares Buch.

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Sonnenblume1988s avatar

Rezension zu "Als wenn es niemals Morgen würde" von Marlo Schalesky

Rezension zu "Als wenn es niemals Morgen würde" von Marlo Schalesky
Sonnenblume1988vor 7 Jahren

„Du musst immer lächeln und sagen, dass Gott gut ist. Und glauben, dass Gott diejenigen, die er liebt, segnet.“
Diese Sätze hat die Pastorentochter Kinna als kleines Mädchen von ihrer Mutter gehört. Jahre später stehen Kinna und ihr Mann Jimmy vor dem Scherbenhaufen ihrer Ehe und Kinna will diese Sätze nicht mehr glauben. Wie kann Gott sie lieben, aber ihr trotzdem kein Kind schenken? Liebt Gott sie überhaupt? Auch Jimmy hadert mit dem Glauben: Er versteht die Besessenheit seiner Ehefrau nicht, verliert seine Arbeit und kann die Erinnerungen an seinen alkoholkranken Vater nicht loslassen.
Den Inhalt zu beschreiben ist ansonsten schwer. Jedes der Kapitel endet mit neuen überraschenden Ereignissen, so dass mir nichts anderes übrig geblieben ist, als sofort weiterzulesen. Gerade die kursiv gedruckten Gedanken von Jimmy und Kinna und die gedanklichen Ausflüge in die Vergangenheit der beiden lassen das Buch sehr lebendig wirken.
In der Geschichte geht es neben dem Zweifeln an Gott um Themen wie „Vergebung“, „Neuanfang“, „Liebe“ und „Hoffnung“. Außerdem zeigt das Buch, welche Konsequenzen es haben kann, sein Lebensziel um jeden Preis verwirklichen zu wollen.
Mir hat das Buch unter anderem deshalb so gut gefallen, weil Kinna und Jimmy keine perfekten, vorbildlichen Christen sind, sondern an Gott und seinen Plänen zweifeln. Gut gefallen hat mir auch das Ende: Ohne zuviel zu verraten kann ich sagen, dass einige der Probleme offen bleiben und das Ende dadurch sehr realistisch wirkt.
Marlo Schalesky, ebenfalls Autorin des Buches „Für immer Dein Paul“ schreibt fantasievoll und gleichzeitig realistisch. Sie bringt ihre Sätze auf den Punkt und füllt das Buch nicht mit Beschreibungen, sondern mit einer vielschichtigen Handlung. Ich könnte mir „Als wenn es niemals Morgen würde“ gut als ein Buch vorstellen, dass man gemeinsam mit einer Freundin liest, denn für mich gibt das Buch viel Gesprächsstoff her.
Sehr empfehlenswert!

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