Die Frau des Kommissars: Spuren im Schnee

von Mart Schreiber 
4,1 Sterne bei17 Bewertungen
Die Frau des Kommissars: Spuren im Schnee
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Spannendes Schneeabenteuer mit sehr persönlicher Ermittlungsmethode.

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sehr unterhaltsamer Krimi

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Inhaltsangabe zu "Die Frau des Kommissars: Spuren im Schnee"

Das Bild in der Zeitung ist verschwommen. Trotzdem glaubt Marlies, die aufgetakelte Deutsche zu erkennen, die beim Essen im Hotel neben ihnen gesessen ist. Jetzt ist sie tot, im Nebel abseits der Piste abgestürzt. Marlies wird stutzig, denn der Begleiter der Toten ist am Vorabend Hals über Kopf abgereist. Sie überredet ihren Mann, den Kommissar, mit den Schiern zur Absturzstelle zu fahren. Dort finden sie ein Täschchen, das die Deutsche eindeutig identifiziert. Und auf dem Smartphone findet Marlies die Nachricht: "du wirst sterben. du schlampe".
Marlies erfasst der Ehrgeiz und sie beginnt zunächst noch im Schlepptau des Kommissars, später dann auf eigene Faust zu ermitteln. Wer hat die Nachricht geschrieben? Wer hat ein Medikament, dass schwindlig und müde macht, in die Trinkflache geträufelt?
Als erstes fällt der Verdacht auf den verheirateten Begleiter der Toten, doch dann gerät auch eine ungarische Kellnerin in den Fokus der Ermittlungen. Es muss aber ein ausgezeichneter Schifahrer gewesen sein, der die Tote in das Verderben geführt hat. Oder waren es vielleicht sogar zwei Täter?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783742761088
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:186 Seiten
Verlag:neobooks
Erscheinungsdatum:11.12.2017

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    Kiki77vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannendes Schneeabenteuer mit sehr persönlicher Ermittlungsmethode.
    Der Kommissar und seine Frau

    „Die Frau des Kommissars – Spuren im Schnee“ von Mart Schreiber ist ein abenteuerlicher Kriminalroman. Durch eine sehr persönliche Ermittlungsart, durch die Ehefrau des Kommissars, erfolgt eine neue Art der Fallaufklärung. Einfühlsam und nicht ganz legal wird auf eigene Art und Weise ermittelt.
    Joe macht mit Marlis, seiner Frau, einen Kurztrip zum Skifahren. Dabei bemerkt Marlis das Fehlen einer Dame, die den Vorabend sehr auffällig schien. Nach kurzer Zeit wird durch die Bergrettung die Leiche der Frau gefunden. Marlis ist neugierig, was da passiert ist, denn der Begleiter, Kurt reist sehr schnell ab. Joe lässt die Leiche in der Gerichtsmedizin untersuchen. Das Opfer war Epileptikerin und wurde mit Tramadol-Tropfen vergiftet. Viele Spuren werden von Marlis verfolgt und viele Leute sind in das Verbrechen involviert.
    Ein spannender und mittfühlender Krimi, der einen durch das verschneite Österreich führt. Locker und leicht geschrieben. Empfehlenswertes Buch.

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    Booky-72s avatar
    Booky-72vor 7 Monaten
    Spuren im Schnee

    Marlies ist die Frau des Kommissars, ermittelt aber selber gern mal ein bisschen. Und wenn sie einmal Fährte aufgenommen hat, will sie alles genau aufklären. Auf einem kurzen Skiausflug geschehen ein paar merkwürdige Dinge, die ihren Jagdinstinkt herausfordern. Von einer Frau, die Marlies schon im Hotel aufgefallen ist, gibt es ein Foto in der Zeitung. Die junge Frau wurde tot aufgefunden. Offenbar ein Unfall, aber daran glaubt Marlies natürlich nicht und drängt ihren Mann, in den Fall einzusteigen.

    Einige Verdächtige gibt es auch sofort, einmal ihr Begleiter aus dem Hotel, der eigentlich verheiratet ist, dort könnte schon eine wichtige Spur sein. Marlies ermittelt intensiv und bringt sich in Gefahr, als sie die Unfallstelle nochmal genau begutachten will. Das wiederum findet ihr Mann nicht so toll.

    Ein schöner Schreibstil und ein guter Fall, die Auflösung war nachzuvollziehen, aber dann doch auch recht einfach.

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    Vampir989s avatar
    Vampir989vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: sehr unterhaltsamer Krimi
    Sehr unterhaltsamer Krimi

    Klapptext:
    Das Bild in der Zeitung ist verschwommen. Trotzdem glaubt Marlies, die aufgetakelte Deutsche zu erkennen, die beim Essen im Hotel neben ihnen gesessen ist. Jetzt ist sie tot, im Nebel abseits der Piste abgestürzt. Marlies wird stutzig, denn der Begleiter der Toten ist am Vorabend Hals über Kopf abgereist. Sie überredet ihren Mann, den Kommissar, mit den Schiern zur Absturzstelle zu fahren. Dort finden sie ein Täschchen, das die Deutsche eindeutig identifiziert. Und auf dem Smartphone findet Marlies die Nachricht: "du wirst sterben. du schlampe".
    Marlies erfasst der Ehrgeiz und sie beginnt zunächst noch im Schlepptau des Kommissars, später dann auf eigene Faust zu ermitteln. Wer hat die Nachricht geschrieben? Wer hat ein Medikament, dass schwindlig und müde macht, in die Trinkflache geträufelt? 
    Als erstes fällt der Verdacht auf den verheirateten Begleiter der Toten, doch dann gerät auch eine ungarische Kellnerin in den Fokus der Ermittlungen. Es muss aber ein ausgezeichneter Schifahrer gewesen sein, der die Tote in das Verderben geführt hat. Oder waren es vielleicht sogar zwei Täter?

    Ich war sehr gespannt was mich bei diesem Krimi erwarten würde.Ich muss sagen das ich positiv überrascht wurde.Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Ich bin mit dem Lesen sehr gut voran gekommen.Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte Sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche hervorragend ausgearbeitet wurden.Besonders Marlies war für mich eine sehr interessante ,wenn auch komplizierte und anstrengende Frau.Aber ich habe sie trotzdem in mein Herz geschlossen.Ich habe sie bei Ihren eigenmächtigen Ermittlungen begleitet.Es  gab so manche unvorhersehbare Wendung und auch plötzliche Ereignisse die ich nicht erwartet hätte.Dadurch wurde der Krimi für mich sehr faszinierend.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Auch die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze haben mich begeistert.Ich hatte das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zu erleben.Die Spannung stieg von Anfang bis zum Ende stetig an.So kam zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf.Der Autor hat es auch verstanden etwas Humor in die Geschichte einzubauen.so habe ich mich bei einigen Situationen köstlich amüsiert.Als Leser wird man immer wieder auf eine falsche Spur geführt was den Täter anbelagt.Und so rätselt man bis zum Schluß selbst mit wer es denn nun sein könnte.So war das Ende für mich dann sehr überraschend und ich hätte niemals mit so einem Ausgang gerechnet.für mich war es ein perfekter Abschluss für diesen wunderschönen Krimi.Ich hatte sehr lesenswerte und spannende Momente mit dieser Lektüre und kann dieses Buch sehr empfehlen.

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    Lesewunders avatar
    Lesewundervor 8 Monaten
    Kurzmeinung: interessante Geschichte mit einer nervenden Hauptperson
    Tod beim Schifahren Mord oder Unfall ?


    Marlies, verheiratet mit dem Grazer Kommissar Joe, ist zusammen mit ihrem Mann für ein paar Tage zum Schi fahren in Tauplitz. Am Tag ihrer Abreise wird eine tödlich verunglückte Frau geborgen. Marlies glaubt auf einem Zeitungsfoto in der Toten, den Gast Anke wieder zu erkennen, die ihr in Begleitung eines Mannes im Hotel aufgefallen ist. Als sich deren Identität bestätigt, ist Marlies fest davon überzeugt, dass die Frau ermordet wurde und drängt ihren Mann , die Ermittlungen auf zu nehmen. Der Verdacht scheint sich zu bestätigen, da ihr Begleiter verheiratet ist. Mord aus Rache oder Eifersucht ? Oder hat die Tote ihren Geliebten erpresst ? Der Kreis der Verdächtigen ist groß. Und Marlies, die gerade ein Sabbatical von ihrem Lehrerdasein macht, mischt sich vehement in die Ermittlungen ein, ohne ihrem Mann davon zu erzählen. Sie scheint dem Mörder immer näher zu kommen und gerät in große Gefahr.
    Das Buch ist flüssig geschrieben. Immer neue Verdächtige tauchen auf und der Leser tappt bis zum Schluss im Dunkeln. In so weit bietet das Buch gute und spannende Unterhaltung. Mein persönliches Problem war, dass ich Marlies absolut unsympathisch fand. Die Art, wie sie sich in die Ermittlungen einmischt, ihren Mann belügt und wenn er sie doch einmal zur Rede stellt, in Tränen ausbricht, fand ich nervtötend.  Auch dass ihr Mann Joe das Verhalten meist hinnimmt und ihr liebevoll verzeiht, fand ich gegen Ende dann eher unglaubwürdig.

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    Christine2000s avatar
    Christine2000vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Gute Pistenstimmung, aber nicht wirklich fesselnd
    Der Berg ruft und keiner hört zu

    Marlies ist eine unausgelastete, künstlerisch begabte Lehrerin im Sabbatjahr. Während des Skiurlaubes mit ihrem Mann, einem konservativ- geruhsam wirkenden Kommisar, schöpft sie Verdacht, es könne bei einer abseits der Piste verunglückten Frau etwas nicht mit rechten Dingen zugangen sein. Sie ermittelt auf eigene Faust, was sowohl den Kommisar, als auch diversen anderen Personen reichlich auf den Geist geht und zum Teil auch nicht ganz ungefährlich scheint. Ich fand die Beschreibung der Ehe und des Alltags sehr realistisch. Fast zu realistisch und detailliert für meinen Geschmack. Immer wenn ich dachte, es könnte interessant werden aus psychologischer Sicht, stand plötzlich wieder die Krimigeschichte im Vordergrund, wenn es spannend wurde auf der Krimiebene wurde selbige Spannung wieder unterbrochen durch allzu Menschliches. Also wurde ich leider insgesamt weder mit den Protagonisten, noch mit der Geschichte wirklich warm. Obwohl es absolut ausreichte, um weiterlesen zu wollen. An mehreren Stellen fand ich die Ausdruckweise gewöhnungsbedürftig. Ich glaube das lag am österreichischen Einschlag, der mir nicht immer so geläufig war. Ich weiß nicht, wie es anderen Lesern dabei erging, aber mich hat das ein bißchen gestört. Ein größeres Problem aber war, dass ich Marlies nicht wirkllich sympathisch fand und die Auflösung des Falles dann doch etwas lahm auf mich wirkte. Trotzdem nicht ungern gelesen. Das Pistenflair kam auf jeden Fall total authentisch rüber. Und der Autor kann gut erzählen. Für einen Urlaub im Schnee durchaus eine nette Lektüre.

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    amena25vor 8 Monaten
    Spuren im Schnee

    Der Untertitel des Krimis ,,Spuren im Schnee“ verrät, dass die Handlung teils auf, teils neben der Piste im freien Gelände spielt. Die – eher privat – ermittelnde ,,Frau des Kommissars“ ist auch passionierte Skitourengeherin, was dem Krimi einen besonderen Reiz verleiht.

    Marlies und ihr Mann Joe, der Kommissar, sind im Skiurlaub in den Bergen. Als eine Skifahrerin abseits der Piste im steilen Gelände tödlich verunglückt, meint Marlies in dem unscharfen Zeitungsfoto eine Frau aus dem Hotel zu erkennen. Der Begleiter der Toten ist am Abend zuvor überstürzt abgereist. Marlies vermutet sofort, dass es sich nicht um einen Unfall handelt, und überredet ihren Mann, mit ihm die Absturzstelle zu inspizieren. Dort finden sie tatsächlich ein Täschchen, das der Frau aus dem Hotel gehört. Darin befindet sich auch noch das Handy der Toten mit einer Nachricht, die nichts Gutes verheißt.

    Joe, obwohl Kommissar, lässt sich nur äußerst widerwillig auf die Ermittlungen ein. Er ist eher bedächtiger Natur und will sich wohl auch seinen Urlaub nicht verderben lassen. Marlies dagegen verbeißt sich regelrecht in den Fall, ermittelt im Alleingang, gibt sich gelegentlich sogar als Polizistin aus, um an Informationen zu kommen. Dabei geht sie in ihrer Aufdringlichkeit sowohl den Leuten, die sie aufsucht, als auch mir als Leser stellenweise ziemlich auf die Nerven. Ihren Mann beschwindelt sie, ihre Beziehung leidet, doch sie kann nicht lockerlassen. Ihre Motive dafür werden jedoch nicht ganz klar. Zugute halten muss man ihr jedoch, dass sie am Schluss den richtigen Riecher hat. Allerdings ist mir die Auflösung am Ende zu zufallslastig, einige Fragen bleiben ungeklärt. Auch so manches Klischee hätte nicht bedient werden müssen, z.B. der Porsche Cayenne fahrende Deutsche, der das Hotel kauft und aggressiv auf Recht und Ordnung pocht. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, mit einigen regionalen Wendungen zum Schauplatz jedoch passend. Insgesamt ein durchaus unterhaltsamer Krimi mit interessanten Schauplätzen.

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    P
    Pixibuchvor 8 Monaten
    Die Frau des Kommissars: Spuren im Schnee

    Kommissar Joe macht mit seiner Frau Marlies einen Kurzurlaub, um Ski zu fahren. Als Marlies beim Frühstücken die Zeitung liest, steht von einer unbekannten toten Frau ein Bericht drinsie wurde auf der Piste leblos aufgefunden.  In dem Bild erkennt sie die aufgetakelte Frau von gestern abend, die mit ihrem wesentlich älteren Begleiter am Nebentisch saß. Nun ist ihr Jagdinstinkt geweckt. Sie geht an die Stelle, wo die Tote gefunden wurde und findet eine Tasche samt Ausweis. Nun ist klar, wer die Frau ist, tatsächlich die vom Nebentisch. Zunächst einmal wird ihr Begleiter verdächtigt, der sich immer mehr in Widersprüche verwickelt. Aber auch die junge ungarische Kellnerin könnte die Frau auf dem Gewissen haben. Marlies läßt nicht locker, obwohl ihr Mann ihr verbietet, in dieser Sache weiter zu schnüffeln. Jede Seite dieses Buches ist mehr als spannend und am Ende ist der Mörder eine Person, mit der der Leser nie gerechnet hätte. Das Buch ist sehr spannend und teilweise auch witzig geschrieben.  Man will immer weiter lesen, weil immer neue Gesichtspunkt und Erkenntnisse in den Fokus rücken. Was mich an diesem Buch wirklich etwas stört, ist die Besserwisserei und Wichtigtuerei von Marlies. Hier wird ihr Mann teilweise als Schlaffi dargestellt. Sie handelt entgegen seinen Weisungen und macht ihn teilweise lächerlich. Sie belügt ihn, ermittelt weiter und gibt sich teilweise als Polizistin aus. Marlies gibt mir den Anschein einer gelangweilten Ehefrau: Beruflich macht sie ein Sabbatjahr, sie hat eine Zugefrau, geht immer wieder Essen und macht sich das Leben schön, während ihr Mann Überstunden schiebt. Und dann funkt sie ihm noch dazwischen. Solche Art Frauen mag ich nicht und sie gehen mir gegen den Strich. Aber ansonsten war der Krimi Fitszclass, schon allein die Zusammenhänge, die zu dem Mord führen. Besser hätten sie gar nicht sein können und das Finale war grandios.

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    vronika22s avatar
    vronika22vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Unterhaltsamer und gut zu lesender Regionalkrimi
    Regionalkrimi aus Österreich, der sich sehr gut lesen lässt!

    Inhalt:

    Der Kommissar Joe und seine Frau Marlies machen gemeinsam einen Skiurlaub in Österreich. Am letzten Tag entdeckt Marlies in der Zeitung das Bild einer tödlich verunglückten Frau. Sie meint, dass sie diese Frau kennt, weil sie im Hotel beim Essen vermutlich neben ihnen gesessen war. Marlies und Joe kriegen Zweifel, ob es wirklich ein Unfall war, was zum Tod e dieser Frau geführt hat. Die beiden fahren hoch zum Unfallort. Und Marlies fängt auf eigene Faust an, ihrem Mann Konkurrenz zu machen und zu ermitteln….


    Meine Meinung:

    Dieser Krimi hat sich für mich sehr gut und flüssig gelesen. Ja, er war richtig unterhaltsam.

    Es gibt eine recht überschaubare Anzahl von Protagonisten. Dafür wurden diese recht gut beschrieben und kamen authentisch und gut dargestellt bei mir an.

    Meine Lieblingsprotagonistin war eindeutig Marlies. Ich habe mich sehr über sie amüsiert. Und ich finde sie ist wirklich eine gute Konkurrenz für ihren Mann, den Kommissar. Auch wenn sie nicht immer ganz ehrlich war, so hat sie doch ein Herz im Nu erobert.


    Es kommt gleich zu Beginn etwas Spannung auf. Der Spannungsbogen hält dann auch bis zum Ende an, so dass der Mörder nicht vorhersehbar ist.. Allerdings für einen Krimi könnte meiner Meinung nach die Spannung durchaus noch etwas gesteigert werden.

    Aber dies ist auch schon mein einziger, kleiner Kritikpunkt.


    Besonders gut hat mir an diesem Krimi gefallen, dass er immer auch mit einer Prise Humor geschrieben ist, so dass das Lesen wirklich richtig unterhaltsam ist. Der österreichische Charme und auch teilweise Dialekt hat noch zusätzlich zur Unterhaltung beigetragen.

    Alles in allem wirklich ein solider Krimi, der gut durchdacht ist, und sich sehr gut lesen lässt.



    Kommentare: 1
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    alupuss avatar
    alupusvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Leicht zu lesender Krimi ohne blutrünstig zu sein
    Ein unterhaltsamer, spannender Krimi mit viel Lokalkolorit

    Ein unterhaltsamer, spannender Krimi mit viel Lokalkolorit

     

    Leicht zu lesender Krimi ohne blutrünstig zu sein       

     

    Beschreibung: Das Bild in der Zeitung ist verschwommen. Trotzdem glaubt Marlies, die aufgetakelte Deutsche zu erkennen, die beim Essen im Hotel neben ihnen gesessen ist. Jetzt ist sie tot, im Nebel abseits der Piste abgestürzt. Marlies wird stutzig, denn der Begleiter der Toten ist am Vorabend Hals über Kopf abgereist. Sie überredet ihren Mann, den Kommissar mit den Schiern zur Absturzstelle zu fahren. Dort finden sie ein Täschchen, das die Deutsche eindeutig identifiziert. Und auf dem Smartphone findet Marlies die Nachricht: „du wirst sterben, du schlampe“.

    Marlies erfasst der Ehrgeiz und sie beginnt zunächst noch im Schlepptau des Kommissars, später dann auf eigene Faust zu ermitteln. Wer hat die Nachricht geschrieben? Wer hat ein Medikament, das schwindlig und müde macht, in die Trinkflasche geträufelt?

    Als erstes fällt der Verdacht auf den verheirateten Begleiter der Toten, doch dann gerät auch eine ungarische Kellnerin in den Fokus der Ermittlungen. Es muss aber ein ausgezeichneter Schifahrer gewesen sein, der die Tote in das Verderben geführt hat. Oder waren es vielleicht sogar zwei Täter?

    Meine Meinung: Marlies macht ein paar Tage Urlaub mit ihrem Mann Joe in Tauplitz (Österreich) zum Schifahren. Sie macht ein Sabbatical und ist sehr, sehr neugierig. Das gefällt ihrem Mann Joe, der ein eher gemütlicher und ruhiger Kommissar ist, überhaupt nicht. Er nennt sie „Naseweis“, aber Marlies ist wie besessen von dem Fall. Er lässt sie nicht in Ruhe und denkt nur noch, was sie jetzt tun kann. Nicht nur, dass sie auf eigene Faust ermittelt, sie begibt sich selbst auch in Gefahr. Sie hat ein großes Herz und will einigen doch nur helfen.  Außerdem fuschelt sie ihrem Mann in die Ermittlungen und er gerät des Öfteren in Erklärungsnot.

    Fazit: Dieser Krimi ist leicht und unterhaltsam geschrieben und hat einige witzige Aspekte und sehr viel Lokalkolorit. Er bleibt spannend bis zum Schluss, wobei das Ende mich doch überrascht hat. Es hat Spaß gemacht ihn zu lesen. Ein Krimi muss ja nicht immer blutrünstig sein.

     

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    Langeweiles avatar
    Langeweilevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Eher gemächlicher mit viel Humor gewürzter Krimi
    Marlies ermittelt

    Man sagt, Gegensätze ziehen sich an, das ist eindeutig bei Marlies und Joe der Fall.
    Während Joe ein eher besonnener ruhiger Typ ist, handelt es sich bei Marlies um eine quirlige und äußerst neugierige Person.
     Die Beiden wollen eigentlich nur ein paar ruhige Tage in Tauplitz verbringen , als dort eine tödlich verunglückte Skifahrerin gefunden wird. Obwohl es sich um ein unscharfes Zeitungsfoto handelt, erkennt Marlies sofort die junge Frau, welche im gleichen Hotel gewohnt hat. Die Tatsache, dass ihr Begleiter das Hotel überstürzt verlassen hat, erweckt sofort ihren detektivischen Spürsinn. Zusammen mit ihrem Mann dem Kriminalkommissar, nimmt sie die Ermittlungen auf. Als dieser durch einen anderen Mordfall beschäftigt ist, nimmt sie das Zepter alleine in die Hand.
     Mit ihrer unerschrockenen und manchmal sehr nervigen Art, findet sie viele Details heraus, die sie dann an ihren Mann übermittelt.

    Meine Meinung:

     Auch wenn es sich nicht um einen Krimi mit durchgehender Hochspannung handelt, hat mir der Roman sehr gut gefallen.
    Das lag in erster Linie an den beiden Protagonisten, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Die beiden unterschiedlichen Charaktere, ihr Umgang miteinander und der speziellen Humor, der immer wieder durchblitzte, waren etwas Besonderes.
     Auch die anderen mitwirkenden Personen waren gut geschildert, mein Kopfkino wurde bestens bedient.
     Insgesamt gesehen, ein Krimi, den ich gerne weiterempfehlen kann.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    MartSchreibers avatar
    Liebe Leserinnen,
    der Schnee ist in diesem Jahr schon früh gefallen, einige von euch werden die kommenden Feiertage auch zum Skifahren nutzen, andere vielleicht durch eine Winterlandschaft stapfen.


    Mein neuer Krimi ist ein Buch für kalte Tage.


    Es kommt schon mal vor, dass jemand im dichten Nebel von der Piste abkommt und sich im freien Gelände nicht zurechtfindet. Selten passiert es, dass der oder die Verirrte dabei tödlich abstürzt. Niemand würde dabei Fremdverschulden vermuten. Allerdings glaubt Marlies, die Frau des Kommissars, die aufgetakelte Frau, die mit ihrem Begleiter neben ihnen im Speisesaal des Hotels gesessen ist, zu erkennen. Angeblich ist sie abgereist, jedenfalls nicht als vermisst gemeldet. Und der Begleiter hat am Vorabend überstürzt das Hotel verlassen.


    Im Moment ist der Krimi nur als Ebook verfügbar. Update: seit 21.12. auch als Taschenbuch

    Damit steht euch zum Reinschnuppern auch eine Leseprobe zur  Verfügung. Bis Weihnachten sollte aber auch das Taschenbuch fertig sein.


    Ich freue mich sehr auf euer Interesse und eure Teilnahme an dieser Leserunde.


    Herzliche Grüße, Mart

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