Martha Grimes Das verschwundene Mädchen

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Inhaltsangabe zu „Das verschwundene Mädchen“ von Martha Grimes

Vor der 12-jährigen Emma Graham ist kein Mörder sicher ...
Die 12-jährige Emma Graham lässt sich durch nichts so leicht erschüttern, nicht einmal durch die Verbrechen, die sich in ihrem Heimatort La Porte ereignet haben – wie die Entführung eines erst wenige Monate alten Babys. Vielmehr ist dadurch erst die Neugier der Hobby-Detektivin geweckt. Sie will unbedingt herausfinden, was vor zwanzig Jahren tatsächlich im Luxushotel „Belle Rouen“ geschehen ist, als das Baby verschwand. Dass ausgerechnet jetzt der Vater des Kindes nach La Porte zurückkehrt, erscheint ihr sehr merkwürdig. Emma wird der Sache auf den Grund gehen, auch wenn sie sich dabei selbst in Gefahr bringt ...

Sorry, mit diesem Buch konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden. Habe mich regelrecht durch gequält.

— gretchen2808

:( Martha Grimes ist wirklich gut aber das konnte ich nicht lesen. Kam nicht über die ersten 50 Seiten heraus. War nur nervig mit dem Gör.

— Gimagemelli

Spannend und humorvoll erzählt, allerdings lässt sich der Handlung ohne Kenntnis der Vorgängerbände nur schwer folgen.

— JuergenEdelmayer

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  • Spannende Detektivgeschichte mit 12-jähriger Ermittlerin

    Das verschwundene Mädchen

    JuergenEdelmayer

    18. August 2015 um 09:58

    Ich habe das Buch vor einigen Monaten geschenkt bekommen und wusste nicht, dass es sich dabei bereits um den vierten Band einer Reihe handelt. Das hat mir die Lektüre ziemlich erschwert, da im Lauf der Handlung häufiger auf vorangegangene Ereignisse hingewiesen wird, die für den gegenwärtigen Verlauf der Geschichte von Bedeutung sind. Dennoch - und das spricht eindeutig für die Autorin - hat mich "Das verschwundene Mädchen" nach einer Weile den Bann gezogen. Was mich trotz mancher Verständnisschwierigkeiten bei der Stange gehalten hat, waren die oft humorvollen Schilderungen der originellen Charaktere und ihre persönlichen Beziehungen zueinander. Martha Grimes versteht es meisterhaft, Bilder im Kopf des Lesers zu erzeugen. Ihre Beschreibungen ließen die Kleinstadt La Porte und ihre in der Mehrheit skurrilen Bewohner vor meinem geistigen Auge zum Greifen nahe auferstehen. Fazit: "Das verschwundene Mädchen" ist eine spannende und sehr unterhaltsameGeschichte. Allerdings sollten sich Leserinnen und Leser vor der Lektüre die zuvor erschienenen Bände zu Gemüte führen.

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  • Neue Ermittlung der jugendlichen Hobby-Detektivin

    Das verschwundene Mädchen

    michael_lehmann-pape

    14. November 2013 um 13:32

      Neben Inspector Jury hat Martha Grimes schon seit längerem mit der 12jährigen Emma Graham ein zweites, durchaus erfolgreiches, Eisen im Feuer.   Hier sei vorweg angemerkt, dass es zwar nicht unbedingt notwendig, zum Verständnis dieses neuen Romans aber durchaus von Nutzen ist, zumindest den direkten und vielleicht auch einige der anderen Vorgängerbände zu kennen. Was „das Personal“ und verschiedene Motive angeht, greift Grimes in erkennbarer Form gerade im ersten Teil dieses Buches auf „Bekanntes“ zurück. So erschließt sich unter anderem die Rolle des „unsichtbaren“ Taxifahrers Alex eigentlich erst im Zusammenklang der umfassenden Geschichte Emma Grahams, aber auch die Merkwürdigkeiten der Brüder „Uhub und Ulub“ werden erst im Zusammenhang der Bände deutlich. Selbst das zentrale Motiv dieses Romans, das „verschwundene Mädchen aus dem „Belle Ruin““ begleitet Emma Graham nicht erst seit Beginn dieses neuen Romans.   Treffend wie gewohnt bildet Grimes die Atmosphäre in der amerikanischen Kleinstadt „Spirit Lake“ (der Heimat Emmas und Schauplatz des Geschehens) und die verschiedenen Personen mitsamt ihrem Verhältnis untereinander ab. Breit und mit viel Zeit erzählt wird deutlich, dass dieses „Personenschau“ mit ein Hauptanliegen der Autorin in dieser Reihe um Emma Graham ist. Der „Fall“ selbst droht immer wieder, hinter den vielen kleinen Episoden und Charakterisierungen fast zu verschwinden. Was einerseits ein munteres Kaleidoskop teils skurriler, teils „kluger“ Personen darstellt und immer wieder durch die trockene Ironie des Stils für humorvolle Momente sorgt, was aber andererseits auch Längen ergibt. Das Buch zieht sich gerade in der ersten Hälfte ziemlich vor sich hin.   Ebenso wie gewohnt, nicht nur bei dieser Reihe, werden sich die Ereignisse zum Ende hin aber spannungsvoll gestalten und das Tempo anziehen, auch aufgrund der vielen Ungereimtheiten um die vermeintliche Entführung eines Säuglings in der Vergangenheit im ehemaligen Luxushotel. Gut, dass Emma hier und da Hinweise und Hilfe finden kann.   „Zu Mrs. Louderbeck ging ich immer dann, wenn die Dinge kompliziert wurden oder wenn das, was ich vor meinem geistigen Auge sah, wieder eins von diesen „teuflischen Details“ war“. Mrs. Louderdale ist übrigens die bekannte Tarot-Legerin in der Stadt und man wird erst abwarten müssen, ob die Karten Emma wirklich weiterhelfen werden.   Insgesamt souverän und flüssig geschrieben, mit trockenem Humor und vielen verschiedenen „bunten“ Persönlichkeiten ist dieser Roman unterhaltsam zu lesen. Wobei aber die Spannung lange Zeit auf der Strecke bleibt und manches doch auch konstruiert wirkt. An die „Jury“ Romane reicht Reihe um „Emma Graham“ nicht heran.

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