Martha Grimes Inspektor Jury und die Frau in Rot

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Inhaltsangabe zu „Inspektor Jury und die Frau in Rot“ von Martha Grimes

Inspektor Jury weiß nicht mehr, wann er zuletzt Champagner getrunken hat. Als er sich in einer noblen Londoner Bar mit Tom Williamson trifft, genießt er ihn dafür umso mehr. Aber sein Gegenüber hat ein ernstes Problem: Vor Jahren starb seine Frau durch einen Sturz von einer Treppe, und seitdem quälen Zweifel den Witwer, der nicht an einen Unfall glauben kann. Jury nimmt er sich des Falles an. Noch bevor er aber den Tatort besichtigt, besucht er seinen Freund Melrose Plant. Und wie es der Zufall will wartet auch dort eine Leiche auf ihn. Die schöne Frau im roten Kleid ist von einem alten Turm gestürzt. Unfall, Selbstmord oder Mord? Jury kann nicht widerstehen und steht bald vor mehr als einem Rätsel …

Plätschert so dahin und auch der britische Humor kommt diesmal zu kurz.

— salino

Very britisch, very confusing for me ;-)

— Klusi

Drei Stürze - was war die Ursache?

— MissStrawberry

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wieder ein spannenderer Teil. Besser als der Vorgänger, aber erreicht niemals das Niveau der Anfänge dieser Reihe.

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  • Inspektor Jury und die Frau in Rot

    Inspektor Jury und die Frau in Rot

    Klusi

    20. November 2016 um 16:34

    Eigentlich hat Inspector Jury Urlaub. Als er von Tom Williamson um ein Gespräch gebeten wird, weil dieser ihm die Geschichte seiner Frau erzählen möchte, die vor siebzehn Jahren auf dem Landgut des Ehepaars eine steile Treppe hinunter gestürzt war, kommt ihm die Sachlage nicht so eindeutig vor, wie es die Polizei damals vermutet hatte. Angeblich sei es ein Unfall gewesen, denn Tess Williamson litt unter Schwindelanfällen, und so wurde angenommen, sie hätte während eines solchen Anfalls den Halt verloren und sich zu Tode gestürzt. Tom kann nicht daran glauben, darum bittet er Jury um Hilfe, und dieser verspricht, den Fall noch einmal aufzurollen und der Sache nachzugehen. Unterwegs zum Schauplatz des damaligen Geschehens besucht Jury seinen Freund Melrose Plant. Wie der Zufall so spielt, wird er auch dort mit einer Leiche konfrontiert. Eine schöne junge Frau in einem eleganten roten Kleid soll sich von einem alten Turm in der Nähe gestürzt haben. Jury glaubt auch hier nicht an einen Unfall, zu zweifelhaft sind die Umstände.Kann es ein Zufall sein, dass Jury innerhalb kürzester Zeit mit zwei Todesfällen zu tun hat, die durch einen Sturz ausgelöst wurden? Es stellt sich bald heraus, dass es nicht bei den zwei Toten bleibt...Inspector Jury war mir zwar vom Hörensagen ein Begriff, aber gelesen hatte ich bisher noch keinen der Krimis von Martha Grimes. Entsprechend verwirrend war der Anfang des Hörbuchs für mich, denn ich wusste vorher noch nichts über Jurys Lebensumstände, seinen Bekanntenkreis und seine bisherige Arbeit. Ich musste nicht nur die aktuell Verdächtigen, sondern auch Jurys Kollegen, Freunde und Bekannte neu kennenlernen. Dazu kommt, dass sich die Handlung ziemlich verzweigt entwickelt. Es gibt so viele Stellen, an denen Jury und sein Team mit den Ermittlungen ansetzen muss, denn da kommen auch noch einige Kinder ins Spiel, die damals häufiger bei Tess Williamson zu Gast waren und inzwischen längst erwachsen sind und befragt werden sollten.Martha Grimes hat hier eine vielschichtige und facettenreiche Geschichte erdacht, die lang schlummernde Geheimnisse aufdeckt und Hintergründiges ans Tageslicht bringt. Außerdem ist die Autorin eine Meisterin darin, typisch englisches Flair zu verbreiten. Der Sprecher des Hörbuchs, Frank Arnold, setzt dies sprachlich auch sehr gekonnt um. Sein insgesamt ruhiger Erzählstil ist angenehm. Man hört ihm gerne zu. Durch markante Änderungen der Stimmlage verleiht er den verschiedenen Beteiligten Charakter. Obwohl ich anfangs ein paar Probleme hatte, die vielen Personen zuzuordnen und auseinander zu halten, konnte ich letztendlich der Handlung gut folgen. Ich habe gleich zu Beginn erst ein wenig nachgeforscht und mir grundsätzliches Wissen über diese Krimiserie angeeignet. Dabei habe ich erfahren, dass dies bereits Jurys 23. Fall ist. Im Nachhinein finde ich es schade, dass ich so völlig „unwissend“ in den Krimi eingestiegen bin. Für einen Jury-Fan, der die Reihe von Anfang an kennt, wird es sicher ein Leichtes sein, in diese aktuelle Geschichte hinein zu finden und sie umso mehr zu genießen. Als „Anfänger“ wäre es für mich vermutlich klüger gewesen, erst einmal zu einem gedruckten Buch zu greifen und mich dann erst an das Hörbuch heran zu tasten. Aber letztendlich bin ich nun doch gut in der Geschichte angekommen und konnte den Krimi mit seiner besonderen, sehr britischen Ausstrahlung genießen, selbstverständlich immer bei einer guten Tasse Tee!

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  • Der Fall der Fälle

    Inspektor Jury und die Frau in Rot

    MissStrawberry

    10. June 2016 um 12:35

    Bisher hatte ich einen einzigen Inspektor-Jury-Krimi gelesen. Das war vor sehr vielen Jahren der Band „Inspektor Jury bricht das Eis“. Seither hatte mich nichts mehr an die Reihe gezogen, ich gestehe es.Jetzt habe ich es mit einem Hörbuch versucht. Ja, Frank Arnold macht seine Sache wirklich wunderbar! Er verleiht jedem einzelnen (meist doch extrem verschrobenen) Charakter eine eigene Persönlichkeit, die man sofort erkennt. Besonders Jury haucht er wunderbar Leben ein. Er wirkt komplett distinguiert, ein wenig versnobt, sehr ironisch, ein wenig zynisch – und komplett britisch! Besser hätte man das Buch nicht einlesen können, das steht fest.Nur leider hat mich die Story nicht so in den Bann gezogen, wie ich das gerne hätte. Meine Gedanken konnten immer wieder abschweifen. Das ist natürlich nicht sehr förderlich. Da sehr viele Protagonisten durch das Herunterfallen von irgendwo sterben, kam ich da auch ab und an ein wenig durcheinander. Es gibt gleich drei weibliche Leichen, die durch Stürze gestorben sind. Ein Mädchen, eine kinderlose Frau und eine Frau in Rot. Der zweite Tod fand vor 17 Jahren statt, 5 Jahre nach dem Tod des Mädchens. Was war Unfall, was war Mord, was war Selbstmord? Wie hängen die Fälle zusammen, wenn überhaupt? Was hat der Kampfhund mit all dem zu tun? Jury, der eigentlich mit dem Fall (oder den Fällen) gar nichts zu tun hat, hört sich mehr oder weniger unauffällig um und findet mit einer Reihe Protagonisten, die in der Serie ihren festen Platz haben/hatten, erstaunliche Details heraus.Die Idee des Plots ist grandios, es mangelt sogar nicht an witzigen Momenten. Dennoch bin ich kein Martha-Grimes-Fan geworden. Vielleicht ist es aber auch sinnvoll und ändert die Freude an der Sache, wenn man alle 22 vorherigen Inspektor-Jury-Bände gelesen oder gehört hat.Auch wenn die Autorin mich nicht zu einem Fan machen h, erkenne ich ihre großartige Fähigkeit an, einen Krimi zu schreiben, der in England und doch einer anderen Welt zu spielen scheint. Um Jury existiert ein ganz besonderer Mikrokosmos, der Anerkennung verdient.Insgesamt war das (Hör-)Buch also nicht auf mich maßgeschneidert, verdient aber trotzdem vier Sterne. Ich konnte keine Unlogik erkennen und keine Lücken. Für absolute Grimes-Fans und Freunde des britischen Krimis ganz sicher ein Leckerbissen!

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  • Vergangenheit und Gegenwart

    Inspektor Jury und die Frau in Rot

    ChrischiD

    22. May 2016 um 20:10

    Ein Kriminaler mit Leib und Seele ruht nie. Entsprechend ist es nicht verwunderlich, dass Richard Jury während seines Urlaubs auf den Wunsch von Tom Williamson eingeht, der den Tod seiner Frau vor siebzehn Jahren nie verwunden hat. Die Polizei ging damals von einem tragischen Unfall aus, doch Tom glaubte nie an diese Theorie. Jury rollt den Fall noch einmal auf, um eventuell auf Hinweise zu stoßen, die in der Vergangenheit übersehen oder nicht weiter beachtet wurden. Da kreuzt eine zweite Leiche wie zufällig seinen Weg, die möglicherweise ebenfalls mit dem früheren Fall in Verbindung stehen könnte... Richard Jury ist ein eher ruhiger Zeitgenosse, was sich auch in der Art und Weise wie er seine Ermittlungen durchführt, niederschlägt. Nichtsdestotrotz bedeutet dies nicht, dass er weniger Scharfsinn besäße oder gar faul ist. Im Gegenteil, unermüdlich und mit akribischer Präzision betrachtet Jury den alten Fall und die Informationen, die ihm bereits vorliegen. Sicherlich ist es schwierig, nach fast zwei Jahrzehnten, noch konkrete Spuren zu entdecken, aber Jury hat sich schnell in das Rätsel verbissen, er möchte Tom Williamson helfen und tut alles in seiner Macht stehende, manches Mal sogar auch darüber hinaus. Für den Hörer ist sofort klar, dass die damaligen wie gegenwärtigen Ereignisse unbedingt zusammenhängen müssen. Doch eine Schnittstelle findet sich auf den ersten Blick nicht. Auch bei genauerer Betrachtung ergeben sich mitunter Theorien, die jedoch allesamt auf Intuition zurückzuführen sind denn konkreter Hinweise. Jedoch ist man, ebenso wie Jury, schnell gefesselt von dem alten Fall, so dass man unbedingt herausfinden möchte, welches Geheimnis dieser birgt. Denn dass es kein Unfall war, das setzt man schlicht und ergreifend voraus. Je tiefer gegraben wird, desto mehr Motive und somit auch Verdächtige tauchen urplötzlich auf. Manch einen kannte man bereits durch andere Begegnungen, andere wiederum sind bis dato noch nicht auf der Bildfläche erschienen. Und doch ergibt sich nach und nach ein Gesamtbild, welches die vorliegenden Situationen in einem vollkommen anderen Licht erscheinen lässt. Auch wenn man hin und wieder das Gefühl hat, die Geschichte schweife zu sehr ab, sei es in der Vergangenheit oder der Gegenwart, so findet sie doch immer wieder in die Spur zurück, um sich auf die Verfolgung der Lösung zu machen. Geschickt werden Motiv und Täter umrundet, bevor sich schlussendlich die Schlinge zuzieht. Frank Arnold trägt das Geschehen mit der notwendigen Ruhe vor, die es braucht, um die Atmosphäre herzustellen und beizubehalten. So fühlt der Hörer sich sofort wohl und ist bereit sich auf die Geschichte einzulassen, die mehr Facetten zu bieten hat als man zunächst annehmen würde. Obwohl bereits zahlreiche Fälle mit Richard Jury erschienen sind, sind Vorkenntnisse nicht notwendig, da wichtige Ereignisse aus dem Leben der Hauptprotagonisten immer wieder eingestreut werden, so dass diese alles andere als fremd erscheinen. Mit der „Frau in Rot“ wird Jury und dem Hörer hat ziemlich harter Brocken vorgelegt, es wäre jedoch gelacht, wenn dieser nicht geknackt und bezwungen werden könnte...

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  • LovelyBooks Hörbuch Challenge 2016

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