Martha Grimes Gewagtes Spiel

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Inhaltsangabe zu „Gewagtes Spiel“ von Martha Grimes

Ein wahres Feuerwerk der Erzählkunst - hinreißend ironisch und faszinierend abgründig In der stillen Marschlandschaft von Lincolnshire am Rande der Nordsee, zwischen kleinen Farmen, abgelegenen Pubs und ein paar Herrenhäusern, geht es eigentlich recht beschaulich zu. Doch dann ereignen sich gleich zwei mysteriöse Morde. Verna Dunn, eine Schauspielerin mit Starallüren, wird tot am Strand aufgefunden. Und wenig später treibt die Leiche eines erdrosselten Dienstmädchens in einem der zahlreichen Kanäle. Die Spuren beider Fälle führen nach Fengate, dem Landsitz eines reichen Kunstsammlers, und schnell fällt der Verdacht der Ortspolizei auf Lady Kennington, die auf einer Party dort zu Gast war. Schließlich wurde sie bei einem heftigen Streit mit Verna beobachtet und war die letzte, die das Opfer lebend gesehen hat. Verzweifelt wendet sich die mutmaßliche Täterin an ihren alten Freund Inspektor Jury. Doch während dieser seine heimliche Liebe zu verteidigen sucht, wird die Last der Gegenbeweise immer drückender. Und die Angeklagte selbst schweigt eisern über den wahren Verlauf des Abends. Gegen seinen Willen beschleichen schließlich auch Jury quälende Zweifel-...

Ein ausgezeichneter Krimi aus der Inspektur Jury Reihe bei dem es um Gefühle, Hoffnung und einen Blick in die Zukunft geht.

— kassandra1010

Spannend, gut geschrieben, wenngleich ich manchmal die Stirn runzeln musste, kleine Unebenheiten in der Logik stören.

— juergenalbers

Ein sehr schönes Buch! Lesenswert!

— Minje

Ein klassischer Kriminailroman aus den letztn Jahrtausend mit guter Handlung aber ohne Pepigkeit

— widder1987

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  • Was es zu beweisen gilt!

    Gewagtes Spiel

    kassandra1010

    21. December 2016 um 23:25

    Jurys alte Freundin Lady Kennington gerät unter doppelten Mordverdacht. Melrose und Jury ermitteln so gut und schnell wie sie können und dennoch beschleicht die Beiden ein ungutes Gefühl und jede Spur führt erneut zu Lady Kennington.Ein ausgezeichneter Krimi aus der Inspektur Jury Reihe bei dem es um Gefühle, Hoffnung und einen Blick in die Zukunft geht. Jury selbst hofft natürlich auf die Unschuld seiner ehemals Angebeten, doch die Beweise sind erdrückend. Es gilt dennoch schon um Jurys Glauben zu bestätigen, die Unschuld zu beweisen.Sehr spannend!

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  • Gewagtes Spiel

    Gewagtes Spiel

    Minje

    22. April 2015 um 14:29

    "Gewagtes Spiel" von Martha Grimes erschien 1997 im Goldmann Verlag. Das Original erschien im selben Jahr bei Henry Holt, New York. Das Buch spielt in Lincolnshire. Dort  löst Inspector Jury einen Fall. In diesem geht es um zwei Leichen. Beides Frauen. Spuren führen zu dem Landsitz eines Kunstsammlers. Die erste ermordete Frau ist die Ex Frau des Kunstsammlers. Mittlerweile ist er mit einer anderen Frau verheiratet. Eine Lady, die auf dem Landsitz zu Besuch war, wird verdächtigt. Sie wendet sich an Inspector Jury und die Dinge nehmen ihren Lauf. Wow! Was für ein Anfang! Das Buch besteht aus 42 Kapiteln, aufgeteilt in fünf Teile. Jeder Teil trägt eine Überschrift. Erste Überschrift: Dorcas Will Aha. Dorcas Will. Hm, ja, was will sie denn? Ich beginne zu lesen. Erster Satz: "Dorcas hasste die Fens." Ah, ja. Die Fens. Fens? Was ist das denn schon wieder? (Auflösung: Marschland) Erstes Kapitel endet mit "Dorcas will nicht. Nein, Dorcas....." Ach so. Ja. Im ganzen ersten Kapitel wie auch in den übrigen 41 kribbelt es vor Spannung. Einmal angefasst, kann man dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Hochdramatisch. Ein gelungener Inspector Jury Roman.

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  • Klassicher Kriminalroman mit starken Charakter, der nicht völlig überzeugt

    Gewagtes Spiel

    widder1987

    14. November 2014 um 23:38

    Inhalt: In der stillen Marschlandschaft von Lincolnshire am Rande der Nordsee, zwischen kleinen Farmen, abgelegenen Pubs und ein paar Herrenhäusern, geht es eigentlich recht beschaulich zu. Doch dann ereignen sich gleich zwei mysteriöse Morde. Verna Dunn, eine Schauspielerin mit Starallüren, wird tot am Strand aufgefunden. Und wenig später treibt die Leiche eines erdrosselten Dienstmädchens in einem der zahlreichen Kanäle. Die Spuren beider Fälle führen nach Fengate, dem Landsitz eines reichen Kunstsammlers, und schnell fällt der Verdacht der Ortspolizei auf Lady Kennington, die auf einer Party dort zu Gast war. Schließlich wurde sie bei einem heftigen Streit mit Verna beobachtet und war die letzte, die das Opfer lebend gesehen hat. Verzweifelt wendet sich die mutmaßliche Täterin an ihren alten Freund Inspektor Jury. Doch während dieser seine heimliche Liebe zu verteidigen sucht, wird die Last der Gegenbeweise immer drückender. Und die Angeklagte selbst schweigt eisern über den wahren Verlauf des Abends. Gegen seinen Willen beschleichen schließlich auch Jury quälende Zweifel-... Fazit: Matha Grimes Roman "Gewagtes Spiel" hat zwei juritzische Fälle zu bieten, die sich nicht ähnel und sich doch die gleiche Masche der Verirrung bedienen. Auf 340 Seiten wird in klassischen Erzählstil über die Menschen und Region Südenglands berichte, in den die Autorin mit Leichtigkeit versehne Wortwahl in lockeren Satzbau vereint und somit die Schwerigkeit der Jurtzerei zu mildern. Die Hauptthematik ist die Jurtiz sowie der Antiquiväten und nicht das 'Motiv' des Morders oder Angeklagten. Das Buch, welche 1997 veröffentlciht würden ist, kommt klassisich schön mit guten Charakteren und ohne großen Spannungbogen daher...3,5 Sterne

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  • Rezension zu "Gewagtes Spiel" von Martha Grimes

    Gewagtes Spiel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. November 2011 um 11:42

    Die Story: Zwei Morde in den Fens (was Fens sind, bekommt man mehrmals erläutert). Einer an einer unsympathischen Dame und einer an einer unattraktiven Dienstmagd. Inspektor Jury ermittelt bzw. lässt durch Melrose Plant ermitteln. Das war es eigentlich schon. Also eine ein wenig dürftige Kriminalgeschichte. Dass die beiden Morde zusammenhängen, drängt sich aus mehreren Gründen auf. Und dass in der Frage, weshalb der Mörder auch das mit „unattraktiv“ vornehm beschriebene Dienstmädchen umgebracht hat, der Schlüssel für die Lösung des Falles liegt, merkt der Leser so nach und nach ebenfalls. - Martha Grimes versteht es nahezu meisterhaft, aus wenig viel zu machen. Das Geheimnis für gut gehendes Schreiben? Schreiben, das sie lange als kreatives Schreiben an einer US-amerikanischen „University“ (dass University und Universität nicht dasselbe sind, sollte in diesem Zusammenhang vielleicht wieder einmal erwähnt werden) gelehrt hat. Umfangreiche Bildbeschreibungen, Dialoge, die kaum etwas mit der Sache - dem Kriminalfall - zu tun haben, Einbau von die Zeilen füllenden Nebensächlichkeiten (manchmal skurril bis geschmacklos, wie etwa die unwichtige, aber künstlich aufgeblasene Geschichte von dem „Fuß im Nachttopf“), Wiedergabe banaler Spruchweisheiten u.a.m. füllen ein Taschenbuch von 440 Seiten - in der deutschen Übersetzung. Apropos Übersetzung. An diesem Krimi zeigt sich wieder einmal, dass die Übertragung ausländischer Texte ins Deutsche nicht selten zu Fehlvorstellungen führen kann. Differenzierungen, die nicht nur für den Profi, der eine bestimmte Terminologie gewohnt ist, sondern auch für den Laien irreführend und ärgerlich sein können, sind vorprogrammiert. Gerade im englischen bzw. US-amerikanischen Rechtssystem gebrauchte Bezeichnungen lassen sich nur schwer sinngerecht ins Deutsche übertragen. So ist es zum Beispiel nicht bloß störend, wenn statt den im Deutschen im Strafrecht angebrachten Worten Beschuldigte, Angeschuldigte oder Angeklagte ständig das Wort Beklagte (wie es bei uns im Zivilrecht heißt) verwendet wird oder wenn im strafrechtlichen Bereich von „Abweisung der Klage“ die Rede ist. Fazit: Ein Krimi, den man nicht gelesen haben muss, der aber - was nicht unerwähnt bleiben soll - auch amüsante Passagen enthält.

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