Martha Grimes Inspektor Jury und die Frau in Rot

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Inspektor Jury und die Frau in Rot“ von Martha Grimes

Inspektor Jury trinkt selten Champagner. Als er in einer noblen Londoner Bar Tom Williamson gegenübersitzt, genießt er ihn dafür umso mehr. Aber Williamson hat ein ernstes Anliegen: Vor siebzehn Jahren stürzte seine Frau Tess durch einen Sturz von einem steilen Treppenaufgang in den Tod, an einen Unfall will er aber noch immer nicht glauben. Jury nimmt sich des Falles an. Doch bevor er den Tatort in Devon inspiziert, besucht er seinen Freund Melrose Plant. Und wie es der Zufall will, fällt ihm dort eine Leiche quasi vor die Füße. Jury kann nicht widerstehen und steht bald vor mehr als einem Rätsel ...

Stöbern in Krimi & Thriller

Murder Park

Anfangs noch gute Unterhaltung, hat mich das Buch Schritt für Schritt eher ratlos zurück gelassen. Das Ende fand ich überdreht.

rumble-bee

Death Call - Er bringt den Tod

Der wohl beste Carter überhaupt! Durchgehend fesselnd, spannend, Gänsehaut pur - wow! Wenn das kein Jahreshighlight ist, dann weiß ich ...

alina_kunterbunt

Wildeule

Mich hat dieser dritte Band der Reihe um Gesine Cordes ganz besonders beeindruckt und gefesselt.

AngiF

Wolf Road - Die Angst ist immer einen Schritt voraus

Konnte mich leider nicht packen...

chipie2909

Die Moortochter

Hab ihr schon Mal ein Buch gelesen, das euch noch eine Woche später total beschäftigt hatte? Ein Buch, das so spannend und gruselig ist, das

Himmelsblume

Grandhotel Angst

Ein Buch im "alten" Stil, a la D. du Maurier - da ich Rebecca liebe, fand ich es klasse. Aber sollte man vorher wissen!

Marakkaram

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Vertigo

    Inspektor Jury und die Frau in Rot
    walli007

    walli007

    21. May 2017 um 11:29

    Siebzehn Jahre ist es her seit Tess Williamson die Treppe zu ihrem Garten hinabgestürzt und dabei gestorben ist. Ihr Mann Tom hat nie an einen Unfall geglaubt, doch erst jetzt bittet er Superintendent Jury, sich der Sache noch einmal anzunehmen. Es ist die Unsicherheit, die Williamson nicht mehr ertragen will. Richard Jury begreift sofort, was den Witwer umtreibt und er will den Versuch starten nach den langen Jahren noch etwas herauszufinden. Der Weg an den Ort des Geschehens führt natürlich bei seinem Freund Melrose Plant vorbei. Und nach einem gemeinsamen Pubbesuch der Bande erhalten sie die Nachricht von einem Todesfall. Eine junge Frau ist von einem Turm gestürzt. Unfall, Mord oder Selbstmord - alle drei kommen als Ursache für die Todesfälle in Betracht. Für Jury gilt es, das Unwahrscheinliche auszuschließen und das Wahrscheinliche zu ermitteln. Bei einem fast zwanzig Jahre alten Geschehen, dürfte das nicht so einfach sein. Können Zeugen sich noch erinnern, sind Beweisstücke oder Akten noch vorhanden? Bei dem aktuellen Fall gestaltet sich dies natürlich einfacher. Jury, für beide Untersuchungen eigentlich nicht zuständig, aber England scheint ein Dorf zu sein, in dem ein Polizist den nächsten kennt, beginnt mit den Nachforschungen. Melrose Plant steht im dabei mit Ideen zur Seite, die wegweisend sein können. Bereits zum 23. Mal ermittelt Inspektor Jury, der im Laufe der Zeit zum Superintendent aufgestiegen ist. Bei den spärlichen Hinweisen auf den zeitlichen Rahmen fragt man sich, wie alt Jury wohl sein mag. Derartig langlebige Serien bieten da häufiger Anlass zu Spekulationen, da die Helden ja nicht zu schnell altern dürfen, schließlich müssten sie irgendwann in Pension gehen und dann würde dem Leser doch etwas fehlen.  Auch nach einer längeren Pause findet man sich schnell wieder im Juryversum zurecht, gerade auch im Hinblick auf die kürzlich gesendeten Verfilmungen, die der Leser als zwar leichte, aber in gewisser Überzogenheit durchaus gelungene Inszenierung der skurrilen Ermittlungen des Inspektor Jury ansehen kann, der Kritiker aber gerne verreißen mag. Aus Zufällen, an die man glauben muss, obwohl es sie eigentlich nicht geben kann, webt Martha Grimes, eine Amerikanerin mit einem Faible fürs Britische, einen Fall, der mit Überraschungen gespickt in seinen Bann zieht. Meist geschickt konstruiert und mit lässiger Eleganz hin und wieder etwas im Ungewissen lassend.

    Mehr
    • 2