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MartSchreiber

vor 1 Jahr

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Ich lade euch herzlich zu einer Leserunde meines zweiten Buches "Es muss brennen"  ein. 
Mehr Details findet ihr in der Buchbeschreibung. Bei Amazon steht in Kürze eine Leseprobe zur Verfügung.
Erste Rückmeldungen bescheinigen den Geschichten, spannend und flott geschrieben zu sein. Auch der Überraschungseffekt kommt nicht zu kurz.
Für die ersten zehn Bewerbungen stehen Gratisexemplare zur Verfügung. Natürlich solltet ihr dann auch eine Bewertung abgeben. Biite unbedingt auch auf Amazon, da ich mit diesem Buch am #kindlestoryteller2016 Wettbewerb teilnehme.

Liebe Grüße aus Wien
Mart Schreiber

Autor: Mart Schreiber
Buch: Es muss brennen: Geschichten zu den Themen Asyl und Culture Clash

MartSchreiber

vor 1 Jahr

Hier noch der Text des Buchrückens:
Seit der Silvesternacht in Köln wird immer wieder über sexuelle Übergriffe von Migranten berichtet. Willkommenspolitik prallt auf den Ruf nach Abschottung, Verständnis auf Hass, der Glaube an eine gemeinsame Zukunft auf Angst vor Jobverlust und zunehmender Kriminalität.
Die zwei Geschichten in diesem Buch spielen vor dem Hintergrund dieses gesellschaftlichen Umbruchs, ohne zu bewerten oder zu moralisieren.

Dominik studiert Jus und hat vor nicht allzu langer Zeit eine neue Freundin kennengelernt. Die versuchte Vergewaltigung seiner Schwester reißt ihn jäh aus seinem geordneten Alltag. Drei afghanische Asylwerber werden als Tatverdächtige ausgemacht. Dominik wird zwischen der Meinung seiner weltoffenen Freundin und den rechten Ansichten seiner Sportsfreunde hin und her geworfen.

Gustav Ehrlicher ist Organisationsberater. Auf dem Weg zu einem wichtigen Termin lernt er auf kuriose Weise einen zehnjährigen Jungen aus dem Irak kennen. Gustav hat es sehr eilig und gibt dem Jungen seine Visitenkarte. Dies bleibt nicht ohne Folgen.

bk68165

vor 1 Jahr

Alle Bewerbungen

Da dies ein wirklich sehr aktuelles Thema ist, würde ich sehr gerne mitlesen. Rezi auf Amazon gehört bei mir immer dazu :-)

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bk68165

vor 12 Monaten

Es muss brennen

Ich habe die Geschichte gestern in einem Rutsch gelesen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Nach dem Lesen habe ich mir noch lange Gedanken gemacht. Und ich kann Dominik ein bisschen verstehen. Ich denke, dass es uns allen so geht, dass wir vieles locker sehen, so lange wir nicht selber betroffen sind. Aber was ist, wenn genau so etwas im eigenen Umfeld geschieht? Es ist erschreckend wie schnell so etwas gehen kann.
Es ist noch erschreckender welche Auswirkungen die Geschehnisse für alle Beteiligten haben.
Ich bin schon auf die zweite Geschichte gespannt.

bk68165

vor 12 Monaten

Fragen an den Autor

Hallo Mart, ich hätte 2 Fragen. Wie bist Du auf die Idee mit diesen beiden Geschichten gekommen? Hat Dir ein bestimmtes Erlebnis den Anstoß gegeben?
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag! Bianca

bk68165

vor 12 Monaten

Finderlohn

Auch die zweite Geschichte habe ich in einem Rutsch gelesen. Ein ganz anderes Thema. Gustav der kühle Geschäftsmann trifft auf den kleinen Flüchtlingsjungen und dieser Junge verändert mehr oder weniger sein ganzes Leben. Auch diese Geschichte hat mich zum Nachdenken angeregt. Ich finde es sehr interessant wie Gustav sein Leben ändert. Welche Änderungen das Treffen zweier Menschen bedeuten kann!

MartSchreiber

vor 12 Monaten

Fragen an den Autor
@bk68165

Guten Morgen Bianca,

die enormen Flüchtlingsströme in 2015 und die kaum mögliche Diskussion (im Sinne eines konstruktiven und fairen Meinungsaustausches) darüber haben mich dazu bewegt, Geschichten zu diesem Thema zu schreiben.
Bei "Es muss brennen" sind einige Vergewaltigungen bzw. versuchte Vergewaltigungen in Wien (auch am von mir im Buch verwendeten Schauplatz Praterstern) Pate gestanden. Ich habe mir vorzustellen versucht, wie es Betroffenen, also Opfer und deren Angehörigen, damit gehen könnte.
Dem Plot zu "Finderlohn" liegt ein viele Jahre zurückliegendes, persönliches Erlebnis zugrunde. Auch mir ist ein Junge mit Migrationshintergrund nachgelaufen, um mir die ausgestreuten Geldscheine zu bringen. Das hat mich damals sehr berührt. Der Rest der Geschichte ist absolut frei erfunden, aber natürlich spielen persönliche Erfahrungen und Erlebtes immer eine Rolle, selbst wenn mir, dem Autor, der Zusammenhang gar nicht bewusst ist..

Liebe Grüße aus Wien, Mart

chrikri

vor 12 Monaten

Rezensionen

http://www.lovelybooks.de/autor/Mart-Schreiber/Es-muss-brennen-Geschichten-zu-den-Themen-Asyl-und-Culture-Clash-1253791310-w/rezension/1316647132/

Vielen Dank das ich mitlesen durfte und auch für die Geduld.

Selbstverständlich setze ich die Rezision auch auf Amazon ein.

https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R1KWPBL5K6D5XT/ref=cm_cr_arp_d_rvw_ttl?ie=UTF8&ASIN=1535183454

bk68165

vor 12 Monaten

Rezensionen

Vielen Dank noch einmal, dass ich mitlesen durfte

Hier noch meine Rezis

Amazon
https://www.amazon.de/review/R3L2UHSDXPNOX/ref=cm_aya_cmt?ie=UTF8&ASIN=1535183454#wasThisHelpful

Tauschticket
https://www.tauschticket.de/cgi-perl/forumMessage.cgi?threadID=416814

Booklooker
http://www.booklookerforum.de/viewtopic.php?f=19&t=18682

Lovelybooks
http://www.lovelybooks.de/autor/Mart-Schreiber/Es-muss-brennen-Geschichten-zu-den-Themen-Asyl-und-Culture-Clash-1253791310-w/rezension/1316888860/

pageturner211

vor 12 Monaten

Es muss brennen
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Diese Geschichte, einschließlich Ende, berührt mich stark. Die Geschichte wirkt stark konstruiert, um möglichst viele Stereotypen darin unterbringen zu können. Aber hier geht es ja auch nicht um irgendeinen Literaturpreis, sondern um ein wichtiges gesellschaftliches Thema. Für eine solche Diskussion ist hier alles vorhanden. Ein aus meiner Sicht sehr wichtiges Bestandteil ist immer die Feigheit. Sie zeigt sich auch hier in vielen ihrer Facetten und und Abstufungen. Laura ist dafür ein gutes typisches Beispiel. Sie plappert alles nach, was gerade politisch angesagt ist. Dass sie nichts wirklich davon verstanden hat, zeigt sich darin, dass ihr nur wirklich wichtig ist, was ihr gefällt. Ihr Egoismus geht so weit, dass sie nach dem "Vorfall" nicht einmal auf die Idee kommt, auch Dominiks Version zu hören. Ganz im Gegenteil setzt sie dem ohnehin schon hohen Druck noch den Hinweis hinzu, dass sie mit solch einem erlebnis nicht weiter leben könnte. Ein solcher Hinweis ist für mich auf psychologischer Ebene das gleiche, wie in der physischen Welt einen Molotov Cocktail zu werfen. Das ist für mich eine Kombination von Egoismus und Feigheit. Trotzdem wird sie in unserem System weiterhin als völlig unschuldig gelten. Ich kenne einge solcher Personen persönlich und bin heilfroh, dass ich den Kontakt mit ihnen selbst regulieren kann. Dominiks Ausgangslage ist schwierig. Er will seine Schwester beschützen. Er ist dabei aber so weltfremd, dass er andere braucht, um ein stadtbekanntes Aufenthaltszentrum für Flüchtlinge zu finden. Er ist weiterhin so weltfremd, um sich vorzustellen, dass seine beiden Sportlerkollegen nicht bemerken würden, was er wirklich von ihnen hält und dass sie nur auf eine Gelegenheit warten, um es ihm zu "zeigen". Im Ende erkennt er seine Weltfremdheit und dass er den Schaden nicht wieder gut machen könnte. Er steht zu seiner moralischen Schuld. Ihm gelingt nur nicht, eine richtige Lösung zu erarbeiten. Alle ihm wichtigen Gesprächspartner sind ihm abhanden gekommen. Laura ist offen egoistisch und zeigt ihm, dass sie nicht wirklich weiß, was Liebe bedeutet. Nadine wird emotional zu einer vierzehnjährigen, indem sie alles verdrängt, was mit diesem Vorfall zu tun hat. Die Eltern bleiben weiter nebulös. Der Anwalt ist so, wie Dominik in seiner Weltfremdheit möglicherweise einmal geworden wäre. Die Polizei regiert ihren Erfahrungen entsprechend. Die beiden Nazis erinnern mich ein wenig an die Originale. Nach Kriegsende wurde Himmler per Zufall in einer Wehrmachtsuniform erkannt. Er hatte den Rang eines Feldwebels für seine Tarnung gewählt. Das wäre auch der Rang gewesen, den er regulär erreicht hätte, denn zu mehr hätte sein eigentlicher Intellekt nicht gereicht. Daran erinnert mich Norbert im Porsche, den ihm sein Vater geliehen hat. Goebbels hat immer die Rassenlehre gepredigt und über Untermenschen hergezogen. Dabei war er selber ein kleiner verwachsener Wicht, den niemand mit einem seiner klassischen "Arier" verwechselt hätte. So wie Siegi, der seine Herkunft auch nicht glaubhaft verleugnen kann. Aber seine Feigheit mit der von Norbert messen kann. Das stelle ich fest, ohne zu verurteilen, denn jeder Protagonist für sich hatte einen Werdegang, der nachvollziehen lässt, wie er dazu geworden ist. Es ist sehr schön dargestellt, welche schrecklichen Folgen Feigheit und Gedankenlosigkeit auch heute noch haben können. Auch in einer Gesellschaft, in der alles geregelt scheint, ist es wichtig, dass jeder bereit dazu ist, klar zu denken, zu reflektieren und Folgen berücksichtigt. "Das habe ich nicht gewollt" zählt in unserer Informationsgesellschaft nicht mehr. Die Filme "Die Welle" und "Das Experiment" künden davon.

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