Marsha Mehran Das persische Café

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Inhaltsangabe zu „Das persische Café“ von Marsha Mehran

„Lesen & Kochen“ – eine unschlagbar köstliche Kombination! Ausgerechnet in einem abgelegenen irischen Städtchen eröffnen drei junge persische Schwestern ein Restaurant für Spezialitäten aus ihrer Heimat. Anfangs noch misstrauisch, werden die Einheimischen jedoch schon bald durch die exotisch duftenden Speisen der bezaubernden Köchinnen betört. Doch erst bei einem gemeinsamen Gastmahl werden aus den Fremden Freunde – und Liebende … Ein hinreißender Roman über Fremdheit, die große Liebe und die magische Verführungskraft eines köstlichen Gastmahls.

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  • Das persische Café

    Das persische Café

    Klusi

    26. February 2015 um 10:38

    In dem kleinen irischen Dorf Ballinacroagh eröffnen drei Schwestern ein Café, in dem sie Spezialitäten aus ihrer Heimat Persien anbieten. Hier, in der Fremde, hoffen sie, ein neues, sicheres Zuhause zu finden. Anfangs werden die jungen Frauen mit Misstrauen, Fremdenhass und Neid konfrontiert, und es dauert einige Zeit, bis das Café Babylon floriert. Aber wenn ein Hauch exotischer Gewürze durch die Straße zieht, kann dem orientalischen Charme der Schwestern, ihres Cafés und ihrer aromatischen Gerichte auf Dauer kaum jemand widerstehen, und bald gewinnen Marjan, Bahar und Layla nicht nur Stammgäste, sondern auch gute Freunde. Es könnte alles so harmonisch und schön sein, wären da nicht ein paar Nachbarn, die den „Ausländern“ das Leben schwer machen und sie mit äußerst bösen Schimpfworten bedenken. Auch lastet auf aller Freude über das, was sich die Aminpour-Schwestern geschaffen haben, immer ein dunkler Schatten der Erinnerungen, die sie an die letzte Zeit in Persien und an die Flucht aus ihrer Heimat haben. Die Geschichte spielt Mitte der Achtziger Jahre, und die drei jungen Frauen haben im Land ihrer Kindheit den politischen Umsturz und die einschneidenden Folgen davon sehr drastisch am eigenen Leib erlebt. Besonders Bahar leidet zusätzlich unter den Nachwirkungen ihrer schrecklichen Ehe mit einem gewalttätigen Mann. Es ist für die Schwestern nicht leicht, nach allem, was sie erlebt haben, einen Neuanfang zu wagen, in einem Kulturkreis, der so ganz anders ist als die Lebensart und die Sitten ihres Heimatlandes, aber mit Mut und Tatkraft packen sie es an. Trotz der genannten negativen Einflüsse und Anfeindungen, denen die Geschwister ausgesetzt sind, ist die Grundhaltung des Romans weitgehend optimistisch. Mich hat die Stärke und der Zusammenhalt der drei Schwestern beeindruckt, denn auch wenn sie kleine Meinungsverschiedenheiten haben, halten sie doch zusammen. Der Autorin ist es fabelhaft gelungen, die Ausstrahlung der jungen Frauen und das zauberhafte Ambiente des Cafés in den schönsten Farben zu schildern. Wenn Marjan eine ihrer würzigen Spezialitäten zubereitet, meint man fast, das Aroma riechen zu können. Zwischen den Kapiteln sind regelmäßig Rezepte eingefügt, so dass man sich selbst an der persischen Küche versuchen kann. Für mich kam schon das bezaubernd schöne Cover einer Einladung gleich, denn es wirkt ein wenig geheimnisvoll und exotisch und passt für mein Empfinden sehr gut zur Handlung. Leider wurde das Bild auf dem Einband bei einer neueren Auflage inzwischen geändert. Es gibt eine Fortsetzung zum Roman, in dem man das Schicksal von Marjan, Bahar und Layla weiter verfolgen kann. Das zweite Buch liegt schon bereit, um wieder einzutauchen, in eine Welt der Kontraste und der Verschmelzung von irischer mit der persischen Lebensart. 

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  • Rezension zu "Das persische Café" von Marsha Mehran

    Das persische Café

    Flauschi

    Die 3 iraniaschen Schwestern Layla, Bahar und Marjan eröffnen ein Restaurant mit persischen Spezialitäten in einem kleinen abgelegenen Städtchen an der irischen Küste. Anfangs gemieden, bekommen die 3 Schwestern stehts mehr Kunden, doch länsgt nicht alle wollen sie haben. Allen vorran Thomas McGuire, ein absoluter Tyrann, welcher andere Pläne mit dem Gebäude hatte. Als Bahar jedoch mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird und Layla sich in Malachy verliebt fangen die Probleme erst richtig an. Ich liebe Bücher in denen es um das Kochen geht. Kaufanreiz waren die Rezepte sowie der Nachsatz "eine risch-persische Version von "Chocolat" Was mich aber besonders geprägt hat war, wie die Autorin mit den Gefühlen gespielt hat. Ich habe noch nie soviel Wärme, Liebe jedoch auch Wut und Hass in einem Buch erfahren. Allerdings nerven mich persönlich die Fakten über den iranischen Aufstand sehr und zogen mich ein wenig herunter. Ich hatte ein fröhliches lockeres Buch erwartes, diese teilweise sozialkritische Note gibt dem ganzen für mich einen etwas bitteren Beigeschmack bei. Dennoch ist dieses Buch wirklich lesenswert und ich schäme mich, dass es so lange ungelesen blieb.

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  • Rezension zu "Das persische Café" von Marsha Mehran

    Das persische Café

    latabaiba

    19. August 2011 um 17:26

    Bei diesem Buch macht nicht nur das lesen Spass, sondern auch das nachkochen der ungewöhnlichen Rezepte. Die Granatapfelsuppe ist einfach ein Gedicht. Die Geschichte ist sehr einfühlsam und schön geschrieben und ich freue mich jetzt schon auf ihr nächstes Buch.

  • Frage zu "Der Koch" von Martin Suter

    Der Koch

    bond

    HAI___-das Buch "DER KOCH" hat mir sehr gut gefallen!Habt ihr ähnlich gute Buchvorschläge für mich..?Kochen,Gewürze,Düfte,das alles in einer guten Story..Danke.

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  • Rezension zu "Das persische Café" von Marsha Mehran

    Das persische Café

    Mika2003

    22. February 2011 um 10:31

    Es war ein schönes sonntägliches Vergnügen, sich in dieses Buch zu vertiefen. Es ist nicht nur ein Roman über drei Schwestern, die die Vergangen bewältigen müssen, um die Zukunft in Angriff nehmen zu können. Es ist auch ein Buch für den Leser, der sehr gern kocht. Denn hier beginnt jedes der zwölf Kapitel mit einem Rezept, im Buch enthalten sind viele Beschreibungen wie die Gerichte zubereitet werden. Während des Lesens hat man immer wieder das Gefühl, die Gewürze zu riechen, die Speisen zu schmecken und die Farben, Gebäude und Menschen plastisch vor sich zu sehen. Man hat das Gefühl, dass Kochrezepte bzw. das Kochen an sich Menschen verbinden kann und der Spruch „Liebe geht durch den Magen“ immer noch Anwendung findet. Der locker-leichte-duftige Schreibstil verliert jedoch immer dann, wenn man rückblickend in die Vergangenheit der Schwestern geführt wird. Die Fakten zur Vergangenheit der Schwester, die aus dem Iran Khomeynis fliehen müssen, der Gefängnisaufenthalt und die Gewalt werden viel zu kurz gefasst, so dass hier kein richtiger Einstieg gelingt. Trotz des Mankos ein sehr gefühlvolles Buch. (bei www.literaturschock.de als Sternchen28 verfasst)

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  • Rezension zu "Das persische Café" von Marsha Mehran

    Das persische Café

    Winterzauber

    24. April 2010 um 20:17

    Wunderschöne Geschichte. Drei Schwester eröffnen ein persisches Cafe und bieten köstliche Speisen an - alles was das Herz begehrt - tolle Kekse, Kuchen, Suppen. Allein bei der Beschreibung der Speisen, kann man die Gewürze riechen. Ein Wohlfühlbuch - in diesem Cafe werden Freundschaften geschlossen und auch mal einsame Herzen verkuppelt. Tolle Idee - ein schönes Buch für einen gemütlichen Nachmittag. Ich habe es sehr genossen !!!

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  • Rezension zu "Das persische Café" von Marsha Mehran

    Das persische Café

    Keksisbaby

    28. March 2010 um 19:44

    Ein exotischer Duft zieht durch die Strassen des irischen Dörfchens Ballincroagh und beflügelt die Phantasie der Menschen. Drei Schwestern , die der Revolution im Iran entflohen sind, eröffnen in der irischen Provinz ein Cafe. Die Speisen, die die Älteste Schwester kunstvoll und mit einer Vielzahl Gewürzen zubereitet, erwecken die Einwohner aus einer Art Winterschlaf. Sie begreifen das es an ihnen ist, ihr Leben in die Hand zu nehmen und ihm einen Sinn zu geben. Aber durch ihr Auftauchen haben die persischen Mädchen die Pläne des Lokaltyrannen durchkreuzt, der daraufhin fanatisch versucht seine Machtposition zu halten und Zwietracht sät. Ein tolles Buch mit Rezepten zum Nachkochen. So lebendig geschrieben, das man meint beim Lesen ein Hauch von Zimt, Kardamon oder Kreuzkümmel wahrnehmen zu können. Beeindruckt hat mich auch die Beschreibung der drei Schwestern. Nach außen hin stark und furchtlos, haben sie doch eine schreckliche Odyssee aus Angst, Flucht und Vergewaltigung hinter sich. Beispielhaft wird gezeigt welchen Gefahren Frauen zur Zeit der Recolution im Iran ausgesetzt waren. Und auch wenn man das Land verläßt, die grausamen Erinnerungen hat man doch immer im Gepäck dabei. Ein tolles Buch, mit einem Hauch Exotik verbreitet es beim Lesen einen völlig eigenen Charme und Wärme. .

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  • Rezension zu "Das persische Café" von Marsha Mehran

    Das persische Café

    wanderhase

    29. November 2009 um 21:10

    Nicht auf-, aber anregend! Kein Krimi, kein Kochbuch - eine angenehm zu lesende Geschichte dreier Schwestern, die es mit orientalischer Kochkunst schaffen, ein kleines irische Nest ein wenig aufzumischen.

  • Rezension zu "Das persische Café" von Marsha Mehran

    Das persische Café

    Lorelai

    05. August 2008 um 13:49

    Inhalt: Das Buch spielt in den 1980er Jahren und erzählt die Geschichte dreier Schwestern, die vor ein paar Jahren aus dem Iran geflüchtet sind und nun ihr Lebensglück in einem kleinen Ort in Irland versuchen möchten. Sie eröffnen ein kleines Café, in dem sie persische Köstlichkeiten anbieten. Leider wird dieser Versuch davon überschattet, dass der Barbesitzer des Dorfes sie wieder vertreiben und aus dem Café eine Diskothek machen möchte und für dieses Ziel alles tun würde. Die jüngste der drei Schwestern und der jüngere Sohn des Bösewichts verlieben sich jedoch in einander und es kommen weitere Geschehnisse hinzu, die es den Schwestern aus dem Iran schwer machen, ihr Glück in Irland zu finden. Aufbau: Der Aufbau ist in Kapitel gegliedert, denen immer ein persisches Rezept vorangeht, das im folgenden Kapitel eine Rolle spielt. Man bekommt dadurch eine bessere Vorstellung von den Gerichten und auch ein klein wenig Lust, sie selbst zu kochen und zu probieren. Gesamturteil: Das Buch ist eine Mischung aus Frauen- und Gesellschaftsroman, gepaart mit Kochbuch und dem Flair von 'Chocolat'. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil und macht häufig Gebrauch von Metaphern, so dass ich oft kurz inne gehalten habe, um die Stelle dann noch einmal zu lesen, weil es einfach so wunderschön klingt und ich mich durch diese Art viel besser in die Handlung hineinversetzen konnte. Auch an düsteren Stellen mangelt es nicht, vor allem dann, wenn sich die Schwestern an die schlimme Zeit im Iran vor ihrer Flucht erinnern. Dies passt jedoch gut in den Roman und macht aus ihm das was er ist: ein Werk das gleich mehrere Sinne und Gefühle berührt und somit den Leser verführt. Bei mir hat es geklappt.

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  • Rezension zu "Das persische Café" von Marsha Mehran

    Das persische Café

    monalinchen

    02. August 2008 um 17:04

    Vieles bleibt unausgesprochen + wird nur teilweise angedeutet. Trotz allem ein herzerfrischendes Buch zum Lesen.

  • Rezension zu "Das persische Café" von Marsha Mehran

    Das persische Café

    Franca

    20. November 2007 um 21:19

    SchönerUnterhaltungroman mit Rezepten.

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