Marsali Taylor Mörderische Insel

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Inhaltsangabe zu „Mörderische Insel“ von Marsali Taylor

Die Shetland-Inseln – ein wilder, mörderischer Schauplatz Cass Lynch unterrichtet Jugendliche im Segeln. Als fremde Segler von einem Landgang zum Elfenhügel nicht zurückkehren, wird sie misstrauisch und begibt sich selbst dorthin. Auf dem Rückweg sieht sie in dem unbewohnten Haus neben dem Hügel ein seltsames Licht. Und in der Nähe schreit ein Baby. Dann wird einer ihrer Segelschüler tot aufgefunden. War es ein Verkehrsunfall oder wurde er ermordet? Es ist wohl besser, Detective Inspector Macrae aus Inverness um Hilfe zu bitten. »Eine großartige Lektüre.« Shetland Times

Spannender Krimi, der die Leser auf die Shetland-Inseln entführt

— tardy
tardy

Spannende Krimireise auf die Shetlands. Mit viel Atmosphäre und einer tollen Hauptfigur.

— Bibliomarie
Bibliomarie

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  • Mörderische Insel

    Mörderische Insel
    tardy

    tardy

    22. June 2017 um 08:51

    Auf den wilden Shetland-Inseln wird die Idylle durch einen tragischen Unglücksfall zerstört. Ein Segelschüler, der von Cass Lynch unterrichtet wird, kommt ums Leben. Die leidenschaftliche Seglerin hat aber auch noch so einiges andere beobachtet. Das seltsame Verhalten der Passagiere zweier Luxusboote hat ihre Aufmerksamkeit erregt. Als einige davon spurlos verschwinden begibt sie sich selbst auf die gefährliche Suche.Von den Shetland-Inseln hatte ich so gar keine Vorstellung. Doch der Autorin Marsali Taylor ist es gelungen, mir diese Inseln in ihrem Buch so vorzustellen, dass ich das Gefühl bekam, ich hätte gerade meinen Urlaub dort verbracht. Mit einer detailreichen und leicht zu lesenden Sprache beschreibt sie das Leben der Inselbewohner, das zermürbende Tagesgeschäft der Fischer, die schroffen und kargen Landschaften so konkret, dass man sich mitten im Geschehen meint. Gerade für Segler oder an Segeln interessierte Leser ist das Buch eine wahre Fundgrube. Ich habe mir anfangs etwas schwer getan, mit den mir unbekannten Begriffen aus der Segelsprache zurechtzukommen. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit jedoch, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte plätschert am Anfang noch leicht dahin, um dann immer mehr an Fahrt aufzunehmen. Das überraschende Ende war nicht vorauszusehen und hat die Spannung bis zum Schluß hoch gehalten. Für mich ein durch und durch solider Krimi, der vor allem durch die sehr schön beschriebene Atmosphäre punktet. Die Autorin ist selbst Seglerin, lebt auf den Shetland-Inseln und weiß, wovon sie schreibt. Das spürt der Leser. Die Story wirkt authetisch und real und nicht aufgesetzt.

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  • Schöner Krimi mit viel Atmosphäre

    Mörderische Insel
    Bibliomarie

    Bibliomarie

    15. March 2017 um 08:06

    Cass Lynch, eine leidenschaftliche Seglerin, lebt auf ihrem Boot, das im Hafen von Brae auf den Shetland Inseln liegt. Natürlich entgeht ihr nichts, was sich Hafen und an der Küste abspielt. Als zwei Luxusboote im Hafen anlegen, kann sie es nicht lassen, das seltsame Verhalten der beiden Paare zu beobachten und ihr seltsames heimliches Verschwinden.  Als dann einer ihrer Segelschüler ums Leben kommt, will sie nicht an einen Unfall glauben und beginnt zu auf eigene Faust zu schnüffeln. Dabei begibt sie sich in große Gefahr. Gut, dass sie den zuständigen Kriminalbeamten vom schottischen Festland kennt, denn die Sache beginnt größere Kreise zu ziehen. Bei diesem Krimi hat mir von Anfang an alles gefallen. Die raue Landschaft der Shetlands, wind- und sturmumtost, ist ein toller Hintergrund. Man erfährt sehr viel über der Geschichte der Inseln, über die frühere Armut und das raue Leben der Fischer , das inzwischen einem durch die Ölförderung entstandenem Wohlstand gewichen ist. Aber die Ölvorkommen sind nicht unendlich und diese ökonomische Delle ist auch in Brae zu spüren. Gut fand ich auch die Fußnoten, die bestimmte Ausdrücke oder Dialekte erklären. Dadurch war ich noch mehr mitten im Geschehen. Cass ist sympathisch und ihre Segelleidenschaft ist richtig ansteckend. Obwohl sie aus einer wohlhabenden Familie stammt, zieht sie ein ungebundenes Leben an Bord ihres kleinen Seglers vor. Das wirkt sicher deshalb so authentisch, weil die Autorin selbst segelt und ihre Törns sicher das Vorbild für Cass‘ Fahrten waren. Die Handlung beginnt verhalten und steigert sich dann zunehmend. Bald führen die Beobachtungen von Cass und dem Hafenmeister Magnie, einer urig gezeichneten Nebenfigur, zu einem verwickelten Krimi und Familiendrama, in das Cass tiefer hineingezogen wird, als ihr lieb ist. Die Charakterisierung der Insulaner und die gelungene Landschaftsbeschreibung geben dem Krimi noch ein ganz besonderes Flair. Ein klassischer, typisch englischer Krimi mit einer großartigen Landschaft und einer stimmigen Atmosphäre. Überzeugend!      

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