Martha Conway Das Schiff der Träume

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Inhaltsangabe zu „Das Schiff der Träume“ von Martha Conway

1838 auf dem Ohio River: May Bedloe arbeitet als Schneiderin für ihre Cousine Comfort Vertue, eine gefeierte Schauspielerin. May hatte nie das Bedürfnis, im Scheinwerferlicht zu stehen, und ist mit ihrem einfachen Leben zufrieden. Doch dann trennt sich Comfort überraschend von May, und zum ersten Mal in ihrem Leben ist diese ganz auf sich allein gestellt. Aus der Not heraus heuert sie auf Hugo Cushings Theaterschiff an – und blüht auf. Denn die bunte, exotische Truppe, die ihr dort begegnet, lässt sie endlich zu sich selbst finden. Als ihr dann noch Hugo selbst Avancen macht, scheint ihrem Glück nichts mehr im Wege zu sein. Doch gerade als May ihren Platz im Leben gefunden zu haben glaubt, wird sie vor die größte Herausforderung ihres Lebens gestellt …

Hier kommt der Zeitgeist, die Atmosphäre und die Hoffnung auf Freiheit gut zum Ausdruck. Ein unterhaltsamer Roman für lange Abende im Winter

— sommerlese

Ein tolles Buch mit einer tollen Atmosphäre

— Maerchenfee

Ein toller Roman der mich mit einem tiefen Seufzen zurück ließ.

— ChattysBuecherblog

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Sehr schön geschrieben,machte sehr viel Freude zu lesen und in die Zeit ein zu tauchen!

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    Das Schiff der Träume

    sommerlese

    16. October 2017 um 15:15

    Martha Conways Buch "Das Schiff der Träume" führt in die Zeit vor dem amerikanischen Bürgerkrieg. Der historische Roman erscheint als deutsche Erstveröffentlichung im Oktober 2017 im Goldmann Verlag und wurde übersetzt durch Christine Heinzius.   1838 in Cincinnati, Ohio. May Bedloe ist 22 Jahre und arbeitet als Schneiderin für ihre Cousine Comfort Vertue, eine hochnäsige Schauspielerin, die May herumkommandiert. Als sich schicksalshafte Dinge ereignen, werden die Cousinen getrennt. May heuert selbst auf einem Theaterschiff an und fühlt sich in der bunten Truppe wohl und blüht auf.  Doch die größte Herausforderung ihres Lebens wartet noch auf May und dieser Einsatz ist ziemlich gefährlich und folgenschwer.     Dieser Gesellschaftsroman dreht sich um die junge May Bedloe, die ihren Platz im Leben sucht und dabei ungeahnte Abenteuer erlebt und sich von einer schüchternen grauen Maus zu einer selbstbewussten und mutigen Frau entwickelt. Nach und nach lernen wir die verschiedenen Charaktere kennen, sehen, wie May von ihrer Cousine Comfort herumkommandiert wird und stossen später mit May auf eine bunte Truppe von Schauspielern und Zauberern auf einem Theaterschiff, die es in dieser Zeit wirklich gab. Es ist die Zeit der Anti-Sklaven-Bewegung, der sogenannten "Abolitionisten" und die Zeit vor dem amerikanischen Bürgerkrieg. Auch May wird in die Sache der Sklaven-Befreier gezogen und soll Sklaven über den Fluss in die Freiheit retten, was als strafbare Handlung angesehen wird.   Der Roman wird ruhig, aber detailgenau erzählt, doch es wird nicht langweilig. Mays Leben plätschert erst dahin wie das Wasser des Ohio, doch dann nimmt es gewaltige Fahrt auf und endet in einer Katastrophe, die für May den Wendepunkt ihres Lebens darstellt.   Da May Schneiderin ist, bekommt man immer wieder die Garderobe beschrieben und kann sich die Figuren bildhaft deutlich ausstaffiert vorstellen. Vieles muss aus Geldmangel improvisiert werden, auch das Bühnenbild. Man taucht sehr authentisch in die Zeit ein und erlebt das Leben auf dem Theaterschiff, die vielen Stationen am Fluss und die Menschen, die hier auf dem Schiff gute Unterhaltung und Abwechslung suchen. Mit May hat Martha Conway eine liebenswürdige Protagonistin geschaffen, die man gerne begleitet. Die besondere Atmosphäre liegt in den zeitgeschichtlichen Hintergründen, aber auch an dem Leben auf dem Theaterschiff.  Einfühlsam, detailliert und unterhaltsam ist der Erzählstil und man kann dieses Buch wunderbar an langen Winterabenden geniessen. Auch die Emotionen, die Situationsbeschreibungen und die Not der Sklaven zeigt die Autorin auf eine realistische und anschauliche Weise, die mich mitgenommen hat.    Hier kommt der Zeitgeist, die Atmosphäre und die Hoffnung auf Freiheit gut zum Ausdruck. Ein unterhaltsamer Roman für lange Abende im Winter.

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  • Das Schiff der Träume

    Das Schiff der Träume

    Maerchenfee

    16. October 2017 um 09:03

    Inhaltsangabe: 1838 auf dem Ohio River: May Bedloe ist Schneiderin und arbeitet für ihre Cousine Comfort. Als Schauspielerin möchte Comfort stets im Rampenlicht stehen, ist sehr verwöhnt und May steht daher ständig in ihrem Schatten, was ihr aber nichts ausmacht. Sie lernen Mrs. Howard kennen, die Comfort unter ihre Fittiche nimmt, für May aber keine Verwendung hat, daher trennt sich Comfort von ihr. In ihrer Not heuert sie auf Hugo Custings Theaterschiff an und lebt sich dort sehr schnell ein. Doch dann tauchen auf einmal Mays Schwester und Mrs. Howard wieder auf und zwingen May etwas zu tun, für das sie sogar getöt werden könnte..... Meine Meinung: Die erste Hälfte des Buches ist etwas ruhiger gehalten, wir lernen die Charaktere kennen und könnnen uns ein Bild von ihnen und der Theaterwelt machen. So mochte ich May von Anfang an und bis zum Ende der Geschichte wurde sie mir immer noch sympathischer. Ich glaube, May war von sich selber überrascht, was alles in ihr steckt. Nicht nur, dass sie ihr Leben von heute auf morgen alleine meistern mußte, sie lebte sich auch schnell in der Schauspielerwelt ein und als sie dann das "Verbotene" tat, wuchs sie über sich hinaus. Ab der zweiten Hälfte kommt dann auch so richtig Schwung und Spannung in die Geschichte. Für mich war dieser Ausflug in die Theaterwelt auf einem Schiff auch etwas neues, aber wie May fühlte ich mich dort ebenfalls sehr schnell wohl. So bunt und vielfältig wie das Theater waren auch die Charaktere und May findet sogar vertrauensvolle Unterstützer. Martha Conway versteht es sehr gut, dem Leser die politische Situation und das Leben des frühen 19. Jahrhunderts zu schildern. Ich fühlte mich bestens unterhalten, gerade die Mischung aus ruhigem Buch, welches nach und nach immer spannender wird und die Liebe sich im Hintergrund hält, hat mir sehr gut gefallen. Auch das Cover und die wunderschöne Innengestaltung des Buches verdienen ein ganz großes Extralob.

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  • Mein Leseeindruck

    Das Schiff der Träume

    ChattysBuecherblog

    16. October 2017 um 08:07

    Ich hielt ihr das Taschentuch hin. (1. Satz) Schon bei der Vorankündigung des Goldmann Verlags ist mir das Cover sofort ins Auge gestochen. Lag es an diesem Schiff? An der Frau? Am Titel? oder war es eine Mischung aus allem, was mich so neugierig machte? Ich wusste auf jedenfall, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Alles beginnt 1838 in Cincinnati, Ohio. Dort lernt der Leser die 22-jährige May kennen. May ist eine grundehrliche Person, die von ihrer Cousine gerne mal als etwas dümmlich hingestellt wird. Dann schlägt das Schicksal bitter zu und May heuert selbst auf einem Schiff an. Einem Theaterschiff, um genau zu sein. Sehr einfühlsam beschreibt MARTHA CONWAY einen Lebensabschnitt einer wirklich großartigen Frau. Sie lässt sich einfach nicht unterkriegen und versucht immer das Beste aus allem zu machen. Man erlebt die Höhe und Tiefen hautnah und fast schon spürbar mit. Ich war von der Geschichte so gefesselt, dass ich DAS SCHIFF DER TRÄUME kaum aus der Hand legen wollte. Auch durch das großzügige Schriftbild sind die Seiten nur so dahin geflogen. Ich wollte, nein, ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Sowohl die Protagonisten, als auch das Umfeld war sehr detailliert beschrieben, so dass ich oftmals das Gefühl hatte, inmitten des Geschehens zu sein. Sei es die Schiffexplosion, das Schwimmen ans rettende Ufer, die Verzweiflung plötzlich allein zu sein, der Hoffnungsschimmer auf eine sichere Zukunft oder auch die Bühnenauftritte....alles schien mir sehr realistisch und absolut nachvollziehbar. Fazit: Mit einem tiefen Seufzen habe ich das Buch beendet. Ein Seufzen voller Zufriedenheit und Dankbarkeit für die angenehmen und unterhaltsamen Lesestunden.

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