Marongue ___

 3 Sterne bei 1 Bewertungen
Autor*in von Schulschluss.

Lebenslauf

Marongue wurde 1990 zwischen dem Rhein und dem Schwarzwald geboren, wo er die ersten sechsundzwanzig Jahre seines Lebens verbrachte. Mal auf der einen Seite der Grenze, mal auf der anderen. Dort machte er erst den Realschlussabschluss, dann das Abitur und studierte Geschichte, Französisch, Deutsch und Pädagogik. Heute arbeitet er jeden Tag mit Kindern und Jugendlichen und hört sich ihre Geschichten an. Marongue ist natürlich nicht sein richtiger Name, den er vorerst nicht veröffentlichen wird.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Marongue ___

Cover des Buches Schulschluss (ISBN: 9783750277861)

Schulschluss

(1)
Erschienen am 01.02.2020

Neue Rezensionen zu Marongue ___

Cover des Buches Schulschluss (ISBN: 9783750277861)
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Rezension zu "Schulschluss" von Marongue ___

BuecherboteRB
Vom Grundsatz her gute Geschichte, der aber der Feinschliff fehlt.

Die Grundidee der Geschichte ist solide: Beim letzten gemeinsamen Abhängen des Abschlussjahrgangs einer Realschule entsteht eine ungute Mischung aus Befreiung, teils bangem Blick auf die Zukunft und ungelösten Konflikten, die noch einmal hochkommen. In der ersten Hälfte der Geschichte springt Marongue zwischen den Perspektiven, um die Motive aller Beteiligten zu beleuchten, während er in der zweiten Hälfte konsequent bei Marie bleibt, die das Geschehen vorantreibt, ohne es aber wirklich zu steuern. Die Spannung zieht er gerade daraus, dass man lange nicht weiß, welches Faustpfand Marie in der Hinterhand hat. Außerdem bleibt lange im Dunklen, warum Marie längere Zeit nicht da war; eigentlich wird es nur andeutungsweise aufgelöst.

Eine Protagonistin zum Liebhaben ist Marie nicht. Sie hat psychische Probleme, die nach wie vor nicht vollends aufgearbeitet sind und zu einem Verhalten sich selbst und anderen gegenüber führen, das den Leser eher abstößt. Auch sonst ist es schwierig, eine Figur zu finden, mit der man sich anfreunden kann; die einzige Figur, die auf mich einen einigermaßen sympathischen Eindruck gemacht hat, war Tuyet, ein Mädchen, das an der Handlung so wenig beteiligt ist, dass man es problemlos durch eine namenlose Statistin hätte ersetzen können. Das kann aber als Stilmittel gewollt sein, um zu unterstreichen, dass jeder seine kleineren und größeren Probleme mit sich herumschleppt, und schadet der Geschichte insofern nicht.

Was dem Buch entschieden fehlt, ist ein gründliches Lektorat und Korrektorat. Die Fehler beginnen da, wo die Kompetenz automatisierter Rechtschreibprüfungen aufhört; neben einigen Grammatikfehlern und Sätzen, die durch nachträgliche Einfügungen nicht mehr stimmen, häufen sich vor allem Tempus-Wechsel und falsche Zeitformen. Inhaltlich sind viele der verwendeten Beschreibungen und Bilder ziemlich schräg, außerdem gibt es auch einige logische Fehler.

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