Martha Brockenbrough Das Spiel von Liebe und Tod

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Inhaltsangabe zu „Das Spiel von Liebe und Tod“ von Martha Brockenbrough

Unser Geheimtipp für junge Erwachsene: Eine hinreißende Liebesgeschichte, die weit über das Einzelschicksal hinausgeht. Liebe und Tod als Personifikationen ihrer selbst in einem tödlichen Wettstreit um die Gefühle zweier Liebender. Romeo und Julia, Kleopatra und Mark Anton, Napoleon und Josephine, sie alle waren schon Figuren in dem jahrtausendealten Spiel von Liebe und Tod. Die Regeln sind einfach. Verlieben sich die Paare vor dem ausgewürfelten Termin, hat die Liebe gewonnen, trennen sie sich, triumphiert der Tod und einer der Liebenden muss sterben. Immer wieder steht Henry vor der Tür des Jazzclubs, in dem Flora allabendlich singt. Er ist hingerissen von der schönen jungen Frau, ihrer Stimme und ihrer Musik. Flora dagegen versucht lange, sich gegen ihre Gefühle zu wehren. Ihre Haut ist schwarz und eine Beziehung mit einem weißen jungen Mann ist im Seattle des Jahres 1937 völlig ausgeschlossen. Was Flora und Henry nicht wissen: Sie sind nur Figuren in einem uralten Spiel, in dem die Liebe selbst und ihr alter Widersacher Tod menschliche Gestalt angenommen haben. Und beide nutzen all ihre manipulativen Fähigkeiten, um zu gewinnen.

Liebe, Tod und deren Spiel mit zwei jungen Herzen

— TouchTheSky
TouchTheSky

Verstehe den Hype um das Buch nicht. Story konnte mich überhaupt nicht fesseln. Habe es bei ca. 100 Seiten abgebrochen

— SandraLikesBooks
SandraLikesBooks

Liebe und Tod spielen ein Spiel - und versuchen alles, um zu gewinnen

— Kellenbay
Kellenbay

Kleine Kritikpunkte, über die ich gerne hinwegsehe, da die Grundidee dieses Buches eigentlich richtig gut ist.Mehr dazu in meiner Rezension.

— BeautyBooks
BeautyBooks

Ein tolles und mitreißendes Buch, was mich echt überrascht hat :)

— leasbooks
leasbooks

Eine rührende Geschichte über Liebe und Tod. Zwei wundervolle Protagonisten, die mit so einigen Hürden zu kämpfen haben.

— Meritamun
Meritamun

Ein Buch, dass sich zu lesen lohnt! Spannend und fesselnd!

— SarahDenise
SarahDenise

Ein Buch, was unbedingt gelesen werden sollte!!!!

— die_kleine_naehkoenigin
die_kleine_naehkoenigin

Dieses Buch bietet eine weltoffene, aufgeklärte und herzerwärmende Sicht auf das, was die Welt am Laufen hält: die Liebe.

— nana_what_else
nana_what_else

interessante Grundidee mit vielen Emotionen

— his_and_her_books
his_and_her_books

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  • Eine große Liebe!

    Das Spiel von Liebe und Tod
    Jemasija

    Jemasija

    10. March 2017 um 13:45

    So gut wie jeden Abend findet Henry sich vor der Tür eines Jazzclubs in dem Flora jeden Abend singt wieder, denn Floras Stimme, sowie ihr Erscheinungsbild hat ihn einen Bann gezogen und er kann sich nicht mehr von ihr losreißen. Die junge Flora versucht aber nicht auf diese Liebe einzugehen, denn die Geschichte spielt im Jahre 1937 und ihre Haut ist schwarz, während Henry ein junger weißer Mann ist. Eine zudem Zeitpunkt unvorstellbare Liebe, die unmöglich erscheint. Was die Beiden aber nicht wissen ist, dass sie nur Spielfiguren in einem Spiel von Liebe und Tod sind. Das Spiel ist einfach: Trennt sich ein paar, müssen beide sterben und der Tod gewinnt. Entscheidet sich das Paar für die Liebe, dann gewinnt die Liebe. Henry und Flora haben es nicht ganz so einfach.. Ein Spiel von Liebe und Tod, eine Geschichte die im Jahre 1937, ein Jahr, in dem die Liebe noch von den Hautfarben abhängig war und die Liebe begrenzt. Ein super spannendes Thema, verpackt in ein interessantes Jugendbuch, dass einem das Thema nahe legt ohne langweilig zu werden. Ich bin ohne große Erwartungen an das Buch ran und wurde mehr als überrascht, denn das Buch zählt heute zu meinen Lieblingsbüchern. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin hat einen unglaublich fesselnden Schreibstil und veranschaulicht die Geschichte mehr als gut. Es war wie Kopfkino und ich konnte nicht weggucken. Ich wollte wissen wie das Spiel ausgeht.. Man hat bis zum Ende mitgefeiert und zum Mitfiebern und Nachdenken hat die Autorin dem Leser hin und wieder auch mal etwas Zeit gelassen. Sehr gut ausgearbeitet!Der Handlung konnte man gut folgen und die Charaktere habe ich sofort ins Herz geschlossen, denn beide hatte eine starke Persönlichkeit und haben perfekt in die Geschichte gepasst. Besonders Flora hatte ich sehr gerne! Das Ende hat mich dann nochmal komplett überzeugt und es gab eine unvorhersehbare Wendung, sogar ein paar Tränen sind geflossen und wow. Ich würde diesem Buch am liebsten 6 Sterne geben. Eine absolute Leseeempfehlung!Ein super ausgearbeitetes Buch mit einer tollen Aussage. Hiervon sollte es viel mehr geben!

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  • Liebe und Tod spielen ein Spiel - und versuchen alles, um zu gewinnen

    Das Spiel von Liebe und Tod
    Kellenbay

    Kellenbay

    03. February 2017 um 20:27

    Der Anfang des Buches fiel mir schwer - die Autorin hat einen sehr bildgewaltigen Schreibstil, auf den ich mich erstmal einlassen musste. Ab ungefähr Seite 100 hatte mich das Buch dann in seinen Bann gezogen. Überrascht haben mich die ideenreichen Einfälle, mit denen Liebe und Tod versucht haben, das Spiel für sich zu lenken. Hier wurden auch tatsächliche Ereignisse mit eingebunden, für die Tod verantwortlich gemacht wurde - dieses passt aber gut als Mittel.  Dadurch, dass die Geschichte 1937 spielt, wurden auch etliche andere Themen aufgegriffen: Rassismus, Homophobie und Hass allgemein. Das Ende des Buches fand ich sehr gut gelöst. Insgesamt hat mir die eher ruhige Liebesgeschichte, die sich auch über Grenzen hinwegsetzt, gut gefallen.

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  • Eine Geschichte, die mich an manchen Stellen etwas zweifeln ließ!

    Das Spiel von Liebe und Tod
    BeautyBooks

    BeautyBooks

    19. January 2017 um 21:05

    Doch was war die Menschheit schließlich, wenn nicht zutiefst seltsam? - Seite 21 Romeo und Julia, Kleopatra und Mark Anton, Napoleon und Josephine, sie alle waren schon Figuren in dem jahrtausendealten Spiel von Liebe und Tod. Die Regeln sind einfach. Verlieben sich die Paare vor dem ausgewürfelten Termin, hat die Liebe gewonnen, trennen sie sich, triumphiert der Tod und einer der Liebenden muss sterben. Für die nächste Partie haben Liebe und Tod sich Flora und Henry ausgewählt, zwei junge Menschen, deren Liebe unmöglich zu sein scheint. Wird diesmal dennoch die Liebe gewinnen? Immer wieder steht Henry vor der Tür des Jazzclubs, in dem Flora allabendlich singt. Er ist hingerissen von der schönen jungen Frau, ihrer Stimme und ihrer Musik. Flora dagegen versucht lange, sich gegen ihre Gefühle zu wehren. Ihre Haut ist schwarz und eine Beziehung mit einem weißen jungen Mann ist im Seattle des Jahres 1937 völlig ausgeschlossen. Was Flora und Henry nicht wissen: Sie sind nur Figuren in einem uralten Spiel, in dem die Liebe selbst und ihr alter Widersacher Tod menschliche Gestalt angenommen haben. Und beide nutzen all ihre manipulativen Fähigkeiten, um zu gewinnen. Schon immer hatte er sich gefragt, wie etwas, das sich nur in seinem Kopf abspielte, ihn körperlich derart beeinträchtigen konnte. Andererseits war Angst nicht das einzige Gefühl, das eine solche Macht besaß. Auch Liebe war nichts, das man sehen oder berühren konnte. Sie entstand im Verborgenen, ganz und gar unsichtbar. Und doch konnte sie alles verändern. - Seite 143 Meine persönliche Meinung: Als ich den Klappentext das erste mal zu lesen bekommen hab, wurde ich sofort hellhörig auf den Titel "Das Spiel von Liebe und Tod". Ich, als absolut schlimme Coverkäuferin, wurde aber dennoch sofort von dieser wunderschönen Schriftart am Cover und Buchrücken magisch angezogen. So viel stand also sofort fest, dieses Buch musste bei mir einziehen. Cover toll, Klappentext toll, was kann da noch schief gehen? Ich muss gestehen, dass ich die ersten paar Seiten ein wenig verwirrend fand. Ich brauchte so meine Zeit, um in die Geschichte hineinzufinden. Ist mir dies dann gelungen, konnte ich das Buch nur mehr schwer zur Seite legen. Es handelt sich hierbei um ein romantisches und unbeschwertes Jugendbuch. Ein angenehmer Schreibstil, der für eine wunderbar leichte Lesezeit sorgt. Zwei junge Menschen, die sich kennenlernen und einander näher kommen. Sich nach und nach Vertrauen schenken, bis sich echte Liebe einstellt. Eine liebe Romanze, bei der sie nicht wissen, dass es um Leben und Tod geht. Ein Spannungspunkt, der stets im Köpfchen des Lesers bleibt. Wer möchte denn nicht gleich am liebsten wissen, wie die ganze Geschichte denn nun ausgehen wird? Siegt die Liebe oder gar der Tod? Wir lernen die überaus liebe und dunkelhäutige Flora kennen. Sie singt in einem Jazzclub und wartet nebenbei Flugzeuge. Gerne möchte sie jedoch so ein Leben führen, wie ihr Idol, die Flugpionierin Amelia Earhart. Sie eifert diesem Ziel mit großem Ehrgeiz nach und möchte sich auch irgendwann in ihrem Leben diesen großen Wunsch erfüllen. Sie begegnet dem Leben eher zögerlich und sehr vorsichtig. Anderen Menschen lässt sie nur kaum ihr Herz öffnen, es könne doch stets der Schmerz und Verlust hinter einer Ecke lauern. Henry schreibt gelegentlich Zeitungsartikel und hofft auf ein Stipendium der Universität. Er ist ein unglaublich positiver und sympathischer Mensch. Ein Protagonist, den man einfach nur ins Herz schließen kann. Die Liebe und der Tod können sich jederzeit in das gewünschte Tier oder in den gewünschten Menschen verwandeln. Die beiden erscheinen uns stets in anderen Protagonisten und genießen ihre Spielchen. Die Kurzbeschreibung erzählt schon sehr gut, was in diesem Buch geschieht. Abwechselnd bekommen wir stets von anderen Protagonisten die einzelnen Kapitel zu lesen. Liebe und Tod haben es dabei richtig in sich. Sie versuchen stets das Leben von Flora und Henry zu manipulieren und legen ihnen große Steine in den Weg. Eine Geschichte, die mich an manchen Stellen etwas zweifeln ließ und mich daher nicht 100% überzeugen konnte. Mir hat an manchen Stellen die Ernsthaftigkeit gefehlt. Liebe und Tod waren für mich als Protagonisten stellenweise einfach nur fragwürdig und deren Handlungen nicht nachvollziehbar. Kritikpunkte, an denen ich gerne hinwegsehen kann, da ich im großen und ganzen das Buch wirklich gut fand. Die Geschichte ist kurzweilig aber ansonsten sehr gelungen. Das Leben ist nur ein vorübergehender Zustand, Henry. Voller Unsicherheiten. Darum muss man seine Chancen ergreifen, wenn man sie sieht. Seine Ziele verfolgen. Risiken eingehen, Leben, lieben... das alles. Wir alle müssen irgendwann sterben, aber wenn wir nicht so leben, wie wir es wirklich wollen, wenn wir nicht mit der Person zusammen sind, bei der wir sein wollen. dann sind wir jetzt schon tot. - Seite 224

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  • "Das Spiel von Liebe und Tod"

    Das Spiel von Liebe und Tod
    leasbooks

    leasbooks

    27. December 2016 um 11:26

    Inhalt: Immer wieder steht Henry vor der Tür des Jazzclubs, in dem Flora allabendlich singt. Er ist hingerissen von der schönen jungen Frau, ihrer Stimme und ihrer Musik. Flora dagegen versucht lange, sich gegen ihre Gefühle zu wehren. Ihre Haut ist schwarz und eine Beziehung mit einem weißen jungen Mann ist im Seattle des Jahres 1937 völlig ausgeschlossen. Was Flora und Henry nicht wissen: Sie sind nur Figuren in einem uralten Spiel, in dem die Liebe selbst und ihr alter Widersacher Tod menschliche Gestalt angenommen haben. Und beide nutzen all ihre manipulativen Fähigkeiten, um zu gewinnen.Bewertung: Das Buch hat mich echt total überrascht!"Das Spiel von Liebe und Tod" ist ein mitreißendes, spannendes und wunderschönes Buch, welches das Schicksal von Flora und Henry beschreibt. Das Buch spricht Themen an, die in der damaligen Zeit ein echtes Problem waren: Rassismus, Homophobie und grundloser Hass. Diese Themen wurden total gut geschildert und eingebaut. Gerade finde ich es total gut, dass es noch eine Nebengeschichte gab, in der es um Henrys Freund Ethan ging, der ein Geheimnis verbag.Das Buch war einfach spannend und die Liebesgeschichte war an manchen Stellen einfach wunderschön! Es gab Höhen und Tiefen, sodass man sich nicht mal auf den letzten Seiten sicher war, wie es ausgeht.Fazit: Eine wunderschöne Liebesgeschichte, in der auch ernstere Themen ihren Platz finden. Lesenswert!

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  • Wenn Liebe und Tod ein Spiel spielen

    Das Spiel von Liebe und Tod
    Meritamun

    Meritamun

    21. December 2016 um 17:53

    Inhalt:Seit Anbeginn der Zeit liefern sich Liebe und Tod einen erbitterten Wettstreit. Jeder der beiden Kontrahenten wählt sich einen Spieler im Säuglingsalter aus, der für sie zur gegebenen Zeit ins Rennen geschickt wird. Verlieben sich die beiden bis zu einem ausgewürfelten Datum, siegt die Liebe. Finden sie nicht zusammen, siegt der Tod und einer der beiden Liebenden muss sterben. Auch Henry und Flora müssen sich wie so viele tragische Liebespaare der Vergangenheit den Prüfungen von Liebe und Tod stellen. Und ihre Liebe könnte nicht schwieriger sein. Henry, ein junger Mann, der von wohlhabenden Freunden seiner verstorbenen Eltern großgezogen wurde und Flora, eine dunkelhäutige Nachtclubsängerin, die davon träumt Pilotin zu werden. Im Seattle der 30er Jahre, in dem Rassentrennung an der Tagesordnung steht, fechten Liebe und Tod ihr Spiel aus.Cover:Das Cover besticht durch seine Schlichtheit. Wäre ich durch einige Blogger nicht darauf aufmerksam geworden, hätte ich es wahrscheinlich eher weniger in der Buchhandlung entdeckt. Dennoch gefällt es mir, dass es sehr zurückgenommen ist. Die Schiefertafel vor der Backsteinwand steht klar im Fokus. Die Schrift des Titels erinnert auch sehr an eine Kreideschrift. Dennoch hätte ich mir etwas mehr einen Bezug zum Inhalt des Buches gewünscht.Meinung:Als ich die ersten Stimmen zu „Das Spiel von Liebe und Tod“ las, war ich von der Idee extrem begeistert. Jeder kennt die Geschichten von Romeo und Julia oder von Kleopatra und Marcus Antonius. Es sprach mich sehr an, dass diese Paare nur Spielfiguren von Liebe und Tod waren. Der Leser wird gleich zu Beginn ins Geschehen geworfen. Wir lernen Liebe und Tod kennen und den Moment, in dem sie sich ihre Spieler aussuchen.Mir hat es sehr gut gefallen, dass Liebe als Mann und Tod als Frau dargestellt wurden. Eigentlich schwebt einem genau das umgekehrte Bild vor! Tod wählt die dunkelhäutige Flora aus und Liebe den weißen Henry. So scheint ihre Liebe Ende der 30er Jahre schier unmöglich zu sein. Ein guter Ausgangspunkt für Tod, die sich wie bei jedem Spiel schon zu Beginn als Siegerin wähnt. Flora und Henry müssen einige Schicksalsschläge verkraften und viele Hindernisse überwinden, die ihnen das Leben schwer machen. Liebe und Tod sind erbitterte Kämpfer, jeder nur auf den eigenen Sieg bedacht.Die gesamte Geschichte wird aus der Sicht des allwissenden Erzählers geschildert. So kann man alle Beteiligten des Spiels sehr gut kennenlernen. Auch wird das Setting dadurch richtig greifbar und lebendig. Ich konnte Flora genau vor mir sehen, wie sie tagsüber die Lüfte und abends die Bühne erobert.Flora war für mich zu Beginn ein etwas schwieriger Charakter. Sie ist sehr verschlossen und hängt ihren Träumen nach. Sie muss extrem viel durchstehen, was sie im Nachhinein wieder sehr liebenswert macht. Sie hegt den Wunsch eine erfolgreiche Pilotin zu werden, was aber für sie nur schwer erreichbar ist, da sie durch ihre Hautfarbe diskriminiert und nicht ernst genommen wird.Henry dagegen wächst in gehobenen Kreisen auf. Nach dem Tod seiner Eltern wird er von der Familie seines besten Freundes Ethan aufgenommen. Er ist ein guter Schüler, aber sein Herz schlägt für die Musik. Dadurch wird eine schöne Verbindung zwischen ihm und Flora geschaffen, da beide diese Leidenschaft teilen und sich so auch kennenlernen. Henry muss auch eine Menge Höhen und Tiefen durchstehen, aber er bleibt immer ein offener, hilfsbereiter und selbstloser Mensch. Trotz der Vorurteile kann nichts an seiner Liebe zu Flora rütteln.Der Aspekt der Rassentrennung ist immer allgegenwärtig und führt wieder einmal vor Augen zu welchen Grausamkeiten der Mensch imstande ist. Man leidet richtig mit Flora und Henry mit, da sie sich selten als Paar sehen lassen dürfen. Dennoch gibt Henry nie die Hoffnung auf ein Happy End auf, während Flora resigniert und lieber aufgibt, anstatt zu kämpfen.Die Auftritte von Liebe und Tod wurden immer sehr gut gewählt. Ob nun in Gestalt eines Tieres oder als Mensch. Man wusste immer, wann die beiden ihre Finger im Spiel hatten. Die Beziehung der beiden zueinander wird im Laufe der Handlung immer klarer. Sie haben eine enge Bindung zu ihren Spielern, womit ich nicht gerechnet hätte. Dennoch war ich teilweise sehr schockiert mit welchen drastischen Maßnahmen sie versuchten das Spiel zu ihren Gunsten zu manipulieren.Was ich selbst bis zum Ende nicht verstand, war die Tatsache warum überhaupt ein Spiel zwischen den beiden abgehalten wird. Ich hätte mir eine Erklärung hierzu gewünscht. So sieht es aus als würden Liebe und Tod nur aus Langeweile mit den Menschen spielen. Etwas mehr Hintergrundwissen hätte die ganze Geschichte für mich noch mehr abgerundet. Dennoch konnte mich das Ende so sehr berühren, dass ich ein paar Tränchen verdrücken musste.Fazit:„Das Spiel von Liebe und Tod“ hat mich sehr positiv überrascht. Mit jedem verstreichenden Tag in der Geschichte fieberte ich mehr und mehr mit Flora und Henry mit. Die Idee war für mich mal etwas ganz Neues.Trotzdem zog es sich in der Mitte etwas zu sehr und ein wenig mehr Hintergrundwissen über das Spiel hätte die komplette Story besser abgerundet. Ich vergebe gute 4 Ananas.

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  • Liebe und Tod – Zwei Gegenspieler, die seit Jahrhunderten das gleiche Spiel spielen....

    Das Spiel von Liebe und Tod
    SarahDenise

    SarahDenise

    06. November 2016 um 14:35

    Flora und Henry können gegensätzlicher nicht sein, in einer Zeit in der die Hautfarbe wichtiger als alles andere scheint, kann eine Liebe zwischen Weiß und Schwarz nicht bestehen. Henry ist jedoch von der jungen Flora, die eine unglaublich schöne Stimme besitzt fasziniert und Flora fühlt sich sogleich zu Henry hingezogen, auch wenn Sie sich wehrt, denn Sie weiß Ihre Liebe darf nicht sein. Flora und Henry sind jedoch genau wie z.B. Romeo und Julia die Spieler von Liebe und Tod. Liebe und Tod spielen dieses Spiel bereits seit Jahrhunderten. In menschlicher Gestalt versuchen Sie das Spiel zu beeinflussen. Die Regeln sind leicht, verlieben sich die Paare und kommen zusammen gewinnt Liebe, wenn nicht darf Tod einen der liebenden töten. Rückblickend muss Liebe sich eingestehen, das Tod immer gewinnt, aber diesmal hat er das Gefühl, dass es anders werden könnte. Doch können Flora und Henry, die nur Spielfiguren sind, wirklich zueinander finden, in einer Zeit in der eine gemischte Liebe undenkbar scheint? Dieses Buch hat mich wirklich beeindruckt! Das die Liebe männlich und Tod als weiblich dargestellt wird fand ich erst genau falsch, aber im Verlauf des Buches erscheint dies genau richtig. Die beiden Widersacher sind unglaublich faszinierend, sodass man im Grunde zwei Geschichten zu bestaunen hat. Zu einem die aufkeimende Liebesgeschichte von Flora und Henry, die sich mit allen mitteln gegen diese Liebe wehren und zum anderen die Geschichte von Liebe und Tod. Die nicht nur ein jahrhunderte altes Spiel vereint sondern auch eine Art Freundschaft. Bis zum Schluss ist man sich nicht sicher, wie das Spiel ausgeht. Können Flora und Henry das Blatt wenden und den Tod besiegen? Mein Fazit: Unbedingt lesen und in eine Welt voller Liebe, Tod und Jazzmusik eintauchen!

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2016: 30 Buchpakete zu gewinnen!

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Lust auf eins von 30 Buchpaketen zum Leserpreis 2016? Es ist endlich soweit! Der Leserpreis 2016 steht vor der Tür und damit beginnt eine der schönsten Zeiten im LovelyBooks-Büro. In unserem Bücherzimmer wird der Platz langsam knapp, denn zum Leserpreis tummeln sich dort Bücher über Bücher. Und zwar nur die besten der Besten aus dem vergangenen Jahr! Eine wahre Augenweide! Doch die Bücher bleiben nicht lange bei uns, denn schließlich möchten wir uns damit bei euch für eure Teilnahme am Leserpreis bedanken. Deswegen präsentieren wir euch nun mit Trommelwirbel und Konfetti:  Unsere große Verlosung zum Leserpreis 2016! Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner wieder fleißig Buchpakete für euch zusammenstellen! Insgesamt verlosen wir 5 Buchpakete mit jeweils 50 Büchern und 25 Buchpakete mit jeweils 10 Büchern! 30 Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und mal ehrlich - davon träumen wir doch alle, oder?Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:1. Ihr seid Blogger und berichtet auf eurem Blog über den Leserpreis und verlinkt dabei LovelyBooks. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier mit, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt!http://www.lovelybooks.de/leserpreis/Grafikmaterial findet ihr hier. 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + und ähnlichen auf den Leserpreis hinweisen. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der Link zum Leserpreis und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein.http://www.lovelybooks.de/leserpreis/3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-)Die Teilnahme ist bis einschließlich 27. November möglich!Aufgepasst! Eines der Buchpakete wird ein E-Book-Paket mit pixelfrischen E-Books sein. Dieses Paket könnt ihr ebenfalls mit einer der drei oben genannten Möglichkeiten gewinnen – schreibt dafür in euren Beitrag einfach dazu, dass ihr euch auch für das E-Book-Paket bewerben möchtet! Wir wünschen euch ganz viel Spaß beim Leserpreis 2016!PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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    • 1648
  • Gefährliches Spiel

    Das Spiel von Liebe und Tod
    liberiarium

    liberiarium

    10. October 2016 um 16:06

    PLOTSchon seit Anbeginn der Zeit liefern sich Tod und Liebe einen Wettstreit, indem sie zwei Mitspieler auswählen. Ob Romeo und Julia oder nun Flora und Henry: die Spieler müssen sich bis zu einem bestimmten Datum ineinander verlieben oder erliegen dem Willen von Tod. Nur einer von beiden kann das Spiel gewinnen, siegt die Liebe oder der Tod? Im Jahre 1937 steht Henry, der von wohlhabenden Freunden seiner Eltern aufgenommen wurde, nachdem sie verstarben, kurz vor seinem Schulabschluss. Als er auf die Sängerin Flora trifft, will er nichts lieber als die Stimmen der Gesellschaft verstummen lassen. Ein dunkelhäutiges Mädchen, das ihren Träumen nachjagt, Pilotin zu werden und ein weißer Junge – zu der damaligen Zeit in Seattle ist eine Beziehung der beiden nahezu ausgeschlossen. Henry und Flora sind Figuren im Spiel von Liebe und Tod. Doch wer gewinnt am Ende?MEINUNGDer Schreibstil nahm mich schon auf den ersten Seiten völlig ein. Martha Brockenbrough hat eine ganz eigene Erzählart: unglaublich melodisch und bildhaft. Musik und Gesang spielen in dem Jugendroman eine wichtige Rolle und man kann fast hören, wie die Töne den Seiten entgleiten. Manchmal habe ich mit offenem Mund dagesessen oder mir Stellen markiert, die besonders schön und elegant geschrieben sind. Einiges versteckt sich aber auch zwischen den Zeilen, sodass man als Leser vor allem aufmerksam vorangehen muss. Das führte manchmal dazu, dass mir hier und da etwas entging und ich nochmal zurückblättern musste, um zu verstehen, was geschehen ist. Die Geschichte wird aus der Perspektive eines allwissenden Erzählers in der dritten Person Singular geschildert. Dadurch folgt man nicht nur den Gedanken von Liebe und Tod, sondern auch von Flora und Henry und sogar einige Nebenfiguren werden dadurch in ein völlig neues Licht gerückt.Fast fühlt man sich ins Jahr 1937 zurückversetzt, in dem die Geschichte spielt. Die Autorin macht es dem Leser leicht, sich in das Setting und die ausgewählten Lokale zu verlieben. Man hat das Gefühl, direkt dabei zu sein, wenn Flora auf der Bühne steht und in dem verrauchten und dunklen Club singt. Es ist, als mache man eine kleine Zeitreise zurück in die Geschichtsbücher.Damit sollte aber auch klar werden, dass vor allem das Thema der Rassentrennung häufig angesprochen wird. Rassismus ist zu diesem Zeitpunkt in Seattle noch ganz normal: es gibt Restaurants und Clubs für Weiße sowie für Schwarze und man kann gar nicht anders, als mit Henry mitzuleiden, der stets darüber sinniert, warum das eigentlich so ist. Man wünscht sich einfach nur, dass die Menschen die Augen öffnen und erkennen, was falsch läuft. Darunter leidet auch die Beziehung zwischen Flora und Henry, die von allen anderen mit schiefen Blicken gemustert werden. Es ergeben sich bei beiden alltägliche Probleme: von den Orten, an denen sie gemeinsam essen dürfen bis hin zu dem Wunsch, sich öffentlich als Paar zu zeigen. Das Herz hat mir wirklich häufig geblutet! Es fiel mir schwer, das Buch zuzuklappen und mich vorerst von den wundervollen Charakteren zu verabschieden. Henry ist nicht nur charmant, sondern entlockte er mir ab und an ein Schmunzeln. Obwohl er ein guter Schüler ist, beläuft sich sein größtes Interesse eher auf die Musik. Dass das von seinem Ziehvater gar nicht gern gesehen wird, sollte klar sein, denn seiner Meinung nach ist Henry zu einem erfolgreicheren Gewerbe bestimmt. Ähnlich wie sein Sohn Ethan, den ich als Nebencharakter ebenfalls schnell lieben lernte. Neben der Rassismus-Debatte baut diese Figur ein weiteres Thema in die Geschichte ein, das in den 30ern tabu war. Ethan muss dem Druck standhalten, Männer zu mögen und es treibt einen Tränen in die Augen, wenn er sich wünschtnormal zu sein, weil die Gesellschaft ihn als krank ansieht. So passiert es nicht selten, dass man beim Lesen eine ordentliche Portion Wut anstaut!Auch Flora gefiel mir als Charakter gut, wobei es mir bei ihr schon schwerer fiel, sie in mein Herz zu lassen. Das eher verschlossene Mädchen macht es einem nicht leicht – obwohl man nur träumerisch nachhängen kann, wenn sie an einem Flugzeug schraubt oder über das Fliegen nachdenkt. Manchmal wollte ich Flora wegen ihrer Verbissenheit allerdings gerne etwas an den Kopf werfen! Jedoch muss sie so sein, um das Konzept des Romans zu erfüllen und so konnte ich gar nicht anders, als das zu akzeptieren. Besonders spannend sind die Auftritte von Tod und Liebe. Die beiden treten nicht nur als Personen auf, sondern manchmal auch als Tiere und man erkennt sofort, wenn die Autorin die zwei ins Spiel bringt. Ihre Verbindung zueinander und auch zu Henry und Flora ist sehr emotional und hat mich wirklich beeindruckt. Es war spannend zu sehen, wozu Tod und Liebe alles fähig sind und in welcher Art sie Leben beeinflussen können. Auf diese Weise werden auch historische Schicksalsschläge zu Ereignissen im Buch, wie beispielsweise der Absturz der Hindenburg. Je mehr ich mich dem Ende näherte, desto eher häuften sich allerdings die Fragen bei mir. Ich verstehe auch jetzt noch nicht ganz, warum das Spiel zwischen Tod und Liebe überhaupt notwendig ist, was für mich ein großes Loch in die Erzählung riss. Es kam mir nicht vor, als spielten die beiden nur aus Langeweile um Schicksale – dafür ist die Geschichte von Flora und Henry auch zu wichtig und berührte mich auf den letzten Seiten so sehr, dass ich weinen musste. Ich hätte mir gewünscht, dass das große Drumherum noch etwas genauer beschrieben worden wäre.FAZITInsgesamt hat mich Das Spiel von Liebe und Tod aber durchaus überzeugt. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen, so sehr habe ich mich in Flora und Henry verliebt. In mir stieg zudem die Lust nach Jazz-Musik – das muss ein Roman auch erst einmal schaffen! Ich vergebe dem Jugendbuch von Martha Brockenbrough daher vier von fünf möglichen Lesebrillen und kann mir vorstellen, die Seiten irgendwann nochmal aufzuschlagen, um vielleicht noch mehr zu entdecken, was mir beim ersten Lesen möglicherweise entgangen ist.

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  • LL rezensiert

    Das Spiel von Liebe und Tod
    lenasbuecherwelt

    lenasbuecherwelt

    02. October 2016 um 10:52

    Bei „Das Spiel von Liebe und Tod“ hat mich besonders die originelle Idee angesprochen und als ich mit dem Lesen begann, hoffte ich sehr, dass insbesondere dieser Aspekt gut ausgearbeitet sein würde. Schon auf den ersten Seiten lernen wir die Personifizierungen von Liebe und Tod kennen, die – wie schon all die Jahrhunderte davor – ihr ausgedachtes Spiel spielen. Liebe und Tod suchen sich beide ein Säugling aus. Wenn diese sich dann bis zu einem ausgewürfelten Termin verlieben, gewinnt die Liebe, anderenfalls siegt der Tod. Nach Romeo und Julia, Napoleon und Josephine und unzähligen Anderen sind nun Henry und Flora an der Reihe. Und Liebe und Tod setzen alles daran, das Spiel für sich zu entscheiden. Es wird viel manipuliert – und doch behält der Tod die Nase vorne. Werden Henry und Flora keine Zukunft haben? Oder wird die Liebe doch noch siegen? Neben den ständigen Manipulierungen von Liebe und Tod hatte auch die Liebesgeschichte etwas Besonderes, denn Henry und Flora leben im Jahre 1937, wo die Rassentrennung noch Alltag in Amerika war. Die Beziehung zwischen ihnen, der dunkelhäutigen Frau und dem weißen Mann, steht also unter keinem guten Stern und im Alltag gibt es immer wieder Probleme, welchen sie sich stellen müssen. Besonders diese Szenen gingen mir unter die Haut. Henry und Flora verbindet vorallem die Liebe zur Musik, die in der Geschichte ebenfalls eine Rolle spielt. Während Henry trotz einigen Schicksalsschlägen offen, selbstlos und sympathisch bleibt, ist Flora noch eine lange Zeit verschlossen und vorsichtig gegenüber neuen Menschen. „Das Spiel von Liebe und Tod“ hatte einige Aspekte, die mich begeistern konnten. So war für mich besonders anfangs die originelle Idee, Liebe und Tod als zwei Personen darzustellen, interessant. Später dann hat mich besonders die schwierige Liebesgeschichte zwischen Henry und Flora am Lesen gehalten, immer mit dem Wissen im Hinterkopf, dass die Beiden nur Spielfiguren von etwas viel Größerem sind. Dennoch, es gab einige Längen in der Geschichte, die mir den Lesespaß teilweise genommen haben.

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  • Das Spiel von Liebe und Tod - Emotionen pur

    Das Spiel von Liebe und Tod
    die_kleine_naehkoenigin

    die_kleine_naehkoenigin

    27. September 2016 um 19:21

    Immer wieder steht Henry vor der Tür des Jazzclubs, in dem Flora allabendlich singt. Er ist hingerissen von der schönen jungen Frau, ihrer Stimme und ihrer Musik. Flora dagegen versucht lange, sich gegen ihre Gefühle zu wehren. Ihre Haut ist schwarz und eine Beziehung mit einem weißen jungen Mann ist im Seattle des Jahres 1937 völlig ausgeschlossen.Was Flora und Henry nicht wissen: Sie sind Figuren in einem alten Spiel, in dem die Liebe selbst und ihr alter Widersacher Tod menschliche Gestalt angenommen haben. Und beide nutzen all ihre manipulativen Fähigkeiten, um zu gewinnen.Tja, wie ich finde, wird die "Inhaltsangabe" diesem Buch so garnicht gerecht.....ich wusste ehrlich nicht, worauf ich mich da einlasse und was mich da so erwartet.Und am Anfang ging es echt schleppend los; bin gar nicht erst mit den Protagonisten war geworden.....aber die Geschichte nahm Fahrt auf und dann hatte sie mich voll gepackt.....OmG.....es war so emotional!!!! Ich habe geweint und geschluchzt. Dieses Buch hat mich echt fertig gemacht.....auf eine positive Art und Weise.Zwar fand ich das Ende etwas weit hergeholt, aber hey, dafür habe ich die letzten Seiten wieder nur geweint! Ich bin so froh, dieses Buch gelesen zu haben, diese Emotionen erlebt zu haben. Danke,Danke dafür an die Autorin!Außerdem fand ich auch den "Rollentausch" der Geschlechter grandios: Der Tod als Frau und Die Liebe als Mann.....perfekt in meinen Augen.Wer sich also seiner Tränen beim Buchlesen nicht schämt, kommt hier voll und ganz auf seine Kosten!!!Ein Buch, das unbedingt gelesen werden sollte!

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  • Anfänglich etwas langatmig, aber die tolle Idee und Atmosphäre machen es wieder gut!

    Das Spiel von Liebe und Tod
    Skyline-Of-Books

    Skyline-Of-Books

    18. September 2016 um 13:37

    Klappentext „Romeo und Julia, Kleopatra und Mark Anton, Napoleon und Josephine, sie alle waren schon Figuren in dem jahrtausendealten Spiel von Liebe und Tod. Die Regeln sind einfach. Verlieben sich die Paare vor dem ausgewürfelten Termin, hat die Liebe gewonnen, trennen sie sich, triumphiert der Tod und einer der Liebenden muss sterben. Immer wieder steht Henry vor der Tür des Jazzclubs, in dem Flora allabendlich singt. Er ist hingerissen von der schönen jungen Frau, ihrer Stimme und ihrer Musik. Flora dagegen versucht lange, sich gegen ihre Gefühle zu wehren. Ihre Haut ist schwarz und eine Beziehung mit einem weißen jungen Mann ist im Seattle des Jahres 1937 völlig ausgeschlossen. Was Flora und Henry nicht wissen: Sie sind nur Figuren in einem uralten Spiel, in dem die Liebe selbst und ihr alter Widersacher Tod menschliche Gestalt angenommen haben. Und beide nutzen all ihre manipulativen Fähigkeiten, um zu gewinnen.“   Gestaltung Das Cover ist sehr klassisch gehalten und zieht besonders durch den Hintergrund, der eine Backsteinmauer mit einer grünen Tafel darstellt, die Aufmerksamkeit auf sich. Der Titel ist dann mit unterschiedlichen Schriften auf die Tafel geschrieben, wobei es so aussieht als sei er aus Kreide geschrieben. Ich mag die Idee und auch dass dieses Cover eine Abwechslung zu all den anderen Covern darstellt, jedoch zieht das Buch nicht unbedingt meine Blicke auf sich, sodass ich in der Buchhandlung wohl eher daran vorbeigegangen wäre.   Meine Meinung „Das Spiel von Liebe und Tod“ klang für mich nach einer ganz besonderen, atmosphärischen Geschichte, die auf eine ganz besondere Art und Weise erzählt wird. Daher war ich gespannt, was mich bei diesem Buch erwarten würde. Die Geschichte war wirklich einzigartig! In diesem Buch werden Liebe und Tod sozusagen personalisiert. Sie spielen schon seit Jahrzehnten ein Spiel miteinander, indem sich sowohl Liebe als auch Tod einen Spieler aussuchen. Verlieben sich ihre beiden Spieler ineinander, so gewinnt die Liebe das Spiel. Der Tod gewinnt, wenn sich nur eine Seite verliebt, beide Spieler sich trennen oder ähnliche Szenarien eintreten.   Im Jahr 1937 wählt die Liebe den hellhäutigen Henry aus Seattle aus, während der Tod die dunkelhäutige Flora aussucht. Dies scheint gerade in Angesicht der Zeit, zu der das Buch spielt, von vorneherein ein eindeutiger Sieg für den Tod zu sein, da eine Liebe zwischen einem Weißen und einer Dunkelhäutigen zu einigen Problemen führte…doch ist die Liebe nicht vielleicht doch stärker als der Tod?   Fasziniert hat mich an diesem Buch besonders der Schreibstil und die Art des Erzählens. Die Autorin erzählt sehr bildgewaltig und wortgewandt die Geschichte von Henry, Flora, der Liebe und dem Tod. Das Flair der 30er Jahre hat die Autorin sehr atmosphärisch eingefangen und mir so das Gefühl vermittelt, als sei ich selbst Teil der Geschichte bzw. als wäre ich hautnah dabei gewesen, als ethnische Vermischungen als untragbar angesehen wurden.   Interessant war auch die Erzählweise, da „Das Spiel von Liebe und Tod“ aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird und auch mehrere Erzählstränge nebeneinander verlaufen. Hier muss man sich zunächst einen Überblick verschaffen. Dies ist gerade zu Beginn ein wenig herausfordernd, da ich fand, dass die Handlung anfangs schleppend und teilweise auch langweilig war. Dass die Geschichte an sich sehr ruhig sein würde, habe ich zwar erwartet, jedoch musste ich mich dann doch durch die erste Hälfte des Buches etwas durchkämpfen, weil die Handlung wirklich sehr ruhig war. Ab der Hälfte des Buches wurde es dann spannender und das Ende war doch überraschend und mitreißend, womit ich schon gar nicht mehr gerechnet hatte.   Die Figuren waren sehr gut ausgearbeitet, da vor allem Henry und Flora eine tiefe Verbindung zueinander hatten, die so beispielsweise auch durch ihre Liebe zur Musik (Flora ist Sängerin und Henry spielt Bass) deutlich wurde. Diese Verbindung war für mich als Leserin die ganze Zeit spürbar. Auch die Liebe und der Tod waren sehr überzeugende Figuren, die durch ihren Konflikt für Spannung gesorgt haben und die es sich auch nicht haben nehmen lassen, in ihr Spiel einzugreifen, indem sie menschliche Gestalt annahmen. Doch wer am Ende siegt, die Liebe oder der Tod und ob sich Henry und Flora ineinander verlieben oder nicht…das muss jeder wohl selber herausfinden!   Fazit „Das Spiel von Liebe und Tod“ ist eine spannende Geschichte mit einer so noch nicht dagewesenen Handlung, die vor allem durch die Personifizierungen von Liebe und Tod und deren Spiel überzeugen kann. Die Figuren sind sehr detailliert ausgearbeitet und vor allem das Flair der 30er Jahre war konstant greifbar. Bis die Geschichte in Fahrt kommt dauert es leider jedoch etwas, sodass ich mich durch den Anfang etwas durchkämpfen musste. 4 von 5 Sternen   Reihen-Infos Einzelband

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  • Das Spiel von Liebe und Tod von Martha Brockenbrough

    Das Spiel von Liebe und Tod
    nana_what_else

    nana_what_else

    07. September 2016 um 19:05

    Tod war eine gute Lehrerin. Die beste und auch grausamste. aus: Das Spiel von Liebe und Tod von Martha Brockenbrough, Seite 379. Textrechte: Loewe Der Klappentext: Immer wieder steht Henry vor der Tür des Jazzclubs, in dem Flora allabendlich singt. Er ist hingerissen von der schönen jungen Frau, ihrer Stimme und ihrer Musik. Flora dagegen versucht lange, sich gegen ihre Gefühle zu wehren. Ihre Haut ist schwarz und eine Beziehung mit einem weißen jungen Mann ist im Seattle des Jahres 1937 völlig ausgeschlossen. Was Flora und Henry nicht wissen: Sie sind nur Figuren in einem uralten Spiel, in dem die Liebe selbst und ihr alter Widersacher Tod menschliche Gestalt angenommen haben. Und beide nutzen all ihre manipulativen Fähigkeiten, um zu gewinnen. Textrechte: Loewe Rezension: Zwar ging der trojanische Krieg – der Krieg um die schöne Helena – als eines der zentralsten Ereignisse der Antike in die Geschichte ein, doch tatsächlich, war er nur Bestandteil eines Jahrtausende alten Spiels. Die Geschichte von Romeo und Julia, die uns noch heute zu Tränen rührt und als die wohl tragischste Liebesgeschichte der Welt gilt, ist ebenfalls nichts weiter, als das Zeugnis einer verlorenen Wette. Denn seit Urzeiten spielen und wetten Liebe und Tod gegeneinander – und bisher ging immer Tod als Sieger hervor. Im Seattle des Jahres 1937 geht das Spiel zwischen Liebe und Tod in eine weitere Runde. Dieses Mal sind Flora, die junge Jazzsängerin, die vom Fliegen träumt und Henry, der nichts als Musik im Kopf hat, die beiden Schachfiguren im Spiel der höchsten Mächte. Bereits das außergewöhnliche Setting zeichnet diesen wundervollen Jugendroman aus. Im Amerika der 30er, in dem das Miteinander der beiden aufgrund der herrschenden Apartheidspolitik erschwert und freigeistige Frauen nur ungern gesehen werden, beginnt die zarte Liebe zwischen Henry und Flora zu blühen – trotz aller Widerstände, Zweifel und Hürden, die ihnen in den Weg gelegt werden. Schon in jungen Jahren müssen die beiden Protagonisten lernen, mit großen Verlusten umzugehen und sich als Waisen durchzuschlagen. Obwohl fantastische Elemente die Handlung durchziehen, merkt man recht schnell, dass man es bei Das Spiel von Liebe und Tod nicht nur mit einem kurzweiligen Fantasy-Roman zu tun hat, sondern ebenso mit einem hervorragend recherchierten Epochenpanorama. „Aber erinnerst du dich denn gar nicht, wie es als Kind war?“, fragte er. „Wie viel einfacher und klarer alles war? Manchmal glaube ich, was die Liebe angeht, sind Kinder viel klüger als wir alle. Sie zweifeln sie nicht an. Nicht eine Sekunde lang. Und sie stellen auch nicht infrage, dass ihre Liebe erwidert wird. Irgendetwas passiert mit uns, wenn wir erwachsen werden. Das Schicksal trampelt uns nieder. Wir vergessen, wie es ist, wenn man einfach nur liebt, ohne das Chaos des Lebens mit in die Suppe zu werfen. Wir tauschen Liebe gegen Angst ein. Und das will ich einfach nicht mehr.“ aus: Das Spiel von Liebe und Tod von Martha Brockenbrough, Seite 348. Textrechte: Loewe Henry ist eine ungemein sympathische Figur: trotz unzähliger Schicksalsschläge gelingt es ihm stets, das Positive in den Dingen zu sehen; sein selbstloser und humorvoller Charakter macht ihn zu einem Protagonisten, den man einfach ins Herz schließen muss. Flora hingegen hat das Leben vorsichtig und zögerlich gemacht, wenn es darum geht, ihr Herz für andere zu öffnen – schließlich scheint es, als lauere hinter jeder Ecke der Verlust. Während Liebe alles daran setzt, dass die beiden zusammenfinden, lässt Tod nichts unversucht, um Henry und Flora voneinander zu trennen. Die Thematisierung der Zwei-Klassen-Gesellschaft, die großen Raum in der Geschichte einnimmt, und nicht nur die Missstände in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, sondern auch Probleme der Gegenwart vor Augen führt, wirkt authentisch und ist dabei zugleich berührend und schockierend. Weitere behandelte Themen, die in der Handlungszeit des Romans wohl häufig als Tabus galten, aber auch ganz zentral in der Lebenswelt des (jugendlichen) Lesepublikums sind, sind etwa Homosexualität und Legasthenie. Manche Menschen waren, genau wie manche Songs, einfach mehr als bloß die Summe ihrer Teile. aus: Das Spiel von Liebe und Tod von Martha Brockenbrough, Seite 140. Textrechte: Loewe Der Roman behandelt mal mehr, mal weniger intensiv ein breites Spektrum an ernsten Themen. Die fantastisch-mythischen Handlungsstränge peppen die Geschichte auf und verpassen ihr einen lockerleichten, humorvoll-philosophischen Anstrich, sodass die Handlung nie in wirklich in Ernsthaftigkeit versinkt. Dennoch ist es gerade der Fantasy-Anteil, der nicht 100%ig zu überzeugen weiß: die Umstände und Regeln des Spiels wirken nicht ganz schlüssig, das Verhalten von Liebe und Tod als personifizierte und handelnde Figuren ist stellenweise absolut fragwürdig und nicht nachvollziehbar und die Auflösung des Dilemmas zum Schluss ist auch ein klein wenig seicht geraten. Das sind allerdings nur winzigkleine Kritikpunkte, denn alles in allem ist Das Spiel von Liebe und Tod ein gelungener und sehr kurzweiliger Jugendroman mit einem überschaubar großen, aber sehr interessanten Romanpersonal, einem ungemein spannenden Setting und einer im Großen und Ganzen überzeugenden Handlung. Persönliches Fazit: Das Spiel von Liebe und Tod von Martha Brockenbrough ist ein sehr vielschichtiger Jugendroman, der reale gesellschaftliche und soziale Probleme in einem fantastischen Rahmen anspricht, in dem auch die Philosophie nicht zu kurz kommt. Dieses Buch bietet eine weltoffene, aufgeklärte und herzerwärmende Sicht auf das, was die Welt am Laufen hält: die Liebe. Das Spiel von Liebe und Tod von Martha Brockenbrough | Originaltitel: The Game of Love and Death | Übersetzung: Jessika Komina und Sandra Knuffinke | Loewe, 2016 | Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag, 400 Seiten | ISBN 978-3-7855-8262-6

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  • Am Ende bleibt das Gefühl eines literarischen Kunstwerks ...

    Das Spiel von Liebe und Tod
    Damaris

    Damaris

    23. August 2016 um 15:36

    Das Thema von "Das Spiel von Liebe und Tod" klingt unheimlich interessant und sehr speziell. Doch sooft man dieses liest, so richtig vorstellen kann man sich unter dem Buch nichts, und umso größer ist die Anziehung. Man will wissen, um was es hier genau geht. In der Geschichte ist es tatsächlich so, dass Liebe und Tod menschliche Gestalt angenommen haben, um ein uraltes Spiel zu spielen, bei dem es jedem der beiden ums Gewinnen geht. Die Spielfiguren sind Menschen, von den Gegnern schon als Säuglinge ausgewählt. Verlieben sich Paare vor dem ausgemachten Termin, hat die Liebe gewonnen. Sollten sie sich trennen, gewinnt der Tod, und einer der beiden Menschen muss sterben. Tod und Liebe scheuen sich nicht davor die Menschen bis zum äußersten zu manipulieren. Denn beiden wollen unbedingt gewinnen.Ich komme jeden Abend wieder, dachte er. Jeden Abend, einfach nur, um zuzuhören. Er konnte nicht anders. So lange hatte er sich bemüht, sich stets nützlich zu machen pflichtbewusst und anständig zu sein. Aber das ging jetzt nicht mehr. Nicht wenn dieses Mädchen im Spiel war [...]. - S. 55Henry hat früh seinen Eltern verloren und wächst bei wohlhabenden Freunden seines Vaters auf. Er möchte seiner Adopitvfamilie beweisen, dass er es verdient bei ihnen zu leben, denn ihm geht es gut, im Gegensatz zu vielen anderen Menschen, die nach dem damaligen Börsencrash alles verloren haben.Auch Flora wurde früh zur Waise und lebt mit ihrer Großmutter zusammen. Ihr geht es den Umständen entsprechend gut. Zwar hat sie als schwarze Frau mit Diskriminierung zu kämpfen, doch ihr Nachtklub läuft, und ein Freund ihres Vaters überlässt ihr sein Flugzeug für ihr liebstes Hobby, das Fliegen. Flora und Henry ahnen nicht, dass sie die Hauptrolle im Spiel von Liebe und Tod spielen, auch nicht, als ihr Leben völlig aus der Bahn gerät, und sie nicht das Geringste dagegen machen können.Neben den Haupt- und Nebencharakteren, haben auch die Liebe und der Tod diverse Auftritte im Buch, als Menschen oder auch mal in anderer Gestalt. Diese Begebenheiten sind oft sehr speziell, haben etwas leicht Gruseliges oder Unabwendbares an sich. Man wartet richtiggehend darauf, dass die beiden wieder in Erscheinung treten."Das Spiel von Liebe und Tod" liest sich sehr ruhig, aber nicht langweilig, und profitiert eindeutig von der Zeitepoche, einem Seattle der 30er-Jahre. Abneigungen gegen Andersdenkende, Homosexuelle oder schwarze Menschen kommen sehr gut beim Leser an. Sehr beeindruckend ist die Implementierung von historischen Begebenheiten in die Geschichte, für die hier meist der Tod verantwortlich gemacht wird. Durch ein noch häufigeres Auftreten von Liebe und Tod hätte die Autorin dem Buch noch etwas mehr Aufregung verleihen können. Gegen Ende münden die Ereignisse in einen bombastischen Schluss, der tief beeindruckt, aufwühlt und anrührt. Es bleibt das Gefühl eines literarischen Kunstwerks.Das persönliche Fazit"Das Spiel von Liebe und Tod" ist vor dem Lesen schwer zu fassen, denn die Inhaltsbeschreibung klingt abstrakt. Als dann im ersten Kapitel klar wird, dass hier Liebe und Tod als Menschen gegeneinander ein sehr reales Spiel spielen, war ich sofort gebannt. Die Geschichte ist meisterhaft aufgebaut, oft beeindruckend und tiefgründig. Etwas mehr Spannung und Herzklopfen hätte sie nochmals aufgewertet. Der Schluss ist erstklassig. Er hat mich sehr begeistert, enorm aufgewühlt und zu Tränen gerührt zurückgelassen. Auf jeden Fall im Auge behalten!

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  • Eine sehr berührende und wunderbare Geschichte über Liebe & Tod

    Das Spiel von Liebe und Tod
    Uwes-Leselounge

    Uwes-Leselounge

    21. August 2016 um 08:09

    "Das Spiel von Liebe und Tod" von Martha Brockenbrough ist eine sehr ungewöhnliche Geschichte. In diesem Buch spielen "Liebe" & "Tod" ein perfides Spiel mit den Menschen. Ob dies aus Langeweile oder einem anderen Grund geschuldet ist, müsst Ihr natürlich selbst lesen. Im Jahr 1920 lernen wir "Liebe" und "Tod" kennen und lesen wie sie Ihre Spieler bestimmen. Die anschließende Story selbst spielt in den 1930er Jahren in Seattle. Dort leben unsere beiden Protagonisten Henry und Flora. Während Henry weiß und in einer einflussreichen Familie aufgewachsen ist, hat es Flora schwerer. Denn sie ist eine Farbige und hat den Traum die Welt zu umfliegen. Beide Personen verbindet die Leidenschaft zur Musik, doch reicht dies für die große Liebe? Wer wird siegen, die Liebe oder der Tod?Als ich während der "Loewe Teatime" in Leipzig den ersten paar Worten dieses Buches lauschen durfte, stand für mich fest, dass ich es unbedingt lesen möchte. Denn dieser Roman klingt völlig anders, als dass, was ich sonst lese. Die Idee "Liebe" und "Tod" als reale Wesen darzustellen begeisterte mich. So fieberte ich dem Erscheinungstermin entgegen. Schon nach den ersten Seiten hatte mich die Autorin gefangen genommen und wir erleben, wie "Liebe" und "Tod" sich im Jahr 1920 treffen, die Spielregeln festlegen und schließlich ihre "Spielfigur" auswählen. Gut gefallen hat mir dabei, dass Martha Brockenbrough "Liebe" als Mann und "Tod" als Frau ausgewählt hat. Danach machen wir einen Sprung ins Jahr 1937, genauer gesagt nach Seattle. Dort lebt unser Protagonist Henry und Spieler von "Liebe". Nachdem Henry seine Familie durch tragische Umstände verloren hat, nimmt sich der beste Freund seines Vaters seiner an. Gemeinsam mit dessen Sohn Ethan wächst er in sehr guten Verhältnissen auf. Henry kann in eine positive Zukunft blicken. Diese hat Flora, die Spielerin von "Tod" eher weniger. Obwohl sie einen Job als Flugzeugmechanikerin hat und zusammen mit ihrem Onkel einen Jazzclub betreibt, lebt sie in eher ärmlichen Verhältnissen. Darüber hinaus kümmert sie sich noch um ihre Großmutter, die sie über alles liebt. Ihr größter Traum ist es, Pilotin zu werden und als erste Farbige die Welt zu umfliegen. Als Henry und Flora sich eines Abends im Jazzclub zum ersten Mal sehen, ist es um Henry geschehen. Für ihn ist es Liebe auf den ersten Blick. Auch Flora entwickelt im Laufe der Zeit Gefühle für ihn, doch ist sie sich ihrer Herkunft nur allzu bewusst. Eine gemischt-rassische Liebe kann sie sich einfach nicht vorstellen. Für diese Art der Liebe war die Gesellschaft zum damaligen Zeitpunkt einfach noch nicht bereit. Trotzdem fand ich es toll zu lesen, wie sich Henry immer wieder um Flora bemüht. Merkt er doch, dass Flora ebenfalls etwas für ihn empfindet. Auch die "Beziehung" zwischen "Liebe" und "Tod" konnte mich durchaus überzeugen, gehen sie doch irgendwie feinfühlig miteinander um. Zu Beginn dachte ich, dass es "Tod" nur darum geht zu gewinnen, aber im weiteren Verlauf spürt man, dass beide voneinander abhängig sind. Der Eine kann ohne den Anderen nicht. Ist es Zuneigung oder gar etwas anderes?"Das Spiel von Liebe und Tod" besticht durch einen wunderbaren Schreibstil und den Kampf zwischen "Liebe" und "Tod", also deren Einmischung in die Handlungen, damit "ihr Spieler" gewinnt. Aber auch durch die sehr große und bedingungslose Liebe von Henry zu Flora. Dabei geht Henry sogar aufs Ganze und setzt alles auf eine Karte. Auch wenn dies bedeutet, im schlimmsten Fall auf der Straße leben zu müssen...Mir stellte sich immer wieder die Frage, ist Liebe so viel stärker als der Tod? Sollte man wirklich alles daransetzen, die Liebe seines Lebens für sich zu gewinnen, auch wenn dies bedeutet, alles was man bisher aufgebaut hat, zu verlieren? Während sich zum Ende hin alles um Henry und Flora zuspitzt, kam ich nicht umhin, mit beiden mitzuleiden. Beide Protagonisten haben mir ausgesprochen gut gefallen, ohne dabei einen von beiden hervorzuheben. Martha Brockenbrough sind hier zwei aussergewöhnliche Charaktere gelungen. Auch die "Beziehung" zwischen "Liebe" und "Tod" passte für mich sehr gut.FAZIT: Hier geht es nicht nur um Liebe, Tod, den Reiz zu spielen, sondern auch um Macht, Intrigen, Rassenkampf und Jazzmusik. All diese Dinge, gepaart mit wunderbaren Protagonisten vereinen dieses Buch zu einer beeindruckenden und sehr toll zu lesenden Geschichte. Die beiden Protagonisten Henry und Flora haben mich sehr beschäftigt, aufgewühlt und mich meinen Gedanken nachhängen lassen.Wer überlegt, ob er dieses Buch lesen möchte, wird es definitiv nicht bereuen. Eine absolute Leseempfehlung von mir.5 von 5 Nosinggläser

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  • Leo Löwchen 15J. Rezi zu "Das Spiel von Liebe und Tod"

    Das Spiel von Liebe und Tod
    LeoLoewchen

    LeoLoewchen

    20. August 2016 um 16:17

    Findet ihr zueinander, so gewinnt die Liebe.Seid ihr zu langsam, so gewinnt der Tod.So geht das Spiel, wie jedesmal……und ihr wisst nicht, was euch droht! Heute habe ich für euch das Buch „Das Spiel von Liebe und Tod“ von Martha Brockenbrough aus dem Loewe Verlag. Schon seit Jahrhunderten spielen Liebe und Tod ein altbewährtes Spiel.Jeder sucht sich eine sterbliche Spielfigur im Kindesalter aus.Dann wird ein Datum erwürfelt.Verlieben sich die Spielfiguren bis zum gewürfelten Termin, so gewinnt die Liebe.Verliebt sich allerdings nur einer der Beiden, oder sie trennen sich voneinander, so gewinnt der Tod und beide Spielfiguren müssen sterben.Ihr neuestes Spiel spielen sie mit Flora und Henry.Er, ein Stehaufmännchen, das immer optimistisch bleibt, egal wie vielen Schicksalsschlägen ihm das Leben schon unterzogen hat.Sie, eine Frau ohne Privilegien, dafür aber mit umso größeren Träumen.Beide teilen die Leidenschaft zur Musik und fallen einander auf, als Henry wie fast jeden Tag den Jazzclub besucht, in welchem Flora als Sängerin arbeitet.Eigentlich steht dieser Liebe doch nichts im Wege, oder?Doch Flora ist dunkelhäutig, Henry nicht und im damaligen Seattle galten gemischte Beziehungen als Unding.Währen der Tod dort seine Siegeschance sieht, versucht die Liebe mit allen Mitteln dagegen anzukämpfen.Wer gewinnt das Spiel von Liebe und Tod?…wie wird Henrys und Floras Geschichte zu Ende gehen? Als ich den Klappentext gelesen habe, war für mich schon alles klar – dieses Buch musst du lesen!Und wie sich herausgestellt hat, war dieser Gedanke goldrichtig!Zum einen haben wir hier die Geschichte aus der Sicht der Personifizierung von Liebe und Tod, während wir zum anderen Henry und Flora als Spielfiguren begleiten.Das verleiht dem Buch einen unglaublich interessanten Twist und lässt keine Langeweile aufkommen.Denn auch bei den beiden Unsterblichen erkennt man irgendwann menschliche, unerwartete Züge, sodass ich zumindest wirklich mit ihnen mitfiebern konnte.Aber auch Henry und Flora sind zwei unglaublich liebenswerte Charaktere, die sehr schön in Szene gesetzt wurden.Trotz dem ständigen Dazwischenfunken von Liebe und Tod kauft man ihnen ihre Liebe wirklich ab und differenziert irgendwann zwischen manipulierten Taten und „echten“ Taten.Das alles ist so ein außergewöhnliches Konzept, das aber so gut und faszinierend umgesetzt wurde, dass ich förmlich an diesem Buch geklebt habe.Eine tolle originelle Idee, außergewöhnliche Charaktere und eine Handlung, die mitreißt.Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch und hoffe, dass ihr jetzt neugierig seid, wer von den Beiden das Spiel gewinnt 😉 Ich vergebe 5 von 5 Löwchens! Das war es dann von mir!Viele GrüßeEureLeo Löwchen

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