Marta Wild Ds Simmetalermädeli

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Inhaltsangabe zu „Ds Simmetalermädeli“ von Marta Wild

Da wird mir warm ums Herz ("es heimelet mer grad")

— peedee

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    Ds Simmetalermädeli

    peedee

    28. July 2016 um 11:31

    Marta Wild, 1895 – 1976, hat in diesem kleinen Büchlein berndeutsche Geschichten zusammengetragen, die sie zum Teil selbst erlebt hat oder die ihr anderweitig erzählt wurden. Erster Eindruck: Ein im wahrsten Sinne kleines Büchlein (11,5 x 15,5 cm) mit einem schönen, alten Simmentalerhaus inmitten von Natur (vorne eine Wiese, hinten Wald). Dieses Büchlein wurde 1983 herausgegeben, als Neuauflage der damals bereits verstorbenen Autorin. Ich mag berndeutsche Geschichten sehr, denn schliesslich ist „Bärndütsch“ meine Muttersprache. Demzufolge habe ich mir auch überlegt, ob ich diese Rezension auf Berndeutsch schreiben soll. Aber ich habe mich dann dagegen entschieden. Hier erzählt Marta Wild z.B. von ihrem Grossvater, als er um das „Simmetalermädeli“ (das Mädchen aus dem Simmental) warb und sie sodann ihre Grossmutter wurde: „Ds Mädeli isch am Füüröfeli gstande. Syni Chruseli syn em no ungstrählt i d’Stirne gfalle, und ds Meitschi het grossi Ouge gmacht über so ne früechi Visite. ‚E, Herr Wild, was bringt euch scho so bizyten i ds Sibetal ufe?‘ hets gfragt. Der jung Prediger het wäger müesse stigle, won er vürebringt, das well er ihm de nachhär säge. ‚So näht afe Platz und ässet grad mit is Z’morge‘.“ Es mutet mir heimelig an, wie in einem Mundarttheater zu Gotthelfs Zeiten, wenn ich diese Passagen lese. Im heutigen Alltag wird nicht mehr oft solches Berndeutsch gesprochen. Da das Büchlein nur 72 Seiten hat, will ich die Rezension auch nicht zu ausschweifend gestalten. Es waren sehr schöne Geschichten z.B. über ihren Vater, der als junger Mann auf Wanderschaft ging („Uf dr Walz“, d.h. „Auf der Walz“) oder wie eine Frau Reber deren drei Kühe zum Wirtshaus brachte, da ihr Mann nicht rechtzeitig zum Melken zu Hause war („Dyni Chüe si dusse!“, d.h. „Deine Kühe sind draussen“).

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