Mart Schreiber Die Entführung des Rasputin

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Inhaltsangabe zu „Die Entführung des Rasputin“ von Mart Schreiber

David ist kein Überflieger, nicht ambitioniert. Aus politischen Dingen hält er sich am liebsten raus. Dennoch ist er mit seinem Leben im Großen und Ganzen zufrieden: Als Moderator der Radiosendung „Tea and Sympathy“ genießt er in seinem Freundeskreis ein bescheidenes Prestige, außerdem ist er seit einem Monat mit der schönen Miriam zusammen. Als David „Salim“ in die Leitung bekommt, hält er seine Behauptung, den russischen Präsidenten entführt zu haben, zunächst für einen schlechten Scherz. Doch dann überstürzen sich die Ereignisse. Plötzlich sind der Verfassungsschutz und der russische Geheimdienst hinter ihm her und Miriam ist wie vom Erdboden verschluckt. Die Medien schweigen die angebliche Entführung tot. Der Großteil Wiens weiß nicht einmal von dem Gerücht und wenige Tage später taucht der russische Präsident auf einmal wieder in Moskau auf. Hat David sich alles nur eingebildet? Hat die Entführung tatsächlich nie stattgefunden? Aber wo ist dann Miriam und was will der Verfassungsschutz von ihm? David beschließt, die Wahrheit herauszufinden. Und gerät immer tiefer in den Strudel seiner verdeckten Ermittlungen...

Sehr gute Idee - leider bleiben zum Schluss viele Fragen offen

— Blacksheep71

Ein spannender Politkrimi mit aktuellem Bezug!

— hamrettass

Ein politischer Thriller, spannend und beklemmend zugleich.

— Baerbel82

Ein sehr spannender und interessanter politischer Thriller. Ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht.

— chicken-ran

Eine originelle und spannende Idee. Bei der Umsetzung gibt es leider ein paar Probleme, die die Geschichte verwirrend macht.

— rewareni

Spannender Polit-Thriller mit Wiener Charme

— SarahV

eine aussgegewöhnliche Geschichte im östereichischem Stil

— Schlafmurmel

unlogische Geschichte und apruptes Ende

— winterkind-8

Es ist wenig glaubhaft, wenn ein Anrufer beim Radio behauptet, den russischen Präsidenten entführt zu haben. Es bleibt aber nicht dabei ...

— MartSchreiber

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  • Ungewöhnlicher Thriller

    Die Entführung des Rasputin

    Martinchen

    30. August 2017 um 18:19

    "David ist kein Überflieger, nicht ambitioniert. Aus politischen Dingen hält er sich am liebsten raus. Dennoch ist er mit seinem Leben im Großen und Ganzen zufrieden: Als Moderator der Radiosendung „Tea and Sympathy“ genießt er in seinem Freundeskreis ein bescheidenes Prestige, außerdem ist er seit einem Monat mit der schönen Miriam zusammen. Als David „Salim“ in die Leitung bekommt, hält er seine Behauptung, den russischen Präsidenten entführt zu haben, zunächst für einen schlechten Scherz. Doch dann überstürzen sich die Ereignisse. Plötzlich sind der Verfassungsschutz und der russische Geheimdienst hinter ihm her und Miriam ist wie vom Erdboden verschluckt. Die Medien schweigen die angebliche Entführung tot. Der Großteil Wiens weiß nicht einmal von dem Gerücht und wenige Tage später taucht der russische Präsident auf einmal wieder in Moskau auf. Hat David sich alles nur eingebildet? Hat die Entführung tatsächlich nie stattgefunden? Aber wo ist dann Miriam und was will der Verfassungsschutz von ihm? David beschließt, die Wahrheit herauszufinden. Und gerät immer tiefer in den Strudel seiner verdeckten Ermittlungen..." - soweit der Klappentext. Das Cover in schwarz-weiß mit dunkelroter Hervorhebung des Titels und des Autorennamen zeigt vermutlich einen Ausschnitt aus einem Gemälde und passt aufgrund dieser Unbestimmtheit hervorragend zum Inhalt des Buches. Mart Schreiber ist ein Pseudonym eines in Wien lebenden Autors, der bereits zwei Bände mit Kurzgeschichten veröffentlicht hat. Der Autor schreibt einen ungewöhnlichen Stil, der mir sehr gut gefallen hat. Die Geschichte wird aus Sicht der Hauptfigur David beschrieben. Da die Geschichte in Wien spielt, sind etliche österreichische Ausdrücke enthalten, die aber auch "Nordlichter" gut verstehen können. Titel und Grundidee gefallen mir sehr gut. Gut gefallen haben mir auch die wechselnden Gefühlslagen der Hauptfigur, die grundsätzlich gut nachvollziehbar beschrieben wurden. Allerdings ist z.B. die Flucht Davids vor der Polizei nicht unbedingt nachvollziehbar, trägt jedoch zur Spannung bei. Denn spannend ist dieser Politthriller ohne Frage. Am Schluss bleiben einige Fragen offen, was mich allerdings nicht gestört hat. Fazit: ein etwas anderer Thriller mit einer guten Grundidee.

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  • Interessant

    Die Entführung des Rasputin

    Sweety31190

    19. August 2017 um 21:39

    Ich habe das Buch zwei mal Gelesen, denn i wollt nichts verpasse. Ich fand dat Buch im großen & ganze sehr Interessant. Mir ist einiges immer noch ne richtig kla. Das Thema mit Geheimdiensten, Verschwörungstheorien is im Grunde nicht neus, aber davon in Deutschland spielende Geschicht zu lese is ma was neus. Interessant fand ich auch den sehr jut beschriebene Verfolgungswahn, das Verhör u.a. Bei manch Ausdrück musst ich glatt ma Googln, weil mir das Wort im Österreichische Dialekt net vertraut war. Als das eine Googln nicht fand hö I ma meine Mom gfragt & sie hats mir Dan übersetzt. Im ganzen würd i sage a gelungenes Buch.

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  • Sehr gute Idee, aber zum Schluß bleiben viele Fragen offen

    Die Entführung des Rasputin

    Blacksheep71

    12. August 2017 um 15:51

    David ist kein Überflieger, nicht ambitioniert. Aus politischen Dingen hält er sich am liebsten raus. Dennoch ist er mit seinem Leben im Großen und Ganzen zufrieden: Als Moderator der Radiosendung „Tea and Sympathy“ genießt er in seinem Freundeskreis ein bescheidenes Prestige, außerdem ist er seit einem Monat mit der schönen Miriam zusammen. Als David „Salim“ in die Leitung bekommt, hält er seine Behauptung, den russischen Präsidenten entführt zu haben, zunächst für einen schlechten Scherz. Doch dann überstürzen sich die Ereignisse. Plötzlich sind der Verfassungsschutz und der russische Geheimdienst hinter ihm her und Miriam ist wie vom Erdboden verschluckt. Die Medien schweigen die angebliche Entführung tot. Der Großteil Wiens weiß nicht einmal von dem Gerücht und wenige Tage später taucht der russische Präsident auf einmal wieder in Moskau auf. Hat David sich alles nur eingebildet? Hat die Entführung tatsächlich nie stattgefunden? Aber wo ist dann Miriam und was will der Verfassungsschutz von ihm? David beschließt, die Wahrheit herauszufinden. Und gerät immer tiefer in den Strudel seiner verdeckten Ermittlungen... Die Inhaltsangabe hat mir einen spannende Geschichte versprochen. Dieses Versprechen wurde anfangs auch eingehalten, leider nahm die Spannung zum Schluß des Buches ab. Auch wurden nicht alle offenen Fragen in dem Buch geklärt am Ende des Buches geklärt.  Trotzdem ist die Idee der Geschichte sehr gut. Der Schreibstil ist gewohnungsbedürftig, aber ich konnte mich schnell mit diesem anfreunden.

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  • Spannend und unvorstellbar!

    Die Entführung des Rasputin

    hamrettass

    11. August 2017 um 17:45

    Ein eigentlich nicht politisch aktiver Radiomoderator aus einer Nischensendung findet sich plötzlich mitten in einem spannenden Politkrimi. Er wird von verschiedenen Seiten bedrängt und weiß nicht mehr wem er trauen kann oder wer eine Gefahr für in darstellt. Auf seiner Suche nach der Wahrheit wird er von zwielichtigen Gestalten und der eigenen Regierung gejagt...Die Lektüre dieses Buches ist sehr kurzweilig und spannend, man möchte unbedingt die Hintergründe und Verstrickungen der handelnden Personen erfahren und begreifen. Davids Weg zur Wahrheit war für mich sehr fesselnd und hat meine Neugier immer größer werden lassen.Lediglich ein für mich zu starker Bruch in der Handlung führt dazu, dass ich einen Stern in der Rezension abziehe.Ich kann das Buch sonst nur jedem empfehlen!

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  • Leserunde zu "Die Entführung des Rasputin" von Mart Schreiber

    Die Entführung des Rasputin

    MartSchreiber

    Wer glaubt schon dem Anrufer in einer Radiosendung, der behauptet, den russischen Präsidenten entführt zu haben? Auch das Blatt mit den Fingerabdrücken, das im Briefkasten des Senders gefunden wird, sagt nicht viel. Wer weiß schon, von wem diese stammen?Die zwei russisch sprechenden Männer, die im Studio auftauchen, geben da schon mehr Rätsel auf. Und dann gerät David Kapper, der Moderator, noch in den Fokus der Ermittlungen des Verfassungsschutzes. Überdies ist seine Freundin wie vom Erdboden verschluckt.In den Medien ist nicht eine Silbe über diese angebliche Entführung zu finden und außerdem taucht der russische Präsident nach wenigen Tagen wieder in Moskau auf.War alles nur Schimäre?Falls ich euch neugierig gemacht habe, dann meldet euch doch bitte zur Leserunde an. Ihr könnt wählen, ob ihr das Buch als Taschenbuchausgabe oder als Kindle E-Book erhalten wollt.Ich freue mich auf eure Teilnahme und eine angeregte Gesprächsrunde.Euer Mart Schreiber

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    • 151
  • Wo ist Putin?

    Die Entführung des Rasputin

    Baerbel82

    10. August 2017 um 16:43

    David ist Radiomoderator in Wien. Eines Tages erhält er einen mysteriösen Anruf: Ein Mann, der sich Salim nennt, behauptet den russischen Präsidenten entführt zu haben. Ein Fake? Doch dann sind die Russen und der Verfassungsschutz hinter ihm her, seine Freundin Miriam spurlos verschwunden. Davids bisheriges Leben ist damit vorbei. Wenige Tage später taucht der russische Präsident auf einmal wieder in Moskau auf. Was ist real und was fiktiv? Zusammen mit seinem Freund Flo begibt David sich auf eine gefährliche Suche… Rasputin, das Wortspiel finde ich gelungen. Ein erschreckendes Szenario, das Mart Schreiber sich ausgedacht hat. Erzählt wird diese unglaubliche Geschichte in der Ich-Perspektive aus Sicht von David. Das schafft Nähe, ist aber nicht objektiv. Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht. David ist ein bisschen naiv und zunehmend paranoid. Obwohl er unschuldig ist, wird er gejagt und bedroht. Und so fiebert der Leser mit ihm mit, ob er es wohl schafft, die Wahrheit herauszufinden. „Die Entführung des Rasputin“ lässt sich flott und flüssig lesen. Story und Stil haben mir gefallen. Doch das Ende hat mich enttäuscht. Ich habe kein Problem damit, wenn am Ende ein paar Punkte offen bleiben. Aber so? Mehr möchte ich nicht verraten, um nicht zu spoilern. Fazit: Ein politischer Thriller, spannend und beklemmend zugleich.

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  • Ein sehr spannender und interessanter Thriller

    Die Entführung des Rasputin

    chicken-ran

    10. August 2017 um 10:10

    Klappentext: David ist kein Überflieger, nicht ambitioniert. Aus politischen Dingen hält er sich am liebsten raus. Dennoch ist er mit seinem Leben im Großen und Ganzen zufrieden: Als Moderator der Radiosendung „Tea and Sympathy“ genießt er in seinem Freundeskreis ein bescheidenes Prestige, außerdem ist er seit einem Monat mit der schönen Miriam zusammen. Als David „Salim“ in die Leitung bekommt, hält er seine Behauptung, den russischen Präsidenten entführt zu haben, zunächst für einen schlechten Scherz. Doch dann überstürzen sich die Ereignisse. Plötzlich sind der Verfassungsschutz und der russische Geheimdienst hinter ihm her und Miriam ist wie vom Erdboden verschluckt. Die Medien schweigen die angebliche Entführung tot. Der Großteil Wiens weiß nicht einmal von dem Gerücht und wenige Tage später taucht der russische Präsident auf einmal wieder in Moskau auf. Hat David sich alles nur eingebildet? Hat die Entführung tatsächlich nie stattgefunden? Aber wo ist dann Miriam und was will der Verfassungsschutz von ihm? David beschließt, die Wahrheit herauszufinden. Und gerät immer tiefer in den Strudel seiner verdeckten Ermittlungen...   Das Buch zeigt wie schnell man in die Mühlendes Gesetzes reingezogen wird. Hilflos ausgeliefert. Ebenso wie in der Politik die Wahrheit sehr klein geschrieben ist. Im Grunde will man doch nur leben, seinem beruf nachgehen. Fazit der Geschichte: Die Politik macht was sie will, daher wird das Interesse einzuwirken immer weniger. Ich kannte den Autor bis jetzt noch nicht. Ich muss sagen, dass für mich die Geschichte wirklich mal etwas Neues war und ebenso interessant.   Ich persönlich kam mit dem Schreibstil klar. Man kann flüssig lesen. Ebenso bin ich auch sehr gut in das Buch reingekommen. Was ich auch sehr toll fand war, dass der Autor österreichische Floskeln im Buch verwendet hat. Die Geschichte fand ich persönlich sehr gelungen, da sie sich wirklich heute so ereignen könnte. Allerdings fand ich das Ende nicht gelungen. Aber insgesamt fand ich das Buch wirklich gut. Die Idee dahinter ist sehr interessant. Das Buch hat mir ein paar sehr spannende Lesestunden bereitet.  

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  • Spannung mit Wiener Charme

    Die Entführung des Rasputin

    AnnaMagareta

    06. August 2017 um 14:58

    „Die Entführung des Rasputin“  ist der erste Roman des Autoren Mart Schreiber, der zuvor bereits zwei Bände mit Kurzgeschichten veröffentlicht hat.  David ist Radiomoderator und während seiner Sendung „Tea & Sympathy“ werden Anrufer zu ihm durchgestellt, die ihre Probleme Schildern.  Als einer der Anrufer behauptet, dass er den russischen Präsidenten entführt hat – der sich derzeit in Österreich befindet-  glaubt David zunächst an einen schlechten Scherz, da auch in den anderen Medien nichts über das Ereignis berichtet wird. Aber als der Verfassungsschutz und der russische Geheimdienst bei ihm auftauchen und dann auch noch seine Freundin Miriam verschwindet, will David die Wahrheit herausfinden und gerät immer tiefer in die Ereignisse hineingezogen….  Von der ersten Seite ohne große Vorgeschichte ist man mitten im Geschehen. Die Spannung wird stetig aufgebaut, so dass ich irgendwann das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte, um zu erfahren wie sich alles auflöst. Der Schreibstil von Mart Schreiber ist flüssig und lässt sich angenehm lesen. Durch die vielfach verwendete wörtliche Rede wirkt das Buch lebendig und man bekommt das Gefühl dicht an der Handlung zu sein.  Der Roman spielt in Österreich und insbesondere bei der Unterhaltung der Charaktere tauchen vielfach österreichische  Floskeln, Wörter oder Redewendungen, die dem ganzen einen ganz besonderen Charme verleihen. Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von David. Seine Gefühle und Reaktionen, wie er sich bedroht fühlt, kann man gut nachvollziehen. Leider bleiben dadurch die anderen Charaktere zum Teil ein wenig blass und ich hätte mir über diese mehr Informationen gewünscht.  Mir gefiel die Grundidee des Buches und ich fühlte mich durchweg gut unterhalten.  

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    • 2
  • Wo ist Putin!

    Die Entführung des Rasputin

    rewareni

    02. August 2017 um 11:13

    David arbeitet als  Moderator der Radiosendung „Tea and Sympathy“ . Er ist eher ein unscheinbarer Typ, der seit kurzem mit Miriam zusammen lebt und sich weder für Politik noch für Miriams verschiedene Friedensdemonstrationen interessiert. Deshalb verwundert es ihn auch sehr, als eines Tages ein anonymer Anrufer namens  ,,Salim´´ in seiner Sendung behauptet, dass er den russischen Präsidenten entführt hat. Von nun an steht Davids Leben auf dem Kopf. Seine Freundin Miriam ist plötzlich verschwunden, der russische Geheimdienst verfolgt  und überwacht ihn und auch der Verfassungsschutz ist ihm ständig auf den Fersen. Seltsam ist nur, dass niemand aus den Medien etwas von der Entführung berichtet. Es scheint so, als ob alles nur ein schlechter Scherz wäre. Als nach einigen Tagen der Präsident in Russland wieder auftaucht, weiß David nicht was er davon halten soll. Obwohl er nichts mit dieser angeblichen Entführung zu tun hat, wird er nach wie vor verfolgt und er beschließt nun selbst zu ermitteln. Der Autor Mart Schreiber hat seine Leser alleine schon von der Inhaltsbeschreibung sehr neugierig auf das Buch gemacht. Eine originelle und aberwitzige Idee, auch dass er Putin mit dem Wortspiel Rasputin bedacht hat. Leider ist dem Autor aber nicht ganz gelungen den Spannungsbogen vom Beginn bis zum Ende aufrecht zu erhalten. Es gibt immer wieder abrupte Gedankensprünge und manche Szenen sind etwas verwirrend geschrieben, so dass man nicht immer der Handlung folgen kann. Die Grundidee ist gut, aber nicht gut umgesetzt. Es bleiben auch immer wieder Fragen offen wie z.B wo ist der echte Präsident nun wirklich? Wichtige Informationen bleiben so dem Leser vorenthalten, die aber für die Spannung wichtig wären. Auch gibt es ein relativ offenes Ende, wo man von einigen Personen, die in der Handlung auch von Bedeutung waren, nichts mehr erfährt. Da ich von Mart Schreiber auch schon ein anderes Buch lesen durfte ,, Der falsche Held´´ wo ich seinen Schreibstil und seine Kurzgeschichten wirklich genossen habe, denke ich, dass bei diesem Roman vielleicht ein wenig zu sehr seine Fantasie durch gegangen ist und er sich ein wenig darin verzettelt hat. Angenehm war die etwas größere Schrift, gut war, dass sich Mart Schreiber auch mit tagespolitischen Themen wie z.B Syrienkrieg, neuer Präsident Trump…. auseinandergesetzt hat. Österreichische Floskeln haben gut zu der Geschichte gepasst und speziell wienerische Sehenswürdigkeiten, Lokalitäten…. haben dadurch den Roman lebendig gemacht.

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  • Spannender Polit-Thriller mit Wiener Charme

    Die Entführung des Rasputin

    SarahV

    02. August 2017 um 09:29

    Nach zwei Bänden mit Kurzgeschichten legt uns Mart Schreiber dieses Mal einen Polit-Thriller vor – bleibt dabei aber seiner Linie treu. Die Entführung des Rasputin erzählt in gewohnt flüssigem Schreibstil eine Geschichte, die sich durchaus heutzutage so abspielen könnte. Dem Autor ist es erneut gelungen, aktuelle gesellschaftliche Themen in eine außergewöhnliche Erzählung zu integrieren. Die eine oder andere Szene mag etwas unrealistisch dargestellt sein, allerdings tragen diese kleineren Übertreibungen zur Spannung der Geschichte bei. In sprachlicher Hinsicht besticht der Roman durch Wiener Akzente. Anfangs ist dies ein wenig gewöhnungsbedürftig, jedoch verleihen die österreichischen Floskeln der Geschichte an Authentizität und lassen die Dialoge lebendig wirken. Auch mit seinem dritten Werk konnte mich Mart Schreiber überzeugen und mir packende Lesestunden bereiten! 

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  • Tolle Grundidee mit einer zum Teil nicht so gelungenen Umsetzung

    Die Entführung des Rasputin

    Ruf_der_Buecher

    01. August 2017 um 22:17

    David ist kein Überflieger, nicht ambitioniert. Aus politischen Dingen hält er sich am liebsten raus. Dennoch ist er mit seinem Leben im Großen und Ganzen zufrieden: Als Moderator der Radiosendung „Tea and Sympathy“ genießt er in seinem Freundeskreis ein bescheidenes Prestige, außerdem ist er seit einem Monat mit der schönen Miriam zusammen. Als David „Salim“ in die Leitung bekommt, hält er seine Behauptung, den russischen Präsidenten entführt zu haben, zunächst für einen schlechten Scherz. Doch dann überstürzen sich die Ereignisse. Plötzlich sind der Verfassungsschutz und der russische Geheimdienst hinter ihm her und Miriam ist wie vom Erdboden verschluckt. Die Medien schweigen die angebliche Entführung tot. Der Großteil Wiens weiß nicht einmal von dem Gerücht und wenige Tage später taucht der russische Präsident auf einmal wieder in Moskau auf. Hat David sich alles nur eingebildet? Hat die Entführung tatsächlich nie stattgefunden? Aber wo ist dann Miriam und was will der Verfassungsschutz von ihm? David beschließt, die Wahrheit herauszufinden. Und gerät immer tiefer in den Strudel seiner verdeckten Ermittlungen...Anfangs wird man direkt in die Geschichte hineingeworfen und ich hatte keine Schwierigkeiten reinzukommen. Schnell kommt es zu dem mysteriösen Anruf und es wird Spannung aufgebaut, da nicht sicher ist , ob man die Entführung ernst nehmen kann oder nicht. Ich habe das Buch relativ schnell durchgelesen, auch an Spannung hat es nicht gemangelt, da immer etwas Neues passiert ist, womit man als Leser z.T. nicht gerechnet hat.Der Schreibstil hat mir auch zugesagt und durch die vielen Dialoge konnte ich das Buch schnell und flüssig durchlesen.Kritik: Eines meiner Probleme in dem Buch war, dass ich die Geschichte einfach nicht ganz authentisch fand. Die Sache mit dem Verfassungsschutz fand ich zwar an sich nicht schlecht, wurde aber meiner Meinung nach zu oberflächlich behandelt- wie andere Passagen auch. Besonders enttäuscht hat mich das Ende, weil ich mir erhofft hatte, dass endlich alle Fragen geklärt werden und die Geschichte aus der Perspektive einer anderen Person erzählt wird. So wurde ich skeptisch und mit sehr sehr vielen offenen Fragen zurückgelassen. Was war denn jetzt mit der Theorie des Journalisten? Ist sie wahr? Der Protagonist beschäftigt sich immer mehr mit seinen Gefühlen und am Ende stehen mehr seine Beziehungsprobleme im Vordergrund, als das eigentliche Thema: Die Entführung des Rasputin. Wäre das Buch noch ein paar Kapitel länger gewesen und hätte es noch ein Kapitel gegeben, in dem Miriam alles aus ihrer Sicht detailreich erzählt hätte, wären vermutlich viele Fragen geklärt worden und ich hätte die Geschichte womöglich auch authentischer gefunden. Die Charaktere waren mir sympathisch. Die Gefühle wurden ausreichend geschildert und so hatte ich als Leser Einblick in die Gedanken von David. Auch den Ansatz der Geschichte fand ich gut und ich bin mir sicher, dass ein paar Kapitel mehr und ein paar mehr geklärte Fragen am Ende viel ausgemacht hätten. Fazit: Die Grundidee des Buches finde ich sehr gelungen und auch der Klappentext konnte mich überzeugen. Leider fand ich das Buch an einigen Stellen nicht authentisch , was sicherlich auch mit dem offenen Ende zusammenhängt. Zu viele Fragen bleiben am Ende offen und zu viel wurde nur oberflächlich behandelt. Letztendlich rücken Davids Emotionen und Beziehungen immer mehr in den Vordergrund und die Entführung in den Hintergrund, was ich sehr schade finde. Trotzdem kann ich nicht sagen, dass ich mich durch das Buch gequält habe..die Geschichte hat durchaus Potenzial und in der Mitte war es spannend. Daher gebe ich dem Buch 3 Sterne und hoffe, dass der Autor - trotz der z.T. schlechten Kritik- fleißig weiterschreibt und im nächsten Buch ein paar Kapitel dranhängt und offene Fragen klärt, denn die Grundidee fand ich wirklich toll.

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  • Eine tolle Story

    Die Entführung des Rasputin

    forgetful

    01. August 2017 um 08:40

    Die Geschichte hinter den Titel ist echt toll. Eine aktuelle noch dazu. Jedoch wird bis zum Schluss nicht alles ganz klar. Somit hätte es ruhig 1-3 Kapitel mehr sein dürfen. Die ich auch sehr gern gelesen hätte! Leider sind mir die Charaktere zu dürftig beschrieben. Ich konnte nicht mit ihnen fühlen. Der Schreibstil mit ein paar Österreichischen Floskeln hat mir auch sehr gut gefallen. Es war sehr einfach zu lesen, nur haben mich die vielen Absätze gestört, die den Lesefluss etwas unterbrochen haben. Wer eine leicht verstehende und spannende Story lesen möchte ohne großen Tiefgang ist hier genau richtig. Für zwischendurch ist das Buch perfekt! 

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  • sehr aussergewöhnlich

    Die Entführung des Rasputin

    Schlafmurmel

    27. July 2017 um 20:03

    Der Roman wird aus der Sicht von David erzählt dem Radiomoderator. Es geht um einen Anruf im Sender wo der Anrufer behauptet den russischen Präsidenten entführt zu haben. Erst glaubt man an einem schlechten Scherz, aber als dann David von suspekten Personen heimgesucht wird und sich auch noch der Verfassungsschutz für ihn interessiert wird schnell klar das dies doch kein Scherz war. Klar war der Schreibstil etwas holprig und auch die österreichische Sprache war dabei, aber mich hat es nicht gestört, das hier jetzt auf einmal fremde Begriffe mit einfließen. Das hat es für mich am Anfang sehr interessant gemacht. Es war am Anfang sehr spannend bis zur Mitte hin und da muss ich sagen hat es mich nicht mehr so gefesselt, da war die Handlung für mich persönlich nicht mehr so spannend wie es am Anfang war. Das mit dem Verfassungsschutz das hat mich am Ende des Buches doch etwas verwirrt. Zu dem einem war David noch gefangen beim Verfassungsschutz und auf einmal sperrt er die Tür von seiner Wohnung auf und Miriam lag auf dem Sofa. Dann waren mir das zu viel Weibergeschichen von David die meiner Meinung nach in der Geschichte nix zu suchen hatten und mich noch mehr verwirrt haben. Es war nicht schlecht  und ich hab mir vielleicht was anderes vorgestellt unter dem Titel, kann auch sein. Sorry aber mehr wie 3 Sternle kann ich Ihnen leider nicht geben.  

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  • Leider nichts für mich…

    Die Entführung des Rasputin

    Buchverrueggt

    26. July 2017 um 17:50

    Im Rahmen einer Leserunde wurde mir vom Autor ein ebook zur Verfügung gestellt. Die Story: David, Radiomoderator von Beruf, bekommt während seiner Sendung den Anruf eines Zuhörers durchgestellt. Dieser gibt sich als Entführer des russischen Präsidenten aus. Noch während der Sendung tauchen zwei finstere Gesellen im Radiosender auf und üben Druck auf den Radiomoderator und die anderen Mitarbeiter aus. David fühlt sich von diesen Menschen und dem Verfassungsschutz verfolgt. Aber was hat es mit der Entführung auf sich? Der Schreibstil: Der Autor lebt bereits seit einigen Jahren in Österreich. Dies ist am Schreibstil, der Grammatik und einzelnen Wörtern klar erkennbar. Mich persönlich hat es etwas im Lesefluss gestört, ist zum Teil aber auch Gewöhnungssache. Das Buch an sich: Die Schrift ist sehr groß. Das Buch umfasst etwa 284 Seiten. Wer schlechte Augen hat freut sich hier vielleicht. Mir persönlich ist die Schrift zu groß gewesen, was mich auch in meinem Lesefluß gestört hat. Meine Meinung: Die Idee zu der Story ist außergewöhnlich und man kann daraus eine Menge machen. Aufgrund des Schreibstils, der mir persönlich einfach nicht liegt und der zum Teil unlogischen Handlung bzw. den nicht nachvollziehbaren Reaktionen des Protagonisten habe ich bereits nach wenigen Seiten das Buch abgebrochen. Es machte mir persönlich einfach keinen Spaß diese Geschichte zu lesen und ich bin immer wieder mit den Gedanken abgeschweift. Normalerweise ist es nicht meine Art Bücher abzubrechen und schon gar nicht in einem so frühen Stadium. Vielleicht wird die Geschichte später interessanter – bis dahin muß man dann allerdings erst kommen. Das Fazit: Die Idee zum Buch ist wirklich toll. An den österreichischen Satzbau und Wörter gewöhnt man sich. Die Schrift groß gehalten. Leider ist die Geschichte unlogisch aufgebaut und die Handlungen der Personen nur bedingt nachvollziehbar. Ich persönlich kann mit dem Schreibstil des Autoren nichts anfangen. Somit bekommt das Buch von mir 2 Sterne, da hier sowohl von den Charakteren, als auch der Story und der großen Schrift noch deutlich Luft nach oben ist und es mir wenig Spaß beim lesen bereitet hat.  Wer mit „Lücken“ leben kann oder ein Buch mit großer Schrift sucht ist hier genau richtig. Vielen Dank Mart, dass Du Dich dieser Herausforderung gestellt hast und ich Dein Buch lesen durfte!

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    • 2
  • Österreichische Schreibweise und unglaubliche Geschichte

    Die Entführung des Rasputin

    winterkind-8

    26. July 2017 um 11:08

    Ich habe ein ebook im Rahmen einer Leserunde vom Autor zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Danke an Mart!Zum Inhalt: Der Protagonist David ist Radiomoderator. In seiner Sendung ruft ein potetieller Entführer des russischen Präsidenten an und stellt siene Vorderungen. David denkt zuerst das das alles nur ein Scherz ist doch die Geschehnisse entwickeln sich weiter und nun zweifelt er an seiner ersten EInschätzung. Die Geschichte spielt in Wien. Sollte man selbst einmal dort hin reisen, hat man auf jeden Fall schon einige Cafehaus Adressen, die man besuchen kann, da der Protagonist quasi ständig von einem Kafeehaus zum nächsten geht. Schreibstil: Die Geschichte ist aus der Ich Perspektive von David erzählt. Zudem ist das ganze Buch auf österreichisch. Persönlich fand ich, dass das teilweise den Lesefluss behindert hat, da man sich erstmal an den anderen Satzbau und die teilweise fremden Begriffe gewöhnen muss. Wem das allerdings nichts ausmacht, sollte kein grund sein das Buch nicht zu lesen.Meinung: Ich fand das Buch leider von anfang an etwas unlogisch. Die Geshichte mit der Entführung fand ich ein wenig notdürftig und an den Haaren herbeigezogen. Es gibt eine Erklärung am Ende des Buches, jedoch fand ich diese auch nicht wirklich hilfreich und es wurden viele Fragen offen gelassen. Ich konnte nicht ganz verstehen, warum die Hauptperson so einen Verfolgungswahn entwickelt, nur weil ein potentieller Entführer in seiner Radiosendung anruft.Ich fande, dass die Handlung am Anfang des Buches langsam vor sich hingetröpfelt ist und lange viele Fragen offen blieben und nur noch mehr Verwirrung aufkam. In der MItte wurde es dann doch noch ein bisschen spannend. Leider hat mich der letzte teil dann doch enttäuscht, da die eigentliche Handlung in den Hintergrund rückte und es eigentlich nur noch eine Liebesgeshichte war.Fazit: Wer kein problem mit einer ein wenig unloischen Geshcihte hat und dem auch der österreichische Schreibstil nichts ausmacht, dem empfehle ich das Buch auf jeden Fall weiter. Durch die vielen Unklarheiten will man das Buch doch zu Ende lesen und es ist auch eine gute Unterhaltung zum Alltag durch die doch etwas ausergewöhnlichere Geschichte!Von mit gibt es leider aber nur 2 von 5 Sternen!

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